Hannover, Staatsoper Hannover, 5. Sinfoniekonzert mit Klarinettistin Sharon Kam, 17. u. 18.03.2019

März 12, 2019 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, StaatsOper Hannover

Staastoper Hannover.jpg

Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Sinfoniekonzert mit Klarinettistin Sharon Kam

Beim 5. Sinfoniekonzert der Staatsoper Hannover am 17. und 18. März stehen Werke von Edward Elgar, Carl Maria von Weber und Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Unter der Musikalischen Leitung von Alexander Soddy ist die Solo-Klarinettistin Sharon Kam und das Niedersächsische Staatsorchester Hannover zu hören.

Die Wahl-Hannoveranerin Sharon Kam ist Solistin des 5. Sinfoniekonzerts der Staatsoper und interpretiert gemeinsam mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover unter der Leitung von Alexander Soddy das Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 von Carl Maria von Weber. Am 17. und 18. März steht das Klarinettenkonzert gemeinsam mit Felix Mendelssohn Bartholdys Konzertouvertüre „Die Hebriden“ und Edward Elgars Sinfonie Nr. 1 auf dem Programm des 5. Sinfoniekonzerts. Vor allem mit Letzterem zeigt das Staatsorchester, dass der Brite Elgar noch mehr komponiert hat als den populären Marsch „Pomp and Circumstance“ und dass das zählebige Vorurteil von England als „Land ohne Musik“, nicht ganz der Wahrheit entspricht.

45 Minuten vor Konzertbeginn gibt der britische Dirigent Alexander Soddy eine Kurzeinführung in die Werke des Sinfoniekonzertes.

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Ludwigsburg, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Motto 2019: ALLES AUF ANFANG, 09.05. – 20.07.2019

ludwigsburger_schlossfestspiele.JPG

Ludwigsburger Schlossfestspiele

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

  DIE LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE 2019

»ALLES AUF ANFANG«

Mit einem letzten »Fest der Interpreten« beendet Thomas Wördehoff 2019 nach zehn Jahren seine Intendanz bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Vom 9. Mai bis 20. Juli bietet das Festspielprogramm unter dem Motto Alles auf Anfang zahlreiche Gelegenheiten, Musik so zu erleben, als würde man sie zum ersten Mal hören. Solisten und Ensembles von Weltrang tragen dazu ebenso bei, wie neu zu entdeckende Interpreten und musikalische Wegbegleiter der Festspiele aus den letzten zehn Jahren: Camille Bertault, The Erlkings, Isabelle Faust, die Musicbanda Franui, Katia und Marielle Labèque, Harald Lesch, Valer  Sabadus, Frank Peter Zimmermann und natürlich das Orchester der Schlossfestspiele unter Pietari Inkinen sind nur einige der Interpreten, die bei knapp 60 Konzerten neue Blickwinkel auf die Musik eröffnen.

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Pietari Inkinen feiert 2019 ein kleines Jubiläum bei den Schlossfestspielen: Es ist die fünfte Saison des Finnen als Chefdirigent des Festspielorchesters. Die traditionelle Rede zum Eröffnungskonzert (9. Mai) wird der Pianist Igor Levit halten. Als bekennender Europäer bezieht er immer wieder Position zu gesellschaftlichen Themen. Musik, sagt er, könne man nicht im politikfreien Raum machen – ein unmissverständlicher Ausgangspunkt seiner Eröffnungsrede für die Saison 2019. Musikalisch beginnt die Spielzeit mit Dmitri Schostakowitschs 13. Sinfonie Babi Jar für Orchester, Basssolo und Männerchor – einem  klanggewaltigen Fanal gegen das Vergessen.

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Als Solist wird René Pape im Forum am Schlosspark zu erleben sein, der die Solopartie dieses beeindruckenden Werkes eigens für das Eröffnungskonzert einstudiert. Mit dem finnischen Männerchor Ylioppilaskunnan Laulajat steht Pape und dem Orchester der Schlossfestspiele einer der besten Männerchöre überhaupt zur Seite. Ein »Orchester mit Flügeln« (28. Juni) präsentieren die Schlossfestspiele mit den Schwestern Katia und Marielle Labèque, die in Ludwigsburg Bryce Dessners eigens für sie komponiertes Konzert für zwei Klaviere aufführen. Das Stück wird umrahmt von Béla Bartóks virtuosem Konzert für Orchester und John AdamsThe Chairman Dances. Das diesjährige Klassik Open Air & Feuerwerk (13. Juli) feiert unter dem Titel »Viva Europa!« die Europäische Idee mit Werken, die von Städten, Landschaften und Flüssen Europas inspiriert sind. Mit dem Abschlusskonzert (20. Juli) endet die Festspielsaison 2019 in Ludwigsburg. Thomas Wördehoff nimmt dies zum Anlass, gemäß des Saison-Mottos Alles auf Anfang, das klassische Konzertformat noch ein letztes Mal neu aufzurollen: Igor Levit und Thomas Gansch kommen zu diesem Finale erstmalig zusammen, um mit dem Orchester der Schlossfestspiele Dmitri Schostakowitschs Konzert für Klavier und Trompete zu spielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Die Sängerin Nora Fischer und der Gitarrist Marnix Dorrestein holen Kompositionen des 17. Jahrhunderts ins Hier und Jetzt und auch Fans der Band Mnozil Brass dürfen sich auf diesen ungewöhnlichen Konzertabend freuen, der noch einige Überraschungen bereithält.

Bei der diesjährigen Song Conversation treffen die französische Scat-Virtuosin Camille Bertault, der Pianist David Helbock und der Trompeter Médéric Collignon erstmalig aufeinander. Man darf gespannt sein, welche musikalischen Wege die drei experi-mentierfreudigen Musiker einschlagen, um sich bekannte Songs zu eigen zu machen.

Gleich zwei Veranstaltungen in dieser Saison rücken die Barockmusik in aktuelle Kontexte und eröffnen einen neuen Blick auf die alten Kompositionen. Beim Konzert Der Überseewanderer (30. Juni) stellen Reinhold Friedrich und das Blechbläserensemble der Ludwigsburger Schlossfestspiele Werke des Hochbarocks den westafrikanischen Klängen von Ngoni-Spieler Bassekou Kouyaté und der Sängerin Amy Sacko gegenüber. Einen neuen Blick auf die Musik eröffnen die Texte von Franz Daniel Pastorius, dem ersten deutschen Siedler in Amerika, der sich bereits 1688 öffentlich für die Gleichbehandlung der indigenen Bevölkerung und der afrikanischen Sklaven einsetzte und dessen Worte aus heutiger Sicht eine überraschende Aktualität aufweisen.

Für »Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten im Klimawande (6. & 7. Juli) haben sich das Merlin Ensemble Wien und Harald Lesch zusammengetan. Lesch, der immer wieder öffentlich Position zum fortschreitenden Klimawandel bezieht, ist der perfekte Erzähler für das Konzert, bei dem Vivaldis Die vier Jahreszeiten im Zusammenspiel mit historischen und aktuellen Wetterberichten in einen neuen Kontext gestellt werden.

Mit seinen melodischen Improvisationen lässt Fred Hersch (12. Mai) bei seinem Schlossfestspieldebüt gekonnt die Grenzen zwischen Klassik und Jazz verschwimmen. Otto Lechner & Sväng (30. Mai) gestalten mit Akkordeon und vier Mundharmonikas einen Abend zwischen Improvisation, Volksmusik und Tangomelodien. Gleich zwei Konzerte finden in dieser Saison erstmalig in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach statt: Das Berliner Kabarett-Duo Pigor & Eichhorn (15. Mai) präsentiert sein mehrfach ausgezeichnetes Programm »Volumen 9«, während The Erlkings und der Stihl Chor (6. Juni) mit englischen Interpretationen eine neue Seite des romantischen Liedguts beleuchten. Mit Schuberts Die schöne Müllerin (5. Juli) kommen die Erlkings einen Monat später in die Historische Kelter Bietigheim. In Höllenvisionen (29. Mai) berichtet der meisterhafte Stehgreiferzähler Michael Köhlmeier gemeinsam mit den Posaunisten Leonhard Paul und Bertl Mütter von den Mythen der Unterwelt. Norbert Lammert widmet sich dem gesprochenen Wort als Präzisionsinstrument: Die Lesung Am Anfang war das Wort (7. Juli) dreht sich um die wirkungskräftigen Anfänge großer Texte.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Der gefeierte Countertenor Valer Sabadus und die Akademie für Alte Musik Berlin (2. Juni) versehen barocke Arien der antiken Helden mit leidenschaftlichen Empfindungen. Christiane Karg, Antoine Tamestit und Malcolm Martineau (29. Juni) gestalten einen Liederabend rund um Lyrikvertonungen von der Romantik bis in die Moderne. Bariton Holger Falk und Pianist Steffen Schleiermacher präsentieren das Programm »Hanns Eisler: Ein deutsches Leben in Liedern« (10. Juli), für dessen Einspielung sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Arianna Savall und das Ensemble Hirundo Maris bringen Gesänge vom Süden und Norden (11. Juli) mit nach Ludwigsburg.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Carl Maria von Webers Der Freischütz (12. & 14. Juli) wird in einer neuen Inszenierung zu erleben sein – aus der Perspektive eines jungen französischen Teams. Markenzeichen der Regisseure Clément Debailleul und Raphaël Navarro, die als gelernte Zauberkünstler bereits für den Cirque du Soleil tätig waren, ist die Magie Nouvelle. Mit visueller Magie und Hologrammtechnik legen die beiden das Augenmerk der Produktion auf die düstere Seite der Oper: Auf die ungreifbaren Ängste, welche die Figuren antreiben und die übernatürlichen Kräfte, welche die Regeln und Rituale der Jagdgemeinschaft bestimmen.

Rebecca Carrington und Colin Brown haben mit Turnadot (23., 24. & 25. Mai) im Auftrag der Schlossfestspiele die kleinste Operette der Welt kreiert. Deren Protagonisten bringen zwischen britischen Befindlichkeiten und Brexit-Chaos eine Aufführung von Puccinis Turandot gehörig durcheinander. Die Maskenspieler der Berliner Familie Flöz und die Tiroler Musicbanda Franui haben erstmalig zusammengearbeitet. Die gemeinsam entwickelte Liederoper »Himmelerde« (4. & 5. Juni) greift die romantische Gefühlswelt der Lieder von Schubert, Schumann und Mahler auf, die in den volksmusikalischen Arrangements von Franui nahbar und natürlich werden. Für die Vorstellungen von »Turnadot« und »Himmelerde« sind nur noch Restkarten verfügbar.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein - Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein – Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Das Ballett am Rhein (15. Juni) bereichert das Festspielprogramm mit zeitgenössischen Choreografien von Mark Morris und Martin Schläpfer. Steven Prengels und Arno Synaeve bringen mit »Berg« (4. & 5. Juli) ein musikalisch wie visuell eindrückliches Musiktheaterstück mit ins Schlosstheater, basierend auf Thomas Manns Zauberberg«und der anspruchsvollen Klangwelt Richard Wagners.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

[ Von Nemanja Radulovic wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht ]

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Der Serbische Geiger Nemanja Radulovic und die französische Pianistin Laure Favre-Kahn (18. Mai) schlagen im Porsche Museum einen Bogen von der Musik der Romantik bis zum französischen Impressionismus. Die beiden befreundeten Musiker Gautier Capuçon & Jean-Yves Thibaudet (7. Juni) widmen sich gemeinsam Cellosonaten von Debussy, Brahms und Rachmaninow. Mit Klaviertrios Ludwig van Beethovens kommen Faust, Queyras & Melnikov (13. Juni) in den Ordenssaal. Neben diesem Kammermusikabend ist die Geigerin Isabelle Faust in dieser Saison auch mit dem Kammerorchester Basel (26. Mai) im Forum am Schlosspark zu erleben. Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen (17. Juli) setzen bei ihrem Festspiel-Debüt mit Sonaten für Violine und Klavier neue Maßstäbe in der Beethoven-Interpretation. Der Pianist Igor Levit (18. Juli) kann bei seinem Recital mit Werken von Gustav Mahler und Franz Liszt als Solokünstler erlebt werden.

—| Pressemeldung Ludwigsburger Schlossfestspiele |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Spielplan März 2019

Januar 29, 2019 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, Volkstheater Rostock

rostock Logo_2

Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen


Spielplan März 2019


Fr. 01.03.2019          

20:00 Uhr / Ateliertheater
Utopie 2: Enter Germania
Uraufführung von und mit Kollektiv Eins

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Sa. 02.03.2019          

19:30 Uhr / Großes Haus
Grete Minde
Schauspiel nach Theodor Fontane
Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin
Uraufführung

20:00 Uhr / Ateliertheater
Utopie 2: Enter Germania
Uraufführung von und mit Kollektiv Eins

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Eine musikalische Zeitreise mit Frank Buchwald


So. 03.03.2019          

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Ein Elefant in Europa
Ein musikalisches Märchen
Musiktheater Cammin
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Großes Haus / Wiederaufnahme
Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Eine musikalische Zeitreise mit Frank Buchwald


Mo. 04.03.2019          

09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Ein Elefant in Europa
Ein musikalisches Märchen
Musiktheater Cammin
Ab 4 Jahren


Di. 05.03.2019          

11:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Von Richard Alfieri


Mi. 06.03.2019         

09:00+11:00 Uhr / OSPA Arena
Konzert für Teens
„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski
in der Orchestrierung von Maurice Ravel und in anderen Fassungen
Martin Hannus, Leitung und Moderation

10:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Ateliertheater
Jenseits der blauen Grenze
Nach Dorit Linke

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Von Richard Alfieri


Do. 07.03.2019          

09:00+11:00 Uhr / OSPA Arena
Konzert für Teens
„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski
in der Orchestrierung von Maurice Ravel und in anderen Fassungen
Martin Hannus, Leitung und Moderation

19:30 Uhr / Großes Haus
Frau Luna
Operette von Paul Lincke

20:00 Uhr / Ateliertheater / Zum letzten Mal
Jenseits der blauen Grenze
Nach Dorit Linke

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Tony Ireland
Scottish, Irish and contemporary folk

20:15 Uhr / Universitätsbuchhandlung Hugendubel
Und wer war eigentlich diese Grete Minde?
Fontane-Werkstattabend zum Frauentag
Kooperation des Volkstheaters mit dem Literaturhaus Rostock und der Universitätsbuchhandlung Hugendubel
Tickets gibt es für 8,-€ in der Buchhandlung Hugendubel


Fr. 08.03.2019          

09:00+11:00 Uhr / OSPA Arena
Konzert für Teens
„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski
in der Orchestrierung von Maurice Ravel und in anderen Fassungen
Martin Hannus, Leitung und Moderation

19:30 Uhr / Restaurants in Warnemünde
5. Theaterthekennacht
KünstlerInnen im Lokal

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Mit vollen Hosen sitzt man weicher
Ein Solo-Abend mit Philipp Schaller

20:00 Uhr / Ateliertheater
Sturm und Drang
Tanztheater mit Live-Musik
Uraufführung


Sa. 09.03.2019          

14:00 Uhr / Ballettsaal
Tanz inklusive: Gegensätze ziehen sich an
Tanzworkshop
Anmeldung unter: tanz@rostock.de

18:00 Uhr / Großes Haus / Premiere
Das singende klingende Bäumchen
Ein musikalisches Märchen für SchauspielerInnen, Kinderchor und Orchester
Text von Babette Bartz nach der gleichnamigen Erzählung aus der Braunschweiger Märchensammlung (1801)
Musik von Malte Hübner
Uraufführung
Ab 6 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Mit vollen Hosen sitzt man weicher
Ein Solo-Abend mit Philipp Schaller

20:00 Uhr / Ateliertheater
Sturm und Drang
Tanztheater mit Live-Musik
Uraufführung


So 10.03.2019          

15:00 Uhr / Großes Haus
Grete Minde
Schauspiel nach Theodor Fontane
Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin
Uraufführung

16:00 Uhr / Kunsthalle Rostock
3. Kammerkonzert
„Aus Erfahrung gut“
Mit dem Morgenstern-Quartett

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Die Prinzessin auf der Erbse
Papier-Puppen-Theater frei nach Hans-Christian Andersen
Theater Randfigur
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


Mo. 11.03.2019          

08:30+10:00 Uhr / Großes Haus
Das singende klingende Bäumchen
Ein musikalisches Märchen für SchauspielerInnen, Kinderchor und Orchester
Text von Babette Bartz nach der gleichnamigen Erzählung aus der Braunschweiger Märchensammlung (1801)
Musik von Malte Hübner
Uraufführung
Ab 6 Jahren

09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Die Prinzessin auf der Erbse
Papier-Puppen-Theater frei nach Hans-Christian Andersen
Theater Randfigur
Ab 4 Jahren


Di. 12.03.2019          

17:30+20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Li.Wu. in Warnemünde: Tanz ins Leben
ro-cine e.V.


Do. 14.03.2019          

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack


Fr. 15.03.2019          

10:00 Uhr / Ateliertheater
Die Schule der Diktatoren
Politische Komödie von Erich Kästner
Ab 12 Jahren

19:30 Uhr / Großes Haus
Fidelio
Oper von Ludwig van Beethoven

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Sa. 16.03.2019          

20:00 Uhr / Großes Haus / Gastspiel
Laibach: Sound of Music
Präsentiert vom M.A.U. Club

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Von Richard Alfieri

20:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Utopie der Wärme
Eine Stückentwicklung der Offenen Bühne
Kooperationsprojekt der Theatergruppe Freigeister und des Volkstheaters Rostock


So. 17.03.2019          

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte
Ein Puppenspiel mit Musik nach dem Kinderbuch von Luis Sepulveda
Dorftheater Siemitz
Ab 5 Jahren

17:30 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Von Richard Alfieri

18:00 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D759 „Unvollendete“ / Symphonie Nr. 3 D-Dur D200
Sergej Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63
Marcus Bosch, Leitung
Sophia Jaffé, Violine


Mo. 18.03.2019         

09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte
Ein Puppenspiel mit Musik nach dem Kinderbuch von Luis Sepulveda
Dorftheater Siemitz
Ab 5 Jahren

19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Programm s. 17.03.


Di. 19.03.2019    

11:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Programm s. 17.03.

ca. 21:30 Uhr (im Anschluss an das Konzert) / Foyer
Philharmonische Lounge


Mi. 20.03.2019          

11:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Ateliertheater
Die Schule der Diktatoren
Politische Komödie von Erich Kästner
Ab 12 Jahren


Do. 21.03.2019          

11:00+18:00 Uhr / Ateliertheater
Die Schule der Diktatoren
Politische Komödie von Erich Kästner
Ab 12 Jahren

19:30 Uhr / Großes Haus
Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Fr. 22.03.2019          

19:30 Uhr / Großes Haus
Grete Minde
Schauspiel nach Theodor Fontane
Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin
Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Eine musikalische Zeitreise mit Frank Buchwald

20:00 Uhr / Ateliertheater
Utopie der Wärme
Eine Stückentwicklung der Offenen Bühne
Kooperationsprojekt der Theatergruppe Freigeister und des Volkstheaters Rostock


Sa. 23.03.2019         

19:30 Uhr / Großes Haus / Gastspiel
Koch & Friends: Wenn nicht jetzt, wann dann

20:00 Uhr / Ateliertheater
Utopie der Wärme
Eine Stückentwicklung der Offenen Bühne
Kooperationsprojekt der Theatergruppe Freigeister und des Volkstheaters Rostock

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Eine musikalische Zeitreise mit Frank Buchwald


So. 24.03.2019          

11:00+16:00 Uhr / Yachthafenresidenz Hohe Düne
4. Classic Light
„Wunschkonzert“

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Die Maus im Fernrohr
Lieder und Lügenmärchen aus der Welt der Seefahrt
Mit Wolfgang Rieck
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


Mo.25.03.2019

09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Die Maus im Fernrohr
Lieder und Lügenmärchen aus der Welt der Seefahrt
Mit Wolfgang Rieck
Ab 4 Jahren


Do.
28.03.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Ein Kessel Buntes
Von und mit Dorit Gäbler


Fr. 29.03.2019

19:30 Uhr / Großes Haus
Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Sa. 30.03.2019     

19:30 Uhr / Großes Haus / Gastspiel
Best of Poetry Slam
Präsentiert vom M.A.U. Club

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Pariser Flair
Eine musikalische Stadtführung mit Marie Giroux und Jenny Schäuffelen

20:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Utopie 3: Öffne dein Herz Ich will den Champagner kaltstellen
Uraufführung von Juri Sternburg


So. 31.03.2019    

11:00 Uhr / Ateliertheater / Eintritt frei
Matinee: Peer Gynt
Einführung in die Inszenierung

15:00 Uhr / Großes Haus
Frau Luna
Operette von Paul Lincke

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier:
Lakritz, das kleine schwarze Schaf
allerhand-Theater
Ab 4 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Pariser Flair
Eine musikalische Stadtführung mit Marie Giroux und Jenny Schäuffelen

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Wien, Theater an der Wien, Euryanthe – Carl Maria von Weber, IOCO Kritik, 11.01.2019

Januar 11, 2019 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper, Theater an der Wien

theater_an_der_wien.jpg

Theater an der Wien

Theater an der Wien / Linke Wienzeile © IOCO

Theater an der Wien / Linke Wienzeile © IOCO

Euryanthe – Carl Maria von Weber

Weber und „die Einführung des Übernatürlichen“

von Marcus Haimerl

Häufig findet sich Carl Maria von Webers große heroisch-romantische Oper Euryanthe nicht auf den Spielplänen der Opernhäuser. Als Ursache betrachtet man gerne das Libretto der Schriftstellerin Helmina von Chézy, die Weber aus dem Dresdner „Liederkreis“ kannte, in welchem bereits der Librettist des Freischütz, Johann Friedrich Kind, Mitglied war. Nach dem Erfolg des Freischütz war Weber als Komponist in aller Munde und so war das Auftragswerk des Wiener Kärntnertortheaters auch keine Überraschung.

Allerdings litt er auch unter dem großen Erfolg des Freischütz. Aus gutem Grund musste er annehmen, dass von ihm Wiederauflagen der volkstümlichen Nummern seiner Erfolgsoper erwartet wurden: „Die Erwartungen der Masse sind durch den wunderbaren Erfolg des Freischützen bis zum Unmöglichen ins Blaue hinauf gewirbelt; und nun kommt das einfach ernste Werk, das nichts als Wahrheit des Ausdrucks, der Leidenschaft und Charakterzeichnung sucht, und alle der mannigfachen Abwechslung und Anregungsmittel seines Vorgängers entbehrt.“ (Weber in einem Brief an Franz Danzi, 13.02.1824). Mit diesem einfachen Werk meinte Weber seine Oper Euryanthe.

Theater an der Wien / Euryanthe - hier :  Jacquelyn Wagner als Euryanthe und Theresa Kronthaler als Eglantine © Monika Rittershaus

Theater an der Wien / Euryanthe – hier : Jacquelyn Wagner als Euryanthe und Theresa Kronthaler als Eglantine © Monika Rittershaus

Als Vorlage für das Libretto diente Helmina von Chézy eine altfranzösische Ritterlegende aus dem 12. Jahrhunderts, welche Shakespeare bereits in seiner Cymbeline nach einer Novelle aus Boccaccios Decamerone verwendete. Weber wies den Rat Ludwig Tiecks nach einer realistischen Handlungsführung zurück und bestand gegenüber Helmina von Gézy auf die Einführung des Übernatürlichen.

Die zu Unrecht beschuldigte Euryanthe, Opfer einer Männerwette zwischen ihrem Verlobten Adolar und dem bösen Lysiart, ist der Motor der Handlung. Jedoch ist nicht wie in der Vorlage die Kenntnis eines Körpermals, heimlich im Bade beobachtet, das Beweisstück. Emma, die Schwester Adolars beging einst aus Gram über den Tod ihres Ehemanns Selbstmord. Wegen dieser Todsünde kann ihre Seele keine Ruhe finden, bis nicht ihr tödlicher Giftring mit den Tränen einer verfolgten Unschuld genetzt wird. Dies Geheimnis, an die heimtückische Eglantine verraten, löst das Drama aus. Denn diese stiehlt den Ring aus der Grabkammer und wird von Lysiart beobachtet. Da dieser bei Euryanthe mit seinen Verführungsversuchen gescheitert ist, verbünden sich Eglantine und Lysiart zu einem Liebespaar aus Rache. Da sich Euryanthe gegen die falschen Anschuldigungen Lysiarts nicht wehrt, führt Adolar, nun seiner gesamten Güter und Titel verlustig, seine Verlobte in den Tod. Als diese ihn vor einer Schlange zu retten versucht, lässt er Euryanthe allein im Wald zurück. Der König findet die junge Frau und diese offenbart ihm die zuvor verschwiegene Wahrheit. Während der Vorbereitungen von Lysiarts und Eglantines Hochzeit auf Adolars Schloss, gesteht Eglantine, der in einem Anfall von Wahnsinn Emma erscheint, dem König die Wahrheit. Lysiart ersticht die Wahnsinnige und wird selbst als Mörder verhaftet. Euryanthe und Adolar finden wieder zueinander und weil ihre Tränen den Ring benetzt haben, findet Emmas Seele ihren Frieden.

Theater an der Wien / Euryanthe - hier :  Jacquelyn Wagner als Euryanthe, Theresa Kronthaler als Eglantine, Andrew Foster-Williams als Lysiart, Norman Reinhardt als Adolar © Monika Rittershaus

Theater an der Wien / Euryanthe – hier : Jacquelyn Wagner als Euryanthe, Theresa Kronthaler als Eglantine, Andrew Foster-Williams als Lysiart, Norman Reinhardt als Adolar © Monika Rittershaus

Das Theater an der Wien holte nunmehr diese kaum gespielte Oper als Neuproduktion zurück in die Stadt der Uraufführung und beweist mit der Besetzung, dass Webers Werk durchaus spielbar ist. Constantin Trinks leitet das ORF Radio-Symphonieorchester Wien facettenreich mit großer Leidenschaft und weiß die Dramatik der Musik von Weber, die an mancher Stelle schon Wagner erahnen lässt, voll auszukosten.

Christof Loy verzichtet in seiner Inszenierung auf Mittelalter, Ritter oder gar Übernatürliches, ebenso auf Romantik und setzt ganz auf zwischenmenschliche Beziehungen und Personenführung. Ein weißer, sich trichterförmig nach hinten verengender Raum, mit einem Klavier, einem Bett und ein paar Stühlen ist die ganze Ausstattung (Bühne: Johannes Leiacker). Der sterile weiße Bühnenraum mit dem Bett am Bühnenrand erinnert dabei schon etwas an eine Heilstätte. Und Heilung sucht nicht nur die Seele der armen Emma. In diesem geschlossenen Bühnenraum reduziert  Loy die Romantik zu einem Kammerspiel zwischen den handelnden Figuren und zeigt, dass die handlungstreibenden Gefühle, enttäuschter Liebe, Rache und Erlösung, Allgemeingültigkeit besitzen.

Theater an der Wien / Euryanthe - hier :  Theresa Kronthaler als Eglantine, Andrew Foster-Williams als Lysiart © Monika Rittershaus

Theater an der Wien / Euryanthe – hier : Theresa Kronthaler als Eglantine, Andrew Foster-Williams als Lysiart © Monika Rittershaus

Jacquelyn Wagner verkörpert die Titelfigur Euryanthe perfekt. Atemberaubend meistert sie die lyrischen Passagen mit ihrem ausdrucksstarken Sopran und überzeugt auch in glaubwürdiger Rollengestaltung.  Mit durchschlagskräftigem Mezzosopran und packender Darstellung beherrscht Theresa Kronthaler die Bühne in der Partie der Eglantine. Mit seinem großen durchwegs dramatischen Bariton beweist Andrew Foster-Williams höchstes musikalisches Können als hinterlistiger Lysiart. Für seinen Körpereinsatz, er singt die Arie „Wo berg‘ ich mich“ zu Beginn des zweiten Aktes völlig unbekleidet, muss man dem Sänger zusätzlich hohen Respekt zollen. Der amerikanischeTenor Norman Reinhardt überzeugt mit strahlendem, höhensicherem Tenor in der Partie des Adolar. Beeindruckend auch Stefan Cerny der mit seinem schönen, dunklen Bass die Partie des Königs glaubhaft gestaltet. Auf höchstem musikalischen Niveau agiert auch der Arnold Schoenberg Chor.

Mit dieser Produktion bewies das Theater an der Wien erneut, dass man sich nicht nur gefahrlos den vergessenen Werken der Opernliteratur widmen, sondern damit auch noch Erfolg haben kann.

Euryanthe im Theater an der Wien:  Zur Zeit sind keine weiteren Vorstellungen geplant

—| IOCO Kritik Theater an der Wien |—

Nächste Seite »