Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan September & Oktober 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein im September & Oktober 2020

am 11. September starten wir in die Spielzeit 2020/21 und geben Ihnen hier einen Überblick unserer Premieren und Sonderveranstaltungen im September und Oktober.

 

Oper am Rhein


Freitag, 11.09. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE
Comedian Harmonists in Concert


Freitag, 18.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Comedian Harmonists in Concert

Als Hommage an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs präsentiert die Deutsche Oper am Rhein zu Saisonbeginn einen moderierten Konzertabend mit den beliebtesten Liedern der Comedian Harmonists. In der funkelnden Glitzerwelt der nachkriegsbewegten 1920er Jahre strahlte ihr Stern besonders hell: Das sechsköpfige Ensemble begeisterte mit einer in Deutschland bis dahin unbekannten Mischung aus frechen Unterhaltungs­schlagern und lupenreinem Harmoniegesang („Ein Freund, ein guter Freund“, „Veronika, der Lenz ist da“). Die Machtergreifung der Nationalsozialisten beendete die Erfolgsgeschichte der zur Hälfte jüdisch besetzten Formation. 1935 trennten sich die Comedian Harmonists, doch ihre Musik lebt bis heute fort.


Sonntag, 13.09. 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf,
Rangfoyer
Symphoniker im Foyer

Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan durch ein erlesenes kammermusikalisches Angebot. An diesem Sonntag stehen Werke von Johann Sebastian Bach auf dem Programm, darunter sein Brandenburgisches Konzert Nr.5 D-Dur, BWV 1050 für Flöte, Solovioline, Cembalo und Streicher. Die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier singt Bachs Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ (BWV 51).


Samstag, 19.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Der Kaiser von Atlantis

Spiel in einem Akt von Viktor Ullmann
Im Konzentrationslager Theresienstadt komponierte Viktor Ullmann 1943/44 eine vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Über­windung: Als der tyrannische Kaiser Overall den Krieg Aller gegen Alle verkündet, verweigert der Tod seinen Dienst. Fortan kann niemand mehr sterben – mit fatalen Folgen.
Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindring­liches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist. Regie führt Ilaria Lanzino, die im Januar 2020 mit dem Europäischen Opernregie-Preis (EOP) ausgezeichnet wurde.


Freitag, 02.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Vissi d’Arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne

Die szenische Collage von Johannes Erath erzählt von der Wiedereroberung des Bühnenraums. Von Spielarten der Nähe, Möglichkeiten des Bühnenkusses, Stolper­kanten der abständigen Bühnenhygiene, dem Zauber des ersten Tons. Zu Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Nat King Cole entwirft er mit Sänger*innen und Orchestermusiker*innen einen Abend über die große Liebe Oper.


Donnerstag, 29.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Masel Tov! Wir gratulieren!
Komische Oper von Mieczys?aw Weinberg

Der lebendige Puls eines jeden herrschaftlichen Haushalts schlägt im Untergeschoss. Das gilt auch und ganz besonders für die mit charmant-schrägem Witz erzählte Oper „Masel Tov!“. Im hochwohlgeborenen Haus einer jüdischen Dame in Odessa steht anno 1899 die Verlobung der Tochter an, während im Souterrain bei gleichzeitiger Vorbereitung des Festessens gesehnt, geflirtet und deftig gelästert wird. Der jüdisch-polnische Komponist Mieczys?aw Weinberg („Die Passagierin“), zeigt sich in dieser Oper von seiner heiteren Seite und spielt bissig-humorvoll mit seinen musikalischen Wurzeln.


Sonntag, 04.10. 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf, Rangfoyer
Symphoniker im Foyer
Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan durch ein erlesenes kammermusikalisches Angebot. An diesem Sonntag steht Ludwig van Beethovens Klavierquintett Es-Dur op. 16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott auf dem Programm. David Fischer singt Beethovens Schottische Lieder op. 108 (Auswahl) für Tenor, Violine, Violoncello und Klavier.


Montag, 05.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Rendezvous um halb 8
Ein musikalisches Blind Date

Die Deutsche Oper am Rhein lädt zum musikalischen Blind Date ins Opernhaus Düsseldorf ein. Was die Teilnehmer dort erwartet, erfahren sie erst am Abend selbst. Alles, was Sie mitbringen müssen, sind ein wenig Neugier und gute Laune. Die Oper sorgt für das stilvolle Ambiente und ein hochkarätiges Programm mit  Solist*innen aus ihrem Ensemble. Herzklopfen ist erwünscht, Verlieben nicht ausgeschlossen!


Freitag, 09.10. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE:
Chorkonzert
mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein

Unverzichtbar für die großen und kleineren Choropern im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein, zeigt sich der Opernchor in dieser Spielzeit überraschend anders: Auf dem Programm der insgesamt vier Chorkonzerte in Duisburg und Düsseldorf stehen Johannes Brahms‘ „Schicksalslied“ op. 54, Edward Elgars „Lux Aeterna“ und Leonard Bernsteins mitreißende „Chichister Psalms“ in einer Kammerfassung für kleine Chor- und Instrumentalbesetzung.


Sonntag, 11.10. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Viva l’italianità!
Ein Abend mit Adela Zaharia, Ramona Zaharia, Bogdan Baciu und Bogdan Talo?


Freitag, 23.10. 19.30 Uhr
Theater DuisburgPREMIERE:
Viva l’italianità!
Ein Abend mit Adela Zaharia, Ramona Zaharia, Bogdan Baciu und Bogdan Talo?

Vier hochkarätige Solist*innen der Deutschen Oper am Rhein lassen den Belcanto hochleben und drücken in der Musik von Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti und Gioacchino Rossini die großen Gefühle der italienischen Oper aus. Von Dirigent David Crescenzi am Flügel begleitet, geben sie im Oktober sieben Konzertabende in Düsseldorf und Duisburg.


Sonntag, 25.10. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Operette konzertant: Salon Pitzelberger
Ein musikalisches Glanzstück von Jacques Offenbach: Sein „Salon Pitzelberger“ ist die perfekte Bühne für den beißenden Witz und die heitere Komik, die der französischen Operette innewohnen.

Ballett am Rhein


PREMIERE:
A First DateEin Ballettabend in drei Teilen mit Choreographien von Demis Volpi, Aszure Barton, Andrey Kaydanovskiy, Mario Galizzi und José Limón

Der erste Abend des neuen Ballettdirektors Demis Volpi heißt „A First Date“ und ist – wie der Titel verrät – dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. In drei inhaltlich eigenständigen Episoden tanzt die Compagnie Ausschnitte aus Volpis bisherigen Arbeiten und präsentiert dessen erste Miniatur-Uraufführung mit dem Ballett am Rhein.

Wegen der geltenden Abstandsregelungen hat Demis Volpi seine 45 Tänzerinnen und Tänzer in kleine Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine Episode gestalten. Wer Episode 1 bis 3 besucht, lernt so die ganze Compagnie kennen. Aber selbstverständlich steht auch jeder Abend für sich und gibt einen ersten Eindruck von den neuen Handschriften, die das Ballett am Rhein künftig prägen werden.


Freitag, 11.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 1:
Demis Volpi – Ausschnitte aus „Big blur“, „Chalkboard memories“, „Quasi und fantasia“, “Elegie“ / Andrey Kaydanovskiy – Ausschnitt aus „Love Song“


Samstag, 12.09.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 2:
Demis Volpi – “Ballet Class”, Uraufführung / Mario Galizzi “Spectre de la rose” / Aszure Barton – Ausschnitt aus “Awáa”


Sonntag, 13.09. 18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 3: José Limón – „Chaconne“ / Demis Volpi – Ausschnitte aus “Private light”, „Allure“, Uraufführung


Freitag, 18.09. 19.30 Uhr
Theater DuisburgBallett am Rhein – A First Date, Episode 1:
Demis Volpi – Ausschnitte aus „Big blur“, „Chalkboard memories“, „Quasi und fantasia“, “Elegie“ / Andrey Kaydanovskiy – Ausschnitt aus „Love Song“


Samstag, 19.09. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 2:
Demis Volpi – “Ballet Class”, Uraufführung / Mario Galizzi “Spectre de la rose” / Aszure Barton – Ausschnitt aus “Awáa”


Sonntag, 20.09. 18.30 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 3:
José Limón – „Chaconne“ / Demis Volpi – Ausschnitte aus “Private light”, „Allure“, Uraufführung


Donnerstag, 15.10. 20.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein: Far and near are all around
Juanjo Arqués – Uraufführung / Demis Volpi – Uraufführung


Freitag, 30.10. 20.00 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein: Far and near are all around
Juanjo Arqués – Uraufführung / Demis Volpi – Uraufführung

Um das oft unsichtbare Phänomen der Vereinsamung in einer medial eng vernetzten Welt geht es in „Far and near are all around“ – übersetzt etwa „Umgeben von Ferne und Nähe“. Juanjo Arqués, seit 2016 als Young Creative Associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig, wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden. Die zweite Uraufführung des Abends choreographiert Demis Volpi zu Caroline Shaws „Partita for 8 Voices“. In seinem Stück geht es weniger um die Vereinzelung des Menschen als vielmehr um das Herausarbeiten einer einzelnen Bewegung.


—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Köln, Philharmonie Köln, 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, 02.04.2014

März 25, 2014 by  
Filed under Philharmonie Köln, Pressemeldung

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Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker: Bach, Dean, Ellington, Eötvös, Schumann, Simons

 
02.04.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
 
Johann Sebastian Bach / Valter Despalj 
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051
für zwei Violen, zwei Viole da gamba, Violoncello, Violone und Basso continuo. Arrangiert für Violoncello-Ensemble
 
Robert Schumann / Ludwig Quandt 
Waldscenen. Neun Clavierstücke op. 82 (1848/49)
Auszüge arrangiert für zwölf Violoncelli
 
Peter Eötvös 
Dodici (2014)
für zwölf Violoncelli
Kompositionsauftrag der KölnMusik
Uraufführung
 
Pause 
 
Brett Dean 
Twelve angry men (1996)
für zwölf Violoncelli
 
Marijn Simons 
Dances for 12 op. 71 (2012)
für zwölf Violoncelli
 
Duke Ellington / Juan Tizol 
Caravan (1936)
 
Von den sage und schreibe 30 Kammermusik-Ensembles, die sich aus den Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zusammensetzen, sind die 12 Cellisten das berühmteste. In den über 40 Jahren seines Bestehens wurde dem vollen Cello- Dutzend mehr als 60 Originalwerke u. a. von Xenakis und Rihm auf den Leib geschrieben. Auf Einladung der KölnMusik reiht sich Peter Eötvös jetzt in diese Riege ein – mit dem Auftragswerk »Dodici«. 
 
—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

Würzburg, Mainfrankentheater Würzburg, 4. Sinfoniekonzert, 19./20.04.2012

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Mainfrankentheater Würzburg

4. Sinfoniekonzert  „Concertare“

19. und 20.April 2012 | 20 Uhr | EF 19.30 Uhr

Hochschule für Musik, Gebäude Hofstallstraße

Violine: Franz Peter Fischer (Bach), Denis Goldfeld (Paganini)
Flöte: Stefan Albers

…:       Léon Berben
Dirigent: Enrico Calesso
Philharmonisches Orchester Würzburg

Programm:

Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 5 in D-Dur
(BWV 1050)
Niccolò Paganini Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 in h-Moll op. 7 „La campanella“
Béla Bartók Konzert für Orchester

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Enrico Calesso

Der im italienischen Treviso geborene Enrico Calesso studierte am venezianischen Konservatorium „Benedetto Marcello“ Klavier bei Anna Colonna Romano, ferner Orgel, Komposition und Chordirigieren. Parallel dazu schloss er 1998 ein Philosophiestudium an der Universität „Ca’ Foscari” in Venedig ab. 2000 bis 2005 studierte er an der Musikuniversität Wien Orchesterdirigieren bei Uros Lajovic und Korrepetition bei Konrad Leitner. Neben einer breiten Konzerttätigkeit als Pianist, Klavierbegleiter und Chordirigent war er bereits seit dem Studium Korrepetitor und Musikalischer Assistent bei verschiedenen Opernproduktionen, unter anderem bei den Bregenzer Festspielen und den Wiener Festwochen. Wichtige Erfahrungen sammelte er als Assistent von Ulf Schirmer. 2008 wurde er musikalischer Leiter der Oper Klosterneuburg und gab dort sein Debüt mit Mozarts „Don Giovanni“. Es folgten Donizettis „La Fille du Regiment“ und Bizets „Carmen“. Enrico Calesso war zudem als Dirigent beim Radio Symphonieorchester Wien, beim Philharmonischen Orchester Erfurt, bei der Filarmonia Veneta Malipiero sowie bei der Sinfonietta Baden zu erleben. Bevor er zur Spielzeit 2010/2011 als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD an das Mainfranken Theater Würzburg wechselte, war er als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors am Theater Erfurt beschäftigt. In der Saison 2010/2011 hatte er die musikalische Leitung der Wiederaufnahme von „Le nozze di Figaro“, ebenso wie der Operette „Das Feuerwerk“ und Rossinis „La Cenerentola“ inne. Im Sommer 2011 war er neben Ulf Schirmer musikalischer Leiter von Umberto Giordanos „Andrea Chénier“ bei den Bregenzer Festspielen. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Enrico Calesso Generalmusikdirektor des  Mainfranken Theaters Würzburg.

Stefan Albers war Privatschüler von Alexander Stein, dem Soloflötist des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Während dieser Zeit gewann er zweimal den ersten Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend musiziert”. Es schloss sich das Studium in Karlsruhe in der Klasse von Professor Renate Greiss-Armin und Mathias Allinan an. Ab 2005 wechselte er in die Solistenklasse von Professor Jacques Zoon nach Genf. Bereits während der Studienzeit wurde Stefan Albers als Soloflötist der Heidelberger Sinfoniker engagiert. Er wirkte zudem bei verschiedenen Orchestern mit, darunter die Deutsche Kammerakademie Neuss und das Auswahlorchester des Schleswig-Holstein Musikfestival. Der Flötist war Stipendiat des „Deutschen Musikwettbewerbes” in Berlin und war im Sommer 2005 Semifinalist des „Internationalen Flötenwettbewerbes Kobe”. Seit 2006 ist er Soloflötist im Philharmonischen Orchester Würzburg. Beim renommierten Mozartfest Würzburg konzertiert Stefan Albers seit 2007 regelmäßig als Solist sowie im Kammerensemble.

Der Geiger Franz Peter Fischerstudierte Violine in München und Düsseldorf. 1986 wurde er Erster Konzertmeister der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz, seit 1988 ist er in gleicher Funktion im Philharmonischen Orchester Würzburg tätig. Er ist zudem Dozent im Fach Violine an der hiesigen Hochschule für Musik. Fischer, der mit Musikern wie Nikolaus Harnoncourt und Reinhard Goebel konzertierte, erhielt von verschiedenen deutschen Orchestern Einladungen als Konzertmeister und Solist. In letzter Zeit widmet sich der Violinist außerdem intensiv den vergessenen fränkischen Komponisten der Mozartzeit. 2007 gründete er das „Concerto Würzburg“, das seitdem regelmäßig zu Gast beim renommierten Mozartfest Würzburg ist. In der Konzertreihe „Spitälsche Musikbesichtigung“ präsentiert er mit dem Ensemble Werke von Kreusser, Vogler, Sterkel und anderen. Franz Peter Fischer konzertierte in nahezu allen europäischen Ländern sowie in Japan, USA und Südafrika.

Denis Goldfeld, Sohn einer Musikerfamilie, erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Violinunterricht. Mit elf Jahren gewann er den Großen Preis beim Nationalen Russischen Violinwettbewerb. Sein Studium führte ihn zu Professor Zachar Bron an die Musikhochschule Lübeck. Die Zusammenarbeit mit Isaac Stern in den Jahren 1995-98 war für seine künstlerische Entwicklung von besonderer Bedeutung.

Bei zahlreichen internationalen Wettbewerben gewann Denis Goldfeld 1. Preise, so beim Wieniawski–Wettbewerb, beim internationalen Wettbewerb in Bayreuth sowie beim Oistrach–Wettbewerb.

Denis Goldfeld hat bereits mit vielen renommierten Musikern, darunter Henri Sigfridsson, Vassili Lobanov, Cedric Tiberghien, Nicolas Altstaedt und Lera Auerbach gearbeitet und Soloabende in Europa, den USA (Carnegie Weil Recital Hall) und Israel gegeben. Er ist regelmäßig Gast bei bedeutenden Festivals, darunter das Schleswig-Holstein-, Colmar., Biarritz- oder Rheingau-Festival. Als Solist konzertierte Denis Goldfeld mit der Moskauer Philharmonie, dem Sinfonieorchester St. Petersburg, dem Singapur Symphony Orchestra, dem MDR Symphonieorchester, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, den Hamburger Symphonikern und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Zu weiteren Höhepunkten seiner solistischen Laufbahn zählen unter anderem Konzerte mit dem State Hermitage Orchestra St. Petersburg, die Eröffnung der Konzertsaison 2003/04 im Concertgebow Amsterdam mit den Amsterdamer Symphonikern und sein Debüt mit dem Radio-Symphonieorchester Wien im Musilverein.

Denis Goldfeld spielt im 2. Violinkonzert von Paganini die Kadenz von Ivry Gitlis.

Léon Berben wurde in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag bei Rienk Jiskoot, Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Tini Mathot und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab. Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig und gastierte in dieser Zeit in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte.

Intensives Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen der Interpretationskunst von Léon Berben einen besonderen Rang. Seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Diapason d’Or“, dem „Choc“ von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.

Sein Repertoire umfasst Klavierwerke zwischen 1550 und 1770, wobei sein Hauptinteresse der deutschen Musik, den Virginalisten und Jan Pieterszoon Sweelinck gilt. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er Historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule in Rostock. Ferner verfasste er als Co-Autor Texte für die Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“. Léon Berben gilt am Cembalo und an der Orgel unbestritten zu den Meistern seines Fachs.

—| Pressemeldung Mainfrankentheater Würzburg |—

Trier, Theater Trier, KLASSIK UM ELF – 3: VON BACH BIS HAYDN, 01.04.2012

März 27, 2012 by  
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Theater Trier

NEUE KONZERTREIHE: IMMER SONNTAGS // IMMER UM ELF

KLASSIK UM ELF – 3: VON BACH BIS HAYDN

Das klassische Sonntagsvormittags-Programm geht in die dritte Runde. Dirk Andert, Oboist des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier, trägt ein Oboenkonzert des neapoletanischen Vorklassikers Domenico Cimarosa vor. Auch Johann Sebastian Bachs drittes Brandenburgisches Konzert G-Dur, BWV 1084, Werke von Heinrich Franz Ignaz Biber und Joseph Haydn werden gespielt. Leiter des Philharmonischen Orchesters ist Kapellmeister Valtteri Rauhalammi.

Sonntag, 01.04.2012 // 11.00 Uhr // Promotionsaula des Trierer Jesuitenkollegs

Pressemeldung Theater Trier

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