Wien, Wiener Staatsoper, Benefizmatinee mit KS José Carreras, 15.09.2013

September 11, 2013 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Benefizmatinee mit KS José Carreras an der Wiener Staatsoper

 
KS José Carreras, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, kehrt am Sonntag, 15. September 2013, 11.00 Uhr in einer von ihm gestalteten Matinee auf die Staatsopernbühne zurück. Anlass ist das 25-jährige Jubiläum seines legendären Comeback-Konzertes im Haus am Ring nach seiner Genesung von Leukämie. Gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern Margarita Gritskova, Anita Hartig und Adam Plachetka sowie dem Orchester der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker unter David Giménez präsentiert er Werke von Rossini, Donizetti, Schreker, Mozart, Puccini, Gounod, Satie, Tosti, Grieg, Albéniz, Alonso, Delibes, Pennino, Acampora, Bizet, Caballero und Cardillo.  
 
Zu Beginn des zweiten Teils der Matinee erhält KS José Carreras den von Juwelier Wagner gestalteten Ehrenring der Wiener Staatsoper.
 
Die Kartenpreise wurden für den guten Zweck zugunsten der Leukämiestiftung von KS José Carreras erhöht (€ 100,- / € 50,- / € 30,-).
 
Aufgrund des großen Interesses wird die ausverkaufte Veranstaltung zusätzlich im Rahmen von „Oper live am Platz“ live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.
 
 
 
 
 
Pressemeldung Wiener Staatsoper

Wien, Wiener Staatsoper, Die Spielzeit 2013/14: Exclusivität garantiert, IOCO Aktuell

März 23, 2013 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper © Starke

Spielzeit 2013/14: Normalität auf exklusivem Niveau

Die Wiener Staatsoper ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte, künstlerisch wie unternehmerisch. Von 1992 bis 2010 von der kantigen Opern-Ikone Ioan Holender zur heutigen Weltgeltung geformt.  Seit 2011 und bis mindestens 2020 wird der verbindlich sanfte Franzose Dominique Meyer die Staatsoper leiten. Den Spielplan 2013/14 und einen Staatsopern-Status präsentierte Meyer sympathisch entspannt. Ganz gesamtverantwortlicher Operndirektor betonte Meyer die wirtschaftlichen und künstlerischen Eckpunkte seines Hauses: 590.000 Besucher pro Jahr, konstant extreme Auslastung von über 99%, Einnahmen pro Vorstellung €113.000. Meyer verwies mit Stolz darauf (nachzuhören im folgenden live IOCO – Mitschnitt), daß praktisch alle großen Sänger der Welt an der Staatsoper singen und viele von ihnen in Wien ihre Gesangs-Karriere begonnen haben. Unbeantwortet: Bleibt Manuel Legris über 2015 hinaus Ballettchef der Wiener Staatsoper? Kritisch hinterfragt wurde zudem der Spielplan der Wiener Staatsoper nach modernen Inszenierungen.

Die Eckpunkte des Spielplanes 2013/14: Gesamtvorstellungen 320; davon Oper 233, Ballett 51, Solisten 6, andere 30. Hinzu kommen über 40 Kinderopern im Kinderopernzelt auf dem Dach der Staatsoper.

Sechs Opernpremieren und drei Wiederaufnahmen im grossen Haus sind die Frische im Programm 2013/14. Das 40 Opern umfassende Repertoire ist  zentrales Element des Spielplanes  der Wiener Staatsoper.

–  Die sechs Opernpremieren der Spielzeit 2013/14:

 Wiener Staatsoper / Pressekonferenz 2013/ 2014 T. Platzer, D. Meyer, M. Legris vlnr © IOCO

Wiener Staatsoper / Pressekonferenz 2013/ 2014 T. Platzer, D. Meyer, M. Legris vlnr © IOCO

1. Giacomo Puccinis La fanciulla del West (5. Oktober 2013 -D: GMD Franz Welser-Möst; r: Marco Arturo Marelli; mit: Nina Stemme, Jonas Kaufmann, Tomasz Konieczny);

2. Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte (17. November 2013 -D: Christoph Eschenbach; r: Patrice Caurier und Moshe Leiser; mit: Brindley Sherratt, Benjamin Bruns, Olga Pudova, Anita Hartig, Markus Werba);
 
3. Antonin Dvoraks Rusalka (26. Janner 2014 -D: Jiri Belohlavek; r: Sven-Eric Bechtolf; mit: Michael Schade, Krassimira Stoyanova, Gunther Groissbock, Monika Bohinec);
 
4. Francesco Cileas Adriana Lecouvreur (16. Februar 2014 -D: Evelino Pido; r: David McVicar; mit: Elena Zhidkova, Massimo Giordano, Angela Gheorghiu, Roberto Frontali, Raul Gimenez);
 
5. Richard Wagners Lohengrin (12. April 2014; D: Bertrand de Billy; r: Andreas Homoki; mit: Gunther Groissbock, Klaus Florian Vogt, Camilla Nylund, Wolfgang Koch, Michaela Martens, Detlef Roth);
 
6. Leos Janazeks Das schlaue Füchslein (18. Juni 2014 -D: GMD Franz Welser-Most; r: Otto Schenk; mit: Gerald Finley, Chen Reiss, Wolfgang Bankl).
Im A1 Kinderopernzelt steht die Uraufführung von Elisabeth Naskes und Johanna von der Dekens Das Städtchen Drumherum (Auftragswerk) auf dem Programm.
 Wiener Staatsoper / Pressekonferenz 2013/ 2014 T. Platzer, D. Meyer, M. Legris vlnr © IOCO

Wiener Staatsoper / Pressekonferenz 2013/ 2014 T. Platzer, D. Meyer, M. Legris vlnr © IOCO

Drei Wiederaufnahmen:
Weitere Höhepunkte der kommenden Spielzeit sind die Wiederaufnahmen von Gaetano Donizettis Anna Bolena (25. Oktober 2013 -D: Evelino Pido; r: Eric Genovese; mit: Luca Pisaroni, Krassimira Stoyanova, Sonia Ganassi, Stephen costello, Zoryana Kushpler), Benjamin Brittens Peter Grimes (23. November 2013 -D: Graeme Jenkins; r: christine Mielitz; mit: Ben Heppner, Gun-Brit Barkmin, Iain Paterson), Jacques Offenbachs Les contes d’Hoffmann (23. Mai 2014 -D: Marko Letonja; r: Andrei Serban; mit: Daniela Fally, Marina rebeka, Nadia Krasteva, Thomas Ebenstein, Ildar Abdrazakov, Stephanie Houtzeel, Piotr Beczala). 
Grab Georg Friederich Händel im Westminster Abbey London © IOCO

Grab Georg Friederich Händel im Westminster Abbey London © IOCO

–  Die drei  Ballett-Premieren der Spielzeit 2013/14:

1. Dreiteiliger Abend Ballett-Hommage (15. Dezember 2013) mit Choreographien von William Forsythe, Natalia Horecna und Harald Lander;
2.  Rudolf Nurejews Choreographie zu  Schwanensee (16. März 2014) sowie die
3.  Nurejew Gala 2014 (28. Juni 2014).
Insgesamt sieht der Spielplan 51 Ballettvorstellungen für 2013/14 vor.
–  Unbeantwortete Fragen zum Verbleib  Manuel Legris in Wien:
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Der Verbleib von Manuel Legris in Wien, an der Wiener Staatsoper, über 2015 hinaus  ist zur Zeit nicht geregelt. Der Vertrag von Ballettchef Legris läuft 2015 aus.  Der von Journalisten der Pressekonferenz hinterfragte Vertragsstatus für Manuel Legris blieb trotz freundlichen Wortgeplänkels von Meyer wie Legris  unbeantwortet. Keine Antworten sind auch Antworten; also muss man mit einer Ablösung Legris´ rechnen. Gründe für die ausweichenden Antworten wurden nicht genannt. Die unsichere Legris – Personalie beeinflusst, nach IOCO – Einschätzung, die kurz- wie langfristige Planungen für das Staatsopern-Ballett massiv negativ. Keine gute Nachricht, also.
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Künstler-Debüts 2013/14
Die neue Saison bringt auch zahlreiche Künstler-Debüts, so etwa der Dirigenten Jiri Belohlávek, Jonathan Darlington, Andriy Yurkevych, Constantin Trinks. Zu den Sängerinnen und Sängern, die sich 2013/2014 erstmals dem Staatsopernpublikum vorstellen, zählen u. a. Mojca Erdmann, Michèle Losier, Michaela Martens, Elena Zhidkova; Bryan Hymel, Lucas Meachem, Laurent Naouri, Eric Owens. Nach einer oder mehreren Saisonen Abwesenheit von der Wiener Staatsoper sind ab September wieder hier zu erleben u. a. Alain Altinoglu, Michael Boder, Frédéric Chaslin, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Graeme Jenkins; Anja Harteros, Angela Gheorghiu, Edita Gruberova, Vivica Genaux, Tamar Iveri, Sophie Koch, Waltraud Meier, Myrtò Papatanasiu, Martina Serafin; Marcelo Álvarez, Bryn Terfel, Gerald Finley, Matthias Goerne, Günther Groissböck, Ben Heppner, Mariusz Kwiecien, Ambrogio Maestri, Francesco Meli, Maxim Mironov, Leo Nucci, Matti Salminen, Klaus Florian Vogt. In der Spielzeit 2013/2014 treten des Weiteren neben den Ensemblesängern u. a. folgende Gastsolisten auf: Agnes Baltsa, Renée Fleming, Barbara Frittoli, Elena Garanca, Kiri Te Kanawa, Angelika Kirchschlager, Maija Kovalevska, Genia Kühmeier, Elisabeth Kulman, Ricarda Merbeth, Anna Netrebko, Camilla Nylund, Nina Stemme, Krassimira Stoyanova, Anne Schwanewilms; Carlos Álvarez, Piotr Beczala, Johan Botha, Joseph Calleja, José Cura, Ildebrando D’Arcangelo, Plácido Domingo, Adrian Eröd, Juan Diego Flórez, Ferruccio Furlanetto, Stephen Gould, Thomas Hampson, Dmitri Hvorostovsky, Jonas Kaufmann, Simon Keenlyside, Tomasz Konieczny, Peter Rose, Kurt Rydl, Michael Schade, Erwin Schrott, Neil Shicoff, Peter Seiffert, Falk Struckmann, Ramón Vargas, Rolando Villazón, Markus Werba.
Wien Zentralfriedhof, Johann Strauss, Johannes Brahms Gräber © IOCO

Wien Zentralfriedhof, Johann Strauss, Johannes Brahms Gräber © IOCO

Neben GMD Franz Welser-Möst und den genannten Dirigenten stehen auch 2013/2014 wieder am Pult der Wiener Staatsoper: Marco Armiliato, Philippe Auguin, Bruno campanella, Paolo Carignani, Bertrand de Billy, Christoph Eschenbach, Dan Ettinger, Adam Fischer, James Gaffigan, Guillermo García Calvo, Sascha Goetzel, Michael Güttler, Patrick Lange, Louis Langrée, Marko Letonja, Jesús López-Cobos, Andris Nelsons, Evelino Pidò, Gerrit Prießnitz, Jérémie Rhorer, Stefan Soltesz, Jeffrey Tate.
 
Das vielfältige Programm mit insgesamt 53 Operntiteln und 9 Ballettprogrammen wird ergänzt mit etablierten Veranstaltungsreihen:
 
« Matinee-reihe Das Ensemble stellt sich vor: An insgesamt 10 Terminen präsentieren sich junge Ensemblesängerinnen und -sänger abseits des Vorstellungsbetriebes. Am Klavier begleitet werden sie von den Korrepetitoren des Hauses.
 
« Solistenkonzerte: An 6 Abendterminen stellen international herausragende Interpretinnen und Interpreten attraktive Konzertprogramme vor.
 
« Kammermusik-Reihe der Wiener Philharmoniker: In 10 Matineen präsentieren Mitglieder des Orchesters in wechselnden Ensembles unterschiedliche Kammermusik- Programme.
 
« Positionslichter – Gesprächsmatineen von und mit Franz Welser-Möst: Der Generalmusikdirektor leitet 2 Gesprächsrunden mit ausgesuchten, international gefragten Persönlichkeiten. Erörtert werden handlungsbestimmende Themen zu Neuproduktionen
sowie musikalische Fragen.
 
Abgerundet werden die umfangreichen Aktivitäten durch eine Verdi-Gala (10. Oktober 2013 – D: Daniele Gatti), den beliebten Tag der offenen Tür zu Saisonbeginn (1.September 2013) sowie verschiedene Matineen (u. a. KS Mirella Freni, KS José carreras, Matineen zu den Premieren).
 
Insgesamt stehen in der Spielzeit 2013/2014 weit über 350 Vorstellungen auf dem Programm, davon 233 Opernvorstellungen, 51 Ballettvorstellungen, 6 Solistenkonzerte, 10 Gesangsmatineen, 10 Kammermusik-Matineen, 10 weitere Matineen / Konzerte sowie über 40 Kinderopernvorstellungen und mehrere Tanzdemonstrationen der Ballettschule im Kinderopernzelt.
 
Für den Wiener Opernball am 27. Februar 2014 wird die Wiener Staatsoper zum 58. Mal in der Geschichte des Hauses in einen großen Ballsaal verwandelt, wo am darauffolgenden Tag zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder stattfinden.
 
Im rahmen von „Oper live am Platz“ werden in den Monaten September, April, Mai und Juni wiederum jeweils 20 ausgewählte Opern- und Ballettvorstellungen live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen. Darüber hinaus werden alle Vorstellungen vom 27. Dezember bis 1. Jänner live am Platz gezeigt, Die Fledermaus am 31. Dezember als Beitrag zum „Silvesterpfad“  der Stadt Wien.
Beethoven-Haus in Wien © IOCO

Beethoven-Haus in Wien © IOCO

 
Mit Wiener Staatsoper.live startet 2013/2014 das Livestream-Projekt, das ermöglicht, Premieren und repertoirevorstellungen in höchster Bild- und Tonqualität weltweit zu verfolgen (nähere Details werden im Herbst 2013 präsentiert).
 
Gastspiele führen die Wiener Staatsoper im September 2013 mit einer konzertanten Aufführung von Le nozze di Figaro nach Hamburg, im November 2013 mit drei szenischen Vorstellungen von Le nozze di Figaro ans Bolshoi Theater Moskau, im Februar/März 2014 im rahmen des „Wien-Festivals“ gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern in die carnegie Hall New York mit je einer konzertanten Aufführung von Wozzeck, Salome und mit Beethovens IX. Symphonie, im Juni 2014 mit einer konzertanten Vorstellung von Così fan tutte nach Ljubljana. Das Wiener Staatsballett gastiert im Jänner 2014 mit Meisterwerke des 20. Jahrhunderts im royal Opera House Muscat, Oman.
Die Wiener Staatsoper in 2013/14: Exklusives Niveau bleibt Normalität
 
 
 

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Konzertabend des Opernstudios, 19.11.2011

November 16, 2011 by  
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Staatsoper Stuttgart

 Konzertabend des Opernstudios 2011/12

Samstag, 19.11.2011 19.30 Uhr Musikhochschule Stuttgart, Konzertsaal

Gala / Konzert des Opernstudios der Oper Stuttgart und der Musikhochschule Stuttgart

Staatsoper Stuttgart / Opernstudio © A.T. Schaefer

Staatsoper Stuttgart / Opernstudio © A.T. Schaefer

Sopran: Yun-Jeong Lee
Sopran: Elinor Sohn
Mezzosopran: Sylvia Rena Ziegler
Bariton: Ronan Collett
Tenor: Roberto Ortiz
Bassbariton: Alois Treml (als Gast)
Moderation: Patrick Hahn
Musikalische Leitung und Klavier: Prof. Bernhard Epstein
Künstlerische Administration des Opernstudios: Bettina Giese

PROGRAM:

Wolfgang Amadeus Mozart. „Ah, guarda sorella“ aus: Così fan tutte (1789-90)
Fiordiligi: Elinor Sohn
Dorabella: Sylvia Rena Ziegler

Gaetano Donizetti, „Una furtiva lagrima“ aus: L’elisir d’amore (1832)
Nemorino: Roberto Ortiz

Wolfgang Amadeus Mozart, „Hai già vinta la causa“ aus: Le nozze di Figaro
Graf Almaviva: Ronan Collett

Gioacchino Rossini, „Una voce poco fa“ aus: Il barbiere di Siviglia (1815-16)
Rosina: Sylvia Rena Ziegler

Giacomo Puccini, „D’onde lieta uscì al tuo grido d’amore“ und „Dunque è proprio finita?“ Finale des 3. Aktes aus: La Bohème (1895-96)
Mimì: Elinor Sohn
Rodolfo: Roberto Ortiz
Musetta: Yun-Jeong Lee
Marcello: Ronan Collett

PAUSE

Antonín Dvo?ák, „M?sí?ku na nebi hlubokém“ aus: Rusalka (1900)
Rusalka: Elinor Sohn

Gioachino Rossini, „Ah qual colpo, ah qual colpo inaspettato!“ aus: Barbiere di Siviglia (1815-16)
Rosina: Sylvia Rena Ziegler
Conte: Roberto Ortiz
Figaro: Ronan Collett

Gaetano Donizetti, „O luce di quest´ anima“ aus: Linda di Chamounix (1841-42)
Linda: Yun-Jeong Lee

Wolfgang Amadeus Mozart, „Alla bella Despinetta“ aus: Così fan tutte (1789-90)
Fiordiligi: Elinor Sohn
Dorabella: Sylvia Rena Ziegler
Despina: Yun-Jeong Lee
Ferrando: Roberto Ortiz
Guglielmo: Ronan Collett
Don Alfonso: Alois Treml

Yun-Jeong Lee, Sopran, geboren in Südkorea. Studium in Hamburg bei Turid Karlsen. Ausgezeichnet u.a. mit dem Großen Preis des Maria Callas-Wettbewerbs Athen, dem 2. Preis des Internationalen Bilbao Gesangswettbewerbs und dem 3. Preis der Competizione dell’Opera. Neben Konzerten in den USA, Deutschland, Russland, der Schweiz und Korea
sammelte sie Bühnenerfahrung u.a. mit der Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Despina (Così fan tutte), Gilda (Rigoletto) und Zerbinetta (Ariadne auf Naxos). In der Spielzeit 2011/12 wird sie die Partien Papagei / Grille (Pinocchios Abenteuer), L’Amour (Orpheus und Eurydike), Barbarina (Le nozze di Figaro) und Pacovská (Osud) singen.

Elinor Sohn, Sopran, geboren in Israel. Studium am Brooklyn College New York, an der Jerusalem Academy of Music und am Intl. Vocal Arts Institute Tel Aviv. Neben Erfahrungen im Konzertbereich (u.a. Krönungsmesse, Missa Brevis) auch Opernerfahrung mit Partien von u.a. Pergolesi, Händel, Purcell, Gluck, Gounod, Mascagni und Janá?ek. Die mehrfache
Stipendiatin und Preisträgerin gab im Sommer 2011 als Donna Anna (Don Giovanni) ihr Debüt und wirkt im Herbst 2011 bei einer konzertanten Aufführung der Israeli Camerata als Fiordiligi (Così fan tutte) mit. In Stuttgart ist sie mit Auftritten als Fekluscha (Katja Kabanova), Sou?ková (Osud) und Euridice II (Orpheus und Eurydike) zu erleben.

Sylvia Rena Ziegler, Mezzosopran, geboren in Leipzig. Studium an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar bei Lani Poulson und Gudrun Fischer. Meisterkurse bei Irwin Gage, Karl-Peter Kammerlander, Olaf Bär und Axel Bauni. Schwerpunkt auf Liedgesang und Barockmusik. Konzertierte mit Händel-Kantaten im Eckhoftheater des Schlosses Gotha
sowie auf dem Händelkongress in Venedig. 2010 Iduna (Das Feuerwerk) am Landestheater Eisenach. Engagements bei den Wernigeroder Schlossfestspielen als Nanette (Der Wildschütz). Auftritte hier in Stuttgart als Annina (La traviata), 2. Magd (Elektra), Glascha (Katja Kabanova), Kosinská (Osud) und Soeur Mathilde (Gespräche der Karmeliterinnen).

Roberto Ortiz, Tenor, geboren in Mexico City. Studium an der Escuela de Musica seiner Heimatstadt, gefolgt von Studien bei Ryland Davies und Andrey Hyland an der Royal Academy of Music in London. Opernkurse bei Dame Kiri de Kanawa, Catherine Malfitano, José  Carreras, Susan Young und Dennis O´Neill. Auftritte in Konzerten in Großbritannien, Mexiko,
Italien und Schweiz. Neben seinem umfangreichen Lied- und Oratorienrepertoire verkörperte er bisher Ferrando (Così fan tutte), Egeo (Giasone), Alfredo (La traviata), Jupiter (Semele) und Damon (Acis und Galatea). In Stuttgart als Curzio (Le nozze di Figaro), Flavio (Norma) sowie Student und Hrázda (Osud) zu erleben.

Ronan Collett, Bariton, geboren in Norwich, UK. Master an der University of Cambridge, Studien an der Royal Academy of London und Chapelle Musicale Reine Elisabeth Bruxelles. Erste Rollen als Pandolfe (Cendrillon), Nardo (La finta giardiniera), Chao Lin (A Night at the Chinese Opera) und Almaviva (Le nozze di Figaro). Debüt mit Moralès (Carmen) an der English National Opera, 2004 Erstengagement am Edinburgh Festival (Der Freischütz). Gastierte an der Brüsseler Oper La Monnaie als Maurevert (Les Huguenots), dirigiert von Marc Minkowski. In Stuttgart u.a. als Douphol (La traviata), Pantalone / Kohlenhändler (Pinocchios Abenteuer) und Masetto (Don Giovanni) zu hören.

Alois Treml (Gast), Bassbariton, Studien in München und Mailand (Italien). Von 1979 bis 2010 Mitglied des Staatsopernchores Stuttgart. War in zahlreichen solistischen Rollen auf der Stuttgarter Opernbühne zu erleben. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wirkte er als Papageno in der Produktion der Zauberflöte mit.Gastauftritte führten ihn in den Jahren 1981 bis 2000 zu den Bayreuther Festspielen.

Karten zu 10 Euro unter: Tel 0711 212 4621, www.reservix.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Pressemeldung Oper Stuttgart

Bonn, Beethovenfest, Sir Peter Jonas hält Laudatio auf Wilhelm-Furtwängler-Preisträger Zubin Mehta, August 2011

August 11, 2011 by  
Filed under Beethovenfest, Pressemeldung

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Beethovenfest

 55 Jahre Seelenverwandtschaft

Sir Peter Jonas hält Laudatio auf Wilhelm-Furtwängler-Preisträger Zubin Mehta

Zubin Mehta erhält beim Beethovenfest Bonn den Wilhelm-Furtwängler-Preis 2011. Der Dirigent feierte am 29. April 2011 seinen 75. Geburtstag. Zudem kann er in diesem Jahr auf eine 50-jährige Partnerschaft mit dem Israel Philharmonic Orchestra zurückblicken, das in diesem Jahr wiederum sein 75. Jubiläum begeht. Außerdem kann das Israel Philharmonic Orchestra 2011 ein Bonn-Jubiläum feiern: 1971 gastierte das Orchester erstmals in Deutschland, auf Betreiben von Johannes Wasmuth, dem Spiritus rector des Bahnhof Rolandseck, fand dieses besondere Konzert in Bonn statt.

Die Laudatio auf Zubin Mehta hält Sir Peter Jonas. Er kennt Zubin Mehta seit 1956 und bezeichnet ihre Beziehung als Seelenverwandtschaft. Besonders eng sind die beiden seit ihrer gemeinsamen Zeit an der Bayerischen Staatsoper von 1998 bis 2006 verbunden, als Sir Peter Jonas Staatsintendant (bereits seit 1993) und Zubin Mehta Generalmusikdirektor waren. Beide setzten sich stets für musikalische Darbietungen auf höchstem künstlerischem Niveau und Verfechter für zeitgenössische Komponisten ein. Sie etablierten Oper für alle, bei der eine wichtige Vorstellung der Münchner Opernfestspiele live aus dem Nationaltheater auf eine Großvideowand in der Münchner Innenstadt übertragen wird. Seit ihrem gemeinsamen Abschied aus München 2006 sind beide Ehrenmitglieder der Bayerischen Staatsoper.

Nach ihrem Gastspiel beim Beethovenfest Bonn 2007 kehren Mehta und das Israel Philharmonic Orchestra am 11. September 2011 zum Beethovenfest Bonn mit einem Beethoven, Liszt und Tschaikowski-Programm zurück. Mehta dirigiert Beethovens Ouvertüre „Leonore III“ zur Oper „Fidelio“ op. 72, Franz Liszts Symphonische Dichtung „Les Préludes“ S 97 und Tschaikowskis Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36. Die Fanfaren zu Beginn des ersten Hauptthemas aus „Les Préludes“, die Liszt zwischen 1848 und 1854 komponierte, erklangen im Zweiten Weltkrieg als Erkennungsmelodie der Wochenschau. Mit diesem Programm folgt das Beethovenfest seiner Linie, sogenannte missbrauchte Musik nicht aus dem Festival herauszuhalten, sondern diese bewusst zu thematisieren, wie es im Beethovenfest Bonn 2008 unter dem Motto „Macht.Musik“ schwerpunktmäßig erfolgte.

„Das Konzert mit Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic Orchestra wird ganz sicher ein eindrucksvolles sein, das lange nachwirkt. Ich bin überzeugt, dass Mehta und das Israel Philharmonic Orchestra die perfekte Symbiose sind, um dieses besondere Programm bei uns aufzuführen. Für sein musikalisches wie gesellschaftliches Engagement zeichnen wir Zubin Mehta im Rahmen des Konzertes mit dem Wilhelm-Furtwängler-Preis aus.“, begründet Ilona Schmiel, Intendantin des Beethovenfestes Bonn, die Wahl Zubin Mehtas als Wilhelm-Furtwängler-Preisträger 2011.

Der Wilhelm-Furtwängler-Preis wird seit 2008 im Rahmen des Beethovenfestes Bonn verliehen, 2008 erhielt ihn Kurt Masur für sein Lebenswerk, 2010 wurde der Dirigent Kent Nagano ausgezeichnet.

Die Schirmherrschaft über den Wilhelm-Furtwängler-Preis haben erneut Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn übernommen. Der Preis ist nicht dotiert, der Ausgezeichnete erhält eine in Bronze gegossene Büste Wilhelm Furtwänglers.

Der Dirigent Wilhelm Furtwängler gilt als einer der bedeutendsten Beethoven-Interpreten des 20. Jahrhunderts. Den nach dem großen Dirigenten benannten Preis initiierten Elisabeth Furtwängler, die Ehefrau Wilhelm Furtwänglers, und Ermano Sens-Grosholz im Andenken an Wilhelm Furtwängler. Mit dem Ehrenpreis werden herausragende Solisten, Orchester, Dirigenten und Ensembles des klassischen Musiklebens für ganz besondere Leistungen auf dem Gebiet der klassischen Musik ausgezeichnet. Erstmals erhielt 1990 Placido Domingo den Wilhelm-Furtwängler Preis. In den folgenden Jahren wurden unter anderem Agnes Baltsa, José Carreras, die Wiener Philharmoniker, James Levine, Lorin Maazel, Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin geehrt.

Für das Konzert von Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic Orchestra beim Beethovenfest Bonn am 11. September gibt es noch wenige Restkarten, zu bestellen hier

Das Beethovenfest Bonn 2011 findet vom 9. September bis 9. Oktober 2011 unter dem Motto „Zukunftsmusik. Beethoven, Liszt und das Neue in der Musik“ in Bonn und Umgebung statt. Im Liszt-Jahr blickt das Beethovenfest Bonn auf seine lange Tradition zurück: 1845 organisierte Franz Liszt zur Einweihung des Beethoven-Denkmals auf dem Münsterplatz anlässlich des 75. Geburtstags des Komponisten ein dreitägiges Musikfest. Das Beethovenfest Bonn 2011 stellt Liszt als Persönlichkeit, Visionär, Mäzen, Virtuosen und Komponisten vor, der Beethoven verehrte und davon ausgehend seine eigene „Zukunftsmusik“ entwickelte, die bis ins 20. Jahrhundert nachwirkte.

Das Magazin zum Beethovenfest Bonn 2011 mit dem vollständigen Programm und allen 100 Veranstaltungen des Rahmenprogrammes erscheint Ende August.

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