Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Alexander Soddy – Vertrag bis 2022 verlängert, IOCO Aktuell, September 2019

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Generalmusikdirektor Alexander Soddy  – Vertrag bis 2022 verlängert

Der Vertrag mit Alexander Soddy als Generalmusikdirektor an der Oper des Nationaltheaters Mannheim wurde bis 2022 verlängert.

»Drei gemeinsame Jahre liegen nun vor uns, auf die ich mich sehr freue. Denn die ideale Zusammenarbeit zwischen Alexander Soddy, dem Nationaltheater-Orchester und dem Opernensemble kann somit fortgesetzt werden – das ist auch im Hinblick auf die Pflege des wunderbaren Mannheimer Repertoires großartig. So steht als nächstes die Wiederaufnahme von Die Frau ohne Schatten an und dann die Neuproduktion von Peter Grimes, die Alexander Soddy als nächstes dirigieren wird«, so Albrecht Puhlmann, Intendant der Oper des NTM.

Alexander Soddy: »Nach drei inspirierenden und fruchtbaren Spielzeiten an der Oper des Nationaltheaters und mit dem Nationaltheater-Orchester freue ich mich sehr, dass ich meinen Vertrag in Mannheim verlängern kann. Nach vielen schönen und besonderen Höhepunkten haben wir Pläne für zahlreiche weitere spannende und künstlerisch hochwertige Projekte, die wir zusammen gestalten.«

Nächste Dirigate von Alexander Soddy sind in der Saison 2019/20 neben Die Frau ohne Schatten und Peter Grimes auch die Neuproduktion Tristan und Isolde sowie die Wiederaufnahmen von unter anderem Salome, Der Rosenkavalier und Otello. Im Rahmen der Musikalischen Akademie dirigiert Soddy unter anderem  die 9. Symphonie innerhalb des Bruckner-Zyklus’, Messiaens Turangalîla-Symphonie und Strauss’ Alpensinfonie.

Nationaltheater Mannheim / Generalmusikdirektor Alexander Soddy © Gerard Collett

Nationaltheater Mannheim / Generalmusikdirektor Alexander Soddy © Gerard Collett

Alexander Soddy – Vita

Der britische Dirigent Alexander Soddy (+1982 in Oxforf) ist seit der Spielzeit 2016/17 Generalmusikdirektor des Nationaltheaters Mannheim und leitete dort zuletzt die Neuinszenierungen der Meistersinger von Nürnberg und von Pelléas et Mélisande sowie Vorstellungen von La bohème,Fidelio und Salome. In der Spielzeit 2019/20 widmet er sich unter anderem den Neuproduktionen von Brittens Peter Grimes und Wagners Tristan und Isolde.

Des Weiteren gastiert er regelmäßig an der Bayerischen und der Berliner Staatsoper. In der Saison 2017/18 erfolgten seine Debüts an der Metropolitan Opera (La bohème), der Wiener Staatsoper (Il barbiere di Siviglia), der Semperoper in Dresden (Der Freischütz) und der English National Opera in London (»Midsummer Night’s Dream«). Dazu kamen Gastengagements mit »Madama Butterfly« und La bohème an der Royal Swedish Opera und La Cenerentola an den Opernhäusern in Köln und Frankfurt. Alexander Soddy wurde in Oxford geboren und erhielt seine Ausbildung an der Royal Academy of Music und an der Cambridge University. Nach seinem Abschluss 2004 wurde er Repetitor und Kapellmeister am National Opera Studio in London und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

2010–12 war er Kapellmeister an der Hamburgischen Staatsoper. Zudem gab Alexander Soddy in dieser Zeit mit Mozarts Zauberflöte sein Debüt sowohl an der Bayerischen Staatsoper München als auch an der Staatsoper Berlin. Ab 2012 war er Gastdirigent am Stadttheater Klagenfurt und wurde ab 2013/14 zum Chefdirigenten ernannt. Diese Position behielt er bis zum Ende der Saison 2015/16.

—| IOCO Aktuell Nationaltheater Mannheim |—

Pforzheim, Theater Pforzheim, Florian Erdl – kommissarischer Generalmusikdirektor, Spielzeit 2019/2020

Juli 17, 2019 by  
Filed under Personalie, Pressemeldung, Theater Pforzheim

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

  Florian Erdl – Kommissarischer neuer Generalmusikdirektor

Mit Beginn der kommenden Spielzeit 2019/2020 übernimmt Florian Erdl am Theater Pforzheim bis auf weiteres alle Geschäfte und Aufgaben der Leitung der musikalischen Abteilung als Kommissarischer Generalmusikdirektor. Erdl wird bis Jahresende das 1. und das 2. Sinfoniekonzert sowie das 1. Kinderkonzert dirigieren und die musikalische Leitung von Rigoletto sowie Die verkaufte Braut übernehmen.

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Der gebürtige Münchner ist seit 2017 1. Kapellmeister am Theater Pforzheim und war zuvor Kapellmeister an der Oper Graz und 1. Kapellmeister am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Seit 2017 war Erdl mehrfach musikalischer Assistent von Sebastian Weigle an der Oper Frankfurt, an der er Mozarts Die Zauberflöte und Schrekers Der Ferne Klang dirigierte. Zudem brachten ihn Konzerte zuletzt mit der Philharmonie Merck, dem Sønderjyllands Symfoniorkester und dem LJO Hessen zusammen. Florian Erdl betrieb neben dem Doppelstudium Orchesterdirigieren und Musiktheorie Studien in Philosophie, Musikwissenschaft und Regie.

Der bisherige Generalmusikdirektor Markus Huber verlässt das Theater Pforzheim, um ab September 2019 seine neue Position als Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach anzutreten.

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Amsterdam, Royal Concertgebouw Orchestra, Daniele Gatti entlassen, IOCO Aktuell, 03.08.2018

Royal Concertgebouw Saal © Andreas Praefcke / Wikipedia

Royal Concertgebouw Saal © Andreas Praefcke / Wikipedia

Royal Concertgebouw Orchestra

Royal Concertgebouw Orchestra –  Daniele Gatti

Das Royal Concertgebouw Orchestra (RCO) hat die Zusammenarbeit mit ihrem Chefdirigent  Daniele Gatti mit sofortiger Wirkung beendet.

Die RCO Pressemeldung:Am 26. Juli publizierte die Washington Post einen Artikel, in welchem Daniele Gatti beschuldigt wurde sich unangemessen verhalten zu haben. Diese Beschuldigungen und diesbezügliche Reaktionen Gattis haben für große Unruhe unter Musiker/innen, Angestellten und anderen Beteiligten gesorgt. Daneben haben, seit Erscheinen des Washington Post Artikels eine Reihe weiblicher Kollegen des Royal Concertgebouw Orchestra von Erfahrungen mit Gatti berichtet, welche in Hinblick auf seine Position als Chefdirigent unangemessen sind. Dies hat die Vertrauensbeziehung zwischen Orchester und Chefdirigent irreparabel beschädigt.“

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Die Washington Post hatte in der vergangenen Woche von sexuellem Fehlverhalten des Dirigenten berichtet. Daraufhin hatten auch Musikerinnen des Royal Concertgebouw Orchestra  in Amsterdam von ähnlichen Erfahrungen berichtet. Daniele Gatti hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestritten.

2020, der kommende, neue Ring des Nibelungen der Bayreuther Festspiele, wird, wenn auch noch nicht offiziell verkündet, von vier Frauen inszeniert. Katharina Wagner übernimmt dabei voraussichtlich die Götterdämmerung. Daniele Gatti (*1961 in Mailand) wurde für diesen Ring als Dirigent gehandelt. Daniele Gatti ist ebenfalls Artistic Advisor des Mahler Chamber Orchestra, Berlin. Das Mahler Chamber Orchestra bewirbt Gatti auf seiner Homepage zur Zeit wie folgt überschwenglich:   „…Audiences and critics across the world applaud the exciting fusion that results fron Daniele Gatti´s „Symphonik power“ and the „Finest chamber music“ from the Mahler Chamber Orchestra.“

Die Entscheidung des RCO zu Gatti hat bisher weder in Bayreuth oder Berlin zu öffentlich bekannten Reaktionen geführt.    IOCO/VJ

—| IOCO Aktuell Royal Concertgebouw Orchestra |—

München, Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev bleibt Chefdirigent bis 2025, IOCO Aktuell, 20.02.2018

Münchner Philharmoniker

Kulturreferat München -Münchner Philharmoniker / OB Reiter, Gergiev, Kueppers, Mueller ©Landeshauptstadt München, Michael Nagy

Kulturreferat München -Münchner Philharmoniker / OB Reiter, Gergiev, Kueppers, Mueller ©Landeshauptstadt München, Michael Nagy

Kulturreferat

Münchner Philharmoniker

Valery Gergiev – Chefdirigent  bis 2025

Der Münchner Stadtrat hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, den Vertrag mit dem
amtierenden Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker Valery Gergiev (*2.5.1953 in Moskau) um fünf Jahre zu verlängern. Damit bleibt Maestro Gergiev bis zum Ende der Saison 2024/2025 Chefdirigent des Orchesters der Stadt. Er hat diese Position bereits seit der Saison 2015/2016 inne.

Intendant Paul Müller und Orchestervorstand Matthias Ambrosius äußern sich zur Vertragsverlängerung wie folgt: Intendant Paul Müller: „Die heutige Entscheidung des Stadtrats zur Vertragsverlängerung unseres Chefdirigenten Valery Gergievs bis 2025 ist richtungsweisend: sie ist künstlerisch zwingend, um die internationale Präsenz auf höchstem Niveau und in Verbindung mit einer umfassenden medialen Wahrnehmung weiterzuentwickeln und um die Interimsspielstätte ab 2020 zu gestalten, gerade auch für ein jüngeres Publikum, das andere Ansprüche und Bedürfnisse haben wird. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre!“

Matthias Ambrosius, Sprecher des Orchstervorstandes:  „Die ganz große Mehrheit des Orchesters hat sich die Fortführung der Zusammenarbeit mit Valery Gergiev gewünscht. Er steht für Kontinuität in der künstlerischen Arbeit auf höchstem Niveau. Mit ihm erleben wir bei der Arbeit einen Partner, für den die gemeinsame Arbeit am Orchesterklang an oberster Stelle steht.

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Zu Valery Gergiev: 1953 in Moskau geboren, in Nord-Ossetien aufgewachsen, hängt dem mit der russischen Nomenklatura teilweise störend gut vernetzten Valery Abisalovich Gergiev der Ruf an, betörenden Klangfarbenzauber zu schaffen, aber auch, akribische Arbeit nicht sonderlich zu schätzen. Die deutsche Sprache gehört auch heute nicht zu seinen Stärken. Gergiev ist unter anderem auch General Manager des Mariinsky Theater in St. Petersburg, Dirigent des London Symphony Orchestra, und Künstlerischer Leiter des „Weiße Nächte-Festival“ in St.Petersburg.

—| Pressemeldung Münchner Philharmoniker |—

 

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