Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Axel Kober – DOR GMD bis 2024

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Axel Kober bleibt DOR – Generalmusikdirektor

Axel Kober (* 1970 in Kronach) hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein bis zum Sommer 2024 um weitere fünf Jahre verlängert. Im Leitungsteam von Generalintendant Christoph Meyer setzt er seine erfolgreiche Arbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern, den Duisburger Philharmoni­kern und dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein fort.

Deutsche Oper am Rhein / Axel Kober - GMD © Susanne Diesner

Deutsche Oper am Rhein / Axel Kober – GMD © Susanne Diesner

Christoph Meyer:Axel Kober prägt als Generalmusik­direktor seit 2009 die Deutsche Oper am Rhein durch seine Arbeit entscheidend und ist als einer der herausragenden Künstler seines Fachs ein inzwischen national und international sehr gefragter Dirigent. Für mich persönlich ist er einer meiner wichtigsten Wegbegleiter und ich bin sehr glücklich, dass durch seine Vertragsverlängerung das hohe musikalische Niveau dieses Hauses auch für die nächsten Jahre garantiert bleibt.“

In dieser Spielzeit setzt Axel Kober vor allem mit der Neuproduktion von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen entscheidende Akzente: In Düsseldorf und Duisburg studiert er den gesamten Zyklus mit beiden Orchestern – den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmo­nikern – und unterschiedlichen Sängerbesetzungen ein. Begonnen hatte er die Spielzeit mit einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts – Alban Bergs Wozzeck in der Inszenierung von Stefan Herheim; beschließen wird sie mit der musikalischen Leitung für Martin Schläpfers Ballett Schwanensee. Mit den beiden renommierten Orchestern arbeitet er regelmäßig auch als Konzertdirigent zusammen – mit den Duisburger Philharmonikern seit Februar 2017 in der Funktion des Chefdirigenten.

Deutsche Oper am Rhein / vl Martin Schläpfer, Axel Kober, Intendant Christoph Meyer © IOCO

Deutsche Oper am Rhein / vl Martin Schläpfer, Axel Kober, Intendant Christoph Meyer © IOCO

Die Deutsche Oper am Rhein bleibt musikalische Heimat für Axel Kober, während er auf internationalem Parkett als Gastdirigent gefragt ist: Seit Sommer 2013 dirigiert er bei den Bayreuther Festspielen – 2018 ist er dort wieder mit Richard Wagners Der fliegende Holländer zu erleben. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Staatsoper Hamburg, der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Opernhaus Zürich und der Wiener Staatsoper. Dort wird Axel Kober im Januar 2019 erstmals den kompletten Ring des Nibelungen dirigieren. PMDOR

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Franz Grundheber hält Meisterklasse, IOCO Aktuell, 15.02.2018

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Franz Grundheber hält MEISTERKLASSE im Januar 2018  

Nachwuchssänger des Opernstudios der Oper am Rhein gefördert

Von Susanne Resperger

Franz Grundheber ist ein seit Jahrzehnten international hoch angesehener Opernsänger, Bariton, welchem für seine außergewöhnlichen Leistungen sowohl von der Wiener Staatsoper als auch der Hamburgischen Staatsoper der Titel Kammersänger verliehen wurde.

Vor Jahren hatte Franz Grundheber bereits eine Meisterklasse für Mitglieder des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein in der Oper Düsseldorf gegeben. 2017 hat Prof. Christoph Meyer, Intendant der Rheinoper, Franz Grundheber erneut für eine solche Meisterklasse  gewinnen können, für die Zeit 10.1.-13.1.2018 im Maxhaus. Gekoppelt mit einem Auftritt von Grundheber als Peter Besenbinder in einer Hänsel und Gretel – Vorstellung der Rheinoper am 14.1.2018. Die Schüler der Meisterklasse, Mitglieder des Opernstudios der Oper am Rhein, waren Beniamin Pop, Peter Aisher, Maria Bioko, Sebastià Persi, Dimitra Kotidou.

Deutsche Oper am Rhein / Ankündigung zur Meisterklasse © Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Ankündigung zur Meisterklasse © Deutsche Oper am Rhein

Die Meisterklasse verlief im Maxhaus insgesamt lehrreich wie harmonisch; der  Abschluss am 13.1.2018 wurde jedoch durch Besucher ruppig gestört.  Geplant war, dass Franz Grundheber auch am Abschlussabend der Meisterklasse mit seinen Schülern an Feinheiten „arbeitet“. Auch das Publikum sollte erkennen, wie Franz Grundheber mit seinen Schülern arbeitet und was er ihnen für diesen Beruf mit auf den Weg geben möchte. Es sollte veranschaulicht werden, wie Schüler sich weiterentwickeln können und seine Empfehlungen in der Praxis umsetzen. Der Verlauf des Abends und seine Ziele wurden zu Beginn entsprechend kommuniziert. Auch der Bühnenaufbau lies diese Absicht erkennen; auf der linken Seite der kleinen Bühne stand ein Flügel, auf der rechten Seite ein Ohrensessel und ein Mikrofon.

Dennoch kam es im Laufe des Abends zu einem ungewohnten Eklat.  Zunächst wurde am Klavier Ville Enckelmann (Musikalischer Leiter des Opernstudios der Oper am Rhein) begrüßt und von Franz Grundheber für seine großartigen Leistungen in der vorangegangenen Arbeitswoche umfänglich gewürdigt. Dann betraten die Nachwuchssänger das Podium.

Deutsche Oper am Rhein / Meisterklasse - hier Franz Grundheber mit Blumenstrauss © Susanne Resperger

Deutsche Oper am Rhein / Meisterklasse – hier Franz Grundheber mit Blumenstrauss © Susanne Resperger

Der Abend begann mit Liedern von Robert Schumann und Johannes Brahms. Der Tenor Peter Aisher sang „Im wunderschönen Monat Mai“. Der Bariton Beniamin Pop sang Johannes Brahms „Von ewiger Liebe“. Wie angekündigt unterbrach Franz Grundheber, wie zuvor angekündigt, um den jungen Künstlern zu erklären, was sie an der jeweiligen Stelle verbessern könnten. Auch für Zuhörer ist es lehrreich, mehr über die intimen Zusammenhänge von Wort und Musik zu erfahren, welche Betonung oder Tonlänge eine bestimmte Wirkung erzielen kann, wie man Interpretationen nutzen kann, ohne direkt in die Musik einzugreifen. Unendlich bedeutende Facetten, welche aber die Umsetzung der Musik vielschichtiger, lebendiger werden lassen, welche die Seele der Dichtung zu klingen bringen. Auch erklärte Grundheber, wie Sänger das Publikum mit Blicken einbeziehen und die Wirkung seiner eigenen Persönlichkeit verstärken könne.

 Störende Besucher – Wunderbare Stimmen

Leider steigerte in dieser Phase der Veranstaltung im hinteren Teil des Saales Unruhe, bis Besucher schließlich rüde und unfreundlich riefen, „man möge doch aufhören ständig zu unterbrechen. Man sei zu einem Konzert gekommen und wolle nur zuhören.“ Franz Grundheber erklärte beruhigend, „die Veranstaltung sei nicht als reines Konzert, sondern als Meisterklasse geplant gewesen. Wenn man dies jedoch wünsche, so werde er nicht mehr unterbrechen.“  Grundheber gab den Störenfrieden nach, nicht beleidigt oder verärgert; „es sei vollkommen in Ordnung, wenn das Publikum ein reines Konzert hören wolle“.

Auch der anwesende Intendant der Deutschen Oper am Rhein, Prof. Christoph Meyer, griff mit sehr berührenden und emotionalen Worte ein: „Es ist sehr schade, dass man einem so großen Künstler nicht zuhören wolle und nicht erfahren möchte, wie er seine Arbeit macht und was die jungen Künstler eine Woche lang genossen hatten.Meyer betonte, wie stolz die Rheinoper sei, eine solche Persönlichkeit (NB Herrn Grundheber) bekommen zu haben, welcher mit den jungen Leuten des Hauses arbeitet und so viel verändern konnte; dass alle hier an einem solchen Abend teilnehmen dürfen und in diesem Rahmen den Beruf eines Sängers erklärt zu bekommen, wäre ein Privileg. Es sei bedauerlich, daß Störenfriede eine Änderung des Verlauf der Meisterklasse „erzwangen“

Deutsche Oper am Rhein / Meisterklasse - hier Franz Grundheber mit Blumenstrauss © Susanne Resperger

Deutsche Oper am Rhein / Meisterklasse – hier Franz Grundheber mit Blumenstrauss © Susanne Resperger

Der Großteil des Publikums reagierte sehr enttäuscht und verärgert über die Störenfriede. Die folgenden Lieder von Maria Bioko und Sebastià Persi gingen in der emotionalen Stimmung zwar ein wenig unter, wurden aber nicht mehr unterbrochen. Franz Grundheber blieb zwar am Podium sitzen, beschränkte sich aber nur noch auf ein herzliches Applaudieren der vortragenden Künstler.

Die Vorgänge wurden in der Pause heftig diskutiert. Doch Franz Grundheber ging nicht mehr auf die Bühne. Im zweiten Teil gab es das Lied des Harlekin aus der Oper Ariadne auf Naxos von Richard Strauss (Sebastià Peris) und die Szene des OctavianWie du warst“ aus dem Rosenkavalier (Maria Boiko). Beide mit wunderbar schönen Stimmen.

Alle Künstler hatten bisher ausgezeichnet gesungen; es war ein Genuss die herrlichen, jungen und angenehmen Stimmen zu hören. Doch war es dann Dimitra Kotidou, welche mit der Arie der Königin der Nacht („Oh zittre nicht“) das Publikum in Staunen versetzte und die Stimmung im Saal auffällig anheizte. Ihre großartige, lebendige Darbietung beflügelte den eher schüchtern wirkenden Peter Aisher bei seiner Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ (beides aus Mozarts Zauberflöte).

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war dann die Arie des Blondchens „Durch Zärtlichkeit“ aus Mozarts Entführung aus dem Serail, aus welcher Dimitra Kotidou ein wahres Kabinettstück machte. Wer hier genau hinsah und beobachtete, konnte ganz genau die Handschrift des Lehrers erkennen. Sie hatte diese Arie mit großer Ambition und Leidenschaft umgesetzt. Viele kleine Gesten und Blicke. Man spürte, wie Franz Grundheber all dies erklärt auch den Besucher vermitteln hätte können , vor allem wenn man seine Einstellung zur Rollengestaltung kennt.

Franz Grundhebers lange Erfahrung, wie man eine Rolle, eine Partie glaubhaft und ausdrucksvoll gestalten könne, ließ sich immer wieder deutlich erkennen. Doch durch die Rufe hinterer Reihen nahm der Abschlussabend des Meisterklasse einen unerwarteten Verlauf, wurde die Harmonie gestört. Vielen Besuchern blieb so Grundhebers Sichtweise zur Gestaltung des Liedausdrucks leider verborgen.

Die Schüler der Meisterklasse jedoch gehen ihren küntlerischen Weg auf den Bühnen der Musiktheater, inspiriert von dem reichen Informationsschatz Franz Grundhebers. Schöne Stimmen hatten sie allemal schon vor dieser Meisterklasse. Nun aber können sie, bereichert von Ratschlägen, dem „Knowhow“ des großen Franz Grundhebers, dem Publikum in ihren Theatern  Glück und Geheimnisse der Musik noch besser näherbringen.

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballett am Rhein – Schläpfer – Sucheana, IOCO Aktuell, 25.01.2018

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballett am Rhein – Martin Schläpfer – Remus Sucheana

Ballettchefs bis 2024  –  Unter diffusen Vorzeichen

Von Viktor Jarosch

Im August 2017 wurde das von Martin Schläpfer und Remus Sucheana geführte Ballett am Rhein  der Deutschen Oper am Rhein gefeiert. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift tanz war das Ballett am Rhein zum vierten Mal zur Kompanie des Jahres gewählt worden. tanz würdigte mit der Auszeichnung das außergewöhnliche Ensemble in einer Hommage aus Bildern die tänzerische Bandbreite und künstlerische Strahlkraft.

Deutsche Oper am Rhein / DOR Management vl Martin Schlaepfer, Axel Kober, Intendant Christoph Meyer © IOCO

Deutsche Oper am Rhein / DOR Management vl Martin Schlaepfer, Axel Kober, Intendant Christoph Meyer © IOCO

Die künstlerische Wertschätzung für das Ballett am Rhein ist hoch. Zahlen zur Publikums-Beliebtheit des Ballett am Rhein, zur Auslastung der Vorstellungen des Ballett am Rhein, werden dagegen bisher nicht publiziert. John Neumeier und sein HAMBURG BALLETT  untermauern mit seit Jahren beständigen 92% Auslastung den  künstlerischen Ruf der Hamburger Staatsoper. Sein Kollege Ben Van Cauwenbergh im Düsseldorf-nahen Aalto Theater von Essen verkündet ebenfalls mit breitem Lachen Auslastungen von weit über 80%. Ähnliches, an realen Zahlen orientiertes Selbstbewußtsein fehlt dem Ballett am Rhein.

Nun, im Januar 2018 geben in der folgenden Pressemitteilung die Stadt Düsseldorf und Deutsche Oper am Rhein die langfristige Verlängerung der Verträge der Ballettspitze des Ballett am Rhein, Martin Schläpfer und Remus Sucheana, bekannt:

„Doppelspitze des Balletts am Rhein bis 2024 verlängert

Martin Schläpfer © P. Gert Weigelt

Martin Schläpfer © P. Gert Weigelt

Das Duo an der Spitze des Balletts am Rhein setzt seine erfolgreiche Arbeit in Düsseldorf und Duisburg bis 2024 fort: Der Künstlerische Direktor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein, Martin Schläpfer und der Ballettdirektor Remus Sucheana haben ihre Verträge um fünf Jahre bis Ende der Spielzeit 2023/24 verlängert. Die Vereinbarung sieht eine neue Akzentuierung der Aufgaben vor: Demnach wird Martin Schläpfer ab 2019/20 als „Choreographer in Residence“ weiterhin mindestens eine Choreographie pro Spielzeit für das Ballett am Rhein kreieren und auch darüber hinaus intensiv mit den Tänzerinnen und Tänzern der mehrfach preisgekrönten Kompanie arbeiten, Remus Sucheana bleibt Ballettdirektor. Generalintendant Prof. Christoph Meyer: „Martin Schläpfer hat seit 2009 das Ballett am Rhein an die Weltspitze geführt; seit 2016 gemeinsam mit Remus Sucheana. Wir freuen uns sehr, dass sich Martin Schläpfer mit der neuen Konstellation noch mehr auf die rein künstlerische Arbeit mit der Kompanie konzentrieren und so auch in den nächsten Jahren die herausragende Stellung des Ballett am Rhein sichern kann.“

Remus Sucheana © P Gert Weigelt

Remus Sucheana © P Gert Weigelt

Zum Jahresbeginn unterzeichneten der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, und Generalintendant Prof. Christoph Meyer eine entsprechende Vereinbarung mit Martin Schläpfer und Remus Sucheana. „Wir setzen auf Kontinuität und Veränderung zugleich. So werden wir unter Beibehaltung der hohen Qualität der Kompanie Neues schaffen können“, so Martin Schläpfer. Remus Sucheana ergänzt: „Ich bin sehr glücklich, an der Zukunft des Balletts am Rhein, dem Martin Schläpfer ein so unverwechselbares Gesicht gegeben hat, mitzuwirken. Martin Schläpfer wird mit seinen Werken und seiner einzigartigen Arbeitsweise auch in den kommenden Jahren die Kompanie prägen.“ Das Ballett am Rhein zählt zu den führenden Kompanien Europas. Die Zeitschrift „tanz“ kürte Martin Schläpfer zum „Choreographen des Jahres 2010“ und das Ballett am Rhein 2013, 2014, 2015 und wiederum 2017 zur „Kompanie des Jahres“.“

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„Ich möchte nicht mehr Captain sein“

so Martin Schläpfer am 11. Januar 2018, kurz nach der Vertragsverlängerung, in einem Interview mit der Rheinischen Post. Mit Beginn der Spielzeit 2019/20, wird Martin Schläpfer nur mindestens eine Choreographie pro Spielzeit mit dem Ballett am Rhein einstudieren. Die Frage der Rheinischen Post, ob dies ein Abschied auf Raten sei, beantwortet Martin Schläpfer konkret diffus: „Nein, daran denke ich nicht. Natürlich kann es einer werden… ich gehöre niemandem… Es gibt auch noch den Menschen Martin Schläpfer… Eine Choreographie im Jahr genügt….  Ich bleibe die künstlerische  Hauptkraft der Kompanie…  Aber ich bin nicht mehr der Captain“

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Auslastung, der Besucher, Zuspruch durch gemessene Besucherzahlen besitzt für die Führung des Ballett am Rhein keinen nachhaltigen Fokus. Weder in der Bestellung von Martin Schläpfer und Remus Sucheana, noch in dem Interview mit der Rheinischen Post  wird Besucherzuspruch signifikant thematisiert. In einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung im Oktober 2016 klagte Martin Schläpfer, „er sei nicht heimisch in Düsseldorf…“ 

 

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Trauer um Bruce Rankin, IOCO Aktuell, 15.12.2017

Dezember 20, 2017 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, IOCO Aktuell, Personalie

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Deutsche Oper am Rhein:  Trauer um Bruce Rankin

Die Deutsche Oper am Rhein trauert um ihr langjähriges Ensemblemitglied, den britischen Tenor Bruce Rankin. In der kommenden Spielzeit hätte er sein 20jähriges Jubiläum im Ensemble des Düsseldorf-Duisburger Hauses gefeiert. Bruce Rankin starb am 11.Dezember 2017 im Alter von 65 Jahren.

Bruce Rankin begann 1986 mit den in England so üblichen „reisenden Operngesellschaften“ seine Opernkarriere als Tenor. Es folgten Engagements an der Wales Opera, der Opera Scotland und der Opera Holland Park.

Nach diesen Engagements an britischen Opernhäusern und 1995  am Theater Bremen kam Bruce Rankin 1998 an die Deutsche Oper am Rhein und wurde in den ersten Spielzeiten durch Partien wie Pinkerton in Puccinis Madama Butterfly, Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor  oder als Lucio Silla in der gleichnamigen Mozart-Oper bekannt. In den letzten Jahren entwickelte er sich zu einem großartigen Charaktertenor und zeigte ein besonderes Talent für skurrile Figuren, denen er ein unverwechselbares Profil gab. Zuletzt begeisterte er in der tragikomischen Rolle des Fürsten Basil Basilowitsch in Lehárs Der Graf von Luxemburg.

Deutsche Oper am Rhein / In Memoriam Bruce Rankin, hier als Valzacchi im Rosenkavalier der Rheinoper © Matthias Jung

Deutsche Oper am Rhein / In Memoriam Bruce Rankin, hier als Valzacchi im Rosenkavalier der Rheinoper © Matthias Jung

Bruce Rankin starb am 11. Dezember 2017in Düsseldorf im Alter von  65 Jahren. „Der plötzliche Tod von Bruce Rankin trifft uns tief im Herzen “, sagt Generalintendant Christoph Meyer. „Wir verlieren einen großartigen Künstler und einen außergewöhnlich beliebten und geschätzten Kollegen, der mit seiner absoluten Professionalität, seiner großen Sensibilität und seinem feinen britischen Humor stets für eine positive Stimmung im Haus gesorgt hat. Er wird uns sehr fehlen.“ PMDOR

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