Coburg, Landestheater Coburg, Bernhard F. Loges – Intendant ab 2018, 16.03.2017

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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Bernhard F. Loges wird Intendant des Landestheaters Coburg

Der seit der Spielzeit 2009/10 an der Deutschen Oper am Rhein als Musiktheaterdramaturg tätige Bernhard F. Loges wird ab 1. September 2018 Intendant des Coburger Landestheaters.

Landestheater Coburg / Bernhard F. Loges © Klaudia Taday

Landestheater Coburg / Bernhard F. Loges © Klaudia Taday

Er tritt die Nachfolge von Bodo Busse an, der bereits zu Beginn der nächsten Spielzeit als Generalintendant an das Staatstheater Saarbrücken wechselt. Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, nahm die Ernennung seines Dramaturgen, der sich unter rund 80 Bewerbern durchsetzen konnte, mit großer Freude zur Kenntnis: Bernhard F. Loges war einer der Ersten, die ich in mein Düsseldorf-Duisburger Team engagiert habe. Er hat hier eine tolle Arbeit geleistet und wird auch das Landestheater Coburg mit seinem großen Wissen und Erfahrungsschatz bereichern. Genauso sehr wie ich mich freue, wenn sich Mitglieder aller Sparten unseres Hauses fantastisch entwickeln und mit ihrem Können weiterkommen, freue ich mich, dass Bernhard F. Loges dieser Schritt geglückt ist – auch wenn er uns hier sehr fehlen wird.“

Bei einem Pressegespräch im Coburger Rathaus stellte Oberbürgermeister Norbert Tessmer am Donnerstagvormittag den designierten Intendanten vor, der von einer Findungskommission unter rund 80 Bewerbern und Bewerberinnen ausgewählt worden war. Neun waren in die engere Auswahl gekommen und hatten ihre künstlerischen Konzepte persönlich in Coburg vorgestellt. In der kommenden Spielzeit wird das Coburger Haus von einem Direktorengremium geleitet, dem neben den Spartenleitern Roland Kluttig (Musiktheater), Matthias Straub (Schauspiel) und Mark McClain (Ballett) der kaufmännische Direktor Friz Frömming angehört.

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi, 25.06.2016

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Falstaff  von Giuseppe Verdi

PREMIERE Sa, 25.06.2016, weitere Vorstellungen 1. Juli 2016, 6. Juli 2016

Commedia lirica in drei Akten | Libretto: Arrigo Boito, nach A Comedy of Sir John Falstaff and the Merry Wives of Windsor von William Shakespeare |
Uraufführung: 1893 in Mailand – In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Dem kongenialen Komponisten-Librettisten-Paar Verdi-Boito gelangen einige der bedeutendsten Opern des 19. Jahrhunderts, darunter die große Tragödie Otello und Verdis letzte Oper, die Komödie Falstaff. »Nachdem wir Schreie und Klage im menschlichen Herzen geweckt haben, werden wir mit berstendem Gelächter schließen!«, ermunterte Arrigo Boito den bereits Mitte 70-jährigen Giuseppe Verdi, ihr letztes und großartigstes gemeinsames Projekt in Angriff zu nehmen.

Schon zu Shakespeares Zeit war der Stoff um den korpulenten, lebenslustigen und schamlos eigennützigen Ritter Falstaff Anlass für Aufregung. Die außerhalb jeder Moral stehende Art des Titelhelden, mit der er sich die Welt aus der Perspektive des Möchtegern-Liebhabers zurechtlegt, stößt diejenigen vor den Kopf, die mit einem gleichmacherischen Gerechtigkeitsanspruch das Außergewöhnliche abschaffen wollen. Zudem sind Falstaff und viele der in muntere Intrigen ums wechselseitige Gehörntwerden versponnenen Figuren ungemein selbstreflektiert. Verdi und Boito gelang ein Opernkunstwerk, das selbstdarauf anzuspielen weiß, dass es Kunst ist – und gleichzeitig vor Leben, Leichtigkeit und Schönheit sprüht.

Besetzung:  Musikalische Leitung Leo McFall, Inszenierung nach Christian Spuck
Spielleitung Beka Savi,  Bühne & Kostüme Emma Ryott
Licht Klaus Krauspenhaar Chor Albert Horne, Dramaturgie Bodo Busse

Sir John Falstaff Devid Cecconi, Ford Gary Griffiths, Fenton Gustavo Quaresma,
Dr. Cajus Benedikt Nawrath, Bardolfo Cornel Frey, Pistola Wolf Matthias Friedrich
Mrs Alice Ford Sonja Gornik, Nannetta Katharina Konradi
Mrs Quickly Romina Boscolo, Mrs Meg Page Celeste Haworth
Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden.   PMHStW

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere: ELEKTRA von Richard Strauss, 28.01.2016

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Premiere: ELEKTRA  von Richard Strauss (1864 – 1949)

Tragödie in einem Akt | Libretto: Hugo von Hofmannsthal, nach der Tragödie von SophoklesUraufführung: 1909 in Dresden

Premiere am Do, 28.01.2016 19:30, GROSSES HAUS, Weitere Vorstellungen:  So, 31.01.2016, 19:30, Mi, 03.02.2016, 19:30, Sa, 06.02.2016, 19:30 So, 14.02.2016, 19:30

Das »dämonische, ekstatische Griechentum des 6. Jahrhunderts« wollte Richard Strauss mit seiner Oper Elektra nach dem alten griechischen Mythos heraufbeschwören und »Winkelmannschen Römerkopien und Goethescher Humanität« entgegenstellen. Er brauchte alle seine »Steigerungskraft«, um nach seinem Jahrhundertwerk Salome von Oscar Wilde zum ersten Mal ein genialisches Textbuch Hugo von Hofmannsthals in Musik zu setzen, erneut eine große Frauengestalt auf die Bühne zu bringen.

Der griechische Mythos aus Homers Ilias wurde zuerst von Sophokles für die Bühne bearbeitet. Die Librettoversion Hofmannsthals von 1903 spitzt den Stoff um die Hysterieforschung von Freud, die Aggressionen der Vorzeit des kommenden Weltkriegs und den Untergang des Habsburgerreichs Österreich zu. Richard Strauss führt ein bis aufs Äußerste gespanntes großes Orchester in die Klänge der Moderne, ohne die Tonalität und das Melos zu verlieren. Dieses Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts steht für alles Folgende, aber auch für eine untergegangene Welt, die wir in uns tragen.

Musikalische Leitung Zsolt Hamar, Inszenierung & Bühne Rebecca Horn
Kostüme Amélie Haas, Licht Klaus Krauspenhaar
Chor Albert Horne, Dramaturgie Bodo Busse

BESETZUNG:
Elektra: Catherine Foster, Klytämnestra: Dalia Schaechter, Doris Soffel
Chrysothemis: Erika Sunnegardh, Emily Magee, Orest: Young Doo Park
Ägisth: Aaron Cawley, Der Pfleger des Orest: Wolf Matthias Friedrich
Die Vertraute: Petra Urban, Die Schleppträgerin: Ines Behrendt
Ein junger Diener: Benedikt Nawrath
Ein alter Diener: Monte Jaffe
Die Aufseherin: Ruth Staffa
Mägde: Silvia Hauer, Marta Wryk, Celeste Haworth, Stella An, Katharina Konradi
Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, 30.01.2015

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN von Jacques Offenbach

 Premiere am 30. Januar 2015 um 19:30 Uhr im Großen Haus // die beiden nächsten Vorstellungstermine sind am 1. & 7. Februar 2015 // jeweils um 19:30 Uhr

Für seine einzige Oper wählte sich Jacques Offenbach ein wahrhaft romantisches Thema: Die Frau als unerreichbares Phänomen von rätselvoller Anziehungskraft bis Verderben bringender Abgründigkeit. Der Stoff dieser Liebesträume ist den Erzählungen von E. T. A. Hoffmann entnommen, der selbst auch gleich als Titelheld in die Operngeschichte einging. Hoffmanns Liebesabenteuer enden stets tragisch, ob mit einer seelenlosen Puppe, einer sensiblen Künstlerin oder einer gewissenlosen Kurtisane.

Paris / Grabstätte Jacques Offenbach © IOCO

Paris / Grabstätte Jacques Offenbach © IOCO

Offenbachs fantastische Oper ist nach Bizets Carmen das populärste Werk des französischen Repertoires. In Wiesbaden erleben Sie in einer Neubearbeitung durch Regisseur Jakob Peters-Messer seine Inszenierung von 2008 nicht mehr wie bisher mit drei unterschiedlichen Sängerinnen: die moldawische Sopranistin Anna Palimina übernimmt die Herausforderung, alle vier Frauenrollen der Oper zu singen. Der junge französische Tenor Sebastien Guèze, bereits weltweit an großen Häusern zu Gast, ist ihr Partner in der Titelpartie.

»German Australian Opera Grant«-Gewinnerin Victoria Lambourn wird Muse / Niklaus singen, der argentinische Bassbariton Matias Tosi die vier Bösewichter, der junge Tenor Benedikt Nawrath die Diener-Partien. Erstmals in Wiesbaden zu Gast, liegt die Musikalische Leitung der Aufführungsserie bei Michael Helmrath.

Neu wird die Oper in französischer Originalsprache mit Dialogen aufgeführt.

Musikalische Leitung Michael Helmrath Inszenierung Jakob Peters-Messer Bühne Markus Meyer Kostüme Sven Bindseil Chor Albert Horne Dramaturgie Bodo Busse

BESETZUNG:
Hoffmann: Sébastien Guèze
Olympia, Antonia, Giulietta, Stella: Anna Palimina
Niklaus, Muse: Victoria Lambourn
Lindorf, Coppélius, Miracle, Dapertutto: Matias Tosi
Andrès, Cochenille, Frantz, Pitichinaccio Benedikt Nawrath
Stimme der Mutter: Romina Boscolo
Crespel: Wolf Matthias Friedrich
Spalanzani, Nathanaël: Alexander Fedin
Hermann, Schlemil: Benjamin Russell
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester WiesbadenPressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

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