Ulm, Theater Ulm, EIN SOMMERNACHTSTRAUM, Premiere voraussichtlich 02.04.2020

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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

EIN SOMMERNACHTSTRAUM – Tanztheater von Reiner Feistel

Premiere voraussichtlich am 2. April 2020

die Liebe ist kompliziert. Umso mehr wird sie zum Verwirrspiel, wenn Elfendiener Puck beginnt, die Gemüter der Liebenden und Geliebten mit einem Zauber zu betören. In Shakespeares berühmter Komödie Ein Sommernachtstraum entspinnt sich in einem Wald vor Athen eine lustvolle und berührende Geschichte um Sehnsüchte, Intrigen, Begierde, Hass, kurz: um den Menschen und seine oft so widersprüchliche Gefühlswelt. Reiner Feistel, Tanzdirektor am Theater Ulm, übersetzt den humor- und gefühlvollen Klassiker mit seinen ans Herz gehenden Figuren in lustvolles Tanztheater.

Zu Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Gioachino Rossini, Claude Debussy, Igor Stravinsky, Edward Elgar, Bernd Sikora

Es entsteht eine bunte und lebendige Choreografie, in der Szenen und Motive der Vorlage Shakespeares tänzerisch adaptiert werden. In Reiner Feistels Interpretation ist Elfendiener Puck die Figur, die den Menschen einen Spiegel vorhält, die uns darauf hinweist, wie rasch sich Emotionen verändern lassen und wie schnell sie umschlagen können. Menschen sehnen sich oft nach etwas Anderem, Besserem: Wäre es ratsam, sich seinen Gefühlen nicht nur hinzugeben, sondern ihnen auch mit einer gewissen Skepsis gegenüberzustehen? Komik und Tragik verbinden sich in dieser Geschichte der Kontraste, die auf charmante Weise mit der Botschaft innerer Schönheit spielt.

Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm lässt unter der musikalischen Leitung von Hendrik Haas Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Gioachino Rossini, Claude Debussy, Igor Stravinsky, Edward Elgar und Bernd Sikora erklingen. Bernd Sikora tritt auch als Bühnenmusiker auf. Für die Ausstattung ist Frank Fellmann verantwortlich. Es tanzt die Tanztheater-Compagnie des Theaters Ulm mit Unterstützung einiger Gäste. Zudem ist die Ballettschule des Theaters Ulm beteiligt.

Ein Sommernachtstraum ist eine Kooperation mit dem Theater Chemnitz. 2017 brachte Reiner Feistel seine Inszenierung dort zur Premiere und erarbeitet sie nun mit der Ulmer Compagnie neu.

Zur Premiere am Donnerstag, 2. April 2020 um 20 Uhr im Großen Haus laden wir Sie herzlich ein.

—| Pressemeldung Theater Ulm |—

Baden-Baden, Festspielhaus, Balanchines Ballettschmuckstück Jewels, 27.12.2019

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Funkelnde Facetten höchster Tanzkunst – Balanchines Ballettschmuckstück „Jewels“

Zum Finale seiner diesjährigen Residenz zeigt das Mariinsky Ballett Balanchines prachtvolles Ballett „Jewels“. Mit dem funkelnden Dreiteiler in den Juwelen-Farben Smaradgrün, Rubinrot und Diamant beenden das Mariinsky Ballett und –Orchester am 27. Dezember 2019 um 19 Uhr, ihr diesjähriges Gastspiel an der Oos.

Festspielhaus Baden-Baden / Rubies by Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Rubies by Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Die Idee zu „Jewels“ entstand, so geht die Legende, bei einem Spaziergang des Choreografen vor den Schaufenstern des berühmten New Yorker Juweliers Van Cleef & Arpels. „Emeralds“, „Rubies“ und „Diamonds“ heißen die drei Teile des Werkes, sie funkeln mit unzähligen Strass-Kristallen auf den Kostümen in Smaragdgrün, Rubinrot und im klaren Weiß der Diamanten. George Balanchine zeigt damit die drei großen Traditionen des klassischen Balletts: den französischen, romantischen Stil, der in langen Tutu-Röcken zu Musik von Gabriel Fauré getanzt wird, dann die amerikanische Neoklassik, die zu jazzigen Rhythmen von Igor Strawinsky frech die Hüften kippt, und schließlich den russischen Klassizismus, der zu Tschaikowskys dritter Symphonie in einer prachtvollen Polonaise des Corps de ballet triumphiert. Abstrakt und doch voller sprechender Bilder ist „Jewels“ das erste abendfüllende Ballett überhaupt, das den Tanz zu seinem Thema macht: Die wunderbaren Tänzer des Mariinsky-Balletts zeigen den Weg des klassischen Tanzes von Paris über St. Petersburg nach New York.

Festspielhaus Baden-Baden / Mariinsky_Diamonds © Razina

Festspielhaus Baden-Baden / Mariinsky_Diamonds © Razina

Die Ausstattung greift die Farben der teuren Schmucksteine auf, sowohl auf den  Hintergrundprospekten wie in den Kostümen, die mit Myriaden funkelnder Strasssteine besetzt sind. George Balanchine aber, der Georgier, der noch am Ballett des Zarenhofes tanzen lernte, der mit den Ballets Russes die Avantgarde nach Europa brachte und schließlich New York zum Zentrum der Ballettmoderne machte, er legte so viel mehr in die drei Teile als nur die Farben Grün, Rot und Weiß. „Jewels“ zeigt die großen Epochen der Ballettgeschichte, es verfolgt, lose angelehnt an Balanchines biografischen Weg, das Ballett von seinen Ursprüngen in der französischen Romantik über den russischen Klassizismus bis zur amerikanischen, jazzigen Moderne.

Festspielhaus Baden-Baden / Rubies by Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Rubies by Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Im ersten Teil „Emeralds“ tragen die Tänzerinnen die langen Tuturöcke des romantischen Balletts, getanzt wird zu Musik von Gabriel Fauré, zu Ausschnitten aus seinen Schauspielmusiken „Pelléas et Mélisande“ und „Shylock“. Der fließende Stil und das rein weibliche Corps de ballet erinnern an die zarten, schwebenden Wesen des romantischen Balletts, gleichzeitig huldigt Balanchine der Eleganz der Franzosen. Die Bilder und die Jagdhörner in Faurés elegischer Musik evozieren verzauberte Wälder, Nymphen, einsame Prinzessinnen und ihre Kavaliere.

Festspielhaus Baden-Baden / Emeralds by Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Emeralds by Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Frech kippt danach „Rubies“ die Hüften nach vorne, die Ballerina fällt in einen Cakewalk und ihr Partner liefert sich mit seinen Freunden eine flotte Jagd, selbstbewusst thront eine Amazone über den Männern. Ironisch, flott und sexy ist der rote Mittelteil mit seinem kantigen Charme und seiner Broadway- Sinnlichkeit eine Liebeserklärung an das jazzige Amerika. „Rubies“ enthält das modernste Bewegungsvokabular der drei Stücke, passend zu den starken, synkopierten Rhythmen von Igor Strawinskys Capriccio für Klavier und Orchester. Die Kleidung der Tänzer ist rot, die Tutus sind auf die Kürze von Miniröcken geschrumpft.

Festspielhaus Baden-Baden / Emeralds by Valentin Baranovsky © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Emeralds by Valentin Baranovsky © State Academic Mariinsky Theatre

Im majestätischen „Diamonds“ schließlich lässt George Balanchine den Glanz  des imperialen St. Petersburger Balletts von Marius Petipa wiederauferstehen, wozu natürlich Musik von Peter Tschaikowsky gehört. Zu dessen Dritter Sinfonie, genannt „Die Polnische“, steht ein stolzes Solistenpaar im Mittelpunkt, das rein klassisch choreografierte Stück endet mit einer prächtigen Polonaise des gesamten Ensembles. Die Damen tragen die geschmückten Tellertutus, die man aus „Dornröschen“ oder „Schwanensee“ kennt, „Diamonds“ führt auch die russische Ensemble-Hiercharchie in Vollendung vor, mit der Primaballerina als Königin des Abends. Natürlich liebt man in St. Petersburg diesen letzten Teil besonders, beschließt doch die russische Klassik triumphierend den Abend. Balanchine choreografierte alle drei einzelnen Stücke in seinem bekannten neoklassischen Stil, variierte aber die Bewegungen in Details und näherte sich so der Romantik, der jazzigen Moderne und der akademischen Klassik. Prisma- Formationen oder Reihungen wie eine Edelsteinkette zeigen das Juwelen-Thema auch direkt in den Schrittfolgen. Der Dreiklang der Farben, vom sanften Schein der Smaragde über das dunkle Feuer der Rubine bis zum strahlenden Glanz der Diamanten, spiegelt sich in der Ballett-Geografie ihres Choreografen: „Emeralds“ steht für Paris, „Rubies“ für New York und „Diamonds“ für St. Petersburg. „Jewels“ entstand 1967 mitten im Kalten Krieg und symbolisierte mit seinen drei Kulturen und drei Ballettschulen auch eine Entente Cordiale, eine getanzte Völkerverständigung. Das Mariinsky-Ballett übernahm das Stück 1999, sehr früh nach der Öffnung seiner zuvor stark sowjetisch geprägten Ballettästhetik. Seitdem gehört der Balanchine-Klassiker fest zum Repertoire der St. Petersburger Kompanie.

Weitere Informationen und Tickets: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Elevenprogramm des Thüringer Staatsballett, September 2018

August 31, 2018 by  
Filed under Ballett - Tanz, Theater Altenburg Gera

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Ballettdirektorin Silvana Schröder (Mitte) mit den Eleven des Thüringer Staatsballetts im Ballettsaal in Gera, dem Trainingsmeister Vitalij Petrov (links außen) und dem Tänzer Hudson Oliveira (rechts außen), der die Choreografie FESTHALTEN! mit den Eleven erarbeiten wird - Premiere 3. Februar 2019 © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Ballettdirektorin Silvana Schröder (Mitte) mit den Eleven des Thüringer Staatsballetts im Ballettsaal in Gera, dem Trainingsmeister Vitalij Petrov (links außen) und dem Tänzer Hudson Oliveira (rechts außen), der die Choreografie FESTHALTEN! mit den Eleven erarbeiten wird – Premiere 3. Februar 2019 © Ronny Ristok

Neues Elevenprogramm des Thüringer Staatsballetts

Zu Beginn der Spielzeit 2018/19 startet das Elevenprogramm des Thüringer Staatsballetts, das 12 jungen Tänzerinnen und Tänzern für eine Spielzeit die Chance bietet, aufbauend auf ihre Ballettausbildung erste professionelle Bühnenerfahrung bei Theater&Philharmonie Thüringen zu sammeln. Das Nachwuchsprogramm wird ermöglicht durch die Thüringer Staatskanzlei und ist bis 2024 finanziert.

Die Eleven, die von der Staatlichen Ballettschule Berlin, der Tanz Akademie Zürich und der Palucca Hochschule für Tanz Dresden sowie von internationalen Ballettschulen nach Gera kommen, erhalten die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Thüringer Staatsballett zu trainieren, an bestimmten Premieren und Repertoireproduktionen im Ballett und Musiktheater teilzunehmen und unter der Leitung des neuen Ballettmeisters Vitalij Petrov ihre tänzerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Im Rahmen des Elevenprogramms beginnt auch eine weitere Korrepetitorin, Simona-Laura Hanga, ihre Tätigkeit beim Thüringer Staatsballett. Franziska Mölle ist die neue Dramaturgin und Managerin des Thüringer Staatsballetts.

Zur Ballettfestwoche vom 25. Januar bis 3. Februar 2019 sind die Eleven des Thüringer Staatsballetts in einer eigenen Premiere mit dem Titel Festhalten!, choreografiert von Hudson Oliveira, Ensemblemitglied des Thüringer Staatsballetts, zu erleben.

Karten für diese Uraufführung am 3. Februar 2019 um 17 Uhr in der Bühne am Park Gera sind an den Theaterkassen, unter der Telefonnummer 0365 8278105 sowie online unter www.tpthueringen.de bereits erhältlich.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Würzburg, Mainfranken Theater, Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017


AUFTAKT! in die neue Spielzeit am 24. September
Die neue Saison eröffnet das Mainfranken Theater feierlich bei seinem AUFTAKT! am 24. September. Auch in diesem Jahr bietet der Festtag zur Spielzeiteröffnung wieder ein buntes Programm. Das Haus öffnet um 12 Uhr seine Pforten, erster Programmpunkt sind die Präsentationen der Ballettschulen. Nachmittags gibt es neben Workshops, Live-Musik und einem Angebot für Kinder auch Einblicke in die Arbeit an den neuen Inszenierungen der Spielzeit 17/18. Ab 19:30 Uhr führt Intendant Markus Trabusch im Großen Haus durch einen künstlerisch vielfältigen Abend mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg sowie Auszügen aus kommenden Produktionen im Musiktheater, Schauspiel und Ballett.

Premierenfieber im Oktober
 
Musik und Amore: Shakespeares Was ihr wollt
Mit der berühmten Komödie Was ihr wollt in der Regie von Sigrid Herzog zeigt das Mainfranken Theater Würzburg am 1. Oktober seine erste Premiere der Spielzeit 17/18. Autor William Shakespeare offenbart darin, dass alles anders ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die vielfältigen und feinsinnig gezeichneten Figuren sind geprägt von Gegensätzen: melancholische Weltvergessenheit trifft auf soliden Realitätssinn, zarte Verliebtheit auf hemmungslosen Liebeswahn, subtiler Witz auf derbe Komik. Ebenso wie das Sujet der Liebe spielt auch Musik eine zentrale Rolle in Herzogs Interpretation des Stoffs. Ihre Inszenierung wird durch Live-Musik bereichert, darunter ganze Chöre, die mit dem Schauspielensemble einstudiert wurden.

Coming-of-Age-Geschichte: Superhero
In Superhero (Premiere: 3.10.) dreht sich alles um einen todkranken Jungen, der sich in eine Comicwelt träumt. Das Ensemble wird unterstützt von Sebastian Stamm, der als Spieledesigner, Illustrator und Comiczeichner in Berlin arbeitet. Die Handlung nach dem Roman von Anthony McCarten wurde 2011 unter dem Namen „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ auch für die Kinoleinwand verfilmt.

Mozarts Liebesschule: Così fan tutte
In Così fan tutte treiben Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte die Mechanik der komischen Oper auf die Spitze. Das Meisterwerk der Operngeschichte dreht sich um zwei verliebte Männer, die die Treue ihrer Angebeteten testen wollen. In der Würzburger Neuinszenierung (Premiere: 7.10.) stellen sich die neuen Ensemblemitglieder Marzia Marzo und Akiho Tsujii dem Würzburger Publikum erstmals in einer Opernproduktion vor. Für das Bühnenbild und die Gestaltung der in die Inszenierung eingebetteten Videos ist das Duo von fettFilm zuständig. Hinter diesem renommierten Label verbergen sich die auch an den großen nationalen und internationalen Bühnen tätigen Video-Künstler Momme Hinrichs und Torge Møller.

Zwei-Personen-Drama: Gift. Eine Ehegeschichte
Gift (Premiere: 13.10.) erzählt von zwei Menschen, die erst ihr Kind verloren haben, dann einander und dann sich selbst. Mit dem 2009 am Nationaltheater in Gent uraufgeführten Stück gelingt der niederländischen Autorin Lot Vekemans eine ungewöhnlich direkte und berührende Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Neuanfang. Nach Judas ist Gift das zweite zeitgenössische Drama von Vekemans, das im Mainfranken Theater zur Aufführung gebracht wird. Regisseurin Inga Lizengevic kehrt nach ihrer erfolgreichen Inszenierung Muttersprache Mameloschn für diese Arbeit ans Mainfranken Theater zurück.

Bayerisches Kultstück: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
Seit der Uraufführung 1975 im Münchner Staatsschauspiel ist die Geschichte um den Brandner Kaspar unzählige Male aufgeführt, verfilmt und als Roman verarbeitet worden. Mit dem Stück (Premiere: 15.10.) greift das Mainfranken Theater auf die gleichnamige Produktion in der Regie von Markus Trabusch am Theater Augsburg zurück und entwickelt eine eigene Würzburger Fassung. 2014 erhielt Trabusch für seine Augsburger Inszenierung des Stoffs den Zuschauerpreis für die beste Produktion der Spielzeit.

Oper trifft Ballett: Blaubart – – Sacre
Der Doppelabend Blaubart — Sacre, der am 31. Oktober Premiere feiert, vereint gleich zwei Stücke: Herzog Blaubarts Burg zählt zu den Schlüsselwerken der musikalischen Moderne. Die Neuinszenierung von Béla Bartóks Einakter in der Regie von Anna Vita wird im zweiten Teil des Abends durch Igor Strawinskys epochale Ballettmusik Le sacre du printemps ergänzt. Das „Frühlingsopfer“, so der deutsche Titel, handelt von der Rettung eines Volkes durch Opferung einer jungen Frau und ging bei seiner Uraufführung in Paris am 29. Mai 1913 als einer der größten Theaterskandale in die Geschichte ein.

Wieder da: Terror
Eines der „stärksten Schauspiele in jüngerer Zeit am Mainfranken Theater“ (Main-Echo) kehrt am 24. Oktober auf den Spielplan zurück. Das Gerichtsdrama Terror, das im Ratssaal des Rathauses Würzburg aufgeführt wird, stellt den Zuschauer vor die Wahl: Ist der Pilot schuldig im Sinne der Anklage — oder soll er freigesprochen werden?

Highlights aus dem Konzertkalender
Erstmals lädt das Philharmonische Orchester Würzburg am 30. September zu seiner neuen Reihe der Rathauskonzerte ein. Open air im Rathaushof darf sich das Publikum auf Ausschnitte aus Peter Tschaikowskis großen Ballettmusiken zu Dornröschen, Nussknacker und Schwanensee freuen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert drinnen im Ratssaal statt, wo mit Eine kleine Nachtmusik und der Linzer Sinfonie eine geballte Portion Mozart auf das Publikum wartet.

Pianist Bernd Glemser eröffnet mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso die Sinfoniekonzertsaison am 19. und 20. Oktober. Es erklingt Peter Tschaikowskis erstes Klavierkonzert. Als gleichermaßen edles wie kraftvolles Klangpanorama erweist sich auch die sechste Sinfonie – die Pathétique – aus der Feder dieses russischen Romantikers, die diesen Konzertabend programmatisch komplettiert.

Ein erlesenes sowie facettenreiches Programm, bestehend aus Wolfgang Amadeus Mozarts anspruchsvollem Streichquartett in B-Dur KV 589, Leoš Janáceks expressiv-poetischer Kreutzersonate sowie dem biografisch konnotierten Streichquartett in f-Moll aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy, wartet auf die Zuhörer des 1. Kammerkonzerts am 29. Oktober im Toscanasaal der Würzburger Residenz.

 „99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte
Das Mainfranken Theater setzt seine beliebte Reihe „99 – Die öffentliche Probe“ in der Spielzeit 17/18 fort. Einen ersten exklusiven Einblick in die neue Opernproduktion Così fan tutte, die am 7. Oktober Premiere feiert, gibt es in diesem Format am 2. Oktober. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten für diese öffentliche Probe sind, so lange der Vorrat reicht, nur am Tag der Veranstaltung ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.

Paul Maar stellt sein neues Buch vor
In diesem Jahr feiert Autor Paul Maar nicht nur seinen 80. Geburtstag, sondern auch die Erscheinung seines neuen Buchs „Das Sams feiert Weihnachten“. In Kooperation mit der Buchhandlung Hugendubel veranstaltet das Mainfranken Theater am 29. Oktober eine Lesung mit dem Jubilar. Dabei gibt der beliebte fränkische Kinderbuchautor Auszüge aus seinem neuen Buch zum Besten.


Terminüberblick
Das Theater vor Ort: Stadtfest –> 16.9.
AUFTAKT! –> 24.9.
W-Café –> 27.9.
Rathauskonzert –> 30.9.
Das Theater vor Ort: Mainfranken Messe –> 30.9. | 1.10. | 7.10. | 8.10.
Premiere: Was ihr wollt –> 1.10.
„99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte –> 2.10.
Premiere: Superhero –> 3.10.
Premiere: Così fan tutte –> 7.10.
Babykonzerte –> 8.10.
Premiere: Gift. Eine Ehegeschichte –> 13.10.
Matinee: Blaubart – – Sacre –> 15.10.
Premiere: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben –> 15.10.
1. Sinfoniekonzert –> 19.10. & 20.10.
Wiederaufnahme: Terror –> 24.10.
W-Café –> 25.10.
1. Kammerkonzert –> 29.10.
Breakfast Club –> 29.10.
Lesung von Paul Maar –> 29.10.
Premiere: Blaubart – – Sacre –> 31.10.

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