Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Peter Grimes, 03.11.2019

Oktober 23, 2019 by  
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Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Premiere »Peter Grimes« in der Inszenierung von Markus Dietz
Am Sonntag, 3. November um 19 Uhr im Opernhaus

Der Einzelgänger, der keine Chance in der Gemeinschaft und gegen deren Meinungsbildung hat und darum nur der Böse und Schuldige sein kann, ist der Konfliktstoff in Benjamin Brittens Oper »Peter Gries« aus dem Jahr 1945. Markus Dietz inszeniert an der Oper des Nationaltheaters den rauen Fischeralltag des englischen Dorfes und die ständige Bedrohung durch das Meer im so kalten wie imposanten Bühnenbild von Ines Nadler. Die Kostüme gestaltet Henrike Bomber. Premiere ist am Sonntag, 3. November um 19 Uhr im Opernhaus.

Für die Rolle des unglücklichen Fischers Peter Grimes ist der Tenor Roy Cornelius Smith, regelmäßiger Gast an den großen Opernhäusern und bei den internationalen Festivals, ans Nationaltheater zurückgekehrt. Astrid Kessler singt die Lehrerin Ellen Orford, Thomas Berau ist der Kapitän Balstrode. In weiteren Partien singen Rita Kapfhammer (Gast), Natalija Cantrak (Opernstudio), Ji Yoon, Raphael Wittmer, Sung Ha, Marie-Belle Sandis, Uwe Eikötter, Ilya Lapich und Marcel Brunner (Opernstudio).

Generalmusikdirektor Alexander Soddy dirigiert Chor und Orchester des Nationaltheaters.

Eine Einführungssoirée findet am Montag, 28. Oktober 2019 um 18.30 Uhr im Oberen Foyer statt – mit Hintergrundinformationen zu Stück und Inszenierung, einem Einblick in die Probe unter der Leitung von Generalmusikdirektor Alexander Soddy sowie mit Gelegenheit zum Nachgespräch.

Weitere Aufführungstermine sind der 7., 22. und 29. November sowie der 18. Dezember.

Karten sind ab 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) erhältlich.

—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Der Messias – Georg Friedrich Händel, 10.10.2019


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

 DER MESSIAS – Georg Friedrich Händel

In nur drei Wochen schuf Georg Friedrich Händel die wohl berühmteste geistliche Komposition der Welt. Vor allem der große Halleluja –Chor zählt zu den bekanntesten und populärsten Musikstücken aller Zeiten. Ausschließlich aus Bibelzitaten hat der Librettist Charles Jennens ein dreiteiliges Oratorium zusammengestellt, das von der Erfüllung der alten Verheißungen durch die Heilsgeschichte Jesu Christi berichtet. Und bis heute wirft es Fragen auf: Warum kommt Jesus selbst nicht zu Wort? Warum wird hauptsächlich das Alte Testament zitiert und damit Jesu Wirken fast ausschließlich aus Prophezeiungen vor seiner Zeit erzählt? Und wer endlich ist dieser »Messias«, dieser »Gesalbte«, der lange vorhergesagt und so nachhaltig unsere Welt und unsere Kultur beeinflusst hat?

Staatstheater am Gärtnerplatz / Der Messias © Staatstheater am Gärtnerplatz

Staatstheater am Gärtnerplatz / Der Messias © Staatstheater am Gärtnerplatz

Regisseur Torsten Fischer und Choreograf Karl Alfred Schreiner stellen sich der Herausforderung, dieses unergründliche, reflexive Werk in Szene zu setzen und den großen Fragen des Glaubens nachzugehen: Warum brauchen wir einen Gott, einen Heiland, dem wir nachfolgen? Was ist Religion und wie wirkt sie auf uns? – Ein sinnlicher und gleichsam nachdenklicher Abend in Musik und Tanz, der in den Tiefen des Menschseins forscht.

Musik Georg Friedrich Händel | Libretto von Charles Jennens nach der Bibel, Szenische Fassung von Torsten Fischer | Mit Texten aus Colm Tóibíns »Marias Testament«

Musikalische Leitung: Anthony Bramall | Regie: Torsten Fischer Choreografie: Karl Alfred Schreiner | Bühne: Herbert Schäfer | Kostüme: Vasilis Triantafillopoulos, Licht: Michael Heidinger | Video: Raphael Kurig, Thomas Mahnecke | Dramaturgie: Fedora Wesseler / David Treffinger | Choreinstudierung: Felix Meybier

Mit: Jennifer O’Loughlin, Mária Celeng, Sandra Cervik, Dmitry Egorov, Anna-Katharina
Tonauer, Alexandros Tsilogiannis, Timos Sirlantzis, Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Chor und Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Premiere: 10. Oktober 2019, Weitere Vorstellungen:, 13./16./18./20./22./25. Oktober
1./3. November, Altersempfehlung ab 14 Jahren

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Oktober 2019

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner


KONZERTHAUS DORTMUND Oktober 2019


Di 01.10.2019 20.00
Mi 02.10.2019 20.00
1. Philharmonisches Konzert – New York
Dortmunder Philharmoniker
Gabriel Feltz (Dirigent)
Per Arne Glorvigen (Bandoneon)
Samuel Barber: Adagio für Streicher op. 11
Bernd Franke: »Open doors« für Bandoneon und Orchester
Leonard Bernstein: »On the Town« Three Dance Episodes
Antonín Dvo?ák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Einführung um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer
€ 19,00 / 24,00 / 30,00 / 34,00 / 39,00 / 42,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Sa 05.10.2019 20.00
A Child of Our Time – Mirga Gražinyt?-Tyla
Talise Trevigne (Sopran)
Felicity Palmer (Alt)
Joshua Stewart (Tenor)
Brindley Sherratt (Bass)
CBSO Chorus
City of Birmingham Symphony Orchestra
Mirga Gražinyt?-Tyla (Dirigentin)
Benjamin Britten: Sinfonia da Requiem op. 20
Michael Tippett: »A child of our time« Oratorium für Solisten, Chor und Orchester
Auftakt für Maestra Mirga
Mit einem Programm der starken Haltungen zweier britischer Meister des 20. Jahrhunderts beginnt Mirga Gražinyt?-Tyla ihre dreijährige Residenz am KONZERTHAUS DORTMUND.

Tippetts Oratorium »A child of our time« als künstlerisch-emotionale Antwort auf die Reichspogromnacht verarbeitet auch 80 Jahre nach seiner Entstehung noch aktuelle Themen. Brittens zeitgleich entstandene Sinfonia da Requiem vermittelt eine unmissverständliche Antikriegsbotschaft, mit der sich der damals erst 26-jährige Komponist einen festen Platz im sinfonischen Repertoire sicherte. hörbar – Interaktive Einführung mit Anne Kussmaul um 19.00 Uhr im Komponistenfoyer
Expresseinführung um 19.40 Uhr
Abos: Maestra Mirga; Chorklang
€ 29,00 / 42,00 / 58,00 / 76,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


So 06.10.2019 11.00
Mozart Matinee
Bremer Philharmoniker
Marko Letonja (Dirigent)
Sérgio Fernandes Pires (Klarinette)
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« KV 620
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Hector Berlioz: »Symphonie fantastique« op. 14
€ 17,00 / 26,00 / 32,00 / 35,00 / 43,00
Veranstalter: Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.


Do 10.10.2019 20.00
Igudesman & Joo
Aleksey Igudesman (Violine)
Hyung-ki Joo (Klavier)
Die Rettung der Welt
Die Welt versinkt nicht im bunten Chaos, nein, in grauen Räumen, grauer Monotonie. Doch Rettung naht: Igudesman & Joo zeigen uns, wie sie es geschafft haben, ihrem Leben die nötige Portion Chaos und Humor zu geben und es dadurch frisch und bunt zu erhalten. Denn nur durch Kunst als höchste Form der Kreativität kann die Welt gerettet werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen dieser Show fragen Sie Mozart, Bach und Beethoven.
Abo: Cabaret + Chanson
€ 18,00 / 28,00 / 35,00 / 40,00 / 45,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


So 27.10.2019 18.00
Der Joker
Überraschungskonzert
Mitwirkende, Programm, Genre – wir verraten nichts. Nur so viel: Die Interpreten dieses
Konzerts sind Meister ihrer Instrumente und ein guter Freund des Hauses ist auch dabei. Ihr Geheimprogramm wird nicht nur Experten begeistern. Das ist der Joker unter den Konzertprogrammen!
Abo: Musik für Freaks
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Mo 28.10.2019 19.00
1. Konzert Wiener Klassik
Dortmunder Philharmoniker
Wolfgang Emanuel Schmidt (Violoncello, Leitung)
Im Puls von Wolfgang Schmidt
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und
Orchester A-Dur op. 33
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 98 B-Dur Hob. I:98
€ 20,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Di 29.10.2019 19.00
Junge Wilde – Lucas & Arthur Jussen
Lucas Jussen (Klavier)
Arthur Jussen (Klavier)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Andante und Allegro brillant für Klavier zu vier Händen op. 92
Franz Schubert: Fantasie für Klavier zu vier Händen f-moll D 940
Faz?l Say: »Night« für Klavier zu vier Händen
Olivier Messiaen: »Visions de l’Amen« für zwei Klaviere
Einführung mit Hanna Frömberg um 18.00 Uhr im Komponistenfoyer
Expresseinführung um 18.40 Uhr
Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech
Abos: Junge Wilde; Schnupperabo
€ 25,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: INNOGY


Mi 30.10.2019 19.00
Konzerthaus Backstage – Flügelvergleich
Martin Stadtfeld (Klavier)
Raphael von Hoensbroech (Moderation)
Spannende Einblicke
In unserer Reihe »Konzerthaus Backstage« haben Abonnenten, Freundeskreis-Mitglieder und Botschafter Gelegenheit, vertiefte Einsichten in den Konzertbetrieb und die Abläufe hinter den Konzerthaus-Kulissen zu bekommen. Dreimal pro Saison laden wir zu exklusiven Veranstaltungen, in denen wir mit Musikern und Experten beispielsweise über Instrumentenbau, Akustik oder Probenprozesse sprechen.

Der Pianist Martin Stadtfeld ist als »Junger Wilder« der ersten Generation ein enger Freund des Konzerthauses; hier hat er auch verschiedene CD-Aufnahmen eingespielt. Im direkten Vergleich verschiedener Tasteninstrumente demonstriert er, wie unterschiedlich Klaviere klingen können.
€ 8,00
Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND
Nicht im Wahlabonnement erhältlich
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 31.10.2019 20.00
Orgelrecital Winfried Bönig
William Byrd: »The Bells« (»Die Glocken«), Fassung für Orgel von Winfried Bönig
Gerard Bunk: Fantasie c-moll op. 57
Samuel Barber: Adagio für Streicher op. 11, Fassung für Orgel von William Strickland
Louis Vierne: ›Les Cloches de Hinckley‹ (›Die Glocken von Hinckley‹) aus »24 Pièces de
Fantaisie« op. 55
Franz Schmidt: Chaconne cis-moll
Abo: Orgel im Konzerthaus
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Frankfurt, Kammeroper im Palmengarten, Die verkehrte Braut – Gioachino Rossini, August 2019

August 7, 2019 by  
Filed under KammerOper, Oper, Premieren, Pressemeldung, Sydney

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Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Martin Pudenz

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Martin Pudenz

Die verkehrte Braut  von Gioachino Rossini

unsere erfolgreiche Jubiläumspremiere „im vielleicht schönsten Opernsaal Frankfurts unter freiem Himmel, dem Palmengarten“ (hr2kultur) findet bei unserem Publikum großen Zuspruch, und auch der Wettergott hat es bisher gut mit uns gemeint.

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

„Eine gänzlich niederträchtige, plebejische Skurrilität“

Eine verbotene Oper des großen Rossini als Frankfurter Erstaufführung durch die Kammeroper

Der grade mal 19jährige und zukünftige und ewige Maestro aller denk-und hörbaren opera buffa-Klassen, aber damals noch eher unbekannte Gioachino Rossini erhielt 1811 den Auftrag für eine neue Oper. „50 Piaster“ sollten dabei für ihn herausspringen, ein überschaubarer Betrag, und das Sujet war politisch höchst unkorrekt. Ein neugeadelter Bauer will seine Tochter Ernestina, an den reichen, aber geistig bescheidenen jungen Stutzer Buralichio verheiraten. Doch Ernestina ist trotz einfacher Herkunft ein philosophierender weiblicher Bücherwurm: sie fühlt eine „innere Leere“ in sich, liebt aber im Zweifelsfall und vor die Wahl gestellt eher den armen Hauslehrer Ermano als Buralichio. Um ihren vom Vater anvisierten Ehemann abzuschrecken, wird das Gerücht gestreut, Ernestina sei in Wirklichkeit gar keine Frau. Sie sei ein Kastrat, der sich nur als Frau verkleidet habe, um dem Militärdienst zu entgehen. Eine fatale List: der düpierte Möchtegernbräutigam Buralicchio lässt Ernestina als vermeintlichen Kastraten und Wehrflüchtigen verhaften. Aber Ermano als Soldat verkleidet, befreit sie wieder, die Flüchtende stimmt mit Soldaten, um nicht entdeckt zu werden, sogar ein kriegerisches Lied an.  Am Ende werden die wahren Fronten, das Geschlecht und Sache scheinbar klargestellt und das Happy End lässt nicht lange auf sich warten.

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Zu diesem respektlosen und ziemlich anzüglichem Libretto, das mit lässiger Geste und obszönen Wortspielen Geschlechterrollen, soziale Borniertheiten und allerlei pathetischen Libretti seiner Zeit durcheinanderschüttelt und zur Explosion bringt, schrieb der kecke, junge Rossini kurz nach 1800 eine schier unwiderstehlich Musik, randvoll von Buffoneskem und bestem Belcanto – eben zum fast ersten Mal: eine Musik wie von Rossini!

Aber nach drei Aufführungen war Schluss. Nachdem schon vor der Premiere die Direzzioni degli spectaculli, die Kontrollinstanz der Theater wegen der „Ruchlosigkeit des Librettos“ zahlreiche Änderungen und die „Entfernung anstößiger Wörter“ verlangt hatte, verbot der Polizeiminister von Mailand nach drei Aufführungen die Oper „für ganz Italien“ und ließ alle gedruckten Exemplare des Librettos einstampfen wegen Obszönität, Beleidigung der vermögenden Klassen, der ruhmreichen Armee und nicht zuletzt der bedauernswerten Kastraten. Oder wie kurz darauf von einem staatlichen Inspektor zähneknirschend formuliert wurde, wegen der „gänzlich niederträchtigen, plebejischen Skurillität“ der Oper.

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Wen die Zusammenstellung von Kaserne und Kastration verwundert: Zu der Zeit war die übliche Kastration schöner Knabenstimmen als Relikt alter Zeiten per Todesstrafe verboten. Kastraten büßten ihren barocken Ruhm ein und fristeten ein ärmliches Leben, ein Schicksal, das vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollte und von dem Rossini selbst ein Lied zu singen wusste.  Sein Onkel hatte in Kinderjahren die Kastration Rossinis der Mutter aufgrund seiner Singstimme empfohlen. Aber Rossinis Mutter lehnte damals dankend ab. Der unverschnittene Rossini verschnitt nach dem Verbot der Oper wie so oft ungerührt Teile der Musik für Cuvees seiner neuen Opern. Die Die verkehrte Braut Rossinis aber wurde in der Schublade der Zensur verschüttet für immer-wenn auch nicht ganz. Denn 140 Jahre später, 1965 erblickte die Oper in Siena in einer Bearbeitung wieder das Licht der Bühne. In Deutschland gab es seitdem ganze drei spärliche, allerdings umjubelte Aufführungen:  in Bad Wildbad, Hamburg und Berlin (letztere konzertant).Eigentlich erstaunlich angesichts der wunderbaren Musik…. Aber vielleicht versteht man die Modernität und subversive Komik der Oper erst heute angesichts verwirrter und verwirrender Gendergrenzen, Geldgrenzen und Grenzen des Anstands und des guten Geschmacks.

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Und wer könnte besser geeignet sein als die Grenzgängerisch erfahrene Frankfurter Kammeroper, um diese Rossinische Perle der Unkorrektheit zu vollem Glanz aufzupolieren, um sie neu musikalisch und szenisch erstrahlen zu lassen und dann beseeligt durch den Palmengarten zu rollen?

Niemand.


Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Kammeroper Frankfurt / Die verkehrte Braut © Wolfgang Fuhrmannek

Sommer 2019
Kammeroper Frankfurt im Palmengarten

Gioachino Rossini:   Die verkehrte Braut, L’equivoco stravagante, (Frankfurter Erstaufführung), Dramma giocoso in zwei Akten

Libretto von Gaetano Gasbarri, Musik von Gioachino Rossini, In einer neuen deutschen Übersetzungen von Thomas Peter

Leitung: Stratievsky, Pudenz, Vilagrasa, Keller, Krauspe, Domaseva, Bresgen, Rothermel,
Villalobos, Senel

Mitwirkende: Kalnina, Fenbury, Peter, Simon, Führ, Aksionov u.a.
Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt

Premiere: Samstag 20. Juli 2019, weitere Aufführungen:
Mittwoch 24. Juli, Freitag 26. Juli, Samstag 27. Juli,
Mittwoch 31.Juli, Freitag 2. August, Samstag 3. August,
Mittwoch 7. August, Freitag 9. August, Samstag 10. August, 
Mittwoch 14. August, Freitag 16. August,
Samstag 17. August 2019 , jeweils 19.30 Uhr

Bei Regen findet die Aufführung konzertant statt.

Aufführungsort: 
Orchestermuschel/ Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Bockenheimer Landstraße / Palmengartenstraße 11
und Siesmayerstraße 61

Vorverkauf : Frankfurt Ticket Tel: 13 40 400,
und an der Abendkasse


 

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