Hamburg, Elbphilharmonie, Kulturjuwel – Hamburg neues Wahrzeichen, IOCO Aktuell, 31.12.2019

Dezember 31, 2019 by  
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Elbphilharmonie Hamburg

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie – Neues  Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg

2019 – Magnet für Weltstars und Millionen Besucher

Was lange währt und teuer ist kann auch gut werden. Diese  Binsenweisheit trifft in besonderem Maße auf die Elbphilharmonie Hamburg zu: Dessen Planung und Erstellung  von 2001 bis 2016 dauerte, dessen Kosten auf fast €900 Millionen katapultierten. Anfang 2016 schrieb IOCO „Für viele Jahre war die Hamburger Elbphilharmonie verlässlicher Garant für Negativschlagzeilen. Die Bauzeit dauert spektakuläre sieben Jahre länger als ursprünglich geplant, die reinen Baukosten von € 77 Mio stiegen auf € 789 Mio, die Staatsanwaltschaft untersucht. Deutsche Baukompetenz, so glaubte man bisher, sei aus anderem Stoff gemacht. Doch nun wird alles etwas gut..“  

Am 12.1.2017, zum Eröffnungskonzert der neuen Elbphilharmonie, schrieb Patrik Klein begeistert für IOCO, link hier, dass dies der Beginn einer neuen musikalischen Zeitrechnung der Hansestadt sei: „….Bald wird man diese „traurige“ Vergangenheit vergessen haben, man wird sich nur noch der atemberaubenden, transparenten Akustik, der wunderschönen Architektur des neuen Hamburger Wahrzeichens widmen.“    So kam es denn auch.

Nun, am 20.12.2019 publizierte die Elbphilharmonie spektakuläre Zahlen für die Konzertsaison 2018/19: Mit 1,25 Mio. Besuchern bei Konzerten und Veranstaltungen in Elbphilharmonie und Laeiszhalle waren in Hamburgs Konzerthäusern in der Saison 2018/19 mehr als dreimal so viele Menschen zu Gast wie vor Eröffnung der Elbphilharmonie. (Saison 2015/16 390.000).

Die Fledermaus zum Jahreswechsel 18/19 im Großen Saal der Elphi
youtube Trailer Elbphilharmonie Hamburg
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Mit 904.000 Besuchern und 731 Veranstaltungen und weiteren 2,7 Mio. Besuchern auf der Plaza (die Plaza ist Nahtstelle zwischen dem traditionsreichen Hafenspeicher und dem gläsernen Neubau der Elbphilharmonie: In 37 Meter Höhe bietet die öffentliche Aussichtsplattform Plaza den Besuchern einen spektakulären Rundumblick die Stadt und Hafen) verzeichnete die Elbphilharmonie 2018/19 insgesamt 3,6 Mio. Gäste. Die Auslastung der Konzerte lag im Großen Saal (Foto oben) bei 98.9%, im Kleinen Saal bei 91.7%. Die Education-Abteilung der „Elphi“ richtete zudem für Kinder, Jugendliche und Familien 1.000 Veranstaltungen mit 52.000 Besuchern aus.

12 Millionen Gäste haben seit Eröffnung der Elphi im Januar 2017 die Plaza besucht; ein Fünftel davon, 2,6 Mio. gingen auch in ein Konzert: Die Elphi mutierte in kurzer Zeit zu einem auch international respektierten Konzerthaus, in dem alle großen Künstler unserer Zeit gerne auftreten.

Generalintendant  Christoph Lieben-Seutter: Der auch nach  drei Jahren anhaltend hohe Zuspruch ist eine große Freude für mein Team und mich. Besonders glücklich macht mich der Umstand, dass sichin Hamburg nun so viel mehr Menschen für einen Konzertbesuch entscheiden und auch wiederkommen.“

Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Der andauernde Erfolg der Elphilharmonie zeigt, was für ein Juwel die Kulturstadt Hamburg mit dem neuen Konzerthaus bekommen hat. Seit nunmehr drei Jahren reißt der Besucherstrom auf die Plaza nicht ab, und seit der Eröffnung der Konzertsäle haben wir tagtäglich ausverkaufte Konzerte und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.“

—| Pressemeldung Elbphilharmonie Hamburg |—

Hamburg, Hamburger Senat, KLaus Florian Vogt – Kammersänger, IOCO Aktuell, 22.12.2019

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Senat Hamburg

Senat Hamburg / Ernennung von Klaus Florian Vogt zum Kammersänger hier vl Dr. Carsten Brosda, Klaus Florian Vogt, Goerges Delnon ©) Behörde für Kultur und Medien Hamburg

Senat Hamburg / Ernennung von Klaus Florian Vogt zum Kammersänger hier vl Dr. Carsten Brosda, Klaus Florian Vogt, Goerges Delnon ©) Behörde für Kultur und Medien Hamburg

Klaus Florian Vogt –  Zum Hamburger Kammersänger ernannt

 Am 22.12.2019 ist Klaus Florian Vogt als Lohengrin an der Staatsoper Hamburg.  Nach der Vorstellung  wird er geehrt

Der Hamburger Senat zeichnet Klaus Florian Vogt mit dem Ehrentitel Hamburger Kammersänger aus. Der Tenor zählt zu den führenden Sängern seines Faches und feiert vor allem in Wagner-Partien weltweit Erfolge. Seine musikalische Karriere begann als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Noch heute ist er der Hamburgischen Staatsoper eng verbunden und kehrt regelmäßig als Solist ins Haus an der Dammtorstraße zurück. Der Hamburger Senat verleiht den Ehrentitel Kammersänger an Personen, die sich anerkannt hervorragende Verdienste auf dem Gebiet der Musik erworben haben. Zuletzt wurde der Titel 2017 an die drei Ensemblemitglieder Renate Spingler, Peter Galliard und Jürgen Sacher vergeben.

Die Auszeichnung wird Klaus Florian Vogt am Samstag, dem 22. Dezember 2019 im Anschluss an die Vorstellung von Lohengrin durch Senatsdirektor Hans Heinrich Bethge, Kulturamtsleiter der Behörde für Kultur und Medien, verliehen. Kultursenator Dr. Carsten Brosda überbrachte dem Tenor bereits im Rahmen einer Lohengrin-Probe seine persönlichen Glückwünsche.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: Klaus Florian Vogt hat uns in zahlreichen Rollen immer wieder musikalische Sternstunden beschert. Mit ihm ehren wir einen großen Sänger, dessen Weltkarriere in Hamburg begann. Wir freuen uns, dass sein außergewöhnlicher künstlerischer Weg ihn immer wieder nach Hamburg zurückführt. Mit der Ernennung zum Kammersänger würdigen wir seine herausragenden Leistungen und danken für seine enge Verbundenheit mit der Kulturstadt Hamburg.“

Hamburgische Staatsoper © IOCO

Hamburgische Staatsoper © IOCO

Staatsopernintendant Georges Delnon: Klaus Florian Vogt ist ein immer gerne gesehener Gast an der Hamburgischen Staatsoper. Hier, wo seine Weltkarriere ihren Anfang genommen hat, ist er nach wie vor bei Kolleginnen und Kollegen sowie beim Publikum hoch geschätzt und verehrt. Ich freue mich sehr, dass ihm die Auszeichnung ‚Hamburger Kammersänger‘ verliehen wird. Und ich kann versichern, dass wir diesen Ausnahmekünstler auch in den kommenden Spielzeiten im Repertoire und in Neuproduktionen auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper erleben werden können.“

Klaus Florian Vogt:Den Titel ‚Hamburger Kammersänger‘ verliehen zu bekommen, ist für mich eine sehr große Ehre, und ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Besonders weil sie aus Hamburg kommt und meine enge Verbundenheit mit der Stadt und vor allem mit dem Philharmonischen Staatsorchester, der Staatsoper Hamburg und dem Hamburg Ballett, die sehr wichtige Stationen meiner musikalischen Karriere sind, unterstreicht. Ich werde den Titel ‚Hamburger Kammersänger‘ mit großer Freude tragen.“

Klaus Florian Vogt ist einer der herausragenden Wagner-Tenöre der Gegenwart. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Tannhäuser, Parsifal, Stolzing und Siegmund, aber auch Florestan („Fidelio“), Paul („Die tote Stadt“) und Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“). Darüber hinaus singt er mit großem Erfolg lyrisch-dramatische Rollen wie Erik („Der fliegende Holländer“), Prinz („Rusalka“), Bacchus („Ariadne auf Naxos“) und Faust („La Damnation de Faust“). Der Sänger ist gefragter Gast an allen großen Opernhäusern, darunter München, Berlin, Hamburg, Paris, London, Barcelona, Wien, Madrid, Zürich, Mailand, Helsinki, New York und Tokio. Seit seinem triumphalen Debüt 2007als Stolzing bei den Bayreuther Festspielen ist der Sänger dort jedes Jahr zu Gast. Als Stolzing war er 2019 auch bei den Salzburger Osterfestspielen zu erleben. Als Konzert- und Liedsänger hat sich Klaus Florian Vogt ebenfalls einen Namen gemacht. Auftritte führten ihn unter anderem mehrmals nach Wien und New York, zum Schleswig-Holstein Musik Festival sowie nach London und Berlin. Auf dem Konzertpodium arbeitet er mit renommierten Orchestern zusammen und mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Alan Gilbert, Mariss Jansons, Kent Nagano, Andris Nelsons, Christian Thielemann und Simone Young. Von Klaus Florian Vogt liegen zahlreiche Einspielungen vor, darunter seine drei Solo-CDs „Helden“, „Wagner“ und „Favorites“.

Der Hamburgischen Staatsoper und den Hamburg Ballett ist Klaus Florian Vogt eng verbunden. Nach seiner Karriere als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester trat er an der Dammtorstraße in der Spielzeit 2003/2004 als Stolzing zum ersten Mal als Solist in Erscheinung. In den folgenden Spielzeiten sang er Parsifal, Florestan und Lohengrin. 2015 begeisterte er als Paul in der Neuproduktion von Korngolds „Die tote Stadt“, mit dieser Partie kehrte er 2018/19 und 2019/20 nach Hamburg zurück. Auch beim Hamburg Ballett John Neumeier konnte er große Erfolge feiern: 2016 sang er den Tenorpart in Gustav Mahlers Das Lied von der Erde, 2019 übernahm er beide Gesangspartien in dieser Produktion. Mit seinen ehemaligen Orchesterkolleginnen und -kollegen arbeitet Klaus Florian Vogt regelmäßig zusammen: 2015 sang er bei einem Philharmonischen Konzert in Franz Schmidts Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln, 2017 interpretierte er Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen und 2019 konnte er einen großen Erfolg mit einer von ihm beauftragten Kammermusikfassung von Schubert Liedzyklus Die schöne Müllerin in Elbphilharmonie verbuchen. Er gastiert auch bei anderen Hamburger Ensembles, so sang er 2017 kurz nach der Eröffnung der Elbphilharmonie dort den Tenorpart in Beethovens Missa solemnis mit den Symphonikern Hamburg.

—| Pressemeldung Senat Hamburg |—