Hamburg, Staatsoper Hamburg, Der fliegende Holländer – Alcina, Februar 2020

Februar 13, 2020 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Der fliegende Holländer –  Alcina

Letzte Chance an der Staatsoper Hamburg

Die beiden Staatsopernproduktionen Der fliegende Holländer und Alcina werden in der kommenden Aufführungsserie zum letzten Mal an der Dammtorstraße zu sehen sein.

Richard Wagners Der fliegende Holländer in der Inszenierung von Marco Arturo Marelli aus dem Jahr 1996 wird am 18., 21. und 27. Februar jeweils um 19.30 Uhr, sowie am 1. März 2020 um 17.00 Uhr, zum letzten Mal zu erleben sein und verabschiedet sich nach 80 Vorstellungen vom Spielplan der Staatsoper Hamburg. In der Titelpartie steht Andrzej Dobber auf der Bühne. Senta ist Allison Oakes, Erik Michael Schade im Rollendebüt, als Daland gibt es ein Wiedersehen mit Wilhelm Schwinghammer. In weiteren Rollen sind als Steuermann Daniel Kluge und als Mary Katja Pieweck besetzt. Am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg steht Christof Prick.

Georg Friedrich Händels Oper Alcina in der Inszenierung von Christof Loy aus dem Jahr 2002 wird ab 23. Februar 2020 für insgesamt vier Vorstellungen ebenfalls zum letzten Mal auf dem Spielplan der Staatsoper Hamburg stehen. Als Alcina gibt Layla Claire ihr Hausdebüt an der Dammtorstraße. Als Ruggiero ist Maite Beaumont wieder in Hamburg zu erleben. Ebenfalls ihr Hausdebüt gibt als Bradamante Katarina Bradic. Als Morgana gibt es ein Wiedersehen mit Julia Lezhneva. Narea Son singt und spielt Oberto, Fabio Trümpy Oronte und Nikolay Borchev gibt als Melisso sein Rollendebüt. Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg wird von Christopher Moulds geleitet, der ebenfalls das erste Mal an der Staatsoper Hamburg gastiert.

Richard Wagner   –  Der fliegende Holländer

Musikalische Leitung: Christof Prick, Inszenierung und Bühnenbild: Marco Arturo Marelli, Kostüme: Dagmar Niefind-Marelli, Licht: Manfred Voss, Chor: Christian Günther

Mit: Holländer Ks. Andrzej Dobber, Senta Allison Oakes, Erik Michael Schade (Rollendebüt), Daland Wilhelm Schwinghammer, Steuermann Daniel Kluge, Mary Katja Pieweck, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper

Vorstellungen 18., 21. und 27. Februar 19.30 Uhr sowie am 1. März 2020 17.00 Uhr

Georg Friedrich Händel  –  Alcina

Musikalische Leitung: Christopher Moulds (Hausdebüt), Inszenierung: Christof Loy
Bühnenbild, Kostüme: Herbert Murauer, Choreografie: Beate Vollack, Licht: Reinhard Traub

Mit: Alcina Layla Claire (Hausdebüt), Ruggiero Maite Beaumont, Bradamante Katarina Bradic (Hausdebüt), Morgana Julia Lezhneva, Oberto Narea Son, Oronte Fabio Trümpy, Melisso Nikolay Borchev (Rollendebüt), Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Vorstellungen 23. Februar 17.00 Uhr sowie 28. Februar, 3. und 7. März 2020, 18.30 Uhr

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Zürich, Opernhaus Zürich, Wiederaufnahme: DIE FRAU OHNE SCHATTEN, 22.11.2014

November 14, 2014 by  
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Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Wiederaufnahme:

DIE FRAU OHNE SCHATTEN von Richard Strauss

Richard StraussDie Frau ohne Schatten gehört zu den grossen Stückherausforderungen des Opernrepertoires. Das Werk erfordert einen riesigen Orchesterapparat, und gleich fünf dramatische Hauptpartien sind zu besetzen. In unserer Wiederaufnahme singt mit Evelyn Herlitzius, eine grosse Strauss- und Wagnerinterpretin, die anspruchsvolle Rolle der Färberin. Mit Emily Magee und Roberto Saccà sind auch die Partien der Kaiserin und des Kaisers mit hochkarätigen und in Zürich bestens bekannten Künstlern besetzt. Die musikalische Leitung dieser Wiederaufnahme übernimmt unser Generalmusikdirektor Fabio Luisi, der eine besondere Leidenschaft für die Werke von Richard Strauss hat. Der Regisseur David Pountney liest diese geheimisvolle Märchenoper, die Strauss und Hugo von Hofmannsthal während des Ersten Weltkriegs schrieben, als eine «Studie über vier Figuren auf der Suche nach ihrem Menschsein».

Seit sie den Menschenkaiser geheiratet hat, gehört die Tochter des Geisterkönigs Keikobad weder dem Geisterreich noch der Welt der Menschen an, denn sie wirft keinen Schatten. Um ganz Mensch zu werden, steigt sie mit Hilfe der Amme zur Erde hinab. Dort will sie der Färberin, die mit ihrem Mann Barak in ärmlichen Verhältnissen lebt, den Schatten abkaufen…

Musikalische Leitung Fabio Luisi, Inszenierung David Pountney
Bühnenbild Robert Israel, Kostüme Marie-Jeanne Lecca
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann, Choreinstudierung Ernst Raffelsberger

BESETZUNG:
Der Kaiser: Roberto Saccà, Die Kaiserin: Emily Magee
Die Amme: Birgit Remmert, Barak: Thomas Johannes Mayer
Seine Frau: Evelyn Herlitzius, Der Einäugige: Valeriy Murga
Der Einarmige: Wenwei Zhang, Der Bucklige: Airam Hernandez
Der Geisterbote: Reinhard Mayr
Die Stimme des Falken / Ein Hüter der Schwelle des Tempels: Hamida Kristoffersen
Der Falke: Beate Vollack, Erscheinung eines Jünglings: Yujoong Kim
Die Wächter der Stadt: Ivan Thirion, Roberto Lorenzi, Oleg Loza
Eine Stimme von oben: Judit Kutasi, Stimmen der ungeborenen Kinder: Hamida Kristoffersen, Judit Kutasi, Alexandra Tarniceru, Estelle Poscio, Dara Savinova
Dienerinnen: Alexandra Tarniceru, Dara Savinova, Estelle Poscio, Hamida Kristoffersen, Judit Kutasi

Vorstellungen:
22 Nov 2014, 18:00 WIEDERAUFNAHME, 27 Nov 2014, 18:00
30 Nov 2014, 14:00, 06 Dez 2014, 18:00 ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT

Pressemeldung Opernhaus Zürich

Berlin, Komische Oper Berlin, Premiere: Die Soldaten, 15.06.2014

Juni 12, 2014 by  
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Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Die Soldaten _ Nie wieder Krieg!  von Bernd Alois Zimmermann

 Libretto vom Komponisten, nach der Komödie Die Soldaten (1775) von Jakob Michael Reinhold Lenz

PREMIERE Sonntag, 15. Juni 2014, 19 Uhr, Weiter Vorstellungen: 20.6.; 25.6.; 1. Juli; 9. Juli 2014

Die einzige Oper des visionären Tonkünstlers Bernd Alois Zimmermann ist eine Ikone des zeitgenössischen Musiktheaters, die alle Grenzen des Genres zu sprengen scheint. Die Soldaten galt aufgrund ihrer spieltechnischen Anforderungen lange Zeit als nicht aufführbar. Nun ist Zimmermanns pazifistischer Appell endlich auch an der Komischen Oper Berlin zu erleben – in einer in Kooperation mit dem Opernhaus Zürich entstandenen Neuinszenierung des spanischen Regisseurs Calixto Bieito. Hier wird eine Welt porträtiert, in der der Geist des Militärischen bis ins Private hineinreicht und Beziehungen verunmenschlicht und verroht. – Ein bewegendes Zeitdokument der Nachkriegsjahre, das nichts von seiner Dringlichkeit eingebüßt hat!

»Eine grandiose Produktion!« (Neue Zürcher Zeitung, über die Premiere am Opernhaus Zürich vom 22. September 2013)

Musikalische Leitung: Gabriel Feltz
Inszenierung: Calixto Bieito
Bühnenbild: Rebecca Ringst
Kostüme: Ingo Krügler
Dramaturgie: Beate Breidenbach, Pavel B. Jiracek
Licht: Franck Evin
Video: Sarah Derendinger
Choreographie: Beate Vollack

Besetzung: Jens Larsen (Wesener, ein Galanteriehändler in Lille), Susanne Elmark (Marie, seine Tochter), Karolina Gumos (Charlotte, seine Tochter), Xenia Vyaznikova (Weseners alte Mutter), Tom Erik Lie (Stolzius, Tuchhändler in Armentières), Christiane Oertel (Stolzius’ Mutter), Hans-Peter Scheidegger (Obrist, Graf von Spannheim), Martin Koch (Desportes, ein Edelmann), Hans Schöpflin (Pirzel, ein Hauptmann), Joachim Goltz (Eisenhardt, ein Feldprediger), Tomohiro Takada (Haudy), Günter Papendell (Mary), Edwin Vega (1. junger Offizier), Alexander Kravets (2. junger Offizier), Máté Gál (3. junger Offizier), Noëmi Nadelmann (Die Gräfin de la Roche), Adrian Strooper (Der junge Graf, ihr Sohn) u. a.

—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, L’ÉTOILE (DER STERN), 02./08./15.03.2013

Februar 20, 2013 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Repertoire

L’ÉTOILE (DER STERN)

Opéra-bouffe in drei Akten von Emmanuel Chabrier
Text von Eugène Leterrier und Albert Vanloo
In französischer Sprache mit Übertiteln
 
Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Inszenierung: David Alden
Szenische Leitung: Corinna Tetzel
Bühnenbild und Kostüme: Gideon Davey
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Choreografie: Beate Vollack
Chor: Felix Lemke
 
BESETZUNG:
König Ouf I.: Christophe Mortagne
Lazuli: Jenny Carlstedt
Prinzessin Laoula: Anna Ryberg
Siroco: Simon Bailey
Fürst Hérisson de Porc-Epic: Michael McCown
Aloès: Nina Tarandek
Tapioca: Julian Prégardien
Patacha: Hans-Jürgen Lazar
Zalzal: Sungkon Kim u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
 

Oper Frankfurt / Christophe Mortagne (König Ouf I.; auf dem Sessel sitzend) sowie Tänzer und Chor der Oper Frankfurt ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Christophe Mortagne (König Ouf I.; auf dem Sessel sitzend) sowie Tänzer und Chor der Oper Frankfurt ©Wolfgang Runkel

Am 2. Oktober 2011 feierte die Opéra-bouffe L’Étoile (Der Stern) des von der Musikwissenschaft in der Tradition von Rossini und Offenbach gehandelten französischen Komponisten Emmanuel Chabrier (1841-1894) ihre erfolgreiche Frankfurter Erstaufführung. Das Publikum war begeistert von der revuehaften Regie des Amerikaners David Alden und der anspruchsvollen, meisterhaft instrumentierten Partitur, die schmissige Can-Cans sowie gefühlvolle Arien und Ensembles vereinigt, ohne ins Sentimentale abzugleiten. Und auch die Presse goutierte die Bemühungen der Oper Frankfurt um eine weitestgehend unbekannte Operette, die innerhalb von nur 28 Tagen entstanden sein soll und lange Zeit als das Meisterwerk des musikalischen Humors galt: „Ein kurzweiliger, grandioser Abend.“ – „Selbst wenn die sängerischen Leistungen nicht so fantastisch wären, wie sie sind – allein David Aldens ungeheuer komische, aufs Exakteste überkandidelte Regie würde den Abend lohnen.“ – „Ob schwarz bedrohlich, ob glänzend in seiner Strahlkraft, dieser Stern verschönt den Frankfurter Opernhimmel.“

 
Oper Frankfurt / v.l.n.r. Christophe Mortagne (König Ouf I.) und Anna Ryberg (Prinzessin Laoula) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / v.l.n.r. Christophe Mortagne (König Ouf I.) und Anna Ryberg (Prinzessin Laoula) ©Wolfgang Runkel

Die Handlung ist wunderbar skurril: Wie jedes Jahr möchte König Ouf I. seine Untertanen durch eine Hinrichtung ergötzen – nur: bisher hat sich noch kein Opfer gefunden. Dieses stellt sich in der Person des Straßenhändlers Lazuli ein, welcher aus einem Missverständnis heraus den inkognito unter seinem Volk wandelnden Monarchen ohrfeigt. Da empfiehlt sein Astrologe Siroco dem König, von seinem Plan Abstand zu nehmen, denn in den Sternen stehe geschrieben, dass dieser einen Tag nach dem Hinscheiden Lazulis gleichfalls sterben müsse. Zudem hat Ouf testamentarisch festgelegt, dass in diesem Falle auch sein Astrologe daran glauben müsse. Gute Gründe, um Lazuli in den Palast zu bringen und aufs heftigste zu verwöhnen. Inzwischen hat sich der Straßenhändler in Prinzessin Laoula verliebt, die allerdings dem König versprochen ist. Lazuli will sich umbringen, sollte er nicht die Hand der Geliebten erhalten. So bleibt Ouf nichts anderes übrig, der Verbindung seinen Segen zu geben und Lazuli zu seinem Nachfolger zu ernennen.

 
Auch in der ersten Wiederaufnahme-Serie dieser aus der Spielzeit 2011/12 stammenden Produktion, welche nun fortgesetzt wird, ist der französische Charaktertenor Christophe Mortagne als König Ouf I. mit von der Partie. Unlängst debütierte er an der Seite von Anna Netrebko in Massenets Manon als Guillot-Morfontaine an der New Yorker Met. Ihm zur Seite steht Ensemblemitglied Simon Bailey als trinkfreudiger Astrologe Siroco in einem wahrhaft atemberaubenden Kostüm. Gleichfalls aus dem Ensemble sind wieder Jenny Carlstedt (Lazuli), Anna Ryberg (Prinzessin Laoula) und Sungkon Kim (Zalzal) besetzt. Erstmals mit dabei sind hingegen Nina Tarandek (Aloès) sowie Kapellmeister Hartmut Keil am Pult des Opern- und Museumsorchesters.
 
Vorstellungen: 2., 8., 15. März 2013
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

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