Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, BELVEDERE Finale 2014, IOCO Aktuell, 06.07.2014

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Düsseldorf / Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

BELVEDERE Siegerin 2014
Irina Churilova, Sopranistin aus Russland

6. Juli 2014: Begeisterung in der Deutschen Oper am Rhein. Aus 1.321 Teilnehmern hatten es im 33. BELVEDERE Gesangswettbewerb 17 Sänger/innen ins Finale nach Düsseldorf geschafft. Vor Fach- und Medienjuroren, Agenten und ausverkauftem Haus sangen sie dort um die ersten Plätze des renommierten Wettbewerbs. Axel Kober und die Duisburger Philharmoniker begleiteten sie. Durch den Abend führte der Bo van der Meulen. Mit sympathisch kurzweiliger Moderation gab van der Meulen dem breiten Publikum zu Sänger/innen und Arien Richtung wie Anregung.

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Durch 60 Qualifikationsrunden in 56 Städten hatten sich 157 Sänger/innen für das Semi-Finale vom 1. bis 4. Juli   Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf qualifiziert. Die Rheinoper war am 6. Juli 2014 Schauplatz des BELVEDERE Finales. Christoph Meyer, Chef der Rheinoper in Düsseldorf, bot den Kandidaten in Düsseldorf eine starke Präsentationsebene; im Herzen Europas, inmitten der Region mit der weltweit größten Dichte von Musiktheatern.

Entspannte Finalisten des 33. BELVEDERE © IOCO

Entspannte Finalisten des 33. BELVEDERE © IOCO

Der BELVEDERE gilt unter Sängern  als herausragende Karriereplattform.  Viele Gesangskarrieren, wie jene von Angela Kirchschlager, begannen mit dem BELVEDERE Gesangswettbewerb. Geldpreise, internationale Wahrnehmung und konkrete Einstiegsengagements locken junge Sänger/innen aus aller Welt. Die Fachjury des Wettbewerbs besteht aus Intendanten, Opern- und Castingdirektoren bedeutender Musiktheater sowie einer Medienjury, der auch IOCO – Kultur im Netz angehört. 243 der 1.321 Teilnehmer/innen des Jahres 2014 stammen aus Südkorea, 184 aus Russland, 100 aus den USA, 91 aus Deutschland; aber auch 17 aus Australien, 6 aus Israel.

Belvedere Finale 2014 Stimmungsbild © IOCO

Belvedere Finale 2014 Stimmungsbild © IOCO

17 Teilnehmer (7 Herren, 10 Damen) bestritten die Finalrunde. Mit einer Arie kämpften sie um die ersten Plätze im Gesamtwettbewerb: 4 aus Süd-Afrika (Owen Metsileng, Linda Nteleza, Siyabulela Ntlale, Khanyiso Gwenxane), 3 aus den USA (Kiri Deonarine, Lori Guilbeau, Marina Costa-Jackson), 2 aus Russland (Maria Nazarowa, Irina Churilova) sowie Carolina Garcia aus Spain, Oddur Jonsson aus Island, Ben MCateer aus Irland, Siobhan Stagg aus Australien, Akiho Tsujii aus Japan, Stephen Chambers aus Neuseeland, Norma Nahoun aus Frankreich und Il do Song aus Südkorea.

BELVEDERE 2014 Siegerin Irina Churilova © Susanne Diesner

BELVEDERE 2014 Siegerin Irina Churilova © Susanne Diesner

Irina Churilova, russische Sopranistin aus Novosibirsk, wurde Siegerin BELVEDERE 2014.  Ihre stimmsicher und kraftvoll vorgetragene Arie „Tacea la notte“  der Leonore aus Giuseppe Verdis Troubadour begeisterte Publikum und Jury gleichermaßen. Der erste Preis des BELVEDERE Wettbewerbs 2014 verbunden mit einem Preisgeld von € 7.000 waren ein prächtiger Lohn. Den zweiten Preis und ein Preisgeld von € 3.500, erzielte der Bariton Siyabulela Ntlale aus Südafrika, welcher mit der Arie Lónore! Ladri! aus Verdis Falstaff  stimmlich wie darstellerisch Jury und Publikum für sich einnahm. Der letzte der 17 Sänger, der Bassist Il do Song aus Südkorea, schaffte es auf Platz drei der der Gunst der Juroren: Mit der wohltimbrierten, bruchlos vorgetragenen Arie „La calunnia..“ aus Gioacchino Rossinis Barbier von Sevilla. Den Preis der Medienjury erhielt die Sopranistin Siobhan Stagg aus Australien für ihre sensibel und mit höhensicheren Piani vorgetragene Arie „Depuis le jour“ aus Gustave Charpentiers „Louise“. Doch auch die nicht prämierten Sänger/innen des Finale beeindruckten durch frische mitreißende Arien. Die Prämierung der Besten des Abends waren so die Höhepunkte auf einer überaus gelungenen Galavorstellung von Nachwuchssängern aus aller Welt. 

BELVEDERE Wettbewerb 2015:

BELVEDERE Finale 2014 © Susanne Diesner

BELVEDERE Finale 2014 © Susanne Diesner

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel:  Amsterdam und das Het Muziektheater  werden   Mittelpunkt von Semifinale und Finale des BELVEDERE 2015 sein. 1.300 Sänger/innen aus 60 Ländern werden zuvor in Ausscheidungskämpfen um Preise und Einstieg in die Welt der klassischen Musik singen. Irina Churilova, die BELVEDERE Siegerin 2014,  wird dann bereits große Partien in bedeutenden Musiktheatern singen.

IOCO / Viktor Jarosch / 07.07.2014

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Großes BELVEDERE Finale, IOCO Aktuell, 06.07.2014

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Der BELVEDERE Gesangswettbewerb, der größte seiner Art weltweit

1.317 Teilnehmer/innen aus 73 Ländern nehmen 2014 in 60 Qualifikationsrunden in 56 Städten am BELVEDERE Gesangswettbewerb teil. 243 Teilnehmer/innen stammen aus Südkorea, 184 aus Russland, 100 aus den USA, 91 aus Deutschland; aber auch 17 aus Australien, 6 aus Israel.

Eroeffnung Belvedere Gesangswettbewerb 2014 © Susanne Diesner

Eroeffnung Belvedere Gesangswettbewerb 2014 © Susanne Diesner

157 Teilnehmer/innen nahmen vom 1. bis 4. Juli 2014 vor einer hochkärig besetzten  Fachjury an den Finalrunden des Gesangswettbewerbs im Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf teil; wunderbare Sänger (Bild) wie Menschen, aus dem Norden Norwegens, aus Russland, Japan und vielen anderen Ländern, welche sich dem Gesang verschrieben haben. Preisgelder, Einstiegsangebote namhafter großer Musiktheater und interessante Kontakte winken den Teilnehmern dieses großen Gesangswettbewerbs..

Frohgemute Sänger des BELVEDERE Gesangswettbewerb 2014 © IOCO

Frohgemute Sänger des BELVEDERE Gesangswettbewerb 2014 © IOCO

17 Sänger/innen schafften es ins Finale des BELVEDERE Wettbewerbs. Am 6.7.2014, ist High Noon im großen Haus der Rheinoper vor einer Fach- und Medienjury.  Die Besten der Besten präsentieren sich dort. Leider kann auch dann nur einer gewinnen.

 

Yu Guanqun  started her career with the BELVEDERE:

Voices of Brilliance © Hans Gabor Belvedere Singing Competition

Voices of Brilliance © Hans Gabor Belvedere Singing Competition

From the ranks of today’s foremost operatic stars, three of China’s top young singers come together to showcase their vocal prowess as they take on a programme of Western operatic favourites including Cosi fan tutte, Carmen, Don Giovanni, Faust and Chinese art songs such as I live by the Headwaters of Yangtze River, Homesickness, How Could I not miss her and more.

In 2008 Soprano Yu Guanqun won the First Prize at the International  Belvedere Singing Competition

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Wien, Wiener Kammeroper, Finale – Belvedere Gesangswettbewerb, IOCO Kritik, 03.07.2011

 

Wiener Rathaus im Winter © IOCO

Wiener Rathaus im Winter © IOCO

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Wiener Kammeroper

Finale – Belvedere Gesangswettbewerb 2011

Wiener Kammeroper / Belvedere Gesangswettbewerb: v.l.n.r.: 3. Preis Oper: Simge BUYUKEDES (Türkei) 1. Preis Oper und 1. Preis Operette: Rachel WILLIS-SORENSEN (USA) 2. Preis Oper: Sehoon MOON (Südkorea) © Christian Husar

Wiener Kammeroper / Belvedere Gesangswettbewerb © Christian Husar

Im Festsaal des Wiener Rathauses der 30. Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb statt .

An dieser, von der Wiener Kammeroper (Direktion: Isabella Gabor und Holger Bleck) veranstalteten und v.a. von der Wiener Wirtschaftskammer gesponserten, „größten Sängerbörse der Welt“ nahmen heuer rund 3000 Sängerinnen und Sänger in 50 Städten weltweit teil. 159 von ihnen wurden nach Wien eingeladen. Nach den letzten Vorrunden in der Kammeroper erreichten 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Finale, davon vier für den Bereich Operette, acht für den Bereich Oper. Eine Teilnehmerin konnte sich für beide Sparten qualifizieren.

Die internationale Jury unter dem Vorsitz von John M.Mordler (Leiter der Opéra de Monte-Carlo) setzte sich aus hochkarätigen Vertretern der Musikszene (u.a. von der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper) sowie Agenten und internationalen Medienvertretern zusammen.

Wiener Kammeroper Saal © Réne Del Missie

Wiener Kammeroper Saal © Réne Del Missie

Im Fach Operette, in dem sich mit Theresa Grabner die einzige Österreicherin bis in das Finale gesungen hatte, ging der Hauptpreis an die US-Amerikanerin Rachel Willis-Sørensen mit dem Csárdás   Klänge der Heimat aus der   Fledermaus (J.Strauß).

Den zweiten Platz eroberte Alexandra Hutton aus Australien mit einer erfrischend lebendig dargebrachten Arie aus J. Offenbachs  „Orpheus in der Unterwelt„, die auch mit einem Sonderpreis der Jury (Operngala an der Deutschen Oper Berlin) belohnt wurde.

Platz drei ging an Irina Kapanadze aus Georgien, die u.a. bei Mirella Freni und Renato Bruson studierte und bereits an der Scala auftrat. Auch sie erhielt einen Sonderpreis der Jury (Vorsingen an der Deutschen Oper am Rhein  Düsseldorf-Duisburg).

Die Darbietungen der Opernfinalistinnen und -finalisten waren, wie schon zuvor bei der Operette, durchwegs auf sehr hohem Niveau. Mit Rachel Willis-Sørensen, die heute auch schon den Operettenbewerb gewonnen hatte, ging der erste Preis im Opernfach an die einzige Sängerin, die im Finale eine Wagner-Arie zu Gehör brachte. Dafür erhielt sie auch einen Sonderpreis der Jury (Engagement beim Kirsten Flagstad Festival in Norwegen).

Den zweiten Preis errang der junge, noch in Ausbildung begriffene, südkoreanische Tenor Sehoon Moon mit der Arie des Edgardo aus   „Lucia di Lammermoor„.

Die dritte Preisträgerin wurde die aus Istanbul stammende Sopranistin Simge Buyukedes, die bereits in der Arena di Verona engagiert war. Darüber hinaus wurde ihr der Preis der internationalen Medienjury zuerkannt.

Das zahlreich anwesende Publikum verlieh seinen Preis der aus Russland stammenden, in Wien lebenden Sopranistin Ekaterina Bakanova für die Arie der Elvira aus Bellinis   „I Puritani„. Außerdem erhielt sie mit einem der zahlreichen Sonderpreise die Möglichkeit, an der Wiener Staatsoper vorzusingen. Heuer wird sie u.a. als Gilda bei den Opernfestspielen im Steinbruch von St.Margarathen im Burgenland zu hören sein.

Weitere Sonderpreise gingen u.a. an die rumänische Sopranistin Iulia Maria Dan und den Bariton Ilya Silchukov aus Minsk. Die beiden Korrepetitions-Hauptpreise erspielte sich die südkoreanerin Su Yon Yu.

Uns persönlich haben vor allem Irina Kapanadze mit ihrem warmen Timbre, Ekaterina Bakanova mit ihrem gefühlvollen Vortrag und Sehoon Moon mit seiner überaus modulationsfähigen Stimme überzeugt.

Das festliche Gala-Abschlusskonzert des Bewerbes findet am Freitag, den 8.Juli 2011 in Baden bei Wien statt.

Überschattet war der heurige Wettbewerb von der tristen finanziellen Situation der Wiener Kammeroper.

Durch massive Kürzungen der öffentlichen Subventionen ist nicht nur ihr, sondern auch der Fortbestand des Belvedere Gesangswettbewerbes massiv bedroht. Wenn Sie die Wiener Kammeroper und damit auch den Gesangswettbewerb unterstützen wollen, bitten wir sie, die Petition für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen  Belvedere Gesangswettbewerbs zu unterschreiben :

Petition für den Erhalt der Wiener Kammeroper

(Bitte klicken Sie hier, um zur Petition zu gelangen)

Liste der heurigen Finalistinnen und Finalisten:

OPERETTE :

|   Theresa Grabner , Sopran, geb. 1984, Österreich ( R.Stolz, Im weißen Rössl: Mein Liebeslied muss ein Walzer sein |   – Irina Kapanadze , Sopran, geb. 1983, Georgien (F. Lehar, Die lustige Witwe: Vilja-Lied |    Alexandra Hutton , Sopran, geb. 1984, Australien (J.Offenbach, Orphée aux enfers: La femme dont le cœur rêve ) |Jacques Le Roux , Tenor, geb. 1981, Südafrika (F. Lehar, Die lustige Witwe: Wie eine Rosenknospe) | Rachel Willis-Sørensen , Sopran, geb. 1984, USA (J.Strauß, Die Fledermaus: Csárdás Klänge der Heimat) |

OPER :

Wiener Kammeroper / Isabella Gabor und Holger Bleck (Direktion) © Christian Husar

Wiener Kammeroper / Isabella Gabor und Holger Bleck (Direktion) © Christian Husar

  Iulia Maria Dan, Sopran, geb. 1987, Rumänien ( G.Donizetti, Lucia di Lammermoor: Regnava nel silenzio ) | Ingeborg Gillebo , Mezzo, geb. 1983, Norwegen (W.A.Mozart, Le nozze di Figaro: Voi che sapete ) |    Sehoon Moon , Tenor, geb. 1984, Südkorea (G.Donizetti, Lucia di Lammermoor: Tombe degli avi miei ) | Ekaterina Bakanova, Sopran, geb. 1984, Russland ( V.Bellini, I Puritani: Qui la voce sua soave ) | Rachel Willis-Sørensen , Sopran, geb. 1984, USA ( R.Wagner, Tannhäuser: Dich, teure Halle | Todd Boyce , Bariton, geb. 1983, USA ( G.Rossini, Il Barbiere di Siviglia; Largo al Factotum ) | – Simge Buyukedes, Sopran, geb. 1981, Türkei ( F.Cilea, Adriana Lecouvreur: Io sono l’umile ancella ) | Tatiana Timchenko , Sopran, geb. 1984, Russland ( Ch.Gounod, Faust: O Dieu! Que de bijoux! Ah, je ris de me voir ) | Ilya Silchukov , Bariton, geb.1982, Weißrussland (J.Massenet, Hérodiade: Vision fugitive)    |

IOCO / Dr. Christine Kandler – Hofrat Dr. Manfred Kandler / 3.7.2011

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