Aachen, Aachener Bachtage 2018 – Feuer und Flamme, IOCO Kritik, 15.11.2018

November 16, 2018 by  
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Aachener Bachtage 2018 in der Annakirche © Aachener Bachverein / Andreas Schmitter

Aachener Bachtage 2018 in der Annakirche © Aachener Bachverein / Andreas Schmitter

Bachverein Aachen

– 45. Aachener Bachtage – Feuer und Flamme  –

3. November – 26. November 2018

Von Ingo Hamacher

Bach-Recital am 13. November 2018 im Rahmen der 45. Aachener Bachtage in der Aachener Annakirche unter dem Motto: Feuer und Flamme.

Feuer und Flamme waren nicht nur das Barock-Ensemble des Sinfonieorchesters Aachen unter der Leitung von Justus Thorau, sondern auch die Besucher des Bach-Recitals, die die großartige Leistung der Vortragenden vor fast ausverkauftem Haus mit nicht enden wollendem Applaus und rythmischem Klatschen lobten.

Nach begrüßenden Worten des künstlerischen Leiters der Aachener Bachtage, Georg Hage, wurde das Publikum mit der feurig-lebendigen Ouvertüre der Orchestersuite C-Dur Bach Werkverzeichnis (BWV) 1066 auf den Abend eingestimmt.

Justus Thorau, seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 als 1. Kapellmeister am Saarländischen Staatstheater engagiert, und in der letzten Spielzeit noch stellvertretender GMD in Aachen, dankte dem Aachener Bachverein für die nun zum zweiten mal stattfindende Teilnahme des Aachener Sinfonieorchesters an den Aachener Bachtagen und gab seiner Hoffnung auf eine zukünftig fortbestehende Zusammenarbeit Ausdruck.

Aachener Bachtage 2018 in der Annakirche / Bachkantate zum Mitsingen © Aachener Bachverein / Andreas Steindl

Aachener Bachtage 2018 in der Annakirche / Bachkantate zum Mitsingen © Aachener Bachverein / Andreas Steindl

Mit dem überregional bedeutenden Musikfestival Aachener Bachtage, initiiert 1974, setzt der Aachener Bachverein zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde als Veranstalter einen künstlerischen Schwerpunkt. Mit Barock- und Kammermusik, Kantaten und Oratorien, Orgelmusik, Orchesterkonzerten und Jazz-Improvisation bieten die Aachener Bachtage alljährlich ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Musikprogramm.

Der Aachener Bachverein, seit 2008 unter der künstlerischen Leitung von Annakantor Georg Hage, ist der Oratorienchor der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen. Als herausragende Institution mit Resonanz weit über die Grenzen der Stadt hinaus zählt der Aachener Bachverein mit seinen rund 120 Mitgliedern aller Altersgruppen und Konfessionen zu den traditionsreichsten (bestehend seit 105 Jahren) Kulturträgern der Region.

Es folgt die Kantate BWV 199: Mein Herze schwimmt im Blut aus dem Jahr 1714, geschrieben für Solo-Sopran, Oboe, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

Johann Sebastian Bach in Weimar © IOCO / Gallée

Johann Sebastian Bach in Weimar © IOCO / Gallée

Der Großteil des Textes ist Georg Christian Lehms‘ Sammlung Gottgefälliges Kirchen-Opfer entnommen; er handelt von der Erlösung eines Sünders durch Gott.

Die Kantate besteht aus acht Sätzen:
„Mein Herze schwimmt im Blut“
„Stumme Seufzer, stille Klagen“
„Doch Gott muss mir genädig sein“
„Tief gebückt und voller Reue“
„Auf diese Schmerzensreu“
„Ich, dein betrübtes Kind“
„Ich lege mich in diese Wunden“
„Wie freudig ist mein Herz“

Suzanne Jerosme – französischer Sopran und Ensemblemitglied am Theater Aachen – gestaltet mit ihrer klaren, ergreifenden Stimme die Leiden des sich zu Gott kehrenden Sünders zu einem sinnlich erfahrbaren und atemberaubenden Erlösungsereignis.

Johann Sebastian Bach (* 31. März 1685 in Eisenach; †28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Kantor sowie Orgel- und Chembalovirtuose des Barocks. In seiner Hauptschaffensperiode war er Thomaskantor zu Leipzig. Er ist der prominenteste Vertreter der Musikerfamilie Bach und gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker überhaupt.

Als zweite Kantate des Bach-Recitals – unter einem Recital versteht man ein Konzert, das entweder von einem einzigen Solisten dargeboten wird oder – wie hier – aus den Werken eines einzigen Komponisten besteht – hören wir die Kantate aus dem BWV 170: Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust, eine Solokantate für Alt, aus dem Jahr 1726.

Mit „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ beginnt Georg Christian Lehms ein Loblied auf den „wahren Seelenfrieden“ und auf die „Stille und Ruhe des Herzens“. Der Arientext ist jedoch nur ein ruhiges Vorspiel. Im ersten Recitativo, wettert er über die Schar der Sünder. Im zweiten Arientext wird der Irrweg des menschlichen Herzens beklagt. In der letzten Zeile dieser Arie heißt es wie schon zu Beginn: „Wie jammern mich doch die verkehrten Herzen“. Damit kehrt Lehms wieder zum Anfang zurück. Das nächste Recitativo setzt dann das Klagen fort, bis es dann aber zu „Gottes Vorschrift“, auch den Feind wie einen Freund zu lieben, zurückkehrt. Die abschließende Arie vollendet den Gedankenkreis, indem sie mit der „vernügten Ruh“ wieder zum Beginn zurückkehrt.

Die Kantate gliedert sich in fünf Teile:
Arie: Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust
Recitativo: Die Welt, das Sündenhaus
Arie: Wie jammern mich doch die verkehrten Herzen
Recitativo: Wer sollte sich demnach wohl hier zu leben wünschen
Arie: Mir ekelt mehr zu leben

 Aachener Bachverein © Aachener Bachverein / Andreas Hermann

Aachener Bachverein  © Aachener Bachverein / Andreas Hermann

Um der Forderung Bachs, der für diese Kantaten ein zweimanualiges Continuo fordert, nachzukommen teilt Justus Thorau sein Barock-Orchester, dass die Stücke auf zeitgenössischen Instrumenten vorträgt, auf. Während die restlichen Musikern weiterhin vom Altarraum der Kirche her spielen, zieht er sich mit 4 Streichern auf die Empore zurück, um dort an der großen Orgel das Stück wie gefordert begleiten zu können.

Durch die Teilung des Orchesters, wie auch durch Fanny Lustauds (großartiger Mezzosopran, Ensemble-Mitglied des Theaters Aachen) Positionswechsel vom Chorraum zur Empore im zweiten Teil der Kantate, entsteht ein spannungsgeladenes raumfüllendes Musikerlebnis, von ungewöhnlicher Intensität getragen von der besonderen Akustik des Kirchenraumes.

Die evangelische Annakirche ist eine ehemalige Klosterkirche in Aachen. Im Jahr 1511 wurde in Aachen zu dem bereits bestehenden umfangreiche Ordensleben der Stadt ein kleines Benediktinerinnenkloster gegründet und der hl. Anna geweiht. Als 200 Jahre später die Notwendigkeit und die Möglichkeit eines größeren Kirchenneubaus entstand, wurde diese Aufgabe dem für Aachen so bedeutenden Architekten und Sohn der Stadt Johann Joseph Couven übergeben. Es entstand ein einschiffiger Saalbau. Mit der französischen Besetzung Aachens 1794 wurde das Kloster aufgelöst. Die bald darauf eingeführte Religionsfreiheit führte dazu, dass den evangelischen Gemeinden eines der aufgelösten Klöster zur Verfügung gestellt wurde. So wurde die Annakirche 1802 evangelisch.

Als Abschluss dieser doch seelenschwerden Kantatentexte verabschiedet uns das Orchester mit Bachs 3. Brandenburgischen Konzert, BWV 1048, eine Komposition für neun Streichinstrumente und Basso Continuo, vermutlich aus dem Jahre 1714.

Aachener Bachtage 2018 in der Annakirche © Aachener Bachverein

Aachener Bachtage 2018 in der Annakirche © Aachener Bachverein

Der erste Satz zieht seine Spannung vor allem aus der Gegenüberstellung der dreistimmigen Violinen gegen die ebenfalls dreistimmigen Violen. Das Konzert hat als Überleitung keinen ausgeführten langsamen Satz, sondern nur zwei gehaltene überleitende Akkorde, an die der Schlusssatz unmittelbar anschließt. Dieser Satz stellt einen lebhaften, heiteren Tanz dar. Wie für einen Tanz typisch besteht der Satz aus zwei Teilen, die in sich wiederholt werden.

Für das begeisterte Publikum und die spiel- und sangesfreudigen Künstler, die abschließend mit Präsenten eines ortsansässigen Schokoladenherstellers verwöhnt wurden, sind die 45. Aachener Bachtage aber noch nicht abgeschlossen.

Am Sonntag, 18. November 2018 gibt es am selben Ort ein Kammerkonzert mit Werken J.S. Bachs.

Sonntag, 25. November 2018 und Montag, 26. November 2018 ein Chorkonzert II von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Kirche St. Michael, Jesuitenstraße. Mendelssohn gilt als ‚Wiederentdecker‘ von Bachs Werken.

Über die Aachener Bachtage hinaus ist der Aachener Bachverein auch im kommenden Jahr aktiv. Folgende Termine sind bislang bekannt:

Samstag, 9. Februar 2019, Haus der Ev. Kirche: Bach Kantate zum Mitsingen und Mitspielen

Sonntag, 10 Februar 2019, Annakirche, Musikalischer Gottesdienst mit Bach-Kantate

Sonntag, 31. März 2019; Krönungssaal des Aachener Rathauses: Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, vorgetragen vom Kammerchor Aachener Bachverein und dem Aachener Bachorchester

Palmsonntag, 14. April 2019, Kirche St. Michael, Jesuitenstraße: Johann Sebastian Bach: Markus Passion

Interessierte haben in den nächsten Monaten ebenfalls die Möglichkeit, das Sinfonieorchester Aachen-Barock unter der Leitung von Justus Thorau zu erleben. Bis Februar 2019 spielt das Theater Aachen das Oratorium Il Triumpho von Händel in einer musikalisch äußerst ansprechenden szenischen Inszenierung im Großen Haus. Auch dort wieder dabei: Suzanne Jerosme und Fanny Lustaud.

—| IOCO Kritik Aachener Bachverein |—

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Spielplan Oktober 2018

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Dantons Tod - Julia Vincze © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Dantons Tod – Julia Vincze © Martin Reißmann

Plan Oktober 2018 : Landesbühnen Sachsen , Felsenbühne Rathen und  Unterwegs


6  Premieren im Oktober:


„heimWEH“ , Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14), Premiere im Lößnitzgymnasium Radebeul am 4.10.2018, 10.00 Uhr

Gewalt und Schläge sind bei Sebastian daheim an der Tagesordnung. Für seine Eltern sind das legitime Erziehungsmethoden. Er müsse stark sein, sich wehren, meint der Vater. Er solle funktionieren und dürfe die Ordnung nicht gefährden, meint seine Mutter. In Unkenntnis anderer Konfliktlösungsstrategien lässt Sebastian auch unter Gleichaltrigen das Gesetz des Stärkeren regieren und wird zunehmend selbst gewalttätig, um sich zu behaupten. Auf schonungslose Weise erzählt Thomas B. Hoffmann von elterlicher Gewalt gegen Kinder und gibt mit seinem Stück die Möglichkeit, genau hinzusehen, um einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.

I: Tine Josch; A: Stefan Wiel


„WE ARE FAMILY ODER WARUM NICHT …“, Komödie von Murray Schisgal

Premiere am Sonnabend, 12. Oktober 2018, 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Sam Kogan, ein erfolgreicher Bühnenautor, erklärt nach enttäuschenden Erfahrungen die Mann-Frau-Beziehung für gescheitert und beschließt, schwul zu werden. Er überredet Billy, seinen alten Collegefreund, zu einem homoerotischen Experiment, bis der zurück in die Arme seiner Frau Laura flieht. Sam muss nun auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte. Doch unverhofft trifft Sam auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Das Chaos scheint perfekt. Aber Billy hat bereits ein Auge auf Mario geworfen …

Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

I: Marcus Staiger; A: Irina Steiner | 12.10. | 19.10. | 4.11. | 21.11.


„DANTONS TOD“ Drama von Georg Büchner,

Premiere am Sonnabend, 13. Oktober 2018, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten Feinden geworden. Sie entzweit die Frage, mit welchen Mitteln der Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit fortgeführt werden soll. Wie lassen sich die einstigen Ideale mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint? In seinem kraftvollen Drama untersucht Büchner die Motive politischen Handelns und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden.

I: Peter Kube; A: Tom Böhm | 13.10. | 20.10. | 9.11. | 18.11.


HIRSCH HEINRICH,  Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)

Premiere am 27. Oktober 2018, 16.00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Nach langer Reise aus dem weit entfernten China kommt Hirsch Heinrich in einem Zoo an. Nach seiner Ankunft ist alles ganz anders als zuvor. Heinrich hat viele spannende Begegnungen in seinem neuen Zuhause aber trotzdem Sehnsucht nach seiner Heimat. Als am Weihnachtsabend auch noch die Kinder ausbleiben, beschließt Hirsch Heinrich auszubüxen. Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfiguren für eine weitere Generation lebendig werden.

I: Steffi Lampe; A: Wolf-Dieter Gööck

27.10. | 28.10. | 25.11. | 27.11. | 28.11. | 2.12.


“ROMEO UND JULIA”, Tanztheater nach William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofj ew

Premiere am 27. Oktober 2018, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Zu der leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählt das Tanztheater die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur neu. Wie bei Shakespeare hoff en Romeo und Julia, dass ihre Liebe den blutigen Zwist ihrer Familien beenden kann. Doch ihre Liebe scheitert an den gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage.

CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Stefan Weil;  27.10. | 31.10. | 24.11. | 29.11.


MIT BILZ IM BAD – UA –, Eine Blitz-Bilz-Kur in 60 Minuten von Esther Undisz

Premiere am Sonnabend, 27. Oktober 2018, 19.30 Uhr im Bilzbad Radebeul

Sie sind eingeladen zu der Blitz-Bilz-Kur «gesund und fit in 60 Minuten», verbunden mit einem kurzen Blick in einen Tag des ehemaligen Tagelöhners, Webers, Naturheilkundlers und Großunternehmers Friedrich Eduard Bilz. Mit Besichtigung der Wellenmaschine!

I: Esther Undisz | 27.10. | 3.11. | 10.11.


Plan Oktober  Landesbühnen Sachsen in Radebeul: Große Bühne, Studiobühne, Glashaus, Goldne Weintraube


Di, 02.10.2018, 19:30      Länderabend «Griechenland» Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Mi,03.10.2018, 19:00      Tschick,,Road opera von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf,     Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr.,05.10.2018, 19:30      Liederabend: Ich hab‘ geweint heut Nacht        Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Sa.,06.10.2018, 19:30     Das Licht auf der Piazza- DSEA-, Buch Craig Lucas / Musik und Gesangstexte Adam Guettel Deutsche Fassung von Roman Hinze                                         Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa.,06.10.2018, 20:00     Willkommen, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So.,07.10.2018, 11:00     Matinee zu «Dantons Tod» , Drama von Georg Büchner             Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So., 07.10.2018, 19:00    1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen:          «NEUE WELTEN»

18:30 Uhr, Einführung zum Konzert, Theater Radebeul / Glashaus

Solist: Per Arne Glorvigen, Bandoneon;  Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm

Programm: Arturo Márquez – Danzon No. 2; Bernd Franke – «open doors» für Bandoneon und Orchester;

Astor Piazzolla – «Aconcagua», Konzert für Bandoneon, Perkussion und Streichorchester;

Antonín Dvo?ák – 9. Sinfonie e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»


     Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr.,12.10.2018, 19:30      Premiere: we are family oder warum nicht       Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa.,13.10.2018, 19:00     Premiere:  Dantons Tod,  Drama von Georg Büchner     Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So., 14.10.2018, 11:00    Mit Märchen durch die Welt | Abrakadabra-Simsalabim           Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So.,14.10.2018, 19:00     Zum letzten Mal in Radebeul! Gräfin Cosel, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos

mit Musik von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Do.,18.10.2018, 19:30    Der Vorname, Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière           Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Do.,18.10.2018, 19:30    Willi`s Rumpelkammer – Hits                  Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Fr.,19.10.2018, 19:30      Der Vorname                                                   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Fr.,19.10.2018, 20:00      Tschick                                                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa.,20.10.2018, 19:30     Dantons Tod                                                                    Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So.,21.10.2018, 11:00     Matinee zum Tanzabend  «Romeo und Julia» Tanztheater nach William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofjew             LandesbühnenSachsen  – Studiobühne

So.,21.10.2018, 16:00     Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt       Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6) Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr.,26.10.2018, 9:00        Gastspiel in französischer Sprache        Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr.,26.10.2018,11:15       Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran            Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr.,26.10.2018,19:30       Die Troerinnen, Nach Jean Paul Sartre                      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa.,27.10.2018, 16:00     Premiere: Hirsch Heinrich, Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)                 Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa.,27.10.2018, 19:00     Premiere: Romeo und Julia, Tanztheater nach William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofjew                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So.,28.10.2018,11:00      Hirsch Heinrich                                                              Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So.,28.10.2018, 15:00     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda,              von Peter Hacks nach Johann Wolfgang von Goethe – Originaltitel: Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern         Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So.,28.10.2018,  19:00    Willkommen                                   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Mi.,31.10.2018, 19:00     Romeo und Julia             Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Mi.,31.10.2018, 19:30     Fisch zu viert, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer              Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Alle Abstecher im Oktober 2018


Do.,04.10.2018, 10:00    Premiere: heimWeh, Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14)                        Lößnitzgymnasium Radebeul

Do.,04.10.2018, 15:30    Ladsch und Bommel gehen ins Theater,  Ein clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (ab 4)     Die MEISOP

Sa.,06.10.2018, 19:30     Gräfin Cosel                      Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg

So.,07.10.2018, 18:00     Willkommen                    Großenhain Schloss

Fr.,12.10.2018, 19:30      Im Weißen Rössl            König Albert Theater Bad Elster

Fr.,12.10.2018,19:30       Gräfin Cosel                      Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Mi.,17.10.2018,10:30      Ladsch und Bommel gehen ins Theater                               Kleinkunstbühne Q24 Pirna

Fr. 19.10.2018, 19:30      we are family oder warum nicht                                            Theater Meißen

Fr.,26.10.2018, 19:00      Das Licht auf der Piazza                                                              Neustadthalle Neustadt

Sa.,27.10.2018, 19:30     Premiere: Mit Bilz im Bad, UA –, Eine Blitz-Bilz-Kur in 60 Minuten von Esther Undisz       Bilz Bad Radebeul

Mo.,29.10.2018, 10:00   Ladsch und Bommel gehen ins Theater

Mi.,31.10.2018, 15:00     Der Vetter aus Dingsda                                                                               König Albert Theater Bad Elster


Spielplan gesamt Oktober 2018


Di            02.10.2018          19:30     V                            Länderabend «Griechenland»  Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Mi          03.10.2018          19:00     V             W5         Tschick Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Do          04.10.2018          10:00     V             Prem     heimWeh           Lößnitzgymnaasium Radebeul

Do          04.10.2018          15:30     V                            Ladsch und Bommel gehen ins Theater                Die MEISOP

Do          04.10.2018          19:30     K                             1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                Stadtkirche St. Marien Pirna

Fr            05.10.2018          19:30     K                             1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                Theater Meißen

Fr            05.10.2018          19:30     K                             Liederabend «Don’t forget me» mit Julia Böhme Goldne            Weintraube – Die Theaterkneipe

Sa           06.10.2018          17:00     K                             1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                Stadthalle „Stern“ Riesa

Sa           06.10.2018          19:30     V             W1 W4 Das Licht auf der Piazza                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           06.10.2018          19:30     V                            Gräfin Cosel       Eduard-von-Winterstein-Theater

Sa           06.10.2018          20:00     V                            Willkommen      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           07.10.2018          11:00     Mat                       Matinee zu «Dantons Tod»        Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So           07.10.2018          18:00     V                            Willkommen      Großenhain Schloss

So           07.10.2018          19:00     K             K OK      1. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen


Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr            12.10.2018          19:30     V             Prem     we are family oder warum nicht              Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Fr            12.10.2018          19:30     V                            Im Weißen Rössl             König Albert Theater Bad Elster

Fr            12.10.2018          19:30     V                            Gräfin Cosel       Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Sa           13.10.2018          19:00     V             P             Dantons Tod      Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           14.10.2018          11:00     V                            Mit Märchen durch die Welt | Abrakadabra-Simsalabim                Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So           14.10.2018          19:00     V             S             Gräfin Cosel       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Mi          17.10.2018          10:30     V                            Ladsch und Bommel gehen ins Theater                Kleinkunstbühne Q24

Do          18.10.2018          19:30     V                            Der Vorname    Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Do          18.10.2018          19:30     V                            Willi`s Rumpelkammer – Hits     Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Fr            19.10.2018          19:30     V                            Der Vorname    Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Fr            19.10.2018          19:30     V                            we are family oder warum nicht              Theater Meißen

Fr            19.10.2018          20:00     V             WF         Tschick Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           20.10.2018          19:30     V             W23 Pir                Dantons Tod      Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           21.10.2018          11:00     Mat                       Matinee zu «Romeo und Julia»                Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           21.10.2018          16:00     V             FK           Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt          Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           21.10.2018          16:00     K                                            Börse Coswig

So           21.10.2018          17:00     K

Fr            26.10.2018          09:00 – 10:45      V             SCH        Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr            26.10.2018          11:15 – 13:00      V             SCH        Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr            26.10.2018          19:00     V                            Das Licht auf der Piazza                Neustadthalle

Fr            26.10.2018          19:30     V                            Die Troerinnen Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa           27.10.2018          15:00     K                                            Kulturhaus Freital

Sa           27.10.2018          16:00     V             Prem     Hirsch Heinrich Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa           27.10.2018          18:00     K                                            Kulturhaus Freital

Sa           27.10.2018          19:00     V             P             Romeo und Julia              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           27.10.2018          19:30     V             Prem     Mit Bilz im Bad

So           28.10.2018          11:00     V                            Hirsch Heinrich Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           28.10.2018          15:00     V             SR           Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           28.10.2018          19:00     V                            Willkommen      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Mo         29.10.2018          10:00     V                            Ladsch und Bommel gehen ins Theater

Mi          31.10.2018          15:00     V                            Der Vetter aus Dingsda                König Albert Theater Bad Elster

Mi          31.10.2018          16:00     K                             J. Haydn: „Die Schöpfung“          Lutherkirche Radebeul

Mi          31.10.2018          16:00     K                                            Probensaal Neue Elblandphilharmonie Sachsen

Mi          31.10.2018          19:00     V             W4         Romeo und Julia              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Mi          31.10.2018          19:30     V                            Fisch zu viert     Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Felsenbühne Rathen, Felsenbühne Rathen, Amselgrund 17, 01824 Kurort Rathen,  Tel. 035024/ 777-0 www.felsenbuehne-rathen.de


Plan September


Sa           01.09.2018          15:00                     Winnetou I, Von Olaf Hörbe nach Karl May                       Felsenbühne Rathen

So           02.09.2018          17:00                     Carmina Burana, Carl Orff                                                          Felsenbühne Rathen


Stammhaus Radebeul


So           09.09.2018          15:00                     Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt, Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern               Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)


Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mi          12.09.2018          10:00                     Pandora, Schauspiel von Christopher Weiss (ab 14)       Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Do          13.09.2018          10:00                     Pandora                                                                                             Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa           15.09.2018          17:00                     Anrechtler willkommen                                                             Landesbühnen Sachsen – Glashaus

Sa           15.09.2018          18:30                     Soiree zu «Das Licht auf der Piazza»      und „Pariser Leben“                    Landesbühnen Sachsen – Glashaus

Sa           15.09.2018          20:00                     Vom Nutzen des Weins oder Genuss passiert im Kopf                Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

So           16.09.2018          11:00                     Gute Fee, böse Fee (ab 4); Mit Märchen durch die Welt – Lesung                Landesbühnen Sachsen – Glashaus

Mo         17.09.2018          19:00                     Vernissage zur Ausstellung  «Voll der Osten  – Leben in der DDR»                Landesbühnen Sachsen – Glashaus

Di            18.09.2018          10:00                     Pandora                     Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Sa           22.09.2018          19:00                     Premiere            Das Licht auf der Piazza                                              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

So           23.09.2018          19:00                     Willkommen, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz      Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Di            25.09.2018          19:30                     Elternabend zu „Pandora“                                                                                         Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

Fr            28.09.2018          19:30                     Gräfin Cosel, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik

von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart                                      Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           29.09.2018          19:30                     Das Licht auf der Piazza                                                              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa           29.09.2018          20:00                     Willkommen                                                                                   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           30.09.2018          16:00                     Ladsch und Bommel gehen ins Theater                               Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Alle Abstecherorte:


So           02.09.2018          19:00                     Jedermann – Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes         NaturTheater Bad Elster

Do          06.09.2018          19:30                     Zorro – Das Musical                                                                                     Freizeitoase Mortka

Fr            07.09.2018          19:30                     Zorro – Das Musical                                                                                     Freizeitoase Mortka

Sa           08.09.2018          19:30                     Zorro – Das Musical                                                                                     Freizeitoase Mortka

Sa           15.09.2018          18:00                     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                                                               Theater Meißen

Sa           15.09.2018          19:30                     Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt                              Karl May Museum Radebeul

Di            18.09.2018          10:00 + 14:00     Die Kuh Rosmarie, Schauspiel von Andri Beyeler (ab 6)               Theater Meißen

Do          20.09.2018          10:30                     Das Schwanensee-Märchen, Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5),


                                                                                                                                             Theater Döbeln


Fr            28.09.2018          19:30                     Eine Nacht in Venedig                                                                 König Albert Theater Bad Elster

Sa           29.09.2018          15:00                     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                                               Radebeul Alt Kötzschenbroda, Hoftheater zum Herbst- und Weinfest

Sa           29.09.2018          19:00                     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                                               Radebeul Alt Kötzschenbroda, Hoftheater

So           30.09.2018          15:00                     Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda                                               Radebeul Alt Kötzschenbroda, Hoftheater


STÜCKINDEX


MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER JUNGES.STUDIO SPARTENÜBERGREIFEND

A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG, K: KOSTÜME, KGL: KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG, M: MUSIK, ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL: PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG,

UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO

S P I E L P L A N 9 | 10 | 11

Bühnenball DER LANDESBÜHNEN SACHSEN: PARISER LEBEN

16.2.2019, Theater Radebeul

AB Deutschsprachige Erstaufführung:

„DAS LICHT AUF DER PIAZZA“  Premiere am 22.9.2018, 19.00 Uhr in  den Landesbühnen Sachsen

Buch: Craig Lucas, Musik und Gesangstexte: Adam Guettel, Deutsche Fassung: Roman Hinze, Produziert mit freundlicher Genehmigung der Turner Entertainment Company, Inhaber des Originalfilms «Light in the Piazza» nach dem Roman von Elizabeth Spencer

Jede Mutter kennt sie: Die Sorge um ihr Kind, wenn es erwachsen zu werden beginnt und die erste Liebe seines Lebens womöglich sofort heiraten will. Und wie alle Mütter dieser Welt möchte auch die Amerikanerin Margaret Johnson ihre Tochter Clara vor Unglück bewahren und zugleich glücklich wissen. Allerdings handelt es sich bei Clara um einen Sonderfall.

Wegen eines Unfalls geistig zurückgeblieben, scheint Clara mit ihren 26 Jahren noch ein Kind zu sein und entsprechend fürsorglich ist Margaret um ihre Tochter bemüht.

Gemeinsam mit Clara auf Reisen in Italien, verliebt sich nun plötzlich ein junger Florentiner namens Fabrizio in ihre hübsche Tochter und diese sich in ihn. Vergeblich versucht Margaret, Fabrizios Familie das Problem ihres Kindes zu erklären und das Paar zu trennen, bis sie schließlich erkennt: Die Liebe, die ihre Tochter aufblühen lässt und in eine Frau verwandelt, ist wichtiger für Clara, als ihr mütterlicher Behütungsanspruch.

Im Vertrauen auf Fabrizio gibt Margaret ihr Kind endlich frei …

Das psychologisch feinfühlige Musical, produziert 2003 in Seattle, 2005 erfolgreich am Broadway aufgeführt und ausgezeichnet mit sechs Tony Awards u. a. für die beste Originalmusik (Musik und Gesangstexte), basiert auf der Erzählung von Elizabeth Spencer THE LIGHT IN THE PIAZZA aus dem Jahr 1960 und dem gleichnamigen US-amerikanischen Film von 1962.

An den Landesbühnen Sachsen wird das Werk 2018 seine deutschsprachige Erstaufführung erleben.

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

MUSIKALISCHE LEITUNG: Hans-Peter Preu; INSZENIERUNG, AUSSTATTUNG, LICHT: Sebastian Ritschel


DAS LICHT AUF DER PIAZZA – DSEA –; Buch Craig Lucas / Musik und Gesangstexte Adam Guettel Deutsche Fassung von Roman Hinze

In dem romantischen Musical gerät die Amerikanerin Margaret Johnson – gemeinsam mit ihrer volljährigen, aber geistig leicht behinderten Tochter Clara auf Reisen in Italien – in einen Gewissenskonflikt: Darf sie zulassen, dass sich ein nichtsahnender junger Italiener ernsthaft um die Hand der hübschen Clara bemüht? Wäre es nicht ihre Pflicht, das Paar zu trennen? Oder sollte sie ihre Tochter doch endlich loslassen?

ML: Hans-Peter Preu; I/A/L: Sebastian Ritschel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen | 22.9. | 29.9. | 6.10. | 26.10. | 4.11.


heimWEH , Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14)

Gewalt und Schläge sind bei Sebastian daheim an der Tagesordnung. Für seine Eltern sind das legitime Erziehungsmethoden. Er müsse stark sein, sich wehren, meint der Vater. Er solle funktionieren und dürfe die Ordnung nicht gefährden, meint seine Mutter. In Unkenntnis anderer Konfliktlösungsstrategien lässt Sebastian auch unter Gleichaltrigen das Gesetz des Stärkeren regieren und wird zunehmend selbst gewalttätig, um sich zu behaupten. Auf schonungslose Weise erzählt Thomas B. Hoffmann von elterlicher Gewalt gegen Kinder und gibt mit seinem Stück die Möglichkeit, genau hinzusehen, um einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.

I: Tine Josch; A: Stefan Wiel | 4.10.


WE ARE FAMILY ODER WARUM NICHT …, Komödie von Murray Schisgal

Sam Kogan, ein erfolgreicher Bühnenautor, erklärt nach enttäuschenden Erfahrungen die Mann-Frau-Beziehung für gescheitert und beschließt, schwul zu werden. Er überredet Billy, seinen alten Collegefreund, zu einem homoerotischen Experiment, bis der zurück in die Arme seiner Frau Laura flieht. Sam muss nun auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte. Doch unverhofft trifft Sam auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Das Chaos scheint perfekt. Aber Billy hat bereits ein Auge auf Mario geworfen … Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

I: Marcus Staiger; A: Irina Steiner | 12.10. | 19.10. | 4.11. | 21.11.


DANTONS TOD , Drama von Georg Büchner

1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten Feinden geworden. Sie entzweit die Frage, mit welchen Mitteln der Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit fortgeführt werden soll. Wie lassen sich die einstigen Ideale mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint? In seinem kraftvollen Drama untersucht Büchner die Motive politischen Handelns und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden.

I: Peter Kube; A: Tom Böhm | 13.10. | 20.10. | 9.11. | 18.11.


HIRSCH HEINRICH Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)

Nach langer Reise aus dem weit entfernten China kommt Hirsch Heinrich in einem Zoo an. Nach seiner Ankunft ist alles ganz anders als zuvor. Heinrich hat viele spannende Begegnungen in seinem neuen Zuhause aber trotzdem Sehnsucht nach seiner Heimat. Als am Weihnachtsabend auch noch die Kinder ausbleiben, beschließt Hirsch Heinrich auszubüxen. Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfi guren für eine weitere Generation lebendig werden.

I: Steffi Lampe; A: Wolf-Dieter Gööck 27.10. | 28.10. | 25.11. | 27.11. | 28.11. | 2.12.


ROMEO UND JULIA, Tanztheater nach William Shakespeare Musik von Sergej Prokofj ew

Zu der leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählt das Tanztheater die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur neu. Wie bei Shakespeare hoff en Romeo und Julia, dass ihre Liebe den blutigen Zwist ihrer Familien beenden kann. Doch ihre Liebe scheitert an den gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage. CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Stefan Wiel

27.10. | 31.10. | 24.11. | 29.11.


DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen DER FROSCHKÖNIG von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik)

In dem Märchen – musikalisch auf ein heutiges Kinderpublikum zugeschnitten mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen – erscheint einer einsamen Prinzessin plötzlich ein hilfsbereiter Frosch, der mit Gastfreundschaft belohnt werden möchte. Die Mutter der Prinzessin ist entsetzt: Der ungebetene Gast, der nun im Kinderzimmer mit ihrer Tochter die verrücktesten Spiele erfi ndet, macht Krach: Der Frosch muss weg! ML: Thomas Tuscheerer, Uwe Zimmermann; I: Rebekah Rota;

A: Irina Steiner | 11.11. | 13.11. | 17.11. | 22.11. | 24.11. | 29.11.


FIDELIO Oper von Ludwig van Beethoven

Mit FIDELIO schrieb Beethoven eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt. Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem freiheitsliebenden Gatten, der seit zwei Jahren verschwunden ist. In letzter Minute kann sie den Mord Pizarros  an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

ML: Hans-Peter Preu I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;    Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen | 17.11. | 21.11. | 25.11.


MIT BILZ IM BAD – UA –, Eine Blitz-Bilz-Kur in 60 Minuten von Esther Undisz

Sie sind eingeladen zu der Blitz-Bilz-Kur «gesund und fit in 60 Minuten», verbunden mit einem kurzen Blick in einen Tag des ehemaligen Tagelöhners, Webers, Naturheilkundlers und Großunternehmers Friedrich Eduard Bilz. Mit Besichtigung der Wellenmaschine!

I: Esther Undisz | 27.10. | 3.11. | 10.11.


DORNRÖSCHEN, Märchen nach den Brüdern Grimm von Peter Ensikat (ab 6)

Von Neugier durch das Schloss getrieben, triff t Dornröschen auf eine alte Frau an einem Spinnrad. Die Prinzessin sticht sich mit der Spindel in den Finger und schläft ein. Mit ihr versinkt das ganze Schloss in einen tiefen Schlaf, bis auf den Küchenjungen, der aus Angst vor einer Ohrfeige davon gelaufen ist. Der Angsthase nun wird es sein, der dem mutigen Prinzen hilft, die Dornenhecke zu überwinden.

I: Steffen Pietsch; A: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz

24.11. | 26.11. | 27.11. | 28.11. | 30.11. | 1.12. | 2.12.


DAS JAHRMARKTSFEST ZU KÖTZSCHENBRODA; von Peter Hacks nach Johann Wolfgang von Goethe, Originaltitel: Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern

In Kötzschenbroda ist Jahrmarkt und eine fahrende Schauspieltruppe will für Vergnügen sorgen. Doch bevor das Spektakel, auf das alle warten, losgehen kann, wird der Markt selbst zur Bühne: kuriose Typen treten auf, deftige Zoten werden gesungen, Moralpredigten erteilt, mannstolle Madames hinters Licht geführt und Gendarmen ausgetrickst. Doch dann ist es endlich soweit: Der Vorhang hebt sich, das Intrigenspiel am Hof des persischen Königs Ahasveros kann beginnen: Haman, der Berater des Königs, will seinen Konkurrenten Mardochai aus dem Weg schaff en. Doch da greift Esther, die kluge Königin, zu den Waffen einer Frau …

I/A: Peter Dehler; K: Marlit Mosler | 15.09. | 29.09. | 30.09. | 28.10.


DAS SCHWANENSEE-MÄRCHEN Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5)

Zauberer Rotbart hat die schöne Prinzessin Odette fest in seiner Hand. Von ihm in einen Schwan verwandelt, kann der Fluch einzig durch eine große Liebe gebannt werden. Choreografin Wencke Kriemer de Matos erzählt in der modernen Tanzproduktion die märchenhafte Geschichte des berühmten Tschaikowski-Balletts für junges Publikum – mit mutiger Erzählerin und ohne Tutu.

CH: Wencke Kriemer de Matos; A: Tom Böhm | 20.9. | 25.11. | 2.12.


DER VETTER AUS DINGSDA Operette von Eduard Künneke

Die Berliner Erfolgsoperette von 1921 empfiehlt sich durch ihre Ohrwürmer und den musikalischen Einfallsreichtum ihrer Partitur. Der Valse Boston «Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront» soll Julias Küsse zu ihrem Roderich nach Dingsda in Indien tragen, doch da erscheint August, verkündet «Ich bin nur ein armer Wandergesell‘» und verdreht Julia seinerseits den Kopf.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Manuel Schöbel; A: Katharina Lorenz

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen | 31.10. | 3.11. | 23.11.


DER VORNAME, Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Ein gemütlicher Abend bei Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth entwickelt sich zu einer wahren Familienschlacht, als Elisabeths Bruder Vincent der Runde den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes enthüllt: Adolphe.

I: Dietrich Kunze; A: Stefan Wiel | 18.10. | 19.10.


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)

Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus, der mit Hilfe der magischen Anziehungskraft einer goldenen Gans am Ende doch den Sieg über seine Brüder davonträgt und die traurige Prinzessin zum Lachen bringt.

I: Peter Kube; A: Ulrike Kunze | 9.9. | 21.10.


DIE KUH ROSMARIE Schauspiel von Andri Beyeler (ab 6)

Alles könnte so schön sein auf dem Bauernhof, wenn die Kuh Rosmarie mit ihrer penetranten Besserwisserei nicht alle Tiere und sogar den Bauern nerven würde. Der schickt Rosmarie kurzerhand nach Afrika. Kurz darauf tauchen auf dem Bauernhof verzweifelte Tiere aus Afrika auf … Eine turbulente Geschichte über Respekt und Toleranz im Umgang miteinander und mit fremden Kulturen.

I: Klaus-Peter Fischer; A: Irina Steiner | 18.9.


DIE TROERINNEN  Nach Jean Paul Sartre

Zehn Jahre tobte der Trojanische Krieg, bis Troja fi el.  Die «Beute», die überlebenden trojanischen Frauen, werden als Sklavinnen von den Griechen in die Fremde verschleppt. Nach SALOME – EIN ELECTRODRAMA stellt Sandra Maria Huimann in DIE TROERINNEN erneut einen antiken Stoff ins Zentrum. Der Einbezug journalistischer Kriegsberichte und investigativer  Hintergrundberichterstattung über heutige Kriegsführung setzt die antike Geschichte in einen aktuellen Zusammenhang. Was für eine Rolle spielen Frauen in Kriegssituationen? Wann werden sie zu Akteurinnen?

I: Sandra Maria Huimann; ML: Jörg Schittkowski, Sandra Maria Huimann (Machine de Beauvoir); A: Irina Steiner | 26.10. | 3.11.


DIE VERMESSUNG DER WELT, Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann,  Bühnenfassung von Dirk Engler

Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treffen sich zwei sehr unterschiedliche Genies: Alexander von Humboldt, Forscher und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, der große Mathematiker und Astronom. Und doch haben beide das gleiche Ziel: die Vermessung der Welt. Was sie zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art definieren und leben. Ein höchst vergnügliches und spannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!

I: Lutz Hillmann; A: Miroslaw Nowotny | 2.11. | 10.11.


EINE NACHT IN VENEDIG   Operette von Johann Strauß

In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …

ML: GMD Florian Merz (Bad Elster) / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel; MI: Ralf Herzog; Es spielt die Elbland Philharmonie; Sachsen | 9.11. | 10.11.


ERZÄHLE NICHT DIE WAHRHEIT, SOLANGE DIR ETWAS INTERESSANTERES EINFÄLLT – UA –, Phantastenführung durch Karl May

Karl May schuf mit Winnetou und Old Shatterhand unsterbliche Helden, edel, weise, großzügig, kraftvoll – und irreal. Wer die gelegten Fährten Karl Mays verfolgt, tappt in Fallen, verläuft sich im historischen Nebel und bleibt in Sümpfen von Widersprüchen stecken. Abenteuerlich!

I: Olaf Hörbe, A: Marlit Mosler | 15.9.


FISCH ZU VIERT, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden

Seit 30 Jahren ist Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!

I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler, Christian Schöbel;   31.10. | 9.11. | 27.11.


FLY SEIN – UA –, Tanzabend junger ChoreografInnen (ab 13)

Ein Song kann fly sein, ein Gefühl, aber auch materielle Dinge … Fly ist, was angesagt ist! Wenn eine Person fl y ist, gilt sie als cool, hebt sich von anderen – der Masse – ab. Fly heißt fliegen, Grenzen überwinden, andere Horizonte sehen. Junge Tänzerinnen und Tänzer unserer Compagnie choreografi eren und tanzen in FLY SEIN für junge Menschen und erzählen so im drive der Bewegungen von ihren Ängsten, Frustrationen, Verletzungen aber auch von ihren Träumen und Sehnsüchten auf der schwierigen Suche nach sich selbst.

CH: Leonardo Germani, Anita Suzanne Gregory, Brian Scalini;

A: Tom Böhm | 16.11. | 20.11.


GRÄFIN COSEL – UA –, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart

In ihrem Tanzabend lassen uns Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos teilhaben an dem außergewöhnlichen Schicksal der Gräfin Cosel. Einst heiß geliebte Mätresse August des Starken, musste sie schließlich fast 50 Jahre lang eingesperrt auf Burg Stolpen leben. Nichts als ihre Erinnerungen sind ihr geblieben von ihrer glanzvollen Vergangenheit. Doch war die Gräfin tatsächlich nur «ein Opfer von Intrigen»?

CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Annett Hunger; 28.9. | 12.10. | 14.10. | 15.11. | 18.11.


HEUTE ABEND: LOLA BLAU, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler

Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassen musste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hofft nach dem Krieg auf einen beruflichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr dort nicht leicht.

ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner | 20.11.


LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (ab 4)

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde. Doch als Bommel unbedingt ins Theater gehen will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und  Bergmonstern eintauchen.

I: Maik Evers; A: Jens Hellwig | 30.9.| 17.10.


PANDORA – UA – Schauspiel von Christopher Weiß (ab 14)

Paul lebt allein mit seinem Vater – eher aneinander vorbei als miteinander. Warum will sein Vater auch nicht kapieren, dass er eigene Vorstellungen von seinem Leben hat? Doch Paul meidet die Konfrontation und flüchtet sich in virtuelle Sphären. Kommunikation findet online statt und die digitale Welt scheint mit der realen zu verschwimmen. Eines Tages ist Paul plötzlich spurlos verschwunden … Ohne moralischen Zeigefi nger stellt das Stück Fragen nach Internetkonsum und Medienkompetenz.

I: Alexandra Wilke | 12.9. | 13.9. | 18.9. | 25.9.


PHILEMON UND BAUCIS Marionettenoper von Joseph Haydn / Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Jupiter verhängt, um die Menschen zu prüfen und zu strafen, ein Unwetter über die Welt. Ein Blitz tötet an ihrem Hochzeitstag die Braut Narcissa und Aret, den geliebten Sohn des alten Ehepaares Philemon und Baucis. Jupiter will an den Reaktionen der Menschen auf dieses Unwetter erkennen, wer ihm sein Vertrauen schenkt und treu ist. Er reist mit Merkur zur Erde und kehrt – als Pilger verkleidet – in die karge Hütte von Philemon und Baucis ein.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Therese Thomaschke; A: Eberhard Keienburg; Es spielt das «Ensemble Charpentier» der Elbland Philharmonie Sachsen; 2.11.| 16.11.


TSCHICK, Road opera von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf

TSCHICK ist – vom Bestsellerroman über das Schauspiel und den Film bis hin zur Oper – eine Erfolgsgeschichte. Zwei 14jährige Außenseiter, unterwegs in einem gestohlenen Auto, sehen die Welt mit völlig neuen Augen: Diesem gesteigerten Erleben von Realität musikalischen Ausdruck zu verleihen, ist Ludger Vollmer in seiner jüngsten Gegenwartsoper auf beeindruckende Weise gelungen.

ML: Hans-Peter Preu; I/A: Sebastian Ritschel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. | 3.10.| 19.10.


VOM NUTZEN DES WEINS ODER GENUSS PASSIERT IM KOPF – UA –, Monolog einer zugereisten Winzerin von Fabian Wast

Die aus der Wachau zugereiste Winzerin Manja Sacher plaudert über die Geheimisse des Weins, des Winzerlebens, besonders in Sachsen, und lädt zur Premiere ihrer speziellen Erfindung ein: einer seltenen Siebener Weinverkostung ohne Wein!

I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler | 15.9.


VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA –, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6)

Karl, der jüngere Sohn des Korbmachers, ist so ganz anders als sein Bruder. «Wenn‘s mir nur gruselte! Wenn‘s mir nur gruselte!», wünscht er aus tiefster Seele und versucht es um Mitternacht auf dem unheimlichen Kirchturm, bei den Gehenkten auf dem Ziegenberg und schließlich in einem verwunschenen Schloss. Schaff t er es, die Gespenster zu besiegen, wird er das halbe Königreich und die Prinzessin zum Lohn bekommen. Ihm zur Seite steht das Mädchen Suse …

I: Steffen Pietsch; B: Tilo Staudte; K: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz; | 24.11. | 25.11. | 26.11. | 28.11.


WILLKOMMEN, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Anglistikdozent Benny, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, wird für ein Jahr in die USA gehen. Er schlägt seinen WG-Mitbewohnern vor, sein Zimmer während dieser Zeit Asylbewerbern zur Verfügung zu stellen. Die Idee stößt auf sehr geteilte Ansichten. Als dann auch noch Achmed, der Freund des jüngsten WG-Mitgliedes Anna auftaucht, spitzt sich die Lage zu: denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und Helfersyndrome …

I: Tom Quaas; B: Tom Böhm; K: Irina Steiner; V: Daniel Rentzsch;   | 23.9. | 29.9. | 6.10. | 7.10. | 28.10.


WILLI´S RUMPELKAMMER – HITS, 

In der Rumpelkammer haben sich illustre Gäste angesagt: Einstige Filmstars, die vor allem sich selbst und ihre größten Erfolge präsentieren wollen. Musikalische Comedy für Liebhaber des Tonfilm-Schlagers.

ML: Thomas Tuchscheerer / Hans-Peter Preu; KL: Michael König; A: Irina Steiner | 18.10.


25.9. | ELTERNABEND zu PANDORA

Alle Eltern wollen gern mal kiebitzen, um zu wissen, was ihre Kinder nach der Schule oder am Abend machen, wenn sie ohne Mama und Papa unterwegs sind. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, indem wir Ihnen die Theater- und Klassenzimmerstücke zeigen, die Ihre Kinder sonst ohne Sie sehen. Außerdem stellen wir Ihnen unsere weiteren Pläne vor und Sie können mit den Künstlern ins Gespräch kommen.


5.10. | DON’T FORGET ME

Julia Böhme singt, begleitet von Thomas Tuchscheerer am Klavier und Tino Scholz am Bass, Songs und Tangos über das Leben.


23.11. | EINE KLEINE SEHNSUCHT. Chansons und Lieder von Friedrich Hollaender

Sylke Guhr singt, begleitet von Uwe Zimmermann am Klavier, Bekanntes und Unbekanntes des berühmten Revue- und Filmkomponisten.


30.11. | HEUSERS BÜCHERTHEKE – THEA DORN: «RINGKAMPF»

Michael Heuser präsentiert auch in dieser Spielzeit sein persönliches Best Of der Gegenwartsliteratur und beginnt mit einer Lesung aus Thea Dorns Roman «Ringkampf» – einer urkomischen und zugleich spannenden Satire über kriminelle Machenschaften und Liebesaffären rund um eine Inszenierung von Wagners «Ring» an der Frankfurter Oper.

Die mit mehreren Krimi-Preisen ausgezeichnete Autorin ist seit März 2017 auch festes Ensemblemitglied in der ZDF-Sendung «Das Literarische Quartett».


1.12. – 2.12. | LICHTERFEST AUF SCHLOSS WACKERBARTH

Lichterfest in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth

Erleben Sie mit Ihrer Familie einen gemütlichen Adventsauftakt auf Schloss Wackerbarth. Wir laden Sie in der barocken Schloss- und Gartenanlage in eine Welt voll Lichterglanz und Märchenspaß ein.

Gehen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern auf Abenteuerreise.


1.12. | WEIHNACHTSKONZERT «NUSSKNACKER, ZINNSOLDAT UND ZUCKERFEE» der Elbland Philharmonie Sachsen

Solistin: Jana Hruby, Sopran

Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm

Programm: Werke von Johann Sebastian Bach, Engelbert Humperdinck, Peter Cornelius, Leon Jessel und Peter I. Tschaikowski sowie gemeinsames Weihnachtsliedersingen


16.9. | 14.10 | MIT MÄRCHEN DURCH DIE WELT,

Gute Fee, böse Fee (16.9.) & Abrakadabra-Simsalabim (14.10.)

Wie schön es wäre, wenn wir uns wirklich etwas von einer Fee wünschen oder uns etwas herbeizaubern könnten! Doch wie unsere Märchen im September und Oktober erzählen, ist

es nicht immer ganz einfach, sich das Richtige zu wünschen. Es kann viel passieren … Einmal monatlich, jeweils montags, gibt es außerdem die Reihe


KOCHEN KUNTERBUNT, eine Begegnung von Mitarbeitern der Landesbühnen Sachsen, Radebeuler Bürgern und geflüchteten Menschen, wo geplaudert, gesungen, gespielt und gekocht wird.


STÜCKINDEX
A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG,
K: KOSTÜME, KGL: KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG, KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG,
L: LICHT, M: MUSIK, MI: MIMOGRAFIE, ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL:
PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG, UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO
MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER
JUNGES.STUDIO SPARTENÜBERGREIFEND
Monatsflyer_9-11_2018_Stückindex.indd 1 17.08.2018 14:37:19

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Hannover, Staatsoper Hannover, Spielplan November 2017

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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski


Spielplan November 2017


Richard Strauss’ faszinierende Salome zeigt die Staatsoper ab 18. November in einer Neuinszenierung von Ingo Kerkhof, der an der Staatsoper u.a. mit seiner konzentrierten „Figaro“-Inszenierung bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Ivan Repuši?, der sich nach den Wagner- und Puccini-Premieren der vergangenen Saison damit erstmals mit einer Strauss-Oper präsentiert. – Seinen kleinen Brahms-Zyklus vollendet der Pianist Lars Vogt mit dem Mammutwerk des 1. Klavierkonzerts beim 3. Sinfoniekonzert am 26.11. Im September spielte und dirigierte Vogt das 2. Klavierkonzert in Personalunion, nun steht GMD Ivan Repuši? am Pult und hat mit César Francks Sinfonie d-Moll außerdem ein spätromantisches Werk aus Frankreich im Gepäck. – Noch dreimal zu erleben sind Stefan Adam als Holländer und Kelly God als Senta in Wagners Der fliegende Holländer. – Weitere Wiederaufnahmen des Monats beinhalten Jörg Mannes’ Henry VIII-Ballett, Donizettis Der Liebestrank, Puccinis Manon Lescaut und Rossinis Wilhelm Tell (konzertant, unter der Leitung von Alessandro De Marchi). In der Jungen Oper sind weiterhin im Repertoire der Club Figaro (ab 13), Das Märchen vom Märchen im Märchen (ab 5) sowie der Dauerbrenner Oh, wie schön ist Panama (ab 5). – Gleich zweimal dürfen sich sangesfreudige Besucher beim Publikumskonzert ausprobieren (1.11. und 29.11.). – „Spielen erlaubt!“ heißt es beim 1. Kinderkonzert, wenn Vampir Heini Regelbrüche in der Musik erkundet. – Das 2. Kammerkonzert – wieder am neuen Ort, dem Niedersächsischen Landesmuseum – bestreitet die stellvertretende Solocellistin Christine Balke mit ihrer Duopartnerin Maria Lagutina und Werken von Brahms, Grieg und Schostakowitsch. Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Museumsbesuch am 12.11.


PREMIERE OPER


SALOME
OPER VON RICHARD STRAUSS
DRAMA IN EINEM AKT (1905)
TEXT VOM KOMPONISTEN NACH DEM DRAMA »SALOMÉ« VON OSCAR WILDE IN DER ÜBERSETZUNG VON HEDWIG LACHMANN
PREMIERE SA, 18.11.17, 19:30 UHR

Vamp, femme fatale, erotisches Monstrum – solche Klischees bestimmen bis heute das Bild der Salome. Als Ziel moralischer und religiöser Entrüstung und als Objekt der Begierde gleichermaßen, hat es die judäische Königstochter zu einer Prominenz gebracht, die sich in den künstlerischen Gestaltungen ihrer Geschichte über die Jahrhunderte widerspiegelt. Aber erst durch Oscar Wildes 1892 entstandenen Einakter wurde die Prinzessin zur Symbolgestalt eines morbiden und nach Schönheit und Luxus gierenden »Fin de siecle«.

Nach seinen zwei Opernerstlingen gelang Richard Strauss mit Salome der große Wurf, mit dem er Theatergeschichte geschrieben hat. Die Musik liefert ein Psychogramm der Bühnenfiguren; das eigentliche Drama vollzieht sich im Inneren dieser Figuren. Denn ungeachtet des üppigen Orchesterklangs ist Strauss’ Salome kein Werk oberflächlicher orientalischer Prachtentfaltung und bunter Exotismen. In einem der vielleicht am meisten missverstandenen Werken der Operngeschichte gilt es, das innere Drama der jungen Prinzessin, die aus einer deformierten Welt ausbrechen will, an die sie letztlich doch gekettet ist, neu zu entdecken.

MUSIKALISCHE LEITUNG Ivan Repuši? INSZENIERUNG Ingo Kerkhof BÜHNE Anne Neuser KOSTÜME Inge Medert CHOREOGRAPHIE Mathias Brühlmann LICHT Elana Siberski DRAMATURGIE Klaus Angermann

SALOME Annemarie Kremer HERODES Robert Künzli HERODIAS Khatuna Mikaberidze JOCHANAAN Brian Davis NARRABOTH Simon Bode PAGE Hanna Larissa Naujoks/Josy Santos u.a.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 


REPERTOIRE OPER UND BALLETT


DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Der Holländer hat sich einst in die Stürme geworfen und das Schicksal, die Natur und Gott herausgefordert. Der Lohn für seine Hybris ist ein Fluch, der es ihm nur noch alle sieben Jahre gestattet, an Land zu gehen. Nur eine Frau, die einen Schwur auf ewige Treue einlösen kann, vermag ihn davon zu befreien. Könnte Senta die Erlösung des Holländers sein? Obsessiv träumt sich Senta einen Mann wie den Holländer herbei – einen Mann, wie es der Jäger Erik niemals sein kann. Und tatsächlich: als sich der Holländer und Senta begegnen, tritt zum ersten Mal Stille in die Herzen der beiden Suchenden. Doch ist es der stille Einklang zweier Herzen, die ihre Bestimmung gefunden haben – oder die dräuende Stille im Auge des Sturms, dem Unheil folgen wird? »Mensch gegen Natur, Bernd Mottl stellt das große Ganze in den Mittelpunkt.« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 05.11., 14.11. UND ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT AM 23.11.17


HENRY VIII

Als König Heinrich der Achte von England mit 55 Jahren stirbt, ist er ein kranker, fettleibiger Despot. Der ehemals glänzende Hoffnungsträger entwickelt sich zum Schrecken seines Volkes: Zehntausende werden durch ihn zum Tode verurteilt – darunter zwei seiner sechs Ehefrauen. Seinem lang ersehnten Thronerben Edward hinterlässt Henry ein ausgeblutetes Land und leere Staatskassen. Jörg Mannes rückt die imposante Gestalt dieser historischen Figur ins Zentrum seines Balletts. Mark Polscher hat für Henry VIII eigens einen Klangraum für Orchester und Elektronische Musik geschaffen. Die Komposition erklingt gemeinsam mit Werken von Edward Elgar und Johann Sebastian Bach. »Wunderbar verdeutlicht Mannes in seiner Choreographie die Beziehungen Henrys zu seinen Frauen.« HAZ

VORSTELLUNGEN AM 03.11., 11.11. UND ZUM LETZTEN MAL AM 19.11.17

GRANDBROTHERS, FOTO: TONJE-THILESEN


DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz entschließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 16.11. UND 25.11.17


MANON LESCAUT

Im Mittelpunkt von Puccinis erstem Welterfolg steht die fatale Liebesbeziehung zwischen dem Adeligen Des Grieux und der jungen Manon Lescaut. Der Zwiespalt zwischen der Sehnsucht nach Liebe und den Vorzügen eines Lebens im Luxus wird Manon zum Verhängnis. Mit Manon Lescaut gelang Puccini der internationale Durchbruch. »Ein nicht nur musikalisch hinreißender Abend, der beweist, dass spannende und emotional packende Personenregie nicht nur möglich ist, sondern optisch genussvoll zum Nachdenken anregen kann.« Online Musik Magazin

VORSTELLUNGEN AM 04.11., 10.11. UND 24.11.17


WILHELM TELL

Im Stile einer Grand opéra mit prachtvollen Chören präsentiert Rossini den Befreiungsschlag der Schweizer gegen die habsburgischen Besatzer, der zur Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft führte. Die Tell-Legende wird verknüpft mit der unglücklichen Liebe zwischen dem Schweizer Arnold und der habsburgischen Prinzessin Mathilde. Das berühmte Geschehen rund um Rütlischwur und Apfelschuss entfaltet Rossini in einem musikalisch eindrucksvollen Naturidyll. Für die konzertante Aufführungsserie konnte Alessandro De Marchi gewonnen werden – renommierter Spezialist für die Musik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

VORSTELLUNGEN AM 12.11. UND 17.11.17

 


REPERTOIRE JUNGE OPER


CLUB FIGARO, AB 13 JAHREN

Mittendrin ist man im »Club Figaro« – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Sein, wer man ist, sich treffen, mit wem man will, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen – all das kann man hier. Mittendrin ist auch Cherubino – und zwar mitten auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, wohin man gehört, wohin die Zukunft führen wird. Wie weit geht man, um dazu zu gehören? Musikalisch heißt das: Mozart trifft Band trifft Club-Musik – eine Synthese, die ebenso verrückt sein kann, wie der legendäre Komponist selbst.

VORSTELLUNGEN AM 03.11., 10.11., 14.11., 19.11. UND 24.11.17


DAS MÄRCHEN VOM MÄRCHEN IM MÄRCHEN, AB 5 JAHREN

Nachdem er seine Mutter verloren hat, muss der kleine Mahmut für sich selbst sorgen. Bei einer Reihe von Abenteuern steht ihm ein Glücksvogel bei und wendet alles zum Guten. Auf poetische Weise führt die Geschichte nach Kemal Kurt den jungen Helden durch vier Episoden, in denen der kleine Waisenjunge seine schmerzvollen Erfahrungen zu bewältigen lernt und seinen Platz innerhalb der Gesellschaft findet. Traditionelle türkische Lieder reichern die Handlung an, in den farbenprächtigen Kostümen finden sich Anklänge an den orientalischen Kontext des Märchens. »Toll: Deutsche, türkische oder sonst woher stammende Kinder versanken gemeinsam in dem Märchen vom Märchen, bei dem Sprachbarrieren keine Rolle spielen.« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 09.11., 12.11., 13.11. UND 21.11.17


OH, WIE SCHÖN IST PANAMA, AB 5 JAHREN

Auf der Suche nach Panama brechen Bär und Tiger zu einer philosophischen Reise auf und erkennen am Ende: Auch wer im Kreis gelaufen ist, kommt doch anders und auch anderswo an, als er losgelaufen ist. Die spielerisch-poetische Musik schuf der junge Komponist Stefan Johannes Hanke (Der Teufel mit den drei goldenen Haaren) als Auftragswerk der Staatsoper. »Librettistin Dorothea Hartmann hat aus Janoschs tiefgründiger Bildergeschichte eine temporeiche Story gemacht.« HAZ

VORSTELLUNG AM 16.11.17


3. SINFONIEKONZERT
JOHANNES BRAHMS Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854 – 57)
CÉSAR FRANCK Sinfonie d-Moll (1887 / 88)

Die Tonart d-Moll verbindet die beiden Werke dieses Konzertprogramms, denen bei ihren Uraufführungen wenig Glück beschieden war: Wie das 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms 1859 in Hannover auf Unverständnis stieß, bereitete die Sinfonie César Francks 30 Jahre später in Paris den Hörern gravierende Schwierigkeiten. Brahms’ Konzert irritierte mit sinfonischen Ausmaßen und einer engen Verzahnung von Klavier- und Orchestersatz; statt vordergründiger Virtuosität herrscht dramatischer Furor und sensible Innerlichkeit. Wuchtig entlädt sich der titanische Kopfsatz mit einer Direktheit, die die komplizierte Entstehung zu verleugnen scheint. Zunächst als Sonate für zwei Klaviere konzipiert, dann als Ausgangspunkt für eine Sinfonie gedacht, entwickelte sich das Werk über drei Jahre zu Brahms’ erstem Werk mit Orchester überhaupt.

Francks Zeitgenossen haderten mit dessen Bemühungen um eine neue, sehr persönliche Auslotung der sinfonischen Formschemata, mit seiner Vielfalt an Motiven und komplexen Kontrapunktik. Für jüngere französische Komponisten wie Ernest Chausson, Vincent d’Indy oder Franck-Schüler Claude Debussy sollte jedoch gerade diese Sinfonie mit ihrer weit in die Zukunft weisenden Harmonik eines der einflussreichen Werke ihrer Zeit werden.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
SOLIST Lars Vogt (Klavier) DIRIGENT Ivan Repuši?
SO, 26.11.17, 17:00 UHR
MO, 27.11.17, 19:30 UHR
Einführung mit Ivan Repuši? jeweils 45 Minuten vor dem Konzert


1. KINDERKONZERT »SPIELEN ERLAUBT!«
ÜBER ZUFALL UND MUSIKALISCHE REGELN

Kinder spielen gerne, das ist klar. Musiker spielen auch. Und für beides braucht man Regeln, oder? Welche Spielregeln gelten in der Musik, und was passiert, wenn man sich nicht daran hält? Heini, der kleine Vampir, macht sich auf die Spurensuche durch 300 Jahre Musikgeschichte von Johann Sebastian Bach bis John Cage. Dabei begegnet er Naturgesetzen wie dem Echo und menschlichen Erfindungen wie Kanon und Kontrapunkt, immer auf der Fährte musikalischer Gesetze und Regelbrüche.

MIT Heini, dem kleinen Vampir (Britt Wolfgramm / Eva Spilker), Mareike Morr (Mezzosopran)
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Siegmund Weinmeister
SO, 05.11.17, MO, 06.11.17 UND DI, 14.11.17, JEWEILS 11:00 UHR


2. KAMMERKONZERT: CELLO UND KLAVIER
JOHANNES BRAHMS Cellosonate D-Dur op. 78 (1879 / 97)
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH Cellosonate op. 40 (1934)
EDVARD GRIEG Cellosonate a-Moll op. 36 (1882 / 83)

Beim 2. Kammerkonzert im Landesmuseum präsentiert die stellvertretende Solocellistin Christine Balke mit ihrer Duopartnerin Maria Lagutina ein gewichtiges Sonatenprogramm. Handelt es sich bei Brahms’ op. 78 ursprünglich um eine Violinsonate, die der Leipziger Musiker Paul Klengel für seinen Bruder, den berühmten Cellisten Julius Klengel, transkribierte, sind die beiden anderen Werke Originalkompositionen. Edvard Grieg belebt die strenge Struktur der Sonatenform mit schwelgerischer Romantik; Dmitri Schostakowitsch verbindet russisches Kolorit mit karikierender Groteske.

MIT Christine Balke (Violoncello) und Maria Lagutina (Klavier)
SO, 12.11.17, 11:00 UHR
VORTRAGSSAAL DES NDS. LANDESMUSEUMS HANNOVER


OPER EXTRA


OLAF ROTHS OPERETTENPARADIES – REISE NACH ITALIEN

An drei Terminen pro Spielzeit begrüßt Olaf Roth, Pressesprecher der Staatsoper Hannover, das Publikum im Operettenparadies im Marschner-Saal. Bei Kaffee und Kuchen begeben sich die Zuschauer diesmal auf eine Reise nach Italien und machen zunächst Bekanntschaft mit einem Renaissancedichter, der die erotischen Schwänke, die er schrieb, am liebsten erst einmal selbst erlebte. Dann stellt sich ein Teufelsgeiger vor, dem man nur ungern widersprechen möchte, wenn er von sich sagt: »Gern hab’ ich die Frau’n geküsst«. Ensemblemitglieder der Staatsoper Hannover präsentieren Ausschnitte aus Operetten von Franz von Suppé (Boccaccio) und Franz Lehár (Paganini).

SA, 04.11.17, 15:00 UHR, MARSCHNER-SAAL


PUBLIKUMSCHÖRE ZU »WEST SIDE STORY« UND »SALOME«

Gleich zweimal lädt die Staatsoper Hannover im November zum Mitsingen ein. Bei den Publikumschor-Terminen rund um die Premieren von West Side Story und Salome könnten die Themen und Gäste kaum unterschiedlicher sein. Während Stella Motina, Darstellerin der Maria in Bernsteins Musical und neues Ensemblemitglied, mit dem Publikumschor Stücke rund um das Thema »Wenn zwei sich lieben« anstimmt, musiziert Tenor Robert Künzli mit ihm »Im Elfenbeinturm«. Welche Werke sich genau dahinter verbergen, erfährt das Publikum wie immer erst am Abend selbst. Aber eins ist gewiss: Ein Stück aus der jeweiligen Produktion ist sicher dabei!

MI, 01.11.17 UND MI, 29.11.17, JEWEILS 19:00 UHR

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Programm Oktober 2017

August 24, 2017 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Robert Schumann Saal

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert-Schumann-Saal
Programm Oktober 2017

Mi, 4.10.2017, 19 Uhr
Eröffnung Jamaltage Düsseldorf
Tanzensemble „Nordlicht“ | Anzhelika Kulmametova Sopran

Anlässlich der Eröffnung der Jamaltage in Düsseldorf stellt das renommierte Tanzensemble „Nordlicht“ aus der nordrussischen Region Jamal in einem Gala-Konzert
ein breites Spektrum an Volkstänzen vor – ukrainisch, russisch, moldauisch, und nicht zuletzt Tänze der Nenzen, des einheimischen Volkes Jamals. Die Choreografien erzählen von den Traditionen und der Geschichte dieser Länder und Regionen. Die Lebensfreude der südlichen Länder, die Härte und der immerwährende Optimismus des Nordens, oder auch die Fruchtbarkeit und Tüchtigkeit der westlichen und östlichen Regionen werden in den feurigen Tänzen mit ihrer beschwingten musikalischen Begleitung widerspiegelt.

Bereichert wird das Bühnenerlebnis durch die Sopranistin Anzhelika Kulmametova, die in ihren Liedern ihre Liebe zur Heimat Jamal offenbart und dem Publikum die raue Schönheit der Region näherbringt – eine Region, die geprägt ist vom fabelhaften Nordlicht, dem Ruf der Rentiere und der Herzenswärme der Nenzen inmitten der Permafrost-Zone.

Veranstalter: AVP – Akzeptanz-Vertrauen-Perspektive e.V.
15 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren


So, 15.10.2017, 17 Uhr
erstKlassik! mit Moderation
Classica Cubana – ein Ausflug ins Dreiländereck zwischen Folklore, Latin und Jazz Azurblaues Meer und die koloniale Pracht Havannas, heiße Rhythmen und eine durch nichts unterzukriegende Lebensfreude, dafür steht Kuba. Spätestens seit dem Riesenerfolg des Albums „Buena Vista Social Club“ ist die kubanische Musik zurück auf
den internationalen Bühnen.

Das mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete Ensemble Classica Cubana lädt ein zu einer musikalischen Zeitreise bis hin zur heutigen Musik der Karibikinsel. Zwei herausragende Musiker Kubas, die Jazzpianistin Marialy Pacheco und der klassische Gitarrist Joaquín Clerch, präsentieren gemeinsam mit der vielseitigen Flötistin Anette Maiburg ein Programm, bei dem klassischer Klangsinn und Raffinesse auf kubanische Lässigkeit und karibischen Sound treffen. Die Sinnlichkeit der Musik wird von der Tänzerin Ivana Scavuzzo, die so unterschiedliche Stile wie Urban, Jazz, Samba und afro-kubanische Elemente miteinander verbindet, in Bewegung übersetzt.

Marialy Pacheco Klavier | Anette Maiburg Flöte | Luis Felipe De Armas Bocalandro
Gesang | Joaquín Clerch Gitarre | Ivana Scavuzzo Tanz
Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit dem Niederrhein Musikfestival 30/26/21/12 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren


Do, 19.10.2017, 20 Uhr
Talente entdecken
In der neuen Reihe „Talente entdecken“ werden in Kooperation mit Heinersdorff Konzerte und dem Steinway Prize Winner Concerts Network preisgekürte Nachwuchspianisten vorgestellt. Eine Pressemitteilung hierzu ist ebenfalls beigefügt. Shuan Hern Lee Klavier 1. Preisträger in seiner Altersklasse der Robert Schumann Competition Düsseldorf 2017

Johann Sebastian Bach
Chromatische Fantasie und Fuge für Klavier d-Moll BWV 903
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 „Waldstein“
Carl Vine
Toccatissimo
Frédéric Chopin
Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35
Robert Schumann
Klaviersonate Nr. 2 g-Moll op. 22

Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit
Heinersdorff Konzerte 22/18/15/10 € (Schüler/Studenten 8 €) zzgl. Servicegebühren

Alle vier Konzerte der Reihe „Talente entdecken“ im Abonnement mit über 20 %
Ersparnis, Infos über www.robert-schumann-saal.de.


So, 22.10.2017, 17 Uhr
Soiree
Soiree der Robert Schumann Hochschule
Studierende der Robert Schumann Hochschule präsentieren sich im Konzert
Veranstalter: Gesellschaft der Freunde und Förderer der Robert Schumann Hochschule Restkarten können ab dem 17.10.2016 kostenfrei an der Museumskasse, Eingang Ständige Sammlung, abgeholt werden. Programmänderungen bleiben vorbehalten. www.robert-schumann-saal.de

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

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