Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Auslastung 2018/19 – 83,5%, Theaterfest am 24.8., IOCO Aktuell, 18.08.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden – Bilanz Spielzeit 2018/19

Spielzeit 2019/20 – Beginn 24. August 2019

Rund 300.000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten 1.136 Vorstellungen und Veranstaltungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden in der Spielzeit 2018/19. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden verzeichnet für die Spielzeit 2018/19 die voraussichtlich zweithöchste Auslastung in zehn Jahren. Die durchschnittliche Auslastung lag insgesamt bei 83,5 %; im Großen Haus lag die durchschnittliche Auslastung bei 82,9 % und im Kleinen Haus bei 85,2 %.

Zu den beim Publikum beliebtesten Produktionen zählten in der Sparte Oper Rigoletto (91,8 %*), Madama Butterfly (88,7 %*) und Hänsel und Gretel (86,9 %*). Außerdem das Musical My Fair Lady (98,8 %*).

My Fair Lady – auch 2019/20 wieder auf dem Spielplan
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Die Sparte Konzert verzeichnete die höchste Auslastung im Sinfoniekonzert WIR 6 (88,3 %*). Im Schauspiel waren es Der fröhliche Weinberg (98,9 %*), Arsen und Spitzenhäubchen (95,9 %*) und Der eingebildete Kranke (93,7 %*). Der beliebteste Ballettabend war Sommernachtstraum (93,5 %*). Im Jungen Staatstheater besuchten die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer, neben dem Weihnachtsmärchen Alice im Wunderland (98,5 %*), die Produktionen 35 Kilo Hoffnung (93,9 %*) und Die Zauberflöte für Kinder (91,2 %*). Die bestbesuchten Produktionen des Jungen Staatsmusicals waren Saturday Night Fever (100 %*) und 3 Musketiere – das Musical (96,4 %*).

Der fröhliche Weinberg – sehr gut besucht – 2019/20 wieder auf dem Spielplan
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24.8.2019 – Start in die neue Spielzeit – Mit Theaterfest

HESSISCHES STAATSTHEATER – Programm Spielzeit 2019/20 – HIER!

Die Spielzeit 2019/20 wird am Samstag, den 24. August 2019 ab 14 Uhr mit dem Theaterfest feierlich eröffnet. Die fünf Sparten des Hessischen Staatstheaters präsentieren Ausschnitte aus dem neuen Programm, Interessierten wird ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht und es werden viele Aktionen für die Besucherinnen und Besucher bereitgehalten.

Arsen und Spitzenhäubchen – 2018/19 sehr gut besucht
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Mit einem Kostümverkauf auf der Hinterbühne des Großen Hauses und der beliebten Kostümversteigerung, Chor- und Kammerkonzerten sowie Ausschnitten aus dem Programm der Spielzeit 2019/20 aller Sparten an verschiedenen Orten des Hauses wie in den Kolonnaden und der Außenbühne am Warmen Damm bietet das Theaterfest ein reichhaltiges Programm für Groß und Klein. Die Werkstätten gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Bei Führungen durch die Kostüm- und Maskenabteilungen werfen die Besucher einen Blick hinter die Kulissen. Ein Meet & Greet mit der Theaterleitung und der Dramaturgie gibt Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. In den Theaterkolonnaden informieren Stände unterschiedlicher Abteilungen und Kooperationspartner über das Angebot der neuen Spielzeit. Für das leibliche Wohl sorgt die Theaterkantine.

Für viele attraktive und ausgewählte Vorstellungen gewährt die Theaterkasse an diesem Tag spezielle Angebote zum Spielzeitstart, so erhalten Theaterfestbesucher beispielsweise 50 % Rabatt auf den regulären Kartenpreis. Der Start dieser Aktion beginnt am 24.8.2019 bereits um 13 Uhr.

—| IOCO Aktuell Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Görlitz, Gerhart Hauptmann Theater, Sommertheater mit Besucherrekord, August 2019

August 14, 2019 by  
Filed under Pressemeldung, Schauspiel, Theater Görlitz

Gerhart Hauptmann Theater

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Sommertheater mit neuen Besucherrekord

Am vergangenen Wochenende ging am Zittauer Theater die Sommertheatersaison des Schauspiels zu Ende und jetzt ist klar ­– Vier Fäuste für ein Halleluja hat den Besucherrekord für die Waldbühne in Jonsdorf geknackt. Insgesamt 22.203 Besucher wurden bei den 25 Vorstellungen gezählt. Auch die Besucherzahlen von Schillers Schauspiel Die Räuber, welches im Zittauer Klosterhof gespielt wurde, können sich sehen lassen. 2.120 Zuschauer besuchten die Inszenierung.

Der Blick auf die Besucherzahlen beweist: Italowestern und Sturm und Drang kamen gut an in diesem Sommer. Vier Fäuste für ein Halleluja hat einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Sagenhafte 22.203 Besucher sahen sich in diesem Jahr die Bühnenadaption des Bud Spencer und Terence Hill Kultfilms auf der Waldbühne in Jonsdorf an. Auch der Zittauer Klosterhof konnte einen regen Besucherandrang verzeichnen. 2.120 Zuschauer verfolgten den Kampf der Moor Brüder Karl und Franz in Schillers Die Räuber. Mit insgesamt 24.323 Besuchern geht somit eine unglaublich erfolgreiche Sommertheatersaison im Schauspiel am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau zu Ende. Bambi und Trinity sind auch im Sommer 2020 wieder auf der Waldbühne in Jonsdorf zu erleben. Mit den Uraufführungen der Bühnenadaption von Die rechte und die linke Hand des Teufels und Ein Biss für zwei – Das Blutsauger-Duell wollen wir an die Besucherzahlen von diesem Jahr anknüpfen.

—| Pressemeldung Gerhart Hauptmann Theater |—

Hof, Theater Hof, Reinhardt Friese – Intendant bis 2024, IOCO Aktuell, 02.08.2019

Theater Hof

Theater Hof © Foto: Thomann

Theater Hof © Foto: Thomann

Reinhardt Friese bleibt Intendant des Theater Hof

Mit knapp 100.000 Besuchern / Jahr ist das 1822  gegründete Theater Hof  bedeutender Kulturträger seiner Region. Am Rande der Altstadt der Stadt Hof gelegen, erwartet den Besucher im Theater Hof ein vielfältiger Spielplan mit etwa zwanzig Produktionen pro Spielzeit, darunter Opern, Musicals, Operetten, Komödien, Dramen, Ballettabende sowie Kinder- und Jugendtheater. 1949 wurde das Theater Hof als Städtebundtheater neugegründet, 1994 bezog man den Neubau in der Kulmbacher Straße. Das Theater unterhält eigene Ensembles im Schauspiel, Musiktheater und Ballett. Als vierte Sparte nimmt seit der Spielzeit 2014/15 das Junge Theater Hof einen höheren Stellenwert aufgrund eigener künstlerischer Leitung ein. Geschäftsführer der Theater Hof GmbH sind gleichberechtigt Reinhardt Friese und Florian Lühnsdorf.

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Thaeter Hof / Intendant Reinhard Friese © Theater Hof

Thaeter Hof / Intendant Reinhard Friese © Theater Hof

Die Stadt Hof hat sich mit Reinhardt Friese auf eine erneute Verlängerung seines Vertrages bis zum Sommer 2024 geeinigt. „Ich freue mich, dass Sie uns weiter treu bleiben und dass wir frühzeitig Klarheit für unser Theater haben“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner bei der Vertragsunterzeichnung. Die zweifelsfreie und gremienübergreifende Vertragsverlängerung sei ein schönes Zeichen des Vertrauens und der Wertschätzung.

Reinhardt Friese ist seit 2012 Intendant am Theater Hof. In seiner Amtszeit gründete er das Junge Theater Hof als vierte Sparte des Hauses. Außerdem hat das Theater Hof durch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen sowie die Wiederentdeckung reizvoller Raritäten auch überregional auf sich aufmerksam gemacht. Als Regisseur verantwortet Friese einige große Publikumserfolge der vergangenen Jahre, wie zum Beispiel die Rocky Horror Show, das  Rockmusical Der Ring oder die Oper Der fliegende Holländer.

DER RING Musical von Frank Nimsgern und Daniel Call
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Bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus betonte Friese, dass in Hof auch abseits der großen Metropolen großes Theater stattfindet: „Ich nehme das Publikum ernst und versuche, für Hof mit dem selben hohen Anspruch an die Spielplangestaltung und die Auswahl der Künstler heranzugehen, wie ich das auch in München oder Hamburg machen würde. Wir trauen unseren Zuschauern etwas zu, auch moderne und sperrige Themen. Gleichzeitig soll Theater auch Spaß machen. Das führen wir in einem vielfältigen Programm zusammen. Ich bin dem Hofer Publikum dankbar, dass es so neugierig und aufgeschlossen unsere Aufführungen besucht und verspreche für die Zukunft weiterhin spannendes und sinnliches Theater auf der Höhe der Zeit!“

Friese (*1968 in Mainz) wurde 2018 mit der Ehrenmedaille in Silber des Bezirks Oberfranken ausgezeichnet. Er sieht dies auch als Auszeichnung für das Engagement aller Mitarbeiter des Theaters Hof, die sich mit Herzblut und Fleiß jeden Tag dafür einsetzen, dass Opern, Schauspiel und Ballett auf höchstem Niveau stattfinden können.

„Besonders die im Sommer 2020 beginnende Sanierung wird eine große Herausforderung für alle Mitarbeiter des Hauses, die wir aber mit Schwung und Optimismus angehen, um dem Publikum auch in der Ersatzspielstätte fantastisches Theater bieten zu können. Und wir freuen uns natürlich darauf, danach ins Stammhaus zurückkehren zu können, das dann wieder in Topform ist. Durch die Vertragsverlängerung kann ich diesen Wiedereinzug weiter begleiten, was mich sehr freut“, so Friese.

Derzeit befindet sich Reinhardt Friese, der an vielen Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum ein gefragter Gastregisseur ist, in den Proben zu der Komödie Besucher von Botho Strauß. Das ebenso humorvolle wie rätselhafte Portrait der Vor-Wendezeit hat am 5. Oktober (also kurz vor dem 30 Jahrestag des Mauerfalls) Premiere im Großen Haus des Theater Hof.  

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Mörbisch, Seefestspiele Mörbisch, Das Land des Lächelns – Franz Lehár, 11.07.2019

Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Land des Lächelns © Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns © Seefestspiele Mörbisch

 Das Land des Lächelns  – Franz Lehár
Lehárs Meisteroperette zieht 2019 das Publikum in seinen Bann

Der Künstlerische Direktor Peter Edelmann bringt nach 18 Jahren Das Land des Lächelns von Franz Lehár wieder auf die Seebühne. Das Publikum nahm die Einladung des Mörbisch-Direktors an und reiste mit ins ferne China.

Seefestspiele Mörbisch / Panorama © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Panorama © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Mit der romantischen Operette von Franz Lehár folgt Peter Edelmann in seiner zweiten Saison am Neusiedler See seinem Vorhaben, die „erste Garde“ der Operetten auf die weltweit größte Operettenbühne der Welt zu bringen. Eine berührende Liebesgeschichte, die Dichte an unvergesslichen Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur lächeln“ und die imposante Seebühne inmitten der atemberaubenden Naturkulisse des Neusiedlersees sind die Zutaten für einen Operettenabend, der lange in Erinnerung bleibt.

Seefestspiele Mörbisch / Peter Edelmann © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Peter Edelmann © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Das Land des Lächelns ist die emotionalste aller Operetten, die keinen Besucher ungerührt lässt“, ist sich Peter Edelmann gewiss, „wir haben einen Abend voll Romantik und großer Gefühle erlebt! Gerade mit der heurigen Inszenierung ist es uns gelungen, das Publikum in jeder Hinsicht zu überraschen: Sei es mit den spektakulären Kulissen und technischen Raffinessen, mit traumhaften Kostümen für das gesamte Ensemble, aber ebenso mit einer Orchesterdarbietung und Klangqualität auf höchstem Niveau und nicht zuletzt mit einer hervorragenden Besetzung.“

„Die Seefestspiele Mörbisch sind für die Festivalregion rund um den Neusiedler See, die Kultur sowie für den Tourismus von großer Bedeutung und ein starker Partner. Peter Edelmann hat mit seinem Team mit einer spannenden Inszenierung und spektakulären Bühnenbildern Gespür für die Erwartungen des Publikums bewiesen. Diese Produktion von Das Land des Lächelns ist ein einzigartiges Festival-Highlight in diesem Sommer“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Seefestspiele Mörbisch / Tribüne - Anatevka © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Tribüne – Anatevka © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Zahlreiche prominente Gäste besuchten die heutige Premiere: Bundesminister Thomas Starlinger, die Landeshauptleute Hans Peter Doskozil, Michael Ludwig und Hermann Schützenhöfer, LH-Stv. Franz Schnabel, die Landesräte Verena Dunst, Astrid Eisenkopf, Christian Illedits, Alexander Petschnig und Daniela Winkler, Helmut Bieler, Hans Niessl, Dr. Franz Vranitzky, Franko Foda, Alfons Haider, Richard Lugner, Eva Maria Marold, Opernstars Martina Serafin und Ulrike Steinsky u.v.a.

Exotisches Flair am Neusiedlersee

Das Land des Lächelns mit der weltberühmten Arie „Dein ist mein ganzes Herz‘‘ sorgt nach 18 Jahren Abwesenheit mit fernöstlichem Zauber, großen Gefühlen und mit Lehárs großartiger Musik für ein Lächeln auf den Gesichtern der Besucher und jede Menge Gänsehaut-Feeling. Bei den Seefestspielen Mörbisch ist das Bühnenbild ein wichtiger Anziehungspunkt. Das Publikum zeigt sich von der Lage direkt am Rande des
Neusiedlersees ebenso beeindruckt, wie von den gigantischen Maßen der Kulissen. Heuer insbesondere von einem 14 Meter hohen und knapp 16 Tonnen schweren chinesischen Drachenkopf, der sich schnaubend über die Bühne bewegt und alle in seinen Bann zieht. Regie geführt und choreografiert hat bei dieser spektakulären Produktion der in Südafrika geborenen Leonard C. Prinsloo.

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns - Koichi Okugawa, Ballett © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns – Koichi Okugawa, Ballett © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Inhalt
In Das Land des Lächelns treffen zwei junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander: Während seines Aufenthaltes in Wien lernt der chinesische Diplomat Prinz Sou-Chong die aus einer adeligen Familie stammende Lisa kennen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und verlieben sich. Als Sou-Chong zum chinesischen Ministerpräsidenten ernannt wird, folgt ihm Lisa nach Peking. Dort wird sie mit fremden Sitten und uralten Traditionen konfrontiert, die ihre Liebe zu Sou-Chong auf den Prüfstand stellen

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns - Ballett © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns – Ballett © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Inszenierung   –   Der Reiz des Fremden
Nach 2014 (Anatevka) und 2015 (Eine Nacht in Venedig) hat Walter Vogelweider heuer erneut das Bühnenbild entworfen. Die Kulissen entführen die Besucher mit technischen Highlights und optischen Raffinessen in die gegensätzlichen Welten von Wien und Peking. Die Seefestspiele Mörbisch überzeugen auch heuer (2019!) wieder mit großen Dimensionen auf der Bühne. Der erste Teil des Stücks ist im Wiener Prater angesiedelt, wo sich Lisa und Sou-Chong bei einem Pferderennen kennenlernen. Das Bühnenbild verwandelt sich im zweiten Teil in die mystische Welt des Orients, wenn Lisa mit ihrem Prinzen nach China reist.

Land des Lächelns – Franz Lehár
youtube Trailer Seefestspiele Mörbisch
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„In Zeiten, als Fernreisen gefährlich, unerschwinglich teuer und sehr zeitaufwendig waren, bot das Fremde eine große Projektionsfläche für romantisierende Ideen und Vorstellungen. Der Reiz des Exotischen wurde in allen Kunstrichtungen aufgenommen, in der Literatur, der Malerei, der Architektur, in der Musik und natürlich auch in den Operetten, Filmen, Werbung und, wie könnte es anders sein, im Prater. Von der romantisierten Vorstellung von Fortschritt und Industrialisierung, wechseln wir in die mystische Welt des Orients. So groß und unbedarft die Sehnsucht zu Anfang war, so dominant zeigt sich der 2. und 3. Akt. Ein überdimensionaler Drache beherrscht das Bühnenbild.“ (Walter Vogelweider)

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns - Elissa Huber, Benno Schollum, Won Whi Choi, Statisterie © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns – Elissa Huber, Benno Schollum, Won Whi Choi, Statisterie © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Genialer Melodiker
Mit dem gebürtigen Wiener Thomas Rösner steht ein international erfahrener Dirigent am Pult. Er ist Gründer und Leiter der österreichischen Beethoven Philharmonie und auch als Konzertdirigent weltweit gefragt.

„Lehár ist aus meiner Sicht mit seinem Land des Lächelns die einzigartige Meisterleistung gelungen, die Eingängigkeit der Melodien, die von einer Operette erwartet werden, mit der Eleganz, Klangschönheit und Differenzierung großer Oper in Einklang zu bringen. Lehar war ein großer Freund und Bewunderer Puccinis. In diesem Werk wird diese Nähe ganz besonders spürbar. So wie Puccini schreibt auch Lehár sehr anspruchsvoll und mit großer Schönheit für die menschliche Stimme. Beide sind Meister darin, das Orchester mit vielen Farben wirkungsvoll einzusetzen und dadurch auch den ganz unterschiedlichen Klangkolorit Chinas und Wiens zum Klingen zu bringen.“ (Thomas Rösner)

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns - Elissa Huber, Maximilian Mayer, Benno Schollum, Statisterie © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns – Elissa Huber, Maximilian Mayer, Benno Schollum, Statisterie © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Farbenprächtige exotische Welt
Christof Cremer, freischaffender Kostüm- und Bühnenbildner, lebt in Wien und arbeitet international. Neben seiner Tätigkeit für das Theater konzipiert und kuratiert er Ausstellungen und arbeitet als Szenograph. Bereits fünf Mal hat Christof Cremer die Kostüme der Balletteinlagen des Neujahrskonzerts gestaltet.

„Das Land des Lächelns lebt vom großen Gegensatz der Welten. Einerseits die westliche Welt, die westliche Monarchie und andererseits eine exotische fernöstliche Welt. Dieser Gegensatz galt vor allem für die Zeit der Uraufführung. Heute ist dem Betrachter durch Bilder oder eigenes Erleben die chinesischen Kultur und Folklore vertraut. Deshalb sind die Kostüme des 2. und 3. Aktes abstrahierte, von der chinesischen Kunst und Mode inspirierte Kostüme. Die einzelnen Silhouetten erzählen etwas über die Figuren. So etwa, wenn von einer Frau als Braut nur das Gesicht sichtbar bleibt und dies noch unter einem Schleier. So erzählt das viel über den Wert der Frau in dieser Gesellschaft. Die Hauptfiguren finden sich im 2. und 3. Akt in einer umfassenden Spannung in Bezug auf die sehr unterschiedlichen gesellschaftlichen Strukturen. Die Kostüme unterstützen und unterstreichen das. In den Ballettkostümen sind auch Referenzen an den modernen Ausdruckstanz aus der Zeit der Uraufführung der Operette eingewoben. Vor allem im Akt 2 und 3 arbeiten wir mit großen graphischen Motiven und Mustern. Diese Ornamente entspringen der chinesischen Kunst oder den Stickereien der historischen Gewänder. So entsteht durch die Kostüme eine eigene farbenprächtige exotische Welt.“ (Christof Cremer)

Seefestspiele Mörbisch / Feuerwerk © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Feuerwerk © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Premierenbesetzung
Elissa Huber als Lisa, Won Whi Choi als Prinz Su-Chong, Katerina von Bennigsen als Mi, Maximilian Mayer als Graf Gustav von Pottenstein, Benno Schollum als Graf Ferdinand Lichtenfels, Gernot Kranner als Sekretär Fu Li, Koichi Okugawa als Onkel Tschang und Harald Serafin als Obereunuch.

Seefestspiele Mörbisch 2019 – 11. Juli bis 24. August: Tickets – Infos: www.seefestspiele.at, tickets@seefestspiele.at und Telefon +43 (0)2682 / 66210

 

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