Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme LA TRAVIATA

Dezember 2, 2009 by  
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Presseinformation

Oper Frankfurt

Wiederaufnahme

LA TRAVIATA

Oper Frankfurt La Traviata (Wolfgang Runkel) Oper Frankfurt La Traviata (Wolfgang Runkel)

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
Nach dem Drama La dame aux camélias von Alexandre Dumas d.J.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Giuliano Carella
Inszenierung: Axel Corti †
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
Bühnenbild: Bert Kistner
Kostüme: Gaby Frey
Dramaturgie: Urs Leicht
Licht: Olaf Winter
Chor: Matthias Köhler
Choreographie: David Kern
Violetta Valéry: Tatiana Lisnic / Carmen Giannattasio (27. Dezember 2009 [15.00 Uhr])
Flora Bervoix: Paula Murrihy
Alfredo Germont: Szabolcs Brickner / Alfred Kim (27. [20.00 Uhr], 31. Dezember 2009, 3. Januar 2010)
Giorgio Germont: Aris Argiris / Željko Lu?i? (27. Dezember 2009 [20.00 Uhr])
Gastone: Peter Marsh
Barone Douphol: Franz Mayer
Marchese d’Obigny: Dietrich Volle
Dottore Grenvil: Dong-Jun Wang u.a.
Für den Regisseur Axel Corti (1933-1993), der sich in seinen Filmen immer wieder mit dem Faschismus auseinander setzte und wiederholt das Schicksal von Emigranten gestaltete, stand La Traviata von Giuseppe Verdi (1813-1901) von Anfang an nicht im luftleeren Raum einer modernen Vergnügungsgesellschaft. Cortis Inszenierung aus der Spielzeit 1991/92, die nun zum elften Mal wiederaufgenommen wird, transportiert Francesco Maria Piaves Melodramma um „die vom Weg Abgekommene“ in das von der Hitler-Armee besetzte Paris der frühen vierziger Jahre.
Die Wiederaufnahme-Besetzung der Oper, welche die unmögliche Liebe der leichtlebigen Violetta zu Alfredo – einem Sohn aus gutem Hause – zum Inhalt hat, weist eine Reihe neuer Namen auf, die sich erstmals in der 94. Vorstellung dieser Frankfurter Erfolgsproduktion präsentieren:
Die moldawische Sopranistin Tatiana Lisnic singt nun in Frankfurt die Partie der Violetta, nachdem sie hier neben ihren internationalen Verpflichtungen bereits u.a. als Mimì in Puccinis La Bohème, in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor und zuletzt als Leila in konzertanten Aufführungen von Bizets Die Perlenfischer in der Alten Oper zu erleben war. Mit ihr alterniert die Italienerin Carmen Giannattasio, die als Violetta bereits am Königlichen Opernhaus in Stockholm, an der Berliner Staatsoper und an der Scottish Opera in Glasgow Erfolge feierte. Als Alfredo gibt der ungarische Tenor Szabolcs Brickner sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt. Neben seinen Engagements als Tamino in Mozarts Die Zauberflöte und als Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore an der Budapester Staatsoper gehört u.a. Malcolm in Verdis Macbeth an der Bayerischen Staatsoper in München zu seinen aktuellen Verpflichtungen. Ensemblemitglied Alfred Kim ist die Alternativbesetzung dieser Partie, und auch Aris Argiris, der erstmals den Giorgio Germont übernimmt, gehört zum festen Sängerstamm der Oper Frankfurt. Dong-Jun Wang (Dottore Grenvil), Mitglied des Frankfurter Opernstudios, ist ebenfalls zum ersten Mal in dieser Inszenierung besetzt. Alle weiteren Sängerinnen und Sänger – darunter auch Željko Lu?i? als Giorgio Germont – haben ihre Partien in dieser Produktion im Laufe der Zeit bereits einmal gesungen. Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters steht nun der Italiener Giuliano Carella, der zuvor die beiden konzertanten Aufführungen von Donizettis Anna Bolena in der Alten Oper dirigierte und mit dem in Frankfurt eine kontinuierliche Zusammenarbeit geplant ist.
Wiederaufnahme: Samstag, 12. Dezember 2009, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 18., 27. (15.00 und 20.00 Uhr), 31. (19.00 Uhr) Dezember 2009,
3. Januar 2010 (Oper für Familien, 15.30 Uhr; pro Erwachsenen-Kaufkarte
maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gratis)
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 11 bis 130 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr (außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt)
Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gilt ein Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise.

Frankfurt, Oper Frankfurt,WEIHNACHTEN UND JAHRESWECHSEL AN DER OPER FRANKFURT

November 27, 2009 by  
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Presseinformation

Oper Frankfurt

WEIHNACHTEN UND JAHRESWECHSEL AN DER OPER FRANKFURT

Spielplan der Oper Frankfurt an Weihnachten und zum Jahreswechsel (Änderungen vorbehalten):
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Freitag, 25. Dezember 2009
Samstag, 2. Januar 2010 (Oper für alle), jeweils um 19.30 Uhr im Opernhaus

Repertoire

LA BOHÈME

Oper Frankfurt  La Bohème (Repertoire)  (Bildnachweis: Wolfgang Runkel)  Mimì und Rodolfo Oper Frankfurt La Bohème (Repertoire) ab 3. Dezember 2009 (Bildnachweis: Wolfgang Runkel) v.l.n.r. Colline, Musetta (sitzend), Mimì, Rodolfo, Marcello (kniend) und Schaunard

Oper in vier Akten von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Hartmut Keil; Inszenierung: Alfred Kirchner
Mitwirkende: Francesco Demuro (Rodolfo), Johannes Martin Kränzle / Sungkon Kim (Schaunard),
Aris Argiris (Marcello), Florian Plock (Colline), Sinéad Mulhern (Mimì),
Brenda Rae / Christiane Karg (Musetta), Franz Mayer (Benoît), Yuriy Tsiple (Alcindoro) u.a.
Preise: € 12 bis 77 (Oper für alle, 2. Januar 2010; € 10 und 15) zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr
(außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt)
La Bohème von Giacomo Puccini (1858-1924) zählt neben Werken wie Mozarts Die Zauberflöte und Bizets Carmen zu den Klassikern der Opernliteratur. Die aktuelle Frankfurter Produktion dieses Dauerbrenners in der Regie von Alfred Kirchner feierte am 17. Januar 1998 Premiere im Opernhaus. Die Inszenierung aus der Spielzeit 1997/98 wurde nun zum achten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich bei der Vorstellung am 23. Dezember 2009 um die 87. Aufführung handelt. Zum Inhalt: Der Poet Rodolfo lebt in ärmlichen Verhältnissen zusammen mit seinen Künstlerfreunden Schaunard, Marcello und Colline in einer Mansarde über den Dächern von Paris. Alle vier schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Als sich Rodolfo in die Stickerin Mimì verliebt, ahnt er noch nicht, dass diese todkrank ist. Zudem ist ihre Beziehung durch Rodolfos Eifersucht ständig in Gefahr. Marcello geht es mit seiner Freundin Musetta ähnlich: Trennung und Versöhnung folgen stets dicht aufeinander. Nach einem letzten Streit schleppt sich Mimì, die fühlt, dass ihr Ende naht, in die Mansarde. Rodolfos Reue kommt zu spät, die junge Frau stirbt im Kreise der Gefährten. Als Rodolfo ist Francesco Demuro zu erleben, der nach großen Erfolgen in Italien diese Partie nun auch an der Wiener Staatsoper singen wird. Weitere zukünftige Engagements beinhalten den Sänger in Strauss‘ Der Rosenkavalier und Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore an der Mailänder Scala. Als Mimì debütiert die irische Sopranistin Sinéad Mulhern an der Oper Frankfurt. Die Sängerin gehört dem Ensemble der Komischen Oper Berlin an und gastierte kürzlich als Janá?eks Jenufa erstmals an der Wiener Staatsoper. Aus dem Ensemble sind zum ersten Mal in dieser Produktion Brenda Rae (Musetta) und Opernstudio-Mitglied Yuriy Tsiple (Alcindoro) vertreten. Alle übrigen Sängerinnen und Sänger haben ihre Partien im Laufe der Zeit schon einmal gesungen. Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters steht Kapellmeister Hartmut Keil, der u.a. in der Spielzeit 2009/10 im Bockenheimer Depot einen großen künstlerischen Erfolg mit Wolfgang Amadeus Mozarts Die Gärtnerin aus Liebe, der letzten Premiere der Saison, verbuchen konnte.

Samstag, 26. Dezember 2009

Freitag, 1. Januar 2010 (mit kostenloser Kinderbetreuung), jeweils um 18.00 im Opernhaus

Repertoire

DIE ZAUBERFLÖTE

Oper Frankfurt Die Zauberflöte (Repertoire) ab 2. Dezember 2009 (Bildnachweis: Wolfgang Runkel) v.l.n.r. Pamina und die Königin der Nacht Oper Frankfurt  Die Zauberflöte (Repertoire)  (Bildnachweis: Wolfgang Runkel)  Tamino und Pamina

Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Musikalische Leitung: Erik Nielsen; Regie: Alfred Kirchner
Mitwirkende: Alfred Reiter (Sarastro), Daniel Behle (Tamino), Dietrich Volle (Sprecher),
Susanne Elmark (Königin der Nacht), Christiane Karg (Pamina), Elza van den Heever (1. Dame), Paula Murrihy (2. Dame), Katharina Magiera (3. Dame),
Mitglieder des Kinderchores der Oper Frankfurt (Drei Knaben),
Johannes Martin Kränzle (Papageno), Eun-Hye Shin (Papagena), Peter Marsh (Monostatos) u.a.
Preise: € 12 bis 77 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr (außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt)
Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) feierte in der Inszenierung von Alfred Kirchner und in der Ausstattung von Michael Sowa und Vincent Callara am 3. Oktober 1998 Premiere an der Oper Frankfurt. Nun wird die Produktion zum zehnten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich bei dem Termin am 26. Dezember 2009 um die 115. Aufführung handelt. In der Presse war über eine der letzten Wiederaufnahmen zu lesen: „Immer schon war die Zauberflöte ein Erfolgsstück. (…) Bis heute hat sich daran nichts geändert, auch die jüngste Frankfurter Inszenierung (…) ist eine Erfolgsgeschichte.“ Für viele Zuschauer war und ist Die Zauberflöte der traditionelle Einstieg in die Welt der Oper: Mit Hilfe einer magischen Flöte befreien Prinz Tamino und der Vogelfänger Papageno die junge Pamina, Tochter der Königin der Nacht, aus dem Palast Sarastros. Doch bevor es so weit ist, müssen alle eine Reihe gefährlicher Prüfungen bestehen und an dieser Aufgabe wachsen. In Anbetracht der langen Laufzeit der Inszenierung an der Oper Frankfurt erstaunt es nicht, dass die Besetzungsliste nur wenige neue Namen aufweist: Die dänische Koloratursopranistin Susanne Elmark (Königin der Nacht) stellte sich dem Frankfurter Opernpublikum bereits 2008/09 als Fiakermilli in Strauss‘ Arabella vor. Zudem hat sie sich in ihrem Fach auf internationalen Opernbühnen einen Namen gemacht, darunter an der Königlichen Oper in Kopenhagen, der Bayerischen Staatsoper in München und der Komischen Oper in Berlin. Ensemblemitglied Christiane Karg singt erstmals in dieser Produktion die Pamina. Zu ihren jüngsten Frankfurter Partien gehört auch Susanna in Mozarts Die Hochzeit des Figaro. Am Theater an der Wien begeisterte sie kürzlich als Ismene in Mozarts Mitridate. Neu im Frankfurter Opernstudio ist die koreanische Sopranistin Eun-Hye Shin, die erstmals als Papagena zu erleben ist. Alle weiteren oben aufgeführten Sängerinnen und Sänger haben in dieser Produktion im Laufe der Jahre bereits mitgewirkt. Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters steht wieder Kapellmeister Erik Nielsen.
Sonntag, 27. Dezember 2009, um 15.00 und 20.00 Uhr im Opernhaus
Donnerstag, 31. Dezember 2009, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Sonntag, 3. Januar 2010, um 15.30 Uhr (Oper für Familien, pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal
drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gratis)

im Opernhaus

Repertoire

LA TRAVIATA

Oper Frankfurt  La Traviata (Wiederaufnahme) ab 12. Dezember 2009  (Bildnachweis: Wolfgang Runkel) zeigt Violetta Oper Frankfurt   La Traviata (Wiederaufnahme) (Bildnachweis: Wolfgang Runkel) v.l.n.r. Violetta, Grenvil, Flora, Douphol und Germont

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Giuliano Carella; Inszenierung: Axel Corti †
Mitwirkende: Carmen Giannattasio (27. Dezember 2009, 15.00 Uhr) / Tatiana Lisnic (Violetta Valéry),
Szabolcs Brickner (27. Dezember 2009, 15.00 Uhr) / Alfred Kim (Alfredo Germont),
Aris Argiris / Željko Lu?i? (27. Dezember 2009, 20.00 Uhr) (Giorgio Germont),
Paula Murrihy (Flora Bervoix), Peter Marsh (Gastone), Franz Mayer (Barone Douphol),
Dietrich Volle (Marchese d’Obigny), Dong-Jun Wang (Dottore Grenvil) u.a.
Preise: € 11 bis 130 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr (außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt)

Für den Regisseur Axel Corti (1933-1993), der sich in seinen Filmen immer wieder mit dem Faschismus auseinander setzte und wiederholt das Schicksal von Emigranten gestaltete, stand La Traviata von Giuseppe Verdi (1813-1901) von Anfang an nicht im luftleeren Raum einer modernen Vergnügungsgesellschaft. Cortis Inszenierung aus der Spielzeit 1991/92, die nun zum elften Mal wiederaufgenommen wird, transportiert Francesco Maria Piaves Melodramma um „die vom Weg Abgekommene“ in das von der Hitler-Armee besetzte Paris der frühen vierziger Jahre. Die Wiederaufnahme-Besetzung der Oper, welche die unmögliche Liebe der leichtlebigen Violetta zu Alfredo – einem Sohn aus gutem Hause – zum Inhalt hat, weist eine Reihe neuer Namen auf, die sich erstmals in der 96. Vorstellung dieser Frankfurter Erfolgsproduktion präsentieren: Die Italienerin Carmen Giannattasio feierte als Violetta bereits am Königlichen Opernhaus in Stockholm, an der Berliner Staatsoper und an der Scottish Opera in Glasgow große Erfolge. Mit ihr alterniert die moldawische Sopranistin Tatiana Lisnic, nachdem sie hier neben ihren internationalen Verpflichtungen bereits u.a. als Mimì in Puccinis La Bohème, in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor und zuletzt als Leila in konzertanten Aufführungen von Bizets Die Perlenfischer in der Alten Oper zu erleben war. Als Alfredo gibt der ungarische Tenor Szabolcs Brickner sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt. Ausgebildet an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und der Augsburger Musikhochschule gewann er 2008 den Ersten Preis beim Internationalen Queen Elizabeth Gesangswettbewerb in Belgien. Neben seinen Engagements als Tamino in Mozarts Die Zauberflöte und als Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore an der Budapester Staatsoper gehört u.a. Malcolm in Verdis Macbeth an der Bayerischen Staatsoper in München zu seinen aktuellen Verpflichtungen. Ensemblemitglied Alfred Kim ist die Alternativbesetzung dieser Partie, und auch Aris Argiris, der erstmals den Giorgio Germont in dieser Produktion übernimmt, gehört zum festen Sängerstamm der Oper Frankfurt. Dong-Jun Wang (Dottore Grenvil), Mitglied des Frankfurter Opernstudios, ist ebenfalls zum ersten Mal in dieser Inszenierung besetzt. Alle weiteren Sängerinnen und Sänger – darunter auch Željko Lu?i? als Giorgio Germont – haben ihre Partien in dieser Produktion im Laufe der Zeit bereits gesungen. Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters steht nun der Italiener Giuliano Carella, der zuvor die beiden konzertanten Aufführungen von Donizettis Anna Bolena in der Alten Oper dirigierte und mit dem in Frankfurt eine kontinuierliche Zusammenarbeit geplant ist.
Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise, die Silvester-Vorstellung sowie Oper für alle am 2. Januar 2010 ausgenommen.
Karten für Oper für Familien am 3. Januar 2010: Die Freikarten sowie die Karten für den vollzahlenden Erwachsenen zum Preis von € 11 bis 60 sind an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt sowie zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr bei den Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket in der B-Ebene Hauptwache, in der Alten Oper und per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 erhältlich. Leider kann diese Ticket-Kombination nicht online (www.oper-frankfurt.de) gebucht werden.

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Carmen 5.12.09

November 27, 2009 by  
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Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Premiere Carmen von Georges Bizet

am 5. Dezember, 19.30 Uhr, Opernhaus

Dan Ettinger, der neue Generalmusikdirektor, wird sich in dieser Opernproduktion zum ersten mal dem Mannheimer Publikum des Nationaltheaters präsentieren. Seine Musikalische Leitung der Oper Carmen wird mir großer Spannung erwartet. Mannheim, 25. November – Im Milieu des Lumpenproletariats betritt mit Carmen 1875 ein neuer Frauentyp die Opernbühne. Von der Kritik hagelt es Verrisse,
Theaterdirektor und Verlag möbeln das Stück auf: Weltkarriere machte Carmen in einer entstellten Rezitativfassung, an deren Stelle später die nur wenig werkgetreuere von Fritz Oeser trat. Zum ersten Mal wird mit dieser Neuproduktion in Mannheim wirklich Bizets Carmen zu erleben sein. Der spanische Soldat José verfällt der Fabrikarbeiterin Carmen. Er gibt für sie sein bürgerliches Leben und seine Selbstachtung auf und gerät in einen immer tieferen Strudel der Abhängigkeit. Als sie ihn verlässt, bleibt ihm nichts mehr. In rasender Verzweiflung ersticht er sie. Bizets Carmen-Figur eröffnet die Liste erotischer Frauengestalten, an denen seit dieser Zeit männliche Opernhelden verglühen. Viel weniger als Carmens spätere Geschwister Salome und Lulu ist sie selbst dabei aber bloßes Geschöpf aus dem Reich männlicher Fantasien. Bizets Oper ist eine ausgefeilte soziale Milieustudie mit Figuren von hoher psychologischer Glaubwürdigkeit. Carmens offensiver Umgang mit der Anziehung, die sie auf Männer ausübt, ist ihre Waffe im Kampf um das bisschen Lebensglück, das sie dem Leben am unteren Rand der Gesellschaft
für sich abzutrotzen versucht.
Das Publikum der Pariser Uraufführung zeigte sich düpiert von Bizets realistischem Porträt einer sozialen Schicht, in der roher Lebenshunger herrscht, das Gesetz der Straße regiert, Konflikte und Enttäuschungen nicht anders als durch Gewalt ausgetragen werden. Ein erster geringer Erfolg war seiner Carmen wenige Monate später in Wien beschieden, Bizet freilich erlebte ihn nicht mehr: An einem Herzanfall war er nach den Querelen um diese Oper gestorben.
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Dan Ettinger – Regie: Gabriele Rech – Bühnenbild: Sandra Meurer
– Kostüme: Renée Listerdahl – Dramaturgie: Roland Quitt – Chor: Tilman Michael – Kinderchor:
Anke-Christine Kober
Mit Anne-Theresa Albrecht/Heike Wessels (Mercédès), Monika Bohinec/Edna Prochnik (Carmen), Katharina Göres/Hannah Zitzmann (Frasquita), Marina Ivanova/Iris Kupke (Micaëla); Thomas Berau/Jaco Venter (Escamillo), Martin Busen/Radu Cojocariu (Zuniga),
Nikola Diski?/(Moralès), Boris Grappe/Lars Møller (Dancaïro), Uwe Eikötter/Christoph

25. November 2009
Wittmann (Remendado), István Kovácshazi/Jeffrey Francis (Don José)
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V

—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, Spielplan 26.11. – 6-12.09

November 25, 2009 by  
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Staatstheater Darmstadt

Spielplan 26.11. – 6-12.09

Donnerstag, 26. November 2009

Premiere
Merry Christmas?
Eine weihnachtliche Tanzkomödie für die ganze Familie von Stephan Thoss
Musik von Tschaikowsky, Crosby, Strauß u.a.
Austauschgastspiel des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Großes Haus | 19.30 Uhr

Choreografie Stephan Thoss | Bühnenbild Arne Walther | Kostüme Carmen Maria Salomon

Mit dem Ballettensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Es ist Weihnachten, das Warten auf die Bescherung ist endlich vorbei. Doch leider benimmt sich das Töchterchen Klara nicht. Ihre Bockigkeit verärgert die Eltern, bis diese das Familienfest beenden. Im tiefen Schlaf scheint Klaras Welt zu kippen – in einer Kette von Träumen und Alpträumen erlebt sie ganz verschiedene Seiten, Weihnachten zu verbringen.
Donnerstag, 26. November 2009

Die Centralstation zu Gast im Staatstheater Darmstadt
Friedensreich. Ein Doitschlandabend
Katja Riemann liest Sibylle Berg und singt Rammstein
Gitarre Arne Jansen
Kleines Haus | 19.30 Uhr
Donnerstag, 26. November 2009

Kurt Drawert
Das Gegenteil von gar nichts
Schauspiel
Kammerspiele | 20 Uhr

Inszenierung, Bühne und Kostüme Hermann Schein

Mit Sonja Mustoff, Heinz Kloss, Aart Veder, Klaus Ziemann

Pit und Harry, zwei Gestrandete, die auf gar nichts mehr warten – „aber das herzlich gerne.“ Auch 20 Jahre nach der Wende wissen sie nichts mit ihrer „wiedergewonnenen Freiheit“ anzufangen. Das Fernsehen zeigt Interesse – wie es ihnen ergangen ist, in „all der Zeit im reichen Südwesten“, will man wissen. Was also ist die Bilanz nach 20 Jahren Wende? Wuchs zwischen Adenauer, Karstadt und Quellekatalog wirklich zusammen, was zusammen gehört? Pit und Harrys „was wäre gewesen, wenn…?“ wird zu einem ganz und gar „deutschen Spiel“, dafür stehen die Szenen und Geschichten, die sie sich auf der Suche nach dem Gegenteil von gar nichts erfinden.
Gleichermaßen ironisch wie pointiert ist Kurt Drawerts Blick auf unsere gesellschaftlichen Verhältnisse. Seinem Sprachwitz erliegt so manche Parole… „Schweine!“ -„Wer?“ -„Alle.“ -„Oh.“ -„Fast alle.“ -„Also, jetzt kneife aber nicht!“
Freitag, 27. November 2009

Leoš Janá?ek
Katja Kabanowa
Oper in drei Akten | in deutscher Sprache
Großes Haus | 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Martin Lukas Meister | Inszenierung John Dew | Bühne Heinz Balthes |
Kostüme José-Manuel Vázquez | Choreinstudierung André Weiss

Mit Sonja Borowski-Tudor, Barbara Haber, Niina Keitel, Margaret Rose Koenn, Susanne Serfling, Viola Zimmermann | Andreas Daum, Lucian Krasznec, Werner Volker Meyer, Norbert Schmittberg, Andreas Wagner

Die Handlung spielt in der russischen Provinz, am Ufer der Wolga. Die Kaufmannsgattin Katja Kabanowa sieht sich an der Seite ihres willensschwachen Mannes Tichon, den sie nicht liebt, und unter der ständigen Bevormundung durch ihre Schwiegermutter, die despotische Kabanicha, in einer ausweglosen Lebenssituation gefangen. Sie sehnt sich nach einem anderen, freieren Leben. Eine unerwartete Gelegenheit, aus ihrer eintönigen Existenz auszubrechen, ergibt sich, als ihr Mann auf eine mehrtägige Geschäftsreise gehen muss, während Katja von dem jungen Boris umworben wird. Es kommt zu einem ersten Treffen mit Boris. Auch die folgenden zehn Nächte verbringen sie zusammen. Doch ihr Gewissen lässt Katja keine Ruhe. Während eines Gewitters bricht ihr Schuldgeständnis aus ihr heraus, und sie gesteht ihren Ehebruch. Danach bleibt ihr als einziger Ausweg nur noch der Sprung in die Wolga.
Freitag, 27. November 2009

Johann Wolfgang von Goethe
Faust
Der Tragödie Erster Teil
Kleines Haus | 19.30 Uhr (ausverkauft)

Inszenierung Hermann Schein | Bühne und Kostüme Stefan Heyne | Musik Michael Erhard

Mit Gabriele Drechsel, Liljana Elges, Anne Hoffmann, Karin Klein | Tilman Meyn, Harald Schneider, Aart Veder, Uwe Zerwer, Klaus Ziemann

Wissenschaft und Eros: Die Verknüpfung beider Themen ist das Spezifische an der Goethe’schen Faustversion, einem Stoff aus dem 16. Jahrhundert. Faust – Der Tragödie Erster Teil zeigt einen Gelehrten in der Krise. Er greift nach allem was Wissen-schafft, doch seine Gier bleibt unbefriedigt. Der Teufel selbst verspricht schließlich, es werde ein „Verweilen“ geben, ein Ankommen und Sinn. Faust findet es in Gretchen – doch der Pakt mit Mephisto fordert seinen Tribut…
Goethes Faust wurde zum Klassiker, weil ihm damit ein Entwurf menschlichen Daseins gelang: Der Mensch im Hamsterrad seines Wollens und Strebens. Zeitlebens arbeitet er sich ab am Gegensatz von hehrer Ratio und triebhafter Schuld.
Freitag, 27. November 2009

Johann Wolfgang von Goethe
Wiederaufnahme
Die Leiden des jungen Werther
Wegen Krankheit verlegt auf den 3. Dezember 2009
Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte
Oper in zwei Aufzügen
Großes Haus | 19.30 Uhr (ausverkauft)

Musikalische Leitung Lukas Beikircher | Inszenierung Bettina Geyer | Bühne und Kostüme Walter Schütze |
Choreinstudierung André Weiss

Mit Katrin Gerstenberger, Aki Hashimoto, Elisabeth Hornung, Niina Keitel, Margaret Rose Koenn, Adréana Kraschewski, Susanne Serfling, Anja Vincken| Mark Adler, Markus Durst, John In Eichen, Lucian Krasznec, Thomas Mehnert, Werner Volker Meyer, David Pichlmaier, Hans-Joachim Porcher, Oleksandr Prytolyuk, Jeffrey Treganza

Mozart und sein Librettist Schikaneder erzählen eine Geschichte von Verlusten, Täuschungen und Prüfungen, die lustvoll mit ihren eigenen Widersprüchen umgeht und sich trotz geradezu gewerbsmäßiger Verniedlichung während der letzten 200 Jahre eine wohltuende Kraft und Ursprünglichkeit bewahrt hat. In Handlung und Musik der Zauberflöte werden die unterschiedlichsten Figuren und Stile vereint und dabei auf verblüffende Weise zu einem Ganzen verschmolzen. Trotz aller gelehrten Anspielungen ist das Werk in erster Linie ein Unterhaltungsstück – eine Märchen- und Zauberoper, tief in der Tradition des österreichischen Volkstheaters verwurzelt. Sie ist gleichermaßen eine Oper für den Kopf wie für den Bauch.
Samstag, 28. November 2009

The Black Rider
Musical von Robert Wilson, Tom Waits, William S. Burroughs
Kleines Haus | 19.30 Uhr

Inszenierung, Bühne und Kostüme Andrej Woron | Musikalische Leitung Michael Erhard

Mit Virginia Goldmann, Iris Melamed, Maika Troscheit, Diana Wolf | Stefan Schuster, Hubert Schlemmer, Aart Veder,
Tom Wild, Gerd K. Wölfle, Klaus Ziemann und Band

Unheil liegt in der Luft. Käthchen gehorcht in Liebesdingen ihrem Herzen. Auserkoren als Bräutigam hat sie sich den Schreiber Wilhelm. Doch von einer düsteren Vorahnung kann sie sich nicht befreien. Nach einem alten Brauch muss, wen die Försterstochter heiratet, die Ehe mit einem erfolgreichen Probeschuss besiegeln. Ungeschickter als Wilhelm im Umgang mit dem Gewehr kann man jedoch kaum sein. Da hätte der vom Vater als Schwiegersohn auserkorene Robert weit bessere Aussichten. Als Wilhelm sich dennoch plötzlich zum treffsicheren Schützen und begeisterten Jäger wandelt, scheint es, als habe der Teufel seine Hände im Spiel. Schaurig und schön, dämonisch und schräg, diabolisch und betörend ist die moderne Fassung der Volksbuchsage vom Freischütz, mit der Carl Maria von Weber einst die Romantik für die Oper entdeckte.
Samstag, 28. November 2009

Lutz Hübner
Gretchen 89 ff.
Theaterkabarett
Kammerspiele | 20 Uhr (ausverkauft)

Inszenierung Martin Apelt

Mit Anne Hoffmann | Tino Lindenberg, Harald Schneider, Uwe Zerwer

Das Making Of von Faust! Die beispielhafte Versuchsanordnung hierzu: Faust I, die Kästchenszene, Seite 89 folgende. Gretchen (aufgelöst): „Es ist so schwül, so dumpfig hie …“ – ein Klassiker! Aber wie soll man ihn bloß inszenieren? Zwischen Aschenbechern, Augentropfen, Kaffeetassen und der Holzdose „Dannemann Import Kuba“ entspinnt Lutz Hübner seine Betrachtungen über die unseligen und vor allem unzähligen Kombinationen von Regie und Schauspiel. Treffen Sie selbstverliebte Regisseure, narziss-tische Diven, blutige AnfängerInnen und entnervte Spielleiter!
Daneben entschlüsselt sich ein subtiles System von Hierarchien, das zeigt: Auch im vermeintlich lockeren Theaterbetrieb regiert das Prinzip Macht. Schon Goethe wusste über die Theatermenschen zu sagen: „Es scheint, als wenn sie nichts so sehr zu erhalten suchten als das Majestätsrecht ihrer persönlichen Willkür.“
Die amüsante und facettenreiche Satire des meistgespielten deutschen Gegenwartsdramatikers auf den Theaterbetrieb für alle, die schon immer einmal wissen wollten, was Schauspieler eigentlich vormittags machen und mit welchen Aussagen man den Regisseur garantiert zur Weißglut bringt.

Samstag, 28. November 2009

Läd naid sürpris
Ein nächtliches Überraschungsprogramm – anschließend Party

Bar der Kammerspiele | 23 Uhr
Sonntag, 29. November 2009

3. Sinfoniekonzert
Großes Haus | 11 Uhr (ausverkauft)

Musikalische Leitung Constantin Trinks | Violine Kolja Blacher

Constantin Trinks setzt im 3. Sinfoniekonzert auf das Violinkonzert op. 61, eines von Beethovens gewichtigsten Instrumentalwerken, sowie mit der monumentalen „Fünften“ auf eine der eindringlichsten und tiefgründigsten Sinfonien Schostakowitschs.
Sonntag, 29. November 2009

Ray Cooney
Außer Kontrolle
Farce
Kleines Haus | 18 Uhr

Inszenierung Henri Hohenemser | Bühne und Kostüme Stelios Vasikaridis

Mit Jutta Eckhardt, Sonja Mustoff, Maika Troscheit | Hans Matthias Fuchs, Matthias Kleinert, Andreas Manz, Tilman Meyn, Hubert Schlemmer, Gerd K. Wölfle

London, Westminster-Hotel, Suite 648: Minister Richard Willey hat ein heimliches Stelldichein mit Jane Worthington – Sekretärin der Opposition! Und noch pikanter: Eigentlich müssten beide gerade bei der Parlamentssitzung sein. Als jedoch eine Leiche in der Suite auftaucht, gerät alles Außer Kontrolle! Willeys Assistent George Pigden wird zur Hilfe gerufen, doch damit gehen die Probleme erst los: ein Strudel aus irrwitzigen und – im wahrsten Sinne des Wortes – halsbrecherischen Versuchen, das Verhältnis vor diversen Ehepartnern, einem misstrauischen Hoteldirektor und nicht zuletzt einem häufig bewusstlosen Detektiv zu verbergen.
Mit akribischer Genauigkeit kann Ray Cooney absurd erscheinende, aber mit zwingender Logik ablaufende bürgerliche Katastrophen konstruieren, die die Figuren in atemberaubendem Tempo von einer Notlüge in die nächste treiben.
Turbulente Verwechslungskomödie mit bissigem, britischen Humor vom Allerfeinsten: höchst vergnüglich!
Sonntag, 29. November 2009

David Wood
Der Lebkuchenmann
Kindermusical für alle ab 5 Jahren
Großes Haus | 17 Uhr (Restkarten an der Abendkasse)

Inszenierung Ina Annett Keppel | Musikalische Leitung Michael Erhard | Ausstattung Anna-Sophia Blersch

Mit Therese Herberstein, Iris Melamed, Margit Schulte-Tigges, Diana Wolf | Hans Matthias Fuchs, Jürgen Hellmann, Andreas Krüger, Tino Lindenberg, Dennis Pfuhl, Max Rohland, Harald Schneider, Istvan Vincze

Im Küchenschrank ist der Teufel los! Herr Kuckuck aus der Kuckucksuhr, hat seine Stimme verloren, die Uhr soll daher entsorgt werden. Was ist zu tun? Fräulein Pfeffer und Herr Salz möchten ihren Freund nicht verlieren, sie bitten einen neuen Schrankbewohner, den frisch gebackenen Lebkuchenmann, um Hilfe. Der soll für den erkrankten Herrn Kuckuck einen Löffel heilenden Honig stibitzen. Dumm dabei ist: Der Honig wird vom alten Teebeutel verwaltet und befindet sich zudem im obersten Regal. Der hilfsbereite Lebkuchenmann begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Prompt läuft er der gefräßigen Gangstermaus Flitsch in die Arme. Wird der Lebkuchenmann es trotzdem schaffen, den armen Herrn Kuckuck vor dem Mülleimer zu retten? Uraufgeführt 1976 in England unter dem Titel The Gingerbread Man sorgt Der Lebkuchenmann nun schon seit über 30 Jahren für Begeisterung bei kleinen und großen Zuschauern! Eines der erfolgreichsten Musicals für Kinder und eine aufregende Geschichte über Mut, Einfallsreichtum und die Zauberkraft echter Freundschaft.
Sonntag, 29. November 2009

BarFestspiele
Welche Droge zu mir?
Monolog von Kai Hensel

Bar der Kammerspiele | 20 Uhr

Inszenierung Martin Ratzinger

Mit Christina Kühnreich

„Hören Sie auf, jede Nacht Möbel zu verrücken. Damit stiften Sie Verwirrung, bei Ihrem Mann, Ihrem Kind und allen Menschen, die Sie lieben.“ Hanna, Hausfrau und Mutter, hat einen viel besseren Weg aus dem Alltagfrust gefunden. Es bedarf nur der passenden Droge zur passenden Gelegenheit und jede Frau kann den Anfechtungen des Lebens elegant und souverän gegenübertreten. Drogen machen angstfrei und schlank, mutig und stark, es gilt nur, ein paar Regeln zu beachten. Mit missionarischem Sendungsbewusstsein und der ideologischen Schützenhilfe des Philosophen Seneca gibt Hanna die im Selbstversuch gemachten Erfahrungen an ihr Auditorium weiter. Zwischen Größenwahn und Schweißausbruch, Tagtraum und Atemlähmung unternimmt Hanna eine Reise an die Pforten des Paradieses. In dem Monolog des 1965 geborenen Erfolgsautors Kai Hensel bittet nun die Bühnenfigur Hanna, charmante Thirtysomething, zu ihrem ganz persönlichen Spiel mit dem Feuer an die Theaterbar.
Montag, 30. November 2009

3. Sinfoniekonzert
Großes Haus | 20 Uhr (ausverkauft)

Musikalische Leitung Constantin Trinks | Violine Kolja Blacher

Constantin Trinks setzt im 3. Sinfoniekonzert auf das Violinkonzert op. 61, eines von Beethovens gewichtigsten Instrumentalwerken, sowie mit der monumentalen „Fünften“ auf eine der eindringlichsten und tiefgründigsten Sinfonien Schostakowitschs.
Montag, 30. November 2009

„Sterben üben…“
Ein Stück über das Leben
Eine Koproduktion des Theaterlabors Darmstadt, der Akademie 55plus und des Staatstheaters Darmstadt
Kammerspiele | 11 und 20 Uhr

Zehn Menschen zwischen 60 und 93 Jahren besuchen im Rahmen des Volkshochschulkurses „Sterben üben“ das Sepulkral Museum in Kassel- so unterschiedlich wie diese Menschen, sind ihre Motivationen an dem Kurs teilzunehmen. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit den Ritualen zum Thema Tod in anderen Kulturen begegnen sie einander.
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Form des autobiographischen Theaters, welche die Lebensgeschichte der Beteiligten widerspiegelt und das Leben älterer Mensch im 21. Jahrhundert thematisiert. Die Lebenserfahrung älterer Mitbürger wird in diesem Projekt als eine Fundgrube betrachtet und erhält im gesamtgesellschaftlichen Kontext eine Notwendigkeit, um eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Das Thema ‚Tod‘ wird in einer auf Jugend und Schönheit ausgerichteten Gesellschaft in die Krankenhäuser, Altersheime und Friedhöfe verbannt. „Sterben üben…“ ein Stück über das Leben offensiv und humorvoll mit diesem Thema umgehen.
Ein Autobiographisches Stück über das Leben gemeinsam von den Teilnehmern und dem Theaterlabor Darmstadt erarbeitet nach dem Motto: Der größte Reichtum eines Spielers, eines jeden Menschen ist seine Biographie.
Dienstag, 1. Dezember 2009

„Sterben üben…“
Ein Stück über das Leben
Eine Koproduktion des Theaterlabors Darmstadt, der Akademie 55plus und des Staatstheaters Darmstadt
Kammerspiele | 11 und 20 Uhr

Zehn Menschen zwischen 60 und 93 Jahren besuchen im Rahmen des Volkshochschulkurses „Sterben üben“ das Sepulkral Museum in Kassel- so unterschiedlich wie diese Menschen, sind ihre Motivationen an dem Kurs teilzunehmen. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit den Ritualen zum Thema Tod in anderen Kulturen begegnen sie einander.
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Form des autobiographischen Theaters, welche die Lebensgeschichte der Beteiligten widerspiegelt und das Leben älterer Mensch im 21. Jahrhundert thematisiert. Die Lebenserfahrung älterer Mitbürger wird in diesem Projekt als eine Fundgrube betrachtet und erhält im gesamtgesellschaftlichen Kontext eine Notwendigkeit, um eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Das Thema ‚Tod‘ wird in einer auf Jugend und Schönheit ausgerichteten Gesellschaft in die Krankenhäuser, Altersheime und Friedhöfe verbannt. „Sterben üben…“ ein Stück über das Leben offensiv und humorvoll mit diesem Thema umgehen.
Ein Autobiographisches Stück über das Leben gemeinsam von den Teilnehmern und dem Theaterlabor Darmstadt erarbeitet nach dem Motto: Der größte Reichtum eines Spielers, eines jeden Menschen ist seine Biographie.
Dienstag, 1. Dezember 2009

Austauschgastspiel des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Merry Christmas?
Eine weihnachtliche Tanzkomödie für die ganze Familie von Stephan Thoss
Musik von Tschaikowsky, Crosby, Strauß u.a.
Großes Haus | 17 und 19 Uhr

Choreografie Stephan Thoss | Bühnenbild Arne Walther | Kostüme Carmen Maria Salomon
Mit dem Ballettensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Es ist Weihnachten, das Warten auf die Bescherung ist endlich vorbei. Doch leider benimmt sich das Töchterchen Klara nicht. Ihre Bockigkeit verärgert die Eltern, bis diese das Familienfest beenden. Im tiefen Schlaf scheint Klaras Welt zu kippen – in einer Kette von Träumen und Alpträumen erlebt sie ganz verschiedene Seiten, Weihnachten zu verbringen.
Mittwoch, 2. Dezember 2009

Giacomo Puccini
Turandot
Oper in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Haus | 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Martin Lukas Meister | Inszenierung John Dew | Bühne Heinz Balthes |
Kostüme José-Manuel Vázquez
Mit Katrin Gerstenberger, Maria Gessler, Susanne Serfling | Markus Durst, Sven Ehrke, Lucian Krasznec, Thomas Mehnert, David Pichlmaier, Oleksandr Prytolyuk, Zurab Zurabishvili

„Wer auf diesen Gong schlägt, der sieht sie erscheinen, heller als Jade, kalt wie dies Schwert, die schöne Turandot!“ rufen die Henkersknechte. Und die Menge schreit: „Ihr Freier, ihr schönen, avanti! Avanti!“ Dann aber: „Drei Rätsel sind es, doch eins ist der Tod! Was zögert der Mond, das bleiche Gesicht? Zeig dich am Himmel! Komm schnell herbei! Spute dich, kahler, abgeschnittener Schädel! Erschein und scheine! Zeig dich am Himmel, dürrer Freier der Toten du! Blutleer, lautlos und kahl!“
John Dew inszeniert Giacomo Puccinis letzte Oper, die schauderhaft und grandios das uralte Märchen von der Rätselprinzessin erzählt, wie sie zuletzt vom klügsten der Freier überwunden wird. Puccini konnte die Komposition nicht völlig zu Ende führen; Franco Alfano, selbst Opernkomponist, hat sie für die Uraufführung 1926 komplettiert. Ein opulentes Theatererlebnis.
Donnerstag, 3. Dezember 2009

Die Fledermaus
Operette in drei Akten
Großes Haus | 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Lukas Beikircher | Inszenierung Ansgar Weigner | Bühne Dieter Richter | Kostüme Renate Schmitzer | Choreinstudierung André Weiss

Mit Elisabeth Hornung, Margaret Rose Koenn, Marie Smolka, Anja Vincken | Mark Adler, Markus Durst, John In Eichen, Thomas Mehnert, David Pichlmaier, Jean-Michel Räber, Walter Renneisen, Norbert Schmittberg, Jeffrey Treganza

Der Notar Dr. Falke will sich für einen Streich rächen, den ihm sein Freund Gabriel von Eisenstein nach einem Faschingsball gespielt hatte. Zu diesem Zwecke verleitet er den ahnungslosen Eisenstein zu einem Flirt mit einer angeblichen ungarischen Gräfen, hinter der sich – wie sich nach turbulenten Verwicklungen herausstellt -niemand anderes als Eisensteins Gattin Rosalinde verbirgt, die wiederum – wie sich ebenfalls herausstellt – ihren Gatten mit dem Gesangslehrer Alfred betrogen hat.
Dank seiner präzise gezeichneten Charaktere und vor allem dank seiner mitreißenden Musik avancierte dieses 1874 uraufgeführte, auf einer französischen Gesellschaftskomödie basierende musikalische Lustspiel zur vielleicht beliebtesten und bekanntesten Wiener Operette des 19. Jahrhunderts.
Donnerstag, 3. Dezember 2009

Le Petit Prince
La Compagnie de Théâtre TOUR DE FORCE
In französischer Sprache
Kleines Haus | 20 Uhr (ausverkauft)
Donnerstag, 3. Dezember 2009

Johann Wolfgang von Goethe
Die Leiden des jungen Werther
Kammerspiele | 20 Uhr

Inszenierung Andrea Thiesen

Mit Tino Lindenberg

Werther verliebt sich unsterblich in Lotte. Diese jedoch ist mit Albert verlobt. Werther ignoriert diesen Umstand, und auch Lotte ist nicht abweisend. Doch man ist gezwungen, vernünftig zu sein. Werthers Empfindungen werden stärker und stärker. Zwischen Schwärmerei, Orientierungslosigkeit, Leidenschaft und Verlangen entsteht in ihm ein Idealbild Lottes, das zunehmend Besitz von seinem Seelenleben ergreift. Der Versuch, durch räumliche und zeitliche Trennung Abstand zu gewinnen, schlägt in das Gegenteil um. Bei seiner Rückkehr findet er die Vergötterte mit Albert verheiratet. Dessen ahnungslose Geradlinigkeit und offene Freundschaft lassen Werthers Situation immer unerträglicher werden. Je mehr er Lotte bedrängt, desto mehr entzieht sie sich ihm. In seiner Verzweiflung borgt sich Werther Alberts Pistolen…
Dieser „Bestseller des Sturm und Drang“ machte den jungen Goethe schlagartig berühmt und löste bei unglücklich Verliebten eine Selbstmordwelle aus.
Freitag, 4. Dezember 2009

Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel
Großes Haus | 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Lukas Beikircher | Inszenierung Bettina Geyer | Puppen Lorenz Seib | Bühne und Kostüme Fabian Lüdicke | Choreinstudierung André Weiss
Puppenspieler Lorenz Seib, Michael Hatzius | Dörte Bauer, Claudia Friedemann, Lisa Remmert
Mit Katrin Gerstenberger/Elisabeth Hornung, Aki Hashimoto/ Susanne Serfling, Niina Keitel, Margaret Rose Koenn | David Pichlmaier/Oleksandr Prytolyuk

„Hunger ist der beste Koch!“ heißt es in der Besenbinderfamilie, denn Schmalhans ist Küchenmeister. Da darf man nicht im Häuschen herumtanzen und -tollen. Wehe, die Milch wird verschüttet! Dann gibt’s nichts anderes zu essen. Und die Mutter schickt die Geschwister zum Beerensuchen in den Wald. – Zum Ilsenstein?! Der Vater ist entsetzt, denn der Ilsenstein ist verrufen. Da steht doch Rosina Leckermauls Haus, und die ist als Hexe verschrien. Es wird unheimlich im Wald, so recht zum Fürchten. Aber die Kinder sprechen ihr Abendgebet; der Sandmann kommt: Wald und Welt werden eins, behütet von Musik und sichtbar werdendem Traum. Das Taumännchen weckt sie am anderen Morgen auf, und da stehen sie vor dem Hexenhaus voll verlockender Leckereien. Sie können nicht widerstehen … Wer ist da? Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, sagen die beiden. Doch die freundliche Hausherrin lädt sie ein. Nun ja, ein bisschen seltsam ist sie schon: Werden die zwei sich aus der Gewalt der Hexe, die triumphierend auf ihrem Besen durch die Luft reitet, befreien können?
Freitag, 4. Dezember 2009

Carl Zuckmayer
Premiere
Der Hauptmann von Köpenick
Ein deutsches Märchen | Schauspiel
Kleines Haus | 19.30 Uhr

Inszenierung Malte Kreutzfeldt | Ausstattung Nikolaus Porz

Mit Sonja Mustoff, Maika Troscheit | Andreas Manz, Tilman Meyn, Matthias Kleinert, Hubert Schlemmer, Stefan Schuster, Aart Veder, Tom Wild, Gerd K. Wölfle, Uwe Zerwer, Klaus Ziemann

Der Schuster Wilhelm Voigt möchte einen Pass beantragen – und scheitert im Kampf gegen die Mühlen der Bürokratie: Ohne Arbeit keine Aufenthaltsgenehmigung. Ohne Aufenthaltsgenehmigung kein Pass. Ohne Pass keine Arbeit, keine Ausreise, kein menschenwürdiges Leben. Eine ausrangierte Hauptmannsuniform und eine pfiffige Idee helfen ihm jedoch, die Ordnungstreuen und Autoritätshörigen mit ihren eigenen Waffen zu schlagen…
Mit dieser „besten Komödie der Weltliteratur“ (Thomas Mann) schuf Zuckmayer zugleich ein kritisches Zeitstück, bei dem die liebenswert-tragische Figur des Wilhelm Voigt zum Sinnbild des kleinen Mannes wurde. Sein Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der (Arbeits-)Welt hat vor dem Hintergrund heutiger Begriffe wie Mindestlohn, Kurzarbeit und 400-Euro-Jobs nichts an Brisanz verloren.

Freitag, 4. Dezember 2009

„Sterben üben…“
Ein Stück über das Leben
Eine Koproduktion des Theaterlabors Darmstadt, der Akademie 55plus und des Staatstheaters Darmstadt
Kammerspiele | 20 Uhr

Zehn Menschen zwischen 60 und 93 Jahren besuchen im Rahmen des Volkshochschulkurses „Sterben üben“ das Sepulkral Museum in Kassel- so unterschiedlich wie diese Menschen, sind ihre Motivationen an dem Kurs teilzunehmen. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit den Ritualen zum Thema Tod in anderen Kulturen begegnen sie einander.
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Form des autobiographischen Theaters, welche die Lebensgeschichte der Beteiligten widerspiegelt und das Leben älterer Mensch im 21. Jahrhundert thematisiert. Die Lebenserfahrung älterer Mitbürger wird in diesem Projekt als eine Fundgrube betrachtet und erhält im gesamtgesellschaftlichen Kontext eine Notwendigkeit, um eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Das Thema ‚Tod‘ wird in einer auf Jugend und Schönheit ausgerichteten Gesellschaft in die Krankenhäuser, Altersheime und Friedhöfe verbannt. „Sterben üben…“ ein Stück über das Leben offensiv und humorvoll mit diesem Thema umgehen.
Ein Autobiographisches Stück über das Leben gemeinsam von den Teilnehmern und dem Theaterlabor Darmstadt erarbeitet nach dem Motto: Der größte Reichtum eines Spielers, eines jeden Menschen ist seine Biographie.
Samstag, 5. Dezember 2009

Aida
Oper in vier Akten | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Haus | 19.30 Uhr (Restkarten an der Abendkasse)

Musikalische Leitung Constantin Trinks | Spielleitung Alfonso Romero Mora | Nach einer Inszenierung von Michael Heinicke | Bühne und Kostüme Peter Sykora | Choreinstudierung André Weiss

Mit Yanyu Guo, Margaret Rose Koenn, Yamina Maamar | Andreas Daum, Sven Ehrke, Bastiaan Everink, John In Eichen, Thomas Mehnert, Zurab Zurabishvili, Oliver Zwarg

Im schon lange währenden Krieg zwischen Ägypten und Äthiopien wird der junge Feldherr Radames zum Heerführer der Ägypter ernannt. Im Falle des Sieges winken ihm nicht nur Ruhm und Thronfolge, sondern auch die Hand der Königstochter Amneris. Radames hingegen liebt die Sklavin Aida, die noch dazu die Tochter des äthiopischen Königs Amonasro ist. Angetrieben von ihrem Vater, verleitet sie Radames dazu, den geheimen Aufmarschplan der Ägypter preiszugeben. Er wird für diesen Hochverrat zum Tode verurteilt und bei lebendigem Leibe eingemauert. Erst nachdem sein Verlies sich geschlossen hat, bemerkt er Aida, die sich heimlich in das nämliche Gewölbe geschlichen hat, um wenigstens im Tode mit dem Geliebten vereint zu sein.
Giuseppe Verdi schrieb mit Aida seine wohl populärste Oper. Monumentale Chorszenen – beispielsweise der berühmte Triumph-marsch – prägen den Charakter dieser Oper ebenso wie die anrührenden Szenen einer gleichermaßen dramatischen wie intimen Liebestragödie.
Samstag, 5. Dezember 2009

Mei Hong Lin
Schwanengesang
Uraufführung | Tanzstück frei nach Bruges-la-Morte von Georges Rodenbach | Musik von Michael Erhard
Kleines Haus | 19.30 Uhr

Inszenierung und Choreografie Mei Hong Lin | Bühne und Kostüme Thomas Gruber | Musikalische Leitung Michael Erhard
Mit dem Ensemble des Tanztheaters Darmstadt

„Ja der Schwan hatte gesungen! Er sollte also sterben, oder er ahnte zumindest den Tod in der Luft!“ Der belgische Schriftsteller Georges Rodenbach verfasste 1892 mit Bruges-la-Morte einen Roman, der ganz im Zeichen der Dekadenz des Fin de Siècle stand. Rodenbachs melancholische Geschichte aus Brugge wurde für viele Künstler zur Inspirationsquelle, darunter E. W. Korngold, der den Stoff um einen trauernden Witwer, der nichts mehr vom Leben erwartet, dann jedoch in einem Wahn in einer jungen Tänzerin das Ebenbild seiner verstorbenen Frau sieht, 1920 als Libretto fü seine berühmte Oper Die tote Stadt verwendete. Die ungebrochene Faszination des Sujets inspiriert nun auch Mei Hong Lin, die Geschichte eines Zerrissenen zwischen Todessehnsucht und Neubeginn als Tanztheater neu zu beleben. Charaktere, gefangen im Kampf um den Verlust der Vergangenheit, hyper-sensible Seelen auf der Suche nach Verfeinerung der Sinne und Stilisierung des Lebensgefühls. Ständiges Schwanken zwischen sittenstrenger Entsagung und wilder Leidenschaft, zwischen dem Verlangen nach Reinheit und der Anziehung des Verrufenen.
Samstag, 5. Dezember 2009

Iris Melamed liest Adventliches für Kinder
Kooperation mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Hörsaal der TUD im Residenzschloss | 16 Uhr
Samstag, 5. Dezember 2009

Kurt Drawert
Das Gegenteil von gar nichts
Schauspiel | Uraufführung
Kammerspiele | 20 Uhr

Inszenierung, Bühne und Kostüme Hermann Schein

Mit Sonja Mustoff, Heinz Kloss, Aart Veder, Klaus Ziemann

Pit und Harry, zwei Gestrandete, die auf gar nichts mehr warten – „aber das herzlich gerne.“ Auch 20 Jahre nach der Wende wissen sie nichts mit ihrer „wiedergewonnenen Freiheit“ anzufangen. Das Fernsehen zeigt Interesse – wie es ihnen ergangen ist, in „all der Zeit im reichen Südwesten“, will man wissen. Was also ist die Bilanz nach 20 Jahren Wende? Wuchs zwischen Adenauer, Karstadt und Quellekatalog wirklich zusammen, was zusammen gehört? Pit und Harrys „was wäre gewesen, wenn…?“ wird zu einem ganz und gar „deutschen Spiel“, dafür stehen die Szenen und Geschichten, die sie sich auf der Suche nach dem Gegenteil von gar nichts erfinden.
Gleichermaßen ironisch wie pointiert ist Kurt Drawerts Blick auf unsere gesellschaftlichen Verhältnisse. Seinem Sprachwitz erliegt so manche Parole… „Schweine!“ -„Wer?“ -„Alle.“ -„Oh.“ -„Fast alle.“ -„Also, jetzt kneife aber nicht!“
Sonntag, 6. Dezember 2009

1. Kinderkonzert
Zweimal Vier Jahreszeiten
Großes Haus | 11 und 16 Uhr

Musikalische Leitung Martin Lukas Meister
Gang durch den Advent
Der Konzertchor Darmstadt und der Instrumentalverein
Musikalische leitung Wolfgang Seeliger, Erzähler Christian Quadflieg

Großes Haus | 19 Uhr
Sonntag, 6. Dezember 2009

Carl Zuckmayer
Der Hauptmann von Köpenick
Ein deutsches Märchen | Schauspiel
Kleines Haus | 18 Uhr

Inszenierung Malte Kreutzfeldt | Ausstattung Nikolaus Porz

Mit Sonja Mustoff, Maika Troscheit | Andreas Manz, Tilman Meyn, Matthias Kleinert, Hubert Schlemmer, Stefan Schuster, Aart Veder, Tom Wild, Gerd K. Wölfle, Uwe Zerwer, Klaus Ziemann

Der Schuster Wilhelm Voigt möchte einen Pass beantragen – und scheitert im Kampf gegen die Mühlen der Bürokratie: Ohne Arbeit keine Aufenthaltsgenehmigung. Ohne Aufenthaltsgenehmigung kein Pass. Ohne Pass keine Arbeit, keine Ausreise, kein menschenwürdiges Leben. Eine ausrangierte Hauptmannsuniform und eine pfiffige Idee helfen ihm jedoch, die Ordnungstreuen und Autoritätshörigen mit ihren eigenen Waffen zu schlagen…
Mit dieser „besten Komödie der Weltliteratur“ (Thomas Mann) schuf Zuckmayer zugleich ein kritisches Zeitstück, bei dem die liebenswert-tragische Figur des Wilhelm Voigt zum Sinnbild des kleinen Mannes wurde. Sein Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der (Arbeits-)Welt hat vor dem Hintergrund heutiger Begriffe wie Mindestlohn, Kurzarbeit und 400-Euro-Jobs nichts an Brisanz verloren.
Sonntag, 6. Dezember 2009

BarFestspiele
Welche Droge passt zu mir?
Monolog von Kai Hensel
Bar der Kammerspiele | 20 Uhr

Inszenierung Martin Ratzinger

Mit Christina Kühnreich

„Hören Sie auf, jede Nacht Möbel zu verrücken. Damit stiften Sie Verwirrung, bei Ihrem Mann, Ihrem Kind und allen Menschen, die Sie lieben.“ Hanna, Hausfrau und Mutter, hat einen viel besseren Weg aus dem Alltagfrust gefunden. Es bedarf nur der passenden Droge zur passenden Gelegenheit und jede Frau kann den Anfechtungen des Lebens elegant und souverän gegenübertreten. Drogen machen angstfrei und schlank, mutig und stark, es gilt nur, ein paar Regeln zu beachten. Mit missionarischem Sendungsbewusstsein und der ideologischen Schützenhilfe des Philosophen Seneca gibt Hanna die im Selbstversuch gemachten Erfahrungen an ihr Auditorium weiter. Zwischen Größenwahn und Schweißausbruch, Tagtraum und Atemlähmung unternimmt Hanna eine Reise an die Pforten des Paradieses. In dem Monolog des 1965 geborenen Erfolgsautors Kai Hensel bittet nun die Bühnenfigur Hanna, charmante Thirtysomething, zu ihrem ganz persönlichen Spiel mit dem Feuer an die Theaterbar.

 

—| Pressemeldung Staatstheater Darmstadt |—

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