Cottbus, Staatstheater Cottbus, My Fair Lady – Zum Auftakt, August – September 2019

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Höhepunkte zum Auftakt der neuen Spielzeit

Nach der traditionellen Spielplanpräsentation „Theater und Musik in Pücklers Park“ am letzten Augustsonntag, 25. August 2019, im Park Branitz beginnt die Saison im Großen Haus mit einer Serie von fünf Aufführungen des Erfolgsmusicals My Fair Lady, jeden Abend vom 28. August bis zum 1. September. Bis auf die Nachmittagsvorstellung am Sonntag, 1. September, 16.00 Uhr, ist der Vorstellungsbeginn jeweils 19.30 Uhr.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle), Eve Rades (Eliza Doolittle) und (im Hintergrund) Dirk Kleinke (Jamie) © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY – Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle), Eve Rades (Eliza Doolittle) und (im Hintergrund) Dirk Kleinke (Jamie) © Klaus Gigga

 Samstag, 21. September, 20.00 Uhr und Sonntag, 22. September 2019, 19.00 Uhr, stehen zwei Soul-Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester und der Band Max and Friends auf dem Programm. Bandleader Maximilian Kraft hat dafür hochkarätige Musiker und drei der besten Soul-Sängerinnen Deutschlands verpflichtet. Arrangiert für Band und Orchester erklingen unter anderem Songs von Mariah Carey, Randy Crawford, Whitney Houston und Gladys Knight, Medleys mit Songs von Barbra Streisand und Shirley Bassey sowie Musik von George Gershwin. Bei diesem gemeinsamen Konzert unternehmen Orchester, Band und Sängerinnen zudem „Ausflüge“ in musikalische Stile wie Rhythm and Blues, Gospel, Pop und Disco. Die Moderatoren sind der derzeitige Cottbuser Chefdirigent Alexander Merzyn und Maximilian Kraft.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY – Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Während der Spielzeitpause des Staatstheaters Cottbus gibt es vom 8. Juli bis 25. August 2019 im Besucherservice im Großen Haus eine Sommerkasse. Diese ist von Dienstag bis Freitag von 11.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Erhältlich sind Theaterkarten und Abonnements für die Spielzeit 2019/2020. Karten für die nächste Saison können jederzeit auch online unter www.staatstheater-cottbus.de gebucht werden.

Ab Montag, 26. August 2019 gelten für den Besucherservice wieder die regulären Öffnungszeiten: Montag und Samstag 11 bis 14 Uhr und Dienstag bis Freitag 11 bis 18 Uhr.

BESUCHERSERVICE DES STAATSTHEATERS COTTBUS
Am Schillerplatz 1 (Rückseite des Großen Hauses)
03046 Cottbus

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere L’ELISIR D’AMORE, 22.06.2019

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

L’ELISIR D’AMORE (DER LIEBESTRANK)

Melodramma giocoso in zwei Aufzügen von Gaetano Donizetti
Dichtung von Felice Romani

Premiere am Samstag, 22. Juni 2019, 19.30 Uhr, Großes Haus

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Sergey Simakov
Regie: Anthony Pilavachi
Bühne: Markus Meyer
Kostüme: Nicole Lorenz
Choreinstudierung: Christian Möbius

Nach mehr als fünfzig Jahren hebt sich am 22. Juni 2019 am Staatstheater Cottbus wieder der Premierenvorhang zu einer Inszenierung von Donizettis „L’elisir d’amore“.

Als musikalischer Leiter debütiert der junge russische Dirigent Sergey Simakov. Anthony Pilavachi konnte als Regisseur dieser Produktion gewonnen werden. Der national und international gefragte Künstler und Preisträger des Österreichischen Musiktheaterpreises 2018 in der Kategorie „Beste Opernproduktion“ gastiert nach Verdis „Rigoletto“ (2003) und Mozarts „Don Giovanni“ (2005) bereits zum dritten Mal am Staatstheater Cottbus. Erstmalig an diesem Haus entwirft Markus Meyer das Bühnenbild für eine Produktion, während Kostümdirektorin Nicole Lorenz für die Kostüme verantwortlich zeichnet.

Staatstheater Cottbus / DER LIEBESTRANK-  (Bildmitte, im Vordergrund v.l.n.r.): Rahel Brede (Gianetta), Mirjam Miesterfeldt (Adina) und Andrei Danilov (Nemorino) sowie Damen und Herren des Opernchores  ©   Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / DER LIEBESTRANK-
(Bildmitte, im Vordergrund v.l.n.r.): Rahel Brede (Gianetta), Mirjam Miesterfeldt (Adina) und Andrei Danilov (Nemorino) sowie Damen und Herren des Opernchores ©
Marlies Kross

Anthony Pilavachi arbeitet in seiner Inszenierung die genrespezifische Mischung von heiter-komischen und romantisch-melodramatischen Elementen, von Esprit und Tiefgang heraus. Nemorino trägt Züge eines Romantikers, der durch seine emotionale Ernsthaftigkeit fast an den harten Realitäten der Welt zugrunde geht. Um die zweite Ration des Liebestrankes bezahlen zu können, nimmt er das Rekrutierungsangebot Belcores an. Als Soldat setzt er sich damit den Gefahren des Krieges aus. Die Cottbuser Inszenierung verstärkt die bedrohliche Situation dadurch, dass die Handlung nicht in romantischen oder pastoralen Vorzeiten, sondern in einer Kleinstadt der 40er Jahre des 20.Jahrhunderts spielt, in der Ära des italienischen Faschismus.

Staatstheater Cottbus / DER LIEBESTRANK-  (Bildmitte, im Vordergrund v.l.n.r.): Nils Stäfe (Belcore), Mirjam Miesterfeldt (Adina) und Andrei Danilov (Nemorino) sowie Damen und Herren des Opernchores  ©  Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / DER LIEBESTRANK-
(Bildmitte, im Vordergrund v.l.n.r.): Nils Stäfe (Belcore), Mirjam Miesterfeldt (Adina) und Andrei Danilov (Nemorino) sowie Damen und Herren des Opernchores ©
Marlies Kross

Das Regiekonzept stellt zwei unterschiedliche Auffassungen von Liebe vor: Die unbedingte, romantische Liebe des Nemorino und Belcores Besitzdenken, das mit echten Gefühlen verwechselt wird. Es arbeitet die Entwicklung einer tiefen Liebesbeziehung zwischen Adina und Nemorino heraus, die am Ende leichtfertige Lebensentwürfe überwindet. Um diese Liebe in den Mittelpunkt der Inszenierung zu stellen, ist die Handlung als eine Rückschau aufgebaut: Während des Préludes erinnert sich Nemorino am Totenbett seiner Frau Adina daran, wie einst alles begann …

Die vier Hauptpartien sind doppelt besetzt:

Als Adina sind Mirjam Miesterfeldt / Debra Stanley, als Nemorino Andrei Danilov / Dirk Kleinke zu erleben. Der russische Tenor Andrei Danilov – ab der Spielzeit 2019/2020 Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin – singt erstmalig am Staatstheater Cottbus. Als Belcore stellen sich Christian Henneberg / Nils Stäfe vor. Die Partie des Dulcamara übernehmen alternierend KS Matthias Henneberg (als Gast von der Semperoper Dresden) und Ulrich Schneider.

Weitere Vorstellungen in dieser Spielzeit:
Dienstag, 2. Juli 2019, 19.30 Uhr
Samstag, 6. Juli 2019, 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere FRAU LUNA – Paul Lincke, 23.02.2019

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

FRAU LUNA – Operette von Paul Lincke

– Frau Pusebach, ungebeten, und andere begegnen Frau Luna –

Paul Linckes unsterbliche Operette Frau Luna hat Premiere am 23. Februar 2019, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus. Pünktlich zum Karneval stehen insgesamt acht Vorstellungen im Zeitraum bis 5. März 2019 auf dem Programm; dann ist die Inszenierung erst wieder in der nächsten Spielzeit zu sehen.

Staatstheater Cottbus / Frau Luna - Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Mirjam Miesterfeldt (Stella) und Lena Kutzner (Frau Luna) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Frau Luna – Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Mirjam Miesterfeldt (Stella) und Lena Kutzner (Frau Luna) © Marlies Kross

Unter der musikalischen Leitung von Christian Möbius und in der Regie von Steffen Piontek singen und spielen Lena Kutzner / Gesine Forberger (Flora Huschke alias Frau Luna), Carola Fischer (Frau Pusebach), Rahel Brede (Marie), Gevorg Aperánts (Steppke), Nils Stäfe / Christian Henneberg (Lämmermeier), Dirk Kleinke (Pannecke) sowie Sandra Bösel, Meike Funken, Mirjam Miesterfeldt, Matthias Bleidorn, Torsten Coers, Heiko Walter, Jens Klaus Wilde, die Damen und Herren des Opernchores und des Balletts. Es spielt das Philharmonische Orchester. Bühne und Kostüme entwarf Mike Hahne, Choreograf ist Winfried Schneider.

Staatstheater Cottbus / Frau Luna - Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Rahel Brede (Marie), Nils Stäfe (Lämmermeier), Gevorg Aperánts (Fritz Steppke), Dirk Kleinke (Pannecke) und Carola Fischer (Mathilde Pusebach) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Frau Luna – Szenenfoto mit (v.l.n.r.):
Rahel Brede (Marie), Nils Stäfe (Lämmermeier), Gevorg Aperánts (Fritz Steppke), Dirk Kleinke (Pannecke) und Carola Fischer (Mathilde Pusebach) © Marlies Kross

Mit Frau Luna schuf Paul Lincke die erfolgreichste Berliner Operette überhaupt mit Berliner Flair, einer gehörigen Portion Berliner Schnauze, vielen schmissigen Melodien und einer Reise zum Mond. Die Helden der Operette sind die kleinen Leute, allesamt Bewohner eines Berliner Mietshauses. Im Mittelpunkt steht Fritz Steppke. Er träumt davon, Luftschiffkapitän zu werden. Seine Freundin Marie ist deutlich bodenständiger. Im berühmten Walzerlied „Schlösser, die im Monde liegen“ liest sie Steppke die Leviten. Doch der lässt sich nicht abhalten, mit seinen Freunden Lämmermeier und Pannecke zum Mond zu fliegen. Oder träumt er das alles nur?

Jedenfalls begegnen die Berliner Reisenden, denen sich Frau Pusebach ungebeten angeschlossen hat, dort oben Frau Luna. Diese hat große Ähnlichkeit mit der Sängerin Flora Huschke, die so manchem Mann im Berliner Hinterhof den Kopf verdreht. Auch die restlichen Mondbewohner könnten alte Bekannte sein. Allmählich wird den Mondfahrern klar, dass sich fremde Welten gar nicht so sehr vom Leben daheim unterscheiden. Glücklicherweise finden sie einen Weg zurück und begrüßen begeistert die „Berliner Luft“. Und wer immer in der Operette gebeten hat „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“: Am Ende gibt es gleich mehrere – hoffentlich glückliche – Paare.

Frau Luna am Staatstheater Cottbus: Premiere 23.2.2019; weitere Vorstellungen So, 24.2., 19 Uhr; Di 26.2., 19.30 Uhr; Mi 27.2., 19.30 Uhr; Fr 1.3., 19.30 Uhr; Sa 2.3., 19.30 Uhr, So 3.3., 19 Uhr; Di 5.3.2019 19.30 Uhr (zum letzten Mal in dieser Spielzeit).

Karten im Besucherservice sowie online über www.staatstheater-cottbus.de, Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 2

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Cottbus, Staatstheater Cottbus, MY FAIR LADY – Frederick Loewe, 20.10.2018

Oktober 19, 2018 by  
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Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

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MY FAIR LADY – Frederick Loewe

Nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal

Am Staatstheater Cottbus hebt sich am 20. Oktober 2018 im Großen Haus der Premierenvorhang für das Musical My Fair Lady. Als Regisseur konnte erstmalig der österreichische Autor, Theaterregisseur und Schauspieler Michael Wallner gewonnen werden.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Szenenfoto mit: (Bildmitte) Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle) sowie weiteren Solisten und Damen und Herren des Opernchores © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY – Szenenfoto mit: (Bildmitte) Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle) sowie weiteren Solisten und Damen und Herren des Opernchores © Klaus Gigga

Wallner erzählt das Musical über das Blumenmädchen Eliza Doolittle als eine Sozial-und Bildungsgeschichte. Derjenige, der die Chance erhält, Bildung zu genießen und die eigene Sprache zu erlernen, kann gesellschaftlich aufsteigen, – anderen ist diese Entwicklung verwehrt. Die Bühne entwarf Till Kuhnert. Für die Kostüme zeichnet Nicole Lorenz verantwortlich. Unter der musikalischen Leitung von Alexander Merzyn sind als Eliza Doolittle alternierend die Musicalsängerinnen und Schauspielerinnen Eve Rades und Katrin Hauptmann zu erleben. Die Partie des Sprachwissenschaftlers Prof. Henry Higgins übernehmen ebenfalls alternierend Holger Hauer, Christian Henneberg und Heiko Walter. Erstmalig konnte das Staatstheater den Choreografen Bart De Clercq gewinnen, der über eine umfangreiche Musicalerfahrung verfügt. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Szenenfoto mit Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus /
MY FAIR LADY –
Szenenfoto mit Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Der berühmte Sprachexperte Higgins versucht einer Wette mit Oberst Pickering zufolge, einem Blumenmädchen die Umgangsformen und Sprache der „gehobenen Schichten“ beizubringen. Eliza heißt das Objekt seiner wissenschaftlichen Begierde; er traktiert es unerbittlich von früh bis abends. Um die Wette zu entscheiden, will Higgins die junge Frau beim Ball der Botschaft auftreten und zur Lady „schlagen“ lassen. Und tatsächlich: Eliza besteht die Prüfung. Higgins triumphiert: Sein wissenschaftliches System hat funktioniert. Doch dann steigt Eliza aus, wirft dem „lieben Gott“ Higgins die Pantoffel an den Kopf und gibt ihm Unterricht: in der Behandlung eines Menschen.

Nach Shaws Komödie Pygmalion schufen Frederick Loewe und Alan Jay Lerner 1956 das Musical My Fair Lady, das eine nie dagewesene Erfolgsgeschichte schrieb.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

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