Wien, Wiener Staatsoper, Opernstudio – Bewerbungen für 2022 möglich, IOCO Aktuell, 01.05.2021

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Neues Opernstudio  –  Wiener Staatsoper – Bewerbungen

Mit dem Beginn der Amtszeit von Bogdan Rošcic und Philippe Jordan 2020/21 hat die Wiener Staatsoper ein Opernstudio gegründet, um herausragende Gesangstalente zwei Jahre lang gezielt und praxisnah zu fördern.

Bogdan Rošcic, Direktor Wiener Staatsoper: »Es ist bekannt, dass ein großes Repertoire-Haus wie die Wiener Staatsoper ohne ein exzellentes Ensemble nicht erfolgreich geführt werden kann. Dieses Ensemble wiederum muss in Philippes und meiner Sicht ergänzt werden durch ein Studio für junge Künstler, die darüber in das Haus hineinwachsen und das Ensemble immer wieder erneuern können. Ein solches Programm ermöglicht dem Haus nicht nur eine sehr frühe, intensive Beziehung zu den weltweit Besten der jeweils nächsten Generation, sondern fordert das Haus auch, sich auseinanderzusetzen mit fundamentalen Fragen zu Qualität, Tradition und umfassender Ausbildung singender Darsteller. Natürlich bietet die Staatsoper den Teilnehmern ideale Bedingungen, nicht nur durch ihren Rang, sondern auch durch die Breite des gebotenen Repertoires. Ich bin zuversichtlich, dass unser Programm sehr schnell eines der weltweit wichtigsten werden und schon bald spektakuläre Früchte tragen wird.«

Während der zweijährigen Ausbildung unter Leitung des Baritons Michael Kraus werden die im Studium erworbenen Kenntnisse vertieft und die Studiomitglieder haben die Möglichkeit, mit etablierten Künstler*innen zu arbeiten und von ihrer reichen Erfahrung zu profitieren.

Die jungen Sänger*innen erhalten ein auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenes musikalisches und szenisches Ausbildungsprogramm und treten daneben auf der Bühne der Wiener Staatsoper in kleinen und mittleren Partien auf. Die Mitglieder des Opernstudios erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung.

Eine Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (MUK) ermöglicht den Studiomitgliedern den Besuch einzelner Lehrveranstaltungen der MUK im Rahmen eines kostenfreien außerordentlichen Studiums.

Wiener Staatsoper / Opernstudio - Aurora Marthens, Isabel Signoret, Anna Nekhames - drei aktuelle Mitglieder des Opernstudios im neuen Opernfoyer © Peter Mayr

Wiener Staatsoper / Opernstudio – Aurora Marthens, Isabel Signoret, Anna Nekhames – drei aktuelle Mitglieder des Opernstudios im neuen Opernfoyer © Peter Mayr

Meisterkurse, Probenbesuche, Bewegungstraining und Workshops sowie die Mitwirkung in eigenen Studiokonzerten in Wien und anderen Bundesländern runden die Ausbildung ab. Nach Abschluss des Programms sollen die jungen Künstler*innen über die notwendigen Voraussetzungen und Fähigkeiten verfügen, um Teil einer erfolgreichen neuen Generation des internationalen Opernlebens werden zu können.

Bewerbungsparameter

Ab 1. Mai 2021 nimmt die Wiener Staatsoper Bewerbungen für das Opernstudio ab der Saison 2022/23 entgegen. Es können sich junge Sänger*innen mit abgeschlossener Gesangsausbildung bewerben, die nach dem 1.1.1992 geboren sind. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. Juni 2021.

Bewerbungsprozess

Der Bewerbungsprozess gliedert sich in drei Runden:
In der ersten Runde wird anhand einzusendender Materialien eine Vorauswahl getroffen (u. a. künstlerischer Lebenslauf, drei Opernarien, Repertoireliste – Details hier).
In einer zweiten Runde werden stimmliche, künstlerische und charakterliche Voraussetzungen für den Beruf des/der Opernsänger*in anhand von Arbeitsproben geprüft, bevor in der Finalrunde eine endgültige Auswahl getroffen wird.

Detaillierte Informationen sind auf der

Website der Wiener Staatsoper, link HIER

abrufbar, Bewerbungen sind ab dem 1. Mai 2021 möglich.

Weitere Informationen und Kontakt:
Opernstudio der Wiener Staatsoper
Wiener Staatsoper GmbH
Mag. Uta Sander, MAS – Management & Organisation
Opernring 2
A-1010 Wien
studio@wiener-staatsoper.at
wiener-staatsoper.at/opernstudio

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Ab 19. Mai 2021 – Wieder mit Publikum, IOCO Aktuell, 24.04.2021

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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 Wiener Staatsoper – ab 19. Mai 2021 mit Publikum

Bogdan Rošcic, seit 1. Juli 2020 Direktor (Intendant) der Wiener Staatsoper, gibt in einer Pressemitteilung am 23.4.2021 bekannt, dass das Haus ab 19. Mai 2021 wieder live, vor Publikum spielen wird.  Lesen Sie selbst:

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Liebes Publikum,

fast ein halbes Jahr ist die Wiener Staatsoper nun schon geschlossen, die längste Periode seit der Wiedereröffnung nach dem 2. Weltkrieg. Wir haben in dieser Zeit stets weiter gearbeitet, geprobt und zahlreiche Vorstellungen für TV, Streaming und Radio zur Aufführung gebracht, zuletzt die Premiere unserer Parsifal-Neuproduktion (link HIER).

Auch wenn wir durch diese Aktivitäten weltweit insgesamt mehr als 5 Millionen Kontakte erreicht haben, ist es dennoch nicht mit einem vollen Haus, mit Vorstellungen vor Ihnen, liebes Publikum, vergleichbar. Nichts kann das Erlebnis im Theater, den gemeinsam gefühlten Augenblick ersetzen.

Entsprechend der heutigen Verlautbarung der österreichischen Bundesregierung können wir ab 19. Mai das Haus am Ring endlich wieder öffnen und Vorstellungen vor Publikum anbieten. Die Freude der ganzen Belegschaft ist riesengroß, wir können es kaum erwarten, unsere Besucherinnen und Besucher wieder in der Oper begrüßen zu dürfen.

Wir arbeiten gerade an den nötigen Vorbereitungen und ersuchen Sie um Verständnis, dass wir Sie noch nicht heute, aber natürlich so rasch wie möglich über Termine, Vorstellungen und Kartenverkaufsmöglichkeiten informieren werden.

Ich hoffe also auf ein baldiges Wiedersehen und freue mich auf ein gemeinsames Opernerlebnis.

Herzlich,
Bogdan Rošcic
Direktor

Wien, Staatsoper Wien, Opernball 2021 – Abgesagt, IOCO Aktuell, 24.09.2020

September 23, 2020 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell, Oper, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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Wiener Opernball 2021 – wegen Corona abgesagt

Das Fest der Oper und der Künste – Fällt Corona zum Opfer

Der Wiener Opernball, vielfach auch als „Höhepunkt der Wiener Ballsaison“ bezeichnete Abend fand im Jahr 2020 am 20. Februar zum 64. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Zum zehnten und letzten Mal wurde er von Staatsoperndirektor Dominique Meyer verantwortet. HIER: Die IOCO-Nachlese zum Opernball 2020!   . Die Staatsoper hatte sich für diesen 20. Februar 2020 zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs verwandelt. Aida Garifullina und KS Piotr Beczala sangen zur Eröffnung („Sempre libera“ aus La traviata von Giuseppe Verdi respektive „E lucevan le stelle“ aus Tosca  sowie gemeinsam „Tanzen möcht’ ich“ aus Die Csárdásfürstin). – Tempi passati!

Imagespot – zum Wiener Opernball
youtube Trailer der Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

 Wiener Opernball 2021  –  Abgesagt  

Recht lapidar, fast buchhalterisch klingt die Absage des Opernball 2021:  vom neuen Direktor der Staatsoper Wien, Bogdan Roscic  am 23. September 2020 mitgeteilt: 

In Absprache mit der Österreichischen Bundesregierung wurde beschlossen, den für 11. Februar 2021 geplanten Opernball aufgrund der aktuellen Situation rund um COVID-19 abzusagen.»Es tut uns allen sehr leid, dass der Opernball, der im Jahreskreislauf der Wiener Staatsoper einen solchen Fixpunkt darstellt, aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden musste. Diese Absage betrifft natürlich auch die traditionell im umgebauten Saal stattfindende Zauberflöte für Kinder, bei der in zwei Vorstellungen insgesamt 7.000 junge Besucherinnen und Besucher bei uns sind. Durch diese Absagen werden im Spielplan des Hauses, nicht zuletzt durch den Wegfall der extrem aufwendigen Auf- und Abbauarbeiten, insgesamt vier Tage frei. Wir werden diese für ein Alternativprogramm nutzen, unter spezieller Berücksichtigung des jungen Publikums. Es ist daher wichtig, dass die Entscheidung zur Absage frühzeitig gefallen ist. Ebenso wichtig ist für die Staatsoper die Zusage von Staatssekretärin Andrea Mayer, dass der Eigentümer den Einnahmenverlust abdecken wird. Wir alle hoffen, dass wir im Februar 2022 wieder einen glänzenden Opernball veranstalten können.«

Wiener Opernball   –   Zahlen und Fakten  –  Lapidar

  • 5.150 Ballgäste
    144 Debütantenpaare
    150 Musikerinnen und Musiker
    171 Blumenarrangements und 480 Blumengestecke
    rund 52.600 Gläser
    9,200 Besteckteile
    1000 Sektkühler
  • rund 2,5 Mio Fernsehzuschauer
    30 Stunden Umbau des Opernhauses zum Ballsaal, Rückbau in 21 Stunden
    350 Facharbeiter und 150 Hilfskräfte während der Umbauphase
    80 Tiefladertransporte für das Tanzparkett, die Bühnenlogen und Verkleidungselemente
    Auftragsvolumen von gesamt rund € 1,5 Mio für 50 Firmen für die Auf- und Umbauarbeiten
    7000 Kinder in der »Zauberflöte für Kinder« am Tag nach dem Opernball – noch in der Balldekoration
—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Das neue Management stellt vor, IOCO Aktuell, 26.04.2020

April 27, 2020 by  
Filed under Personalie, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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Das neue Management der Wiener Staatsoper

Spielzeitpräsentation 2020/21 – Nur auf ORF III

Aufgrund der aktuellen Situation kann die ursprünglich für 26. April 2020 geplante Präsentation der ersten Spielzeit der designierten neuen Direktion der Wiener Staatsoper, in der Nachfolge u.a. des langjährigen Direktors Dominique Meyer, nicht wie geplant in der Wiener Staatsoper stattfinden.

Gemeinsam mit dem ORF wird eine Fernsehsendung erarbeitet, die am 26. April, 21:30 Uhr auf ORF III ausgestrahlt wird und in der der kommende Direktor der Wiener Staatsoper Bogdan Rošcic sowie – per Videoschaltung aus Paris bzw. Düsseldorf – Philippe Jordan und der kommende Ballettdirektor Martin Schläpfer im Gespräch mit Moderator Peter Fässlacher ihre Pläne vorstellen. Im Mittelpunkt dieser Sendung stehen das Programm sowie Künstlerinnen und Künstler der ersten Spielzeit.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

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