Baden bei Wien, Stadttheater Baden, Operettenkonzert – Sommerarena, 15., 29.08.2020

August 11, 2020 by  
Filed under Operette, Pressemeldung, Stadttheater Baden

Bühne Baden

Bühne Baden / Operettenkonzert Sommerarena © Robert Eipeldauer

Bühne Baden / Operettenkonzert Sommerarena © Robert Eipeldauer

Operettenkonzert – Ein Sommer wie damals

Konzert in der Sommerarena

Eintauchen in romantische Welten, sich von beschwingten, fröhlichen Melodien berauschen lassen, abschalten – wer möchte das nicht?  Gerade jetzt …

Der Bühne Baden ist es gelungen, für alle Freunde und Freundinnen der leichten Muse ein ganz spezielles Operettenkonzert zu organisieren:

Publikumslieblinge wie Monika Rebholz (zuletzt war sie 2016 in DER GRAF VON LUXEMBURG sowie 2015 in PAGANINI in Baden zu erleben), Juliette Khalil, Reinhard Alessandri und Jens Janke (auch Moderation) bestreiten eine vergnügliche Reise durch das weite Land der Operette – mit einen Stopp imWeißen Rössl am Wolfgangsee. Es spielt das Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Michael Zehetner.
Damit Sie – nach der coronabedingten Verschiebung von IM WEISSEN RÖSSL auf Sommer 2022 – wenigstens doch noch ein wenig Salzkammergut-Feeling á la Benatzky genießen können …

Bühnen Baden / Operettenkonzert © Collage: Bühne Baden, Rosen: elyomys/Shutterstock.com. Portraitfotos von Maya Boog: Peter Schnetz, Reinhard Alessandri: privat, Jens Janke: Jenny Nonnenmacher, Juliette Khalil: Michael Strobl

Bühnen Baden / Operettenkonzert © Collage: Bühne Baden, Rosen: elyomys/Shutterstock.com. Portraitfotos von Maya Boog: Peter Schnetz, Reinhard Alessandri: privat, Jens Janke: Jenny Nonnenmacher, Juliette Khalil: Michael Strobl

Operettenkonzert – Ein Sommer wie damals
15. und 29. August 2020    19:30 Uhr, Sommerarena
Dauer ca 1 ¾ Stunden, Ohne Pause

Moderation: Jens Janke
Mit: Maya Boog, Juliette Khalil, Reinhard Alessandri und Jens Janke (Moderation)
Musikalische Leitung: Michael Zehetner


Covid 19 Schutzmaßnahmen

Die Vorstellungen finden ohne Pause statt. Veranstaltungsdauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten. Sitzplätze in der Sommerarena: Um den Mindestabstand von einem Meter zu gewährleisten, dürfen max. vier Personen nebeneinander sitzen, jeweils rechts und links davon bleibt ein Platz frei.

Kartenkauf: Karten erhalten Sie ausschließlich über das Kartenbüro der Bühne Baden. Kein Onlinekauf. Aufgrund behördlicher Auflagen müssen bei allen Käufen Name, Tel., Adresse, Email angegeben und gespeichert werden, um Sie gegebenenfalls im Rahmen eines Contact Tracing verständigen zu können. Auf Wunsch löschen wir Ihre Daten nach 28 Tagen.

Für jegliche Kartenbuchung ist der/die Kartenkäufer*in verpflichtet, die Kontaktdaten jedes Besuchers/jeder Besucherin – für die er/sie Karten gebucht hat – in Kombination mit dessen zugewiesenen Platz festzuhalten. Im Anlassfall muss der/die Käufer*in diese Daten umgehend an die zuständigen Behörden weitergeben.

Abstand und MNS-Maske vor Ort: Auf allen Gemeinflächen ist ein Mund-Nasen-Schutz obligatorisch, am Sitzplatz selbst kann er abgenommen werden. Der Mindestabstand von 1 m ist auf Gemeinflächen eigenverantwortlich bestmöglich einzuhalten.
Einlass vor Ort: 15 Minuten vor Beginn. Der Einlass zum Parterre und zur Galerie erfolgt getrennt, die Bereiche sind ausgeschildert. Wir ersuchen, den Anweisungen des Publikumsdienstes Folge zu leisten.

Garderobe vor Ort: Die Garderobe bleibt geschlossen. Jacken und Taschen können in den Saal mitgenommen und auf den gesperrten Reihen deponiert werden.
Abendkassa vor Ort: Die Abendkassa ist ab 1 Stunde vor Beginn geöffnet.
Gastronomie vor Ort: Das Buffet in der Sommerarena bleibt geschlossen. Das Café Clementine freut sich auf Ihren Besuch! Sie erhalten gegen Vorlage der Eintrittskarte ein Glas Sekt zur Begrüßung. Für Ihre Reservierungen: Café Clementine, Kaiser Franz Ring 12, T: 02252 80720, M: 0664 5391290, office[at]cafe-clementine.at
ACHTUNG: Im At the Park Hotel findet am 15. 8. eine geschlossene Gesellschaft statt, deshalb ist an diesem Tag kein Umtrunk möglich.


—| Pressemeldung Bühne Baden |—

Ein Freund, ein guter Freund – Robert Gilbert, IOCO Buchrezension, 16.04.2020

April 17, 2020 by  
Filed under Buchbesprechung, Hervorheben, Portraits

Ein Freund, ein guter Freund - Robert Gilbert © Ch. Links Verlag

Ein Freund, ein guter Freund – Robert Gilbert © Ch. Links Verlag

„Ein Freund, ein guter Freund – Robert Gilbert“

eine Biographie von Christian Walther – Ch. Links Verlag
978-3-96289-056-8 (ISBN)

von Kerstin Schweiger

Ein Wortartist zwischen Agitprop und Operette: Elegant spannte der Textdichter, Autor und Librettist Robert Gilbert das Seil zwischen den Buchstaben A und Z. Der 1899 in Berlin geborene Autor schrieb die Texte für Weltschlager wie „Am Sonntag will mein Süßer mit mir Segeln geh‘n“, „Das gibt‘s nur einmal“ oder „Ein Freund, ein guter Freund“. Aus seiner Feder flossen Operettenlibretti, Filmsongtexte und Drehbücher, Lyrik, Romanthriller, Kabaretttexte, aber auch politische Lieder und Gedichte, von Ernst Busch vorgetragen und Hanns Eisler vertont. Zum 120. Geburtstag von Robert Gilbert erschien im Herbst 2019 eine umfassende Biographie von Christian Walther im Ch. Links Verlag.

„Von Schopenhauer zum Gassenhauer“ –  Textdichter und Autor Robert Gilbert

Walther ist den Spuren Robert Gilberts u.a. nach München, Wien, Zürich und an Gilberts Schweizer Wohnort Minusio gefolgt und es ist ihm gelungen, sowohl die Person Robert Gilberts als auch die Texte des produktiven Berliners aus der Verborgenheit wieder ins rechte Licht zu rücken. Denn bisher gibt es in Berlin keine Gedenktafel oder einen Stolperstein für den jüdischen 1933 vertriebenen und in den 1950er Jahren nach Deutschland zurückgekehrten literarischen Tausendsassa.

Ein Lesevergnügen ist Walthers Buch obendrein, denn er lässt Gilbert selbst  zu Wort kommen mit Originalzitaten aus Briefen, Textzeilen seiner Schlager oder Lyrik und Prosatexten. Und wer hätte gedacht, dass der Erfolg des Musicals My Fair Lady in Deutschland nicht zuletzt auf der kongenialen Übersetzung von Robert Gilbert beruht. „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ ist zum geflügelten Wort geworden. Und Christian Walther hat im Zuge seiner Recherchen gleich auch noch entdeckt, dass die beliebte Zeile wahrscheinlich sogar noch eine Co-Autorin hat, die bisher im Verborgenen blieb: Robert Gilberts Ex-Ehefrau Elke Gilbert erhält so hoch verdiente Aufmerksamkeit für ihre Übersetzertätigkeit. Gleichwohl Gilbert nach dem zweiten Weltkrieg aus den USA dauerhaft nach Deutschland bzw. in die Schweiz zurückgekehrt war und mit seiner Arbeit fast produktiver als vor der Emigration war, saß das Trauma der Verfolgung und Emigration tief. Als sich am 25. Oktober 1961 der Vorhang zur Deutschsprachigen Erstaufführung von My Fair Lady im Berliner Theater des Westens hob, war Gilbert, der als Übersetzer ins Deutsche verantwortlich zeichnete, nicht anwesend. Seine Bedenken – zwei Monate zuvor war die Mauer gebaut worden –  teilte er in einem Brief mit: „Warum soll ich mich in Gefahr begeben, der ich – in ähnlicher Weise – früher mal knapp entronnen bin“.

Aus dem Film „Die drei von der Tankstelle“ der Schlager „Ein Freund, ein guter Freund…“ mit Heinz Rühmann …, von Robert Gilbert
youtube Trailer von Rundfunker
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Gilbert, dessen Vater Jean Gilbert in Berlin als Kapellmeister und Operettenkomponist ganz groß herausgekommen war, hatte seine produktivste und erfolgreichste Zeit in den 1920er Jahren, bevor er 1933 – jüdischer Herkunft – in die Emigration gehen musste.

Geboren 1899 in der Warschauer Straße, kam Robert Gilbert 1918 in Kontakt mit dem revolutionären Spartakusbund, Flugblätter und ein „Waffenarsenal“ hortete er nach eigenen Angaben in seiner Wohnung. Stärkste Waffe des links orientierten Studenten war jedoch das Wort. So entstanden Agitproptexte für das „Rote Sprachrohr“, eine Gruppe von jungen Leuten, die mit Sketchen und Texten Kabarett machten. Dort begegnete er auch Hanns Eisler, der als Pianist dabei war. Für Eisler schrieb Gilbert Texte, die dieser vertonte.

Schnell war Gilbert gern gesehener Texter an anderen Kabaretts, die wie Pilze aus dem Nährboden der Umbruchszeit in der jungen Weimarer Republik schossen. Für Rosa Valletti und ihr Kabarett Größenwahn schrieb er Texte ebenso wie für Claire Waldoff („Warum liebt der Wladimir jrade mir“). Gilbert eroberte sich neben den Bühnen alle verfügbaren neuen Medien, von der Rundfunkkantate „Tempo der Zeit“ 1929 über Liedtexte und Drehbücher für den jungen Tonfilm, bis zur „Roten Roten Revue“, in der 1931 u.a. Ernst Busch, Helene Weigel und Blandine Ebinger mitwirkten.

Produktive Komponisten wie Robert Stolz, Friedrich Hollaender, Ralph Benatzky oder sein Lebensfreund Werner Richard Heymann, mit dem er ab 1930 seine bekanntesten Schlager u.a. für die Filme Die drei von der Tankstelle, Bomben auf Monte Carlo und die Comedian Harmonists schrieb („Ein Freund, ein guter Freund“, „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen“, „Irgendwo auf der Welt“, „Das ist die Liebe der Matrosen“) rissen ihm die Texte aus der Hand, um die Bedürfnisse des Schlagermarkts für Filme, Revuen und Kabaretts zu bedienen. 1930 hat auch Benatzkys Im weißen Rössl Premiere, Gilbert wird in letzter Minute dazu geholt und textet alle Lieder neu. Obendrauf komponiert und steuert er den Hit „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“ zum Sensationserfolg bei.

Der Schlager „Liebling, mein Herz läßt dich grüßen …“ mit Lilian Harvey und Willy Fritsch, von Robert Gilbert
youtube Trailer von Tim Gracyk
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David Robert Winterfeldt lautetet der eigentliche Name des Textgenies, das sich das populäre, weltläufige und französisch anzusprechende Pseudonym Gilbert seines erfolgreichen Vaters ebenfalls zu eigen machte, schrieb auch unter dem Namen David Weber. Zum Beispiel das sozialkritische Stempellied 1929 in der Katakombe aufgeführt, für das Hanns Eisler die Musik schrieb und mit dem Gilbert unter dem Pseudonym David Weber die sozialen Verhältnisse analysierte und in zynische, Dialekt gefärbte Worte fasste. „Äußerst schnell schafft die Gesellschaft Menschen auf den Müll“.

Selbstreflektiert sah Gilbert später die Zeit der Weltwirtschaftskrise der 1920er Jahre als seine Wandlung vom „Von Schopenhauer zum Gassenhauer“ aus finanzieller Notwendigkeit.  Der zynische Bänkelsänger konnte auch „lieb“, wenn es um den Broterwerb ging.

1933 wurde es für den jüdischen Kommunisten Gilbert und seine Familie höchste Zeit, das Land zu verlassen. Über Wien und Paris gelangte er in die USA. Er arbeitete dort unter Pseudonym weiter, publiziert in Exilblättern wie der Neuen Weltbühne seine Lieder wurden auch in Deutschland gespielt. Der Start in den USA ist schwer, doch Gilbert streckte die Fühler in alle Richtungen aus, Film, Broadway, Emigrantentheater, Operette. Hitlers erklärte Lieblingsoperette macht auch vor dem Broadway nicht halt. Für Robert Stolz‘ Produktion der Lustigen Witwe schrieb Gilbert Extra-Verse. Lyrik hieß das Medium seiner Selbstreflexion im Exil. In den USA erschien ein Gedichtband quasi im Selbstverlag, besprochen in der Emigrantenzeitschrift Aufbau: „Das lyrische Tagebuch eines Autors, der es fertig gebracht hat, mitten im Steinmeer von Manhattan Berliner Dialektgedichte zu schreiben“.

Was kann der Siegismund dafür, dass er so schön ist, gesungen von Max Hansen, von Robert Gilbert
youtube Trailer von jonjamg
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Kurz nach seiner Einbürgerung in den USA endete der Krieg und Gilbert ging 1949 in die Schweiz. Beispielhaft beginnt er einen Kampf um Rückübertragung mit Behörden und der GEMA, denn die von ihm genutzten Pseudonyme waren nicht be- bzw. anerkannt. Im Vergleich mit anderen Rückkehrern fasste Gilbert arbeitsmäßig schnell wieder Fuß. Er schrieb für Bühne, Film und Kabarett. Texte entstanden für eine Neuverfilmung von Im weißen Rössl und für den Film Alraune mit Hildegard Knef. Hier knüpfte Gilbert auch an die Zusammenarbeit mit Werner Richard Heymann an, der für den Film die Musik beisteuerte. Vielleicht war es Hannah Arendt die Gilbert in Anlehnung an Mozarts erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Autor Lorenzo Da Ponte als „Da Ponte“ ´Heymanns bezeichnete. Denn eng und langjährig befreundet war Gilbert seit den frühen 1920er Jahren mit dem Publizisten Heinrich Blücher und später auch mit dessen Ehefrau Hannah Arendt. Die Philosophin und Autorin verfügte sogar, dass Gilberts Schlager „Das ist die Liebe der Matrosen“ aus der Filmoperette Bomben auf Monte Carlo 1975 auf ihrer Beerdigung gespielt werden sollte. Herzenstreuer kann Freundschaft nicht sein. Unter der populären Oberfläche von Gilberts Text zu Werner Richard Heymanns Superschlager „Ein Freund, ein guter Freund“ („Die drei von der Tankstelle“) lag ein authentischer, integrer und menschlicher Kern.

„Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines Stückchen Glück“, ein Freund, ein guter Freund“ oder „Das ist die Liebe der Matrosen“. Mit „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“: Gilberts Lebensgeschichte changiert selbst zwischen Operette und knallharter Realität, tragikomisch mit Berliner Schnoddrigkeit weggelacht. In Buchstaben gegossen zwischen Berlin und New York, Karriere und Exil, Erfolg und Klinkenputzen am Broadway, Polit-Ballade und Musical. Sein Text-Talent und eine künstlerische Resilienz haben den Zeit- und Ideologiegraben der ausgelassenen toleranten Weimarer Republik zum Film, Kabarett und Theater der Nachkriegszeit mühelos überwunden. Max Raabe, bekannter Interpret von Gilbert-Texten, benennt die Treffsicherheit von dessen Texten im Vorwort des Buches: „Sie nehmen sich zurück, doch man erahnt die Klugheit hinter ihren Versen. Denn in dieser scheinbaren Mühelosigkeit steckt natürlich viel Arbeit“.

Und für Christian Walther scheint „gerade ein Teil der politischen Lyrik hochaktuell, die Liedtexte haben sich ohnehin weitgehend als immergrün erwiesen“. Er fand den „Spagat von Revolution und Unterhaltung, den Wandel von Kommunist zu Antikommunist, die erzwungene Wanderung von Berlin durch die Stationen des Exils bis schließlich in die letzte Heimat, ins Tessin“ in der Lebensgeschichte von Robert Gilbert besonders spannend.

Der Band Ein Freund, ein guter Freund ist mehr als eine Biographie. Gilberts Texte, insbesondere mit der Musik von Werner Richard Heymann, seinem Lieblingsfreund und Komponisten, sind bis heute präsent. Es ist das Verdienst von Christian Walther, die Texte in den zeitgeschichtlichen Kontext einzuordnen und ihrem Autor im Spiegel der Zeitgeschichte einen verdienten Platz in der Geschichte des Unterhaltungssektors im 20. Jahrhunderts zuzuweisen.

—| IOCO Buchbesprechung |—

Dortmund, Oper Dortmund, IM WEISSEN RÖSSL – Ralph Benatzky, 18.01.2020

Januar 13, 2020 by  
Filed under Operette, Premieren, Pressemeldung, Theater Dortmund

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 IM WEISSEN RÖSSL  – Ralph Benatzky
Rekonstruktion der Originalfassung von 1930

Premiere am 18. Januar 2020

Ralph Benatzkys Operette IM WEISSEN RÖSSL wird am Samstag, 18. Januar 2020, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund Premiere haben. In der Regie von Thomas Enzinger unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Philipp Armbruster werden u.a. Irina Simmes, Matthias Störmer, Fritz Steinbacher, Morgan Moody und wieder als Gast Kammersänger Hannes Brock in der Dortmunder Oper zu sehen sein.

Bei der Dortmunder Fassung handelt es sich um eine Rekonstruktion der Originalfassung von 1930 erstellt in Zusammenarbeit mit der Staatsoperette Dresden durch Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner.

OperDortmund / Im weissen Rössl - Steffen Shortie Neumann - Iriana-Simmes © Anke Sundermeier

OperDortmund / Im weissen Rössl – Steffen Shortie Neumann – Iriana-Simmes © Anke Sundermeier

„Im weißen Rössl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür“ – doch bevor jeder Einzelne das seine gefunden hat, geht es turbulent zu! Der Zahlkellner Leopold ist unsterblich aber aussichtslos in Josepha verliebt, die Wirtin des Hotels Im weißen Rössl. Sie hingegen schwärmt für den treuen Stammgast Dr. Siedler, dem sie stets das beste Zimmer reserviert. In diesem Jahr quartiert der tief gekränkte Leopold dort aber den bärbeißigen Berliner Fabrikanten Giesecke und seine Tochter Ottilie ein. Dieser findet schnell eine neue Quelle der Aufregung, denn mit Sigismund Sülzheimer erscheint der Sohn seines Prozessgegners auf der Szene. Der knausrige Professor Hinzelmann und seine Tochter Klärchen komplettieren schließlich die Ferientruppe und mit mal schüchternen, mal verwegenen Flirtmanövern im Freibad oder auf Bergesspitze finden sich die Pärchen. Selbst Leopold kann am Ende das Herz seiner stolzen Angebeteten für sich gewinnen. Happy End im Salzkammergut!

Mit IM WEISSEN RÖSSL schuf Ralph Benatzky eine knallbunte, herrlich kitschige und ohrwurmlastige Revue-Operette, die mittlerweile Kultstatus genießt. Changierend zwischen Wiener Schmäh, alpenländischer Lebensfreude und Berliner Schnoddrigkeit lädt das Werk ebenso zum herzhaften Lachen wie zum Nachdenken ein. Mit viel Schwung, bekannten Melodien und berührenden Dialogen.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Spielplan Oktober 2019

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Spielzeit 2019/20
TfN ? Produktionen im Oktober 2019


REPERTOIRE:


IM WEIßEN RÖSSL
Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky
Turbulent geht es in Sachen Liebe im Weißen Rössel zu und es braucht schon einen richtigen Kaiser, um wieder Ordnung zu schaffen und allen Beteiligten zu einem glücklichen Ende zu verhelfen. Die schräge Österreich-Revue war 1930 in Berlin das Theaterereignis und ist nun in Hildesheim als großes Alpenspektakel in der Halle39 zu erleben. Musikalische Leitung Achim Falkenhausen Inszenierung Erik Petersen Bühne Hannes Neumaier Kostüme Kristopher Kempf Choreografie Ludwig Mond Chöre Achim Falkenhausen Dramaturgie Susanne von Tobien Mit Lisa Maria Hörl/ Neele Kramer (Josepha Vogelhuber), Peter Kubik/ Gerald Michel (Leopold Brandmeyer), Uwe Tobias Hieronimi (Wilhelm Giesecke), Meike Hartmann/ Antonia Radneva (Ottilie), Julian Rohde (Dr. Erich Siedler), Johannes Osenberg/ Stefan Freiberger (Sigismund Sülzheimer), Jens Krause/ Dieter Wahlbuhl (Prof. Dr. Hinzelmann), Sandra Pangl/ Meike Hartmann (Klärchen), Piet Bruninx/ N.N./ Levente György (Kaiser), Nicolo Soller/ N.N. (Piccolo), Elisabeth Köstner/ Steffi Fischer/ Kathelijne Wagner (Kathi/Zenzi/Stubenmädchen), Stefan Freiberger/ Jesper Mikkelsen (Reiseführer), Opernchor, Extrachor, Kinder- und Jugendchor des TfN, Orchester des TfN
Termine im Oktober in der Halle39 (Schinkelstraße 7, 31137 Hildesheim)


TfN IN LANGENHAGEN:


Theater für Niedersachsen / Kohlhaas © T.Behind-Photographics

Theater für Niedersachsen / Kohlhaas © T.Behind-Photographics

MICHAEL KOHLHAAS
Schauspiel nach der Novelle von Heinrich von Kleist
In seiner berühmten Novelle beschreibt Kleist eine der interessantesten, weil widersprüchlichsten Figuren der deutschen Literatur. Als Opfer staatlicher Willkür begehrt Michael Kohlhaas mutig gegen die Obrigkeit auf, getrieben von seinem starken Gerechtigkeitssinn. Doch kalte Rachsucht macht ihn bald zum Wutbürger, Fanatiker, Terroristen. Michael Kohlhaas ist faszinierend: anziehend in seiner Hingabe, abstoßend in seiner brutalen Radikalität – und mit Themen wie Selbstjustiz, staatliche Willkür und Eigendynamik von Gewalt aktuell wie nie. Für das TfN hat Moritz Nikolaus Koch eine eigene Bühnenfassung erstellt. Es spielen Dennis Habermehl und Dieter Wahlbuhl. Inszenierung und Ausstattung Moritz Nikolaus Koch Musik Oliver Niess MitDennis Habermehl (Erzähler I – Kohlhaas), Dieter Wahlbuhl (Erzähler II – alle anderen), Oliver Niess (Bühnenmusiker/ Soundler) Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, inklusive einer Pause WIEDERAUFNAHME: Mi, 2.10., 20:00 Uhr, Theatersaal Langenhagen,
in Hildesheim: Sa, 23.11., 19.30 Uhr, Großes Haus

JUGEND OHNE GOTT
Schauspiel nach dem Roman von Ödön von Horváth
Nur Hohn und Spott haben die Jugendlichen für die humanistischen Ideale ihres Lehrers. Doch dann geschieht auf ihrer Klassenfahrt ein Mord! – Die TfN-Bühnenfassung überträgt die Geschichte in eine nahe Zukunft: Was geschieht, wenn eine demokratische in eine totalitäre Gesellschaftsform kippt? Inszenierung Alice Asper Ausstattung Bernhard Niechotz Dramaturgie Astrid Reibstein Mit Dennis Habermehl (Der Lehrer), Jonas Kling (Zachi), Jonas Nowack (Timi), Emma Henrici (Olli), Karla Hennersdorf (Eva), Martin Schwartengräber (Caesar/ Feldwebel 3/ Moderator), Michaela Allendorf (Lehrerin/ Feldwebel 1/ Präsidentin/ Mutter von Timi), Simone Mende (Direktorin/ Feldwebel 2/ Mutter von Nicki/ Mutter von Zachi), Statisterie
TERMIN: Mi, 30.10., 20:00 Uhr, Theatersaal Langenhagen

Theater für Niedersachsen / Kohlhaas - von links_D. Habermehl, D. Wahlbuhl © T.Behind-Photographics

Theater für Niedersachsen / Kohlhaas – von links_D. Habermehl, D. Wahlbuhl © T.Behind-Photographics


JUNGES THEATER:


Theater für Niedersachsen / Nieselprim © Christine Kundolf-Köhler

Theater für Niedersachsen / Nieselprim © Christine Kundolf-Köhler

NIESELPRIM NERVT
Ein Tanz- und Singstück | Uraufführung | Koproduktion des TfN mit tanz.Utan, ab 6 Jahren
Wie spannend es sein kann, sich auf etwas Fremdes einzulassen und welche Spuren wir gegenseitig in unseren Leben hinterlassen, zeigt diese Geschichte mit Tanz, Musik und wenigen Worten, wo aus rasantem Spiel und kleinen Ausrufen Lieder werden, aus Slapstick Tanz, aus Engstirnigkeit Weite und aus Gegensätzen ein Wir. Außerdem gibt es allerlei seltsame Maschinen, eine Kinoorgel und viel zum Lachen. Inszenierung Marcel Sparmann Choreografie Nicole Pohnert Musik Daniel Pohnert Ausstattung Swana Gutke Mit Nicole Pohnert, Daniel Pohnert
Premiere am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 11:00 Uhr, theo

ALLES FAMILIE
Nach dem Buch von Alexandra Maxeiner und Anke Kuhl Koproduktion des TfN mit dem Theater Karo Acht, ab 6 Jahren
Temporeich und musikalisch spielt sich das Theater Karo Acht durch die Szenen von (un-)gewöhnlichen Familienbanden, kleinen Problemen und großen Glücksmomenten. Dabei wird sinnlich erfahrbar, wie unterschiedlich und vielfältig, wie komisch, aber manchmal auch tragisch Familienleben heute sein kann. Inszenierung Kian Pourian Text Lorenz Hippe Bühne Alexander Tripitsis Kostüme Ulrike Schörghofer Mit Imme Beccard, Julia Solórzano, Christopher Weiß Dauer ca. 70 Minuten, keine Pause
Wiederaufnahme am Samstag, 5. Oktober 2019, 15:00 Uhr, Probebühne 2 (Einlass über den Bühneneingang)

DAS KLEINE BLAU UND DAS KLEINE GELB
Ein Theaterstück vom Gleich- und Anderssein nach einem Bilderbuch von Leo Lionni Koproduktion des TfN mit dem Theater Karo Acht, ab 2 Jahren
Ein Theaterstück für die jüngsten Zuschauer rund um Dinge, Farben und Spielen. Es geht um das Gleich- und Anderssein, um Freundschaft, um das sich und die anderen Verlieren, Suchen und Wiederfinden. Inszenierung Kian Pourian Bühne Alexander Tripitsis Kostüme Ulrike Schörghofer Mit Julia Solórzano, Sebastian Schlemminger Dauer ca. 50 Minuten, keine Pause
Wiederaufnahme am Donnerstag, 10. Oktober 2019, Probebühne 2 (Einlass über den Bühneneingang)


EXTRA:


INNEN STADT THEATER
Mitte Oktober staubt und lärmt es noch im TfN: Endspurt ist angesagt für die Sanierungsarbeiten im Großen Haus, einzig das Kinder- und Jugendprogramm spielt weiterhin im Haus. Auf Theater verzichten müssen Sie dennoch nicht: Bis Mitte November präsentieren wir vielfältige Sonderprogramme, zu Gast bei zahlreichen Kooperationspartnern in der Hildesheimer Innenstadt.

THEKEN-TALK
Persönliche Einblicke in die neue Spielzeit von Jörg Gade, Craig Simmons und Susanne von Tobien Entdecken Sie die Vielfalt der Spielzeit 2019/20 und erleben Sie, wie unsere Theaterleitung spielerisch, musikalisch und persönlich aus dem Nähkästchen plaudert … Montag, 21. Oktober 2019, 18:00 Uhr, Eintritt frei Stadtschenke im Van der Valk Hotel, Markt 4, 31134 Hildesheim

DER SOUNDTRACK MEINES LEBENS
Besondere Einblicke in das Leben von TfN-Künstlern Der erste Kuss, der schlimmste Liebeskummer, der schönste Sommer – zu gewissen Momenten und Lebensphasen gehören einfach bestimmte Songs! Lernen Sie den Lebenssoundtrack von Intendant Jörg Gade und Schauspieler Martin Schwartengräber kennen – inklusive Geschichten und Anekdoten drum herum. Donnerstag, 24. Oktober 2019, 20:00 Uhr, LitteraNova, Eintritt frei LitteraNova, Wallstraße 12a, 31134 Hildesheim

JEDE MUSIK HAT IHREN HIMMEL
Konzert mit dem Opernchor des TfN Getreu diesem Verdi-Zitat sorgen sie in Opern, Musicals und Konzerten für himmlische Abende am TfN, nun können Sie die Mitglieder des Opernchors ganz geerdet in gemütlicher Atmosphäre erleben: Unter der Leitung von Chordirektor Achim Falkenhausen präsentieren sie Ihnen die schönsten Chornummern aus Opernklassikern wie „Nabucco“ oder Wiederentdeckungen wie „Die Pantöffelchen“. Montag, 28. Oktober 2019, 18:00 Uhr, Eintritt frei Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information, Rathausstraße 20, 31134 Hildesheim

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