Baden-Baden, Festspielhaus, PFINGSTFESTSPIELE – American Night mit Thomas Hampson, 07.6.2019

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

PFINGSTFESTSPIELE  BADEN-BADEN  2019

Von den Puritanern zum Broadway –  Thomas Hampson feiert in Baden-Baden eine

„American Night“

Freitag, 7. Juni 2019, 20 Uhr

Von den Liedern der Pilgerväter bis zum Glamour des Broadways ist es nur ein kleiner Schritt. Star-Bariton Thomas Hampson geht ihn zur Eröffnung der Baden-Badener Pfingstfestspiele 2019 am Freitag, 7. Juni um 20 Uhr im Festspielhaus an der Oos.

Festspielhaus Baden-Baden / Pfingstfestspiele - Thomas Hampson © Jimmy Donelan

Festspielhaus Baden-Baden / Pfingstfestspiele – Thomas Hampson © Jimmy Donelan

Unter der musikalischen Leitung von Sir Ivor Bolton begleitet das Sinfonieorchester Basel Thomas Hampson sowie die Sopranistin Nadine Sierra und Tenor Michael Fabiano. Sie alle verbeugen sich vor Komponisten wie Aaron Copland, Cole Porter, George Gershwin und Leonard Bernstein. Diese schufen amerikanische Lieder, die heute das kulturelle Selbstverständnis der Vereinigten Staaten maßgeblich prägen.

Aaron Copland (1900 bis 1990) gründete vieler seiner Kompositionen auf den Liedern und Melodien der europäischen Einwanderer. In seinen „Old American Songs“ verarbeitete Copland Anfang der 1950er Jahre dieses Liedgut neu. Thomas Hampson fördert mit seiner eigenen „Hampsong“-Stiftung die Pflege und Verbreitung des Kunstliedes weltweit. Ein besonderes Interesse hat der Opernstar in den vergangenen Jahren an den Kompositionen seiner Heimat gezeigt und fasst sie in immer neuen Programmen zusammen.

Festspielhaus Baden-Baden / Pfingstfestspiele - Nadine Sierra © Merri Cyr

Festspielhaus Baden-Baden / Pfingstfestspiele – Nadine Sierra © Merri Cyr

Im 20. Jahrhundert führt keine große amerikanische Komponisten-Karriere am New Yorker Broadway vorbei. Cole Porter, George Gershwin und auch Leonard Bernstein schufen Meisterwerke für die berühmte Theatermeile und seine legendären Shows.

Thomas Hampson, Nadine Sierra und Michael Fabiano erinnern in ihrem Baden-Badener Festival-Programm an einige der Sternstunden an der weltberühmten Straße mit den „bright lights“. Songs aus Klassikern wie South Pacific oder Carousel stehen dabei neben Evergreens aus Kiss Me Kate oder der West Side Story. Im Lied haben Sie eines der schönsten Tagebücher von jeder Kultur und Generation zu einem bestimmten Zeitpunkt“, sagt Thomas Hampson. Und selbstverständlich haben auch die amerikanischen Geschichtsbücher ihre bleibenden Melodien.

Thomas Hampson zählt zu den wichtigsten Sängern unserer Zeit. Der amerikanische Bariton feierte Erfolge in über 80 Bühnenrollen und mit mehr als 170 Plattenaufnahmen. 2010 erhielt er die Auszeichnung „Living Legend“ der US-Kongress-Bibliothek, in deren Umfeld er als Experte für die amerikanische Musikgeschichte gefragt ist. Im Festspielhaus Baden-Baden sang Thomas Hampson unter anderem den Amfortas in Richard Wagners Oper Parsifal und den Grafen Almaviva in Le nozze di Figaro.

Die amerikanische Sopranistin Nadine Sierra hat wie Hampson erfolgreich den Sprung über den „großen Teich“ auf die europäischen Opernbühnen geschafft. Sie wird bei dieser American Night in Baden-Baden ebenso mit von der Partie sein wie der dritte Amerikaner im Bunde: Tenor Michael Fabiano, der aus New Jersey den Sprung an die Metropolitan Opera schaffte.

Dirigent Sir Ivor Bolton ist seit der Saison 2016/2017 Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel. Der gebürtige Brite vertritt an diesem Abend die Heimat der Pilgerväter, die sich einst auf der Mayflower auf den Weg machten, Amerika zu besiedeln.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Roméo et Juliette – Charles Gounod, IOCO Kritik, 09.04.2019

April 9, 2019 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Hervorheben, Kritiken, Oper

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Roméo et Juliette – Charles Gounod

– Love is a losing game –

von Albrecht Schneider

Liebe bedarf zu ihrer Offenlegung der Zeichen. Seien es Worte, gesprochene oder geschriebene, seien es Bilder, wie das von Amors Pfeil durchbohrte Herz, oder die Musik. Mit ihr und in ihr findet die Liebe wohl den reinsten Ausdruck. Gewiss sind innige wie feurige Briefe und Verse Meldungen liebender Seelen; allein ist es nicht letztlich doch der Gesang, welcher als flammende wie leidende Herzensergießung das allmächtige Gefühl am wahrhaftigsten zu offenbaren vermag?

In der bürgerlichen Welt wird die Liebe vom Standesbeamten besiegelt, im Mythos vom Tod. Bei ihm bedient sich gern die dramatische Oper; Tristan und Isolde, Aida und Radames, ja und Romeo und Julia, sie sind die eben todtraurigen Erzählungen von der Ausweglosigkeit eines dauernden Miteinander zweier Liebenden, die mit dem erzwungenen Verzicht auf die Liebeserfüllung freiwillig auch auf das Leben verzichten.

Roméo et Juliette – Charles Gounod
youtube Trailer der Deutschen Oper am Rhein
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Nach Vertonung schreit geradezu die gefühlssatte Historie des Veroneser Liebespaares. Dessen bitterschokoladesüße Beziehung im Niemandsland zwischen den Familienfronten der Todfeinde Capulet und Montague, ein von Lerchen- und Nachtigallengesang tönendes Verona, Julias Haus samt Balkon im Mondenschein, und endlich eine düstere Krypta mit dem unselig-seligen Ende der beiden Unglücklichen, das hat Charles Gounod, 1818 – 1893, zu einer wahren Gesangsoper angestiftet. Sie schildert, bar der großen Tableaus eines Meyerbeer oder Spontini und mit nur wenigen hochdramatischen Szenen, lyrisch wie leidenschaftlich in Arien, Kavatinen, vier Liebesduetten und Chören die Amour fou sowie die Gemütsverfassungen ihrer Protagonisten. Die fünf Akte sind höchst melodisch und demnach für kleine wie große Ohren eingängig komponiert, weswegen sie hierzulande bei einigen hochbildungsbürgerlichen Puristen unter Kitschverdacht steht.

Wie leicht – nicht seicht! – und elegant die Komposition dem Franzosen gedieh, das hört man die ganze Zeit über: sie prä-sentiert sich ohne Schwulst und ohne jeden, bei germani-schem Publikum gern als Wert gehandelten, flachen Tiefsinn. In unserem Nachbarland sind Roméo und Juliette ein hochgeschätztes wie beliebtes Werk. Das von Gounods Nachfahre und Kollege Eric Satie in anderem Zusammenhang geäußerte Bonmot über den älteren Tonsetzer träfe auch hier durchaus zu: Eine sauerkrautlose Musik.

Deutsche Oper am Rhein / Romeo et Juliette - hier : Maria Boiko als Stephano, Ovidiu Purcel als Romeo, Bogdan Baciu als Mercutio © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Romeo et Juliette – hier : Maria Boiko als Stephano, Ovidiu Purcel als Romeo, Bogdan Baciu als Mercutio © Hans Joerg Michel

Was also gibt’s zu gucken und zu hören, wenn ein junger Regisseur (Philipp Westerbarkei) das aus dem Geist der französischen Romanik komponierte alte Märchen ins 21. Jahrhundert holen will? Nun, der Haken oder die Crux bei seinem Unternehmen ist schlichtweg die Macht des Mythos Romeo und Julia; denn der ist als Urbild idealer Liebe eingraviert in unsere Köpfe, und, anders in Szene gesetzt, sollte er sich schon faszinierend wie einleuchtend darbieten, damit sich das Rührstück, wovon hier in wohlwollendem Sinn zu sprechen erlaubt ist, zu einer zeitnahen überzeugende musikalische Erzählung wandelt. Leonard Bernsteins West Side Story beruht unbestritten auf einem gelungenen Aneignen des klassischen Stoffs. Dessen Verlagerung indessen aus einem legendären Raum in einen prosaischen der Neuzeit kann auch Entzauberung heißen. Übrig bleibt dann lediglich die Idee von einer Liebe schlechthin.

Auf der Bühne der Rheinoper besteht der Ort des Geschehens permanent aus einem schwarzen Kubus, einem dunklen klaustrophobischen Gehäuse, das heutzutage die Regie gern verwendet als eine Bildmetapher des Eingesperrtseins in Konvention, Gesellschaft, das eigene Ich oder wo auch immer. Dort sind Roméo et Juliette, im Jargon formuliert, keine heurigen Hasen mehr, durchrast vom ersten Sturm der Gefühle: sie sind Mann und Frau mit Erfahrung in Sachen Geschlechterbeziehung. Auf dem Ball im Hause Capulet finden sie Gefallen aneinander, und alsbald zeigt sich, wie heikel das Verhältnis geraten wird: ihr Auftritt in einer die Figur betonende Silberrobe der Hautcouture, seiner simpelst in Hemd und Hose mit Hosenträgern. Die Distanz der Milieus und die darin lauernde Gefährdung des Zueinanderwollens, und erst recht die des Zusammenseins, deutet sich an. Der Chor der Festgäste kommentiert und markiert zugleich die äußeren Vorgänge wie jene in den Köpfen der Figuren. Auseinanderstrebend, sich neu gliedernd, wirkt er als eine bildhafte Umsetzung dessen, was real geschieht und zu geschehen droht. Derlei Aktionen durchziehen die gesamte Aufführung. Die Gründungsakte des Dramas ist bildlich und musikalisch schlüssig formuliert. Nein, heute Abend spielt sich hier gewiss keine Herzschmerzgeschichte ab.

Deutsche Oper am Rhein / Romeo et Juliette - hier : Luiza Fatyol als Juliette, Michael Kraus als Capulet © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Romeo et Juliette – hier : Luiza Fatyol als Juliette, Michael Kraus als Capulet © Hans Joerg Michel

Die Süße wurden ihm ausdestilliert, allein die Musik besitzt sie nach wie vor. Mit ihrer schwelgerischen Melodik und Harmonik steht sie der Ablösung einer dramatischen Liebesgeschichte zweier reinen Seelen durch den Konflikt einer bornierten Gesellschaft mit zwei zwar mündigen, nur zur eigenen Emanzipation nicht fähigen Mitgliedern eigentlich im Wege. Ein Gefühl von Unvereinbarkeit, das bei mancher befremdenden Szene anfangs den Besucher beschleicht, weicht nach und nach der Einsicht von der Stimmigkeit von Bild, Geste und Gesang.

Es ist mehr denn ein hübscher Einfall der Regie, wenn in der hiesigen Aufführung während der Aktwechsel und vor dem geschlossenen Vorhang ein sehr jugendliches Liebespaar, untermalt von tönendem Herzpochen, pantomimisch das Hin und Weg, das Ja und Nein der klassischen zwei Figuren temperamentvoll imitiert.

Julietta Statue in Verona © IOCO

Giulietta Statue in Verona © IOCO

Juliette posiert oben auf einem Turm zusammengestellter Kneipenstühle, Roméos Liebesbeteuerungen tönen zu ihr hinauf, die ihren zu ihm hinab (Balkonszene?) Beide eingerahmt von den schwarzen Wänden, Dunkelheit liegt über Verona. Gounods Oper ist auch eine der Nacht, dabei belässt es die neue Deutung.

Im dritten Akt, nach der abermals in Düsternis vollzogenen heimlichen Trauung, erklimmt die Frau ein Felsklotz-ähnliches Objekt, welches bislang wie ein schwarzes Ungetüm im Hintergrund wartete. Der Mann steigt ihr nach! Oben singen sich beide ihr Glück von der Seele, es ist der Höhepunkt der Zweisamkeit und zugleich die Peripetie des Dramas: nunmehr kann es nur abwärts gehen, der Sturz ist zu ahnen. Es sind zwei bizarre, fatale Szenarien, deren letzte in gegenseitigem Erstechen ihrer Anhänger mündet.

Eine Gesellschaft, die ihre Konflikte mit dem Messer bewältigt, leidet keine Individuen, die sich ihren rigiden Manieren entziehen wollen. Für Juliette bietet die Liebe eine Chance des Entkommens aus dem im Kult des Hasses erstarrten orthodoxen Familienclan und mithin auch Rettung vor der angesagten Verheiratung mit der Bella Figura Paris. Roméo ist für die Frau das Versprechen für ein Leben im Irgendwo, jedenfalls fern der Veroneser Realität. „Je veux vivre“ hatte sie schon früh gesungen. Allein der Mann verliert sich im Gefühl, er ist ein Liebender im Rausch, kein Verständiger für das Verlangen der Geliebten. Der Ruin einer von Vornherein zukunftslosen Verbindung ist unabwendbar.

Das Finale, den fünften Akt, in der Originalversion das Sterben des Paares an Gift und durch Dolch oder letztlich an der Unmöglichkeit der Liebe, entwirft der Regisseur als zwischen Wirklichkeit, Traum und Vision changierend Sequenzen. Im ersten Akt noch scheint der feinen Dame aus dem Hause Capulet, vorgestellt als die einer obsoleten Tradition ausgelieferte Tochter, doch süchtig nach Trennung, kraft der Liebe eine temporäre Befreiung zu glücken. Symbolisiert wird die Tat, indem sie jetzt aus ihrer Silberglitzerrobe steigt, um dann im Untergewand sich sichtlich hilflos gegenüber der ungewohnten Freiheit zu fühlen. Bloß ist Mann in dem Moment nicht an ihrer Seite.

Deutsche Oper am Rhein / Romeo et Juliette - hier : Ovidiu Purcel als Roméo, Luiza Fatyol als Juliette © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Romeo et Juliette – hier : Ovidiu Purcel als Roméo, Luiza Fatyol als Juliette © Hans Joerg Michel

Das autonome Atmen währt nicht lange. Der Geist ihres von Roméo erstochenen Cousins Tybalt zwängt sie in das Braut-kleid, der familiäre Kodex beharrt auf der Heirat mit Paris, das Drama ist wieder dort angelangt, von wo aus es seinen Anfang nahm. Indessen der verzweifelnde Roméo wohl weniger an dem eingenommenen Gift, denn an einer Überdosis Liebe dahinscheidet, entschwindet die wirkliche, die halluzinierte oder der Geist der toten Juliette im Bühnenhintergrund. Und wohin weiter? Zum Traualtar? Ins Grab? Oder in den Mythos ?

Die großen Liebenden brauchen ihr Unglück zur Unsterblichkeit. Sonst wird sie ihnen nicht zuteil. Seine verdankt das Paar aus Verona dem Drama Shakespeares. Des Stoffs hat man sich vielfach bedient: von West Side Story war bereits die Rede, besonders erwähnenswert sind Berlioz’ Sinfonie, Tschaikowskis Phantasieouvertüre und Prokofievs Ballett. Vermöge des vornehmlich tänzerischen wie gestischen Charakters eines Tanzpoems, im Zwanzigsten Jahrhundert komponiert, verheißt dessen Choreografie eher Erfolg denn eine lyrisch sentimentale Oper aus dem Neunzehnten, die dem Publikum als ein ganz und gar aktuelles Theaterstück angeboten werden soll.

Regisseur Philipp Westerbarkei hat sich in Düsseldorf der wahrlich nicht einfachen Aufgabe unterzogen, und gemeinsam mit der Dramaturgin Anne de Paco, der Bühnen-bildnerin Tatjana Ivschina und dem Lichtkünstler Volker Weinhart eine gegenwartsnahe und damit zwangsläufig wenig poetische, doch zumeist fesselnde, gelegentlich eigenwillige und niemals langweilende Inszenierung auf die Bühne gestellt.

Luiza Fatyols Stimme kennt Lust, Pein und Angst, durch alle Register hindurch singt sie makellos eine Juliette der divergierenden Gefühle. Diese Partie dünkt ihr wie auf den Leib geschrieben worden zu sein, ein Eindruck, den ihre Erscheinung bestätigt. Dem Roméo (Ovidiu Purcel) platzt schier die Brust vor lauter Liebesgefühl, nicht mit Schmelz, mit Verve attackiert sein Tenor der Liebsten Herz, ein hitziger Lover, dessen Gesang bis zum und selbst im Sterben nicht schwächelt.
Gounod hat die Nebenfiguren mit Musik nicht vernachlässigt, Tybalt (Ibrahim Yesilay) darf als capuletbesessener Familien-mensch so aggressiv tönen wie Montaguefreund Mercutio (Bogdan Baciu) con Allegro die Ballade von der Fee Mab vortragen. Bruder Laurent (Bogdan Talos) traut das Paar und klärt es mit balsamischem Bass über die Ehe auf. Der alte Capulet (Michael Kraus) begrüßt anfangs gutgestimmt seine Gäste wie er später gleich sonor den Totschlag des Neffen bejammert, indessen Roméos Begleiter Stephano (Hosenrolle Maria Boiko) keck sein/ihr Liedchen von der Taube zwitschert.

Zur gleichen Zeit hob sich am Anfang des Abends der Vorhang, setzte die Ouvertüre ein und zeigte sich der Chor (Ltg. Gerhard Michalski). Nach deren Schluss kündete er, gleich-sam als ein historisches Gedächtnis der Stadt Verona, von einer an der Feindschaft der Capulet und Montague zerbrechenden Liebe. Entlang der ganzen Aufführung haben dessen Sängerinnen und Sänger neben der Stimme auch mit dem Körper zu agieren und zu akzentuieren. Beide Aufgaben erledigen sie wie gewohnt perfekt.
Die Düsseldorfer Sinfoniker bereiten den Solisten und dem Chor einen Klangteppich aus, auf dem alle durch die Partitur fliegen, gleiten, torkeln und stürzen können. Die Musik ist ja eine voller Esprit, Dolcezza und Sentiment; dem Dirigenten David Crescenci eignet genügend Italianità, um das alles zum Hören zu bringen. Manche Bläserkantilene umrankt so blühend den Gesang wie wohl einst die Bouganvillea den Balkon der Signorina Julia.
Love is a losing game lautet die letzte Einblendung auf den gefallenen Vorhang. Wer verliert? Sie? Er? Beide? Gar die Liebe selbst?

Dem großen Beifall nach hat dies Spiel dem Publikum sehr gefallen

Roméo et Juliette an der Rheinoper, die weiteren Termine dieser Spielzeit 18.4.; 24.4.; 27.4.; 11.5.; 18.5.; 26.5.2019

—| IOCO Kritik Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Spielplan Mai 2019

März 20, 2019 by  
Filed under Pressemeldung, Robert Schumann Saal, Spielpläne

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht


Programm Mai 2019


Fr, 17.5.2019, 20 Uhr

Klavier-Festival Ruhr
Christina & Michelle Naughton Klavier

Francis Poulenc
Sonate pour piano à quatre mains FP 8
Leonard Bernstein
Candide (Transkriptionen für Klavier zu vier Händen – Auswahl)
John Adams
Short Ride In A Fast Machine
Wolfgang Amadeus Mozart
Fuge für zwei Klaviere KV 426
Sergej Rachmaninow
Suite Nr. 2 für zwei Klaviere op. 17

„Sie wirken auf der Bühne wie zwei Feen, die bereit sind, uns die schönsten musikalischen Wünsche zu erfüllen.“ So war es in der WAZ zu lesen nach dem Eröffnungskonzert des Klavier-Festivals Ruhr 2017, bei dem die amerikanischen Zwillingsschwestern Christina und Michelle Naughton denn auch keinen Wunsch offen ließen. Mit ihrer federleichten Virtuosität und der atemberaubenden Synchronität, die ihren Auftritt wie eine perfekt ausgearbeitete Choreographie wirken ließ, rissen sie nicht nur bei dieser Gelegenheit das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Die Musik ihrer amerikanischen Heimat ist den Schwestern aus Wisconsin ein Herzensanliegen, und so stehen mit einer Bearbeitung von Melodien aus Leonard Bernsteins Oper „Candide“ und John Adams‘ mitreißendem „Short Ride In A Fast Machine“ Werke von Komponisten aus den USA auch bei ihrem dritten Auftritt beim Klavier-Festival Ruhr im Mittelpunkt.

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr
60/50/35/25 €


Sa, 18.5.2019, 20 Uhr

Persische klassische Musik
Sima Bina & Ensemble Wilde Blumen

Die persische Sängerin SIMA BINA ist eine Meisterin der klassischen persischen Musik. Geboren in der historischen Kulturlandschaft Khorasan, die sich über den Nordosten des Iran und West-Afghanistan erstreckt, trat sie bereits mit neun Jahren im iranischen Radio auf. Nach Abschluss ihres Studiums an der Teheraner Universität im Jahr 1969 vervollkommnete Sima Bina ihre Kenntnisse und ihre Gesangstechnik bei dem klassischen Meister Abdollah Davami. Seit 1993 präsentiert sie ihre Musik mit großem Erfolg auf Festivals und in Konzertsälen weltweit.

Gemeinsam mit den vier herausragenden Musikern des Ensembles Wilde Blumen präsentiert die große Sängerin eine Auswahl romantischer, melancholischer, aber auch freudig beschwingter Stücke aus der reichen Tradition der klassischen persischen Musik.

Ensemble Wilde Blumen:
Hossein Behroozinia Barbat (Kurzhalslaute)
Saeed Farajpoori Kamantsche (Spießgeige)
Behnam Samani Tombak (Bechertrommel), Daf (Rahmentrommel)
Alireza Shirvani Dotar (Langhalslaute)
Veranstalter: Behnam Samani
35/30 € zzgl. Servicegebühr

 

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

Aachen, Theater Aachen, A QUIET PLACE – Trouble in Tahiti – Leonard Bernstein, IOCO Kritik, 14.02.2019

Februar 14, 2019 by  
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Theater Aachen

Theater Aachen © IOCO

Theater Aachen © IOCO

A quiet place / Trouble in Tahiti  – Leonard Bernstein

von Ingo Hamacher

Mit nicht enden wollendem Applaus und Ovationen feiert das Aachener Premieren-publikum am 10.2.2019 die Opern von Leonard Bernstein: A quiet place / Trouble in Tahiti.

Hier wurde gezaubert!

Am beeindruckendsten die Nutzung der Drehbühne von Mathis Neidhardt. Bei seinem Bühnenbild scheint ein Kreis deutlich mehr als 360 Grad zu haben. Schier ungezählt die Räume, Perspektiven und Blickwinkel – bis hin zur vielbespielten Toilette des Hauses – in die er uns unter Berücksichtigung der häufigen Zeitsprünge an die verschiedensten Orte des „kleinen weißen Vorstadthauses“ führt.

Von Christopher Ward, dem neuen Aachener GMD, erwarten wir nach der kurzen gemeinsamen Zeit jetzt schon nichts Anderes als Höchstleistungen, und nichts weniger als das hat er uns an diesem Abend geboten. Gemeinsam mit dem ausgezeichneten Aachener Sinfonieorchester entführt er uns in eine musikalische Welt, in der auch der Komponist Bernstein weit über sich selbst hinaus gewachsen ist.

Leonard Bernstein (1918-1990) ist als Kind russisch-jüdischer Einwanderer in Amerika zu einer überragenden Figur der Musikgeschichte  des 20. Jahrhunderts  aufgestiegen. Mit seinen vielseitigen Begabungen, die er sowohl als Pianist und Dirigent, als Komponist und Verbalinterpret dem Publikum vorstellte, arbeitete er an der Idee „ein Musical zu machen, das eine tragische Geschichte mit den Mitteln und im Stil eines Musicals erzählt und nie Gefahr läuft in ‚Oper‘ auszuarten.“ Es galt ihm, „die feine Scheidewand zwischen Oper und Broadway zu finden.“ Diese Zielvorstellungen setzte er in seinem Musical WEST SIDE STORY (1957), seinem wohl bekanntesten Stück, äußerst erfolgreich um. Fünf Jahre zuvor hatte er noch eine Oper geschrieben: TROUBLE IN TAHITI.

Theater Aachen / Trouble in Tahiti - hier :  mit Takahiro Namiki, Jelena Rakic, © Carl Brunn

Theater Aachen / Trouble in Tahiti – hier : mit Takahiro Namiki, Jelena Rakic, © Carl Brunn

TROUBLE IN TAHITI (Aufregung in Tahiti; deutscher Titel: INSELZAUBER), Oper in sieben Szenen von Leonard Bernstein, Text vom Komponisten. Uraufführung: 1952 Brandeis University (USA). Das Thema: Dinah (Sopran) und Sam (Bariton) leben ohne tiefere Beziehung nebeneinander her. Ausdruck ihrer unerfüllten Sehnsüchte wird ein Film, den sie im Kino sehen; er trägt den Titel Trouble in Tahiti.

Diesen Einakter versuchte Bernstein dreißig Jahre später mit A QUIET PLACE fortzusetzen. Als das Ergebnis 1983 auf Ablehnung stieß, vermischte er ein Jahr später in der Mailänder Scala beide Opern zu einem Dreiakter. TROUBLE IN TAHITI besteht aus motivisch teilweise verzahnten geschlossenen Nummern, die von einem mikrofonverstärkt singendem Jazztrio kommentiert werden, das in bonbonfarbenen Kostümen, Masken und Perücken, die Illusion einer perfekten Barbie-Welt simuliert. Der Schlussakkord des Einakters, der symphonische Momente mit Revuestil mischt, steht programmatisch am Anfang von A QUIET PLACE.

Bernstein, der immer wieder darauf hingewiesen hat, dass die Überlebenschance der Musik in deren Tonalität liege, hat hier mit atonalen und teilweise sogar zwölftönig seriellen Einschüben experimentiert, sodass er mit seiner Oper TROUBLE IN TAHITI / A QUIET PLACE anspruchsvolles Musiktheater amerikanischer Prägung geschaffen hat, das trotz aller Probleme als eines seiner Hauptwerke angesehen werden kann, das viel zu selten gespielt wird.

Während Sam, der sich für den geborenen Sieger hält, zur Arbeit geht, erzählt Dinah ihrem Psychiater den Traum von einem Garten, aus dem ihr eine Stimme den Weg zu einem ruhigen Ort (a quiet place) verkündet. Diesen RUHIGEN ORT, nach dem sich Dinah wohl all die Jahre gesehnt hat, scheint sie zu Beginn der dreiaktigen Oper gefunden zu haben: Ihr Sarg steht, nach einem möglicherweise gewollten Autounfall, in einer Leichenhalle aufgebahrt. Zu verwirrender Zwölftonmusik versammeln sich Ehemann Sam, Freunde und Familienangehörige zur Trauergemeinde. Als Letzter erscheint Sohn Junior, der früher mit François, dem Mann seiner Schwester Dede, eine Affäre hatte. Junior, der seit Jahren an einer psychischen Erkrankung leidet, hat seinen Vater seit fast 20 Jahren nicht mehr gesehen. Sam hat seinen Schwiegersohn François nie getroffen.

Vater Sam hat keine Beziehung zu seinen Kindern und noch weniger zu sich selbst. Sofort brechen Animositäten auf. Junior beginnt in Reimen zu sprechen – ein Symptom seiner Psychose – und provoziert Sam mit einem improvisierten Strip-Blues.

Theater Aachen / A quiet place © Carl Brunn

Theater Aachen / A quiet place © Carl Brunn

Leonard Bernstein hat sich für seine zweite und letzte Oper A Quiet Place an großen Vorbildern orientiert, an Zerstörungsorgien der amerikanischen Literatur, Wutausbrüchen im Vorstadtidyll. In der Hysterie von Bernsteins Personen liegt etwas von der zerstörerischen Energie aus Wer hat Angst vor Virginia Woolf. Der Chor singt im Stück: „What a fucked up family“. Recht hat er! Der Bestattungsunternehmer: „Ich habe mit Schwulen nie etwas anfangen können!“ Antwort: „Ich habe mit Bestattungsunternehmern nie etwas anfangen können.“

Im zweiten Akt sehen wir als Rückblende Ereignisse aus der Oper TROUBLE IN TAHITI. Sam sichtet den Nachlass seiner Frau, als seine Tochter Dede das Zimmer betritt. Bei der gemeinsamen Durchsicht von Dinahs Besitz nähern sie sich langsam emotional an. Nebenan konfrontiert François seinen Ex-lover Junior mit seinem Verhalten im Bestattungsinstitut. Ganz scheint das gegenseitige Interesse jedoch noch nicht verschwunden zu sein; beide ringen mit ihrer wechselseitigen körperlichen Anziehung.

François Ärger provoziert eine psychotische Phase bei seinem Gegenüber, die Junior durch einige schmerzhafte Assoziationen zu einer wichtigen Erkenntnis führt: dass er seinen Vater liebt und braucht. Eine inzestuöse Beziehung zwischen Junior und seiner Schwester Dede wird angedeutet, es könnte sich jedoch auch nur um einen Ausschnitt aus Juniors psychotischem Wahngebäude handeln. Vater und Tochter umarmen sich; Junior bricht zusammen.

Das Jazz-Trio wiederholt seine Vorliebe für den amerikanischen Vororttraum. Anstatt an Juniors Schulaufführung teilzunehmen, hat Sam um eine Handball-Trophäe gespielt und gewonnen. Er verkündet sein Credo, als Gewinner geboren zu sein. Auch Dinah hat die Schulaufführung nicht besucht, sondern hat Fernsehen gesehen: Es lief ein Technicolor-Musical namens Trouble in Tahiti. Nach dem Duett: „Why did I have to lie?“ von Dinah und Sam scheint die Regisseurin Nina Russi den familiären Sprengstoff nicht mehr ausgehalten zu haben. Anders als in Stephen Wadsworths Libretto lässt sie die Beiden sich gegenseitig in die Arme sinken und zueinander zu finden. Familientragödien sind auch für Außenstehende nur begrenzt ertragbar.

Dritter Akt

Am nächsten Morgen trifft man sich im Garten. Kindliches Spiel der jungen Leute führt zu einer entspannten und versöhnungsbereiten Simmung zwischen den Familienangehörigen. Der Chor singt nach einem Zitat des Jazztrios aus TROUBLE IN TAHITI sein finales Amen auf die Zukunftspläne der vier Protagonisten. Sam, der am Ende um Aussöhnung bittet und seiner Familie die Hände entgegenstreckt, ist nicht unähnlich dem alten Leonard Bernstein, der unter der ihm auch von den eigenen Kindern vorgeworfenen Schuld litt, seine Frau für seine Liebhaber verlassen zu haben. Als er von der tödlichen Krebserkrankung seiner Frau erfahren hatte, kehrte er zu ihr zurück. Nach einem kurzen Moment des Verzeihens und der Harmonie brechen die tief sitzenden Traumatisierungen wieder hervor; der Weg bis zu heilen Welt scheint noch weit zu sein… falls es überhaupt gelingt!?

Winterzeit ist Grippezeit!

Zwei Sänger waren gesundheitlich nicht in der Lage zu singen, konnten ihre Rollen jedoch spielen: Gesungen wurde die Partie der Dede, Dinahs Tochter vom griechischen Sopran Evmorfia Metaxaki, die derzeit am Theater Lübeck engagiert ist. Für die Partie des Young Sam sprang der spanische Bariton Sebastià Peris ein, der eng mit der Deutschen Oper am Rhein verbunden ist. Beide sangen ihre Partien jeweils vom Rand ein, was das Durcheinander auf der Bühne natürlich noch zusätzlich vergrößerte.

Theater Aachen / A quiet place -  hier :  Der Bestattungsunternehmer; der Weg zur heilen Welt scheint weit  © Carl Brunn

Theater Aachen / A quiet place – hier : Der Bestattungsunternehmer; der Weg zur heilen Welt scheint weit  © Carl Brunn

Zusammenfassend: Es hat alles gestimmt! Regie, Bühne, Kostüme, Gesang, Musik; es war ein großartiger Abend! Der Zuschauerschwund des ausverkauften Hauses in der Pause nach dem 2. Akt war nur gering. Aber für Menschen, die nur zwei Augen und zwei Ohren haben, war es doch alles ein bisschen viel, was einem dort in knapp drei Stunden (inklusive Pause) geboten wurde.

Vielleicht hat Leonard Bernstein seinem Publikum zu viel zugemutet, weswegen die Stücke auch nur sehr selten aufgeführt werden. Ich habe jedenfalls schon einen zweiten Besuch des Stückes am Theater Aachen geplant!

Musikalische Leitung: Christopher Ward. Der Brite ist seit August 2018 Generalmusikdirektor der Stadt Aachen sein und leitet damit auch das Sinfonieorchester Aachen.
Inszenierung: Die Schweizer Regisseurin Nina Russi ist seit der Spielzeit 07/08 am Opernhaus Zürich beschäftigt. Die aktuelle Bernstein Oper ist ihr erste Regiearbeit am Theater Aachen.
Bühne: Mathis Neidhardt, der viele Jahre am Staatsschauspiel Dresden engagiert war. Seit 2001 ist er freischaffend tätig.
Kostüme: Annemarie Bulla, die nach vielen Jahren am Staatstheater Nürnberg seit 2015 als freie Kostüm- und Bühnenbildnerin tätig ist.
Choreinstudierung: Jori Klomp
Dramaturgie: Pia-Rabea Vornholt

Old Sam, Dinahs Mann: Wielans Satter. Der Bass-Bariton ist seit der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied des Pfalztheaters Kaiserslautern und singt als Gast des Hauses.
Dede, Dinahs Tochter: Katharina Hagiopan. Die Sopranistin gehört seit 2011 zum Ensemble des Theater Aachen.
Junior, Dinahs Sohn: Der in Aachen geborene belgische Bariton Fabio Lesuisse ist inzwischen häufiger und gerne gesehener Gast in Aachen.
Francois, Mann von Dede: Der US-amerikanische Tenor Patrick Cook gibt mit dieser Rolle als Gast sein Europa-Debut.
Susie, Dinahs Freundin, Sopran, Irina Popova. Die Bulgarin ist seit der Spielzeit 2005/2006 am Theater Aachen engagiert.
Bill, Dinahs Bruder: Der Bass Jorge Escobar gehört dem Opernchor Aachen an.
Doc, Dinahs Arzt: Pawel Lawreszuk. Der polnische Bariton ist seit August 2005 am Theater Aachen engagiert.
Mrs. Doc, dessen Frau: Die Altistin Ekaterina Chekmareva ist Mitglied im Opernchor Aachen.
Bestattungs-Unternehmer: Der Koreaner Soon-Wook Ka, Tenor. In der vergangenen Spielzeit war Ka Stipendiat der Theater Initiative Aachen und kehrt nun als Gast zurück.
Analytiker: Tenor Hans Schaapkens, Opernchor des Theater Aachen.

Vocal Quartett
Die japanische Mezzosopranistin Rina Hirayama ist in dieser Spielzeit Stipendiatin der Theater Initiative Aachen.
Young Sam: Der britische Bariton Ronan Collett ist Gast des Hauses.
Dinah, Mezzo, die Französin Fanny Lustaud. 2017/18 war Lustaud Mitlied des Opernstudios der Opéra national du Rhin in Straßburg. Seit der aktuellen Spielzeit gehört Fanny Lustaud zum Ensemble des Theater Aachen.
Jazz Trio und Vocal Quartet, Jelena Rakic, serbischer Sopran. Seit der Spielzeit 2011/2012 gehört Rakic zum Ensemble des Theater Aachen.
Jazz Trio und Vocal Quartet, Takahiro Namiki, japanischer Tenor. In der dieser Spielzeit ist er Stipendiat der Theater Initiative Aachen.
Jazz Trio und Vocal Quartet, Eddie Mofokeng, südafrikanischer Bariton und Gast des Hauses.
Sinfonieorchester Aachen, Opernchor Aachen

A QUIET PLACE,  Oper in drei Akten, Englisch mir deutschen Übertiteln, Musik: Leonard Bernstein, Libretto: Stephen Wadsworth, Uraufführung: 17. Juni 1983, Ort der Uraufführung: Houston/Texas, Spieldauer: ca. 2 1/2 Stunden, Ort und Zeit der Handlung: New York, Gegenwart und vor etwas mehr als 20 Jahren.

A quiet place – Trouble in Tahiti am Theater Aachen: die eiteren Termine:
16.02.; 24.02. (Nachmittag); 27.02.; 10.03.; 11.04.; 18.04.; 26.04.; 17.05.2019

—| IOCO Kritik Theater Aachen |—

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