Zürich, Tonhalle Maag, Tonhalle Orchester – Messiaen, Mozart, Beethoven, IOCO Kritik, 30.01.2019

Januar 29, 2019 by  
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 Zürich Maag / Spielstätte des Tonhalle Orchesters © Hannes Henz

Zürich Maag / Spielstätte des Tonhalle Orchesters © Hannes Henz

Tonhalle Zürich

Tonhalle Orchester –  Messiaen, Mozart, Beethoven

Paavo Järvi mit dem Tohalle Orchester – Beginn einer neuen Ära

von Julian Führer

Das Tonhalle Orchester hat derzeit keinen Chefdirigenten. Nach der langen Ära David Zinman (1995-2014) und einer eher glücklosen Zeit konnte Paavo Järvi gewonnen werden, der in der Saison 2019/2020 sein Amt antreten wird. In der laufenden Spielzeit ist er schon mehrmals zu Gast, und natürlich werden seine Konzerte mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt und vom Publikum zahlreich besucht. Der Abend des 16. Januar 2019 wird als musikalisches Feuerwerk und als Verheißung einer neuen Ära in Erinnerung bleiben.

 Tonhalle Orchester Zürich / Paavo Järvi © Brescia e Amisano

Tonhalle Orchester Zürich / Paavo Järvi © Brescia e Amisano

Das Programm bestand aus Frühwerken: früher Messiaen, früher Mozart, wieder früher Messiaen und schließlich früher Beethoven. Zunächst Messiaen, Les offrandes oubliées. Dieses Werk von 1930 (Olivier Messiaen war 21 Jahre alt) wurde vom Komponisten mit einem Begleittext versehen. Der tiefen katholischen Spiritualität Messiaens verpflichtet, thematisiert er die Trauer um vergessene Opfergaben religiöser Natur (so zum ersten und letzten Abschnitt unter anderem: „Vous nous aimez, doux Jésus, nous l’avions oublié“).

Unterteilt ist das Werk in drei Teile, wobei der Mittelteil auf heftige Klangballungen setzt, die von eher zarten Klanggemälden gerahmt werden. Der Mischklang wurde auch durch die Sitzordnung transparent gehalten (Celli links, zweite Violinen rechts). Das Schlagwerk wurde vom Dirigenten zu bemerkenswert harten (und sehr präzise ausgeführten) Schlägen animiert. Der starke Nachhall des Ausweichquartiers, in dem das Orchester spielt, wurde zu einem gestalterischen Moment, indem die nach den großen Fortissimi komponierten Pausen gehalten wurden, bis sich der Klang ganz verflüchtigt hatte. Der dritte Teil bewegt sich in Richtung einer ätherischen Klangmeditation. Henryk Górecki, der in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit seiner (bereits 1976 abgeschlossenen) dritten Symphonie einen regelrechten Hit landete, könnte hier Inspiration gefunden haben. Immer höher werden die Töne, immer langsamer geht die Veränderung vonstatten. Ein Stück, das wohl außerhalb des Konzertsaales kaum diese Wirkung entfalten können wird. Das Publikum blieb nach dem Verdämmern der letzten Takte lange still.

Nach den von lauten Ausbrüchen umrahmten Breitwandpianissimi Messiaens hatten es die ersten Takte von Mozarts Violinkonzert Nr. 5 KV 219 in A-Dur nicht ganz einfach. Janine Jansen bot eine sehr engagierte Interpretation dar. Mozarts Witz, aber auch die zwischendurch aufscheinende Verletzlichkeit wurden so erfahrbar, ganz besonders in der Kadenz am Ende des ersten Satzes – und auch wenn Mozarts Adagiosätze später noch mehr Melancholie, ja Trauer transportieren sollten. Im ersten Satz fielen die Mittelstimmen auf, denen mehr Körper zuteilwurde als in anderen Interpretationen. Ständiger Blickkontakt mit Dirigent und Orchester (teilweise auch mit den hinten sitzenden Instrumentengruppen) führten zu einem gelungenen Zusammenspiel, insbesondere mit dem in diesem Konzert privilegiert mit der Violine im Dialog stehenden Horn.

Wolfgang Amadeus Mozart Wien © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart Wien © IOCO

Vom zweiten Satz (Adagio) zum dritten Satz ließ der Dirigent das Horn trotz der eigentlich notierten Achtelpause gewissermaßen hinüberbinden, so dass die obligate Hustenpause zwischen den Sätzen geschickt überblendet wurde. Paavo Järvi beließ es ebenso wie die Solistin nicht bei gefälligem Wohlklang: Der fast schon wilde Mittelteil des Rondeaus (in Form und Anlage der Marche turque aus Mozarts elfter Klaviersonate KV 331 nicht unähnlich mit einem Wechsel des Taktes und von A-Dur zu a-Moll) wurde zusätzlich dadurch verstärkt, dass die Kontrabässe mit ihren Bögen absichtlich auf die Saiten schlugen. Dieses sonst meist störende Klappergeräusch wurde hier gezielt eingesetzt, und so bekam dieser frühe Mozart ein starkes rhythmisches Fundament. Durch häufige Wechsel der Dynamik gewann dieses bekannte und oft gespielte Konzert markante Konturen. Der Schluss des Konzertes geriet fast verspielt, sehr leise.

Janine Jansen blieb nach ihrem Part noch als Zuhörerin und konnte so im Publikum erleben, wie der Gesamteindruck nach der Pause noch einmal überzeugender wurde. Olivier Messiaens Werk Le tombeau resplendissant weist abermals eine Dreiteilung auf (diesmal mit einem eher lauten Teil am Anfang, einem zurückhaltenderen Mittelteil und einer Art Reprise). Das titelgebende glänzende Grabmal ist wohl als Messiaens Jugend zu verstehen, jedenfalls ist das die von Messiaen selbst vorgegebene Auffassung („ma jeunesse est morte: c’est moi qui l’ai tuée“). Die Komposition von 1931 (Messiaen war inzwischen 22 Jahre alt) steht sehr hörbar in der Tradition der symphonischen Dichtung, speziell der französischen Vorläufer Camille Saint-Saëns und César Franck. Es wurde zwischen 1933 und 1984 nicht gespielt und erst in den neunziger Jahren auf CD aufgenommen. Insgesamt sind sowohl Komposition als auch die Umsetzung an diesem Abend sehr viel diesseitiger geraten als bei Les offrandes oubliées vor der Pause. Paavo Järvi entschied sich jetzt dafür, bereits in den noch ausklingenden Nachhall hinein wieder einsetzen zu lassen, doch blieb die Dosierung der Klangmassen überzeugend und wurde nie schwer erträglich. Nach dem letzten Takt abermals lange Stille im wohl ausverkauften Saal, und dies mitten in der Erkältungszeit und nach einem eher unbekannten Werk – Konzentration, die für sich spricht.

Als letztes Werk wurde Beethovens erste Symphonie in C-Dur opus 21 von 1800 gespielt. Gerade mit den Symphonien Beethovens, die als Gesamteinspielung auf CD veröffentlicht wurden, hat der frühere Chefdirigent David Zinman das Tonhalle Orchester international bekannt gemacht, so dass bei Orchester und Publikum gewiss eine besonders hohe Erwartungshaltung herrschte. Zinmans rasche Tempi, die akzentuierten Rhythmen und eine oft sehr präsente Pauke wirkten damals wie ein Weckruf. Das Orchester saß jetzt in großer Besetzung auf dem Podium, Paavo Järvis Interpretation war von Zinmans Ansatz nicht weit entfernt: zügige Tempi, klare Strukturierung, alerter Wechsel zwischen den Stimmen.

Tonhalle Orchester Zuerich © Paolo Dutto

Tonhalle Orchester Zuerich © Paolo Dutto

Der Beginn, fast noch wie bei Haydn, ließ schnell ahnen, wie Beethoven neue Ideen in Musik setzte und wie revolutionär dies auf das damalige Publikum gewirkt haben muss. Das heutige Publikum konnte erleben, dass die Wiederholung der Exposition auf einmal neue Mittelstimmen zutage förderte, dass Fagotte aufmüpfig und auftrumpfend klingen können. Paavo Järvi dirigierte auswendig und federnd. Bezeichnend für diesen aufbrausenden Beethoven, für den Dirigenten, aber auch für die Stimmung an diesem Abend zwischen dem Orchester und seinem künftigen Leiter war die Einleitung zum Finalsatz: Die ersten Violinen tasten sich schrittweise nach oben, finden aber zunächst nicht zu einem Thema. Järvi dirigierte diese Stelle humorvoll nur mit unterschiedlich weit hochgezogenen Schultern, zwischendurch noch mit einem gespielt-ratlosen Seitenblick ins Publikum. Das Finalthema, das der Großvater des Rezensenten stets erleichtert und nur halblaut mit „zu Ende, jetzt ist es gleich zu Ende“ begleitete, fegte dann buchstäblich durch die Instrumentengruppen.

Selten wird es nach der Aufführung einer frühen Beethoven-Symphonie in der letzten Zeit solche Begeisterungsstürme gegeben haben wie an diesem Abend. Das Publikum hat den künftigen Chef jetzt schon in sein Herz geschlossen. Bezeichnend auch dies: Beim ersten Applaus signalisierten die Streicher ihre Zustimmung mit lebhafter Bewegung der Bögen. Beim zweiten Applaus blieben die Musiker entgegen der Aufforderung sitzen und trampelten einhellig zu Ehren ihres baldigen Leiters.

Eine neue Ära kündigt sich an – sie könnte golden werden.

—| IOCO Kritik Tonhalle Zürich|—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, »Junge Wilde« – Vilde Frang, 01.10.2014

August 27, 2014 by  
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Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund

»Junge Wilde« – Vilde Frang

Mi 01.10.2014 19.00

Vilde Frang (Violine)
Kirill Troussov (Violine)
Maxim Rysanov (Viola)
Guy Ben-Ziony (Viola)
László Fenyo (Violoncello)
Eduard Kunz (Klavier)

Maurice Ravel: Klaviertrio a-moll
Johannes Brahms: Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
César Franck: Quintett für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello f-moll

Einführung mit Ulrich Schardt um 18.15 Uhr im Komponistenfoyer
Nach dem Konzert »meet the artist!«

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: RWE

—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Trier, Theater Trier, 7. SINFONIEKONZERT, 05.06.2014

Juni 5, 2014 by  
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Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

7. SINFONIEKONZERT

Im 7. Sinfoniekonzert können sich alle Musikfreunde auf Guy Braunstein, den Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, freuen – und zwar in Doppelfunktion als Geiger mit Ludwig van Beethovens Violinkonzert D-Dur, op. 61 und als Dirigent des Abends. Darüber hinaus wird noch eine weitere Solistin für aufregende musikalische Überraschungen sorgen: Denn die international renommierte Flötistin Gili Schwarzman hat eine virtuose Sonate für Flöte und Orchester des Belgiers César Franck in ihrem Gepäck und wird sie erstmals dem Trierer Publikum präsentieren. Guy Braunstein steht am Pult des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier.

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319
César Franck: Sonate für Flöte und Orchester A-Dur (Arr. Doron Toister)
(Solistin: Gili Schwarzman, Flöte)
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61
(Solist: Guy Braunstein, Violine)

Dirigent: Guy Braunstein

Do, 05.06.2014 // 20.00 Uhr // Großes Haus

Theater Trier / Guy Braunstein © Theater Trier

Theater Trier / Guy Braunstein © Theater Trier

Biografie: Guy Braunstein
Im Alter von sieben Jahren begann er, Violine zu lernen. Auf seinem Weg zum Berufsmusiker studierte er bei Chaim Taub und später in New York bei Glenn Dicterow und Pinchas Zuckerman.

Bereits in jungen Jahren begann Braunstein seine internationale Karriere sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und ist seitdem mit vielen wichtigen Orchestern aufgetreten.

Zwischen 2003 und 2007 hatte Braunstein eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und ist seit 2006 Künstlerischer Leiter des Rolandseck-Festival, zu welchem er regelmäßig internationale Stars wie Emmanuel Pahud, Hélène Grimaud, Amihai Grosz und François Leleux einlädt.

Braunstein wurde im Jahr 2000 zum 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker ernannt, mit denen er bereits 1992 als einer der Solisten in Beethovens Tripelkonzert unter der Leitung von Zubin Mehta aufgetreten war. Im Sommer 2013 beendete Braunstein seine Tätigkeit bei den Berliner Philharmoniker, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren.

Höhepunkte der letzten Zeit waren solistische Auftritte mit dem Israel Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Pannon Philharmonic Orchestra sowie der Philharmonie Sofia. Darüber hinaus beschäftigt sich Braunstein intensiv mit Kammermusik und gibt Recitals in London, Paris, Berlin, Luxemburg, Jerusalem, Frankfurt, Kroatien und Polen.In den letzten Jahren hat sich Braunstein in Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra engagiert.

In der Saison 2011/12 war Guy Braunstein der „Artist in Residence“ der Hamburger Symphoniker. Braunstein spielt auf einer Geige, die 1679 von Francesco Ruggieri gebaut wurde.

Pressemeldung Theater Trier

Dresden, Staatskapelle Dresden, 5. Symphoniekonzert mit Valentina Lisitsa, 1.-3.02.2014

Januar 23, 2014 by  
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Sächsische Staatskapelle Dresden

Dresden Semperoper © IOCO

Dresden Semperoper © IOCO

 Valentina Lisitsa debütiert bei Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden / Valentina Lisitsa © Gilbert Francois

Sächsische Staatskapelle Dresden / Valentina Lisitsa © Gilbert Francois

 

Krankheitsbedingt hat Georges Prêtre seine Mitwirkung am 5. Symphoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle (1. – 3. Februar 2014) leider absagen müssen. Infolge dessen musste das ursprünglich angekündigte Programm mit Werken von César Franck und Ottorino Respighi umgestellt werden. Unter der Leitung von David Robertson erklingen nun die deutsche Erstaufführung von Wolfgang Rihms  Verwandlung 5, die Paganini-Rhapsodie von Sergej Rachmaninow sowie die fünfte Symphonie von Sergej Prokofjew.  Solistin ist Valentina Lisitsa.

 
»Wir bedauern sehr, dass Maestro Prêtre seine Konzerte hat absagen müssen. Wir wünschen ihm aber schnelle Genesung und hoffen, ihn schon bald wieder am Pult der Staatskapelle begrüßen zu dürfen. Unser besonderer Dank gilt David Robertson, der sich nicht nur kurzfristig bereit erklärt hat, die Konzerte zu übernehmen, sondern auch mit den beiden Kompositionen von Rihm und Rachmaninow zwei Werke dirigieren wird, die wir bereits vor Weihnachten hätten aufführen wollen. Mit ›Verwandlung 5‹ gelangt ja ein Werk unseres aktuellen Capell-Compositeurs zur Aufführung, und hier schließt sich ein Kreis, da Robertson auch bei seinem letzten Auftritt am Pult der Staatskapelle ein Werk unserer damaligen Capell-Compositrice Rebecca Saunders aufgeführt hat.« (Jan Nast, Orchesterdirektor der Staatskapelle Dresden)
 
Als Solistin für die Paganini-Rhapsodie konnte die ukrainische Pianistin Valentina Lisitsa verpflichtet werden, die den Grundstein zu ihrer Karriere nicht mit Wettbewerbserfolgen legte (wenngleich sie diese auch vorweisen kann), sondern mit selbstproduzierten  Clips, die ihr innerhalb weniger Jahre eine riesige Fan-Gemeinde bescherten. Inzwischen wurden ihre Videos mehr als 67 Millionen Mal gesehen, und damit stellt sie mühelos alle ihre Kollegen in den Schatten. Spätestens seit ihrem spektakulären Debüt im Juni 2012 vor mehr als 8.000 begeisterten Zuhörern in der Londoner Royal Albert Hall hat sie aber auch die regulären Konzertpodien weltweit erobert. 
Nach Konzerten und Aufnahmen mit den Orchestern aus Chicago, San Francisco und Pittsburgh, dem Orchestre de Paris sowie dem London Symphony Orchestra gibt sie nun ihr Debüt in Konzerten der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
 
MDR Figaro schneidet die Konzerte mit. Sendetermin auf MDR Figaro, MDR Klassik und Deutschlandradio Kultur: 4. Februar 2014 ab 20.05 Uhr
 
5. Symphoniekonzert
1. Februar 2014, 19 Uhr
2. Februar 2014, 11 Uhr
3. Februar 2014, 20 Uhr
Semperoper Dresden
 
David Robertson Dirigent
Valentina Lisitsa Klavier
 
Wolfgang Rihm
»Verwandlung 5«, Musik für Orchester (2013)
Deutsche Erstaufführung
Serge Rachmaninow
Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43
Sergej Prokofjew
Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100
 
Kostenlose Einführungen jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im
Opernkeller der Semperoper
 
Aufzeichnung durch MDR Figaro
Sendetermin: 4. Februar 2014 ab 20.05 Uhr auf MDR Figaro, MDR
Klassik und Deutschlandradio Kultur
 

—| Pressemeldung Sächsische Staatskapelle Dresden |—

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