Berlin, Staatsoper Unter den Linden, MANON, MACBETH und FALSTAFF im rbb, März & April 2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Der rbb sendet mit MANON, MACBETH und FALSTAFF im März und April drei Opernaufzeichnungen aus dem Repertoire der Staatsoper Unter den Linden

Großes Publikum trotz geschlossener Oper!  Unter dem Motto „Der rbb macht’s“ hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) in Kooperation mit Kulturinstitutionen eine breit angelegte Programmaktion gestartet, mit dem Ziel die Lücken zu füllen, die durch die Absage von Großveranstaltungen und die Schließung der staatlichen Museen, Theater, Opern und Konzerthäuser in Berlin wegen der Corona-Krise entstanden sind.

Als Teil dieser Initiative werden mit Massenets MANON sowie Verdis MACBETH und FALSTAFF im März und April drei Opernaufzeichnungen dirigiert von Daniel Barenboim aus dem Repertoire der Staatsoper Unter den Linden im rbb Fernsehen gesendet.

Den Auftakt macht am Sonntag, dem 29. März um 22:15 Uhr Jules Massenets MANON in der Inszenierung von Vincent Paterson aus dem Jahr 2007. Mit Anna Netrebko in der Titelrolle sowie Rolando Villazón, Alfredo Daza, Christof Fischesser, Remy Corazza, Arttu Kataja u. a., dem Staatsopernchor und der Staatskapelle Berlin.

Am 5. April (22:15 Uhr) kann das Publikum zu Hause Verdis MACBETH erleben. Zum Ensemble zählen u.a. Anna Netrebko, Plácido Domingo, Kwangchul Youn, Fabio Sartori und der Staatsopernchor. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Die Produktion, die 2018 ihre Premiere feierte, war die letzte Inszenierung von Harry Kupfer an der Berliner Staatsoper, vor seinem plötzlichen unerwarteten Tod am 30. Dezember 2019 in einem Berliner Krankenhaus. Von 1992 bis 2001 hatte Harry Kupfer die zehn großen Wagner-Werke im Opernhaus Unter den Linden inszeniert, 2016 folgte Beethovens FIDELIO, jeweils gemeinsam mit Daniel Barenboim als dem musikalischen Leiter.

Am 19. April (22:15 Uhr) steht Verdis FALSTAFF auf dem Fernsehprogramm, in einer Inszenierung von Mario Martone, u. a.mit  Michael Volle, Barbara Frittoli, Alfredo Daza, Nadine Sierra, Francesco Demuro, dem Staatsopernchor und der Staatskapelle Berlin.

Daneben bietet die Staatsoper Unter den Linden bis zum 19. April auf der Website einen täglichen Online-Spielplan mit Aufzeichnungen von Opern und Konzerten an. Das wechselnde Angebot ist jeweils für 24 Stunden verfügbar (von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr des Folgetages) und direkt über die Startseite der Website www.staatsoper-berlin.de abrufbar.  Wir danken für die großzügige Unterstützung: Unitel, Accenus music, BelAir media, EuroArts und dem rbb.

Die Staatsoper Unter den Linden dankt dem Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und der Hilti Foundation herzlich für die Unterstützung.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Online-Spielplan mit Aufzeichnungen, 17.03.2020

März 17, 2020 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Spielpläne

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Ab dem 17. März um 12 Uhr startet der Online-Spielplan mit Aufzeichnungen aus dem Repertoire der Staatsoper Unter den Linden

Ab morgen bis zum 19. April wird es auf der Website der Staatsoper einen täglichen Online-Spielplan mit Aufzeichnungen von Opern und Konzerten geben.

Das wechselnde Angebot ist jeweils für 24 Stunden verfügbar (von 12 bis 12 Uhr) und direkt über die Startseite der Website www.staatsoper-berlin.de abrufbar. Weitere Infos finden Sie hier: bit.ly/OnlineSpielplanNews

Unter den Streams befinden sich beispielsweise Strauss‘ DER ROSENKAVALIER, in der aktuellen Produktion von André Heller und unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta,  Massenets MANON von 2007 unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und mit Anna Netrebko in der Titelrolle und Rolando Villazón sowie Furrers VIOLETTER SCHNEE, 2019 an der Berliner Staatsoper in der Inszenierung von Claus Guth uraufgeführt und u.a. mit Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Martina Gedeck, Gyula Orendt, Georg Nigl und Otto Katzameier. Daneben wird es außerdem Aufzeichnungen von Sinfoniekonzerten der Staatskapelle Berlin geben, wie z.B. des Brahms-Zyklus aus Buenos Aires, sowie Ballettaufführungen.

Das detaillierte Tagesprogramm zum Download finden Sie hier: 

https://www.staatsoper-berlin.de/de/presse/pressemitteilungen/download/328/Online-Spielplan-der-Staatsoper-Unter-den-Linden

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Berlin, Staatsoper Unter den Linden, CARMEN um 19 Uhr im Livestream, 12.03.2020

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Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

CARMEN morgen um 19 Uhr im Livestream bei rbb Kultur sowie auf der Website der Staatsoper online zu erleben!

Die ursprünglich für heute, den 12. März vorgesehene Vorstellung von Bizets CARMEN unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim wird ohne Publikum im Saal stattfinden, aber dennoch für die Öffentlichkeit zu erleben sein. In Kooperation mit dem rbb wird die Produktion um 19 Uhr live auf den Websites von rbb und Staatsoper Unter den Linden kostenlos gestreamt, live bei rbbKultur im Radio gesendet und am Samstag, dem 14. März, um 20.15 Uhr außerdem im rbb Fernsehen ausgestrahlt.

„Dies ist – wie ich denke – gemeinsam mit unserem Generalmusikdirektor Daniel Barenboim und allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern ein wichtiges Zeichen in dieser schwierigen Situation. Wir danken dem rbb für die schnelle Initiative und die äußerst kooperative Zusammenarbeit.“, so Intendant Matthias Schulz.

In der Titelrolle ist Anita Rachvelishvili zu erleben. Zum weiteren Ensemble zählen Michael Fabiano, Christiane Karg, Lucio Gallo, Serena Sáenz, Alyona Abramova, Jan Martiník, Jaka Mihela?, Ziad Nehme, Adam Kutny und Klaus Christian Schreiber sowie der Staatsopernchor und der Kinderchor. Es spielt die Staatskapelle Berlin.

Der Probenbetrieb an der Staatsoper Unter den Linden wird fortgesetzt. Es ist geplant, auch die kommenden Premieren von Mozarts IDOMENEO (22. März) sowie von COSÌ FAN TUTTE (5. April) digital für das Publikum verfügbar zu machen. Über diese und weitere Pläne für ein digitales Alternativprogramm halten wir Sie zeitnah auf dem Laufenden. Außerdem wird am 25. März 2020 das Programm für die Spielzeit 2020/21 online bekannt gegeben.

Ab heute bis einschließlich 19. April 2020 werden alle Veranstaltungen, auch die in den kleineren Spielstätten sowie Führungen, abgesagt.

Bereits gekaufte Tickets für Veranstaltungen in diesem Zeitraum verlieren ihre Gültigkeit. Karten können umgetauscht, der Kaufpreis gespendet oder zurückerstattet werden. Alle Informationen zur Rückerstattung gibt es auf der Website: https://www.staatsoper-berlin.de/de/extra/corona-storno/.
Besucherinnen und Besucher, die ihre Karten über eine Vorverkaufsstelle (z.B. eventim.de) oder über Besucherorganisationen erworben haben, werden gebeten, sich direkt an diese Stellen zu wenden.

Die Tageskasse im Theaterfoyer unter den Linden ist regulär geöffnet, täglich von 12 – 19 Uhr. Der Vorverkauf für die Vorstellungen ab 20. April läuft.

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Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Premiere IDOMENEO – Wolfgang A Mozart, 22.03.2020

März 10, 2020 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatsoper Unter den Linden

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

 IDOMENEO – Wolfgang Amadeus Mozart

David McVicar,  Andrew Staples, Anna Prohaska, Olga Peretyatko

Premiere 22. März 2020 18:00 Uhr

in der Inszenierung von David McVicar und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle – mit Andrew Staples, Magdalena Kožená, Anna Prohaska und Olga Peretyatko

Am 22. März feiert Wolfgang Amadeus Mozarts IDOMENEO in der Inszenierung von David McVicar und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Das Bühnenbild entwirft Vicki Mortimer, die Kostüme stammen von Gabrielle Dalton. In der Titelpartie ist Andrew Staples zu erleben, in der Rolle des Idamante Magdalena Kožená. Anna Prohaska und Olga Peretyatko geben ihre Rollendebüts als Ilia und Elettra. Es spielt die Staatskapelle Berlin.

Im Alter von 25 Jahren schuf Mozart mit IDOMENEO seine experimentellste Oper, in der er mit der traditionellen Form der Barockoper an vielen Stellen brach. Die archaische Geschichte handelt vom kretischen König Idomeneo, der seinen Sohn Idamante opfern muss, um den Gott Neptun zu besänftigen. Eindringlich schildert Mozart in der Musik sowohl den Sturm auf dem Meer als auch die aufwallenden Gefühle, denen die Figuren hilflos ausgeliefert sind. David McVicar überträgt die von den Göttern entfesselten Naturgewalten mithilfe eines 10-köpfigen Tänzerensembles, choreographiert von Colm Seery, auf die Bühne.

Die Zauberflöte – noch inzeniert von August Everding
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
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Wolfgang Amadeus Mozart ist in dieser Spielzeit ein Schwerpunkt gewidmet: Am 5. April feiert mit COSÌ FAN TUTTE im Rahmen der FESTTAGE, inszeniert von Vincent Huguet und dirigiert von Daniel Barenboim, ein weiteres seiner Werke Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Darüber hinaus wird ab dem 13. April DIE ZAUBERFLÖTE in der Regie von August Everding wieder zu erleben sein, ab dem 10. Mai Claus Guths Inszenierung von DON GIOVANNI und ab dem 28. Juni Jürgen Flimms Inszenierung von LE NOZZE DI FIGARO. Auch im Konzert- und Jugendprogramm spiegelt sich der verstärkte Fokus auf Mozart wider.

Le Nozze di Figaro – noch inzeniert von Jürgen Flimm
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
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Zum Ensemble gehören Andrew Staples (Idomeneo), Magdalena Kožená (Idamante), Anna Prohaska (Ilia), Olga Peretyatko (Elettra), Linard Vrielink (Arbace), Florian Hoffmann (Oberpriester des Neptun), Jan Martiník (Die Stimme) sowie Anna Malesza, Ireene Ollino, Matthew Peña, Martin Gerke (Kreterinnen und Trojaner). Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright.

Simon Rattle ist regelmäßiger Gast an der Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt dirigierte er u. a. HIPPOLYTE ET ARICIE, die BAROCKTAGE-Premiere 2018, LA DAMNATION DE FAUST (2017), KATJA KABANOWA (2014) und AUS EINEM TOTENHAUS (2011). Bei IDOMENEO arbeitet Rattle, der diese Oper zu seinen Lieblingswerken zählt, erstmals mit Regisseur David McVicar zusammen.

David McVicar, geboren in Glasgow, studierte Schauspiel am Royal Conservatoire of Scotland. Inszenierungen führten ihn u. a. an die Metropolitan Opera in New York, ans Royal Opera House Covent Garden in London, ans Teatro Real Madrid, an die Wiener Staatsoper, ans Théâtre des Champs-Elysées in Paris, ans Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an die Scottish Opera, ans Sydney Opera House, an die Lyric Opera of Chicago, ans New National Theatre Tokyo, zum Glyndebourne Festival, zum Festival d’Aix-en-Provence sowie zu den Salzburger Festspielen. 2012 wurde David McVicar im Zuge der Diamond Jubilee Honours List zum Ritter geschlagen und von der französischen Regierung zum Chevalier de L’Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Die britische Kostüm- und Bühnenbildnerin für Schauspiel, Ballett und Oper Vicki Mortimer studierte an der Slade School of Fine Art und arbeitet seither mit namhaften Regisseuren wie David McVicar, Katie Mitchell und Dominic Cooke zusammen. Zu den Entwürfen für David McVicar gehören das Kostüm- und Bühnenbild für DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL für das Glyndebourne Festival und DEATH IN VENICE am Royal Opera House Covent Garden, London, sowie WOZZECK an der Lyric Opera of Chicago. Für Katie Mitchell entwarf sie die Ausstattung für WRITTEN ON SKIN beim Festival d’Aix-en-Provence sowie LESSONS IN LOVE AND VIOLENCE am Royal Opera House Covent Garden und THE WAY BACK HOME an der English National Opera. An der Berliner Staatsoper war Vicki Mortimer zuletzt für das Bühnen- und Kostümbild bei AL GRAN SOLE CARICO D’AMORE (Koproduktion mit den Salzburger Festspielen) und FOOTFALLS/NEITHER, ebenfalls Inszenierungen von Katie Mitchell, zu Gast. Für das National Theatre in London hat Vicki Mortimer für mehr als 30 Produktionen Kostüm- und Bühnenbilder entworfen. Für ihre Arbeit wurde Vicki Mortimer bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Critics’ Circle Award for Design 2018, der Olivier Award für das beste Kostümdesign 2018 und der International Opera Award for Design 2016.

Gabrielle Dalton hat im Laufe ihrer Karriere bei zahlreichen Opernproduktionen mitgewirkt. 2018 gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden mit der Uraufführungsproduktion von Mark-Anthony Turnages CORALINE, die ebenfalls an der Opéra de Lille und dem Theater Freiburg aufgeführt wurde. Regelmäßig zu Gast ist Gabrielle Dalton an der Opera North, wo sie schon für zahlreiche Projekte Kostüme entwarf. Ihre Kreationen waren darüber hinaus bei den Salzburger Festspielen (CARMEN), an der Wiener Staatsoper in Zusammenarbeit mit David McVicar (FALSTAFF), an der Grange Park Opera, an der Opéra national de Lorraine, am Savoy Theatre London und an De Nederlandse Reisopera zu sehen. Ihre Arbeit im Theater- und Musiktheaterbereich führte sie mit »Richard III« an das Leeds Playhouse und mit »Magical Night« und »The Red Balloon« an das ROH2 des Royal Opera House Covent Garden. Die von ihr ausgestattete Produktion »A Doll’s House« am Young Vic Theatre London war zudem am West End Theatre und an der Brooklyn Academy of Music in New York zu sehen.

Zur Vorbereitung auf die Premiere findet am Sonntag, dem 15. März um 11 Uhr im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden eine Einführungsmatinee statt. Der Eintritt ist frei.


IDOMENEO
Dramma per musica in drei Akten (1781)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Giambattista Varesco nach Antoine Danchets Libretto für die Tragédie lyrique »Idoménée« von André Campra
Premiere am Sonntag, den 22. März 2020 um 18:00 Uhr

Weitere Vorstellungen am 27., 29. und 31. März sowie 2. April 2020
Staatsoper Unter den Linden

Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

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