Gera / Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Der große Operettenwettstreit, 15.01.2017

Theater Altenburg Gera

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar - Kathin Filipp (Riquette) Alexander Voigt (Janczy) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar – Kathin Filipp (Riquette) Alexander Voigt (Janczy) © Stephan Walzl

Von Paris nach Berlin, über Budapest und Wien
Der große Operettenwettstreit

Ins Jahr 2017 startet Theater&Philharmonie Thüringen mit einer Operetten-Premiere der besonderen Art: Da die Entscheidung für nur eine Operette aus dem umfangreichen Repertoire von Pariser, Berliner, Wiener und ungarischer Operette nicht leicht zu treffen ist, werden die Operetten jetzt einer Prüfung unterzogen. Die sing- und spielfreudige Sängerinnen und Sänger Akiho Tsujii, Christel Loetzsch, Emma Moore, Ulrich Burdack, Thomas Markus, Alexander Voigt und Kai Wefer und sowie der Opernchor treten mit beliebten Operettennummern in einen Operettenwettstreit.

Am Ende ist das Votum des Publikums gefragt. Wie der Wettstreit ausgeht, entscheiden Sie!

Ob es die Offenbachiade ist, also die ursprüngliche Pariser Operette, in der sich die Welt schwungvoll verkehrt, in der Räuber, Straßensänger und Bettler über die bürgerliche Wohlanständigkeit von Politik, Wirtschaft und Militär triumphieren? Der Cancan scheint ein Erfolgsgarant. Oder ist nicht doch der Berliner Operette mit zackiger Marschmusik und Weißbierseligkeit der Vorzug einzuräumen? Oder der gefühlvollen ungarischen Operette, die mit Csárdás, Gulasch und Paprika aufwartet? Siegt am Ende gar die Sinnlichkeit der Wiener Operette? Die große Party einer berühmten Operettendiva, zu der sie alle Freunde und ehemaligen Duett-Partner eingeladen hat, liefert den Rahmen … Ausgedacht hat sich die Geschichte Kapellmeister Thomas Wicklein, der auch die musikalische Leitung übernimmt. Für die Inszenierung und Choreografie ist Heike Kley verantwortlich, für Bühne und Kostüme Hilke Förster.

Freuen Sie sich auf bekannte Melodien von Jacques Offenbach, Paul Lincke, Eduard Künneke, Emmerich Kálmán, Franz Lehár, Johann Strauß, Franz von Suppé, Carl Millöcker, Paul Abraham, Ralph Bernatzky u. a.

Die Premiere ist am 15. Januar 14:30 Uhr im Landestheater Altenburg, die zweite Aufführung am 4. März 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg.

Die Geraer Premiere findet am 19. März 14:30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt statt. Weitere Vorstellungen dort am 30. März 14.30 Uhr und am 14. Mai 14.30 Uhr.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

 

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Operetten-Wiederaufnahme: DER BETTELSTUDENT von Carl Millöcker, 02.04.2016

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

 Wiederaufnahme: DER BETTELSTUDENT von Carl Millöcker

Libretto von Friedrich Zell und Richard Genée
Altersempfehlung ab 12 Jahren

Wiederaufnahme am Sa. 2. April 2016, 19.30 Uhr Prinzregententheater, Nächste Vorstellungen:, So. 3. April 2016 18.00 Uhr,  Mo. 4. April 2016 19.30 Uhr

Um sich als eitler Galan und Besatzungsoffizier an Komtesse Laura für die Schmach der öffentlichen Abweisung zu rächen, lassen die Autoren Friedrich Zell und Richard Genée Oberst Ollendorf zwei rebellische Bettelstudenten aus dem örtlichen Gefängnis holen und unter dem Vorwand, ihnen im Gegenzug die Freiheit zu schenken, zu Fürst und Sekretär ausstaffieren. Dabei verraten sie ihm natürlich noch nicht, dass einer von beiden kein echter Bettelstudent ist …

Wien / Grab Carl Millöcker © IOCO

Wien / Grab Carl Millöcker © IOCO

In der Operettengeschichte hat sich Der Bettelstudent seit seiner umjubelten Uraufführung am 6. Dezember 1882 im Wiener Theater an der Wien einen festen Platz gesichert. Das verdankt er neben seinem schier überquellenden Melodienreichtum (man denke nur etwa an »Ich hab kein Geld, bin vogelfrei«, »Ich knüpfte manche zarte Bande« oder das beinahe schon ins Volksgut übergegangene »Ach, ich hab sie doch nur auf die Schulter geküsst«) der gewitzten Handlung, in dem der rächende Betrüger sich selbst zum Betrogenen macht, und den dankbaren, pointiert gezeichneten Figuren aus einer Zeit der politischen und persönlichen Konflikte im von den Sachsen unterdrückten Polen. Als Vorlage für das komödiantische Libretto dienten zwei französische Theatervorlagen, das Schauspiel Fernande (1870) und die Opéra comique Le Guitarréro (1841). Im Prinzregententheater setzt die langjährige Direktorin des Wiener Volkstheaters Emmy Werner im April den Operetten-Klassiker mit viel Lust am Spiel neu in Szene!

Musikalische Leitung Michael Brandstätter
Regie Emmy Werner
Bühne und Kostüme Rainer Sinell
Choreografie Karl Alfred Schreiner
Licht Wieland Müller-Haslinger
Dramaturgie Michael Otto

BESETZUNG:
Gräfin Palmatica Nowalska: Gisela Ehrensperger
Laura, ihre Tochter: Elvira Hasanagi?
Bronislawa, ihre Tochter: Simona Eisinger
Oberst Ollendorf, Gouverneur von Krakau: Hans Gröning
Jan Janicki, Student an der Universität Krakau: Christoph Filler
Symon Symonowicz, Student an der Universität Krakau: Daniel Prohaska
Major von Schweinitz, sächsischer Offizier: Stefan Bischoff
von Wangenheim, sächsischer Offizier: Frank Berg
von Henrici, sächsischer Offizier: Livio Cecini
von Richthofen, sächsischer Offizier: Till Kleine-Möller
Musikgraf Bogomil Malachowski, Palmaticas Vetter: Martin Hausberg
Musikgräfin Eva Malachowski, seine Gattin: Frances Lucey
Onuphrie, Palmaticas Diener: Franz Wyzner
Enterich, sächsischer Invalide und Gefängniswärter: Torsten Frisch
Piffke, Schließer: Thomas Hohenberger
Puffke, Schließer: Stefan Thomas
Rej, Wirt: Florian Wolf
Chor, Statisterie und Kinderstatisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

Graz, Oper Graz, Premiere DIE LUSTIGE WITWE, 08.11.2014

November 7, 2014 by  
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Oper Graz

Opernhaus Graz © Robert Illemann

Opernhaus Graz © Robert Illemann

Premiere am 8. November 2014, 19.30 Uhr:

DIE LUSTIGE WITWE von Franz Lehár

Libretto von Victor Leon und Leo Stein

In der Pariser Botschaft des Operettenstaates Pontevedro herrscht heller Aufruhr, denn der Staatsbankrott scheint unvermeidlich. Nur ein einziges Mittel kann Pontevedro noch vor dem Desaster bewahren: die Millionen der jungen, schönen und vor allem reichen Witwe Hanna Glawari müssen dem Vaterlande erhalten bleiben. Für diese amourös pikante und finanziell heikle Mission wird Graf Danilo Danilowitsch auserkoren, dessen Qualitäten vornehmlich nachts bei den Grisetten von Paris zutage treten. Doch wiewohl das Schicksal Hanna und Danilo schon längst füreinander bestimmt hat, verhinderten einst die Standesdünkel der adeligen Familie Danilos die Liebesheirat. Das kränkt Hanna nach wie vor, und Danilo ist zu stolz, um sich zum Geständnis seiner Liebe durchzuringen. Bis endlich alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt und die Millionen dem Vaterlande gesichert sind, bis endlich die liebenden Herzen zueinander finden, lässt Franz Lehár die Lippen schweigen und die Geigen flüstern: „Hab’ dich lieb!“

Lehárs prachtvolle Partitur, die frivole Erotik des Stücks, die Erkenntnis, dass das Studium der Weiber schwer ist, die Hoffnung, dass sich Liebe und Vermögen zumindest auf der Bühne glücklich verbinden können, haben Die lustige Witwe zu einer der populärsten Operetten überhaupt werden lassen. Garant für den Erfolg der Neuproduktion ist Olivier Tambosi und dasselbe Team, das 2013 Carl Millöckers Gasparone zu einem unbeschwerten Vergnügen werden ließ.

 Premiere Samstag 8.11.2014 19.30 Uhr; weitere Termine: Sonntag 16. Nov. 14 15:00 bis ca. 17:45, Samstag 06. Dez. 14 19:30 bis ca. 22:15, Mittwoch 31. Dez. 14 18:00 bis ca. 20:45, Freitag 09. Jan. 15 19:30 bis ca. 22:15, Sonntag 11. Jan. 15 15:00 bis ca. 17:45, Samstag 17. Jan. 15 19:30 bis ca. 22:15, Freitag 23. Jan. 15 19:30 bis ca. 22:15, Sonntag 25. Jan. 15 18:00 bis ca. 20:45, Mittwoch 28. Jan. 15 19:30 bis ca. 22:15,  Mittwoch 04. Feb. 15 19:30 bis ca. 22:15, Samstag 07. Feb. 15 19:30 bis ca. 22:15, Mittwoch 25. Feb. 15, 19:30 bis ca. 22:15, Donnerstag 19. März 15 19:30 bis ca. 22:15 Uhr

Musikalische Leitung: Marius Burkert, Inszenierung: Olivier Tambosi, Choreographie: Stephan Brauer, Bühnenbild: Andreas Wilkens, Kostüme: Carla Caminati
Licht: Severin MAHRER, Dramaturgie: Bernd Krispin

BESETZUNG:
Baron Mirko Zeta: Götz Zemann, Valencienne: Sieglinde Feldhofer
Graf Danilo Danilowitsch: Ivan Orescanin, Hanna Glawari: Christiane Boesiger • Margareta Klobucar, Camille de Rosillon: Mark Milhofer, Vicomte Cascada: Ivan Naumovski, Raoul de St. Brioche: Martin Fournier, Bogdanowitsch: Dietmar Hirzberger
Sylviane: Fran Lubahn, Kromow: István Szecsi, Olga: Uschi Plautz
Pritschitsch: Umut Tingür, Praskowia: Hana Batinic, Njegus: János Mischuret

Pressemeldung Oper Graz

Magdeburg, Theater Magdeburg, Operettenpremiere DER BETTELSTUDENT, 03.05.2014

April 29, 2014 by  
Filed under Premieren, Pressemeldung, Theater Magdeburg

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Theater Magdeburg

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Premiere:

Der Bettelstudent  von Carl Millöcker

 Libretto von F. Zell (Camillo Walzel) und Richard Genée

»Ach, ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst ...« – Bei einem Ball im sächsisch besetzten Krakau hat die stolze polnische Komtesse Laura dem zudringlichen sächsischen Offizier Ollendorf vor allen Leuten mit dem Fächer ins Gesicht geschlagen. Da sie und ihre Mutter, die verarmte Gräfin Nowalska, auf einen reichen, adligen Polen als Bräutigam bestehen, rächt der düpierte Ollendorf sich, indem er ihnen den inhaftierten Bettelstudenten Symon und seinen Mitinsassen Jan als den unermesslich reichen Fürst Wybicki samt Sekretär vorstellt. Der Plan scheint aufzugehen: Wie erhofft, verlieben Laura und ihre Schwester Bronislawa sich in die beiden, wollen heiraten und Ollendorf sieht seine große Stunde der Vergeltung gekommen – doch dann geht die Sache nach hinten los, denn Jan entpuppt sich als äußerst gewitzter polnischer Freiheitskämpfer …

Wien / Zentralfriedhof - Grab Carl Millöcker © IOCO

Wien / Zentralfriedhof – Grab Carl Millöcker © IOCO

Neben Johann Strauß’ »Fledermaus« und Franz von Suppés »Boccaccio« gilt Der Bettelstudent als das Nonplusultra der frühen Wiener Operette. Das Werk ermöglichte seinem Komponisten nach jahrzehntelanger Arbeit als Kapellmeister am Theater an der Wien ab 1882 ein Leben als freier Komponist. Zu den schwungvoll-eingängigen Melodien von Millöckers Operette erzählt Regisseur Nico Rabenald (u. a. »Wiener Blut«, »My Fair Lady« und »Titanic – das Musical«) eine turbulente Geschichte, in der jede der Figuren vorgibt etwas anderes zu sein als sie ist. Persönliche und politische Belange werden hierbei nicht getrennt, sondern gründlich verquickt

Premiere: Sa, 03.05.2014 19:30
Weitere Vorstellungen:
So, 11.05.2014 16:00
Fr, 16.05.2014 19:30
Fr, 23.05.2014 19:30
So, 01.06.2014 16:00

Musikalische Leitung Pawel Poplawski Regie Nico Rabenald Bühne Heike Scheele Kostüme Karin Alberti Chorleitung Martin Wagner Dramaturgie Larissa Wieczorek

Besetzung:
Palmatica, Gräfin Kowalska: Undine Dreißig
Laura: Julie Martin du Theil
Bronislawa: Sylvia Rena Ziegler / Jenny Stark
Oberst Ollendorf: Manfred Wulfert
Jan Janicki: Kim Schrader
Symon Rymanowicz: Andreas Früh
Major von Wangenheim: Paul Sketris
Rittmeister von Henrici: Iago Ramos
Leutnant von Schweinitz: Roland Fenes
Kornett von Richthoven: Michael Mohr
Enterich: Markus Liske
Pifke: Pawel Stanislawow
Puffke: Jörg Benecke
Onuphrie: Peter Wittig
Rej, ein Wirt: Jung-Bo Hahm

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