Augsburg, Theater Augsburg, Internationale Ballett- und Tanzgala, 11. u. 12.01. 2019

Dezember 18, 2018 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Internationale Ballett- und Tanzgala 2019

Nach den stürmischen Ovationen für die »Internationale Ballett- und Tanzgala« in der Spielzeit 2017/18 findet der Publikumshit in dieser Saison am 11. und 12. Januar bereits zum zweiten Mal unter der Leitung von Ballettdirektor Ricardo Fernando statt. Mit dem Tanzabend eröffnet das Ballett Augsburg für sich die neue brechtbühne im Gaswerk.

Theater Augsburg / Internationale Ballett- und Tanzgala Marcos-Novais_Karen-Mesquita © Jan-Pieter-Fuhr

Theater Augsburg / Internationale Ballett- und Tanzgala Marcos-Novais_Karen-Mesquita © Jan-Pieter-Fuhr

Hochklassige Solisten bedeutender europäischer Kompanien und weltweit agierende Choreografen gestalten gemeinsam mit dem Ballettensemble des Staatstheater Augsburg ein hochkarätiges Gala-Programm. Von klassischem Ballett bis zu zeitgenössischem Tanz sind viele choreografische Kostbarkeiten und tänzerische Highlights zu erleben, darunter das Königliche Ballett von Flandern (u. a. mit einer Choreografie von William Forsythe), das Spanische Nationalballett, das Bayerische Junior Ballett München sowie das Gauthier Dance des Theaterhaus Stuttgart. Als internationale Gastsolisten darf sich das Augsburger Publikum auf Natalya Kusch (u. a. Wiener Staatstoper) und Ivan Putrov (u. a. Covent Garden Dance Company) freuen.

Ballettdirektor Ricardo Fernando und Ballettmanager Armin Frauenschuh führen durch den Abend.

11. & 12.1.2019 19:30 | martini-Park

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Augsburg, Theater Augsburg, Jahresbilanz der Spielzeit 2017/18 übertrifft Erwartungen, IOCO Aktuell

Juli 31, 2018 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

 Spielzeit 2017/18 übertrifft Erwartungen

Nach dem Ende der Spielzeit 2017/18 verzeichnet das Theater Augsburg einen vorläufigen Besucherstand von 196.677 bei 804 Vorstellungen. Für Intendant André Bücker ein Ergebnis, das seine Erwartungen übertrifft: »Ich freue mich riesig über diese Besucherzahl und dass uns das Augsburger Publikum trotz erschwerter Bedingungen in der Interimssituation und der neuen Spielstätte im martini-Park treu geblieben ist.«

Theater Augsburg / Ein Herz aus Gold © Jan-Pieter Fuhr

Theater Augsburg / Ein Herz aus Gold © Jan-Pieter Fuhr

Das Musiktheater verzeichnet eine Gesamtbesucherzahl von 22.529 Besuchern mit 67 Vorstellungen. Publikumsliebling ist die Eröffnungspremiere Der Freischütz im martini-Park. In der Sparte Schauspiel liegt die Gesamtbesucherzahl dieser Saison bei 48.029 mit 222 Vorstellungen im martini-Park, der brechtbühne, dem hoffmannkeller und an alternativen Orten. Spitzenreiter sind das Familienstück Momo, gefolgt von Shakespeares Komödie Viel Lärm um nichts und Ibsens Sinnsucherdrama Peer Gynt.

Das mobile Theaterformat des »Tatort Augsburg« erzielte eine Auslastung von 98,9 %. Das Ballett Augsburg war in der Spielzeit 2017/18 mit einer Gesamtbesucherzahl von 20.701 Besuchern bei 47 Vorstellungen und einer Auslastung von 90,8 % besonders erfolgreich. Publikumsschlager sind die Ballettabende Schwanensee mit 10.569 Besuchern und Ballett? Rock it! mit einer Auslastung von 100,5 %.

Die Sparte Konzert verzeichnet 18.189 Besucher bei 35 Vorstellungen. Zu den Spitzenreitern zählen neben den Sinfoniekonzerten mit 14.173 Besuchern die Familienkonzerte und das Neujahrskonzert.

Mit der diesjährigen Freilichtbühnenproduktion Herz aus Gold setzte das Theater Augsburg auf ein unbekanntes Werk. Der Mut von Intendant André Bücker zahlte sich aus: 34.627 Besucher kamen zu den 21 Vorstellungen des Fugger-Musicals auf der Freilichtbühne am Roten Tor. Somit ist die Uraufführung mit einer Gesamtauslastung von 80,7 % die viertbeste Freilichtbühnenproduktion der letzten elf Jahre. Die Welturaufführung übertrifft damit in der Publikumsgunst die Musical-Klassiker Cabaret oder My Fair Lady.

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Karlsruhe, Badisches Staatstheater, Neue Führung – Fünf Direktorinnen, IOCO Aktuell, 23.03.2018

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

 

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Fünf neue Direktorinnen am Staatstheater

Nicole Braunger – Bridget Breiner – Stefanie Heiner – Uta-Christine Deppermann – Anna Bergmann

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE setzt ab den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 auffällige Zeichen für seine Zukunft: Fünf Direktorinnen werden zukünftig die Geschicke des Staatstheaters leiten: Eine in der deutschen Theaterlandschaft einmalige wie wegweisende Situation. Die mutigen Personalentscheidungen fällten Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.     CHAPEAU ins Ländle!

Diese Frauen bringen frischen Wind in das Staatstheater Karlsruhe: Nicole Braunger tritt 2018/19 als Operndirektorin die Nachfolge von Michael Fichtenholz am STAATSTHEATER KARLSRUHE an, der ans Opernhaus Zürich wechselt. Gelsenkirchens Ballettdirektorin Bridget Breiner folgt ab der Spielzeit 2019/20 auf Prof. Birgit Keil. Auch das VOLKSTHEATER bekommt eine neue Leitung: Stefanie Heiner, bisher in Weimar tätig, löst Beata Anna Schmutz ab, die ans Nationaltheater Mannheim geht. Die Künstlerische Betriebsdirektion übernimmt Uta-Christine Deppermann 2018/19 von Monika Pichler, die sich in den Ruhestand verabschiedet. Bisher war Deppermann in gleicher Position am Theater Magdeburg tätig. Komplettiert wird die neue Leitungsriege durch die designierte Schauspieldirektorin Anna Bergmann.

„Die neuen Direktorinnen sind eine ausgezeichnete Wahl. Sie werden sich inhaltlich zwischen Tradition und Innovation bewegen und neue Akzente setzen. Sie sind künstlerische Zukunftsversprechen für Karlsruhe!“, sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Die Ministerin freute sich besonders darüber, dass Bridget Breiner, die lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett tanzte, nun wieder ins Land kommt : „die Rückkehr einer großen Künstlerin nach Baden-Württemberg – in der Nachfolge der großartigen Birgit Keil, die für die überragende Qualität und internationale Strahlkraft des Balletts in Baden-Württemberg steht“, so Bauer. „Das STAATSTHEATER stellt sich in fast allen Sparten völlig neu auf. Es konnten starke Persönlichkeiten gewonnen werden, die künstlerisch und atmosphärisch eigene Schwerpunkte setzen werden – wir dürfen sehr neugierig und gespannt sein“, ergänzt Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Staatstheater Karlsruhe / Nicole Braunger - kommende Operndirektorin © Felix Grünschloß

Staatstheater Karlsruhe / Nicole Braunger – kommende Operndirektorin © Felix Grünschloß

Nicole Braunger kommt ab der Spielzeit 2018/19 ein bestens vernetzter Musiktheater-Profi mit großer Sängerkenntnis ans STAATSTHEATER und baut damit die internationalen Beziehungen der Karlsruher OPER weiter aus. Sie studierte Sologesang am Konservatorium Wien und der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Nach ihrem Diplom war sie von 2006 bis 2010 als Sopranistin im Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin engagiert. Darauf war sie Künstleragentin bei Claudia Dickie – Artists Management in Baden. Seit 2017 arbeitet sie als Head of Directors Division (Leiterin der Regie-Abteilung) bei ARSIS – Artist Management in Wien und vertritt Regisseure wie Kirill Serebrennikov, Keith Warner oder Harry Kupfer. Die Agentur zählt zu den weltweit führenden und vermittelt auch Sängerinnen und Sänger wie Anette Dasch oder Nikolai Schukoff sowie Dirigenten wie Kirill Petrenko. Nicole Braunger wird als Operndirektorin die erste Frau in dieser Position am STAATSTHEATER KARLSRUHE sein.

Staatstheater Karlsruhe / Bridget Breiner - kommende Ballettdirektorin © Sebastian Galtier

Staatstheater Karlsruhe / Bridget Breiner – kommende Ballettdirektorin © Sebastian Galtier

Bridget Breiner löst Birgit Keil als langjährige Direktorin des Badischen Staatsballett zur Saison 2019/20 ab. Der Vertrag der dann 75-jährigen Birgit Keil, seit 2003 Direktorin des Staatsballett Karsruhe, läuft dann aus. Bridget Breiner ist weltweit anerkannte Tänzerin und gefeierte Choreografin. Aufgewachsen in Columbus, Ohio (USA), tanzte sie u. a. am Bayerischen Staatsballett, dem Ballett der Semperoper Dresden und lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett, wo sie gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere als Choreografin begann. Ihre Choreografie Sirs für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft wurde sofort ins Repertoire des Stuttgarter Balletts aufgenommen. Mit Studenten der John-Cranko-Schule schuf sie im Kunstmuseum Stuttgart das Stück Zeitsprünge. Letters of Others war 2010 ihr erstes Auftragswerk für das Stuttgarter Ballett. Es folgten Arbeiten für das Kevin O’Day Ballett Mannheim, das Ballett Augsburg oder das lettische Nationalballett. Seit 2012 ist sie äußerst erfolgreiche Ballettdirektorin am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Ihr Ballett Ruß wurde 2013 ebenso mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet wie 2015 ihre Kreation Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin. Damit ist sie eine der wenigen Künstlerinnen, der zwei Mal Deutschlands höchster Theaterpreis verliehen wurde. Im Sommer 2016 choreografierte Bridget Breiner erstmals für die Ruhrfestspiele Recklinghausen; am 15.3. brachte sie mit Strawinskys Feuervogel ihre erste Arbeit für Les Grands Ballets Canadiens de Montréal in Kanada zur Uraufführung. Mit ihrem Engagement in Karlsruhe kehrt sie in ihre künstlerische Heimat Baden-Württemberg zurück. Sie wird die Linie des klassischen Balletts, die so erfolgreich durch Birgit Keil geprägt wurde, ab der Spielzeit 2019/20 fortsetzen.

Auch Generalintendant des Musiktheater im Revier, Michael Schulz, freut sich sehr, dass wieder einmal eine Gelsenkirchener Erfolgsgeschichte über die Region hinaus fortgesetzt wird und wünscht Bridget Breiner eine spannende und erfolgreiche Zukunft. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski bedauert den kommenden Abschied von Bridget Breiner: «Mit Bedauern aber auch mit großer Anerkennung», so  Baranowski über Breiners Berufung nach Karlsruhe. Er werde mit den Verantwortlichen des Musiktheater über die Nachfolge beraten.

Die neue Leiterin des VOLKSTHEATERS ab der Spielzeit 2018/19 ist Stefanie Heiner. Sie studierte Erziehungswissenschaften und Philosophie und absolvierte eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. 2012 machte sie zusätzlich eine Fortbildung mit dem Schwerpunkt Tanztheater. Seit 2009 leitet sie die Theaterpädagogik des stellwerk – junges Theater Weimar und arbeitet als Regisseurin und Theaterpädagogin bundesweit in diversen freien Projekten. Seitdem sind viele Inszenierungen für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entstanden, zuletzt Ronja Räubertochter am stellwerk Weimar, Frühlings Erwachen (Spring Awakening) in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und Der kleine Prinz am STAATSTHEATER KARLSRUHE. Ihre Spezialgebiete sind partizipatorische Projekte mit zeitgenössischen und performativen Ansätzen sowie das Theater für die Allerkleinsten. Ihre Inszenierung Abräumen für Kinder ab 2 Jahren wurde für den Thüringer Theaterpreis 2016 nominiert. Stefanie Heiner wird eng vernetzt mit dem JUNGEN STAATSTHEATER arbeiten.

Staatstheater Karlsruhe / Ute-Christine Deppermann - kommende Künstlerische Betriebsdirektorin, © Felix Grünschloß

Staatstheater Karlsruhe / Ute-Christine Deppermann – kommende Künstlerische Betriebsdirektorin, © Felix Grünschloß

Uta-Christine Deppermann, ab 2018/19 Künstlerische Betriebsdirektorin, eine der führenden deutschen Betriebsdirektorinnen, hat die künstlerischen Abläufe an zahlreichen Theatern organisiert. Die studierte Musik- und Theaterwissenschaftlerin arbeitete als Chefdisponentin an den Landesbühnen Sachsen und an den Wuppertaler Bühnen, bevor sie als Künstlerische Betriebsdirektorin ans Staatstheater Braunschweig wechselte. Zuletzt war sie in gleicher leitender Funktion am Theater Magdeburg engagiert. Schwerpunkt ihrer Arbeit war im Musiktheater Ensemble-Entwicklung und Auswahl der Solisten. Darüber hinaus war Uta-Christine Deppermann als Konzertdramaturgin und Künstlervermittlerin tätig und leitet seit 2000 den Internationalen Gesangswettbewerb Competizione dell‘Opera.

„Frauen in Führungspositionen ist gerade ein heiß diskutiertes, brennendes Thema. Mit diesen Theaterfachfrauen setzen wir einen starken Akzent. Sie werden sich, auch spartenübergreifend, mit den gesellschaftlich relevanten Themen Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterverhältnisse auseinander setzen. Wir sind glücklich, dass wir solch herausragende Spartendirektorinnen für Karlsruhe gewinnen konnten,“ freut sich Generalintendant Peter Spuhler auf die neue Leitungsriege.

LEBENSLÄUFE der kommenden DIREKTORINNEN

Nicole Braunger, geb. in Mödling, studierte Sologesang am Konservatorium Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Nach ihrem Diplom war sie von 2006 bis 2010 als Sopranistin im Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin engagiert. Darauf war sie Künstleragentin bei Claudia Dickie –Artists Management in Baden. Seit 2017 arbeitet sie als Head of Directors Division (Leiterin der Regie-Abteilung) bei ARSIS – Artist Management in Wien und vertritt Regisseure wie Harry Kupfer, Kirill Serebrennikov, Lydia Steier oder Keith Warner. Die Agentur zählt zu den weltweit führenden und vermittelt auch Sängerinnen und Sänger wie Anette Dasch, Anja Kampe, Claudia Mahnke, Michaela Schuster, Nikolai Schukoff, Terry Wey, Wolfgang Koch oder Falk Struckmann, und  Dirigenten wie Betrand De Billy, Philippe Jordan, Kirill Petrenko oder Simone Young. Nicole Braunger wird als Operndirektorin die erste Frau in dieser Position am STAATSTHEATER KARLSRUHE sein.

Bridget Breiner (*1974) wuchs in Columbus, Ohio (USA) auf. Sie tanzte u.a. am Bayerischen Staatsballett, dem Semperoper Ballett Dresden und lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett, wo sie gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere als Choreografin begann. Ihre Choreografie Sirs für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft wurde sofort ins Repertoire des Stuttgarter Ballett aufgenommen. Mit Studenten der John Cranko-Schule schuf sie im Kunstmuseum Stuttgart das Stück Zeitsprünge. Letters of Others war 2010 ihr erstes Auftragswerk für das Stuttgarter Ballett. Es folgten Arbeiten für das Kevin O’Day Ballett Mannheim, das Ballett Augsburg oder das lettische Nationalballett.

Ihr Debüt am MiR feierte sie 2012 mit der Inszenierung des Opern-Tanz-Abends Großstadt-Triptychon. In der Spielzeit 2012/13 stellte sich Bridget Breiner mit Blau Blue Bleu als neue Direktorin des Ballett im Revier der Öffentlichkeit vor. Ihr Ballett Ruß wurde im Herbst 2013 mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet. In den folgenden Jahren folgten die Choreografien zu Schwanensee, On the Town, The Tragedies of Othello und In Honour of. Mit ihrer Kreation Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin wurde sie 2015 erneut mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet.

Im Sommer 2016 choreografierte Bridget Breiner erstmals für die Ruhrfestspiele Recklinghausen. Das dort uraufgeführte Ballett Prosperos Insel ist in der jetzigen Spielzeit im Musiktheater im Revier zu sehen. Außerdem kreiert sie in dieser Spielzeit den Ballettabend The Vital Unrest zur Auftragskomposition des lettischen Komponisten Georgs Pelecis und Camille Saint-Saëns 3.Symphonie. Am 15. März brachte sie mit Strawinskys Feuervogel ihre erste Arbeit für das Les Grands Ballets Canadiens de Montréal in Kanada zur Uraufführung.

Uta-Christine Deppermann, eine der führenden deutschen Betriebsdirektorinnen, hat die künstlerischen Abläufe an zahlreichen Theatern organisiert. Die studierte Musik- und Theaterwissenschaftlerin arbeitete als Chefdisponentin an den Landesbühnen Sachsen und an den Wuppertaler Bühnen, bevor sie als Künstlerische Betriebsdirektorin ans Staatstheater Braunschweig wechselte, wo sie hauptverantwortlich für die Planung und Koordination des Jahresspielplans von vier Sparten an fünf Spielorten war. In dieser Zeit vertiefte sie auch ihren Schwerpunkt im Musiktheater. Zuletzt war sie in gleicher leitender Funktion am Theater Magdeburg engagiert und disponierte dort alle Vorstellungen in den Sparten Musiktheater, Ballett, Musical und Gastspielorganisation. Schwerpunkt ihrer Arbeit war darüber hinaus im Musiktheater Ensemble-Entwicklung und Auswahl der Solisten. Darüber hinaus war Uta-Christine Deppermann als Konzertdramaturgin und Künstlervermittlerin tätig und leitet seit 2000 den Internationalen Gesangswettbewerb Competizione dell‘Opera.

Stefanie Heiner:  Die Tanz- und Theaterpädagogin Stefanie Heiner, geboren in Korbach (Hessen), studierte Erziehungswissenschaften und Philosophie an der Universität Erfurt und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Theaterpädagogin an der Theaterwerkstatt in Heidelberg.

2012 absolvierte sie zusätzlich eine Fortbildung mit dem Schwerpunkt Tanztheater. Seit 2009leitet sie die Theaterpädagogik des stellwerk – junges Theater Weimar und arbeitet als Regisseurin und Theaterpädagogin in diversen freien Projekten thüringen- und bundesweit. Seitdem sind viele Inszenierungen für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entstanden, zuletzt Ronja Räubertochter am stellwerk Weimar, Frühlings Erwachen (Spring Awakening) in Kooperation mit dem DNT Weimar und Der kleine Prinz am Staatstheater Karlsruhe.

Ihre Spezialgebiete sind partizipatorische Projekte mit zeitgenössischen und performativen Ansätzen sowie das Theater für die Allerkleinsten. Ihre Inszenierung Abräumen für Kinder ab 2 Jahren wurde für den Thüringer Theaterpreis 2016 nominiert.

—| IOCO Aktuell Badisches Staatstheater Karlsruhe |—

 

Augsburg, Theater Augsburg, Internationale Ballett- und Tanzgala – martini-Park, 13.+14.01.2018

Dezember 22, 2017 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Internationale Ballett- und Tanzgala

Bereits zum zehnten Mal bildet die Internationale Ballett- und Tanzgala einen der beliebtesten und gefragtesten Höhepunkte der Tanzsaison in der Brechtstadt.

Theater Augsburg / YOUNGGYUCHOI © Yoonsik Kim

Theater Augsburg / YOUNGGYUCHOI © Yoonsik Kim

Das Ballett Augsburg wird sich am 13. und 14. Januar im martini-Park mit Repertoireausschnitten als Gastgeber präsentieren und erfolgreiche Künstler aus der ganzen Welt willkommen heißen. Auch dieses Mal wird wieder ein abwechslungsreiches Potpourri aus klassischen Bravourstücken und aufregenden zeitgenössischen Meisterwerken gezeigt. Bereits angekündigt haben sich unter anderem Solisten des Het Nationale Ballet Amsterdam, des Königlichen Balletts von Flandern, des Finnischen Nationalballetts Helsinki, des Astana Ballet und des Semperoper Ballett. Darüber hinaus werden weitere Gäste die überwältigende Vielfalt der deutschen Tanzszene repräsentieren. Durch den Abend begleitet der Ballettdirektor Ricardo Fernando, verstärkt durch Ballettmanager Armin Frauenschuh.

13.1.2018 19:30 | martini-Park    14.1.2018 19:00 | martini-Park

Mit Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Augsburg,, nationalen und internationalen Tanzsolisten, Moderation Ricardo Fernando, Armin Frauenschuh;

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

 

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