Hagen, Theater Hagen, Ballettpremiere CINDERELLA, 14.04.2018

April 13, 2018 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

CINDERELLA – Ballett von Alfonso Palencia

Nach dem Märchen von Charles Perrault, Musik Sergej Prokofjew

Uraufführung/Premiere: Samstag, 14. April 2018, 19.30 Uhr

Als zweite Ballettpremiere kommt in dieser Spielzeit das beliebte Handlungsballett Cinderella (nach der Erzählung von Charles Perrault) mit der ausdrucksvollen, facettenreichen, live gespielten Musik von Sergej Prokofjew am 14. April 2018, 19.30 Uhr, im Theater Hagen (Großes Haus) heraus.

Theater Hagan / Cinderella - (vlnr): Ciro Iorio, Da Ae Kim (Cinderella), Alexandre Démont. © Klaus Lefebvre

Theater Hagan / Cinderella – (vlnr): Ciro Iorio, Da Ae Kim (Cinderella), Alexandre Démont. © Klaus Lefebvre

Cinderella (Aschenputtel, Aschenbrödel) gehört zu den bekanntesten Märchen der Welt. Die berührende Geschichte bewegt immer wieder aufs Neue: Nach dem Tod der so geliebten Mutter lebt Cinderella im Hause des Vaters und dessen neuer Frau und deren zwei Töchtern. Von morgens bis abends muss sie putzen und aufräumen und wird von der Stiefmutter und den Stiefschwestern alles andere als nett und freundlich behandelt. Die Familie ist zu einem großen Ball am Hofe eingeladen – der Prinz will heiraten und ist auf der Suche nach einer passenden Frau –, doch Cinderella darf nicht mit. Aber Mithilfe von Feen, die sie mit einem wunderschönen Kleid und Tanzschuhen ausstatten, gelingt es ihr doch, den Ball zu besuchen, und sie fasziniert sofort die Gäste und vor allem den Prinzen. Allerdings endet der ‚Zauber‘ um Mitternacht, dann muss sie wieder zuhause sein… Wird es dennoch für sie eine gemeinsame Zukunft mit dem Prinzen geben?

Alfonso Palencia, mit Beginn der Spielzeit 2017/18 Ballettdirektor am Hagener Theater, präsentiert mit der choreographischen und szenischen Umsetzung dieses populären Werkes sein erstes abendfüllendes Handlungsballett in einer modernen Version, die der Geschichte gemäß reich an poetischen, tragischen wie komischen Elementen ist. Geführt von den Erinnerungen an die verstorbene Mutter verfolgt Cinderella ihren Weg auf der Suche nach einer aufrichtigen Liebe – ein Weg, der von Ablehnung, Zweifeln, Leiden, aber auch Hoffnung und glücklichen Momenten geprägt ist.

Der Dramaturgie und der Partitur treu bleibend erzählen und interpretieren Alfonso Palencia sowie der ehemalige Tänzer und seit vielen Jahren als international gefragter Bühnen- und Kostümbildner tätige Dorin Gal dieses Märchen aus ihrer eigenen Sicht in einer anspruchsvollen, die Vergangenheit wie Gegenwart berücksichtigenden Ästhetik und Phantastik. Die visuelle Umsetzung wird durch fantasievolle Projektionen des Videokünstlers Rasmus Freese ergänzt. Das Licht hat Martin Gehrke gestaltet, die musikalische Einstudierung und Leitung hat der Erste Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo.

Es tanzt das Ballett Hagen, es spielt das Philharmonische Orchester Hagen.

Cinderella am Theater Hagen Weitere Vorstellungen: 19.4., 29.4. (18 Uhr), 4.5., 11.5., 19.5., 27.5. (15 Uhr), 30.5., 6.6., 10.6. (15 Uhr), 28.6.2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben. PMThHa

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Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere LA CENERENTOLA, 05.05.2018

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

LA CENERENTOLA  von Gioachino Rossini (1792 – 1868)

Premiere: Samstag, 05. Mai 2018 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Di 08., Mi 16., So 20. Mai – Wiederaufnahme am 07.09.2018

Gioacchino Rossini Grabstätte in..welcher Stadt © IOCO

Gioacchino Rossini Grabstätte in..welcher Stadt ? © IOCO

Wer kennt es nicht, das unglückliche Stiefkind, das von seiner Familie wie eine Magd gehalten wird? Sei es in der amerikanischen Cinderella-Version mit Kürbis-Kutsche oder der „ruckedigu“-tönenden Erzählung der Gebrüder Grimm – seit Jahrhunderten rührt Aschenputtel die Herzen von Jung und Alt. Das muss sich auch Gioachino Rossini gedacht haben, als er 1816 die durchaus berechtigte Frage seines Librettisten „Würden Sie den Mut haben, eine Cinderella zu komponieren?“ selbstsicher mit „Ja!“ beantwortete. Heraus kam eine musikalische Adaption des Stoffes, die jeglicher Zauberkraft abschwört und ganz auf menschliche Tugenden setzt. An die Stelle der guten Fee tritt der philosophische Alidoro, der die Cenerentola Angelina mit Kleid und Schmuck, vor allem aber mit Selbstvertrauen und dem Glauben an das Gute ausstattet. Darüber hinaus hilft ein Kleider- und Identitätentausch des Prinzen Don Ramiro und seines Dieners Dandini, die Guten im Töpfchen von den Schlechten im Kröpfchen zu unterscheiden: Wer auch den Diener heiraten würde, kann das Herz nur am rechten Fleck haben.

Diese inhaltliche Gewichtung macht La Cenerentola, so Rossini-Experte Richard Osborne, zur „menschlichsten aller großen Komödien Rossinis“. Entsprechend groß ist auch der musikalische Reichtum des Werkes mit gefühlvollem Belcanto und virtuosen Koloraturen. Nach einem überaus erfolgreichen Il barbiere di Siviglia an der Oper Graz widmet sich der Regisseur Axel Köhler im 150. Todesjahr Rossinis nun diesem Folgewerk des Komponisten.

Musikalische Leitung: Vito Cristofaro; Regie: Axel Köhler; Bühne und Kostüme: Arne Walther; Einstudierung Chor: Felix Pätzold; Licht: Ernst Engel; Dramaturgie: Christina Schmidl

Mit: Melanie Lang, Alexandra Scherrmann, Hagar Sharvit/Yulia Sokolik; João Fernandes, Philipp Kapeller, Daniel Moon, Tomasz Wija,  Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters, Oldenburgisches Staatsorchester

Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater

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Münster, Theater Münster, Premiere ASCHENPUTTEL von Massenet, 14.04.2018

März 15, 2018 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

ASCHENPUTTEL  – Oper von Jules Massenet

Premiere: Samstag, 14. April 2018, 19.30 Uhr

»Wir haben alle unser Bestes gegeben, Euch ins Feenland zu entführen!«

Jules Massenets (1842–1912) Märchenoper ASCHENPUTTEL erzählt den großen Traum eines einsamen Mädchens, sich aus seinem hasserfüllten Elternhaus befreien zu können. Die 1899 an der Pariser Opéra Comique uraufgeführte Oper begeistert bis heute das junge und erwachsene Publikum gleichermaßen. Massenets zauberhafte Musik ist die Basis für eine sehnsuchtsvolle Fluchtmöglichkeit aus einer scheinbar fantasielosen Welt.

Aschenputtel lebt bei seiner Stiefmutter und seinen zwei Stiefschwestern. Anders als in der Grimmschen Vorlage verhilft eine gute Fee Aschenputtel, auf den Ball des Prinzen zu gelangen. Doch nach Mitternacht nimmt die Oper eine dramatische Wende. Das gefährdete  Glück des Liebespaares wird aber durch das Eingreifen der Zauberfee gerettet. Die Oper ASCHENPUTTEL handelt von einem Traum, der nach grausamem Erwachen doch noch Wirklichkeit wird. Das selten gespielte Werk gelangt als Münsteraner Erstaufführung auf die Bühne:

Musikalische Leitung: Stefan Veselka, Inszenierung: Roman Hovenbitzer, Bühne & Kostüme: Bernhard Niechotz, Choreinstudierung: Inna Batyuk, Dramaturgie: Ronny Scholz

Mitwirkende: Henrike Jacob (Aschenputtel, Cendrillon), Suzanne McLeod (Madame de la Haltière), Youn-Seong Shim (Le Prince Charmant), Kathrin Filip (La Fée), Kristi Anna Isene (Noémie), Christina Holzinger (Dorothée), Gregor Dalal (Pandolphe), Stephan Klemm (Le Roi),  Christian-Kai Sander (Le Doyen de la Faculté/ Herold), Filippo Bettoschi (Le Surintendant des plaisiers), Christoph Stegemann (Le Premier Ministre), Opernchor des Theaters Münster, Sinfonieorchester Münster

Öffentliche Probe:   Dienstag,  20. März, 19.30 Uhr , Großes Haus,  Matinée:  Sonntag, 25. März, 11.30 Uhr, Großes Haus

Weitere Vorstellungen im April:  Mittwoch, 25. April, 19.30 Uhr, Sonntag, 29. April, 15.00 Uhr; weitere Vorstellungen im Mai, Juni 2018  PMThMü

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Coburg, Landestheater Coburg, Premiere LA CENERENTOLA , 03.02.2018

Januar 24, 2018 by  
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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

LA CENERENTOLA, ASCHENPUTTEL von Gioacchino Rossini

Am Samstag, 3. Februar um 19.30 Uhr feiert Gioacchino Rossinis Komische Oper La Cenerentola (Aschenputtel) Premiere am Landestheater Coburg. Die italienische Cenerentola, zu Deutsch das Aschenputtel ist hierzulande vor allem durch Grimms Märchen bekannt. Zahlreiche Verfilmungen von Walt Disney bis hin zum Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, zeigen die andauernde Beliebtheit des Märchenstoffs.

Landestheater Coburg / La Cenerentola © Sebastian Buff

Landestheater Coburg / La Cenerentola © Sebastian Buff

Der Komponist Gioacchino Rossini und sein Librettist Jacopo Ferretti entschieden sich 1816 bei der Suche nach einem geeigneten Sujet für ihre nächste Oper für die Vertonung des Cinderella-Stoffes. In Rossinis Oper quälen die eitlen Schwestern Tisbe und Clorinde (Emily Lorini und Julia Da Rio) ihre Stiefschwester Angelina (Kora Pavelic), das Aschenputtel. Als Prinz Don Ramiro (Paul Kroeger), der auf der Suche nach einer Frau ist, die Töchter des Hauses zum Ball einlädt, wähnen sich beide als Auserwählte und ihr Vater Don Magnifico (Michael Lion) erhofft sich durch eine Hochzeit die finanzielle Rettung.

Derweil erscheint der Prinz verkleidet als Stallmeister und trifft auf Aschenputtel, der verboten wird, mit auf das Schloss zu kommen, doch Alidoro (Padraic Rowan), der Lehrmeister des Prinzen, bringt sie mit prächtigem Kleid und Schmuck zum Fest auf das Schloss. Dort umschmeicheln Tisbe und Clorinde den als Prinz verkleideten Kammerdiener Dandini (Franz Xaver Schlecht) und weisen den Stallmeister ab.

Der vermeintliche Prinz umwirbt auch Aschenputtel, die jedoch gesteht, sich in den Stallmeister verliebt zu haben. Daraufhin hält dieser um ihre Hand an. Doch Aschenputtel übergibt ihm einen Armreif, den auch sie trägt und an dem er sie erkennen könne, wenn er nach ihr suche. Wenn sie ihm auch dann noch ohne die schönen Ballkleider gefällt, nimmt sie ihn zum Mann. Durch Alidoros Eingreifen gelangt der Prinz in Don Magnificos Haus und findet dort in Lumpen gekleidet das Aschenputtel, erkennt sie am Armreif wieder und nimmt sie zur Frau.

Landestheater Coburg / La Cenerentola - Johannes Braun © Guido Werner

Landestheater Coburg / La Cenerentola – Johannes Braun © Guido Werner

In der Inszenierung, die sich auf den Märchenstoff konzentriert, steht die Musik im Vordergrund. Coburgs 1. Kapellmeister Johannes Braun hat die musikalische Leitung inne. Mit „La Cenerentola“ dirigiert er seine erste Rossini-Oper. Das Regieteam um Regisseur Tibor Torell und Kristopher Kempf (Bühnenbild und Kostüme) setzt auf den Kontrast der Natürlichkeit Cenerentolas und der Künstlichkeit ihres Umfeldes. So steht die echte Cenerentola in einem künstlichen Umfeld, indem das Bühnenbild zweidimensional gearbeitet ist.


LA CENERENTOLA (ASCHENPUTTEL)
Oper von Gioacchino Rossini

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere Samstag, 3. Februar 2018
19.30 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung Johannes Braun
Inszenierung Tibor Torell
Bühnenbild und Kostüme Kristopher Kempf
Dramaturgie Susanne von Tobien

Don Ramiro Paul Kroeger
Dandini Franz Xaver Schlecht
Don Magnifico Michael Lion
Angelina Kora Pavelic
Tisbe Emily Lorini
Clorinde Julia Da Rio
Alidoro Padraic Rowan

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Herrenchor des Landestheaters Coburg

Weitere Vorstellungen
Mittwoch, 7. Februar 2018, 19.30 Uhr
Freitag, 9. Februar 2018, 19.30 Uhr
Mittwoch, 14. Februar 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 17. Februar 2018, 19.30 Uhr
Dienstag, 20. Februar 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 25. Februar 2018, 15.00 Uhr
Donnerstag, 15. März 2018, 19.30 Uhr
Freitag, 23. März 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 25. März 2018, 15.00 Uhr
Donnerstag, 29. März 2018, 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

Karten
Theaterkasse Di bis Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 12.00 Uhr
AWO – Mehr Generationen Haus, Neue Presse, Coburger Tageblatt, Schuhhaus Appis Bad Rodach, Buchhandlung Stache Neustadt bei Coburg, Touristinformation & Naturparkcenter Sonneberg

Pressemeldung Landestheater Coburg

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