Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Iphigénie en Tauride, ab 04.02.2020

Dezember 12, 2019 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Iphigénie en Tauride – Christoph Willibald  Gluck

Joyce El-Khoury wird in der kommenden Vorstellungsserie von Christoph Willibald Glucks Iphigénie en Tauride die Titelpartie anstelle von Amanda Majeski übernehmen und damit ihr Rollen- und Hausdebüt an der Staatsoper Stuttgart geben. Glucks Meisterwerk in der Inszenierung von Krzysztof Warlikowski ist ab dem 4. Februar 2020 wieder auf der Stuttgarter Opernbühne zu erleben. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des britischen Barock-Spezialisten Christopher Moulds, der das Stuttgarter Publikum zuletzt mit seinem Dirigat bei Georg Friedrich Händels Ariodante begeisterte und anstelle von Stefano Montanari ans Pult des Staatsorchesters Stuttgart zurückkehrt. Der Vorverkauf für die ersten Vorstellungstermine hat bereits begonnen.

Staatsoper Stuttgart / Joyce El Khoury © Fay Fox

Staatsoper Stuttgart / Joyce El Khoury © Fay Fox

Joyce El-Khoury, Sopran, ist regelmäßiger Gast an den großen internationalen Opernhäusern und Festivals wie dem Teatro Real Madrid, der Opera Australia Sydney, Glyndebourne, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Washington National Opera sowie der Bayerischen Staatsoper in München. Zu ihren zentralen Partien zählen u. a. Mimì (La Bohème), Violetta (La traviata), Tatjana (Eugen Onegin) und Liù (Turandot). Sie erhielt ihren Bachelor of Music an der University of Ottawa, ihr Artist Diploma an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und absolvierte das Metropolitan Opera Lindemann Young Artist Development Program. Außerdem ist sie Preisträgerin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe, u. a. die Loren L. Zachary Competition. In der aktuellen Saison sang Joyce El-Khoury Liù (Turandot) in Toronto und wird als Anna (Le Villi) in Limoges, als Mirra (Sardanapalo) in Budapest sowie in St. Louis für die Uraufführung von Awakenings (Tobias Picker und Aryeh Lev Stollman) gastieren. Außerdem sang sie in dieser Spielzeit Verdis Requiem in Mexiko und Beethovens 9. Symphonie in Prag. Beim Al-Bustan Festival ist sie erneut in Verdis Requiem zu erleben und wird im März 2020 bei der AIDS-Gala in Düsseldorf zu Gast sein.

Joyce El-Khoury gibt als Iphigénie ihr Debüt an der Staatsoper Stuttgart; Christopher Moulds dirigiert

Christopher Moulds gastierte u. a. am Aalto-Musiktheater Essen, an der Netherlands Opera, an der Opéra National de Lyon, an der Semperoper Dresden und am Theater an der Wien. Als regelmäßiger Gast an der Staatsoper Berlin und der Bayerischen Staatsoper München dirigierte er Werke von Händel und Mozart, aber auch Benjamin Brittens Turn of the Screw und Harrison Birtwistles Punch and Judy. 2015 übernahm Moulds die Musikalische Leitung von Monteverdis Orfeo am Royal Opera House. Weitere Gastengagements im Barock-Bereich waren die Händel-Opern Alcina am Teatro Real in Madrid, Orlando und Rodelinda in Moskau, Semele mit der Canadian Opera Company an der Brooklyn Academy of Music in New York sowie die Sasha Waltz-Produktion Dido und Aeneas am Teatro Colón in Buenos Aires und am Teatro dell’Opera di Roma. Im Konzertbereich arbeitete er u. a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin, mit dem London und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg und den Wiener Symphonikern zusammen. Er gastierte zudem bei den Bregenzer Festspielen und mit Mozarts La clemenza di Tito bei den Salzburger Festspielen. 2017/18 debütierte er an der Nationaloper in Norwegen mit Don Giovanni. 2018/19 dirigierte Christopher Moulds an der Staatsoper Stuttgart Händels Ariodante.

 

Vorstellungen:
04. / 08. / 15. / 18. Februar 2020
04. März 2020

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN von Leos Janácek, 24.04.2016

März 21, 2016 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Premiere: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN (PRIHODY LISKY BYSTROUSKY)

Oper in drei Akten von Leos Janácek
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Sonntag, 24. April 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus,  Weitere Vorstellungen:, 30. April, 7., 15., 22. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 25., 26. Mai, 12. Juni 2016

Mit der Neuproduktion von Das schlaue Füchslein (Príhody lisky Bystrousky) macht die Oper Frankfurt einen weiteren Schritt in Richtung der Vervollständigung ihrer Aufführungsliste sämtlicher Bühnenwerke des tschechischen Komponisten Leos Janácek (1854-1928). Vorausgegangen sind Inszenierungen von Katja Kabanová (2003/04), Jenufa (2004/05), Die Ausflüge des Herrn Broucek (2007/08) und Die Sache Makropulos (2011/12). Dem Schlauen Füchslein liegt die nach heiteren Zeichnungen entstandene Erzählung von Rudolf Tesnohlídek zugrunde, welche sich Janácek selbst als Libretto einrichtete. Die erfolgreiche Uraufführung fand am 6. November 1924 an der Tschechischen Oper Brünn statt. Hatte sich der Meister – wie in seinen bisherigen Arbeiten – bei der musikalischen Gestaltung sehr stark von der „Melodie“ des gesprochenen Wortes inspirieren lassen, setzte er diesmal auch die Laute der Tiere musikalisch um. Das schlaue Füchslein wurde an der Oper Frankfurt zuletzt am 13. November 1977 von Jonathan Miller unter dem Dirigat von Ralf Weikert herausgebracht.

Der Reiz der Handlung liegt vor allem im Nebeneinander von Tier- und Menschenwelt: Der Förster hat im Wald das junge Füchslein Schlaukopf gefangen. Obwohl er sehr an dem Geschöpf hängt, droht er ihm Prügel an, nachdem es im Hühnerstall gewildert hat. Doch die Füchsin kann entkommen und kehrt – gereift und selbstständig – in den Wald zurück. Dort trifft sie auf einen Fuchs, der sich unsterblich in sie verliebt. Während die beiden überglücklichen Tiere heiraten und eine Familie gründen, wird dem Förster der Verlust seines Wildfangs und damit seiner eigenen inneren Wünsche und Hoffnungen immer schmerzlicher bewusst. Doch das tierische Glück ist nicht von langer Dauer: Der Landstreicher Háraschta wird zum Mörder der Füchsin, als sie sich mit ihrer Sippe über dessen erbeutete Enten hermachen will. Am Ende der Oper schließt sich ein großer Kreis und verweist auf die Einheit von Tier- und Menschenwelt: Der Förster trifft im Wald auf eine junge Füchsin, welche die Tochter von Schlaukopf zu sein scheint.

Oper Frankfurt / Das schlaue Füchslein _ Johannes Debus (Musikalische Leitung) © Tony Hauser

Oper Frankfurt / Das schlaue Füchslein _ Johannes Debus (Musikalische Leitung) © Tony Hauser

Die musikalische Leitung der Neuproduktion obliegt Johannes Debus, der von 2001 bis 2009 an der Oper Frankfurt engagiert war, zuletzt als Kapellmeister. 2009 wechselte er als Musikchef an die Canadian Opera Company in Toronto, wo er gerade die Arbeit an seinem ersten Ring des Nibelungen abschließt. Bis 2012/13 war Ute M. Engelhardt als Regieassistentin in Frankfurt engagiert, wo sie im Bockenheimer Depot 2010/11 Aulis Sallinens Barabbas-Dialoge und 2014/15 Monteverdis L’incoronazione di Poppea inszenierte. Inzwischen arbeitet sie als freie Regisseurin u.a. in Halle, wo aktuell auch wieder ihre Sicht auf Acis e Galatea bei den Händel-Festspielen zu erleben ist. Die Besetzung stammt weitestgehend aus dem Ensemble der Oper Frankfurt: In der Titelpartie wechseln sich Louise Alder und Elizabeth Reiter ab, daneben sind u.a. Jenny Carlstedt als Fuchs, Beau Gibson als Schulmeister und Mücke, Magnús Baldvinsson als Pfarrer und Dachs sowie Sebastian Geyer als Landstreicher Háraschta zu erleben. Der englische Bariton Simon Neal (Der Förster), bis 2011 Ensemblemitglied am Theater Dortmund, gastiert regelmäßig an der Oper Frankfurt, zuletzt 2014/15 als Altair in konzertanten Aufführungen von Strauss? Die ägyptische Helena. Aktuelle Engagements als Telramund in Wagners Lohengrin führen ihn an die Deutsche Oper Berlin und die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf / Duisburg. Nach ihrem großen Erfolg als Bronka in Weinbergs Die Passagierin 2014/15 kehrt die polnische Mezzosopranistin Joanna Krasuska-Motulewicz (Die Frau Försterin / Eule) in der laufenden Saison auch für die Wiederaufnahme von Puccinis Il trittico als Äbtissin und Ciesca zurück an das Haus am Willy-Brandt-Platz. Mit von der Partie sind zudem – erstmals als Gast – Britta Stallmeister (Hahn / Eichelhäher) und die ehemalige Frankfurter Opernstudio-Stipendiatin Nora Friedrichs (Schopfhenne / Die Gastwirtin).

OperFrankfurt / Das schlaue Füchslein / Louise Alder (Sopran / Titelpartie) © Barbara Aumüller

OperFrankfurt / Das schlaue Füchslein / Louise Alder (Sopran / Titelpartie) © Barbara Aumüller

Musikalische Leitung: Johannes Debus; Regie: Ute M. Engelhardt

BESETZUNG:
Louise Alder / Elizabeth Reiter (Füchsin Schlaukopf), Jenny Carlstedt (Fuchs), Simon Neal (Der Förster), Joanna Krasuska-Motulewicz (Die Frau Försterin / Eule), Beau Gibson (Der Schulmeister / Mücke), Magnús Baldvinsson (Der Pfarrer / Dachs), Sebastian Geyer (Háraschta, ein Landstreicher), Nina Tarandek (Dackel / Specht), Michael McCown (Der Gastwirt Pasek), Britta Stallmeister (Hahn / Eichelhäher), Nora Friedrichs (Schopfhenne / Die Gastwirtin) u.a.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUCEK von Leos Janacek, 05.07.2014

Juli 4, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUCEK

Text vom Komponisten nach Svatopluk Cech
Musikalische Leitung: Johannes Debus, Inszenierung: Axel Weidauer
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Dorothea Kischbaum
Bühnenbild: Moritz Nitsche, Kostüme: Berit Mohr
Licht: Joachim Klein, Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Chor: Tilmann Michael

Wiederaufnahme: Samstag, 5. Juli 2014, um 18.00 Uhr im Opernhaus, Weitere Vorstellungen: 9., 11., 13 Juli 2014 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Oper Frankfurt / Die Ausflüge des Herrn Brocek - Arnold Bezuyen (Brou?ek) und Juanita Lascarro (Etherea) sowie im Hintergrund das Ensemble (Mondvolk) © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Die Ausflüge des Herrn Brocek – Arnold Bezuyen (Brou?ek) und Juanita Lascarro (Etherea) sowie im Hintergrund das Ensemble (Mondvolk) © Monika Rittershaus

Nicht gerade heimisch geworden im Repertoire der großen Opernhäuser sind Die Ausflüge des Herrn Broucek von Leos Janácek (1854-1928). Die Produktion von Regisseur Axel Weidauer, seinerzeit Spielleiter an der Oper Frankfurt, feierte am 27. April 2008 Premiere. Presse und Publikum zeigten sich dem komplexen Werk gegenüber offen, obwohl es sicherlich nicht mit den „populäreren“ Opern des tschechischen Komponisten wie Jenufa und Katja Kabanová oder Die Sache Makropulos – die alle drei bereits an der Oper Frankfurt zu erleben waren – zu vergleichen ist. So konnte man in einer der Kritiken lesen: „Das Publikum in Frankfurt ist begeistert von dieser urkomischen Opern-Rarität.

Oper Frankfurt / Die Ausflüge des Herrn Brocek - Arnold Bezuyen (Broucek) © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Die Ausflüge des Herrn Brocek – Arnold Bezuyen (Broucek) © Monika Rittershaus

Ein weiterer Rezensent konstatierte: „Frankfurt hat eine exzellente Besetzung zusammengetragen und meistert dieses vernachlässigte Juwel mit einer geschickten Kombination aus Risiko und Großzügigkeit.“ Vor diesem Hintergrund ist es erfreulich, dass die erste und letzte Wiederaufnahme der Produktion aus der Spielzeit 2007/08 gegenüber der Premiere relativ wenige Umbesetzungen aufweist. Vor allem die Titelpartie bleibt in den bewährten Händen des niederländischen Tenors Arnold Bezuyen. Auch die musikalische Leitung bleibt bei Johannes Debus, seinerzeit Kapellmeister an der Oper Frankfurt, inzwischen Musikchef der Canadian Opera Company in Toronto, der nun an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Zu den Neubesetzungen gehören der tschechische Tenor Ales Briscein (Mazal / Blankytny / Petrík), der 2011/12 als Janek in der Sache Makropulos sein Frankfurt-Debüt gab. Aus dem Ensemble sind Andreas Bauer (Würfl / caroskvoucí / Schöffe), Björn Bürger (Dichter / Oblacny / Vacek), Katharina Magiera (Kedruta) und Beau Gibson (Svatopluk cech) neu besetzt. Angeführt von Juanita Lascarro (Málinka / Etherea / Kunka) und Simon Bailey (Sakristán / Lunobor / Domsik) waren alle übrigen Sängerinnen und Sänger bereits bei der Premiere mit von der Partie.

Zum Inhalt: Als der biedere Hausbesitzer Broucek betrunken aus seiner Stammkneipe taumelt, hat er nur den einzigen Wunsch, den irdischen Ärgernissen wie zahlungsunfähigen Mietern, der Reichstagspolitik und widerspenstigen Damen zu entfliehen. So träumt er sich auf den Mond und sieht sich in überirdischen Sphären mit merkwürdigen, kunstverliebten Wesen konfrontiert, die sich anstatt von Schweinswürsten von Blumenduft ernähren. Der zweite Traum versetzt den Spießbürger in das Prag des Jahres 1420. Inmitten des tobenden Kampfes zwischen Hussiten und dem Heer des deutschen Kaisers Sigismund gilt er schnell als Verräter und wird zur Strafe in ein Fass gesteckt, aus dem der Wirt seiner Stammkneipe den mittlerweile wieder erwachten Träumer schließlich befreit.

Wiederaufnahme: Samstag, 5. Juli 2014, um 18.00 Uhr im Opernhaus, Weitere Vorstellungen: 9., 11., 13 Juli 2014 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

BESETZUNG:
Broucek: Arnold Bezuyen, Mazal / Blankytný / Petcík: Ales Briscein
Málinka / Etherea / Kunka: Juanita Lascarro, Sakristán / Lunobor / Domsik: Simon Bailey
Würfl / caroskvoucí / Schöffe: Andreas Bauer, Piccolo / Wunderkind / Scholar: Anna Ryberg, Komponist / Harfoboj / Miroslav: Peter Marsh
Maler / Duhoslav / Vojta: Michael McCown, Dichter / Oblacný / Vacek: Björn Bürger
Kedruta: Katharina Magiera, Svatopluk cech: Beau Gibson u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: COSÌ FAN TUTTE von W.A. Mozart, 07.03.2014

Februar 28, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme:

COSÌ FAN TUTTE von Wolfgang Amadeus Mozart, 

Text Lorenzo Da Ponte

 
Wiederaufnahme: Freitag, 7. März 2014, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Oper Frankfurt / Cosi fan tutte ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Cosi fan tutte ©Wolfgang Runkel

 
Musikalische Leitung: Hartmut Keil / Sebastian Zierer (ab 23. März 2014)
Inszenierung: Christof Loy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Corinna Tetzel
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer,  Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Malte Krasting,  Chor: Markus Ehmann
 
BESETZUNG:
Fiordiligi: Brenda Rae,  Dorabella: Paula Murrihy
Guglielmo: Joshua Hopkins / Sebastian Geyer (ab 29. März 2014)
Ferrando: Paul Appleby / Martin Mitterrutzner (ab 29. März 2014)
Despina: Barbara Zechmeister,  Don Alfonso: Simon Bailey
Chor der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
 
Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in der Inszenierung von Christof Loy gehört seit der Saison 2007/08 unbestritten zu den Dauerbrennern im Repertoire der Oper Frankfurt. Aber nicht nur die Zuschauer zeigen sich angetan von Loys reduzierter Inszenierung, die das Innenleben ihrer Protagonisten in den Mittelpunkt stellt – auch die Presse jubelte: „Ovationen für ein Frankfurter Mozart-Glück“. Nun wird die Produktion, für die Loy u.a. in der Umfrage des Fachmagazins Opernwelt – neben Hans Neuenfels – zum „Regisseur des Jahres“ 2008 gekürt wurde, zum vierten Mal wiederaufgenommen.
 
Oper Frankfurt / Cosi fan tutte © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Cosi fan tutte © Wolfgang Runkel

Zu den neu besetzten Ensemblemitgliedern zählen Brenda Rae (Fiordiligi) und Paula Murrihy (Dorabella). Die zuerst Genannte gehört seit der Spielzeit 2008/09 zum festen Sängerstamm der Oper Frankfurt, wo sie zuletzt als Zerbinetta in der Neuinszenierung von Strauss‘ Ariadne auf Naxos einen überragenden Erfolg feiern konnte. Die Irin Paula Murrihy ist seit 2009 Ensemblemitglied und begeisterte kürzlich Publikum und Presse als Fulvia in der Frankfurter Erstaufführung von Glucks Ezio. Als Guglielmo gibt der Kanadier Joshua Hopkins sein Hausdebüt. Zu seinen jüngsten Erfolgen gehören Auftritte als Marcello in Puccinis La Bohème an der Canadian Opera Company in Toronto sowie als Schaunard im gleichen Werk an der New Yorker Metropolitan Opera. 2011/12 gab der an der New Yorker Juilliard School ausgebildete Tenor Paul Appleby (Ferrando) in der Titelpartie von Strawinskys The Rake‘s Progress an der Oper Frankfurt sein Rollen- und Europadebüt. Nachdem er nun kürzlich in Nico Muhlys Two Boys – einer zeitgenössischen Oper über zwischenmenschliche Beziehungen im Internet – an der New Yorker Met aufgetreten ist, kehrt er nach Frankfurt zurück. Mit der Produktion vertraut sind seit der Premiere bzw. den vorigen Wiederaufnahmen die Ensemblemitglieder Barbara Zechmeister (Despina) und Simon Bailey (Don Alfonso) sowie die Alternativbesetzungen von Guglielmo und Ferrando, Sebastian Geyer und Martin Mitterrutzner. Auch Kapellmeister Hartmut Keil stand bei dieser Inszenierung bereits am Pult, während sein sich mit ihm abwechselnder Kollege Sebastian Zierer das Werk noch nicht in Frankfurt dirigiert hat.

 
Così fan tutte – So machen’s alle, ist das nüchterne Fazit einer Wette, welche die Offiziere Guglielmo und Ferrando mit dem Philosophen Don Alfonso abschließen. Um den von diesem propagierten Wankelmut aller Frauen, dem die Freunde die unverbrüchliche Treue ihrer Bräute Fiordiligi und Dorabella entgegenhalten, auf die Probe zu stellen, fassen die Herren einen Plan: Als Türken verkleidet erscheinen die Offiziere – kurz zuvor noch tränenreich in einen fiktiven Krieg verabschiedet – bei den Geliebten und bieten alle Verführungskünste auf, um die Damen zu erobern. Nicht zuletzt durch den Einfluss der in Liebesdingen versierten Zofe Despina kann anfänglicher Widerstand der Umworbenen gebrochen werden. Als das Verwirrspiel schließlich aufgedeckt wird, sind damit aber noch längst nicht alle Fragen geklärt…
 
Wiederaufnahme: Freitag, 7. März 2014, um 19.00 Uhr im Opernhaus, Weitere Vorstellungen: 16. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 21., 23., 29. März, 10. April 2014
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
 
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