Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Arabella, 11.03.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

  Arabella von Richard Strauss (1864 – 1949)

Lyrische Komödie in drei Aufzügen | Libretto: Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere ist am Sonntag, den 11. März 2018, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungstermine: 14. und 17. März 2018, jeweils um 19.30 Uhr

Arabella ist der letzte große Publikumserfolg von Richard Strauss, seine letzte Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal. Die Uraufführung 1933 fiel bereits in eine Zeit, die in den Untergang des zweiten Weltkriegs führte. Zu sehen ist eine Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange.

In der Titelpartie steht Sabina Cvilak auf der Bühne, die zuletzt in Wiesbaden große Erfolge als Elisabeth in »Tannhäuser« feierte. Der amerikanische Bassbariton Ryan McKinny, der Amfortas in Laufenbergs Bayreuther »Parsifal«-Inszenierung, singt Mandryka. Katharina Konradi ist Zdenka. Thomas Blondelle übernimmt die Partie des Matteo und ist auch während der Internationalen Maifestspiele 2018 als Erik in »Der fliegende Holländer« zu sehen. Wolf Matthias Friedrich, der aktuell auch in der Partie des Zebul in »Jephtha« zu sehen ist, singt Graf Waldner. Romina Boscolo ist Adelaide. Aaron Cawley, Benjamin Russel und Alexander Knight sind als Graf Elmer, Graf Dominik ist Graf Lamoral zu hören. FAUST-Theaterpreisgewinnerin Gloria Rehm singt die Partie der Fiakermilli.

Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Bühne Gisbert Jäkel Kostüm Antje Sternberg Chor Albert Horne Dramaturgie Katja Leclerc

Graf Waldner Wolf Matthias Friedrich Adelaide Romina Boscolo Arabella Sabina Cvilak Zdenka Katharina Konradi Mandryka Ryan McKinny Matteo Thomas Blondelle Graf Elemer Aaron Cawley Graf Dominik Benjamin Russel Graf Lamoral Alexander Knight Fiakermilli Gloria Rehm Kartenaufschlägerin Maria Rebekka Stöhr Welko Martin Plass Djura Thomas Braun Zimmerkellner Jochen Elbert Drei Spieler Oliver Steinmetz, Leonid Firstov, Aldomir Mollov

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden Arabella ist auch während der Internationalen Maifestspiele 2018 zu erleben. Die Titelpartie singt die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson. PMHSTTWi

 

Dortmund, Theater Dortmund, ARABELLA – Richard Strauss, 26.11.2017

November 22, 2017 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

ARABELLA von Richard Strauss

Sonntag, 26. November 2017 – Zum letzten Mal in der Oper Dortmund

Es ist die vorletzte Inszenierung von Jens-Daniel Herzog als Intendant der Oper Dortmund. Nun wird ARABELLA von Richard Strauss am Sonntag, 26. November 2017, um 18 Uhr zum letzten Mal im Dortmunder Opernhaus zu sehen sein. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Eleonore Marguerre als Arabella, Morgan Moody als Graf Waldner und Sangmin Lee Mandryka auf der Bühne stehen.

Oper Dortmund / ARABELLA - Eleonore Marguerre © Thomas Jauk

Oper Dortmund / ARABELLA – Eleonore Marguerre © Thomas Jauk

Das begehrteste Mädchen Wiens soll verheiratet werden. Doch die Sache wird weder einfach noch billig. Arabella ist das letzte Kapital ihres Vaters Waldner, der spielsüchtig ist und die bürgerliche Fassade der Familie nur noch mühsam aufrechterhalten kann. Arabella selbst ist unzufrieden mit den Angebern und Waschlappen, die sich um ihre Gunst bewerben. Sie träumt von einem Mann, dessen Auftauchen für sie mit einem Schlag alles klar macht. Er lässt nicht lange auf sich warten. Mandryka kommt aus den Wäldern, ein reicher Bauer, unsicher auf dem großstädtischen Parkett und doch unerschütterlich in seiner Gewissheit, ein richtiges Leben zu führen. Diesem Naturmenschen kann niemand widerstehen: Waldner nicht seinem Geld, die High Society nicht seiner Siegesgewissheit und Arabella nicht seinem Versprechen, dass ihr kompliziertes Leben auf dem gesellschaftlichen Parkett sich in die unhinterfragbare Existenz einer Großbäuerin verwandeln könnte, mit einem starken Mann, vielen Kindern und klaren Aufgaben. Doch der Weg, den sie bis dahin zurücklegen muss, ist weiter, als sie denkt, und nicht nur eine Liebesintrige schiebt sich zwischen sie und ihre Sehnsucht nach Ursprünglichkeit.

Die Ruhr Nachrichten urteilten: „Glänzend disponiert ist das Sängerensemble, vortrefflich und präsent spielen die Dortmunder Philharmoniker. Generalmusikdirektor Gabriel Feltz setzt auf starke Kontraste und stellt die sanfte Mädchenwelt von Arabella der ihrer desolaten Familie und der Brautwerber deutlich gegenüber. Eleonore Marguerre ist eine wunderbar mädchenhafte, vor allem wahrhaftige Arabella. Wenn sie Aber der Richtige, wenn’s einen gibt singt, dann glaubt man ihr, dass es ihr auf echte Liebe und nicht auf das Geld ankommt. Dieser Richtige ist der stimmgewaltige Sangmin Lee als Mandryka, von Kostümbildnerin Sibylle Gädeke als ein Dschingis-Khan-Verschnitt ausstaffiert.“

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Dortmund, Oper Dortmund, Premiere ARABELLA, 24.09.2017

Juli 14, 2017 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Oper Dortmund eröffnet Spielzeit 2017/18 mit ARABELLA von Richard Strauss
Sonntag, 24. September 2017

Opernintendant Jens-Daniel Herzog eröffnet seine letzte Spielzeit als Chef der Dortmunder Oper mit der Oper ARABELLA von Richard Strauss. Die Premiere findet am Sonntag, 24. September 2017, um 18 Uhr im Dortmunder Opernhaus statt. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Eleonore Marguerre als Arabella, Morgan Moody als Graf Waldner und Sangmin Lee Mandryka zu sehen sein.

TheaterDortmund / Jens-Daniel Herzog © Philip Lethen

TheaterDortmund / Jens-Daniel Herzog © Philip Lethen

Das begehrteste Mädchen Wiens soll verheiratet werden. Doch die Sache wird weder einfach noch billig. Arabella ist das letzte Kapital ihres Vaters Waldner, der spielsüchtig ist und die bürgerliche Fassade der Familie nur noch mühsam aufrechterhalten kann. Arabella selbst ist unzufrieden mit den Angebern und Waschlappen, die sich um ihre Gunst bewerben. Sie träumt von einem Mann, dessen Auftauchen für sie mit einem Schlag alles klar macht. Er lässt nicht lange auf sich warten. Mandryka kommt aus den Wäldern, ein reicher Bauer, unsicher auf dem großstädtischen Parkett und doch unerschütterlich in seiner Gewissheit, ein richtiges Leben zu führen. Diesem Naturmenschen kann niemand widerstehen: Waldner nicht seinem Geld, die High Society nicht seiner Siegesgewissheit und Arabella nicht seinem Versprechen, dass ihr kompliziertes Leben auf dem gesellschaftlichen Parkett sich in die unhinterfragbare Existenz einer Großbäuerin verwandeln könnte, mit einem starken Mann, vielen Kindern und klaren Aufgaben. Doch der Weg, den sie bis dahin zurücklegen muss, ist weiter, als sie denkt, und nicht nur eine Liebesintrige schiebt sich zwischen sie und ihre Sehnsucht nach Ursprünglichkeit.

Fast 20 Jahre nach ihrer Arbeit an der ersten gemeinsamen Oper DER ROSENKAVALIER schreiben Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal an ARABELLA, die ihre letzte sein wird. Wieder ist es ein Mann vom Land, der die Wiener Gesellschaft und ihre eingefahrenen Traditionen durcheinanderwirbelt. Aber während Ochs im ROSENKAVALIER ein Elefant im Porzellanladen ist, dem mühsam ein bisschen Benehmen beigebracht werden muss, wird Mandryka, der ans Leben keine Fragen hat, für die ausgelaugten, dekadenten Großstädter zum Hoffnungsträger und zur Bedrohung zugleich. Im schwarzen Jahr 1933, vier Jahre nach Hofmannsthals Tod, wird das Stück uraufgeführt und passt scheinbar allzu gut in eine Zeit, die es sich leicht
machen will. Doch wie Arabella muss Deutschland erfahren, dass die vermeintliche Einfachheit einen zu hohen Preis kostet.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Dortmund, Oper Dortmund, Eleonore Marguerre und Almerija Delic, 08.07.2017

Juni 29, 2017 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Turbulente Mutter-Tochter-Beziehung in Liedform
Eleonore Marguerre und Almerija Delic im LIEDERFOYER
Samstag, 8. Juli 2017 um 16 Uhr im Foyer des Dortmunder Opernhauses

Oper Dortmund / Eleonore Marguerre © Christian Mai

Oper Dortmund / Eleonore Marguerre © Christian Mai

Am Samstag, 8. Juli 2017 findet eine weitere Veranstaltung der Reihe LIEDERFOYER im Dortmunder Opernhauses statt. Um 16 Uhr haben Sopranistin Eleonore Marguerre und Mezzosopranistin Almerija Delic Lieder und Duette von Johannes Brahms, Edvard Grieg und Robert Schumann auf dem Programm. Begleitet werden die beiden Ensemblemitglieder der Oper Dortmund von Studienleiter Luca De Marchi. Eleonore Marguerre wird durch das Programm führen.

Eine der ersten Vorstellungen der Spielzeit 2016/17 war ein LIEDERFOYER, und mit einer weiteren Veranstaltung dieser kleinen, aber musikalisch feinen Reihe beschließt das Ensemble der Oper Dortmund die Theatersaison.

Oper Dortmund / Almerija Delic © Dirk Weber

Oper Dortmund / Almerija Delic © Dirk Weber

Während der gemeinsamen Probenzeit zu Gounods FAUST (MARGARETHE) planten Eleonore Marguerre und Almerija Delic, einen Lied-Rezital für die Oper Dortmund zu gestalten. Als beide erfuhren, dass sie Ende September 2017 wieder gemeinsam in ARABELLA von Richard Strauss auf der Bühne stehen würden, entwickelten sie den Gedanken, wie die Mutter-Tochter-Beziehung von Adelaide (Almerija Delic) und Arabella (Eleonore Marguerre) bei Strauss musikalisch vorweggenommen werden kann.

Sie entdeckten, dass Robert Schumann, Johannes Brahms und Edvard Grieg sich dem spannenden und spannungsgeladenen Mutter-Tochter-Thema musikalisch angenommen und dazu Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Walther von der Vogelweide sowie Heinrich Heine vertont hatten, und formten Lieder der Romantik zu einer weiteren musikalischen Kostbarkeit an der Oper Dortmund.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

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