Wien, Volksoper, 2017/18 – 300.000 Besucher – Farbig, Lebensfroh , IOCO Aktuell, 05.05.2017

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Volksoper Wien

Volksoper Wien © IOCO

Volksoper Wien © IOCO

 Volksoper Wien 2017/18 – 8 Premieren, 310 Vorstellungen …

Die Volksoper ist mit 315.000 Besuchern neben der Wiener Staatsoper das zweitgrößte Opernhaus Wiens: Als Sprechtheater gegründet bietet es heute die gesamte Bandbreite des Musiktheaters: Oper, Operette, Musical und Ballett. Mit 1261 Sitzplätzen ist die Volksoper so groß wie die Opernhäuser in Frankfurt, Düsseldorf oder Hannover. Intendant Robert Meyer leitet das Haus seit September 2007. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sich die Volksoper als einziges Wiener Haus gezielt dem Genre Operette. 83% Auslastung in über 300 Vorstellungen sind Zeichen  hoher Anerkennung.

Die Volksoper Spielzeit 2017/18 in Zahlen

8 Premieren, davon 2 x Operette, 3 x Oper, 2 x Musical und 1 x Ballett, sowie 4 Wiederaufnahmen. Von den 310 Vorstellungen wird 78 x Operette, 96 x Oper, 78 x Musical, 34 x Ballett gespielt. 24 Spezialveranstaltungen (davon 14 x Heute im Foyer) und 10 Vorstellungen im Kasino am Schwarzenbergplatz runden den Spielplan ab.

Volksoper Wien / Blick von der Bühne in den Zuschauerraum © Dimo Dimov/Volksoper Wien

Volksoper Wien / Blick von der Bühne in den Zuschauerraum © Dimo Dimov/Volksoper Wien

  Die Premieren

10. September 2017 – Zum Saisonauftakt bringt die Volksoper Jule Stynes Broadway-Hit Gypsy nach Wien. Die Lebensgeschichte des Burlesque-Star Namen Gypsy Rose Lee, wurde 1959 am Broadway uraufgeführt und zählt zu den Klassikern des amerikanischen Musicals. Nun kommt die Geschichte von Mama Rose, die alles nur Erdenkliche tut, um die Theaterkarrieren ihrer Töchter June und Louise voranzubringen, erstmals auf die Bühne der Volksoper Wien. Werner Sobotka inszeniert, Lorenz C. Aichner übernimmt die musikalische Leitung. Ksch Maria Happel gibt als ehrgeizige Mama Rose ihr Musicaldebüt, ihre Töchter Louise und June werden von den Hausdebütantinnen Lisa Habermann und Marianne Curn verkörpert.

 Volksoper Wien / Intendant Robert Meyer © Johannes Ifkovits/Volksoper Wien

Volksoper Wien / Intendant Robert Meyer © Johannes Ifkovits/Volksoper Wien

14. Oktober 2017 – Mit Giuseppe Verdis Oper Die Räuber (I masnadieri) setzt die Volksoper ihre Tradition fort, das Repertoire um selten gespielte Werke zu erweitern. Verdi komponierte das Stück 1847 nach Friedrich Schillers gleichnamigen Sturm-und-Drang-Drama. 1963 fand an der Volksoper die österreichische Erstaufführung der Räuber in deutscher Sprache statt, nun inszeniert Alexander Schulin Verdis Frühwerk mit KS Kurt Rydl als Graf Moor und Vincent Schirrmacher und Boaz Daniel als seine Söhne Karl und Franz.

19. November 2017 – Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der Holzpuppe, die zum Leben erwacht und deren Nase wächst, wenn sie lügt? Inspiriert durch den gleichnamigen Kinderbuchklassiker Carlo Collodis schufen der italienische Komponist Pierangelo Valtinoni und sein Textdichter Paolo Madron 2001 für das Teatro Olimpico in Vicenza die Kinderoper Pinocchio. 2006 gab die Komische Oper Berlin eine größere, zweiaktige Fassung in Auftrag. In der österreichischen Erstaufführung singt die junge Sopranistin Juliette Khalil die Titelpartie, außerdem begegnen wir dem alten Holzschnitzer Geppetto und der guten Fee; die Mitglieder des Kinderchors und des Jugendchors der Volksoper erleben wir unter anderem als Schnecken, Raben, Eulen, Hasen, Thunfische, Grillen und Puppen. Philipp M. Krenn gibt als Regisseur sein Volksoperndebüt, Guido Mancusi dirigiert das Orchester der Volksoper Wien.

9. Dezember 2017 – Dem wohl berühmtesten Liebespaar aller Zeiten widmet Choreograph Davide Bombana seine neue Auftragsarbeit für das Wiener Staatsballett, Roméo et Juliette zur gleichnamigen Symphonie dramatique von Hector Berlioz. Eine wesentliche Rolle kommt bei dieser Produktion dem Chor des Hauses zu, womit Roméo et Juliette zugleich die Linie des preisgekrönten Publikumsschlagers Carmina Burana fortsetzt. Für eine spektakuläre Ausstattung garantiert die Stuttgarter Bild- und Lichtkünstlerin rosalie.

17. Februar 2018 – Gemeinsam mit den Librettisten Victor Léon und Heinrich von Waldberg gestaltete Richard Heuberger aus dem Lustspiel Die rosa Dominos die Operette Der Opernball. Das Ergebnis des kongenialen Trios: ein virtuos komponiertes amouröses Verwirrspiel rund um zwei lebenslustige Gatten (Carsten Süss und Marco Di Sapia), die von ihren Frauen (Kristiane Kaiser und Ursula Pfitzner) auf die Treueprobe gestellt werden. 1898 hatte Der Opernball im Theater an der Wien Premiere und war ein sensationeller Erfolg. In der aktuellen Neuproduktion verlegt Regisseur Axel Köhler die Handlung von Paris nach Wien, in die heutige Zeit. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Alfred Eschwé, Anita Götz zieht als freches Kammermädchen Helene alle Fäden und Heinz Zednik kehrt als Theophil Almpichler auf die Bühne zurück.

17. März 2018  –  Fußballfans kennen ihn in- und auswendig – den Song „You’ll Never Walk Alone“. Dabei wissen wahrscheinlich nur die wenigsten, dass das Lied eigentlich von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein – den erfolgreichsten Musical-Autoren der 40er und 50er Jahre stammt und für das Musical Carousel entstand. Am 19. April 1945 wurde es am Broadway uraufgeführt und über zwei Jahre vor vollem Haus gespielt. Die tragische Liebesgeschichte von Billy Bigelow und Julie Jordan basiert auf Molnárs Bühnenstück Liliom. 1972 holte Marcel Prawy Carousel an die Volksoper Wien, 46 Jahre später setzt Regisseur Henry Mason den Klassiker gemeinsam mit seinem Ausstatter Jan Meier in Szene. Musicalspezialisten Joseph R. Olefirowicz am Pult des Volksopernorchesters, in der Titelpartie gibt Daniel Schmutzhard als Karussell-Ausrufer Billy Bigelow sein Musicaldebüt, Mara Mastalir singt seine Julie.

Volksoper Wien / Kammeroper Marilyn Forever - Rebecca Nelsen © Johannes Ifkovits

Volksoper Wien / Kammeroper Marilyn Forever – Rebecca Nelsen © Johannes Ifkovits

14. April 2018 – Im Kasino am Schwarzenbergplatz kommt das Leben von Hollywood-Legende Marilyn Monroe auf die Bühne. Gavin Bryars‘ Kammeroper Marilyn Forever wurde 2013 in Victoria, Kanada, uraufgeführt und seither zwei weitere Male, im australischen Adelaide und in Kalifornien, nachgespielt. Die Volksoper produziert nun in der Regie von Christoph Zauner die europäische Erstaufführung des Stücks. Ausgehend von der letzten Nacht im Leben Marilyn Monroes, dem 5. August 1962, entfalten sich vor dem Publikum die Szenen der Oper wie Puzzleteile, die den Mythos Marilyn abbilden. Ein Regisseur (Morten Frank Larsen) konfrontiert Marilyn (Rebecca Nelsen) in einer fiktiven Probensituation mit den Widersprüchen ihres Lebens und schlüpft in die Rollen ihrer Männer. Ein kleiner Chor kommentiert das Geschehen. Das achtköpfige Kammerorchester unter der Leitung von Wolfram-Maria Märtig wird durch ein Jazztrio auf der Bühne ergänzt.

 2. Juni 2018 –  Als Gasparone 1884 im Theater an der Wien uraufgeführt wurde, war das Publikum begeistert und Carl Millöcker bereits weltberühmt. Die Volksoper zeigt die Fassung aus dem Jahr 1932 mit dem bekannten Lied „Dunkelrote Rosen“ in der Regie von Olivier Tambosi, der hier zuletzt das Musical Der Mann von la Mancha brillant in Szene setzte. Sebastian Geyer gibt als geheimnisvoller Fremder sein Debüt an der Volksoper Wien, Mara Mastalir spielt seine Angebetete, die schöne verwitwete Gräfin Carlotta.

Wiederaufnahmen der Saison 2017 / 18

sind Johann Strauß‘ Eine Nacht in Venedig ab 10. Jänner 2018, Antonín Dvoráks Rusalka ab 25. März 2018, das Ballett Ein Sommernachtstraum in der Choreographie von Jorma Elo zur Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy ab 20. April 2018 und die Erfolgsproduktion Sweeney Todd von Stephen Sondheim ab 12. Juni 2018

Volksoper Wien / Der Bettelstudent - Carsten Suess (Symon Rymanowicz), Rebecca Nelsen (Laura), Wiener Staatsballett © Barbara Palffy/Volksoper Wien

Volksoper Wien / Der Bettelstudent – Carsten Suess (Symon Rymanowicz), Rebecca Nelsen (Laura), Wiener Staatsballett © Barbara Palffy/Volksoper Wien

Repertoire der Saison 2017/18

Die Fledermaus (Johann Strauß), Der Bettelstudent (Carl Millöcker), Die lustige Witwe (Franz Lehár), Die Zirkusprinzessin (Emmerich Kálmán), Axel an der Himmelstür (Ralph Benatzky), Die Zauberflöte (Wolfgang A. Mozart), Der Barbier von Sevilla (Gioachino Rossini), Hänsel und Gretel (Engelbert Humperdinck), La Traviata (Giuseppe Verdi), La Wally (Alfredo Catalani), Hoffmanns Erzählungen (Jacques Offenbach), Die Hochzeit des Figaro (Wolfgang A. Mozart), Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen (Frank Loesser), My fair Lady (F. Loewe/A. J. Lerner), The Sound of Music (R. Rodgers/O. Hammerstein), Der Zauberer von Oz (Harold Arlen), Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit (Christian Kolonovits), Marie Antoinette (Ballett, Patrick de Bana – Georg Philip Telemann), Cendrillon (Aschenputtel) (Ballett, Thierry Malandain – Sergej Prokofjew), Der Feuervogel / Petruschka / Movements to Stravinsky (Ballett, Andrey Kaydanovskiy, Eno Peci, András Lukács – Igor Strawinski).

Gera / Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Der große Operettenwettstreit, 15.01.2017

Theater Altenburg Gera

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar - Kathin Filipp (Riquette) Alexander Voigt (Janczy) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar – Kathin Filipp (Riquette) Alexander Voigt (Janczy) © Stephan Walzl

Von Paris nach Berlin, über Budapest und Wien
Der große Operettenwettstreit

Ins Jahr 2017 startet Theater&Philharmonie Thüringen mit einer Operetten-Premiere der besonderen Art: Da die Entscheidung für nur eine Operette aus dem umfangreichen Repertoire von Pariser, Berliner, Wiener und ungarischer Operette nicht leicht zu treffen ist, werden die Operetten jetzt einer Prüfung unterzogen. Die sing- und spielfreudige Sängerinnen und Sänger Akiho Tsujii, Christel Loetzsch, Emma Moore, Ulrich Burdack, Thomas Markus, Alexander Voigt und Kai Wefer und sowie der Opernchor treten mit beliebten Operettennummern in einen Operettenwettstreit.

Am Ende ist das Votum des Publikums gefragt. Wie der Wettstreit ausgeht, entscheiden Sie!

Ob es die Offenbachiade ist, also die ursprüngliche Pariser Operette, in der sich die Welt schwungvoll verkehrt, in der Räuber, Straßensänger und Bettler über die bürgerliche Wohlanständigkeit von Politik, Wirtschaft und Militär triumphieren? Der Cancan scheint ein Erfolgsgarant. Oder ist nicht doch der Berliner Operette mit zackiger Marschmusik und Weißbierseligkeit der Vorzug einzuräumen? Oder der gefühlvollen ungarischen Operette, die mit Csárdás, Gulasch und Paprika aufwartet? Siegt am Ende gar die Sinnlichkeit der Wiener Operette? Die große Party einer berühmten Operettendiva, zu der sie alle Freunde und ehemaligen Duett-Partner eingeladen hat, liefert den Rahmen … Ausgedacht hat sich die Geschichte Kapellmeister Thomas Wicklein, der auch die musikalische Leitung übernimmt. Für die Inszenierung und Choreografie ist Heike Kley verantwortlich, für Bühne und Kostüme Hilke Förster.

Freuen Sie sich auf bekannte Melodien von Jacques Offenbach, Paul Lincke, Eduard Künneke, Emmerich Kálmán, Franz Lehár, Johann Strauß, Franz von Suppé, Carl Millöcker, Paul Abraham, Ralph Bernatzky u. a.

Die Premiere ist am 15. Januar 14:30 Uhr im Landestheater Altenburg, die zweite Aufführung am 4. März 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg.

Die Geraer Premiere findet am 19. März 14:30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt statt. Weitere Vorstellungen dort am 30. März 14.30 Uhr und am 14. Mai 14.30 Uhr.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

 

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Operetten-Wiederaufnahme: DER BETTELSTUDENT von Carl Millöcker, 02.04.2016

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

 Wiederaufnahme: DER BETTELSTUDENT von Carl Millöcker

Libretto von Friedrich Zell und Richard Genée
Altersempfehlung ab 12 Jahren

Wiederaufnahme am Sa. 2. April 2016, 19.30 Uhr Prinzregententheater, Nächste Vorstellungen:, So. 3. April 2016 18.00 Uhr,  Mo. 4. April 2016 19.30 Uhr

Um sich als eitler Galan und Besatzungsoffizier an Komtesse Laura für die Schmach der öffentlichen Abweisung zu rächen, lassen die Autoren Friedrich Zell und Richard Genée Oberst Ollendorf zwei rebellische Bettelstudenten aus dem örtlichen Gefängnis holen und unter dem Vorwand, ihnen im Gegenzug die Freiheit zu schenken, zu Fürst und Sekretär ausstaffieren. Dabei verraten sie ihm natürlich noch nicht, dass einer von beiden kein echter Bettelstudent ist …

Wien / Grab Carl Millöcker © IOCO

Wien / Grab Carl Millöcker © IOCO

In der Operettengeschichte hat sich Der Bettelstudent seit seiner umjubelten Uraufführung am 6. Dezember 1882 im Wiener Theater an der Wien einen festen Platz gesichert. Das verdankt er neben seinem schier überquellenden Melodienreichtum (man denke nur etwa an »Ich hab kein Geld, bin vogelfrei«, »Ich knüpfte manche zarte Bande« oder das beinahe schon ins Volksgut übergegangene »Ach, ich hab sie doch nur auf die Schulter geküsst«) der gewitzten Handlung, in dem der rächende Betrüger sich selbst zum Betrogenen macht, und den dankbaren, pointiert gezeichneten Figuren aus einer Zeit der politischen und persönlichen Konflikte im von den Sachsen unterdrückten Polen. Als Vorlage für das komödiantische Libretto dienten zwei französische Theatervorlagen, das Schauspiel Fernande (1870) und die Opéra comique Le Guitarréro (1841). Im Prinzregententheater setzt die langjährige Direktorin des Wiener Volkstheaters Emmy Werner im April den Operetten-Klassiker mit viel Lust am Spiel neu in Szene!

Musikalische Leitung Michael Brandstätter
Regie Emmy Werner
Bühne und Kostüme Rainer Sinell
Choreografie Karl Alfred Schreiner
Licht Wieland Müller-Haslinger
Dramaturgie Michael Otto

BESETZUNG:
Gräfin Palmatica Nowalska: Gisela Ehrensperger
Laura, ihre Tochter: Elvira Hasanagi?
Bronislawa, ihre Tochter: Simona Eisinger
Oberst Ollendorf, Gouverneur von Krakau: Hans Gröning
Jan Janicki, Student an der Universität Krakau: Christoph Filler
Symon Symonowicz, Student an der Universität Krakau: Daniel Prohaska
Major von Schweinitz, sächsischer Offizier: Stefan Bischoff
von Wangenheim, sächsischer Offizier: Frank Berg
von Henrici, sächsischer Offizier: Livio Cecini
von Richthofen, sächsischer Offizier: Till Kleine-Möller
Musikgraf Bogomil Malachowski, Palmaticas Vetter: Martin Hausberg
Musikgräfin Eva Malachowski, seine Gattin: Frances Lucey
Onuphrie, Palmaticas Diener: Franz Wyzner
Enterich, sächsischer Invalide und Gefängniswärter: Torsten Frisch
Piffke, Schließer: Thomas Hohenberger
Puffke, Schließer: Stefan Thomas
Rej, Wirt: Florian Wolf
Chor, Statisterie und Kinderstatisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

Graz, Oper Graz, Premiere DIE LUSTIGE WITWE, 08.11.2014

November 7, 2014 by  
Filed under Oper Graz, Premieren, Pressemeldung

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Oper Graz

Opernhaus Graz © Robert Illemann

Opernhaus Graz © Robert Illemann

Premiere am 8. November 2014, 19.30 Uhr:

DIE LUSTIGE WITWE von Franz Lehár

Libretto von Victor Leon und Leo Stein

In der Pariser Botschaft des Operettenstaates Pontevedro herrscht heller Aufruhr, denn der Staatsbankrott scheint unvermeidlich. Nur ein einziges Mittel kann Pontevedro noch vor dem Desaster bewahren: die Millionen der jungen, schönen und vor allem reichen Witwe Hanna Glawari müssen dem Vaterlande erhalten bleiben. Für diese amourös pikante und finanziell heikle Mission wird Graf Danilo Danilowitsch auserkoren, dessen Qualitäten vornehmlich nachts bei den Grisetten von Paris zutage treten. Doch wiewohl das Schicksal Hanna und Danilo schon längst füreinander bestimmt hat, verhinderten einst die Standesdünkel der adeligen Familie Danilos die Liebesheirat. Das kränkt Hanna nach wie vor, und Danilo ist zu stolz, um sich zum Geständnis seiner Liebe durchzuringen. Bis endlich alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt und die Millionen dem Vaterlande gesichert sind, bis endlich die liebenden Herzen zueinander finden, lässt Franz Lehár die Lippen schweigen und die Geigen flüstern: „Hab’ dich lieb!“

Lehárs prachtvolle Partitur, die frivole Erotik des Stücks, die Erkenntnis, dass das Studium der Weiber schwer ist, die Hoffnung, dass sich Liebe und Vermögen zumindest auf der Bühne glücklich verbinden können, haben Die lustige Witwe zu einer der populärsten Operetten überhaupt werden lassen. Garant für den Erfolg der Neuproduktion ist Olivier Tambosi und dasselbe Team, das 2013 Carl Millöckers Gasparone zu einem unbeschwerten Vergnügen werden ließ.

 Premiere Samstag 8.11.2014 19.30 Uhr; weitere Termine: Sonntag 16. Nov. 14 15:00 bis ca. 17:45, Samstag 06. Dez. 14 19:30 bis ca. 22:15, Mittwoch 31. Dez. 14 18:00 bis ca. 20:45, Freitag 09. Jan. 15 19:30 bis ca. 22:15, Sonntag 11. Jan. 15 15:00 bis ca. 17:45, Samstag 17. Jan. 15 19:30 bis ca. 22:15, Freitag 23. Jan. 15 19:30 bis ca. 22:15, Sonntag 25. Jan. 15 18:00 bis ca. 20:45, Mittwoch 28. Jan. 15 19:30 bis ca. 22:15,  Mittwoch 04. Feb. 15 19:30 bis ca. 22:15, Samstag 07. Feb. 15 19:30 bis ca. 22:15, Mittwoch 25. Feb. 15, 19:30 bis ca. 22:15, Donnerstag 19. März 15 19:30 bis ca. 22:15 Uhr

Musikalische Leitung: Marius Burkert, Inszenierung: Olivier Tambosi, Choreographie: Stephan Brauer, Bühnenbild: Andreas Wilkens, Kostüme: Carla Caminati
Licht: Severin MAHRER, Dramaturgie: Bernd Krispin

BESETZUNG:
Baron Mirko Zeta: Götz Zemann, Valencienne: Sieglinde Feldhofer
Graf Danilo Danilowitsch: Ivan Orescanin, Hanna Glawari: Christiane Boesiger • Margareta Klobucar, Camille de Rosillon: Mark Milhofer, Vicomte Cascada: Ivan Naumovski, Raoul de St. Brioche: Martin Fournier, Bogdanowitsch: Dietmar Hirzberger
Sylviane: Fran Lubahn, Kromow: István Szecsi, Olga: Uschi Plautz
Pritschitsch: Umut Tingür, Praskowia: Hana Batinic, Njegus: János Mischuret

Pressemeldung Oper Graz

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