Mannheim, Nationaltheater, La Cenerentola – Gioacchino Rossini, IOCO Kritik, 07.01.2019

Januar 8, 2019 by  
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Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

La Cenerentola – Gioacchino Rossini

– Brautschau mit Hindernissen –

Von Uschi Reifenberg

Es war einmal ein berühmter italienischer Opernkomponist im 19. Jahrhundert mit dem Namen Gioacchino Rossini, der sich entschloss, einen der schönsten Märchenstoffe zu einer Oper zu verarbeiten, nämlich die Geschichte vom Aschenputtel, italienisch La Cenerentola.

La Cenerentola – Als phantastisch-bunte Familienoper 

Für Kinder ab acht Jahren, aber dennoch „Eine Märchenoper für viele Generationen“ wie im Programmheft zu lesen ist, brachte das NTM in einer rundum gelungenen Produktion vom Konzert Theater Bern in der Inszenierung von Cordula Däuper, Neueinstudierung: Claudia Plaßwich, auf die Bühne des Opernhauses ( Premiere: 1.11.17). Wenn man am Ende der Vorstellung glücklich und beschwingt das Theater verlässt, bedauert man in der Tat, dass dies die letzte Aufführung in dieser Spielzeit gewesen ist…

Der komplexe und viel verarbeitete Aschenputtel Stoff hat durch die Jahrhunderte nichts von seiner Faszination und Beliebtheit eingebüßt und bewegt bis heute die Gemüter von Jung und Alt. 1697 erscheint in Frankreich Charles Perraults bedeutende Märchensammlung, in welcher die Geschichte vom Aschenputtel unter dem Titel Cendrillon erstmalig erwähnt ist.

La Cenerentola   –  Gioacchino Rossini
Youtube Trailer des Nationaltheater Mannheim
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1812 veröffentlichen die Gebrüder Grimm in Deutschland ihre weltberühmte Sammlung, das Märchen vom Aschenputtel weicht bei den Brüdern von der französischen Urfassung lediglich in Details ab, auch Ludwig Bechstein übernahm den Stoff 1845 in sein Deutsches Märchenbuch. Der Walt- Disney Zeichentrickfilm Cinderella gelangte 1950 zu Weltruhm, der 1973 produzierte tschechische Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel erlangte ebenfalls Kultstatus.

2015 nahm sich Hollywood noch einmal der Aschenputtel Story an, die Walt- Disney-Studios produzierten unter der Regie von Kenneth Branagh eine vielgelobte Neuverfilmung, besetzt mit hochkarätigen Schauspielern.

Unter den zahlreichen Opern-Bearbeitungen des Aschenputtel Stoffes wie beispielsweise der frühen Vertonung von 1759 durch Jean-Louis Laruette Cendrillon, bis zu Cinderella von Peter Maxwell Davies im Jahre 1980, ist zweifellos Gioacchino Rossinis komische Oper in zwei Akten die bedeutendste und populärste Adaption.

Gioacchino Rossini in Paris © IOCO

Gioacchino Rossini in Paris © IOCO

Gioacchino Rossini ( 1792-1868), einer der produktivsten und flexibelsten Komponisten des italienischen Belcanto und unangefochtener Meister der Opera buffa, erlangte bereits im Alter von 24 Jahren Weltruhm mit einem seiner Meisterwerke, dem Barbier von Sevilla, der ein Jahr vor Cenerentola uraufgeführt wurde. Rossini schuf innerhalb von 19 Jahren 39 Opern, die in ganz Europa gefeiert wurden und führte die Gattung der Opera buffa im 19. Jahrhundert zugleich zum Höhe- und Endpunkt, bevor die Musikdramatiker Wagner und Verdi die führende Rolle in der Opernwelt übernahmen. Ab 1829 zog er sich vom Opernschaffen weitgehend zurück, widmete sich der Lehrtätigkeit sowie auch seiner vielgerühmten Kochleidenschaft und komponierte nur noch vereinzelt Kammermusik.

La Cenerentola ossia la bontà in trionfo, Aschenputtel oder der Triumph der Herzensgüte, wie der komplette Titel lautet, wurde in 24 Tagen komponiert und 1817 in Rom uraufgeführt, die Komposition basiert auf dem Libretto von Jacopo Ferretti nach der Märchenfassung von Charles Perrault. Die Oper verzichtet gegenüber dem Märchen auf Magisches und Mystisches und stellt das Element des Komischen in den Vordergrund. Die gute Fee wird beispielsweise durch den Pädagogen Alidoro ersetzt, es gibt auch keinen Kürbis, der sich in eine Kutsche verwandelt, und der alles entscheidende Ballschuh wird bei Rossini in einen Armreif getauscht, in der Mannheimer Produktion wird er dann allerdings doch wieder zum Schuh…

Nationaltheater Mannheim / La Cenerentola - hier :  Clorinda, Aschenputttel und Tisbe © Hans Joerg Michel

Nationaltheater Mannheim / La Cenerentola – hier : Clorinda, Aschenputttel und Tisbe © Hans Joerg Michel

Die Inszenierung von Cordula Däuper besticht durch eine perfekt ausgefeilte Personenführung, angereichert mit reichlich Comedy und Slapstic und setzt auf herrlich ironisch-groteske Überzeichnung der Figuren im Stil der Commedia dell’ arte. Däuper überrascht mit einer an Walt Disney orientierten Ästhetik, und zitiert beispielsweise das berühmte Schloss aus dem Cinderella Film, für welches Neuschwanstein Pate stand. Nicht Deutung, sondern lustvolle Unterhaltung steht im Vordergrund. Zauber- und Märchen-Requisiten kommen an passenden Stellen zum Einsatz, wo sie für jene magischen Momente sorgen, die vor allem bei den jüngeren Zuschauern für hörbares Vergnügen sorgen: eine fliegende prunkvolle blaue Kutsche mit Zauberpferd, ein Goldesel, ein großer roter Damenschuh oder ein hinreißendes weißes Ballkleid, das vom Himmel direkt in Aschenputtels Arme herabschwebt oder riesige gemalte Tauben, die in die Wolken flattern.

Die Sänger- Darsteller agieren virtuos, mit ausgelassener Spielfreude und atemberaubendem Tempo, scheinen selbst in den Sog der Rossini-Musik zu geraten, in welchen sie das amüsierte Publikum gekonnt mit hineinziehen. Während der Ouvertüre sieht man ein überdimensionales Buch, dessen Seiten von Cenerentola und dem „Spiritus rector“ Alidoro aufgeschlagen werden. Eine große, verzierte Texttafel als unverzichtbarer Bestandteil des Bühnenbildes liefert nicht nur den laufenden Text in Deutsch-, gesungen wird in italienischer Sprache-, sondern kommentiert auch in witziger Weise das Bühnengeschehen, die Geschichte kann also beginnen:

Nationaltheater Mannheim / La Cenerentola - hier: Joshua Whitener, Valentin Anikin, Herrenchor des NTM © Hans Joerg Michel

Nationaltheater Mannheim / La Cenerentola – hier: Joshua Whitener, Valentin Anikin, Herrenchor des NTM © Hans Joerg Michel

Die Schwestern Clorinda und Tisbe, zwei zickige Gören, hausen zwischen herumliegenden Holzbrettern und einem herabgefallenen Kronleuchter im abbruchreifen Hause ihres überschuldeten Vaters Don Magnifico (Bühne: Ralph Ziegler) und streiten sich um die Vorzüge ihrer Schönheit und Begabung. Sie haben angesagte Frisuren, schrillen Kopfschmuck und tragen opulente quietschbunt- aufgeblähte Ballkleider (Kostüme: Sophie du Vinage), jederzeit abrufbereit für den potenziellen Prinzen, der sie vom Fleck weg heiratet. Ihre Stiefschwester Cenerentola alias Angelina hingegen, mit üppiger Blondmähne, in Fetzen gewandet, wird als Dienstmagd gehalten und übel gemobbt.

Don Magnifico, ein abgehängter trotteliger Adliger in Unterwäsche und Krawatte, träumt von einem Goldesel, der ihn vor der drohenden Insolvenz rettet und prompt steigt ein Esel aus der Versenkung hinauf in den Bühnenhimmel, aus dessen Hinterteil Goldstücke herabfallen und die Wohnstube überfluten. Schon kündigt sich die Erfüllung des Glückstraumes der sozial Entrechteten an, denn der Prinz des Landes, Don Ramiro, sucht eilig eine Frau und lädt alle Schönen auf einen Ball in sein Schloss. Die Schwestern sind absolut siegessicher, auserwählt zu werden, auch der Vater wähnt sich am Ziel seiner Wünsche. Zuvor aber will der junge Prinz mit Goldkrone auf dem blondgelockten Haupt noch testen, ob die künftige Gefährtin nicht nur Schönheit, sondern auch Herzensbildung besitzt und er nicht nur wegen seines Ranges, sondern um seiner selbst Willen geliebt wird. Also tauscht er mit seinem Diener Dandini die Kleider und den Status und begibt sich in das Haus von Don Magnifico. Dandini ist ein cooler Machotyp mit hippem hochfrisiertem Hairstyling und genießt die Freiheiten, die ihm der Rollentausch erlaubt. Im Hause von Don Magnifico trifft der Prinz in seiner Verkleidung auf die Dienstmagd Aschenputtel und die beiden verlieben sich auf der Stelle. Clorinda und Tisbe machen sich zum Ball bereit, verleugnen aber Aschenputtel und verbieten ihr vehement, sie zu begleiten. Der kluge Strippenzieher Alidoro, ein Intellektueller mit Strickmütze, verspricht ihr zu helfen.

Im Palast des Prinzen angekommen, wird Don Magnifico zugleich zum königlichen Weineinschenker ernannt, da er sich bereits durch den Weinkeller des Prinzen gezecht hat und sein Amt – schwer angeheitert- auf einem überdimensionalen Fass sitzend, fröhlich ausübt. Die beiden Schwestern umwerben heftig den Prinzen alias Dandini, da erscheint auf dem Fest eine unbekannte verschleierte Schönheit in einem traumhaften Ballkleid, deren Ähnlichkeit mit Aschenputtel alle verblüfft und für heillose Verwirrung sorgt.

Der vermeintliche Prinz umwirbt die unbekannte Schöne, diese bekennt jedoch, bereits einen anderen zu lieben. Als Ramiro, der die Situation belauscht hat, ihr einen Heiratsantrag macht, lehnt sie ab. Sie überreicht ihm ihren roten Schuh, und fordert ihn auf, sie zu suchen. Aschenputtel wagt hier den Schritt aus Unterdrückung und Abhängigkeit, der ihr den sozialen Aufstieg ermöglicht kann und sie zur selbstbestimmten, liebenden Frau reifen lässt. Dandini und Ramiro schlüpfen nun wieder in ihre wahren Identitäten, die anderen Familienmitglieder müssen zu ihrem Ärger feststellen, leider die Falschen umworben zu haben.

Der echte Prinz macht sich in einer prunkvollen blauen Pferdekutsche auf, seine Angebetete zu suchen, die Kutsche samt Pferd erhebt sich daraufhin wie von Zauberhand geführt in die Lüfte und entschwebt.

Nationaltheater Mannheim / La Cenerentola - hier :  die Hochzeit  Ensemble © Hans Joerg Michel

Nationaltheater Mannheim / La Cenerentola – hier : die Hochzeit  Ensemble © Hans Joerg Michel

Ein Gewittersturm bricht herein, infolgedessen die Zauberkutsche aus der Flugbahn geraten ist, der Prinz und Alidoro flüchten sich ins Haus von Don Magnifico, um Schutz zu suchen. Dort erkennt Ramiro sofort Aschenputtel wieder und steckt ihr den zweiten roten Schuh an den Fuß. Nun wird Hochzeit gefeiert, das Brautpaar darf – siehe FOTO oben – lilafarben umstrahlt- (Licht: Christian Wurmbach), gefeiert vom Volk, in das rosafarbene Walt Disney Schloss einziehen. Die neidische Verwandtschaft- in schwarzer Trauerkleidung und Sonnenbrille- scheint zunächst dazu verdammt zu sein, den Glanz des Traumpaares nicht nur zu bewundern, sondern auch dafür zu sorgen, dass dieser nicht verblasst. Zähneknirschend polieren und putzen sie nun an der Fassade von Aschenputtels neuer prachtvoller Behausung.

Aber die frisch Vermählte in ihrem Glück, verzichtet auf Rache und verzeiht großmütig ihrem Vater und den Stiefschwestern. Nun gibt es für alle ein rauschendes Happy End und wenn sie nicht gestorben sind …, dann sehen wir sie in der nächsten Spielzeit wieder.

Das Nationaltheater Orchester im erhöhten Graben entfaltet unter seinem Dirigenten Matthew Toogood einen federnden, transparenten und biegsamen Rossini Sound, mit bestechender rhythmischer Präzision, mitreißenden, aber immer kontrollierten Tempi und rauschhaften Steigerungen. Toogood bringt den Farbenreichtum der Rossinischen Partitur zum Blühen, vertraut der üppigen Melodik und zelebriert beglückend schwebende Koloraturen. Er setzt auf wohl dosierte Effekte, und dimmt, wenn nötig, das Orchester zugunsten der Solisten auf das entsprechende Klangniveau. Kleine Unstimmigkeiten zwischen Bühne und Graben sind zu verzeihen.

Als hübsches zierliches Blondpüppchen berührt Sofia Koberidze in der Rolle des Aschenputtel mit innigem Schmelz und glasklaren, akkuraten Koloraturen. Sie vermittelt glaubhaft die Entwicklung vom unscheinbaren Mauerblümchen zur gütigen selbstbewussten Frau.

Ludovica Bello als schlaksige hochgewachsene Tisbe ist eine Intrigantin wie aus dem Bilderbuch, mit ausdrucksstarker Mimik und Körpersprache, ihr flexibler Mezzo funkelt mühelos in allen Lagen. Ihre Schwester Clorinda als quirlige, kichernde Zicke mit albernem ausuferndem Kopfschmuck wird von Ji Yoon mit hauchzarten Silbertönen ausgestattet. Die anspruchsvolle Partie des Prinzen ist bei Christopher Diffey bestens aufgehoben, sein angenehm timbrierter lyrischer Tenor schwingt sich in höchste Höhen, die Koloraturen perlen fast immer locker und klar.

Joachim Goltz zieht als Vater Don Magnifico alle Register seines komödiantischen Talents. Der vielseitige Bariton überzeugt einmal mehr sowohl mit kraftvollen heldischen Ausbrüchen als auch mit spielerischer Leichtigkeit. Die meisten Lacher erntet Ilya Lapich in der Rolle des Dieners Dandini, er beherrscht nicht nur alle Tanzstile von barock bis Luftgitarre, sondern amüsiert auch als buffoneske Figur par excellence mit edlem, weichen Bariton. Der Lehrmeister des Prinzen, Alidoro, wird von Dominic Barberi mit satten Basstiefen überzeugend ausgestattet. Der Herrenchor unter der Leitung von Dani Juris lässt auch diesmal keine Wünsche offen.

Nach dieser umjubelten Vorstellung im ausverkauften Opernhaus am Silvester-Vorabend, blickt man mit Spannung auf weitere Sternstunden am Nationaltheater Mannheim im neuen Jahr 2019!

La Cenerentola:  Zur Zeit keine weiteren Termine am Nationaltheater Mannheim

—| IOCO Kritik Nationaltheater Mannheim |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan November und Dezember 2018

Oktober 18, 2018 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Oper und Ballett am Rhein im November und Dezember 2018


Fr 02.11. – 18.00 Uhr
Theater Duisburg
Opernfoyer
Opernwerkstatt zur Premiere von „Otello“

Im Gespräch mit Ensemblemitgliedern gibt Chefdramaturgin Hella Bartnig Einblick in die Produktion und die Gelegenheit zum Probenbesuch. Der Eintritt ist frei.


Sa 03.11. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Wiederaufnahme: „La Cenerentola“
Gioacchino Rossinis charmante Version des Märchens vom Aschenputtel besticht durch ihre temperamentvolle Musik und überbordende Lebensfreude. Der Opernmagier Jean-Pierre Ponnelle hat ihr mit seiner witzigen und eleganten Inszenierung ein unsterbliches Denkmal gesetzt.


So 04.11. – 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Rangfoyer
Symphoniker im Foyer:
Aus Böhmen, Ungarn und England

Dem 2. Klavierquintett A-Dur op. 81 von Antonin Dvo?ák, – einem Highlight der Kammermusik – stellen Solisten der Düsseldorfer Symphoniker Ernst von Dohnányis Serenade op. 10 gegenüber, ein Streichtrio voller Spielfreude und Fantasie. Anna Harvey, die neue Mezzosopranistin im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein, unternimmt mit „Three Songs“ von Frank Bridge einen Ausflug nach England.


Do 15.11. – 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE: „Otello“ von Giuseppe Verdi

In einer hochkonzentrierten, abstrakten Bildsprache schärft der vielfach ausge­zeichnete Theaterregisseur Michael Thalheimer den Blick für die Psychologie, Emotionalität und Körperlichkeit der Figuren und setzt das Eifersuchtsdrama unter geradezu atemlose Spannung. Große Erfolge feierte seine Inszenierung bereits in Antwerpen, Gent und Düsseldorf. Mit neuer Sängerbesetzung feiert sie Premiere in Duisburg.


Sa 17.11. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:
„Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Oper über den Frauenverführer, Herzensbrecher, Womanizer. Wer ihm begegnet, wittert Gefahr, doch auch die verführerische Chance, sich von Konventionen zu befreien und Neues zu wagen. Die Inszenierung von Karoline Gruber unter der musikalischen Leitung von Antonino Fogliani.


Sa 17.11. – 18.00 Uhr
Theater Duisburg
Sternstunden der Oper: DRK-Gala 2018

Benefiz-Gala zu Gunsten des Deutschen Roten Kreuzes in Duisburg mit Solisten der Deutschen Oper am Rhein, dem Kinderchor am Rhein und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Lukas Beikircher.


Fr 23.11. – 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE: Ballett am Rhein – b.37:
Robert Binet: „New World“ / Natalia Horecna: „The Way Ever Lasting“ / Remus ?uchean?: „Fantaisies“

Drei Uraufführungen bestimmen das Programm b.37: Robert Binet gehört zu den  meistumworbenen Nachwuchstalenten der Szene. Zu Musik von Nico Muhly verbindet er in „New World“ Geschichten über die Entstehung des Universums mit unserer Realität. Nach ihrem beeindruckenden Düsseldorf-Debut mit „Wounded Angel“ vor zwei Jahren geht es Natalia Horecna in „The Way Ever Lasting“ um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, Falsch und Richtig. Remus ?uchean? sieht in den „Fantaisies“ zu Martin?s 6. Sinfonie einen sommernächtlichen Traum voller phantastischer Wesen und Dunkelheiten. Jean-Michaël Lavoie dirigiert die Düsseldorfer Symphoniker.


Di 27.11. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:
„Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges“

Bilderrausch und Bühnenzauber: Nach ihrem Welterfolg mit Mozarts „Zauberflöte“ ist die zweite Opernproduktion der britischen Theatergruppe „1927“ wieder in Düsseldorf zu sehen: In Igor Stravinskys Ballett „Petruschka“ und Maurice Ravels Kurzoper „L’Enfant et les Sortilèges“ verschmelzen Bühnenaktion, Akrobatik und handgezeichnete Animationen mit den Gesangs- und Orchesterstimmen.


Fr 30.11. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: „Hänsel und Gretel“
Die Märchenoper für die Weihnachtszeit!


Di 04.12. – 18.00 Uhr
Theater Duisburg
Opernwerkstatt zur Premiere „Die Fledermaus“
Im Gespräch mit dem Regieteam gibt Chefdramaturgin Hella Bartnig Einblick in die Operettenproduktion und Gelegenheit zum Probenbesuch. Der Eintritt ist frei.


Sa 08.12. – 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE: „Die Fledermaus“ von Johann Strauß (Sohn)
„Die Fledermaus“, das Glanzstück der Operette, neu inszeniert von Axel Köhler. Mit einem Bühnenbild und Kostümen von Frank Philipp Schlößmann, musikalisch geleitet von Benjamin Reiners.


So 09.12. – 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Uni goes Opera
Die schönsten Liebesszenen der Opernliteratur, präsentiert von Orchester und Chor der Heinrich-Heine-Universität sowie Solisten der Deutschen Oper am Rhein.


Di 11.12. – 19.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Weihnachten mit Freunden
Konzert für den Freundeskreis und alle Opernfreunde mit Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern.


Do 13.12. – 18.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Rangfoyer
Opernwerkstatt zur Premiere von „Maria Stuarda“
Dramaturgin Anna Grundmeier spricht mit Ensemblemitgliedern über die Produktion und lädt zum Probenbesuch ein. Der Eintritt ist frei.


Fr 14.12. – 18.00 Uhr
Theater Duisburg
Wiederaufnahme: „Hänsel und Gretel“
Die Märchenoper für die Vorweihnachtszeit!


So 16.12. – 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Weihnachten in Lied und Wort

Die Matinee mit Liedern und Texten zur Weihnachtszeit ist beim Publikum inzwischen so beliebt, dass sie vom Foyer in den großen Zuschauersaal umzieht. Solisten der Deutschen Oper am Rhein präsentieren ein stimmungsvolles Liedprogramm, Operndirektor Stephen Harrison begleitet sie am Flügel. Die Texte interpretiert der bekannte Schauspieler Stefan Wilkening.


Mi 19.12. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE: „Maria Stuarda“ von Gaetano Donizetti

Das dramatische Kräftemessen zweier Königinnen, die sich im wirklichen Leben nie begegnet sind: Adela Zaharia ist die schottische Königin Maria Stuarda, der Maria Kataeva als Elisabetta I. gegenüber steht. Die Inszenierung von Guy Joosten wird von Antonino Fogliani musikalisch geleitet.


Mo 31.12. – 19.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Silvestergala mit dem Ballett am Rhein

Silvester wird im Opernhaus getanzt: Eigens für diesen besonderen Abend haben die beiden Direktoren des Balletts am Rhein, Martin Schläpfer und Remus ?uchean?, ein Programm aus Klassikern der Compagnie sowie zwei Miniaturen, die noch nie im Opernhaus Düsseldorf zu sehen waren, zusammengestellt: Martin Schläpfers Wien-Ballett „Marsch, Walzer, Polka“ sowie Jerome Robbins’ „The Concert“ aus den 1950er Jahren – eines der witzigsten Stücke der Tanzgeschichte – treffen auf den romantischen Pas de deux „Romanze“ und das Trio „Mönche und Nonne“. Christoph Altstaedt kehrt ans Pult der Düsseldorfer Symphoniker zurück, am Klavier ist der junge israelische Pianist Matan Porat zu erleben.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Frankfurt, Papageno Musiktheater, Programm: August 2018 und Mehr

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Papageno Musiktheatheater

Papageno Musiktheater Foto: © Papageno Musiktheater

Papageno Musiktheater Foto: © Papageno Musiktheater

August 2018


Abendprogramm

Krimis in der Opernwelt – „Sugar – manche mögen’s heiß“ – Die Fledermaus

Ab dem 25.08. widmet das Papageno Musiktheater eine eigene Produktion den berühmtesten Kriminalfällen der Opernwelt. Liebe, Eifersucht, Rache und Mord sind Themen, die in einer Vielzahl bedeutender Opern anzutreffen sind. Der Abend setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Im ersten Teil führt Kammersängerin June Card gemeinsam mit Opernsängern durch die zwielichtige Welt der „Opernkrimis“ und präsentiert die schönsten Arien und Duette. Im zweiten Teil zeigt das Ensemble des Papageno Musiktheaters die musikalische Tragödie Der Bajazzo als Opernschauspiel. Prinzipal Hans-Dieter Maienschein übernimmt dabei die Rolle des Canio.

Die Fledermaus zeigen wir ab dem 22. September 2018 wieder in gewohnter Form in vertrauter Umgebung. Und auch diesmal sind wieder begabte Sängerinnen und Sänger des Papageno-Ensembles mit dabei. Darunter Fabienne Grüning, Anja Stader, Cornelia Haslbauer, Burkhard Solle und viele mehr. Hans-Dieter Maienschein verkörpert erneut den (stets leicht beschwipsten) Gerichtsdiener Frosch.

> Krimis in der Opernwelt am 25.08., 01.09., 15.09., 13.10. und 20.10.

> Sugar – manche mögen’s heiß am 08.09. und 06.10.

> Die Fledermaus am 22.09., 29.09., 10.11. sowie am 29. und 31. Dezember (Silvestervorstellung)


Kinderprogramm

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer  – Cinderella (Aschenputtel)

Die Insel Lummerland wird für ihre Bewohner zu klein. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer machen sich in der Lokomotive Emma auf den Weg, um Abhilfe zu schaffen. Der Wind verweht die Freunde zunächst ins ferne China. Dort erzählt man ihnen die traurige Geschichte von der Entführung der kleinen Prinzessin Li Si durch die Piratenbande „Die Wilde 13“. Natürlich versprechen die beiden Abenteurer dem Kaiser, seine Tochter zu befreien, die in der Stadt der tausend Drachen von Frau Mahlzahn gefangen gehalten wird…

Cinderella muss für ihre Stiefmutter Signora Magnifica und deren gehässige Töchter Tisbe und Clorinde tagein, tagaus als Dienstmagd schuften. Dennoch bewahrt sie sich ihre Anmut, Fröhlichkeit und ihre Träume von einem Königssohn und einem glücklichen Leben. Mit Hilfe des Wunderers Alidoro, der einmal als bescheidener Bettler und dann auch als weiser Lehrer erscheint, geht für Cinderella ein Traum in Erfüllung: Ein weißes Pferdchen bringt sie in einer Kutsche auf das Schloss des Prinzen Ramiro. Dort findet ein Ball statt, auf dem Ramiro das schönste Mädchen zu seiner Braut wählen will. Um die Mädchen ganz genau zu prüfen, schlüpft er in die Rolle seines Dieners Dandini. Dieser wiederum muss sich als Prinz ausgeben.

 

> Jim Knopf am 24., 25., 26. und 31. August, 01., 02., 16., 21., 22. und 30. September

> Cinderella (Aschenputtel) am 7., 8., 9., 14., 15., 23., 28. und 29. September

—| Pressemeldung Papageno Musiktheater Frankfurt |—

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Spielplan September / Oktober 2018 

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

September / Oktober 2018

Theaterfest

Am Samstag, 15. September 2018, ab 15.00 Uhr, Opernhaus/Schauspielhaus/Werkhaus

Zu Beginn der neuen Spielzeit feiern wir das traditionelle Theaterfest. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit öffentlichen Proben, Blicken hinter die Kulissen, Autogrammstunde, Requisiten- und Kostümverkauf und vielem mehr.
Ob Groß, ob Klein, ob Theaterkenner oder Theaterentdecker – an diesem Tag steht das NTM allen Neugierigen offen. Der Eintritt ist frei.


Premieren im September


Premieren Schauspielhaus

• Volksfest (UA)
Theaterparcours von und mit dem Mannheimer Stadtensemble

Uraufführung am Freitag, 28. September 2018, 16.00 Uhr, Theatervorplatz
Weitere Vorstellungen am 29. und 30. September sowie am 3., 4., 5., 6. und 7. Oktober 2018
Einlass alle 15 Minuten von 16.00 bis 21.00 Uhr

Wofür steht eigentlich das Wort »Nation« in »Nationaltheater«? Wer ist damit gemeint, und wer fühlt sich tatsächlich davon angesprochen? Bedarf es dieses Begriffs heute noch, der historisch Zusammengehörigkeit zum Ausdruck bringen und Verbindung stiften sollte?
Zusammengehörigkeit entsteht durch gemeinsame Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen. Wenn es etwas gibt, woran sich fast alle Mannheimerinnen und Mannheimer erinnern, dann ist es die »Mannheimer Mess«, das größte Volksfest der Region. Ursprünglich zur Feier der Stadt- gründung ins Leben gerufen, hat sie ihren festen Platz in den Kindheitserinnerungen der meisten Bewohner und damit auch in der kollektiven Erinnerung dieser Stadt.
Mit »Volksfest«, einer Jahrmarkts-Performance auf dem Theatervorplatz für jeweils eine Zuschauerin oder einen Zuschauer, spürt das neu gegründete Mannheimer Stadtensemble kollektiven Erinnerungen nach und fragt nach möglichen Bedeutungen des Begriffs »Nation« für eine Stadt wie Mannheim, für die das Miteinander vieler »Nationen« charakteristisch und selbstverständlich ist.

Regie Beata Anna Schmutz Recherche & Texte Stefan Hornbach Bühne & Kostüme Schroeder Rauch Video Karolin Serafin Dramaturgie Lea Langenfelder
Mit dem Mannheimer Stadtensemble

• 21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden
Videoinstallation von Mats Staub

Vernissage am Freitag, 28. September 2018, 18.00 Uhr, Unteres Foyer
Ausstellung vom 28. September bis 28. Oktober 2018
Täglich geöffnet ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Zutritt mit gültiger Theatereintrittskarte.
Öffnung jeweils mit Kassenöffnung.

Frau Zirkelbach feierte 1939 ihren 21. Geburtstag, Herr Demirel 1977, Frau Farioli 2001. In welchem Jahr sind Sie 21 geworden? Was hat sich in diesem Jahr ereignet? Und wie sind Sie erwachsen geworden?
Für sein Langzeitprojekt »21« spricht der Schweizer Künstler Mats Staub mit Menschen verschiedenen Alters über diese Fragen und zeichnet ihre Erzählungen auf Tonband auf. Nach drei Monaten besucht er die Protagonisten erneut: Während er ihnen die verdichteten Tonaufnahmen vorspielt, filmt er die Reaktionen in ihren Gesichtern. Sie reichen von Schmunzeln über Weinen, Gesten des Stolzes bis zum sichtbaren Nachsinnen. Als Videoinstallation porträtiert »21« die Erzählenden als Hörende ihrer eigenen Erinnerung.
Anlässlich der Eröffnung der Spielzeit 2018/19 ist diese beständig wachsende Sammlung von Videoporträts erstmals in Mannheim zu sehen – erweitert um Erinnerungen von Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern.

Eine Kooperation mit dem Kunstfest Weimar. Mit freundlicher Unterstützung durch Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung.
Die Mannheimer Fassung wird unterstützt von der GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH.

Idee, Konzept & Leitung Mats Staub Szenografie Monika Schori Kamera Matthias Stickel / Benno Seidel / Sifiso Khanyile Ton Andrea Brunner / Mandla Nkuna Technik Hanno Sons
Produktion zwischen_produktionen

• Die Räuber
Friedrich Schiller

Premiere am Freitag, 28. September 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 30. September sowie am 7., 12. und 18. Oktober 2018

1781 schreibt der junge Schiller ein vor Dramatik, Gefühlen und Freiheitsdrang berstendes Stück über den Konflikt zweier ungleicher Brüder. Franz und Karl Moor wollen sich für das ihnen vermeintlich zugefügte Unrecht an der Welt rächen – natürlich mit Gewalt, die alle Übrigen mit in den Abgrund reißt. In Schillers Erstling wird eines der ältesten Motive der Weltliteratur aktiviert: das der verfeindeten Brüder. Aber auch die »Räuberpistole«, der Widerstand gegen die absoluten Herrscher, die »gerechte Gewalt« sind starke, bis heute aktuelle Themen. Schillers Drama ist seit seiner Uraufführung 1782 mit dem Nationaltheater Mannheim verbunden wie kein anderes Stück. Zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 und zum Beginn der neuen Schauspielintendanz stellt sich Mannheims künftiger Hausregisseur Christian Weise dem großen Klassiker. Schillers gefühlsgewaltiges und zorniges Idealisten-Drama dient ihm als Vorlage für eine Inszenierung, die Mythen unserer westlichen Kultur befragt. Was ist unsere Vorstellung einer »Leitkultur«? Und was tragen »Die Räuber« dazu bei? In einer Mischung aus Show, Performance und Pop, die sich aller dem Theater zur Verfügung stehenden Mittel bedient, spürt Christian Weise den Räubern in uns nach.
Nach Inszenierungen u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin und am Staatstheater Stuttgart stellt Christian Weise sich mit »Die Räuber« als neuer Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim vor.

Regie Christian Weise Bühne & Kostüme Jana Findeklee / Joki Tewes Musik Falk Effenberger
Licht Nicole Berry Dramaturgie Annabelle Leschke
Mit Almut Henkel (Graf von Moor), Nicolas Fethi Türksever (Karl Moor), Christoph Bornmüller (Franz Moor), Sarah Zastrau (Amalia), Maria Munkert (Spiegelberg), Arash Nayebbandi (Schweizer), Nancy Mensah-Offei (Razmann), Patrick Schnicke (Hermann), Falk Effenberger (Musiker)

• Mitwisser (DE)
von Enis Maci

Deutsche Erstaufführung am Samstag, 29. September 2018, 17.00 Uhr, Studio Werkhaus
Weitere Vorstellungen am 4., 6., 12. und 21. Oktober 2018

Drei Verbrechen stehen im Zentrum von Enis Macis poetischer Kartografie einer verrohenden Welt: In Port St. Lucie, einem amerikanischen Albtraum aus Altenheimen und Golfplätzen am Rand der Sümpfe, gerät die Party des Teenagers Taylor Hadley im Haus seiner verreisten Eltern außer Kontrolle. Am anderen Ende der Welt, im türkischen Koruyaka, wird Nevin Yildirim Opfer eines Verbrechens. Der Täter ist ein Verwandter. Nevin fordert Rache, doch auf die Justiz ist kein Verlass. Wie weit darf sie gehen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Impuls und blindem Affekt? Dinslaken im Ruhrgebiet: Arbeit ist rar und außer Fußball eint die Menschen wenig. Zwischen stillgelegten Kohlezechen wuchern Unkraut und Parallelgesellschaften. Hier entschließt sich Nils Donath zum denkbar radikalsten Bruch mit der westlichen Kultur.
Enis Maci, in dieser Spielzeit Hausautorin am Nationaltheater Mannheim, beschreibt mit sprachlicher Wucht das Ungeheure neben dem Alltäglichen. Sie richtet den Blick auf den Nährboden der Gewalt: die Mitwisser. Der Regisseur Nick Hartnagel inszenierte u. a. am Schauspiel Hannover und war mit zwei Uraufführungen beim Heidelberger Stückemarkt vertreten.

Regie Nick Hartnagel Bühne & Kostüme Yassu Yabara Mitarbeit Kostüme Jana Donis Musik Toben Piel Licht Björn Klaassen Dramaturgie Sascha Hargesheimer

Mit Tala Al-Deen, Sophie Arbeiter, Rocco Brück, Boris Koneczny, Robin Krakowski, Ragna Pitoll

• Der Elefantengeist (UA)
Lukas Bärfuss

Uraufführung am Samstag, 29. September 2018, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 3., 5., 13. und 20. Oktober

Er war der »schwarze Riese« der alten BRD: Helmut Kohl (1930 – 2017). Als Bundeskanzler prägte Kohl 16 lange Jahre die Politik der Bundesrepublik. Der Wegbereiter der Europäischen Union und »Kanzler der Einheit« war auch verstrickt in Spendenaffären und gab mehr als nur ein umstrittenes Ehrenwort. Als Inbegriff deutscher Biederkeit und Weltpolitiker in einem zog Kohl Spott auf sich und beeindruckte zugleich durch seinen Machtinstinkt und sein vermeintliches Elefantengedächtnis. In ihrer ersten gemeinsamen Theaterarbeit gehen der Autor Lukas Bärfuss und die Regisseurin Sandra Strunz der Frage nach, wie Kohl uns in Erinnerung bleiben und welche Bedeutung sein Name für künftige Generationen haben wird. Der Pfälzer wird zum Ausgangspunkt einer Expedition in eine versunken anmutende Zeit. Für seine Theaterstücke und Romane wurde Lukas Bärfuss vielfach ausgezeichnet. Er gilt als eine der wichtigsten Stimmen der europäischen Gegenwartsliteratur. Mit »Der Elefantengeist« schreibt Bärfuss erstmals ein neues Stück für das Nationaltheater Mannheim. Sandra Strunz inszenierte u. a. am Staatsschauspiel Dresden und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Regie Sandra Strunz Bühne & Kostüme Sabine Kohlstedt (Gast) Musik Rainer Süßmilch / Karsten Süßmilch Licht Wolfgang Schüle Dramaturgie Kerstin Grübmeyer

Mit László Branko Breiding (Dr. László), Matthias Breitenbach (Dr. Matthias), Johanna Eiworth (Johanna), Eddie Irle (Dr. Eddie), Jacques Malan (Dr. Jacques), Viktoria Miknevich (Dr. Viktoria), Martin Weigel (Dr. Martin)


Schauspiel Extra – Neue Reihe


• Dramatik der Wirklichkeit
Autorenmatinée mit Lukas Bärfuss und Enis Maci
Am Sonntag, 30. September 2018, 11.00 Uhr, Theatercafé
Wie verhält sich der Theatertext zur Wirklichkeit? Zum Auftakt einer neuen Reihe am NTM über das Verhältnis von Kunst und Realität diskutieren der Schweizer Romanautor und Dramatiker Lukas Bärfuss und die neue Hausautorin Enis Maci.
Moderation Fabian Burstein


Wiederaufnahmen im September


Oper

• Don Giovanni
Wolfgang Amadeus Mozart
Wiederaufnahme am Sonntag, 16. September 2018, 18.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 22., 27. September sowie am 6. und 14. Oktober 2018

• Aschenputtel (La Cenerentola)
Gioacchino Rossini
Wiederaufnahme am Freitag, 21. September 2018, 19.30 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 30. September sowie am 19. und 26. Oktober 2018

• Werther
Jules Massenet
Wiederaufnahme am Sonntag, 23. September 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 29. September sowie am 13. und 21. Oktober 2018

• Rigoletto
Giuseppe Verdi
Wiederaufnahme am Freitag, 28. September 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 3., 12. und 31. Oktober 2018


Junges NTM


• FrierSchlotterSchwitz
Barbara Fuchs 3+
Wiederaufnahme am Sonntag, 30. September 2018, 11.00 Uhr, Studio Feuerwache
Weitere Vorstellungen am 1. und 2. Oktober 2018
Weitere Veranstaltungen im September

• Begegnung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters mit Samuel Koch
Am Mittwoch, 19. September 2018, 20.00 Uhr, Theatercafé

• Theater-Sneak
Am Dienstag, 25 September 2018, 19.00 Uhr, Unteres Foyer


Premieren im Oktober


Premiere Junges NTM

• Utopie – Eine Recherche über die Zukunft
14+
Premiere am Sonntag, 7. Oktober 2018, 16.30 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 4., 9., 10. und 11. Oktober 2018

Ein musikalisches Werk. Vier Generationen. Eine Bühne. Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Und wie prägt die Vergangenheit die Erwartungen an sie?
Ausgehend von der Komposition »Utp_«, die von Alva Noto und Ryuichi Sakamoto zusammen mit dem Ensemble Modern im Jahr 2007 geschaffen und der Stadt Mannheim zum 400. Jubiläum geschenkt wurde, befragen Ulrike Stöck und ihr Team in der Produktion »Utopie – Eine Recherche über die Zukunft« unsere Stadt und unsere Welt. Sie entwerfen eine Weltanschauung jenseits von realistischen Sachlagen. Eine Utopie eben.
Auf der Bühne stehen ein Kind, zwei Schauspieler unterschiedlichen Alters und eine Person in der nachberuflichen Lebensphase. Gemeinsam beleben sie die elektronische Komposition mit ihren Geschichten und Perspektiven. Sie tanzen, besetzen und bebildern und lassen einen gemeinsamen Zukunftsraum entstehen. Einen Zukunftsraum, in dem alles möglich ist.

Regie Ulrike Stöck Licht Fred Pommerehn Choreografie Konstantin Achmed Bürger Dramaturgie Lisa Zehetner Kunst & Vermittlung Sarah Modeß / Julia Waibel
Mit Manuela Albu-Schreyer, Patricija Katica Bronic, Emily Corbett, Alma Heiden, Brigitte Radtke, Uwe Topmann


Premieren Schauspiel


• Judas
Monolog von Lot Vekemans
Deutsch von Eva Pieper und Christine Bais

Premiere am Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 14., 19. und 23. Oktober 2018

»Denn dieser sollte ihn verraten: einer der zwölf«, heißt es über Judas, den Mann, der als Verräter von Jesus Christus zu trauriger Berühmtheit gelangen sollte. Aber kennen wir die ganze Wahrheit? Vielleicht ließe sich die Geschichte auch anders erzählen, als Dienst eines Freundes nämlich, der Jesus half, seinen Plan in die Tat umzusetzen: zu sterben und damit unsterblich zu werden. Zwei Freunde und ein Deal – und die angenommene Bestechungsgabe, dreißig Silberlinge.
In Lot Vekemans Monologstück schildert Judas die Ereignisse aus seiner Sicht. Er ist ein Selbstdarsteller, ein moderner Performer, der uns überzeugen möchte. Musste er nicht den Messias verraten, um Gottes Heilsplan durchzusetzen? Denn konnte nicht erst der Opfertod Jesu die Menschheit erlösen? War alles Vorbestimmung oder doch freier Wille oder gar eine Verkettung unglücklicher Zufälle? Lot Vekemans ist eine der wichtigsten Stimmen der niederländischen Gegenwartsdramatik. Ihre Stücke werden auch in Deutschland mit großem Erfolg gespielt.
Regie Philipp Rosendahl Bühne & Kostüme Marina Schutte Musik Thorsten Drücker Licht Damian Chmielarz Dramaturgie Annabelle Leschke
Mit Samuel Koch

• Istanbul
Selen Kara, Torsten Kindermann und Ak?n E. Sipal
Liederabend mit Songs von Sezen Aksu

Premiere am Samstag, 27. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellung am 31. Oktober 2018

Stellen wir uns vor, das Wirtschaftswunder hätte in der Türkei und nicht in Deutschland stattgefunden. Statt der türkischen Gastarbeiter, die nach Deutschland kamen, wären Mannheimerinnen und Mannheimer nach Istanbul ausgewandert, um dort zu arbeiten und zu leben. Wie hätten sie sich zurecht gefunden in einer ihnen fremden Welt? An welche Sitten und Gebräuche hätten sie sich gewöhnen müssen, und hätten sie das überhaupt gewollt? Wäre ihnen das neue Land jemals zur Heimat geworden?
In Szenen auf Deutsch und Songs auf Türkisch erzählt der Liederabend »Istanbul« von Regisseurin Selen Kara und Ak?n Emanuel Sipal, in der Spielzeit 2016/2017 Hausautor am Nationaltheater Mannheim, die Geschichte der Gastarbeiter andersherum: Klaus Gruber, ein Arbeiter aus Mannheim, sucht in Istanbul eine Zukunft für sich und seine Familie. Aber das Ankommen in der Fremde ist gar nicht so einfach. Zum Glück vermögen die wundervoll-traurigen Lieder von Sezen Aksu, der Göttin der türkischen Popmusik, das Heimweh zu lindern.

Übernahme einer Produktion des Schauspielhauses Bochum
Idee & Konzept Selen Kara / Torsten Kindermann Fassung Selen Kara / Ak?n E. Sipal Text Ak?n E. Sipal Regie Selen Kara Musikalische Leitung Torsten Kindermann Bühne Thomas Rupert Kostüme Emir Medic Licht Damian Chmielarz Dramaturgie Monika Gies-Hasmann / Ouldooz Pirniya
Mit Boris Koneczny, Almut Henkel, Viktoria Miknevich, Nicolas Fethi Türksever, Martin Weigel


Premiere Oper


• Die Meistersinger von Nürnberg
Richard Wagner

Premiere am Sonntag, 28. Oktober 2018, 16.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 7. und 18. Oktober sowie 1. und 10. November 2018

Wieder einmal war Richard Wagner in Geldnot geraten. Eine publikumswirksame, komische Oper sollte hier schnelle Abhilfe schaffen: Seine »Meistersinger von Nürnberg« wurden schließlich aber weit mehr als nur komisch. Angesiedelt im altdeutsch-idyllischen Nürnberg des 16. Jahrhunderts, lässt Wagner junge Liebe gegen die Starrheit einer mit allen Mitteln aufrechterhaltenen Tradition antreten. Eva, die Tochter des Goldschmiedemeisters Pogner, hat sich in Walther von Stolzing verliebt. Der jedoch kann sie nur heiraten, wenn er den von Evas Vater ausgeschriebenen Sängerwettstreit gewinnt und mit seinem Preislied die gestrengen Meistersinger überzeugt. Hans Sachs erkennt das Potenzial des jungen Ritters und verhilft ihm – und der »deutschen Kunst« – schließlich zum Erfolg.
Regisseur und Bühnenbildner Nigel Lowery liebt nach eigenen Worten genau diese »deutsche Kunst«, was ihn nicht daran hindert, ihr mit seinem unverkennbar britischen Humor zu Leibe zu rücken. Und ihr zum 150. Jubiläum der Uraufführung, befreit von falschem Pathos, ganz neue Facetten abzugewinnen.

Musikalische Leitung Alexander Soddy Regie, Bühne & Kostüme Nigel Lowery Licht Lothar Baumgarte Dramaturgie Cordula Demattio / Albrecht Puhlmann Chor Dani Juris

Mit Thomas Jesatko (Hans Sachs), Tilmann Unger (Walther von Stolzing), Joachim Goltz (Sixtus Beckmesser), Astrid Kessler (Eva), Christopher Diffey (David) sowie dem Opernchor und dem Extrachor


Festlicher Opernabend


• Don Giovanni
Wolfgang Amadeus Mozart
mit Michael Volle als Don Giovanni und Erwin Schrott als Leporello
Nur am Samstag, 20. Oktober 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus
Stimmgewaltig und dämonisch, dabei aber immer präzise und klug sind Michael Volles Charakterstudien. Auch der uruguayische Bassbariton Erwin Schrott kehrt nach seinem Debüt als Ramphis in »Aida« bereits in dieser Spielzeit ans NTM zurück.
Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank
Musikalische Leitung Alexander Soddy
Musiksalon

• Musiksalon // Klassik
»Blaue Stunde« Werke von Claude Debussy u.a.
Nur am Sonntag, 14. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Oberes Foyer

Der Musiksalon eröffnet die Saison mit einem atmosphärischen Wandelkonzert, das Raum, Licht und Musik zu einem Erlebnis werden lasst. Hier kann man eintauchen in die Welt der Impressionisten Ravel, Debussy und Satie, die auf der Suche nach dem Klang für ein neues
Jahrhundert waren!


NTM // Pop


• Archie Shepp
»Fire Music« – Respect
Nur am Mittwoch, 24. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus

Erstmals führt der 80 jährige Jazzgigant Archie Shepp sein 1965 bei „Impulse!“ erschienenes Album Fire Music in ganzer Länge auf, welches, aufgrund der damals brisanten und expliziten Thematisierung der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung wie dem Vietnamkrieg, zu den kontroversesten und mutigsten Alben seiner langen Karriere zählt.
In Kooperation mit »Enjoy Jazz«

• Dillon
»Kind«
Nur am Samstag, 27. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus
Die Sängerin und Pianistin Dillon ist Vertreterin einer jungen Generation von Künstlerinnen, die mit Talent und Innovationsdrang ein neues musikalisches Feld erschließen. Und so ist auch ihr neues Album ?Kind? ein musikalischer Geniestreich, der ein feines Gewebe aus Pop, Elektronik und Klassik spinnt.
In Kooperation mit »Enjoy Jazz«
Mit Dillon, Band und Orchestermusikern des NTM

Schauspiel Extra – Neue Reihen

• Drei Farben:
Schwarz – Rot – Gold

Der Abend »Schwarz« am Dienstag, 2. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus
Der Abend »Rot« am Sonntag, 14. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus
Der Abend »Gold« am Freitag, 26. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus

Die neue dreiteilige Reihe im Casino Werkhaus ist inspiriert von Krzysztof Kie lowskis Film-Trilogie
»Drei Farben: Blau Weis Rot« und beschäftigt sich mit Fragen wie: Was ist Heimat? Was ist Heimweh? Was ist Patriotismus?
Texte von Hölderlin, Fassbinder, Tucholsky oder Herrndorf offenbaren die emotionale Verbindung mit der Heimat in Abgrenzung zum Nationalismus – oder suchen den Streit mit den Deutschen. Es spielen Ensemblemitglieder des Schauspiels, Musik kommt von Mannheimer local heroes – und zur Performance gibt es Essen in der jeweiligen Farbe des Abends.


Wiederaufnahmen im Oktober


Tanz

• Let’s Beat
Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss

Wiederaufnahme am Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 6., 21. und 28. Oktober

Oper

• Madama Butterfly
Giacomo Puccini

Wiederaufnahme am Sonntag, 7. Oktober 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus

Junges NTM

• Pinocchio
Monster Truck
8+
Wiederaufnahme am Sonntag, 14. Oktober 2018, 16.00 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 15., 18. und 19. Oktober 2018

• Odyssee
Eine Recherche zu Homers Epos von Ulrike Stöck
12+
Wiederaufnahme am Dienstag, 16. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Studio Werkhaus
Weitere Vorstellung am 17. Oktober 2018

• Die Welt ist rund
Manuel Moser
2+
Wiederaufnahme am Dienstag, 23. Oktober 2018, 9.15 Uhr, Studio Feuerwache
Weitere Vorstellung am 24. Oktober 2018

• Die Regeln des Sommers
Hannah Biedermann nach dem Bilderbuch von Shaun Tan
5+
Wiederaufnahme am Donnerstag, 25. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 26. und 27. Oktober 2018

Schauspielhaus

• Kleiner Mann – was nun?
Hans Fallada
Wiederaufnahme am Dienstag, 30. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Veranstaltungen im Oktober

• Café Concert
Beschwingte Musik am Nachmittag
Am Samstag, 6. Oktober 2018, 15.00 Uhr, Oberes Foyer

• Die Meistersinger
Musikalische Einführung mit Elias Corrinth
Am Sonntag, 7. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Theatercafé

• Begegnung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters mit Jelena Kordi?
Moderation: Albrecht Puhlmann
Am Mittwoch, 17. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Theatercafé

• Café Concert
Beschwingte Musik am Nachmittag
Am Samstag, 20. Oktober 2018, 15.00 Uhr, Oberes Foyer

• Öffentliche Probe: Blaubarts Geheimnis
Mit Stephan Thoss und dem Tanzensemble des NTM
Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19.00 Uhr, NTM Tanzhaus Käfertal


Ausblick November


Tanz

• Blaubarts Geheimnis
Tanzstück von Stephan Thoss
Premiere am Samstag, 17. November 2018, Opernhaus

Schauspiel / Junges NTM

• 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens
Musikalisches Familienstück
8+
Premiere am Sonntag, 18. November 2018, Schauspielhaus

Schauspiel

• Der Fluch der Tantaliden
Mythologische Rap-Oper von Dlé
Premiere am Freitag, 30. November 2018, Studio Werkhaus

Junges NTM

• Trollwut (UA)
Wenn Meinungen ansteckend sind
Eine musikalische Lecture-Performance
13+
Premiere im November 2018, Saal Junges NTM

• Im Westen nichts Neues
Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque
13+

 

—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

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