Görlitz, Gerhart Hauptmann Theater, Sommertheater mit Besucherrekord, August 2019

August 14, 2019 by  
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Gerhart Hauptmann Theater

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Sommertheater mit neuen Besucherrekord

Am vergangenen Wochenende ging am Zittauer Theater die Sommertheatersaison des Schauspiels zu Ende und jetzt ist klar ­– Vier Fäuste für ein Halleluja hat den Besucherrekord für die Waldbühne in Jonsdorf geknackt. Insgesamt 22.203 Besucher wurden bei den 25 Vorstellungen gezählt. Auch die Besucherzahlen von Schillers Schauspiel Die Räuber, welches im Zittauer Klosterhof gespielt wurde, können sich sehen lassen. 2.120 Zuschauer besuchten die Inszenierung.

Der Blick auf die Besucherzahlen beweist: Italowestern und Sturm und Drang kamen gut an in diesem Sommer. Vier Fäuste für ein Halleluja hat einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Sagenhafte 22.203 Besucher sahen sich in diesem Jahr die Bühnenadaption des Bud Spencer und Terence Hill Kultfilms auf der Waldbühne in Jonsdorf an. Auch der Zittauer Klosterhof konnte einen regen Besucherandrang verzeichnen. 2.120 Zuschauer verfolgten den Kampf der Moor Brüder Karl und Franz in Schillers Die Räuber. Mit insgesamt 24.323 Besuchern geht somit eine unglaublich erfolgreiche Sommertheatersaison im Schauspiel am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau zu Ende. Bambi und Trinity sind auch im Sommer 2020 wieder auf der Waldbühne in Jonsdorf zu erleben. Mit den Uraufführungen der Bühnenadaption von Die rechte und die linke Hand des Teufels und Ein Biss für zwei – Das Blutsauger-Duell wollen wir an die Besucherzahlen von diesem Jahr anknüpfen.

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Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Open-Air-Konzert, 18.08.2019

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Das TfN ist wieder da!

Das Theater für Niedersachsen ist aus der Sommerpause zurück und startet mit einem großen Open-Air-Konzert auf dem Domplatz in die aufregende und vielseitige letzte Spielzeit von Intendant Jörg Gade. Der Ticketvorverkauf für alle Stücke startet am 8. August, 10 Uhr.

Der Spielzeitstart am TfN ist in diesem Jahr besonders aufregend: Durch die Sanierung des Stadttheaters gehen die ersten Veranstaltungen der Saison an verschiedenen Orten in Hildesheim über die Bühne. Und noch etwas ist neu: Der allseits beliebte Theatergarten findet nicht zu Beginn der Saison statt, sondern an dessen Ende und ist damit ein letzter Abschiedsgruß von Intendant Jörg Gade, der das TfN im Sommer 2020 verlässt.

Theater für Niedersachsen / Saisoneröffnung 2019-20 © C. Grossmann

Theater für Niedersachsen / Saisoneröffnung 2019-20 © C. Grossmann

Den Startschuss für die Saison 2019/20 gibt das große Open-Air-Konzert auf dem Domplatz am Sonntag, 18. August, unter der musikalischen Leitung von Florian Ziemen. Mit Wagners Ouvertüre zum „Tannhäuser“, Beethovens 5. Sinfonie und Mendelssohns Violinkonzert e-Moll präsentiert die TfN-Philharmonie unvergängliche Klassiker des Konzertrepertoires. Der Eintritt ist frei. Im August findet sich außerdem noch ein zweites großes Konzert auf dem Programm: Bei „La vie en rose“ im Kloster Marienrode am Samstag, 24. August, obliegt die Leitung Chordirektor Achim Falkenhausen unter Beteiligung der Philharmonie, des Chors und des Kinderchors des TfN.

Die erste Premiere der Spielzeit am Samstag, 7. September, führt das TfN-Schauspielensemble in das Burgtheater auf der Domäne Marienburg. Regisseurin Alice Asper dramatisiert Ödön von Horváths 1937 erschienenen Roman „Jugend ohne Gott“ für das TfN neu und stellt die Frage, wie eine Gesellschaft ins Totalitäre kippt. Am Freitag, 20. September, starten dann auch die MusicalCompany und das Opernensemble in die neue Spielzeit. Gemeinsam mit der TfN-Philharmonie und vielen Statistinnen und Statisten laden sie das Publikum zu einem Kurzurlaub nach Österreich ein: Die Kult-Operette „Im weißen Rössl“ wird in Szene gesetzt von Erik Petersen und choreografiert von Ludwig Mond. Sowohl zur Domäne Marienburg als auch zur Halle39 sorgt das TfN für einen kostenlosen Shuttle-Service.

Am 16. November öffnet sich dann zum ersten Mal der Vorhang im frisch sanierten Stadttheater und die Spielzeit nimmt mit dem monumentalen Musiktheaterwerk „Tristan und Isolde“ richtig an Fahrt auf. Weitere Informationen sowie das gesamte Programm der Spielzeit 2019/20 stehen auf der Homepage des TfN (www.tfn-online.de) zur Verfügung.

Karten für alle Stücke sind ab 8. August, 10 Uhr, im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter 05121 16931693 sowie unter www.tfn-online.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Auch bei der ersten Theatersprechstunde am Samstag, 10. August, 10 bis 13 Uhr, auf dem Vorplatz der Literaturkirche St. Jakobi, können Karten erworben werden.

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Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Junge Choreografen, 12.07.2019

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

„Junge Choreografen“

Tanz von seiner jungen und unerwarteten Seite

Pforzheim. Tanzen können sie, die Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Theater Pforzheim! Virtuos und stilsicher bewegen sie sich voller Gefühl und Ausdruck durch all jene Werke, die ihnen entweder auf den Leib choreografiert worden sind oder die sie gemeinsam mit den anderen Künstlern auf die Bühne zaubern – vom Musicalballett bis zur Rock-Oper.

Ende der Spielzeit zeigen sie, dass sie auch choreografieren können und wollen. Sie wechseln die Seite, kreieren selbst eigene Stücke und definieren Bewegungsflüsse – von der ersten Idee bis zu jenem Moment, an dem die Kollegen sie schließlich tanzen werden. Seitdem der Stuttgarter Fritz Höver vor Jahrzehnten das Format der „Jungen Choreografen“ ins Leben gerufen hat, um Menschen mit choreografischem Talent zu entdecken, ist es an vielen Theatern in Deutschland kopiert und dort jeweils zu einer wichtigen Plattform geworden, um den hauseigenen Nachwuchs in der Kunst der Choreografie zu fördern.

Am Theater Pforzheim bestücken gleich sieben „Junge Choreografen“ mit acht Neukreationen die diesjährige Ausgabe der „Jungen Choreografen“ im Podium: Eleonora Pennacchini, die das Publikum in dieser Spielzeit in der Rolle des Feuervogels sowie als Hera, Gattin des Zeus, tief berührt hat; die Niederländerin Evi van Wieren, die in „Ovid – Verwandlungen“ in die Rolle der Eurydike geschlüpft ist und in „Metamorphosen“ eine von Zeus´ Frauen verkörpert hat; der Australier Isaac di Natale, der in „Der Feuervogel“ ausdrucksstark das Unheil symbolisierte und in „Ovid“ als verzauberter Hirsch stirbt; Johannes Blattner, der in so verschiedenen Rollen wie Falco, Orpheus oder mächtig-egozentrischer Zeus ein ganzes Psychogramm von die Zeiten charakterisierenden Figuren auffächert. Stella Covi und Dario Wilmington, deren Uraufführungen sie zugleich als Abschlussarbeiten für ihren Bachelor an ihren jeweiligen Hochschulen, der Zürcher Hochschule der Künste und der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, einreichen, vervollständigen ebenso wie Antoine Audras das Programm. Gemeinsam führen sie ihr Publikum, das sich auf einen der vielseitigsten und „unerwartetsten“ Tanzabende am Theater Pforzheim freuen darf, in die Tiefen zwischenmenschlicher Begegnungen, mysteriöser Menschenspiele, gesellschaftlicher Debatten und poetischer Wirklichkeiten.


Junge Choreografen
Eleonora Pennacchini: Behind the Scenes
Tanz: Alba Lopez, Selene Martello, Evi van Wieren, Johannes Blattner
Leon Damm, Abraham Iglesias
Evi van Wieren: Unpuzzle.
Tanz: Selene Martello, Isaac di Natale
Antoine Audras: Bagarre
Tanz: Alba Lopez, Selene Martello
Isaac Di Natale: After Dinner Special
Tanz: Isaac die Natale
Johannes Blattner: Cooking, Cleaning and Vaginas
Tanz: Alba Valenciano, Eleonora Pennacchini, Evi van Wieren, Elias Bäckebjörk, Sophie Lochmann (a.G.)
Stella Covi: N.N.
Tanz: Elias Bäckebjörk, Abraham Iglesias
Dario Wilmington: I want your piece
Tanz: Evi van Wieren, Leon Damm, Dario Wilmington
Johannes Blattner/Eleonora Pennacchini: Tango
Tanz: Eleonora Pennacchini, Johannes Blattner
Kostüme Katharina Andes
Choreografische Assistenz Damian Gmür
Dramaturgie Alexandra Karabelas

Premiere am Freitag, 12. Juli um 20 Uhr im Podium

Weitere und letzte Vorstellung am Sonntag, 14. Juli um 20 Uhr im Podium

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Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, DIE KUNST DER FUGE – Ballett Uraufführung, 15.07.2019

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

 DIE KUNST DER FUGE – Ballett  – Uraufführung

Musik Johann Sebastian Bach – Choreografie Antoine Jully

Premiere: 15.6.2019 20 Uhr, Soiree: 05.6.2019 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen: Mi 19. Juni, Fr 21. Juni, Sa 22. Juni, So 30. Juni (15 Uhr), Di 02. Juli, Sa 06. Juli 2019

Einen unvollendeten Zyklus von 14 Fugen und vier Kanons hinterließ Johann Sebastian Bach 1750 „welche[r] alle Arten der Contrapuncte und Canonen, über einen e i n t z i g e n Hauptsatz enthält“, wie im Nekrolog auf Bach steht. Auf den Notenseiten war nicht vermerkt, für welches Instrument das Werk gedacht war, das seit seiner Erstausgabe 1751 Die Kunst der Fuge heißt.

Johann Sebastian Bach © IOCO / H Gallee

Johann Sebastian Bach © IOCO / H Gallee

So hat Antoine Jully, Ballettdirektor und Chefchoreograf der BallettCompagnie Oldenburg, ein neues musikalisches Arrangement für seine choreografische Uraufführung in Auftrag gegeben. Der in Oldenburg lebende Sänger, Stimmkünstler und Tontechniker Gunnar Brandt-Sigurdsson hat dafür u. a. Aufnahmen mit dem Ventapane-Quartett und dem Organisten der Lamberti-Kirche Tobias Götting gemacht. Vor allem aber hat er vier Stücke für Stimme bearbeitet – dabei faszinieren ihn, genau wie den Choreografen, die nahezu unendlichen Variationsmöglichkeiten der Fuge.

Choreografie, Bühne  Kostüme:  Antoine Jully, Musikalisches Arrangement  / Stimme: Gunnar Brandt-Sigurdsson, Umsetzung Bühnenbild: Georgios Kolios, Licht: Sofie Thyssen

Mit: Laura Cristea, Adi Hanan, Maelenn Le Dorze, Nicol Omezzolli, Caetana Silva Dias, Teele Ude; Francesco Fasano, Lester René González Álvarez, Oliver Jones, Herick Moreira, Gianluca Sermattei

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