Baden-Baden, Festspielhaus, September – Dezember 2018, Neumeier, Blomstedt und mehr

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden – September bis Dezember 2018


Samstag, 22. September, 10 Uhr, Sonntag, 23. September 2018, 10 Uhr
Finale: Sonntag, 23. September 2018, 17 Uhr

Die Odyssee  –  Schüler machen eine Oper. Kinder-Musik-Fest für Kinder ab 10 Jahren

Kinder ab 10 Jahre schreiben, basteln, singen und spielen eine Odysseus-Oper – nun mittlerweile zum dritten Mal. Odysseus und seine Gefährten haben ihr Ziel vor Augen, jedoch sind Musik, Bühnenbild und Text noch längst nicht fertig. Da sind kreative Kinderköpfe gefragt!

Im Ticketpreis sind der zweitägige Workshop sowie zwei Mittagessen und Pausengetränke enthalten. Abschlussaufführung für Eltern, Familie und Freunde kostenfrei.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Donnerstag, 27. September 2018, 20 Uhr
Saisoneröffnungskonzert

Festspielhaus Baden-Baden / Herbert Blomstedt © Martin U.K. Lengemann.

Festspielhaus Baden-Baden / Herbert Blomstedt © Martin U.K. Lengemann.

Die Wiener Philharmoniker unter Herbert Blomstedt eröffnen die Spielzeit 2018/19.
Der beste schwedische Dirigent dirigiert den besten schwedischen Romantiker: Berwalds „Sinfonie singulière“ ist ein Werk aus der Zeit Schumanns, eine echte Entdeckung, die stellenweise Mahler vorwegnimmt. Dazu erklingt Dvoraks tragische siebte Sinfonie.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 28. September 2018, 20 Uhr
Franui – Musicbanda

Zwischen Jazz und Almgesang: Ein Tanzmusikabend der schrägeren Art mit Franui-Musikbanda
Das zehnköpfige österreichische Musikensemble aus dem Osttiroler Dorf Innervillgraten begeisterte mit seinen Bearbeitungen bereits bei den Salzburger Festspielen. Gemeinsam mit befreundeten Künstlern musiziert man Tanzmusik von Schubert bis Ligeti.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 29. September 2018, 18 Uhr
Christina Pluhar & L’Arpeggiata

Barock- Jazz-Improvisationen über die Musik von Händel. Christina Pluhar & L’Arpeggiata.Christina Pluhar ist ein großer Name der Barockmusik-Szene. Mit unbestechlichem Geschmack findet sie die spannendsten Künstler von Jazz bis Klasik für ihre Erkundungen des Repertoires. Nun ist es Händel, dem sie ein zeitgemäßes Gewand anlegt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 30. September 2018, 11 Uhr
 Cuarteto Casals – Beethoven

Mit seinen gewaltigen Ausmaßen gilt Beethovens cis-Moll-Quartett als das wichtigste des Meisters – ja, vielleicht sogar als das bedeutendste Quartett überhaupt. Das spanische Quartetto Casal konfrontiert es mit einem Frühwerk des Komponisten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


HAMBURG BALLETT  –  JOHN NEUMEIER

6. bis 14. Oktober 2018 – Samstag, 6. Oktober 2018, 18 Uhr, Sonntag, 7. Oktober 2018, 18 Uhr 

Bernstein Dances

Festspielhaus Baden-Baden / Bernstein-Dances - Lloyd Riggins, Alexander Trusch, Ensemble © Kiran West

Festspielhaus Baden-Baden / Bernstein-Dances – Lloyd Riggins, Alexander Trusch, Ensemble © Kiran West

Porträt eines Genies: Dem Schöpfer von West Side Story tanzend auf der Spur. Der Komponist, Pianist, Dirigent, Pädagoge und Lebemann Leonard Bernstein ist eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihm und seiner Musik widmet das Hamburg Ballett John Neumeier eine tänzerische Hommage.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 7. Oktober 2018, 11 Uhr
Ballett-Werkstatt – John Neumeier

Festspielhaus Baden-Baden / JOHN NEUMEIER © Kiran West

Festspielhaus Baden-Baden / JOHN NEUMEIER © Kiran West

John Neumeier erläutert seine Arbeit.
Jahr für Jahr kommen John Neumeier und sein Hamburg Ballett ins Festspielhaus Baden-Baden und zeigen Klassiker wie Neuproduktionen. Vor allem lässt es sich Neumeier nie nehmen, Werke und Kompanie selbst vorzustellen – in seiner „Ballett-Werkstatt“, die längst Kultcharakter besitzt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 12. Oktober 2018, 19 Uhr
Samstag, 13. Oktober 2018, 18 Uhr
Sonntag, 14. Oktober 2018, 17 Uhr
Anna Karenina

Der große russische Roman bildet die Vorlage für ein Aufsehen erregendes Ballett.
Den „größten Gesellschaftsroman der Weltliteratur“ (Thomas Mann) auf die Ballettbühne zu bringen: Das ist eine Kunst, die niemand so wie John Neumeier beherrscht. Er schuf mit Anna Karenina eine klassische Liebesgeschichte, die mit ihren intimen Pas de deux und festlichen Ensembles zeitgemäß wirkt, während sie durch Tschaikowskys Musik an die Entstehungszeit des Romans erinnert.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 19. Oktober 2018, 20 Uhr
Prokofjew und Tschaikowsky – Yefim Bronfman & Yuri Termikanov

Die Schwanensee -Musik trifft auf das vielleicht virtuoseste Klavierkonzert überhaupt.
Das rein russische Programm versammelt wirkungsvolle Werke, darunter Auszüge aus Tschaikowskys berühmtem Ballett und Prokofievs zweites Klavierkonzert, ein waghalsig schwieriges Werk, das nur wenige Pianisten live aufzuführen wagen. Dazu erklingt die märchenhafte Musik Rimsky-Korsakovs.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 20. Oktober 2018, 18 Uhr
The King’s Singers – This Is Gold

Renaissance, Romantik, Pop: Eine klingende Musikgeschichte.
Der Chorgesang hat in England eine lange Tradition. Über die setzten sich die King’s Singers hinweg, als sie seine Möglichkeiten erweiterten und so ihre Weltkarriere begründeten – nun bereits seit 50 Jahren. Oft nachgeahmt, doch nie erreicht und nun, zum ersten Mal, zu Besuch bei uns.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Sonntag, 21. Oktober 2018, 11 Uhr
Amatis Piano Trio

Klaviertrios von Schostakowitch, Tarrodi und Mendelssohn-Bartholdy.
Sein erstes Klaviertrio schrieb der verliebte Teenager Schostakowitsch mit 17 Jahren. Das charmante Werk kombiniert das Amatis Piano Trio mit dem hochromantischen ersten Trio von Mendelssohn-Bartholdy. Zwischendurch erklingt ein Kompositionsauftrag der jungen schwedischen Komponistin Andrea Tarrodi.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Samstag, 27. Oktober 2018, 11 und 14 Uhr
MUSA! Kleine Kinder, große Ohren

Neue Konzertform für die Kleinsten. Krabbelkonzert für Eltern mit Kindern bis 2 Jahre
Der Begriff „Krabbelkonzert“ beschreibt nur unzureichend, welche Freude Kleinkinder und Eltern in dieser Stunde erleben. Speziell ausgebildete Musiker reagieren auf die Kinder und nehmen diese auf spannende Hörabenteuer mit. Ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 28. Oktober 2018,16 Uhr
Quatuor Beat  – Drumblebee

Inszeniertes Percussion-Konzert. Für Kinder ab 5 Jahren
Das inszenierte Percussion-Konzert wurde 2012 mit dem „Junge Ohren“-Preis ausgezeichnet, 2013 kam der europäische „Yeah“-Preis hinzu. Die Koproduktion der Philharmonie Luxemburg mit dem Lucerne Festival, KölnMusik und den Grazer Spielstätten ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Dienstag, 6. November 2018, 9 und 11 Uhr
Himmel – Kinder-Tanz-Theater

Magisches Tanztheater für kleine Kinder. Für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Zwei Tänzerinnen des Kinder-Tanz-Theaters „Minsk“ aus Kopenhagen nehmen die Kinder mit auf eine poetische Reise – die einzigartig ist, weil es noch kaum Tanztheater für jüngere Kinder gibt. Das Festspielhaus Baden-Baden empfiehlt „Himmel“ besonders für Kindergärten, die einen Theater-Abenteuer-Ausflug in die Nachbarschaft planen.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Sonntag, 11. November 2018, 17 Uhr
Mozart  –  Requiem

Thomas Hengelbrock dirigiert Mozarts Vermächtnis. Unzählige Legenden ranken sich um Mozarts große Totenmesse. Der Dirigent Thomas Hengelbrock konfrontiert das Werk mit einer Messe des deutschen Rokoko-Johann Caspar Kerll.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Mittwoch, 14. November 2018, 20 Uhr
Gregory Porter & Orchester – A Tribute To Nat King Cole

Mit seinem „Nat King Cole Porter Project“ widmet sich der Ausnahmesänger mit der samtigen Baritonstimme seinem musikalischen Helden und Vorbild, dem legendären Jazz- Pianisten Nat King Cole.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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HERBSTFESTSPIELE

23. November – 2. Dezember 2018,  Freitag, 23. November 2018, 20 Uhr
Daniel Harding – Eroica

„Dem Andenken eines Engels“: Bergs Violinkonzert mit Janine Jansen trifft auf Beethovens „Eroica“.
Leben und Tod der Alma Mahler-Tochter Manon Gropius inspirierte Alban Berg zu einem ergreifenden Violinkonzert. Anschließend erklingen Berliozs Liebessehnsuchtsmusik (mit einem effektvollen „Gewitter“) aus den „Troyanern“ und Beethovens heldische Sinfonie Nr. 3, „Eroica“.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 24. November 2018, 18 Uhr
Les Musiciens du Louvre

Mendelssohns „italienische“ und „schottische“ Sinfonien dirigiert von Marc Minkowski.
Mendelssohns dritte und vierte Sinfonien und die „Hebriden-Ouvertüre“ zählen zum Schönsten, was die musikalische Romantik der Nachwelt hinterlassen hat. Ihren feinen Verästelungen spüren Marc Minkowski und seine „Musiciens du Louvre“ nach – und werfen einen französischen Blick auf den deutschen Komponisten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 25. November 2018, 17 Uhr
Jacques Offenbach  –   HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Festspielhaus Baden-Baden / Olga Peretyatko © Ali Khan

Festspielhaus Baden-Baden / Olga Peretyatko © Ali Khan

Hoffmanns berühmte „Barcarolle“ kennt jeder. Hier kommt die Oper dazu.
Der Erfinder der Operette hat mit „Hoffmanns Erzählungen“ auch eine Oper hinterlassen: voller hintergründigen Witz und berühmt gewordenen Melodien. Wir zeigen eine konzertante Fassung in einer Traumbesetzung.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Montag, 26. November 2018, 19 Uhr
Musik im Museum

Lieder aus Katalonien im Museum Frieder Burda, passend zur Ausstellung „Die Brücke“.
Die Künstlergruppe „Die Brücke“ gilt als ein Wegbereiter des Expressionismus. Das Museum Frieder Burda zeigt wichtige Arbeiten der Gruppe. Dazu konzipiert das Festspielhaus ein Lieder-Programm mit verbindenden Texten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Mittwoch, 28. November 2018, 20 Uhr
Kian Soltani & Shiraz Ensemble

Europäische und persische Klassik rund um den Cellisten Kian Soltani und seine Familie.
Der persisch-österreichische Musiker Kian Soltani ist nicht nur am Cello herausragend, sondern auch an der persischen Stachelgeige Kamantsche. Als Mittler Als zwischen zwei Welten präsentiert er europäische und persische Musik – gemeinsam mit Freunden und Verwandten vom Ensemble Shiraz.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 30. November 2018, 20 Uhr
Sir András Schiff & Budapest Festival Orchestra

Ivan Fischer dirigiert Dvo?ak und Beethoven
Neben Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 mit Sir Andras Schiff erklingt u.a.  Dvoraks Sinfonie Nr. 6.
Ebenso wie Beethovens erstes Klavierkonzert wird auch Dvoraks sechste Sinfonie in Deutschland eher selten aufgeführt. Dabei strotzt diese Pastorale nur so von volkstümlicher Melodien – ebenso wie die „Legende“ und der „Slawische Tanz“, den der Dirigent  Iván Fischer ebenfalls vorstellen wird.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 1. Dezember 2018, 18 Uhr
Beethoven: Missa solemnis

Beethovens größtes Werk in einer ungewöhnlich sachkundigen Interpretation.
So durchgearbeitet hört man die „Missa Solemnis“ nur selten. Der Dirigent und Musikwissenschaftler Jan Caeyers hat mit „Le Concert Olympique“ ein eigenes Orchester gegründet, um Beethovens Werke nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufzuführen.
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Sonntag, 2. Dezember 2018, 11 Uhr
Jean-Guihen Queyras & Alexandre Tharaud

Cellomusik von Bach und Brahms, dazu Klaviersonaten von Scarlatti.
Zu Beginn stellen sich der Cellist Jean-Guihen Queyras und der Pianist Alexandre Tharaud als Solisten vor: mit Bachs bedeutenden Cellosuite Nr. 2 und Scarlattis verspielt innovativen Klaviersonaten. Anschließend erklingt Brahms´ Sonate Nr. 1 für Cello und Klavier. Sie spiegelt die Bachstudien des Komponisten wider.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Freitag, 7. Dezember 2018, 20 Uhr
Cameron Carpenter

Nicht von dieser Welt: Der Ausnahme-Organist spielt Bach und Hanson.
Seit ihrer Verwendung im Film „Alien“ ist die zweite Sinfonie („Romantische“) des Amerikaners Howard Hanson ein Klassiker der Pop-Kultur.  Sein Landsmann, der Organist Cameron Carpenter, spielt das Werk in einer eigenen Transkription auf seiner Touring-Orgel.  Zuvor erklingen Bachs legendären Goldberg-Variationen.
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Samstag, 8. Dezember 2018, 18 Uhr
Martin Grubinger & Sydney Symphony Orchestra

Australische Moderne, virtuose Schlagzeug-Musik und Prokofiews bedeutendste Sinfonie.
Der Australier Brett Dean war lange Zeit Bratscher bei den Berliner Philharmonikern, bevor er sich als Komponist selbstständig machte. Sein „Engelsflügel“ steht ebenso auf dem Programm des Sydney Symphony Orchestra, wie das impulsive Schlagzeug-Konzert des Schotten James MacMillan. Anschließend erklingt Prokofiews an Beethoven und Tschaikowsky angelehnte fünfte Sinfonie.
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Sonntag, 9. Dezember 2018, 19 Uhr
Tine Thing Helseth & tenThing

Von „Stille Nacht“ bis Corellis „Weihnachtskonzert“.
Blechblasinstrumente sind was für Männer? Das war einmal! Dachte sich die norwegische Startrompeterin Tine Thing Helseth und gründete das Ensemble „tenThing“, das aus zehn Blechblasmusikerinnen besteht und heute ein Weihnachtskonzert bestreiten wird.
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Freitag, 14. Dezember 2018, 20 Uhr
Monteverdi: eine Weihnachtsvesper

Barocke Musik zur weihnachtlichen Mitternachtsmesse.
Die spezielle Aura der weihnachtlichen Mitternachtsmesse hat gerade im Barock zahlreiche Künstler zu Meisterwerken inspiriert. Der italienische Dirigent Andrea Marcon hat die schönsten davon zu einer musikalischen Weihnachtsmesse zusammengestellt. Der Hauptteil der ausgewählten Stücke stammt von Claudio Monteverdi.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Samstag, 15. Dezember 2018, 19 Uhr
Max Raabe & Palast Orchester

Max Raabe und sein Palastorchester präsentieren ihr neues Programm.
Vom „perfekten Moment“, der grad „verpennt“ wird, handelt das neue Programm von und mit Max Raabe. Raabes Künstlerfreunde Annette Humpe, Christoph Israel, Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Daniel Faust und Achim Hagemann haben fleißig mitgeschrieben am Programm.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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21. bis 27. Dezember 2018 – Freitag, 21. Dezember 2018, 20 Uhr

MARIINSKY BALLETT
Gergiev dirigiert Prokofjew-Ballette

Drei Kurzballette zur Musik des großen russischen Komponisten.
Valery Gergiev dirigiert nicht oft Ballette. Er tut es heute, um auf Produktionen des Mariinsky Balletts aufmerksam zu machen, die ihm wichtig sind: wie etwa den Prokofjew-Abend, der mit einer berühmten Choreographie von George Balanchine beginnt. Der Abend kombiniert das Ballett mit zwei Arbeiten junger russischer Choreographen, die die große Tradition der Truppe fortschreiben.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 22. Dezember, 2018, 19 Uhr
Sonntag, 23. Dezember 2018, 17 Uhr
Dienstag, 25. Dezember 2018, 19 Uhr
Schwanensee

Festspielhaus Baden-Baden / Oxana Skorik- und Xander-Parish- in Schwanensee von Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Oxana Skorik- und Xander-Parish- in Schwanensee von Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Tschaikowskys Ballett-Klassiker in der legendären Mariinsky-Produktion.
Die im Festspielhaus gezeigte Version des Ballettklassikers geht zurück auf das Original: mit den berühmt gewordenen „weißen Akten“, in aufwendigen Kostümen und vor  historischem Bühnenbild.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Mittwoch, 26. Dezember 2018, 14 und 19 Uhr
Die vier Jahreszeiten

Stimmungsvoll getanzte Neuinterpretation der Vivaldi-Musik.
Die vier Jahreszeiten von Vivaldi in der Bearbeitung des deutschen Komponisten Max Richter – das ist eine Musik, die Klassik- und Pop-Fans miteinander versöhnt. Hier setzt der Mariinsky-Choreograph Ilya Zhivoi an, der die musikalische Begegnung zwischen Neu und Alt mit fließenden Bewegungen in klassische Choreographiesprache übersetzt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Donnerstag, 27. Dezember 2018, 19 Uhr
Ballett-Gala – Mariinsky Ballett

Stars des Mariinsky Balletts in Preziosen des Repertoires.
Zwischen den Jahren darf geschwelgt werden: Stars des legendären Mariinsky Balletts enthüllen Preziosen des Tanzes. Maxim Petrovs fantasievolles „Divertissment du roi“ ist ein Bravourstück mit prachtvollen Kostümen und einem quicklebendigen Sonnenkönig Ludwig XIV. Masken der Commedia dell‘arte werden in Mikhail Fokines „Le Carnaval“ lebendig.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Montag, 31. Dezember 2018, 19 Uhr
Silvester-Gala mit Krist?ne Opolais und Pavel Cernoch

Festlicher Abend mit Arien und Duetten.
Die große lettische Sopranistin Krist?ne Opolais war die gefeierte „Tosca“ unserer Osterfestspiele. Gemeinsam mit dem tschechischen Tenor präsentiert sie einen festlichen Arienabend. Das genaue Programm wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballett b.33 – Roses of Shadow, 16.12.2017

November 21, 2017 by  
Filed under Ballett, Deutsche Oper am Rhein, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

  Premiere b.33 – Roses of Shadow, DEEP FIELD

 Samstag, 16. Dezember 2017, um 19.30 Uhr

Im Zentrum des neuen dreiteiligen Ballettprogramms b.33 steht mit Roses of Shadow die zweite Uraufführung von Martin Schläpfer, für die er Adriana Hölszky mit einer Komposition beauftragt hat. Hölszky, die in der Spielzeit 2014/15 mit DEEP FIELD in Düsseldorf ihr Debüt auf dem Sektor der Ballettmusik gab, präsentiert dieses Mal mit einer kleineren Besetzung aus acht Instrumentalisten und einer Sängerin eine Komposition, die bewusst ohne die in DEEP FIELD zu Klang transformierte kosmische Dimension auskommt. Der poetische Titel Roses of Shadow ist einem Shakespeare-Sonett entlehnt und spielt auf das Thema der Vergänglichkeit an. „Aus dem Wissen um die Zerbrechlichkeit entsteht Energie, es geht aber auch um das Nichtakzeptieren der Vergänglichkeit, des Sterbens, den Tod als Tabu“, sagt Adriana Hölszky.                         

Umrahmt wird die Uraufführung von Balletten zweier Choreographen, die den Tanz revolutioniert haben: George Balanchines Stravinsky Violin Concerto ist ein virtuoses Spiel mit dem Bewegungsvokabular der klassischen Danse d’école, das er um etliche Stilelemente erweiterte. Hans van Manen nimmt mit seinem Stücktitel Polish Pieces Bezug auf Henryk M. Góreckis Klavierkonzert und Three Pieces in Old Style, deren Abwechslungsreichtum die perfekte Basis für seine schnörkellose Tanzsprache bilden.

Die musikalische Leitung liegt bei Wen-Pin Chien, es spielen die Düsseldorfer Symphoniker, ergänzt durch Spezialisten für Neue Musik wie den Akkordeonisten Solist in Strawinskys Violinkonzert ist der vielfach ausgezeichnete Geiger Marc Bouchkov.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Stuttgart, Stuttgarter Ballett, Cranko Pur – Hommage auf John Cranko, IOCO Kritik, 10.10.2017

Oktober 10, 2017 by  
Filed under Ballett, Hervorheben, Kritiken, Staatsoper Stuttgart

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Stuttgarter Ballett | Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. SchaeferStuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

  Cranko Pur  –  Ballett zum 90. Geburtstag von John Cranko

In jeder Geste, jedem Schritt – Scharfer Bobachter, großer Menschenfreund

Von Peter Schlang

Am 5. August wäre der Gründer des Stuttgarter Balletts und Vater des gleichnamigen Ballettwunders, John Cranko,  90 Jahre alt geworden. Dies nahm der in seiner 23. und letzten  Spielzeit amtierende Ballettintendant Reid Anderson zum Anlass, den großen Choreografen und Tanzpädagogen mit einem Ballettabend zu ehren, der am 3. Oktober im Stuttgarter Opernhaus seine Premiere erlebte. Anderson griff für  die Geburtstagsfeier also nicht auf eines der beliebten, abendfüllenden Handlungsballette Crankos zurück, sondern stellte dazu drei eher selten aufgeführte und in dieser Kombination noch nie gezeigte kleinere Werke zusammen, allesamt Pretiosen moderner Tanzkunst. Damit schafft er in seiner Abschiedssaison auch den Bezug zu seiner Anfangszeit als Tänzer in Crankos  Stuttgarter Compagnie, der er seit nunmehr 37 Jahren in verschiedenen Rollen angehört. Und wie andere damalige Mitglieder der jungen Truppe wurde auch Reid Anderson wesentlich durch Crankos Ballettschöpfungen geprägt und hob dabei auch  Rollen aus der Taufe, die der große Choreograf eigens für ihn geschaffen hatte.

Oper Stuttgart / Stuttgarter Ballett mit Cranko Pur © Stuttgarter Ballett

Oper Stuttgart / Stuttgarter Ballett mit Cranko Pur © Stuttgarter Ballett

Den Anfang der Feiertagspremiere machte das älteste der an diesem denkwürdigen Abend zu sehenden drei Stücke, das 1963 uraufgeführte L’Estro Armonico, das Cranko zu drei der zwölf gleichnamigen Solokonzerte Antonio Vivaldis geschaffen hatte. Dieses gut halbstündige Stück kommt ganz ohne Handlung aus, ist also ein abstraktes, nur an der musikalischen Vorlage orientiertes Werk, sozusagen „Ballett pur“, in dem man quasi „den Tanz hört und die Musik sieht“. L’Estro Armonico zeigt nicht nur die „musikalische Eingebung“ –  so die deutsche Übersetzung des Titels – Vivaldis, sondern auch die große choreografische Kreativität und  phänomenale musikalische Sensibilität John Crankos, der jeden Schritt seiner sieben Tänzerinnen und acht Tänzer auf die Partitur abgestimmt hat, ohne diese bloß zu illustrieren. Dieses geniale Vorgehen zeigt sich in allen Abläufen und Bewegungen, die für ihre Entstehungszeit ungemein modern gewesen sein müssen und schon alles an Figuren, Sprüngen und Hebungen zeigt, was dem heutigen Ballettpublikum von späteren Balletten vertraut ist. Dennoch hat dieses höchst theatralische Stück nichts von seiner Frische und Radikalität verloren und führt zudem meisterhaft Crankos Humor, insbesondere in Form der von ihm gerne angewandten Umkehr der Traditionen und dem Spiel mit den Konventionen vor, so etwa wenn er mehrfach die traditionellen Trikotfarben parodiert und die männlichen Solisten in Weiß, die Tänzerinnen aber in Schwarz auftreten lässt oder einzelne Schritte und Gesten stark ironisch überhöht.

Die drei Solisten dieses mitreißenden Eingangswerks, Elisa Badenes, David Moore und Martí Fernández Paixà, werden dieser mit höchsten Schwierigkeiten ausgestatteten Herausforderung genauso ohne jeden Abstrich gerecht, wie die je sechs Tänzerinnen und Tänzer der Ensembleszenen ihre ebenso höchst anspruchsvollen Parts souverän bewältigen. Alle zusammen führen sie auf bewundernswerte Weise vor, wie sich Einzelne und Teilgruppen – genau wie im richtigen Leben – zu einem harmonischen Ganzen vereinigen, um sich bald darauf wieder voneinander zu lösen oder auseinander dividieren lassen.

Großen Anteil an der Wirkmächtigkeit dieses Auftaktstücks hatte das Staatsorchester Stuttgart unter der Leitung seines Gastdirigenten Aivo Välja, der den drei aus dem Orchester entliehenen Solisten Elena Graf, Violine, Andreas Noack, Flöte und Ivan Danko, Oboe, jeglichen Raum zur prachtvollen Entfaltung ließ.

Oper Stuttgart / Stuttgarter Ballett mit Cranko Pur © Stuttgarter Ballett

Oper Stuttgart / Stuttgarter Ballett mit Cranko Pur © Stuttgarter Ballett

Nach der ersten Pause bekam das Premierenpublikum die 1970 entstandenen Brouillards zu sehen, die jüngste der jetzt gezeigten Arbeiten, die Cranko zu den stimmungsvollen ersten Klaviervorspielen der zweiten Sammlung von Préludes Claudes Debussys geschaffen hat. Diese zehn Bilder bilden nicht nur aufgrund ihrer Mittelposition das Herzstück dieses Cranko-Abends, zeigen sie doch in ihrer maximalen Verdichtung und der ihnen innewohnenden Mystik die große Kunst des ersten Stuttgarter Ballettchefs der Neuzeit. Zur kongenialen Musik des französischen Impressionisten findet er hoch poetische Menschen- und Naturbilder, welche die Abwechslung und Vielfalt  des Lebens wie dessen Vergänglichkeit auf zart-einfühlsame wie erneut humorvoll-ironische Weise vorführen.

 Oper Stuttgart / Stuttgarter Ballett und Cranko Pur © Stuttgarter Ballett

Oper Stuttgart / Stuttgarter Ballett und Cranko Pur © Stuttgarter Ballett

Zur Darstellung dieser so unterschiedlichen wie vielseitigen Empfindungen und Stimmungen greift Cranko auf altbekannte Ballettfiguren und Bewegungsabläufe wie auf modernste, slapstickhafte  Einfälle zurück. Äußerst beeindruckend etwa, wie er ein Corps mit überkreuzten Armen und Hand in Hand verbunden den titelgebenden Nebel  (Brouillards) darstellen lässt, was gleichzeitig ein schönes Bild für Gemeinschaft und Freundschaft abgibt. Dieses kontrastiert mit dem witzig-vergnügten vierten Bild Général Lavine Eccentric, in dem sich das Trio Alessandro Giaquinto, Matteo Miccini und Cédric Rupp wie in einer Charly Chaplin-Parodie zeigen und ihre Betrachter zum wiederholten Lachen reizen. Aber auch die anderen der vom Rezensenten nicht einzeln erwähnten Szenen bieten unvergessliche, meisterhaft vorgeführte Einblicke in menschliche Höhen wie Abgründe und zeigen eine Compagnie in Höchstform, die alle tänzerischen wie schauspielerischen Herausforderungen jederzeit mühelos bewältigt.

Auch hier zeigte sich die musikalische Begleitung wieder als kongenialer Partner des Tanzes, und man staunte mehr als einmal, wie  einerseits expressiv und andererseits einfühlend Alexander Reitenbach am Flügel den Klavierpart gestaltet – mal Interpret des auf der Bühne zu sehenden Tanzes, mal eigenständiger Schöpfer und Gestalter eines Klangteppichs, auf dem die insgesamt sechs Tänzerinnen und  zwölf Tänzer dankbar ihre Kunst zeigen durften. Auf  jeden Fall ist der Pianist hier jederzeit viel mehr als ein Klavierbegleiter und man kann wieder einmal der Stuttgarter Ballettintendanz und dem gesamten Stuttgarter Staatstheater nicht genug dafür danken, dass sie dem Publikum die woanders als verzichtbaren Luxus angesehene Live-Begleitung gönnen und konsequent auf Konservenmusik als Tanzbegleitung verzichtet.

 Oper Stuttgart / Stuttgarter Ballett und Cranko Pur © Stuttgarter Ballett

Oper Stuttgart / Stuttgarter Ballett und Cranko Pur © Stuttgarter Ballett

So euphorisch gestimmt, erwartete das Premierenpublikum gespannt Crankos großen Klassiker Jeu de Cartes, den er 1965 zur gleichnamigen Musik des berühmten Ballettkomponisten Igor Strawinsky choreografiert hatte. Der Komponist wiederum schuf seine Musik ursprünglich 1936 für den ebenso genialen Choreografen George Balanchine, dessen Version es jedoch in Sachen Witz, Lebendigkeit und Unterhaltungswert nach Meinung vieler Experten in keinem Moment mit der in Stuttgart zu sehenden aufnehmen kann.

Auch hier und zum Abschluss eines insgesamt fast dreistündigen Ballettabends zeigte sich die Stuttgarter  Compagnie mit ihren hier agierenden 16 Tänzerinnen und Tänzern von ihrer allerbesten Seite und riss die Zuschauer in den drei Szenen eines Pokerspiels  immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Diese galten nicht nur dem in allen drei Teilen als Joker restlos überzeugenden Adhonay Soares da Silva, sondern auch den übrigen, verschiedene Kartenwerte verkörpernden Tänzerinnen und Tänzern. Herzerfrischend, mit welchem Humor, ja Komik, Spielfreude und Ausdruckskraft hier die jeweilige Spielsituation beschrieben, untersucht und schließlich vom Joker, der eigentlich in einem Pokerspiel gar nichts zu suchen hat, durcheinander gewirbelt und von den Füßen auf den Kopf gestellt wird. Vermutlich stand der hier zu sehende Tänzer dieser dankbaren wie heiklen Paraderolle deren ursprünglichem Interpreten, dem zur „Ur-Compagnie“ gehörenden Egon Madsen, in nichts nach. Denn der, wie die Schöpferin des Bühnenbildes und der noch immer wundervollen Kostüme  Dorothee Zippel zum Schlussapplaus auf die Bühne gerufene Madsen konnte gar nicht genug davon bekommen, seinen jugendlich-frechen Nachfolger immer wieder zu umarmen und hochleben zu lassen.

Dieses schöne Bild vom reibungslosen Generationen-Übergang stimmte nicht nur hoffnungsvoll auf die weiteren Höhepunkte und kommenden Repertoire-Abende von Reid Andersons letzter Spielzeit als Ballettdirektor ein, sondern bildete auch den stimmigen Abschluss eines Abends, der zu keiner Zeit museal wirkte noch den geringsten Anschein von Reliquien-Verehrung aufkommen ließ. Vielmehr führte er überzeugend vor Augen, dass auch die momentan agierende Stuttgarter Compagnie ihre Liebe zum Vater des Stuttgarter Ballettwunders und ihre Begeisterung für dessen Schöpfungen auf allerhöchstem Niveau zu demonstrieren vermag und John Crankos überaus wichtige Funktion als Wegbereiter und Anreger  noch immer aktuell und gefragt ist.

Cranko Pur – Stuttgarter Ballett: Weitere Vorstellungen am 07. 10., 13.11., 15.11. und 18.11. und 26.11.2017

 

Dresden, Semperoper, Ballettklassiker Manon von MacMillan, 04./08.09.2017

August 29, 2017 by  
Filed under Ballett, Pressemeldung, SemperOper

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Ballettklassiker Manon von Sir Kenneth MacMillan

Ballett Manon Vorstellungen am 4.9.; 8.9.; 11.10.; 15.9.; 18.9.; 13.10.2017

Mit einer vorerst letzten Aufführungsserie des Ballettklassikers Manon in der legendären Choreografie von startet das Semperoper Ballett in die Saison 2017/18. In den ersten Vorstellungen am 4. und 8. September wird Anna Ol, Erste Solistin des Dutch National Ballet, als Manon zu erleben sein, als Des Grieux an Ihrer Seite tanzt Julian Lacey, Halbsolist des Semperoper Ballett, der kürzlich von der Zeitschrift »tanz« als »Hoffnungsträger des Jahres 2017« benannt wurde.

In den folgenden Vorstellungen am 15. und 18. September tanzt Dorothée Gilbert, Étoile am Ballet de l’Opéra de Paris die Rolle der Manon, István Simon verkörpert Des Grieux. In den beiden letzten Vorstellungen, am 11. und 13. Oktober, verkörpern Gina Scott und Václav Lamparter aus der Dresdner Company das tragische Liebespaar. Am Pult der Sächsischen Staatskapelle stehen Martin Yates und Benjamin Pope (11. und 13. Oktober).

Anna Ol :  Anna Ol tanzt als erste Solistin beim Dutch National Ballet seit 2015. Ihre Ausbildung erhielt sie am Krasnoyarsk Ballet College (Russland) und tanzte anschließend beim Russian State Ballet of Siberia, der Tatar State Opera, dem Michailovsky Theater in St. Petersburg und am Stanislavsky und Nemirovich-Danchenko Academic Music Theatre in Moskau, wo sie alle wichtigen Rollen des klassischen Repertoires tanzte und unter anderem mit so wichtigen Chroeografen wie Ji?í Kylián, John Neumeier, Natalia Makarova, Sir Kenneth MacMillan, Jerome Robbins und vielen anderen arbeitete. Anna Ol gewann im Jahr 2008 die Goldmedaille beim Grand Prix Galina Ulanova in Krasnoyarsk und die Arabesque Competition 2010 in Perm (Russland). Als Gasttänzerin war sie in zahlreichen internationalen Ballett-Galas zu erleben.

Dorothée Gilbert : Seit November 2007 tanzt Dorothée Gilbert als Étoile am Ballet de l´Opéra de Paris. Sie erhielt ihre Ausbildung am Konservatorium in Toulouse und wurde mit 17 Jahren in das Corps de ballet der Pariser Oper engagiert. 2003 wurde sie zur Coryphée ernannt, seit 2006 ist sie Erste Solistin des Ensembles. Zu ihrem Repertoire gehören unter anderem die Manon in »La Dame aux camélias« (Neumeier), Tatjana in »Onegin« (Cranko), Hamzatti und Nikija in »La Bayadère«, Henriette und Raymonda in »Raymonda«, Odette/Odile in »Schwanensee«, Julia in »Romeo und Julia« (Nureyev), Swanhilda in »Coppélia« (Bart), sowie Werke Balanchines, Kyliáns, Neumeiers, Ratmanskys, Robbins’ und Petits. Dorothée Gilbert ist mit zahlreichen Preisen (AROP Dance Price, Cercle Carpeaux Prize) ausgezeichnet. 

—| Pressemeldung Semperoper Dresden |—

 

 

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