Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Die Czárdásfürstin – Emmerich Kalman, 27.10.2019

annaberg_erzgebirgische_theater_und_orchester___

Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / Die Czárdásfürstin © Ronny Weber

Eduard von Winterstein Theater / Die Czárdásfürstin © Ronny Weber

Die CzárdásfürstinEmmerich Kálmán

Premiere 27. Oktober 2019

Emmerich Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin in der Inszenierung von Ingolf Huhn und unter der Musikalischen Leitung von Dieter Klug Premiere im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz.

In Budapest feiert die schöne Chansonette Sylva Varescu mit einem rauschenden Fest ihren Abschied von Europa. Gleich morgen wird sie nach Amerika abreisen, es ist alles vorbereitet. Nur einer könnte sie davon abhalten, und das ist der junge Fürst Edwin, der Sylva liebt, aber nach den Vorstellungen seines Vaters auf keinen Fall eine dahergelaufene Chansonette heiraten darf. Von der Angst getrieben, Sylva zu verlieren, verlobt sich Edwin auf dem Fest mit seiner Angebeteten und überreicht ihr sogar ein notariell beglaubigtes schriftliches Eheversprechen. Gerührt gibt Sylva ihre Reisepläne auf. Doch kurz nachdem der überglückliche Edwin das Fest verlassen hat, zeigt Graf Boni der Csárdásfürstin die bereits gedruckte Verlobungsanzeige von Edwin mit Komtesse Stasi; nach dem Willen seines Vaters soll Edwin standesgemäß heiraten. Sylva glaubt sich betrogen und reist unverzüglich ab. Die Romanze mit Edwin scheint endgültig beendet. Doch warten wir’s ab.

Eduard von Winterstein Theater / Die Czárdásfürstin © Ronny Weber

Eduard von Winterstein Theater / Die Czárdásfürstin © Ronny Weber

In der Inszenierung von Ingolf Huhn ist Bettina Grothkopf in der Titelpartie zu erleben, Jason Lee gibt den Fürsten Edwin, Jason-Nandor Tomory den Grafen Boni und Leander de Marel den Feri Basci. Als Komtesse Stasi steht Madelaine Vogt auf der Bühne, als Graf Leopold, Edwins Vater, Michael Junge und Tamara Korber als dessen Frau Anhilte. Das Bühnenbild hat Tilo Staudte entworfen, die Kostüme stammen von Sabine Lindner. Chor und Extrachor stehen unter der Leitung von Jens Olaf Buhrow, das Extraballett tanzt in der Choreographie von Sigrun Kressmann. Die Musikalische Leitung hat Dieter Klug. Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie Aue.

Premiere: Sonntag, 27. Oktober 2019, 19 Uhr,  weitere Vorstellungen: Mi, 30.10.2019, 19.30 Uhr | Fr, 15.11.2019, 19.30 Uhr | Sa, 30.11.2019, 19.30, So, 08.12.2019, 19.00 Uhr | So, 22.12.2019, 19.00 Uhr | Mi, 25.12.2019, 19.00, So, 02.02.2020, 15.00 Uhr | Sa, 29.02.2020, 19.30 Uhr | Fr, 27.03.2020

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, ZUM GROSSADMIRAL – Albert Lortzing, 28.04.2019

annaberg_erzgebirgische_theater_und_orchester___

Eduard von Winterstein Theater

Eduard-von-Winterstein-Theater / ZUM GROSSADMIRAL © Dirk Rückschloss

Eduard-von-Winterstein-Theater / ZUM GROSSADMIRAL © Dirk Rückschloss

ZUM GROSSADMIRAL  –  Albert Lortzing

Die Komische Oper ZUM GROSSADMIRAL, die letzte noch auszugrabende Lortzing-Oper, kommt unter der musikalischen Leitung von GMD Naoshi Takahashi in der Inszenierung von Ingolf Huhn am 28. April um 19 Uhr nach fast 170 Jahren in Annaberg-Buchholz zurück auf eine Theaterbühne.

Prinz Heinrich ist ein loser Geselle. Er interessiert sich für Kneipen und für Frauenabenteuer – mehr als für das englische Hofzeremoniell und die Gemahlin. Auch an seinem Geburtstag, der bei Hofe steif und förmlich gefeiert wird, zieht es ihn lieber in die Hafenkneipe des alten Kaperkapitäns Copp Movbrai mit seinem Seemannsgarn und den netten jungen Mädchen. Zum Großadmiral heißt die Schenke und Großadmiral ist auch das Codewort, mit dem Heinrich davonkommt. Wenn der Graf Rochester ganz wichtig mitteilt, der Prinz müsse eiligst „zum Großadmiral“ kommen, dann fragt niemand mehr nach. – das ist die Ausgangssituation in Lortzings Komischer Oper, einem Kind der Revolution: 1847 in Wien geschrieben, aber in Leipzig – ohne den Komponisten – uraufgeführt, wurde es noch an einer Handvoll großer Häuser gespielt, in München und Breslau und 1849 doch auch in Wien, um dann, wie möglichst alles aus der Revolution, in der Versenkung zu verschwinden.

Nach knapp 170 Jahren ist das Stück nun zum ersten Mal wieder in seiner Originalgestalt zu erleben: in Annaberg-Buchholz. Als Prinz Heinrich steht Jason Lee auf der Bühne, den Grafen von Rochester singt Jason-Nandor Tomory, als Catharina, Heinrichs Gemahlin, ist Bettina Grothkopf zu hören. In weiteren großen Rollen sind Anna Bineta Diouf, Madelaine Vogt und László Varga zu erleben. Das Bühnenbild entwarf Tilo Staudte, die Kostüme Brigitte Golbs. Choreographie: Sigrun Kressmann; Chöre: Jens Olaf Buhrow.  Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie.

Premiere: 28. April 2019,  weitere Vorstellungen:  Mi 08.5.2019, 19.30 Uhr | So 12.5.2019, 19.00 Uhr | So 19.5.2019, 15.00 Uhr

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Premiere Tosca – Giacomo Puccini, 20.01.2019

annaberg_erzgebirgische_theater_und_orchester___

Eduard von Winterstein Theater

Eduard-von-Winterstein-Theater / Tosca © Dirk Rückschloß

Eduard-von-Winterstein-Theater / Tosca © Dirk Rückschloß

 Tosca –  Giacomo Puccini

Am Sonntag, 20. Januar 2019, hat um 19 Uhr Giacomo Puccinis große italienische Oper Tosca unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Naoshi Takahashi in einer Inszenierung von Rainer Wenke Premiere am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg- Buchholz.

Nach dem Welterfolg seiner Oper La Bohème fand Giacomo Puccini in dem französischen Drama La Tosca von Victorien Sardou die Vorlage für sein nächstes Werk, das genauso wie die Bohème und später Madame Butterfly die Opernbühnen der ganzen Welt erobern sollte: Der Maler Mario Cavaradossi arbeitet in der Kirche St. Andrea della Valle an einem Bild der Heiligen Maria Magdalena. Hier hat sich in einer Seitenkapelle der entmachtete Konsul der untergegangenen Römischen Republik, Cesare Angelotti, versteckt. Als Cavaradossi seinen Freund entdeckt, verschließt er zu dessen Schutz die Kirchentür. Die Sängerin Tosca aber, die Cavaradossi sehen will, wird wegen der verschlossenen Tür argwöhnisch; sie beschuldigt ihren Geliebten der Untreue. Der kann sie beruhigen, und nachdem Tosca gegangen ist, verlässt auch er mit Angelotti hastig die Kirche, um den Freund in seinem Haus vor den brutalen neuen Machthabern zu verstecken. Auf der Suche nach Angelotti stürmt Polizeichef Scarpia in die Kirche. Als Tosca, auf die er schon lange ein Auge geworfen hat, noch einmal zurückkommt, schürt er die Eifersucht der Sängerin, um zu erfahren, was Cavaradossi plant. Tosca und Cavaradossi werden zu hilflosen Werkzeugen in Scarpias bösem Machtspiel.

Eduard-von-Winterstein-Theater / Tosca © Dirk Rückschloß

Eduard-von-Winterstein-Theater / Tosca © Dirk Rückschloß

 Tosca singt Bettina Grothkopf; Cavaradossi verkörpert Jason Lee und Jason-Nandor Tomory ist als Baron Scarpia zu erleben. In weiteren Rollen stehen unter anderem Volker Tancke als Angelotti und László Varga als Mesner auf der Bühne. Neben den Solisten des Ensembles und dem Opernchor des Eduard-von- Winterstein-Theaters wirken Extra- und Kinderchor mit. Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie Aue.

Premiere: 20. Januar 2019, 19 Uhr,  weitere Vorstellungen: Mi, 23.01.2019, 19.30 Uhr | Sa, 02.02.2019, 19.30 Uhr | Fr, 08.02.2019, 19.30 Do, 14.02.2019, 19.30 Uhr | So, 17.02.2019, 19.00 Uhr | So, 10.03.2019, 19.00 Sa, 20.04.2019, 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—