Düsseldorf, SWING: Die Klaus Esser Bigband – IOCO stellt vor, 20.02.2020

Februar 20, 2020 by  
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Die Klaus Esser Bigband – Düsseldorf
youtube Trailer der Klaus Esser Bigband / Reiner Alm
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Die Klaus Esser Bigband

Swingtime aus Düsseldorf

– Die  Klaus Esser Bigband – be-swingt  Deutschland –

von Dieter Starck

SWING  fünf Buchstaben elektrisieren Jazzfans auf aller Welt

Swing einerseits ist eine Epoche in der Geschichte des Jazz. Sie begann in New York Ende der 1920er Jahre, eroberte schnell ganz Nordamerika und Teile Europas, und reichte bis in die 1940er Jahre. Große Orchester (daher die Bezeichnung Big Band) und große Namen wie Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman (Spitzname King of Swing) und Glenn Miller prägten diese Zeit. Swing wurde nicht nur angehört, ganz Amerika tanzte nach dieser Musik.

Swing andererseits ist ein rhytmisches Element, aus dem der Jazz weit über die Swing-Epoche hinaus seine besondere Spannung gewinnt – also swingt

Im Dritten Reich noch verpönt und verboten, eroberte der Swing – und damit der Jazz insgesamt – bald darauf auch Deutschland. Teil dieser Geschichte ist eine swingende Big Band, die IOCO hier nachfolgend vorstellt:

Swingtime aus Düsseldorf  –  Klaus Esser Bigband

 Rainer Alm, Musikalischer Leiter der Klaus Esser Big Band © Dieter Starck

Rainer Alm, Musikalischer Leiter der Klaus Esser Bigband © Dieter Starck

Fast schon legendär – die Klaus Esser Bigband aus Düsseldorf: Es begann vor über 50 Jahren: der Düsseldorfer Fabrikant und Hobby-Musiker (Orgel, Vibraphon) Klaus Esser war ein großer Jazz-Liebhaber. In den 1960er Jahren richtete er in seinem Haus ein Tonstudio ein und versammelte regelmäßig junge Jazzmusiker um sich. Man jazzte zusammen und hatte jede Menge Spaß dabei.

Daraus entstand eine zunächst kleine Jazz-Combo, die sich bald darauf zu einer größeren Jazz-Combo erweiterte. Man probte fleißig, gab sich den in der Hoffnung auf regen Zuspruch der Damenwelt zielgerichteten Namen Ladykiller, trat in vielen Konzerten auf und produzierte Schallplatten (CDs oder gar streaming gab es noch nicht).

Der Kreis der bei Klaus Esser regelmäßig probenden und spielenden Musiker wurde immer größer, sodass sich daraus seit Mitte der 1970er Jahre eine veritable Big Band  bildete. Längst spielte Klaus Esser nicht mehr aktiv mit; er war jedoch weiterhin Initiator und Förderer des Orchesters. Die heutige  Klaus Esser Bigband  erweiterte ihre Reputation durch zahllose Konzerte in ganz Deutschland, oft musikalisch bereichert durch großartige Gast-Solisten der internationalen Jazz-Szene.

Die Klaus Esser Bigband  – hier swinging in Remscheid
youtube Trailer der Klaus Esser Bigband / Reiner Alm
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Swingtime ist Teil des Markenzeichens der Klaus Esser Big Band,  denn Arrangements großer, meist amerikanischer, Swing Bigbands (wie Count Basie, Duke Ellington, Glen Miller, Budy Rich) sind Kern des Repertoires. Aber dabei blieb es nicht: immer mehr eigens für die Klaus Esser Bigband geschriebene Arrangements kamen hinzu – ebenso wie stilistische Erweiterungen in Richtung Rock Jazz und Latin Music.

Unter dem langjährigen musikalischen Leiter Rainer Alm besteht die Klaus Esser Bigband aus 17 Instrumentalisten: 5 Saxophone, 4 Posaunen, 4 Trompeten sowie der Rhythmusgruppe bestehend aus Gitarre, Piano, Bass und Schlagzeug. Hinzu kommen regelmäßig Sänger/innen.

Das nächste Konzert der Klaus Esser Bigband ist eine Matinee am Sonntag,  22. März 2020, 11 Uhr im Bürgerhaus Baumberg, Humboldtstr. 8, 40789 Monheim am Rhein.

—| IOCO stellt vor- Klaus Esser Big Band |—

Essen, Theater und Philharmonie Essen, Open-Air-Konzert im Grugapark, 07.07.2018

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Theater und Philharmonie Essen

Theater und Philharmonie Essen / Tomáš Netopil © Saad Hamza)

Theater und Philharmonie Essen / Tomáš Netopil © Saad Hamza)

Essener Philharmoniker im Grugapark
Im Musikpavillon am Samstag, 7. Juli 2018, um 20 Uhr

Mit einem großen Open-Air-Konzert im Grugapark beschließen die Essener Philharmoniker die Spielzeit 2017/2018: Am Samstag, 7. Juli 2018, um 20 Uhr ist das Orchester erstmals seit 1999 wieder an diesem Ort zu Gast. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil präsentieren die Philharmoniker im überdachten Musikpavillon ein Programm, das unter anderem den 100. Geburtstag Leonard Bernsteins aufgreift: Dessen Suite zur Operette Candide kommt ebenso zur Aufführung wie Aaron Coplands Konzert für Klarinette (Solist: Karel Dohnal), Streichorchester, Harfe und Klavier sowie Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 40 g-Moll.

Kaum ein Komponist war so begeistert von der Klarinette wie Wolfgang Amadeus Mozart. Das führte unter anderem dazu, dass er in seiner großen Sinfonie in g-Moll in der zweiten Fassung noch eine Klarinetten-Stimme hinzufügte. Inspiriert wurde er dabei durch seine Freundschaft mit dem Meisterklarinettisten Anton Stadler, für den er auch das Klarinettenquartett und das Klarinettenkonzert schrieb. In dieser zweiten Fassung gelang der Sinfonie schließlich der Durchbruch zum Erfolg. Ein anderer berühmter Klarinettist war im 20. Jahrhundert dann Anlass zur Komposition eines weiteren bahnbrechenden Konzerts. Kein Geringerer als Benny Goodman brachte Aaron Copland dazu, ein mit Jazz-Elementen versehenes Solokonzert für dieses Instrument zu schreiben. Diese typisch amerikanische Mischung aus klassisch überlieferten und von der populären Musik herrührenden Elementen macht auch den Stil Leonard Bernsteins aus, dessen Operette „Candide“ zu dem Mitreißendsten gehört, was uns der vor 100 Jahren geborene Komponist hinterlassen hat.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Essen |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Spielplan Oktober 2016

August 16, 2016 by  
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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel SumesgutnerKonzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus: Spielplan Oktober 2016

Mi 05.10.2016 20.00Mozart – Letzte Sinfonien

Mahler Chamber Orchestra
Daniel Harding (Dirigent)

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-moll KV 550
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 »Jupiter«
Einzelpreise in € 88,00 / 80,00 / 68,00 / 55,00 / 35,00 / 17,00 / 7,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: SPARKASSE DORTMUND


Do 06.10.2016 20.00Anoushka Shankar

Anoushka Shankar (Sitar), Manu Delago (Hang, Perkussion)
Sanjeev Shankar (Shehnai), Tom Farmer (Kontrabass, Klavier)
Land of Gold

Der Name Shankar steht für die klassische indische Musik und die Sitar. Wie ihr legendärer Vater Ravi Shankar lotet auch Anoushka Shankar die Möglichkeiten ihres Instruments aus und überschreitet Genre-Grenzen. Nun kehrt die Musikerin mit einem innovativen, top-aktuellen Programm zurück, das die Themen Migration, Asyl und Flucht berührt.
Einzelpreise in € 50,00 / 45,00 / 38,00 / 30,00 / 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: Förderer SPARKASSE DORTMUND


Fr 14.10.2016 20.00  – Joja Wendt

Joja Wendt (Klavier), Die Tournee 2016

Joja Wendt hat etwas erreicht, das nicht vielen Musikern vergönnt ist: Sein Name steht synonym für das Instrument, mit dem er groß geworden ist. Joja Wendt ist der Pianist. Nicht nur in seiner Heimat, auch weit darüber hinaus: Von Südafrika über Singapur, China und Russland bis auf die Bühnen von New Yorks Carnegie Hall und anderer legendärer Spielstätten haben ihn seine Konzertreisen geführt. Joja Wendt hat mit Klaviermusik die Welt bereist – das allein ist bemerkenswert. Einzigartig ist, dass er sich diesen Erfolg nicht nur mit blendender Technik, mit virtuoser Interpretation und als charismatischer Unterhalter erspielt hat. Sondern auch mit seiner ganz eigenen Musik. Seine neuen Kompositionen präsentiert Joja Wendt nun wieder einem breiten Publikum.
Einzelpreise in € 48,00 / 45,00 / 41,00 / 37,00 / 33,50
Veranstalter: Semmel Concerts Entertainment GmbH


Sa 15.10.2016 18.00  –  Andris Nelsons – Der Auftakt

Royal Concertgebouw Orchestra, Andris Nelsons (Dirigent)
Håkan Hardenberger (Trompete)

Richard Wagner: Vorspiel zu Lohengrin  WWV 75
HK Gruber: »Aerial« Konzert für Trompete und Orchester
Richard Strauss: »Tod und Verklärung« Tondichtung für großes Orchester op. 24
Richard Strauss: »Till Eulenspiegels lustige Streiche« Sinfonische Dichtung op. 28
Einführung mit Ulrich Schardt um 17.15 Uhr im Komponistenfoyer
Einzelpreise in € 110,00 / 98,00 / 84,00 / 68,00 / 43,00 / 22,00 / 8,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsoren: INNOGY, SIGNAL IDUNA GRUPPE


Di 18.10.2016 20.00Mi 19.10.2016 20.00
2. Philharmonisches Konzert  –  Dortmunder Philharmoniker
Gabriel Feltz (Dirigent),  Bo Skovhus (Bariton)
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Richard Wagner: Ouvertüre zu »Der Fliegende Holländer« WWV 63
Franz Schubert: ›Der Taucher‹ D 77 Fassung für Orchester von Karl-Aage Rasmussen
Franz Schubert: ›Prometheus‹ D 674 Fassung für Orchester von Carl Nielsen
Franz Schubert: ›An Schwager Kronos‹ D 369 Fassung für Orchester von Johannes Brahms
Franz Schubert: ›Geheimes‹ D 719 Fassung für Orchester von Johannes Brahms
Franz Schubert: ›Erlkönig‹ D 328 Fassung für Orchester von Hector Berlioz
Antonín Dvo?ák: Sinfonie Nr. 7 d-moll op. 70
WirStimmenEin – 19.15 Uhr. Gabriel Feltz gibt Einblick ins Programm
Einzelpreise in € 42,00 / 39,00 / 34,00 / 30,00 / 24,00 / 19,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Mo 24.10.2016 18.30    Kopfnoten – Eine kleine Geschichte der Sinfonie

Michael Stegemann (Vortrag)
II – Klassiker (I): Joseph Haydn & Wolfgang Amadeus Mozart
Mit Haydn und Mozart festigt sich die Form im idealen klassischen Geist: Aus anfangs drei sind jetzt vier Sätze geworden, im Orchester klingen Bläser und Streicher zusammen,

Sonatenhauptsatzform, dreiteilige Lied- oder Menuett-Form und ein Rondo als Finale – feste Regeln, die einem Genie jedoch viele Freiheiten lassen.
Ort: Orchesterzentrum|NRW · Brückstraße 47 · 44135 Dortmund
Einheitspreis in € 8,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum|NRW


Mo 24.10.2016 19.00  – Pepe Lienhard Big BandSwing Live

Das swingt! Seit Jahrzehnten zählt die Big Band des Vollblutmusikers Pepe Lienhard zu den beliebtesten Swing-Formationen, ob im deutschsprachigen Raum, an den besten Adressen Asiens und Südafrikas oder als TV-Live-Band vor begeistertem Fernseh-Publikum. »Swing Live« zelebriert auf einzigartige Weise die großen Zeiten des Swing: Glanznummern von Count Basie und Quincy Jones stehen Seite an Seite mit den schönsten Melodien von Glenn Miller und Benny Goodman. Ein prall gefülltes Programm, das eindrucksvoll beweist, dass die Kunst der »Swinging Years« bis heute klangvoll lebt.
Einzelpreise in € 80,50 / 71,00 / 62,00 / 50,00
Veranstalter: BB Promotion GmbH


Mi 26.10.2016 19.00   Konzertkino – Legenden des Taktstocks

Ulrich Schardt (Moderation)    –  Herbert von Karajan im Filmporträt
Richard Strauss: »Don Quixote« Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35,  Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

Die Filmpremiere der Reihe »Konzertkino« gehört Herbert von Karajan, dem stilbildenden Klassik-Regisseur der Leinwand. Er setzt Dvorák, Strauss, die Berliner Philharmoniker und sich selbst ins rechte Licht.,  Einheitspreis in € 10,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 27.10.2016 20.00   –  Tokyo Symphony Orchestra,   Jonathan Nott (Dirigent)
Isabelle Faust (Violine)

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-moll op. 93
Einzelpreise in € 88,00 / 80,00 / 68,00 / 55,00 / 35,00 / 17,00 / 7,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: MERCEDES-BENZ Niederlassung Dortmund


Fr 28.10.2016 19.00   –  Der Bajazzo, Förderpreis

Franziska Batzdorf (Violoncello)
Opern-Kinderchor der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund
Ensemble Kinder- und Jugendtheater Dortmund
Amadeus Kammerorchester Dortmund, Felix Reimann (Dirigent)
Festveranstaltung zur Verleihung des Förderpreises

Die Theater- und Konzertfreunde Dortmund zeichnen junge, aufstrebende Künstler mit dem Förderpreis Der Bajazzo aus. Die Preisträger bedanken sich mit einem unterhaltsamen Festprogramm, umrahmt von beliebten Werken aus dem Konzertrepertoire. Mit dem Bajazzo werden in diesem Jahr folgende Künstler ausgezeichnet: • Franziska Batzdorf, Solocellistin der Dortmunder Philharmoniker • Opern-Kinderchor und Knabenchor der Chorakademie Dortmund • Ensemble Kinder- und Jugendtheater Dortmund – KJT –
Einzelpreise in € 24,00 / 15,00 / 9,00
Veranstalter: Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V.


So 30.10.2016 11.00   –  Mozart Matinee

Sinfonieorchester des Nationalorchesters Prag,  Jakub Klecker (Dirigent)
Anastasia Kobekina (Violoncello),  Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 200,  Peter Iljitsch Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester A-Dur op. 33,  Jan Václav Votíšek: Sinfonie D-Dur op. 24
Einzelpreise in € 39,50 / 32,00 / 29,00 / 23,50 / 15,00
Veranstalter: Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.


So 30.10.2016 20.00  –   Fazil Say – Sarkilar
Serenad Bagcan (Gesang),  Fazil Say (Klavier)

Fazil Say ist wohl der bekannteste zeitgenössische Komponist und Pianist der Türkei. Immer wieder widmet er sich der Vertonung von Gedichten türkischer Autoren wie Orhan Veli, Metin Altiok, Nâzim Hikmet, Omar Khayyám und Cemal Süreya. In Serenad Bagcan fand er nun die ideale Sängerin: Ihre magische Stimme bringt die Gedichte und Melodien regelrecht zum
Leuchten. Die beiden Alben Ilk Sarkilar und Yeni Sarkilar sind in der Türkei inzwischen zu Bestsellern geworden.
Einzelpreise in € 47,00 / 39,00 / 32,00 / 26,00
Veranstalter: Türkisches Filmfest Ruhr, Interkulturelles Bildungszentrum (IBZ) e. V.;

—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Frankfurt, Alte Oper Frankfurt, 1822-Neujahrskonzert, 12.01.2014

Januar 7, 2014 by  
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Alte Oper Frankfurt
Frankfurt / Alte Oper © IOCO

Frankfurt / Alte Oper © IOCO

1822-Neujahrskonzert

 
Junge Deutsche Philharmonie
Württembergischer Kammerchor (Choreinstudierung: Dieter Kurz)
Michael Schonwandt Leitung
Martin Fröst Klarinette
 
Richard Wagner Vorspiel zu „Parsifal“
Aaron Copland Klarinettenkonzert
Gustav Holst Die Planeten op. 32
 
Sonntag, 12. Januar 2014 Großer Saal, 18.00 Uhr
 
Auf zu fernen Galaxien: Im traditionellen 1822-Neujahrskonzert der Alten Oper Frankfurt bricht die Junge Deutsche Philharmonie am Sonntag, 12. Januar 2014, von 18.00 Uhr an in die Weiten des Weltalls auf und verspricht dabei musikalische Sternstunden. Unter der Leitung des dänischen Dirigenten Michael Schønwandt interpretieren die Musiker im Großen Saal der Alten Oper Werke von Richard Wagner, Aaron Copland sowie Gustav Holst. Dessen Orchestersuite „Die Planeten“ entstand vor 100 Jahren, angeregt durch die Schriften von Alan Leo, dem „Vater der modernen Astrologie“, und den darin enthaltenen Charakterisierungen der Planeten unseres Sonnensystems. Die sieben Sätze beziehen sich auf die nach römischen Gottheiten benannten Planeten – nur Pluto war damals noch nicht bekannt. Mit ihren intergalaktischen Klangwelten haben sie die Filmmusik, vor allem das Science-Fiction- Genre, bis in die Gegenwart hinein geprägt. Für den leisen, aber enorm wirkungsvollen Abschluss des Finalsatzes „Neptun“ sorgt der Einsatz eines wie aus der Ferne herüberklingenden Frauenchors, der keinen Text, sondern „nur“ Klang hinzufügt. Der Württembergische Kammerchor übernimmt beim Konzert der Jungen Deutschen Philharmonie diesen Part.
 
Zunächst aber zaubern die Musiker mit dem Vorspiel zu Richard Wagners „Parsifal“ dunkel leuchtende Klangfarben in den Großen Saal – um im Anschluss gemeinsam mit dem international gefeierten schwedischen Klarinettisten Martin Fröst das  Klarinettenkonzert von Aaron Copland funkeln zu lassen. Das Werk zeichnet sich durch eine für die damalige Zeit ungewöhnliche Mischung von Musikstilen aus: Elemente des Jazz, der jüdischen und der anglo- sowie lateinamerikanischen Folklore werden in diesem zwischen 1947 und 1949 entstandenen Konzert kunstvoll zusammengeführt. Spektakulärer Schlusspunkt ist ein rasantes Finale – welches sogar Benny Goodman, den Widmungsträger des Konzerts, damals überforderte. Im Gegensatz zu Goodman, für den Copland eine zweite, einfachere Version schrieb, spielt Martin Fröst die Originalversion, die ihm Gelegenheit gibt, frappierende Technik und musikalisches Temperament unter Beweis zu stellen.
 
Veranstalter: Alte Oper Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Frankfurter Sparkasse.
 
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Frankfurter Sparkasse
 
—| Pressemeldung Alte Oper Frankfurt |—

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