Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, La Traviata und Lange Nacht der kurzen Musik, 14. – 15.09.2017

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

  Stadttheater Klagenfurt – Spielzeitbeginn

La Traviata und Lange Nacht der kurzen Musik

Nach Sanierungsarbeiten während der Sommerpause erstrahlt das Stadttheater Klagenfurt in neuem Glanz und startet mit Verdis La Traviata, in der Regie von Richard Brunel, am 14. September 2017 in die Spielzeit 2017/2018.

Stadttheater Klagenfurt / Bestuhlung © ArnoldPöschl

Stadttheater Klagenfurt / Bestuhlung © Arnold Pöschl

Die Geschichte von Violetta Valéry wird als das Schicksal einer Frau von heute erzählt. Sie versucht aus der schillernden Halbwelt der Pariser „High Society“ auszubrechen, indem sie eine Beziehung mit dem aus der Provinz stammenden Alfredo Germont eingeht. In der Titelrolle ist die irische Sopranistin Claudia Boyle zu sehen. Giedre Šlekyte leitet das Kärntner Sinfonieorchester.

Alexandre Dumas Grabstätte in Paris © IOCO

Alexandre Dumas Grabstätte in Paris © IOCO

Am Tag nach der Eröffnungspremiere feiert das Stadttheater Klagenfurt den Spielzeitbeginn mit Konzerten an verschiedenen Spielstätten im und um das Theater. Ein bunter Mix unterschiedlicher Musikstile, von Klassik über Pop und Jazz bis zur Volksmusik steht am Programm. Erstmals dabei auch eine musikalische Quizshow, zusammengestellt von unserer Dramaturgie. Mit: Kärntner Sinfonieorchester, Klakradl, Voxon, LEYYA, Chor des Stadttheaters Klagenfurt, Tanzlmusi, Singschule Carinthia, The Erlkings, Swinging Strings, musikalische Quizshow , half//half, After Show Party im Park Haus.

Ab 5. Oktober zeigt das Stadttheater Klagenfurt eine Uraufführung: Hier stehe ich – ich kann nicht anders. ist ein Theaterprojekt zu Martin Luther von Cesare Lievi. Es ist in Koproduktion mit Theatern in Rom und Bologna anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums entstanden. Die zwölf szenischen Fragmente werden von deutsch- und italienischsprachigen Darstellern gespielt.

Die Renovierungsarbeiten konnten während der Sommermonate abgeschlossen werden. Das Dach und die Bestuhlung des Zuschauerraums sind vollkommen neu: 25.000 Dachziegel wurden verarbeitet und 716 Stühle mit einem nahezu geräuschlosen Klappmechanismus in edlem Olivgrün sorgen für neuen Sitzkomfort. Die Kasse und das Abo-Büro wurden in minimalistisch – elegantem Schwarz-Weiß, inspiriert von der Jugendstilfassade des Hauses, von Architekt Günther Domenig gestaltet. Die Kosten für die Sanierung des Theaters belaufen sich auf knapp 1 Mio. Euro und werden aus den laufenden Budgets finanziert. Alle Aufträge für die Sanierungsarbeiten gingen an Kärntner Firmen.


Stadttheater Klagenfurt / La Traviata © Jean-Louis Fernandez

Stadttheater Klagenfurt / La Traviata © Jean-Louis Fernandez

La Traviata  von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Drama La dame aux camélias
von Alexandre Dumas d. J.  , In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE 14. September 2017, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 16.9.; 19.9.; 21.9.; 23.9.; 27.9.; 29.9.; 6.10.; 11.10.;  14.10.;  17.10.;  21.10.; 10.11.; 12.10.; 14.10.2017

Als „Walzer in drei Akten“ ist La Traviata mitunter charakterisiert worden. Dem Dreiertakt gewinnt Verdi in seiner berühmtesten Oper das gesamte Spektrum menschlicher Emotionen ab. Der französische Regisseur Richard Brunel kehrt nach dem überwältigenden Erfolg von Dialogues des Carmélites nach Klagenfurt zurück und inszeniert Verdis Meisterwerk. Die Titelrolle übernimmt Claudia Boyle.

Bei der Uraufführung 1853 im venezianischen Opernhaus La Fenice wurde La Traviata vom Publikum kühl aufgenommen. Ein zeitgenössischer Stoff auf der Opernbühne, noch dazu das Lieben und Sterben einer Edelkurtisane, gereichte zum Zeitpunkt der Erscheinung des Werkes noch zum Skandal. Neu war auch, dass anhand des Leidens der an Tuberkulose erkrankten Titelheldin Themen wie der Widerstreit zwischen bürgerlicher Wohlanständigkeit und dem frivolen Flitterglanz der „High Society“ verhandelt werden. Dem Widerstand der Zensoren zum Trotz ließ der bis heute anhaltende Siegeszug der „vom Wege Abgekommenen“ – so die wörtliche Übersetzung des Titels – nicht lange auf sich warten. Dies ist nicht nur auf Verdis unmittelbar mitreißende Musik zurückzuführen, sondern auch auf die Tatsache, dass sich in ihr die Höhen und Tiefen der modernen menschlichen Existenz spiegeln.

MUSIKALISCHE LEITUNG Giedre Šlekyte, REGIE Richard Brunel, BÜHNE Anouk Dell’ Aiera, KOSTÜME Axel Aust, LICHTDESIGN Laurent Castaingt, CHOR-EINSTUDIERUNG Günter Wallner,  DRAMATURGIE Catherine Ailloud-Nicolas, Markus Hänsel

Mit: Violetta Valéry Claudia Boyle, Flora Bervoix Iris van Wijnen, Annina Júlia Banyai , Alfredo Germont Giordano Lucá, Giorgio Germont Domenico Balzani, Gastone Joshua Owen Mills, Barone Douphol Nicholas Crawley, Marchese d´Obigny Josef Pepper, Dottore Grenvil Jisang Ryu , Giuseppe Thomas Tischler, Ein Diener Floras Jihoon Kwon, Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt, Kärntner Sinfonieorchester

Weitere Vorstellungen: 16., 19., 21., 23.,27., 29. Sept; 6., 11., 14., 17., 21.Okt; 10.,12.,14. Nov 2017
Einführungsmatinee 03. September 2017, 11 Uhr, Bühne. Moderation Intendant Florian Scholz
Einführung zur Oper 25 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Galeriefoyer links


URAUFFÜHRUNG
Hier stehe ich – ich kann nicht anders“

Premiere 24.10.2017, weitere Vorstellungen

Theaterprojekt zu Martin Luther von Cesare Lievi, Zwölf szenische Fragmente / Auftragswerk des Stadttheaters Klagenfurt, Koproduktion mit Emilia Teatro Fondazione – Bologna und Associazione Teatro di Roma Aus dem Italienischen von Hinrich Schmidt-Henkel

„Hier stehe ich – ich kann nicht anders” soll Martin Luther vor den größten Autoritäten seiner Zeit, dem Kaiser und dem Papst, ausgesprochen haben. Für welche Überzeugungen stehen wir noch ein? Cesare Lievi geht mit vier deutsch- und vier italienischsprachigen SchauspielerInnen in zwölf szenischen Fragmenten auf eine theatralische Suche…

1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen gegen den päpstlichen Ablasshandel und leitete damit das Zeitalter der Reformation ein. Was ist 500 Jahre danach von diesem historischen Ereignis, das die Kirche spaltete und den längsten Glaubenskrieg aller Zeiten auslöste, geblieben? Und welche Rolle spielt dieser Einschnitt in der Glaubensgeschichte Europas heute in unserem Alltag, in unserer Denk- und Lebensweise? Wie steht es heute um Gott, den Glauben, die Gnade, die Sakramente, die Erlösung, die Wahrheit und die Macht des Wortes? Sind diese Themen in unserem laizistischen und säkularisierten Weltbild noch aktuell? Führt der Glaube, vor allem der Glaube an einen einzigen Gott, zwingend zu Intoleranz und Fanatismus? Konnte Luthers einstmals revolutionärer Gottesbegriff überdauern? Tragen wir Menschen den göttlichen Funken für alle Ewigkeit in uns oder sind wir nichts weiter als vergängliche Wesen in einem kalten Universum?

Autor und Regie Cesare Lievi, Musik Mauro Montalbetti, Bühne Maurizio Balò, Kostüme Birgit Hutter, Lichtdesign Cesare Agoni, Dramaturgie Sylvia Brandl, Philine Kleeberg

Darsteller Valentina Bartolo, Bea Brocks, Irene Kugler, Alvia Reale I, Hendrik Arnst, Paolo Garghentino, Gregor Kohlhofer, Graziano Piazza

Premiere 24.10.2017; Weitere Vorstellungen: 7., 10., 12., 13., 18., 28. Oktober; 3., 8. November 2017,  Einführungsmatinee 24. September 2017, 11 Uhr, Bühne. Moderation Intendant Florian Scholz – Einführung vor Vorstellungsbeginn im Galeriefoyer links


Stadttheater Klagenfurt / Lange Nacht der kurzen Musik © Bauer

Stadttheater Klagenfurt / Lange Nacht der kurzen Musik © Bauer

STATT THEATER
WIENER STÄDTISCHE

Die lange Nacht der kurzen Musik

Feiern Sie mit uns den Spielzeitbeginn am Stadttheater Klagenfurt!,  15. September 2017, 19.00 – 24.00 Uhr,    EINTRITT FREI!

Am Tag nach der Eröffnungspremiere mit La Traviata feiert das Stadttheater Klagenfurt den Spielzeitbeginn mit Konzerten an mehreren Spielstätten im und um das Theater. Ein bunter Mix unterschiedlicher Musikstile, von Klassik über Pop und Jazz bis zur Volksmusik steht am Programm. Erstmals dabei auch eine musikalische Quizshow, zusammengestellt von unserer Dramaturgie. Mit: Kärntner Sinfonieorchester, Klakradl, Voxon, LEYYA, Chor des Stadttheaters Klagenfurt, Tanzlmusi, Singschule Carinthia, The Erlkings, Swinging Strings, musikalische Quizshow , half//half, After Show Party im Park Haus.


PROGRAMM


BÜHNE
19.00 Uhr Kärntner Sinfonieorchester
Das Kärntner Sinfonieorchester eröffnet – ganz der Tradition gemäß – auch in diesem Jahr die „Lange Nacht“. Unter Leitung von Günter Wallner werden Werke der Filmmusik – von Ben Hur bis Captain America zu hören sein. Und zur Einstimmung auf die Spielzeit gibt es bereits jetzt die schönsten Melodien aus Schwanensee.
21.00 Uhr Klakradl
Wenn das mit dem Salzburger Stier preisgekrönte Kabarettduo RaDeschnig mit den Musikern von [:klak] gemeinsame Sache macht, ist alles möglich: Jazz, traditionelles Kärntnerlied oder Filmmusik. Musikalische Virtuosität trifft auf bodenständige Texte und auf große Lyrik.


WIENER STÄDTISCHE FREILICHTBÜHNE GOETHEPARK
20.00 Uhr Voxon Die beliebte Kärntner A-capella-Band Voxon präsentiert mitreißenden Pop, Rock und Jazz in deutscher, englischer, slowenischer und italienischer Sprache – Rhythmus und Power, ganz ohne Instrumentalbegleitung.

21.00 Uhr Tanzlmusi Dass die Musiker des Kärntner Sinfonieorchesters sich nicht nur auf das klassische Repertoire verstehen, sondern auch auf traditionelle Volksmusik, beweist dieses Projekt. Bei Volksfeststimmung darf natürlich auch getanzt werden.
22.00 Uhr LEYYA Sphärisch-fließend, aber ebenso kraftvoll und impulsiv ist der Sound der Wiener/ Eferdinger Experimental/Elektronik-Pop-Formation LEYYA. Mit ihrer Kombination von feiner Melancholie und elektronischen Beats schaffen die FM4-Award-Gewinner LEYYA eigensinnige Klangwelten an der Grenze zwischen Kunst und Pop.


OBERES FOYER
20.00 Uhr Musikalisches Quiz Musikalische Quizshow, mit der Sie unser Dramaturgie-Team durch die Opern-Produktionen der neuen Saison aber auch durch die Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts führt. Raten Sie mit und gewinnen Sie Theaterkarten!


ORCHESTERPROBENRAUM
19.30 Uhr The Erlkings Ob in einem Bierlokal oder auf einer Konzertbühne: The Erlkings beweisen, dass man auch zu Goethe, Schiller und Schubert tanzen kann. Vier Multi-Instrumentalisten präsentieren frisch arrangierte Versionen von Schuberts Lied-Klassikern.
21.30 Uhr Swinging Strings-Quartett Von jazzigen Bearbeitungen bekannter Klassik-, Pop- und Rockhits über Swingjazz in der Tradition von Django Reinhard bis hin zu eigenen Kompositionen: die Swinging Strings überwinden Genregrenzen.


STADTPFARRKIRCHE ST. EGID
20.00 Uhr Singakademie Carinthia Die Singakademie Carinthia fördert seit 2013 junge Gesangstalente, die regelmäßig in den Opernproduktionen des Stadttheaters mitwirken. Entdecken Sie bei diesem Konzert das Talent der jungen Sängerinnen und Sänger.
21.00 Uhr Chor des Stadttheaters Klagenfurt Der Chor des Stadttheaters unter Leitung von Günter Wallner lädt in der Stadtpfarrkirche zu einem einzigartigen Klangerlebnis und setzt in seinem A-capella- Programm auf die Kraft der puren Stimme.


RESTAURANT OSCAR
20.00 Uhr half//half Stimmenmeer trifft auf zupfenden Herzschlag. Hier reicht der Jazz dem Pop die Hand und tanzt in der Klassik. Die Stimme: Sophie Eder, der Kontrabass: Mathias Krispin Bucher.


PARK HAUS
23.00 After Show Party Im Park Haus gegenüber vom Stadttheater wird nach dem letzten Konzert weitergefeiert. Mit DJ Nina Love und guter Stimmung wird hier die lange Nacht zum frühen Morgen.
Die Bars im Foyer des Stadttheaters und bei der Freilichtbühne sind ab 18.00 Uhr geöffnet. Die Konzerte dauern 50 bis 60 Minuten, ein Konzertwechsel ist für das Publikum jederzeit möglich.  PM Stadttheater Klagenfurt

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, Premiere: CARMEN, 12.12.2015

Dezember 8, 2015 by  
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Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Premiere: CARMEN

Oper in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere 12. Dezember 2015 – 19.30 Uhr

Vorstellungen zum Jahreswechsel:
29. & 31. Dezember 2015
02. Januar 2016

Mit Lorenzo Viotti steht ein aufstrebendes junges Talent am Pult: Er gewann den Internationalen Dirigentenwettbewerb von Cadaques 2013, dieses Jahr wurde er mit dem Young Conductors Award (YCA) der Salzburger Festspiele ausgezeichnet. Die Regie übernimmt „Theaterzauberer“ Cesare Lievi, der an unserem Haus zuletzt die Oper Macbeth und Das Märchen von den wilden Schwänen höchst erfolgreich auf die Bühne brachte. Die Titelpartie singt die Schweizer Mezzosopranistin Eve-Maud Hubeaux, die bereits an zahlreichen großen Opernhäusern (u.a. La Monnaie, Opéra national du Rhin) und beim Aix-en-Provence Festival gastierte.

So eine Frau hatte man 1875 auf der Opernbühne noch nie gesehen: Carmen, eine temperamentvolle Fabrikarbeiterin, selbstbestimmt und stolz, die ihre Freiheit um jeden Preis verteidigt. Nicht nur die Titelheldin erregte bei der Uraufführung von Bizets letzter Oper Anstoß: Das Milieu der Proletarier und Kleinkriminellen hielt mit Carmen Einzug in das prachtvolle Pariser Opernhaus. Doch die anfängliche Provokation wandelte sich schnell zu Faszination – heute ist Carmen eine der meistgespielten Opern und Carmens Habanera oder das Lied des Toreros Escamillo gehören zu den bekanntesten Melodien der Musikgeschichte.

Die Begegnung mit Carmen stellt das Leben des Soldaten Don José auf den Kopf. Um an ihrer Seite zu sein, gibt er alles auf, was ihm wichtig war: Seine Mutter, seine Jugendfreundin Micaëla und seine Pflichterfüllung. Als Carmen ein Auge auf den Stierkämpfer Escamillo wirft, stellt er sie rasend vor Eifersucht vor eine Entscheidung, die tödlich endet.

MUSIKALISCHE LEITUNG Lorenzo Viotti
REGIE Cesare Lievi
BÜHNE Josef Frommwieser
KOSTÜME Marina Luxardo
LICHTDESIGN Cesare Agoni
CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner
SINGSCHULE CARINTHIA EINSTUDIERUNG Apostolos Kallos, Krassimir Tassev
DRAMATURGIE Rebecca Graitl

BESETZUNG:
DON JOSÉ Demos Flemotomos
ESCAMILLO Charles Rice
REMENDADO Thomas Tischler
DANCAÏRO Grga Peros
ZUNIGA Martin Summer
MORALÈS Nikos Kotenidis
CARMEN Eve-Maud Hubeaux
MICAËLA Elsa Benoit
FRASQUITA Ivana Zdravkova
MERCCÉDÈS Christiane Döcker
Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt
Kinder der Singschule Carinthia
Kärntner Sinfonieorchester

Pressemeldung Staadttheater Klagenfurt

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, Premiere MACBETH, 31.10.2013

Oktober 30, 2013 by  
Filed under Premieren, Pressemeldung, Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

 

Premiere: Macbeth von Giuseppe Verdi

Stadttheater Klagenfurt  / Macbeth  © Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt / Macbeth © Stadttheater Klagenfurt

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Dichtung von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei
nach William Shakespeare
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 
Premiere 31. Oktober 2013, 19.30 Uhr
 
Einführungsmatinee mit Intendant Florian Scholz, 20. Oktober 2013, 11 Uhr
Weitere Vorstellungen 2., 5., 7., 9., 12., 14., 16., 20., 22., 24., 27., 29. November; 5. Dezember 2013
 
Voller Ehrgeiz bist Du… Macbeth! Du sehnst dich nach Ruhm und Größe! Hast Du auch Kraft zum Bösen? Nur über Leichen und durch Blut geht der Weg zum Throne! Und wehe dem, der strauchelt, der die Straße beschreitet und plötzlich feig zurückweicht!“ Lady Macbeth, I. Akt 
 
Der König von Schottland und seine Gefolgschaft kommen aus dem Krieg zurück. Hexen prophezeien Macbeth, dass er bald König werde. Macbeth lässt – angestachelt von seiner Ehefrau – Mord auf Mord folgen, bis er endlich den lang ersehnten Thron erhält… Mit der Oper Macbeth schuf Verdi ein Werk größter Dramatik, voller emotionaler Abgründe, mit gewaltigen Chorszenen, fesselnden Ensembles und atemberaubenden Arien.
 
Ein skrupelloses Paar? Eine machtbesessene Frau, die ihren schwachen Mann zu furchtbaren Taten drängt? Ein wahnsinniger Kriegsheimkehrer, der von der „Wollust des Thrones“ getrieben wird? Oder doch übernatürliche Geister, welche die Menschen in ihrer Gewalt haben? Unheimlich, dunkel, abgründig ist die Atmosphäre von Giuseppe Verdis erster, 1847 uraufgeführter Shakespeare-Oper, die das Stadttheater Klagenfurt nun im Jahr von Verdis 200. Geburtstag auf die Bühne bringt.
 
Inszeniert wird die Oper vom Regisseur und Autor Cesare Lievi, der in den letzten Jahren u.a. an der New Yorker Metropolitan Opera, in Zürich, Berlin und bei den Salzburger Festspielen zu Gast war. Die Rolle der Lady Macbeth ist mit Tatiana Melnychenko besetzt. Sie singt an zahlreichen internationalen Opernhäusern und war dieses Jahr u.a. in Nabucco in der Arena di Verona zu sehen, sowie als Lady Macbeth am Teatro alla Scala in Mailand.
 
Musikalische Leitung Alexander Soddy, Regie Cesare Lievi, Bühne Josef Frommwieser, Kostüme Marina Luxardo, Choreinstudierung Günter Wallner, Dramaturgie Laura Schmidt
 
Besetzung:
Macbeth: Maksim Aniskin
Banco Evgeny Stavinskiy
Lady Macbeth: Tatyana Melnychenko
Dama die Lady Macbeth: Golda Schultz / Sun Mi Kim
Macduff: Merunas Vitulskis
Malcolm: Ilker Arcayürek / Patrick Vogel
Arzt: David Steffens
Diener: Michael Schober
Mörder: Tzvetan Nikolov
Herold: Krassimir Tassev
Erscheinung 1: Michael Schober
Erscheinung 2: Larissa Gabshiy
Erscheinung 3: Lisa Lebitschnig
Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt, Statisterie des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester
 
 
 
 
 
Pressemeldung Stadttheater Klagenfurt 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Positive Bilanz der Spielzeit 2011/12, 05.07.2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Intendant Manfred Beilharz blickt auf erfolgreiche Saison zurück:

Positive Bilanz der Spielzeit 2011/12 des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden darf auch in dieser Spielzeit unter der Leitung von Dr. Manfred Beilharz auf eine sehr erfolgreiche Theatersaison 2011/12 zurückblicken mit 32 neuen Theaterproduktionen: Im Schauspiel Faust inszeniert von Hausregisseur Tilman Gersch, Othello (Regie: Manfred Beilharz), Die Kinder Agamemnons inszeniert von Konstanze Lauterbach oder der Publikumsliebling Der nackte Wahnsinn (Regie: Caroline Stolz) sowie Konzerte und Opern mit einem wunderbaren Sängerensemble rund um Kiril Manolov oder Emma Pearson mit den Publikumsspitzenreitern Simon Boccanegra (Regie: Dietrich W. Hilsdorf), Turandot (Regie: Cesare Lievi) oder Don Pasquale (Regie: Markus Bothe). 5 Ballettproduktionen und ein FAUST-Preis für den Tänzer Guiseppe Spota in Stephan Thoss` gefeierter Produktion Blaubarts Geheimnis. 45 Wiederaufnahmen sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen und Extras – beispielsweise die Uraufführung SAM im Rahmen des Jubiläums Fluxus 50 der Stadt Wiesbaden. Das ist die positive Bilanz der Spielzeit 2011/12 mit über 943 Vorstellungen in den unterschiedlichen Spielstätten des Theaters und auf Gastspielen, die von 323.745 Zuschauern besucht wurden. Dies entspricht einer Gesamtauslastung von 79 %.

In der Theatersaison 2011/12 lockten darüber hinaus die beiden internationalen Festivals – die Internationalen Maifestspiele sowie die 11. Edition der Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA – Zuschauer, Fachpublikum, Künstler und Kritiker aus aller Welt ins Staatstheater Wiesbaden.

Mit dieser positiven Spielzeitbilanz verabschiedet sich das Team um Dr. Manfred Beilharz ab dem 5. Juli bis einschließlich 18. August 2012 in die Sommerpause. Der Kartenvorverkauf für die neue Spielzeit beginnt am Mittwoch, 15. August 2012.

Eröffnet wird die Saison 2012/13 mit einem großen Theaterfest am Samstag, 1. September 2012.

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