Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere: Der goldene Hahn von Nikolai Rimski-Korsakow, 15.04.2016

März 22, 2016 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Der goldene Hahn von Nikolai Rimski-Korsakow

Das reinste Märchen (Nebyliza w lizach) von Alexander Puschkin
Libretto von Wladimir Iwanowitsch Belski

Premiere: Freitag, 15. April 2016, 19.30 Uhr, Opernwerkstatt zur Premiere: Montag, 11. April, 17.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf (Eintritt frei), weitere Vortstellungen:
Fr 15.04. – 19.30 Uhr, So 17.04. – 18.30 Uhr, Sa 23.04. – 19.30 Uhr, Mi 27.04. – 19.30 Uhr, Sa 30.04. – 19.30 Uhr, Mi 04.05. – 19.30 Uhr, So 08.05. – 18.30 Uhr, So 15.05. – 18.30 Uhr

König Dodon ist alt und kampfesmüde. Er muss sich beständig gegen Feinde schützen, ohne zu wissen wie. Deshalb lässt er sich von einem dubiosen Sternengucker einen goldenen Hahn schenken, dessen Krähen ihn vor Gefahren warnen soll. Doch anstatt sich fortan im Gefühl der Sicherheit wiegen zu können, verliert Dodon seine beiden Söhne, verfällt den Reizen der Königin von Schemacha und wird schließlich von dem goldenen Hahn getötet, der mit der schönen Königin verschwindet und das Volk in banger Ungewissheit zurücklässt, wie eine Zukunft ohne Herrscher aussehen soll.

Der Sprengstoff, mit dem Rimski-Korsakow seine Oper auch musikalisch auflud, verhinderte es, dass das Werk noch zu Lebzeiten des Komponisten auf die Bühne gebracht werden konnte. Inzwischen ist unbestritten, dass Rimski-Korsakow und seinem Librettisten Belski damit eine der geistreichsten und musikalisch prallsten Opern des russischen Repertoires geschaffen haben. Ein philosophisches Märchen für Erwachsene, eine groteske Gesellschaftssatire, eine erotische Komödie – vor allem ist Der goldene Hahn ein großer Theaterspaß, ein unverhohlener Angriff auf Dummheit, Bequemlichkeit und eitle Gefallsucht, bei dem es viel zu lachen gibt, auch wenn einem das Lachen gelegentlich im Halse stecken bleiben kann.

Als Regisseur dieser Neuproduktion ist Dmitry Bertman erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. 1990 gründete er die Moskauer Helikon-Oper, deren unkonventionelle Aufführungen in Moskau und inzwischen auch in aller Welt zu sehen sind.

Musikalische Leitung Axel Kober Licht Thomas C. Hase Inszenierung Dmitry Bertman Regiemitarbeit Ilya Ilin Bühne und Kostüme Ene-Liis Semper Chorleitung Christoph Kurig Choreograf Edvald Smirnov Dramaturgie Hella Bartnig

BESETZUNG:
König Dodon Boris Statsenko, Prinz Gwidon Corby Welch
Prinz Afron Roman Hoza, General Polkan Sami Luttinen
Amelfa Renée Morloc, Astrologe Cornel Frey
Königin von Schemacha Elena Sancho Pereg
Der goldene Hahn Eva Bodorová
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein Orchester Düsseldorfer Symphoniker

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Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Wiederaufnahme: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, 28.01.2016

Januar 17, 2016 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER  von RICHARD WAGNER

Romantische Oper in drei Aufzügen, Dichtung vom Komponisten, In deutscher Sprache mit Übertiteln

Wiederaufnahme Do 28.01., 19.30, THEATER DUISBURG, Weitere Vorstellungen:  Fr 05.02., 19.30 – 21.45 Uhr, Fr 18.03., 19.30 – 21.45 Uhr

Duesseldorf / Fliegende Hollaender © Matthias Jung

Duesseldorf / Fliegende Hollaender © Matthias Jung

Die Geschichte des ruhelosen, durch einen Fluch zu ewiger Fahrt auf dem Meer verdammten Seemann findet sich bereits in den antiken Sagen und ist in der Erzähltradition vieler Völker beheimatet. Richard Wagner (1813-1883) nannte es „das mythische Gedicht des Volkes“, das ihm „aus den Sümpfen des Lebens so wiederholt und mit unwiderstehlicher Anziehungskraft“ aufgetaucht sei.

Herzstück seines Fliegenden Holländers ist die Ballade der Senta. Darin erzählt die junge Kapitänstochter ihren Spinnstubengefährtinnen von dem bleichen Mann, der verflucht ist, ewig auf den Weltmeeren umher zu segeln, bis er ein Weib fände, das ihn durch ihre Treue erlöst. Senta glaubt an die Vorsehung, diese Erlöserin zu sein. Wie ein Bild aus längst vergangener Zeit taucht der Holländer plötzlich in ihrem Leben auf. Sie gelobt ihm Treue bis in den Tod und hält ihr Versprechen, um ihre Sendung zu erfüllen.

MUSIKALISCHE LEITUNG Lukas Beikircher, INSZENIERUNG Adolf Dresen
BÜHNE UND KOSTÜME Wolf Münzner, CHORLEITUNG Christoph Kurig
SPIELLEITUNG Volker Böhm

BESETZUNG:
HOLLÄNDER: Gerd Grochowski / Egils Silins
SENTA: Elisabet Strid / Josefine Weber,  ERIK: Corby Welch
DALAND: Hans-Peter König / Thorsten Grümbel
STEUERMANN: Cornel Frey / Johannes Preißinger
MARY: Rena Kleifeld
CHOR: Chor der Deutschen Oper am Rhein
ORCHESTER: Duisburger Philharmoniker

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Wiederaufnahme: LUCIA DI LAMMERMOOR, 21.01.2016

Januar 16, 2016 by  
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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 LUCIA DI LAMMERMOOR  von GAETANO DONIZETTI

Dramma tragico, Libretto von Salvatore Cammarano nach einem Roman von Walter Scott, In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme 21.  Januar, 19.30;  weitere Vorstellungen:  Sa 06.02., 19.30 – 22.30 Uhr, Fr 19.02., 19.30 – 22.30 Uhr, So 28.02., 18.30 – 21.30 Uhr, Fr 11.03., 19.30 – 22.30 Uhr, Fr 08.04., 19.30 – 22.30 Uhr, Do 12.05., 19.30 – 22.30 Uhr, Fr 17.06., 19.30 – 22.30 Uhr

Duesseldorf / Lucia di Lammermoor © HansJoerg Michel

Duesseldorf / Lucia di Lammermoor © HansJoerg Michel

  Enrico Ashton will seine Schwester aus politischen Gründen mit dem wohlhabenden Lord Arturo Bucklaw verheiraten. Doch Lucia ist in leidenschaftlicher Liebe dem Todfeind ihrer Familie, Edgardo Ravenswood, verbunden. Ein von Enrico gefälschter Brief beweist scheinbar Edgardos Untreue und bricht Lucias Widerstand endgültig. Doch in der Hochzeitsnacht ermordet sie den ungewollten Bräutigam, zerbricht an ihrem Schmerz und zieht sich in ihr Inneres zurück. Nur im Zustand des Wahnsinns kann Lucia ihr Ideal einer Vereinigung mit Edgardo aufrecht erhalten. In der wohl berühmtesten Wahnsinnsszene der Operngeschichte setzt sie erschütternde Kräfte frei und offenbart durch ihre Koloraturen im Sterben eine neue, innere Freiheit.

Gaetano Donizetti (1797–1848) ging es in seiner Lucia di Lammermoor vor allem um die „zerstörerisch-heftige Liebe, ohne die jede Oper kalt bleiben muss“. Sein Librettist Salvatore Cammarano hat den politischen und historischen Kontext von Walter Scotts romantischem Roman The Bride of Lammermoor bewusst vernachlässigt und verdichtete die Handlung auf ein Kammerspiel, in dem es um die Beziehung zwischen drei Personen geht: Edgardo, Lucia und ihrem Bruder Enrico. Das Konzept Cammeranos und Donizettis erweist sich bereits bei der Uraufführung 1835 als Erfolgsrezept, in den folgenden fünf Jahren wird Lucia di Lammermoor an jedem italienischen Opernhaus aufgeführt und auch die übrigen großen europäischen Theater können sich dem Enthusiasmus nicht verschließen.

MUSIKALISCHE LEITUNG Enrico Dovico / N. N., INSZENIERUNG Christof Loy
BÜHNE UND KOSTÜME Herbert Murauer, CHORLEITUNG Christoph Kurig
SPIELLEITUNG Volker Böhm

BESETZUNG:
LUCIA: Adela Zaharia, EDGARDO: Georgy Vasiliev
ENRICO: Bogdan Baciu / N. N., ARTURO: Ovidiu Purcel
RAIMONDO: Bogdan Talos, ALISA: Annika Kaschenz / Iryna Vakula
NORMANNO: Hubert Walawski, CHOR: Chor der Deutschen Oper am Rhein
ORCHESTER: Düsseldorfer Symphoniker

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Wiederaufnahme: TOSCA, 08.01.2016

Januar 6, 2016 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 TOSCA  von GIACOMO PUCCINI

Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme Fr 08. Januar, 19.30, OPERNHAUS DÜSSELDORF, Weitere Vorstellungen: Sa 16.01., 19.30 – 22.00 Uhr, Fr 22.01., 19.30 – 22.00 Uhr, Mi 06.04., 19.30 – 22.00 Uhr

„Quäle die Heldin!“ Dieses Motto des französischen Schriftstellers Victorien Sardou, dessen Drama La Tosca Giacomo Puccini (1858–1924) vertonte, gilt auch für die gleichnamige Oper. Die nur für ihre Kunst lebende Sängerin Floria Tosca wird in die Ränkespiele des lüsternen Barons Scarpia verwickelt. Will sie ihren Geliebten Cavaradossi vor Folter und Tod bewahren, muss sie dem Drängen Scarpias nachgeben. Unter der Bedingung, dass der Baron ihr und Cavaradossi sicheres Geleit zusichert, verspricht Tosca, sich ihm hinzugeben. Als Scarpia sie vergewaltigen will, erdolcht sie ihn. Doch Scarpia hat sie belogen, Cavaradossi stirbt und Tosca bleibt allein zurück.

Dietrich Hilsdorfs packende Inszenierung garantiert in der dramatischen Konfrontation der liebenden Sängerin mit Scarpias Polizeistaat einen „außergewöhnlich guten, spektakulären Opernabend, der den Opernbesucher sicherlich auch nach dem Fallen des Vorhangs weiterbeschäftigt“ (Peter Bilsing, Der Opernfreund).

MUSIKALISCHE LEITUNG Enrico Dovico, INSZENIERUNG Dietrich W. Hilsdorf
BÜHNE UND KOSTÜME Johannes Leiacker, CHORLEITUNG Christoph Kurig
KINDERCHORLEITUNG Petra Verhoeven, DRAMATURGIE Cornelia Preissinger
SPIELLEITUNG Volker Böhm

BESETZUNG:
TOSCA: Ainhoa Arteta, CAVARADOSSI: Mikhail Agafonov
SCARPIA: Anooshah Golesorkhi, ANGELOTTI: Günes Gürle
SAGRESTANO: Daniel Djambazian, SPOLETTA: Luis Fernando Piedra
SCIARRONE: Lukasz Konieczny
CHOR: Chor der Deutschen Oper am Rhein
KINDERCHOR: Kinderchor St. Remigius
ORCHESTER: Düsseldorfer Symphoniker

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