Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die Passagierin, 08.03.2019

Februar 5, 2019 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Opernpremiere „Die Passagierin“ in Gera

Theater&Philharmonie Thüringen setzt seine Programmreihe „Wider das Vergessen“ fort und bringt mit „Die Passagierin“ eine tiefgründige Oper von Mieczys?aw Weinberg auf die Bühne. Premiere hat die Inszenierung von Kay Kuntze (Generalintendant) in der Ausstattung von Martin Fischer und unter der musikalischen Leitung von GMD Laurent Wagner am Freitag, 8. März 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters.

Mieczys?aw Weinberg (1919-1996) komponierte die Oper 1968 nach dem gleichnamigen Roman der polnischen Auschwitz-Überlebenden Zofia Posmysz (*1923). Das Werk handelt von Schuld und der Unmöglichkeit ihrer Verdrängung, aber auch von der Verantwortung nachfolgender Generationen, die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wachzuhalten. Zugleich geht es um die zeitlose Kraft der Liebe und der Musik.

Im Jahr 1960 begeben sich der bundesdeutsche Diplomat Walter Kretschmar und seine Frau Lisa an Bord eines Ozeandampfers, der sie nach Südamerika bringen soll. Bei einem Spaziergang auf dem Deck fährt Lisa plötzlich der Schrecken in die Glieder, meint sie doch in einer anderen Passagierin Martha wiederzuerkennen, ehemals jüdische Gefangene im KZ Auschwitz. Dort war Lisa einst als Aufseherin tätig. Böse Erinnerungen ergreifen sie. Walter jedoch weiß nichts von der dunklen Vergangenheit seiner Gattin.

Die szenische Uraufführung 2010 in Bregenz fand international große Beachtung; in Ostthüringen wird die bislang fünfte Inszenierung zu erleben sein.

In den Rollen singen Annette Schönmüller als Lisa, János Ocsovai als Walter, Anne Preuß als Marta, Alejandro Lárraga Schleske als Tadeusz, Miriam Zubieta als Katja, Juliane Bookhagen als Krystina, Jolana Slavíková als Vlasta, Dilara Ba?tar als Hannah, Judith Christ als Bronka, Sujin Bae als Yvette, Ina Westphal als Alte Frau, Kai Wefer als 1. SS-Mann/ Steward, Ulrich Burdack als 2. SS-Mann, Florian Neubauer als 3. SS-Mann, U?ur Okay als Älterer Passagier und Madeline Hartig als Kapo/ Oberaufseherin. Es singen der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen und Chorgäste. Es musiziert das Philhamonische Orchester Altenburg-Gera.

Einblicke in die Inszenierung gibt vorab Chefdramaturg Felix Eckerle im Gespräch mit dem Regieteam zur Matinee am Sonntag, 3. März 2019 um 11.00 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Der Eintritt dazu ist frei.

Begleitend zur Produktion wird vom 3. März bis 2. April 2019 im Spiegelfoyer des Geraer Theaters die Ausstellung „Zofia Posmysz – Auschwitz und Literatur“ (konzipiert vom MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau) gezeigt.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:
So. 10.03.2019, 14:30 Uhr
So. 17.03.2019, 16:00 Uhr
Di. 02.04.2019, 18:00 Uhr
Fr. 17.05.2019, 19:30 Uhr
So. 19.05.2019, 14:30 Uhr

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Erfurt, Theater Erfurt, Thüringer Staatsballett – GISELLE, 10.11.2018

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Theater Erfurt

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Alina Dogodina (Mutter) Herren des Thüringer Staatsballettss ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Alina Dogodina (Mutter) Herren des Thüringer Staatsballettss ©Viktor Koldamov

 Thüringer Staatsballett – Premiere GISELLE in Erfurt

Zum ersten Mal findet eine Premiere des Thüringer Staatsballetts nicht in Gera, sondern in Erfurt statt. Giselle ist die erste Koproduktion des Theaters Erfurt mit dem Thüringer Staatsballett von Theater&Philharmonie Thüringen. In Erfurt musiziert das Philharmonische Orchester Erfurt,  in Gera und Altenburg das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Bühnenbild und Kostüme entwirft Verena Hemmerlein.

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Herren des Thüringer Staatsballetts ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Herren des Thüringer Staatsballetts ©Viktor Koldamov

Am 10. November um 19.30 Uhr erlebt Silvana Schröders Adaption des fantastischen Balletts mit der Musik von Adolphe Adam ihre Premiere im Theater Erfurt. Die Geraer Premiere von Giselle  wird am 25. Januar 2019 die Ballettfestwoche eröffnen. Erstmalig treten die 22 Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts gemeinsam mit den 12 Eleven auf.

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Kristian Matia (rechts) und Luis Piva ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Kristian Matia (rechts) und Luis Piva ©Viktor Koldamov

Ballettdirektorin Silvana Schröder inszeniert Giselles Geschichte als perfekte  Illusion und das Tanzen als einen Prozess der Selbstentfaltung. In Giselles entrückter Welt ist alles verdreht. Sie ist einsam, sehnsüchtig nach Liebe und tanzt sich voller Leidenschaft in ihre Träume hinein. Die Grenzen von Realität und Vorstellung, von Wahrheit und Täuschung verschwimmen. Findet Giselle in Albrecht einen Mann, dem sie vertrauen darf, einen Partner, der ihre Liebe aufrichtig erwidert?

 

Das 1841 uraufgeführte Ballett Giselle ist ein Schlüsselwerk der französischen Romantik. Sein Libretto von Théophile Gautier (1811–1872) basiert auf Heinrich Heines Schilderung einer deutschen Sage in De l’Allemagne (1835): dem Glauben an gespenstische, tanzende Luftgeister, die in der Nacht treulose Männer zu Tode tanzen. Das Tanzen, eines der Lieblingsmotive der Romantik, steht als eigentliche Handlung des Balletts im Mittelpunkt. So entscheidet der Tanz nicht nur über das Schicksal Giselles, sondern auch über das Leben ihrer Liebhaber. Mit seiner vielseitigen, lyrisch-eleganten Ballettmusik von Adolphe Adam (1803–1856) gehört Giselle bis heute zu den beliebtesten Werken des klassischen Balletts.

Einführungsmatinee – Ensemble und Regieteam stellen sich in Erfurt vor am  So, 28.10.2018 11 Uhr  Rang frei! Einführung und Probenbesuch am  Di, 06.11.2018 18.30 Uhr

Aufführungen im Theater Erfurt: 10. Nov. 14. Nov., 16. Nov., 30. Nov., 8. Dez., 29. Dez. jeweils 19.30 Uhr, 13.1. 15 Uhr, 20.1. 18 Uhr – Tel: +49 (0) 361 22 33 155, online unter www.theater-erfurt.de

Aufführungen im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera: 25. 1.19.30 Uhr, 23. März 19.30 Uhr, 24. März 14.30 Uhr und 19. April 19.30 Uhr – Tel: +49(0)365 8279105, online unter www.tpthueringen.de

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Tschitti Tschitti Bäng Bäng, 12.06.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theate und Philharmonie Thüringen /  TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG Familienmusical Premiere: 25. Nov. 2016 Großes Haus Gera  Kai Wefer (Caractacus Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) © Sabina Sabovic

Theate und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄN – Kai Wefer (Caractacus Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) © Sabina Sabovic

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“

Die letzte Aufführung des Familienmusicals „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ in dieser Spielzeit ist am 12. Juni um 18.00 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera.

Theater und Philharmonie Thüringen /  TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG -  Kai Wefer (Caractacus Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) Mitte: Anne Preuß (Mrs. Philips) und Johannes Beck (Baron Scrumptious) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen /
TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG
– Kai Wefer (Caractacus Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius)
und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy)
Mitte: Anne Preuß (Mrs. Philips) und Johannes Beck (Baron Scrumptious) © Sabina Sabovic

Tschitti Tschitti Bäng Bäng – so der Name eines ungewöhnlichen Autos, den es nach den sonderbaren Geräuschen, die es beim Fahren macht, erhalten hat, fasziniert nicht nur die Kinder Jemima und Jeremy Potts, sondern auch den bösen Baron Bomburst. Der schickt seine Spione aus, es der bezaubernden Familie Potts, die den Rennwagen erst wieder Instand gesetzt hat, abzunehmen. Eine abenteuerliche Verfolgungsjagd beginnt. Tschitti Tschitti Bäng Bäng mit seiner unschlagbaren Ohrwurmmelodie wird jeden bezaubern, der es rollen, schwimmen und fliegen sieht! Dafür ziehen nicht nur die vielen mitwirkenden Sänger und Tänzer alle Register, sondern auch die Techniker hinter der Bühne.

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Oedipe von George Enescu, 13.04.2018

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Theater und Philharmonie

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Kai Wefer (Theiresias) mit Sébastien Soulès (Oedipe) kniiend © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Kai Wefer (Theiresias) mit Sébastien Soulès (Oedipe) kniiend © Ronny Ristok

 OEDIPE von George Enescu

Theater&Philharmonie Thüringen bringt mit Oedipe die einzige Oper des genialen Rumänen George Enescu auf die Bühne. Atmosphärisch dicht und farbenprächtig erzählt Enescu einen großen Menschenmythos: die Geschichte des Ödipus von der Geburt bis zum Tod. Dieses 1936 in Paris uraufgeführte Meisterwerk geriet in den Schatten des II. Weltkriegs und wurde seither nur sehr selten aufgeführt, sodass ihm bis heute der verdiente Sprung ins Repertoire verwehrt blieb.

Premiere in Gera in der Regie von Generalintendant Kay Kuntze ist am 13. April um 19.30 Uhr im Großen Haus. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Für die Titelpartie wurde der Franzose Sébastien Soulès engagiert.

Die monumentale Komposition des Rumänen George Enescu (1881-1955) basiert auf den antiken Dramen Oedipus Tyrannos und Oedipus auf Kolonos von Sophokles, geht jedoch recht frei mit den Vorlagen um. So beginnt die Oper bereits bei Ödipus’ Geburt; eine besondere Bedeutung kommt auch dessen Begegnung mit der Sphinx zu. Oedipe gilt als das Meisterwerk Enescus. Die Oper, so der Komponist, muss „ihren Schwung behalten. Kein Pathos, keine Wiederholungen, kein unnötiges Geschwätz. Die Handlung muss sich schnell entwickeln.“ Quelle seines Kompositionsstils ist die Volksmusik seiner rumänischen Heimat. Dies manifestiert sich in einer ständig changierenden Melodie, Harmonie und Klangfarbe, die den Hörer von Anfang bis Ende einnimmt.

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Sébastien Soulès (Oedipe) und Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Sébastien Soulès (Oedipe) und Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Ödipus ist der Enthüllungskrimi in der griechischen Mythologie: Ein Orakel verkündet, dass der Sohn des Lajos seinen Vater töten und seine Mutter heiraten wird. Die entsetzten Eltern lassen den Neugeborenen mit zusammengebundenen Füßen aussetzen. Er wird aber von einem Hirten gerettet und nach Korinth gebracht, wo er als Sohn des Königs aufwächst. Als Ödipus das Orakel von Delphi aufsucht, wird auch ihm das Schicksal geweissagt, den Vater zu töten und die Mutter zu ehelichen. Um dem zu entgehen, flieht er von seinen vermeintlichen Eltern aus Korinth und trifft dabei auf seinen leiblichen Vater Lajos, den er nach einem heftigen Streit im Kampf tötet. Er befreit Theben von der grausamen Sphinx und heiratet die Witwe des Lajos, seine Mutter, mit der er vier Kinder zeugt. Anzeichen verdichten sich, dass sich der einstige Orakelspruch erfüllt haben könnte. Unerbittlich forscht Ödipus nach der Wahrheit. Als er die Zusammenhänge begreift, sticht er sich die Augen aus. Mit seiner Tochter Antigone begibt er sich auf eine lange Wanderschaft…

Bühnenbild und Kostüme entwirft Duncan Hayler. Für die wissenschaftliche Beratung wurde der Archäologe Prof. Dr. Ulrich Sinn gewonnen. Es spielt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera.

Oedipe George Enescu, Jokaste Béela Müller · Kreon Johannes Beck · Tiresias Kai Wefer · Hohepriester/ Phorbas/ Wächter Ulrich Burdack · Hirte Frank Ernst  · Laios Timo Rößner · Sphinx/ Merope Christel Loetzsch · Theseus Alejandro Lárraga Schleske · Antigone Miriam Zubieta · eine Thebanische Frau Pihla Terttunen (Mitglied des Thüringer Opernstudios)

Der Opern-, Kinder- und Jugendchor singt in der Einstudierung von Holger Krause. Es tanzt das Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen.

OEDIPE von  George Enescu;  Premiere am 13. April 2018, weitere Vorstellungen: 21. April und 18. Mai 2018, jeweils 19.30 Uhr.


Sébastien Soulès wurde in Orléans (Frankreich) geboren und studierte Gesang am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris sowie an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Harald Stamm. Meisterkurse bei Walter Berry, Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender und Jose van Dam.

Zuletzt war er u. a. als Hidraot in Glucks Armide in Bern, als Der Mann von La Mancha (Don Quijote) in Biel, als Scarpia in Puccinis Tosca und als Golaud in Pélleas et Mélisande am neuen Opernhaus Linz, in der Titelpartie von Bergs Wozzeck am Theater Augsburg, als Kurwenal am Teatr Wielki Warschau sowie als Ruprecht in L´ange de Feu von Sergej Prokofiev in der Inszenierung von Silviu Purc?rete beim renommierten Opernfestival in Miskolc/Ungarn, Graf Homonay in Strauß ´ Der Zigeunerbaron bei den Festspielen Langenlois und in der UA Displace beim Festival Musiktheatertage Wien sehr erfolgreich.

Im Sommer 2016 war er als Orazio in der umjubelten Neuproduktion Amleto von Franco Faccio bei den Bregenzer Festspielen zu erleben (inkl. TV-Liveübertragung), wohin er 2017 als Zuniga in Carmen und als William Bankes in der UA To the lighthouse zurückkehrt. Weitere Pläne umfassen u.a. sein Debüt an der Oper Leipzig in Gounods Cinq-Mars sowie Kaspar in einer Neuproduktion Der Freischütz“ am Theater Baden.

2013/14 war er u. a.  in Schrekers Der Schatzgräber in Linz, als Figaro und Zuniga an der Volkoper Wien, als Escamillo an der Opera de Tours, als Mitterhofer in Elegie für junge Liebende von Henze in Wiesbaden, in der Uraufführung von Moby Dick in Warschau, sowie bei der Styriarte in Graz als Kaspar im Freischütz zu erleben.

In der Saison 2012/13 hatte Sébastien Soulès einen Residenzvertrag an der Volksoper Wien und debütierte in derselben Spielzeit als Fliegender Holländer in Hildesheim. Desweiteren sang er in der Uraufführung von Join bei den Wiener Festwochen. Außerdem gestaltete der Bariton die Rolle des Popolani (Barbe-Bleue, Offenbach) bei der Styriarte Graz unter Nikolaus Harnoncourt.

2011/2012 sang Soulès die Titelrolle in Friedrich Cerhas Baal in Wien und Konzerte mit einer Auswahl von Liedern aus Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Orchestra di Padova e del Veneto. In derselben Spielzeit debütierte der Bariton an der Volksoper Wien. Außerdem war er als Scarpia in Tosca in einer Produktion des Landestheaters Niederbayern und als Graf (Le Nozze di Figaro) beim Festival d’Antibes zu erleben.

2010/2011 hatte Sébastien Soulès großen Erfolg als Don Giovanni und als Marcello (La Bohème) am Opernhaus Halle, sowie als Albert in Massenets Werther am Theater Koblenz. Bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden sang er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden den Humbert Humbert in der Uraufführung von Schedrins Lolita unter Marc Piollet in der Regie von Konstanze Lauterbach.

Sébastien Soulès ist Preisträger des Willi-Domgraf-Fassbaender-Wettbewerbs, München.

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