Burgas, State Opera Burgas, Il Trovatore – Giuseppe Verdi, IOCO Kritik, 30.07.2020

Juli 29, 2020 by  
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State Opera Burgas Bulgarien @ State Opera Burgas

Bulgarien @ State Opera Burgas

State Opera Burgas

Il Trovatore  –  Giuseppe Verdi

Glanzvolles Sommerfestspiel in  Burgas am Schwarzen Meer

 von Michael Stange

Kennern ist Bulgarien als Land großer Stimmen geläufig; auch in der am Schwarzen Meer gelegenen Hafenstadt Burgas wird in der dortigen Oper ganzjährig auf hohem Niveau musiziert. Burgas ist mit über 200.000 Einwohnern viertgrößte Stadt Bulgariens.  Einen guten Einstieg in die bulgarische Oper und ihre Geschichte bietet die Internetseite der Universität Pittsburgh die auch viele Tondokumente enthält, link HIER!

 State Opera Burgas / Il Trovatore - hier : Maria Tsvetkova Madzharova als Leonora, Kamen Chanev als Manrico @ State Opera Burgas

State Opera Burgas / Il Trovatore – hier : Maria Tsvetkova Madzharova als Leonora, Kamen Chanev als Manrico @ State Opera Burgas

Die Stadt Burgas verfügt neben seinen benachbarten Stränden wie dem Sonnenstrand auch über einen großen Hafen, einen herrlichen Park am Meer und einem interessanten Stadtkern auch über ein modernes Opernhaus, Foto oben. Dort wird ein vielfaltiges Theater-Repertoire auf hohem Niveau gepflegt.

Im Sommer wird das Open Air-Theater im pittoresken Park am Meer für Oper und, Konzerte und andere Kulturveranstaltungen genutzt. Mit reduzierter Zuschauerzahl stand in diesem Sommer Giuseppe Verdis Il Trovatore auf dem Programm.

In einer traditionell farbigen und blutvollen Inszenierung des Il Trovatore entfaltete sich sein Drama mit Energie und Schwung und packender Intensität.

Il Trovatore – Giuseppe Verdi
youtube Trailer State Opera Burgas
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Mit einem sich wandelnden Mond im Hintergrund wurden Schloss, Zigeunerlager und Kerker pittoresk gestaltet und historisch nachempfunden. Auch die zahlreich anwesenden Kinder wurden so von Musik und Inszenierung wie von einem Märchen eingefangen.

Im Zentrum der Aufführung war Kamen Chanev als Manrico angekündigt. International bekannt war er ein stimmmächtiger Troubadour mit strahlender Höhe und dramatischer Wucht. Seine zentralen Szenen füllte er mit Applomb und gelebten virilen Emotionen. Gleichzeitig konnte er sich in den lyrischen Momenten sanft zurücknehmen und durch lyrische Kantilenen überzeugen. Eine Ausnahmestimme, die packte und mitriss.

Maria Tsvetkova-Madzharova setze dem Abend die Krone auf. Sie war eine Leonora, die schon in ihrem Rollendebut eine große interpretatorische Leistung ablieferte. Ihr Stimme nahm durch Wärme und Intensität schon in den ersten Minuten der Arie Tacea la notte gefangen. Bestickende Tonfarben und leuchtenden Spitzentöne paarten sich mit koloraturbeseeltem Gesang. Sowohl in den lyrischen Momenten als auch den dramatischen Ausbrüchen überzeugte sie vollends.

State Opera Burgas / Il Trovatore - hier: der Chor @ State Opera Burgas

State Opera Burgas / Il Trovatore – hier: der Chor @ State Opera Burgas

Daniela Dyakova war eine Azucena mit ausladender Stimme von großem Volumen und Stimmumfang. Schon das Stride la vampa war von machtvoller Dramatik und Intensität. Glutvoll ließ sie ihren prächtigen Mezzosopran leuchten und begeisterte das Publikum.  Alexander Krunev war ein etwas rauhbeiniger Luna mit Wucht und Intensität. Das Orchester musiziert auf hohem Niveau unter der Leitung von Ivan Kozhuharov. Abgerundet wurde die Aufführung durch den optpsch, Foto oben, wie stimmlich prächtigen Chor.

Letztlich ist war auch in dieser Aufführung noch die Gesangstradition des Espressivo der fünfziger Jahre Italiens spürbar. Seelische Intensität und ein Musizieren aus vollen Herzen und Kehlen riss da Publikum beim Schlussapplaus von den Sitzen.

—| IOCO Kritik State Opera Burgas |—

Linz, Landestheater Linz, IL TROVATORE – Giuseppe Verdi, 11.01.2020

Dezember 12, 2019 by  
Filed under Landestheater Linz, Oper, Premieren, Pressemeldung


Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

 Il Trovatore –  GIUSEPPE VERDI

Text – Salvadore Cammarano _ Drama – Antonio García Gutiérrez

Premiere Samstag, 11. Jänner 2020, 19.30 Uhr

Manch einer bezeichnet den Inhalt von Verdis populärer Oper Il trovatore als den Gipfel der Absurdität: eine Mutter, die ihr eigenes Kind in die Flammen wirft, im Glauben, es sei ein anderes; zwei Brüder, die seit frühester Kindheit getrennt sind, und sich nicht nur unerkannt in einem Bürgerkrieg feindlich gegenüberstehen, sondern auch Rivalen um die Gunst derselben Frau sind; einer der beiden Brüder, der just in dem Moment, in dem er den anderen töten lässt, erfährt, dass selbiger sein lang vermisster Bruder ist, etc. etc.
Natürlich ist all dies monströs und absurd. Aber vielleicht ist die Oper nie näher bei sich als Gattung, als bei solch einer Geschichte. Denn: Je größer die Gefühle, je mehr die Handlung von der Sphäre des Gewöhnlichen und Alltäglichen geschieden ist, umso stärker kann sich die Musik entfalten und die emotionale Wahrheit hinter den geschilderten Vorgängen zum Glühen bringen.

Musikalische Leitung Enrico Calesso, Inszenierung Gregor Horres, Bühne und Kostüme Jan Bammes, Video Volker Köster, Chorleitung Elena Pierini, Nachdirigat Marc Reibel
Dramaturgie Christoph Blitt

Graf Luna, ein junger Adliger im Dienst des Fürsten von Aragonien, Federico Longhi, Adam Kim; Leonora, Hofdame der Fürstin von Aragonien Izabela Matula, Sonja Šarii, Azucena, eine alte Zigeunerin Katherine Lerner, Julia Faylenbogen, Manrico, Offinzier im Heer des Grafen Urgel, vermeintlicher Sohn Azucenas Sung-Kyu Park, James Lee, Ferrando, Hauptmann im Heer des Grafen Luna Dominik Nekel, Ines, Leonoras Gesellschafterin und Vertraute Gotho Griesmeier

Chor des Landestheaters Linz, Extrachor des Landestheaters Linz, Statisterie des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

—| Pressemeldung Landestheater Linz |—

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Il trovatore – Giuseppe Verdi, 13.07.2019

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

 Il trovatore / Der Troubadour – Giuseppe Verdi

Premiere  Samstag, 13. Juli  2019

Als Geschichte eines großen Traumas und zerstörerischer Missverständnisse inszeniert Regisseur Roger Vontobel Giuseppe Verdis Oper Il trovatore / Der Troubadour und stellt dabei den angsteinflößenden Blick auf das Fremde in den Mittelpunkt. Claudia Rohner gestaltet die Bühne, Nina von Mechow die Kostüme. Die musikalische Leitung hat Roberto Rizzi Brignoli.

Nationaltheater Mannheim / Il Trovatore © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim / Il Trovatore © Hans Jörg Michel

Das erlesene Sängerensemble setzt sich aus Irakli Kakhidze als Manrico, Miriam Clark als seiner Geliebten Leonora und Evez Abdulla als seinem Rivalen Graf Luna zusammen sowie außerdem aus Julia Faylenbogen als Azucena, der vermeintlichen Mutter Manricos, Bartosz Urbanowicz als Hauptmann Ferrando und Natalija Cantrak sowie Koral Güvener aus dem Opernstudio. Das Trauma verkörpert die Tänzerin Delphina Parenti.

Nationaltheater Mannheim / Il Trovatore © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim / Il Trovatore © Hans Jörg Michel

Weitere Vorstellungen finden am 18., 21. und 25. Juli sowie in der kommenden Spielzeit ab 15. September statt.

Karten sind ab 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) erhältlich.

 

—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

Lüttich, Opéra Royal de Wallonie-Liège, Il Trovatore – Giuseppe Verdi, IOCO Kritik, 21.09.2018

September 21, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper, Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège © Opéra Royal de Wallonie-Liège.

Opéra Royal de Wallonie-Liège © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège

Il Tovatore  –  Giuseppe Verdi

Lütticher Inszenierung in der Tradition der „Grand Opéra“

Von Ingo Hamacher

Premiere von IL TROVATORE in Zusammenarbeit mit dem Teatro Lirico Giuseppe Verdi de Trieste am 16.09.2018 an der Opéra Royal de Wallonie-Liège.

Mit Giuseppe Verdis Troubadour startet die Oper Lüttich in die neue Saison. Nach drei Paukenwirbeln öffnet sich der Vorhang und gibt den Blick frei auf eine nächtlich düstere Bühne, und das verworrene, ans grausame reichende Stück nimmt seinen Lauf.

Seit vielen Jahren verfolgt die lütticher Oper ein einfaches aber funktionierendes Konzept: Man überlässt Wagner den Deutschen, die Zeitgenossen und die Mutigen dem Brüsseler La Monnaie und Lüttich zeigt die Italiener: die klassischen Stücke, klassisch vorgetragen, mit den entsprechenden Kostümen und dem vornehmen Dekor.

Il Trovatore
Youtube Trailer Opéra Royal de Wallonie-Liège
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Stefano Vizioli verzichtet in seiner Regie auf zeitgenössische Bezüge oder eine moderne Interpretation. Statt dessen zeigt er eine Inszenierung, die dem Werk als Uraufführung zur Ehre gereicht hätte. Der international renomierte Opernregisseur Stefano Vizioli hatte sein Debut 1979 und hat seitdem zahlreiche Produktionen an bedeutenden Theatern und Opernhäusern in und außerhalb Europa aufgeführt. Im Januar 2017 wurde er künstlerischer Leiter des Teatro Verdi di Pisa.

Mit Begeisterung war das blutrünstige Bühnenstück EL TROVADOR von Antonio García Gutiérez bei seiner Uraufführung 1836 aufgenommen worden. Eine Liebesgeschichte und ein Bruderzwist. Ein idealer Plot für eine Oper. Verdi wandte sich an Cammarano, ein Libretto daraus zu machen.

Nach Reduktion der Schauplätze, Vereinfachung der Charaktere und Hinzufügung eines historischen Hintergrunds: Der Kampf des aragonischen Adels gegen Rebellen entstand dann mit Zigeunerromantik, Burgen- und Klostermotiven das verworrene, aber großartig vertonte Werk, das neben RIGOLETTO und LA TRAVIATA als Verdis Erfolgstrias berühmt geworden ist.

Die Uraufführung von Verdis Oper Il Trovatore, Der Troubadour, fand in Rom im Januar 1853 statt. Die Handlung dreht sich um die bittere Rivalität zwischen dem Grafen Luna, einem aragonischen Adeligen, und dem Troubadour Manrico, die beide in Leonora, eine Hofdame, verliebt sind.

Opéra Royal de Wallonie-Liège / Il Trovatore - hier : Ensemble © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège / Il Trovatore – hier : Ensemble © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Diese Dreiecksgeschichte wird durch die politische Gegnerschaft der beiden Rivalen und durch die Geschichte der Zigeunerin Azucena, die im Wahn ihren eigenen Sohn getötet und Manrico, den geraubten 2. Sohn des Grafen, als ihren eigenen Sohn erzogen hat, verkompliziert.

Insgesamt stellt Il Trovatore weniger ein folgerichtiges Drama, als vielmehr eine dramatische Szenenfolge dar, und steht damit in der Tradition der „Grand Opéra“. Dies aufgreifend erleben wir eine Bühne, auf der zwei verschiebbare hohe Treppenelemente im Bühnenhintergrund wechselnde Szenen andeuten, teils festungsähnlich vertäfelt, teils ein schlichtes Zigeunerlager andeutend. Dabei sind die verschiedenen entstehende Treppenanlagen Ausgangspunkt für die Tableau-artigen Chorszenen, vereinzelt verstärkt durch das Ballett. Verschiebbare Gaze-Elemente im Vordergrund deuten Szenenwechsel an und ermöglichen kurzfristige Umbauten. Die Kostüme sind zeitgenössisch. Bühne & Kostüme: Alessandro Chiammarughi, Licht: Franco Marri

Die größte Spannung, die einem Abend in klassischer Inszenierung erwächst, stammt aus der Musik. Verdi bleibt der Tradition des Dreiecksverhältnisses zwischen Sopran-Tenor-Bariton verpflichtet, wie er auch der italienischen Tradition: Kavantinen mit virtuosen Kabaletten und Ensembles mit ausgreifenden ‚Concertati‘ treu bleibt.

Der in Deutschland ausgebildete israelische Dirigent Daniel Oren, der weltweit an fast allen Großen Häusern gearbeitet hat (2014 wurde er Nachfolger von David Stern als Leiter der Israeli Opera in Tel Aviv), zeichnet mit dem bestens aufgelegten Orchester der Königlichen Oper der Wallonie/Lüttich ganz hervorragend die oft atemlose Nervosität und den drängenden Charakter der Musik. Den großartigen und klangschönen Chor und Extrachor (Einstudierung: Pierre Iodice) lässt er oft im Piano singen, und selbst die großen Ausbrüche behalten bei aller Klanggewalt eine Binnenstruktur.

Opéra Royal de Wallonie-Liège / Il Trovatore - hier : Yolanda Auyanet als Leonora und Fabio Sartori als Manrico © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège / Il Trovatore – hier : Yolanda Auyanet als Leonora und Fabio Sartori als Manrico © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Wenn Fabio Sartori als MANRICO seine Stimme zum Gesang erhebt, erleben wir ihn als beeindruckenden Verführer und tollkühnen Kämpfer. Der international gefeierte italienische Tenor hat Kraft ohne Ende und macht er eine sehr gute Figur. Im deutschsprachigen Raum wird er in Kürze in einigen Rollen erlebbar sein: AIDA in Wien, als NORMA sowie als TOSCA an der Deutschen Oper Berlin. LEONORA Yolanda Auyanet, in Las Palmas de Gran Canaria geboren, ist derzeit eine der bekanntesten spanischen Sopranistinnen ihrer Generation. Nach ihrem Debut in Bari als Musetta in Bohème erarbeitete sie sich ein umfangreiches Repertoir, mit dem sie inzwischen international gastiert. Sie hat einen gedeckten Sopran von großer Intensität, mit leuchtender Höhe, bei aller Beweglichkeit in den Verzierungen. Beide gaben in Lüttich ihr Bühnen-Debut.

IL CONTE DI LUNA Der 44-jährige Bariton Mario Cassi gab sein Operndebüt 2001 im Rahmen des Laboratorio „Voci in Musica“ der Stiftung „Musica per Roma“. Das Repertoire von Mario Cassi, der auch ein Wirtschaftsstudium absolvierte, reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik, wobei Belcanto-Werke einen Schwerpunkt bilden. Er ist ein stimmgewaltiger Graf Luna von hoher Präsenz, der einen sehr virilen Bösewicht abgibt.

AZUCENA Violeta Urmana, eine litauische Opernsängerin (Mezzosopran, dramatischer Sopran). Im März 2016 wurde Violeta Urmana in Paris von Irina Bokowa, der Generaldirektorin der UNESCO, zur „UNESCO Künstlerin für den Frieden“ ernannt. Die Ehrung erfolgte als Anerkennung ihrer ständigen Bemühungen, Kultur als Mittel des Dialogs und zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses einzusetzen, und für ihren Einsatz zur Verwirklichung der Ziele der Organisation UNESCO, insbesondere in Afrika. SIe gestaltet die Rolle der Zigeunerin Azucena mit abgründiger Farbe und gibt ihr damit die brodelnden Unruhe, die der Figur ansteht. Auch sie ist erstmalig in Lüttich zu hören.

Opéra Royal de Wallonie-Liège - Der wunderbare Innenraum © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège – Der wunderbare Innenraum © Opéra Royal de Wallonie-Liège

FERRANDO Wird vom italienischen Baß Luciano Montanaro gesungen, INÉS Julie Bailly, eine international tätige belgische Mezzo-Sopranistin, RUIZ Xavier Petithan, Tenor
EIN ALTER ZIGEUNER Alexei Gorbatchev, Bass, EIN BOTE Sefano De Rosa, Tenor
Production : Opéra Royal de Wallonie-Liège, Teatro Lirico Giuseppe Verdi de Trieste

Enrico Caruso hat einmal gesagt, für Verdis Oper Il Trovatore brauche man nicht viel mehr als die vier besten Sängerinnen und Sänger der Welt. Ihm hätte diese Aufführung sicher gefallen, und seine Freude wäre das angemessene Kompliment für die großartigen Sänger gewesen. Die herausragenden Leistungen vor ausverkauftem Haus werden mit reichlich Szenenapplaus gewürdigt. Standing ovations, großer Jubel, Ovationen und nicht enden wollender Applaus ist der Dank für dieses großartige Erlebnis.

—| IOCO Kritik Opéra Royal de Wallonie-Liège |—

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