Dortmund, Theater Dortmund, Digital Spielplan , Februar – April 2021

Februar 12, 2021 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Theater Dortmund spielt digital Publikumsvorstellungen ab Mitte April 2021

Das Theater Dortmund rüstet sich für den Tag, an dem es wieder vor Publikum spielen kann. Als möglicher Zeitpunkt wird Mitte April 2021 genannt. Aufgrund der aktuellen Pandemielage und den damit einhergehenden behördlichen Verordnungen und Aufforderungen der Bundesregierung zum Home Office, sieht das Theater Dortmund jedoch bis Ende der Osterferien 2021 keine Möglichkeit des öffentlichen Spielbetriebes.

Deswegen verlegen die Sparten des Theater Dortmund ihre Tätigkeiten bis zur Wiederaufnahme der Publikumsvorstellungen ins Internet. Die Sparten des Opernhauses (Oper, Ballett und Philharmoniker) haben folgenden Digitalspielplan erstellt und neue Formate kreiert. Diese sind unter www.theaterdo.de oder www.theaterdo.de/kalender abrufbar.

Theater Dortmund / OPEN-CLASSES  © Linda Ohligers

Theater Dortmund / OPEN-CLASSES © Linda Ohligers

On Stage – Produktionen und Konzerte.
Klassiker des Theater Dortmund sowie extra neueingespielte Konzerte werden stets samstags um 19.30 Uhr zu sehen sein. Die ersten Highlights werden die Oper TURANDOT von Giacomo Puccini in der Inszenierung von Tomo Sugao und dem Tenorstar Andrea Shin, Xin Peng Wangs Ballettklassiker DER TRAUM DER ROTEN KAMMER und von den Philharmonikern das 2. Wiener Klassik Konzert mit dem Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel sein.

Backstage – Hintergründe und Interviews.
Stets zwei Mal pro Monat immer freitags um 19 Uhr steht das neue Format Backstage auf dem Programm. Pressechef Alexander Kalouti berichtet aus und befragt Personen über das zuweilen recht absurde Leben im Theater. So unterhält er sich am 26.2.2021 mit Tobias Ehinger, dem Geschäftsführenden Direktor des Theater Dortmund, und dem Journalisten und Autor Holger Noltze ebenso über die zaghaften Lobbyversuche der deutschen Theaterlandschaft in Corona-Zeiten, wie das unaufhaltsame Abschalten von Kultursendungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Am 12.3.2021 folgt ein Gespräch mit dem Dortmunder Stadtdirektor und Kulturdezernenten Jörg Stüdemann darüber, ob „politisches Theater“ Politiker überhaupt interessiert und Einfluss auf ihre Arbeit hat sowie welche unternehmerischen Fähigkeiten ein Intendant oder eine Intendantin im 21. Jahrhundert haben muss.

Off Stage – Tipps und Tricks aus dem Theateralltag.
Wer besonders in Corona-Zeiten sich selbst die Haare schneiden muss, ist bei diesem Format absolut richtig. Die Friseure haben geschlossen aber das Haar wächst. Die Maskenbildnerinnen und Maskenbildner des Theaters geben Tipps, wie man auch in Zeiten der Pandemie die Haare schön haben kann. Wer sich über die neuerworbenen Corona-Pfunde im Hinblick auf die nahende Badesaison schon jetzt Sorgen macht, bekommt Fitnesstipps der Ballerina Sayaka Wakita. Die Japanerin zeigt mit einfachen und zu jeder Zeit machbaren Übungen, wie man zur dauerhaften Traumfigur gelangt, und auch ohne eine Ernährungstotalumstellung auf Reis und rohen Fisch.

Arthouse – Matineen, Trainings und Informationen zu theaterbezogenen Themen.
Im Programm Arthouse sind Matineen, öffentliche Balletttrainings ebenso zusammengefasst, wie kleine Konzerte, Vorstellungen von Persönlichkeiten des Theaters oder Making of-Beiträge. Die Beiträge der Philharmoniker werden dienstags, die des Balletts mittwochs und die der Oper donnerstags stets um 19 Uhr zu sehen sein.


Das Musiktheater-Digitalprogramm


16.2.        Arthouse –         Philharmoniker / Vorstellung Highlights Digitalspielplan
17.2.        Arthouse –         Ballett – OPEN CLASSES
19.2.        Off Stage –         Haareschneiden im Lockdown – Spitzen schneiden
Haareschneiden im Lockdown – Stufenschnitt
Was macht eigentlich die Requisite?
Ein Tag im Ballettzentrum
20.2.        On Stage –         Oper / TURANDOT

23.2.        Arthouse –        Philharmoniker / Kurzeinführung 2. Wiener Klassik Konzert
24.2.        Arthouse –            Ballett – OPEN CLASSES
25.2.        Arthouse –          Oper – Sängerportrait mit Matthias Störmer in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
26.2.        Backstage –          Talk mit Tobias Ehinger u. Holger Noltze
27.2.        On Stage –          Philharmoniker / 2. Wiener Klassik Konzert: Reinhold Friedrich        Hummel Trompetenkonzert

2.3.        Arthouse –         Philharmoniker – Cello-On-Stage
3.3.        Arthouse –         Ballett – OPEN CLASSES
5.3.        Off Stage –         How to keep fit like a Ballerina – mit Sayaka Wakita
6.3.        On Stage –         Ballett / TRAUM DER ROTEN KAMMER

9.3.        Arthouse –         Philharmoniker /Konzertstream mit Sofia Gubaidulinas “Märchenpoem”
10.3.        Arthouse –           Ballett – OPEN CLASSES
11.3.        Arthouse –           Oper – Sängerinnenportrait mit Sooyeon Lee in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
12.3.        Backstage –         Talk mit Stadtdirektor Jörg Stüdemann
13.3.        On Stage –           Oper / MADAMA BUTTERFLY

16.3.        Arthouse –         Philharmoniker – #Vorgestellt
17.3.        Arthouse –         Ballett – OPEN CLASSES
19.3.        Off Stage –         How to keep fit like a Ballerina – mit Sayaka Wakita
20.3.        On Stage –         Philharmoniker / DAS KALTE HERZ

23.3.        Arthouse –           Philharmoniker / Making of “Das Kalte Herz”
24.3.        Arthouse –           Ballett – OPEN CLASSES
25.3.        Arthouse –           Oper – Sängerportrait mit Sungho Kim in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
26.3.        Backstage –         Talk mit n.n.
27.3.        On Stage –           Ballett / PARADISO – DOKUMENTATION

30.3.        Arthouse –           Philharmoniker / #Vorgestellt
31.3.        Arthouse –           Ballett – OPEN CLASSES
2.4.        Off Stage –           Was macht eigentlich ein Waffenmeister?
Konfettikanone zum Selbermachen
Der größte Kleiderschrank Dortmunds
Technische Fakten zur Opernbühne
3.4.        On Stage –           Oper / LOHENGRIN

6.4.        Arthouse –           Philharmoniker / Kurzeinführung 3. Kammerkonzert
7.4.        Arthouse –           Ballett – OPEN CLASSES
8.4.        Arthouse –           Oper – Sängerinnenportrait mit Anna Sohn in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
9.4.        Backstage –         Talk mit n.n.
10.4.        On Stage –            Philharmoniker – 3. Kammerkonzert „Capriccio“

13.4.        Arthouse –         Philharmoniker
14.4.        Arthouse –         Ballett – OPEN CLASSES
15.4.        Arthouse –         Oper – Sängerportrait mit Überraschungsgast in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
16.4.        Off Stage –         How to keep fit like a Ballerina – mit Sayaka Wakita
17.4.        On Stage –         Ballett / VERKLÄRTE NACHT (Tanzstück von Marjin Rademaker zur Musik von Arnold Schönberg)

Die Digitalspielpläne des Schauspiels und Kinder- und Jugendtheaters folgen in Kürze.

Von Mitte April – bis Juli 2021 tritt der Sommerspielplan des Theater Dortmunds in Kraft. Dieser beinhaltet Spezialformate, Konzerte, Festivals vor Publikum, denen allen ein Schutzkonzept zugrunde liegen wird.  Die Formate können bei Notwendigkeit auch als digitale Variante umgesetzt werden.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Essen, Philharmonie Essen, Geigenstar Julia Fischer – Sir Antonio Pappano, 11.11.2020

Oktober 16, 2020 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Geigenstar Julia Fischer – Mozart mit der Accademia Nazionale

Auftakt der Residenz von Sir Antonio Pappano am 11. November 2020 in der Philharmonie Essen

Julia Fischer ist anstatt der Pianistin Yuja Wang zu Gast, die ihren Auftritt absagen musste. Es wird ein künstlerisches Gipfeltreffen: am Pult Sir Antonio Pappano, musikalischer Leiter der Londoner Oper und Chef der römischen Accademia Nazionale di Santa Cecilia – des italienischen Vorzeigesinfonieorchesters.

Philharmonie Essen / Julia Fischer © Uwe Arens

Philharmonie Essen / Julia Fischer © Uwe Arens

An seiner Seite die Geigenvirtuosin und Musikprofessorin Julia Fischer, die regelmäßig mit internationalen Top-Orchestern wie den Wiener Philharmonikern oder dem New York Philharmonic auftritt. Am Mittwoch, 11. November 2020, um 20 Uhr sind beide nun gemeinsam mit der Accademia Nazionale in der Philharmonie Essen zu erleben. Julia Fischer wird anstatt der Pianistin Yuja Wang zu Gast sein, die ihren Auftritt absagen musste. Das Konzert ist zugleich der erste Auftritt von Sir Antonio Pappano als Artist in Residence der Philharmonie Essen in dieser Spielzeit. Im Mittelpunkt des Abends stehen zwei Werke von Wolfgang Amadeus Mozart: Julia Fischer wird das fünfte Violinkonzert A-Dur (KV 219) interpretieren, außerdem erklingt die Sinfonie Nr. 35 D-Dur (KV 385), auch bekannt als „Haffner-Sinfonie“. Einleiten wird das Orchester das Konzert zuvor mit der Kammersinfonie Nr. 1 E-Dur, op. 9 von Arnold Schönberg.

Philharmonie Essen / Antonio Pappano © Ianniello Musacchio

Philharmonie Essen / Antonio Pappano © Ianniello Musacchio

Sir Antonio Pappano ist ein Kosmopolit: geboren in London, Sohn italienischer Eltern, Studium in den USA. Seit 2002 ist er musikalischer Leiter der Royal Opera in London, seit 2005 Chefdirigent der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma, dem wichtigsten italienischen Sinfonieorchester. Als Gast ist er weltweit gefragt, ob bei den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam oder dem New York Philharmonic. Im Rahmen seiner Künstlerresidenz wird er insgesamt sechs Mal in der Philharmonie Essen zu erleben sein – neben Auftritten mit der dem Orchester und dem Chor der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe auch als Pianist in einem kammermusikalischen Programm.

Karten (€ 25,00-65,00) sind erhältlich im TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201/81 22-200, per E-Mail unter tickets@theater-essen.de sowie online unter www.theateressen.de. Der Vorverkauf über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Gustav Mahler – Elfriede Jelinek, 27.10.2020

Oktober 15, 2020 by  
Filed under Konzert, Premieren, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Gustav Mahler  –  Elfriede Jelinek

Lieder von Abschied und Endlichkeit

Musikalische Leitung von Generalmusikdirektor Cornelius Meister; Inszenierung von David Hermann; Es singen Simone Schneider, Evelyn Herlitzius, Thomas Blondelle und Martin Gantner; Katja Bürkle kehrt mit Elfriede Jelineks Text zurück an die Staatstheater Stuttgart

Die Staatsoper Stuttgart zeigt Gustav Mahlers Liedsymphonie Das Lied von der Erde kombiniert mit Elfriede Jelineks Prosatext Die Bienenkönige in einer szenischen Fassung. Am 27. Oktober 2020 um 19 Uhr feiert die Produktion Premiere unter der Regie von David Hermann, der damit an der Stuttgarter Staatsoper debütiert. Die Lieder aus Mahlers Zyklus werden dabei durch die Solist*innen Simone Schneider (Sopran), Evelyn Herlitzius (Sopran), Thomas Blondelle (Tenor) und Martin Gantner (Bariton) interpretiert. Katja Bürkle, langjähriges Ensemblemitglied des Schauspiels Stuttgart und der Münchner Kammerspiele, sowie bekannt aus Film- und Fernsehproduktionen, übernimmt den Text von Elfriede Jelinek. Generalmusikdirektor Cornelius Meister hat die musikalische Leitung. Die Inszenierung greift dabei auf Teile des Bühnenbilds von Jo Schramm und der Kostüme von Claudia Irro und Bettina Werner für die ursprünglich für diesen Zeitraum geplante Neuproduktion von Richard Strauss‘ Die Frau ohne Schatten zurück, welche durch David Hermann realisiert werden sollte.

Mahler begann die Komposition des Lieds von der Erde nach einer Reihe von persönlichen Schicksalsschlägen: Im Frühjahr 1907 hatte er im Streit die Direktion der Wiener Hofoper niedergelegt, im Sommer erlag seine ältere Tochter einer Krankheit und bei ihm selbst wurde ein Herzklappenfehler diagnostiziert. Passend zu seiner persönlichen Situation begann Mahler mit der Vertonung von sieben Texten aus Hans Bethges Gedichtsammlung Die chinesische Flöte, die sich mit der Endlichkeit des Lebens und mit Abschied beschäftigen. Für die Aufführung in Stuttgart spielen Musiker*innen des Staatsorchesters die kammermusikalische Fassung von Arnold Schönberg und Rainer Riehn. Die Todesnähe, die aus den Texten und der Musik Mahlers spricht, findet eine Entsprechung in Elfriede Jelineks Die Bienenkönige. In diesem Prosatext von 1976, der Mahlers Komposition vorangestellt wird, geht es um Stillstand und eine hochtechnisierte Zivilisation, die als Folge ihrer patriarchalen und ausbeuterischen Mechanismen an sich selbst erstickt.

Der Regisseur David Hermann ist Gründungsmitglied der „Akademie Musiktheater heute“ gemeinsam mit dem Intendanten der Staatsoper Stuttgart Viktor Schoner sowie dem Dirigenten Titus Engel. Hermann inszenierte u.a. an der Deutschen Oper am Rhein, bei der Ruhrtriennale, an der Oper Frankfurt, am Theater Basel sowie bei den Salzburger Festspielen. Für seine Inszenierung einer Trilogie von Opern-Einaktern Ernst Kreneks an der Oper Frankfurt gewann er 2018 den International Opera Award in der Kategorie „Beste Wiederentdeckung“. An der Staatsoper Stuttgart feiert David Hermann in der Saison 2020/21 mit der Neuinszenierung von Das Lied von der Erde sein Debüt.

PREMIERE Dienstag, 27. Oktober 2020, 19 Uhr

Weitere Vorstellungen
29. Oktober 2020, 19:30 Uhr
7. / 14. November 2020, 19:30 Uhr

Das Lied von der Erde
Gustav Mahler / Arnold Schönberg: Das Lied von der Erde
Elfriede Jelinek: Die Bienenkönige
Eine Symphonie nach Hans Bethges Die chinesische Flöte
Kammerorchesterfassung von Arnold Schönberg, vollendet von Rainer Riehn
Musikalische Leitung Cornelius Meister
Regie David Hermann
Bühne, Licht Jo Schramm
Kostüme Claudia Irro, Bettina Werner
Dramaturgie Ingo Gerlach
Mit Simone Schneider Evelyn Herlitzius, Thomas Blondelle, Martin Gantner sowie Katja Bürkle | Staatsorchester Stuttgart

DIE NÄCHSTEN PREMIEREN

15. November 2020
Jules Massenet: Werther
Musikalische Leitung: Marc Piollet, Regie: Felix Rothenhäusler

19. Dezember 2020
Maurice Ravel, Schorsch Kamerun: Die verzauberte Welt
Musikalische Leitung: Dennis Russel Davies, Regie: Schorsch Kamerun

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, 1. Sinfoniekonzert – Verklärte Nacht, 7., 8., 9.09.2020

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

SINFONIEKONZERT – MECKLENBURGISCHE STAATSKAPELLE

Verklärte Nacht – 1. Sinfoniekonzert
Katarzyna Mycka – Marimbaphon

der Sonderspielplan August bis Dezember 2020 des Mecklenburgischen Staatstheaters steht fest. Ab 20. August spielen die Ensembles wieder live vor Publikum – mit Einschränkungen, unter Einhaltung sämtlicher Regeln und deshalb in mancher Hinsicht ungewöhnlich aber dennoch ist es Theater!

Mit seiner über 450-jährigen Geschichte zählt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin zu den traditionsreichsten Orchestern in Deutschland. In dieser langen Zeit hat die Staatskapelle viele Aufbrüche und Umbrüche durchlebt und dabei nie gänzlich aufgehört zu musizieren – so auch in diesen Tagen. Von den Innenhöfen und Vorplätzen Schweriner Alters- und Pflegeheime geht es zurück auf die große Bühne und von kleinen kammermusikalischen Arrangements zurück zu symphonischen Dichtungen in größerer, wenn auch noch nicht in ganz großer, Besetzung. Zusammen mit dem neuen Generalmusikdirektor Mark Rohde startet die Mecklenburgische Staatskapelle in eine ungewöhnliche Konzertsaison, knüpft dabei an große Traditionen an und beschreitet gleichzeitig neue Wege.

Für diesen Auftakt hat Rohde drei faszinierende Werke ausgewählt: Zunächst das tief berührende und nachdenkliche Lyric for Strings des afroamerikanischen Komponisten und Pulitzer-Preisträgers George Walker.Musik verbindet die Menschen emotional miteinander und schafft Gemeinsamkeiten. So können wir mit der Musik dazu beitragen, Gräben und Konflikte zu überwinden. George Walker ist ein hervorragender Komponist, der unserem Publikum weitgehend unbekannt sein dürfte – ein weiterer Grund, ihn auf das Programm zu setzen,“ so Generalmusikdirektor Mark Rohde.

In dem dann folgenden Instrumentalkonzert ist die die Solistin ebenso außergewöhnlich wie ihr Soloinstrument: Die aus Polen stammende Ausnahmekünstlerin Katarzyna Mycka wird das spektakuläre Konzert für Marimbaphon und Streichorchester des 1961 geborenen französischen Komponisten Emmanuel Séjourné virtuos vortragen. Rohde freut sich auf die Arbeit mit Frau Mycka: „Sie ist eine Klangzauberin und begeistert mit großer Musikalität. Marimbaphon als Soloinstrument ist im klassischen Konzertrepertoire sehr ungewöhnlich und setzt einen wunderbaren Kontrast zu den beiden anderen Werken des Abends.“

Zum Abschluss dürfen sich alle Musikfreunde auf ein spätromantisches Meisterwerk freuen: Arnold SchönbergsVerklärte Nacht“, op. 4.

Das 1. Sinfoniekonzert findet am 07, 08, und 09.09.2020 jeweils um 18 Uhr und um 20:30 im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters statt.


Verklärte Nacht – 1. Sinfoniekonzert 2020/2021


mit Werken von:

George Walker – „Lyric for Strings“
Emmanuel Séjourné – Konzert für Marimbaphon und Streichorchester mit Katarzyna My?ka am Marimbaphon.
Arnold Schönberg – „Verklärte Nacht“,op. 4

Musikalische Leitung: Mark Rohde
Mit: Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Hinweis:
Das Mecklenburgische Staatstheater erarbeitet zusammen mit den zuständigen Behörden ein Besucherkonzept, das eng auf die derzeit in Mecklenburg-Vorpommern geltenden Regeln zur Einschränkung der Covid-19-Pandemie abgestimmt ist. Dies wird eine deutliche Einschränkung der Platzkapazitäten in den Spielstätten des Staatstheaters zur Konsequenz haben. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir nur wenige Pressekarten zur Verfügung haben und auf die Vergabe von Begleitkarten verzichten müssen. Wenn Sie Interesse an einer Berichterstattung haben, möchte ich Sie bitten, Kontakt mit mir aufzunehmen.

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

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