Dresden, Landesbühne Sachsen, Premieren und Extras Spielzeit 2016 /17

Theater Landesbühnen Sachsen

Premieren und Extras  der Spielzeit 2016 /17

Insgesamt 28 Premieren, Davon 10 Musiktheaterpremieren, 11 Schauspielpremieren, 4 Tanzpremieren (4 UA),  3 Puppentheaterpremieren

Start der Spielzeit mit einem Theaterfest: Sonntag,  11. September 2016, 15.00 Uhr, am Abend Spielzeitgala


Darunter 8 Uraufführungen: SIEHST DU SCHON DIE WICHTEL FLITZEN..., Puppentheater

MAGNIFICAT  – MARIAS ENGEL Tanztheater von Carlos Matos zu Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach WUNDERLAND , Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirov VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA – Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6) PRINZESSINNEN – UA – Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos TANGO PIAZZOLLA – UA – Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla IN GOTTES EIGENEM LAND – UA – Schauspiel von Olaf Hörbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Görner Die Sonne – Musikmärchen von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Erhardt (Buch)- UA


12 Premieren auf der Großen Bühne

5 Premieren außerhalb: Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen,   KITA Thomas Münzer Radebeul, projekttheater dresden, Theaterkahn Dresden;  Gymnasium Coswig

2 Premieren auf der Felsenbühne Rathen
Theaterspektakel  am 15.10.2016, mit 9 Stücken , davon  6 Premieren (in der Statistik oben schon mitgezählt)

Kooperationen mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen, dem projekttheater dresden, dem Theaterkahn Dresden, dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V.  im Sück „In Gottes eigenem Land“;  Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


Extras :

BÜHNENBALL:  4.02.2017, Theater Radebeul
Sinfonie- und Unterhaltungskonzerte der Elbland Philharmonie Sachsen
Länderabende in der Goldnen Weintraube  ( Syrien, Indien, Amerika, Portugal)
Matineen zu den Produktionen auf der Hauptbühne
Künstlerküche mit Peter Kube und Cornelia Kaupert
Nachgefragt
Liederabende im Glashaus,
Winter- und Sommerlounge;
Märchenlesungen im Glashaus
Theaterpredigen  zu „Verbrennungen“ und „In Gottes eigenem Land“ mit Pfarrer Christof Heinze / Lutherkirche Radebeul in den Landesbühnen

Neu in dieser Spielzeit: VVO Ticket gilt auch in der Spielzeit für das Theater in Radebeul


Premieren in der Abfolge:

PHILEMON UND BAUCIS,  Marionettenoper von Joseph Haydn
Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Landesbühne Sachsen / Philemon und Baucis © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Philemon und Baucis © Hagen König

Premiere : Freitag, 16. September 2016, 19.30 Uhr Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen 15.10.2016, 18.00 Uhr Theater  Radebeul im Rahmen von IRRTÜMER III –Märchen & Mythen
(Philemon und Baucis)
Regie: Therese Tomaschke; Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann;
Ausstattung: Eberhard Kreienburg


BIG DEAL,  Schauspiel von David S. Craig (ab 8. Klasse)
Premiere: Dienstag, 27.9.2016, 10.00 Uhr projekttheater dresden
(Big Deal)
Inszenierung. Steffen Pietsch; Ausstattung: Marlit Mosler

Landesbühne Sachsen / Big deal © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Big deal © Hagen König


SIEHST DU SCHON DIE WICHTEL FLITZEN... –UA-
Figurentheater für Kinder (ab 4)
Premiere: Donnerstag,  29.9.16, 10.00 Uhr KITA Thomas Münzer Radebeul
(Siehst du schon die Wichtel flitzen…)
Inszenierung: Franziska Merkel


A STREETCAR NAMED DESIRE – ENDSTATION SEHNSUCHT
Oper von André Previn nach dem Stück von Tennessee Williams
Englisch mit Übertiteln
Premiere: Sonnabend,  1.10.2016,  19.00 Uhr Theater Radebeul
(A Streetcar Named Desire – Endstation Sehnsucht)
Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann; Inszenierung und Ausstattung:  Sebastian Ritschel


IRRTÜMER III          –                        MÄRCHEN & MYTHEN
Ein Theaterspektakel mit 9 Stücken
Sonnabend, 15.10.2016, Theater Radebeul


1.      Ebene
REINEKE FUCHS,  Schauspiel nach Johann Wolfgang Goethe
Premiere: 15.10.2016, 18.00 Uhr
Inszenierung: Klaus-Peter Fischer; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


PHILEMON UND BAUCIS – s.o.
Radebeuler Premiere: 18.00 Uhr

DAS KIND DER SEEHUNDFRAU, Musiktheater für Kinder, Text von Sophie Kassies, Komposition von Jan Heinke
(Das Kind der Seehundfrau)
WA: 18.00 Uhr


2.      Ebene
DER KLEINE PRINZ,  Schauspiel nach Antoine de Saint-Exupéry
(Der kleine Prinz)
Premiere: 15.10.2016, 19.30 Uhr
Inszenierung: Lutz Hillmann; Ausstattung: Miroslaw Nowotny


HANS IM GLÜCK,  Schauspiel von Peter Ensikat
(Hans im Glück)
Premiere:  15.10.2016,  19.30 Uhr
Inszenierung: Peter Kube; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


GESCHICHTE EINER TIGERIN,  Farce von Dario Fo
Premiere: 15.10.2016, 19.30 Uhr
Inszenierung: Susanne Ebert; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


3.      Ebene
MAGNIFICAT  – MARIAS ENGEL – UA –
Tanztheater von Carlos Matos zu Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach
Premiere: 15.10.2016, 21.00 Uhr
Choreographie: Carlos Matos; Bühne: Stefan Wiel; Kostüme: Annett Hunger


PYRAMUS UND THISBE
Opernparodie nach Shakespeare von Johann Frederick Lampe
WA: 15.10., 21.00 Uhr


LIEDER AUS TAUSEND UND EINER NACHT, Musikalisches Programm
Premiere: 15.10.2016, 21.00 Uhr
Künstlerische Leitung: Gisela Kahl/ Uwe Zimmermann


LA CENERENTOLA ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER LIEBE –
Komische Oper von Gioacchino Rossini
Premiere: Sonnabend, 12.11.2016, 19.00 Uhr  Theater Radebeul
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Inszenierung: Annette Jahns; Ausstattung: Stefan Wiel


WUNDERLAND – UA –
Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirov
Premiere: Freitag, 25.11.2016 ,19.30 Uhr  Theater Radebeul/ Studiobühne
(Wunderland)
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirow; Ausstattung: Annett Hunger

VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA –
Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6)
Premiere:  Sonnabend, 26.11.2016, 16.00 Uhr  Theater Radebeul
(Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen)
Inszenierung: Steffen Pietsch; Bühne: Tilo Staudte; Kostüme: Ulrike Schlafmann;
Musik: Sebastian Undisz


FISCH ZU VIERT,   Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer
Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden
Premiere: Sonnabend,26..11.2016, Theaterkahn Dresden
(Fisch zu viert)
Inszenierung: Peter Kube; Ausstattung: Tom Böhm


DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK
Mono-Oper fürs Klassenzimmer von Grigori Frid (ab 8. Klasse)
Premiere: 8.1.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Das Tagebuch der Anne Frank)
Musikalische leitung: Zhomas Gläser; Inszenierung: Klaus-Peter Fischer;


DER PROZESS
Figurentheater nach dem Roman von Franz Kafka (ab 11. Klasse)
Preimiere: Mittwoch, 11.1.2017, 13.40 Uhr  Gymnasium Coswig
(Der Prozess)
Inszenierung:  Ester Falk


SAMSON ET DALILA,  Oper von Camille Saint-Saëns
Semiszenische Aufführung in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere:  Sonnabend, 14.1.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul
(Samons et Dalila)
Musikalische Leitung und Inszenierung: Jan Michael Horstmann; Ausstattung: Stefan Wiel


PRINZESSINNEN – UA –,   Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos
Premiere:  Sonntag, 29.1.2017,  19.00 Uhr Theater Radebeul / Glashaus
(Prinzessinnen)
Inszenierung: Manuel Schöbel; Choreografie: Carlos Matos; Ausstattung:  Kim Scharnitzky


MASKENBALL DER LANDESBÜHNEN SACHSEN: EINE MÄRCHENHAFTE BALLNACHT
4.2.2017, Theater  Radebeul
(Maskenball der Landesbühnen Sachsen: Eine märchenhafte Ballnacht)


DR. JEKYLL UND MR. HYDE, Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson
Premiere: Sonnabend,  4.3.2017, 19.00 Uhr 19.00 Uhr  Theater Radebeul
(Dr. Jekyll und Mr. Hyde)
Inszenierung: Axel Köhler; Ausstattung: Stefan Wiel


HEUTE ABEND: LOLA BLAU,  Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler
Premiere: Donnerstag,  9.3.2017, 19.30 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Heute Abend: Lola Blau)
Musikalische leitung. Uwe Zimmermann; Inszenierung: Ute Raab; Ausstattung: Irina Steiner


TANGO PIAZZOLLA – UA –  Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla
Premiere: Sonnabend, 18.3.2017, 19.00 Uhr  Theater  Radebeul
(Tango Piazzolla)
Choreografie: Carlos Matos; Ausstattung: Kerstin Laube


DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA
Puppentheater nach dem Kinderbuch von Gunter Preuß mit Illustrationen von Thomas Leibe (ab 1. Klasse)
Premiere: Sonntag,  19.3.2017, 16.00 Uhr  Studiobühne/ Theater Radebeul
(Die kleine Hexe Toscanella)
Inszenierung:  Odette Bereska


LAUSCH MAL, WAS DA HÜPFT –UA-   Ein Musik-Tanz-Theater-Erlebnis mit Michaela Mehl ( ab 2 )
Premiere: Dienstag,  28.3.2017, KITA
(Lausch mal, was da hüpft)


DIE GOLDBERG-VARIATIONEN,   Schauspiel von George Tabori
Premiere: Freitag, 31.3.2017,  19.30 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Die Goldberg-Variationen)
Inszenierung: Marcelo Diaz; Ausstattung: Anja Fuhrtmann


LA TRAVIATA,   Oper von Guseppe Verdi
Premiere: Sonnabend, 1.4.2017, 19.00 Uhr  Theater Radebeul
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Inszenierung und Kostüme: Hinrich Horstkotte;
Bühne: Martin Dolnik


IN GOTTES EIGENEM LAND – UA –
Schauspiel von Olaf Hörbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Görner
Internationales Theaterprojekt im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017
Premiere: Sonnabend, 29.4.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul
(In Gottes eigenem Land)
Inszenierung: Damian Cruden; Ausstattung: Tilo Staudte; Komposition: Paul Heller;
Projektleitung: Jane Taubert


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT
Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 5)
Premiere:  Sonnabend, 13.  Mai 2017, 16.00 Uhr  Felsenbühne Rathen
(Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt)


ZORRO – DAS MUSICAL,  Musik von den Gipsy Kings und John Cameron, Buch von Stephen Clark und Helen Edmundson
auf der Basis des Romans von Isabel Allende, Gesangstexte von Stephen Clark
Premiere: Sonnabend,  20.5.2017 , 19.00 Uhr Theater  Radebeul
(Zorro – Das Musical)
Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann; Inszenierung: Manuel Schöbel;
Ausstattung: Stefan Wiel


Die Sonne – Musikmärchen von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Erhardt (Buch) – UA
Ab 5 Jahren
Premiere: Donnerstag,  29.6.2016, 16.00 Uhr Felsenbühne Rathen
Regie  und  Ausstattung: N.N.

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Heidenheim, Opernfestspiele Heidenheim, Barockspezialist trifft auf Barockkirche, 17.07.2016

Juli 13, 2016 by  
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Opernfestspiele Heidenheim

„OH! im Kloster“: Barockspezialist trifft auf Barockkirche

 

Ein besonderes Erlebnis für Freunde des Barocks halten die Opernfestspiele Heidenheim bereit: Spezialist für Barockmusik trifft auf Barockkirche – und auf eine der schönsten Barockorgeln Süddeutschlands. Am Sonntag, 17. Juli leitet Eduardo López Banzo im Rahmen der Opernfestspiele Heidenheim ein Konzert mit der Sopranistin Dénise Beck und Musikern der Cappella Aquileia in der Balthasar-Neumann-Kirche des Klosters Neresheim.

Opernfestspiele Heidenheim / Eduardo López Banzo © Marco Borggreve

Opernfestspiele Heidenheim / Eduardo López Banzo © Marco Borggreve

Der 1961 in Saragossa geborene Eduardo López Banzo ist Cembalist, Organist und Dirigent – und er ist einer der großen Spezialisten Spaniens für die spanische und die europäische Barockmusik. Tiefgehende Auseinandersetzung mit Stilistik, Instrumentenbau und vor allem den historischen Quellen sind die Inhalte seiner Arbeit und die Inspirationsquellen wiederum für ihn und die Musiker, mit denen Banzo arbeitet. Das Ergebnis ist Musik, die nach allen Jahrhunderten für ein heutiges Publikum frisch und innovativ klingt, als würde man eine Uraufführung erleben. Banzo erhielt seine entscheidenden Impulse in Amsterdam bei Gustav Leonhardt, der ihn auch ermutigte, sich für die spanische Barockmusik einzusetzen. Seinen größten Erfolg erzielte Banzo im Jahr 2004, als ihm zusammen mit dem von ihm 1988 gegründeten Ensemble „Al Ayre Español“ vom spanischen Kulturministerium der Premio Nacional de Música verliehen wurde. Banzo dirigierte unter anderem beim Bachfest Leipzig, im Baden-Badener Festspielhaus, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw, im Berliner Konzerthaus, in der Tonhalle Düsseldorf, in der Pariser Opéra Comique, im Theatre des Champs Elysées und im Teatro Olimpico in Rom. 2012 gab er sein Debüt mit den Berliner Philharmonikern und bei den Schwetzinger Festspielen.

Ausgewählte Meisterwerke von Mozart und Händel – in der Abteikirche des Klosters Neresheim und damit in einem Gebäude von Weltgeltung. Sie ist ein hohes Beispiel europäischer Barockbaukunst, und bereits bei den Festspielen 2015 konnten die Gäste der Opernfestspiele beim Bruckner-Konzert des Tschechischen Philharmonischen Chores Brünn den unvergleichlichen Raum als Spielort erleben. In diesem Jahr stehen die Deutschen Arien und das „Salve Regina“ von Georg Friedrich Händel sowie Kirchensonaten von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm. Dazu spielt Eduardo López Banzo zwei Orgelsonaten von Carl Philipp Emanuel Bach auf der berühmten Holzhey-Orgel.

Solistin ist die junge dänische Sopranistin Dénise Beck, die in „La Bohème“ die Rolle der Musetta singt. Beck wurde 2004 mit dem Ersten Preis des Dänischen “Young Singers” Wettbewerbs ausgezeichnet und gleichzeitig an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien aufgenommen. Als Konzertsängerin hat sie sich einen ausgezeichneten Namen gemacht und unter anderem die c-moll-Messe von Mozart, Carl Orffs „Carmina Burana“, Beethovens 9. Symphonie, das Gloria von Poulenc, die h-moll-Messe von Bach ebenso wie zahlreiche andere Messen und Kantaten von Haydn, Mozart und Händel gesungen. Sie war mehrmals als Solistin mit dem Johann-Strauss-Ensemble der Wiener Symphoniker auf Tournee, mit dem sie 2012 auch eine CD aufgenommen hat. Das weitere Ensemble setzt sich aus Musikern der Cappella Aquileia zusammen, die im Jahr 2011 gegründet wurde und sich unter der Leitung von Marcus Bosch einen ausgezeichneten Ruf erspielt hat. Für die Cappella-Musiker ist Banzo kein unbekannter: Im Jahr 2013 dirigierte Banzo erstmals das Orchester der Opernfestspiele.

Das Konzert beginnt um 16 Uhr und ist eine Kooperationsveranstaltung mit den „Konzerten in der Abteikirche Neresheim“. Ein Einführungsvortrag wird vor dem Konzert um 15:30 Uhr angeboten.

Info kompakt
„OH! im Kloster“
Eduardo López Banzo (Orgel und Leitung), Dénise Beck (Sopran) und Musiker der „Cappella Aquileia“
Sonntag, 17. Juli 2016, 16 Uhr
Abteikirche Kloster Neresheim

 

—| Pressemeldung Opernfestspiele Heidenheim |—

Stuttgart, Liederhalle Stuttgart, 7. Kammerkonzert, 13.07.2016

Juli 12, 2016 by  
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Oper Stuttgart

Johann Sebastian Bachs Kaffeekantate als „Mini-Oper“

Das 7. Kammerkonzert des Staatsorchesters Stuttgart am Mittwoch, 13. Juli 2016, im Mozartsaal der Liederhalle Stuttgart

Staatsoper Stuttgart / Josefin Feiler © Martin Sigmund

Staatsoper Stuttgart / Josefin Feiler © Martin Sigmund

Musiker des Staatsorchesters Stuttgart und Solisten der Oper Stuttgart präsentieren im 7. Kammerkonzert am Mittwoch, 13. Juli 2016, um 19:30 Uhr im Mozartsaal der Liederhalle Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Sebastian Bach und Kazimierz Serocki. Das abwechslungsreiche Programm wird durch Bossa-Nova- und Jazznummern ergänzt. Als Gesangssolisten wirken mit: Josefin Feiler (Sopran), Dominic Große (Bariton) und Thomas Elwin (Tenor).

Neben zwei Triosonaten von Carl Philipp Emanuel Bach und dem Konzert für Violine und Oboe von Johann Sebastian Bach, interpretiert von Mitgliedern des Staatsorchesters Stuttgart, erklingt Johann Sebastian Bachs Kantate „Schweigt stille, plaudert nicht“, auch bekannt unter dem Namen „Kaffeekantate“. Bach stellt in dieser „Mini-Oper“ auf humorvolle Weise eine bürgerliche Alltagsszene dar: Im Zentrum steht das Mädchen Lieschen mit ihrer Vorliebe für Kaffee, welche ihrem Vater missfällt. Um heiraten zu dürfen, soll sie künftig auf ihr Lieblingsgetränk verzichten. Aber das schlaue Mädchen weiß sich durchzusetzen. Die drei Gesangspartien gestalten Josefin Feiler (Lieschen), Thomas Elwin (Erzähler) und Dominic Große (Schlendrian), die szenische Einrichtung der Kantate übernimmt Regisseurin Nina Dudek.

Die neoklassizistisch anmutende Suite für vier Posaunen (1953) des polnischen Komponisten Kazimierz Serockis sowie Arrangements von Georgia on my Mind und No more Blues runden das Programm des letzten Kammerkonzerts der Spielzeit ab.

Einführung mit Ann-Christine Mecke, Dramaturgin der Oper Stuttgart, um 19:00 Uhr im Mozartsaal

Mit: Josefin Feiler (Sopran), Thomas Elwin (Tenor), Dominic Große (Bariton) und Musikern des Staatsorchesters Stuttgart

Pressemeldung Oper Stuttgart

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, 1. Sinfoniekonzert „Lieben Sie Brahms?“, 11. und 12.12.2015

Oktober 9, 2015 by  
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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

1. Sinfoniekonzert „Lieben Sie Brahms?“ am 11. und 12. Oktober 2015

 Sinfoniekonzertreihe des Staatsorchesters Stuttgart

Wien / Grabstätte Johannes Brahms © IOCO

Wien / Grabstätte Johannes Brahms © IOCO

Mit Dirigent Hartmut Haenchen und Violinist Frank Peter Zimmermann eröffnen zwei Ausnahmekünstler die neue Sinfoniekonzert-saison des Staatsorchesters Stuttgart: Im 1. Sinfoniekonzert am Sonntag, 11. Oktober 2015, um 11 Uhr und am Montag, 12. Oktober, um 19.30 Uhr im Beethovensaal (Liederhalle) führen sie die Erste Sinfonie c-Moll und das Violinkonzert D-Dur von Johannes Brahms auf. Hartmut Haenchen, u.a. ehemaliger Generalmusikdirektor der Niederländischen Oper Amsterdam (1986-99), Chefdirigent der Niederländischen Philharmonie und des Niederländischen Kammerorchesters (1986-2002) und Leiter des Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach Berlin (1980-2014), ist dafür bekannt, auf der Suche nach einer möglichst authentischen Interpretation alle verfügbaren Quellen intensiv zu studieren bzw. neue Quellen freizulegen und gilt als Brahms-Experte. Mit Frank Peter Zimmermann, einem der bedeutendsten deutschen Violinisten unserer Zeit, verbindet ihn eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Zimmermann wurde mehrfach mit dem ECHO Klassik-Preis ausgezeichnet, zuletzt 2014. Seine Einspielung von Brahms‘ Violinkonzert D-Dur mit den Berliner Philharmonikern unter Wolfgang Sawallisch für EMI Classics ist Teil einer eindrucksvollen Diskographie, die Aufnahmen u.a. bei EMI Classics, Sony Classical, BIS, Ondine, Teldec Classics und ECM Records umfasst. Er begreift Brahms‘ Violinkonzert als „eine Symphonie mit Geige“.

In der Auftaktveranstaltung „Erfahrungen eines Dirigenten“ der neuen Veranstaltungsreihe „Konzert+“ wird Hartmut Haenchen am Samstag, 10. Oktober 2015, um 15 Uhr im Gespräch mit Konzertdramaturg Rafael Rennicke intime Einblicke sowohl in seine Arbeitsweise als auch in sein bewegtes, von der DDR-Diktatur geprägtes Leben gewähren. Das Gespräch wird flankiert von der Präsentation von Hartmut Haenchens jüngst in erweiterter 2. Auflage erschienener Textsammlung Werktreue und Interpretation. Erfahrungen eines Dirigenten sowie der Vorführung von Ausschnitten aus Paul Cohens und Martijn van Haalens Dokumentarfilm über den Dirigenten The Skies Over Dresden – Der Himmel über Dresden, der jüngst auf dem 33. Filmfestival in Montreal die Goldene Palme erhielt. Die Veranstaltung findet im Foyer I. Rang des Opernhauses statt. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltungsreihe „Konzert+“ wird künftig in loser Folge Künstlerpersönlichkeiten, Komponisten oder musikalische Themen der Sinfonie-, Kammer- und Liedkonzertreihen der Oper Stuttgart vertiefend vorstellen.

Einführung zum 1. Sinfoniekonzert von Rafael Rennicke, Dramaturg der Oper Stuttgart, jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Silchersaal der Liederhalle.

Pressemeldung Oper Stuttgart

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