Wien, Wiener Staatsoper, Fidelio – In der Urfassung, 01.02.2020

Januar 24, 2020 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 FIDELIO –  Ludwig van Beethoven
In der Urfassung  – LEONORE

PREMIERE 1. FEBRUAR 2020

Anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens kommt im Haus am Ring am Samstag, 1. Februar 2020 erstmals die Urfassung von Fidelio (Leonore) in einer Neuproduktion auf die Bühne.

Die einzige Oper des „Jahresregenten“ erlebte (unter wechselnden Titeln) gleich dreimal eine Uraufführung: Die erste Fassung wurde 1805 im Theater an der Wien gegeben, die zweite rund ein Jahr später und die dritte 1814 an der Hofoper im Kärntnertortheater: die Version, die seit jeher im Haus am Ring gespielt wird – unter anderem auch bei der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach dem 2. Weltkrieg im November 1955. Nicht nur formale Änderungen prägen die Überarbeitungen Beethovens, sondern auch musikalisch wie inhaltlich durchlief Fidelio eine umfassende Revision durch Straffungen, Kürzungen und Umstellungen.

Ludwig van Beethoven © IOCO

Ludwig van Beethoven © IOCO

Die derzeit aktuelle Produktion der letzten Fassung (Inszenierung: Otto Schenk) ist seit 1970 im Repertoire. Ergänzend dazu wird nun die Urversion des Werks zur Staatsopern-Premiere gebracht. Das Haus am Ring bietet damit die seltene und außergewöhnliche Möglichkeit, gleich zwei Fassungen in einer Spielzeit zu erleben (Otto Schenks Inszenierung von Fidelio ist wieder im April/Mai 2020 zu sehen).

Zum Leading Team

Musikalisch geleitet wird die Neuproduktion von Tomáš Netopil. Der tschechische Dirigent war von 2008 bis 2012 Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters, ist seit 2013 Generalmusikdirektor des Aalto Theaters und der Philharmonie Essen und gastierte u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, in Paris, Antwerpen, Valencia, Venedig, bei den Salzburger Festspielen und am Opernhaus Zürich. Er debütierte 2014 mit Rusalka an der Wiener Staatsoper und dirigierte hier in weiterer Folge noch Repertoirevorstellungen von Das schlaue Füchslein, Così fan tutte, Kátja Kabanová und Idomeneo sowie die Premiere von Der Freischütz (2018).

Mit Fidelio Urfassung (Leonore) präsentiert die deutsche Regisseurin Amélie Niermeyer erstmals eine Arbeit im Haus am Ring. Ihre bisherige Laufbahn führte sie bisher u. a. an das Münchner Residenztheater, wo sie mit 23 Jahren ihre Regiekarriere startete und später als Hausregisseurin zurückkehrte; an das Schauspiel Frankfurt (als Oberspielleiterin), das Theater Freiburg (Generalintendantin von 2001 bis 2005), an das Düsseldorfer Schauspielhaus (Generalintendantin von 2006 bis 2011). Opern- und Schauspielproduktionen schuf sie bisher u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Theater Berlin, in Basel, Los Angeles, die Deutsche Oper am Rhein, in Salzburg, an der Bayerischen Staatsoper München, am Theater an der Wien und an der Staatsoper Hamburg. Seit 2011 ist sie zudem Regieprofessorin am Mozarteium Salzburg und leitet dort den Studiengang für Schauspiel und Regie.

Das Bühnenbild stammt von Alexander Müller-Elmau, der mit der Fidelio Urfassung sein Debüt im Haus am Ring gibt und den mit Regisseurin Amélie Niermeyer eine enge Zusammenarbeit verbindet. Der vielseitige deutsche Künstler begann seine Karriere als Bühnenbild- und Regieassistent, arbeitete als Bühnen- und Kostümbildner (u. a. Residenztheater München, Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Theater in der Josefstadt) und inszeniert seit 2003 auch selbst. Als Dramatiker schuf er mehrere Bühnenwerke.

Die Kostüme kreierte die belgische Kostüm- und Bühnenbildnerin Annelies Vanlaere, die mit der Premiere ebenfalls erstmals ihre Arbeit an der Wiener Staatsoper präsentiert. Bisherige Stationen ihrer Karriere umfassten u. a. Engagements als Kostümassistentin am Thalia Theater Hamburg sowie Kostüm- und Bühnenbilder u. a. am Staatstheater Stuttgart, am Thalia Theater Hamburg, in Graz, Amsterdam, Köln, Berlin, Basel und München.

Für das Lichtdesign zeichnet Gerrit Jurda verantwortlich (bisherige Arbeit im Haus am Ring: Samson et Dalila, 2018), für die Choreographie Thomas Wilhelm (Choreographie für die Staatsopern-Produktion von Alceste, 2012), Produktionsdramaturgin ist Yvonne Gebauer).

Die Besetzung

Am Premierenabend geben alle Sängerinnen und Sänger ihr Staatsopern-Rollendebüt in der Urfassung von Fidelio (Leonore); zwei Solistinnen stellen sich mit der Neuproduktion dem Publikum des Hauses am Ring vor:

Als Leonore gibt die irische Sopranistin Jennifer Davis ihr Debüt an der Wiener Staatsoper und gleichzeitig ihr weltweites Debüt in dieser Partie. Erste Auftritte führten die Sängerin bald an das Londoner Royal Opera House, wo sie u. a. Adina (L’elisir d’amore) und Gretel (Hänsel und Gretel) verkörperte und 2018 ihr Rollendebüt als Elsa (Lohengrin) gab – eine Partie, die sie auch an der Opera Vlaanderen und in Stuttgart gestaltete. Weiters gastierte sie u. a. als Donna Anna (Don Giovanni) an der Opera North und als Pamina (Die Zauberflöte) an der Irish Opera; künftige Projekte umfassen u. a. Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro) an der San Francisco Opera, Elsa an der Opera Australia, in Lissabon und Berlin.

In Amélie Niermeyers Produktion steht neben der Leonore auch die Figur „Leonore – die Schauspielerin“ auf der Bühne. In dieser Rolle gibt die deutsche Film- und Theaterschauspielerin Katrin Röver ihr Debüt an der Wiener Staatsoper.

Den Florestan verkörpert Benjamin Bruns – der gefragte deutsche Tenor ist seit 2010 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und gastierte zuletzt als Lohengrin in Salzburg. Im Haus am Ring sang er bisher zahlreiche Partien wie Tito (La clemenza di Tito), Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Ferrando (Così fan tutte), Matteo (Arabella), Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La cenerentola), Camille Desmoulins (Dantons Tod), darunter mehrere Premierenproduktionen.

Als Rocco ist KS Falk Struckmann zu erleben. Der deutsche Bassbariton zählt zu den bedeutendsten Sängern seines Fachs. Dem Staatsopernpublikum ist er aus unzähligen Auftritten bekannt, u. a. als Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Amfortas und Gurnemanz (Parsifal), Jochanaan (Salome), Scarpia (Tosca), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg). Zu seinen bisherigen Premierenrollen im Haus am Ring zählen u. a. die Titelpartie in Der fliegende Holländer, Jago (Otello), Orest (Elektra) und Barak (Die Frau ohne Schatten).

Den Pizarro verkörpert Thomas Johannes Mayer. Die anstehende Neuproduktion ist nach der Staatsopern-Erstaufführung von Trojahns Orest in der vergangenen Spielzeit, in der der international erfolgreiche deutsche Bariton in der Titelpartie zu erleben war, die zweite Premiere im Haus am Ring. Hier sang er bisher weiters Telramund (Lohengrin), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen) sowie Don Pizarro (Fidelio).

Staatsopern-Ensemblemitglied Samuel Hasselhorn singt den Don Fernando. Nach Die Frau ohne Schatten (als Der Einäugige) ist Fidelio/Leonore seine zweite Premiere im Haus am Ring, wo er bisher u. a. auch als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore (L’elisir d’amore), Schaunard (La Bohème) und Ottokar (Der Freischütz) zu erleben war.

Die seit ihrem Staatsopern-Debüt 2009 als Sophie (Der Rosenkavalier) dem Haus eng verbundene israelische Sopranistin Chen Reiss ist als Marzelline zu erleben. Neben u. a. Susanna (Le nozze di Figaro), Marzelline (Fidelio) und Adina (L’elisir d’amore) sang die international erfolgreiche Künstlerin im Haus am Ring bereits fünf Premieren: die Servilia (La clemenza di Tito), Pamina (Die Zauberflöte), die Titelpartie in Das schlaue Füchslein, Ilia (Idomeneo) und zuletzt Ginevra (Ariodante).

Jörg Schneider verkörpert den Jaquino. Zu den bisherigen Staatsopernpartien des beliebten österreichischen Tenors und Ensemblemitglied des Hauses am Ring zählen u. a. Tamino (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Aegisth (Elektra), Jaquino sowie Narraboth und Herodes (Salome).

Es spielt das Orchester der Wiener Staatsoper und es singt der Chor der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Thomas Lang.

Fidelio im Livestream sowie im Radio

Die Premiere am 1. Februar 2020 wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit in HD gestreamt (www.staatsoperlive.com) sowie live in Radio Ö1 (+ EBU) übertragen.

Auch auf arte.tv/opera wird die Premiere am 1. Februar 2020 live gestreamt – im Rahmen der Saison ARTE Opera 2019-2020 zeigt die Online-Plattform in der laufenden Spielzeit verschiedene Inszenierungen aus 23 Opernhäusern in 14 europäischen Ländern.

Regisseurin Amélie Niermeyer ist zudem am 1. Februar 2020 zu Gast im Ö1 Klassik-Treffpunkt (10.05 Uhr, live aus dem RadioCafe in Wien).

Beethoven an der Wiener Staatsoper – weitere Aktivitäten

Neben der anstehenden Staatsopern-Erstaufführung der Fidelio Urfassung (Leonore) zollt die Wiener Staatsoper Ludwig van Beethoven, wie bereits eingangs erwähnt, mit Vorstellungen der heutzutage meistgespielten dritten Fassung von Fidelio Tribut: In der Produktion von Otto Schenk (Bühnenbild: Günther Schneider-Siemssen) sind unter der musikalischen Leitung von Staatsopern-Ehrenmitglied Adam Fischer u. a. Simone Schneider als Leonore, Andreas Schager als Florestan, KS Tomasz Konieczny als Don Pizarro und Günther Groissböck als Rocco zu erleben (22., 25., 28. April, 2. Mai 2020).

Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper singen in vier Konzerten an einem Wochenende alle Lieder von Ludwig van Beethoven im Gustav Mahler-Saal des Hauses am Ring. Die Termine der Beethoven-Lieder I-IV gestalten wie folgt: 1. Februar, 11 Uhr: Stephanie Houtzeel (Mezzosopran), Rafael Fingerlos (Bariton), Jendrik Springer (Klavier), 1. Februar, 15 Uhr: Margaret Plummer (Mezzosopran), Michael Laurenz (Tenor), Annemarie Herfurth (Klavier); 2. Februar, 11 Uhr: Bryony Dwyer (Sopran), KS Herbert Lippert (Tenor), Cécile Restier (Klavier); 2. Februar, 15 Uhr: Daniela Fally (Sopran), Samuel Hasselhorn (Bariton), Kristin Okerlund (Klavier).

Außerdem widmen die Wiener Philharmoniker in der laufenden Spielzeit ihren beliebten Matineenzyklus „Kammermusik der Wiener Philharmoniker“ dem Komponisten – auch in den noch anstehenden Terminen (28. März, 18. April, 9. Mai und 13. Juni 2020) präsentieren unterschiedliche Ensembles ausschließlich Werke von Ludwig van Beethoven.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

München, Bayerische Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2018, IOCO Aktuell, 03.08.2018

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE  2018

Am 31.7.2018 gingen die Münchner Opernfestspiele 2018 mit Richard Wagners Parsifal zu Ende. Generalmusikdirektor Kirill Petrenko dirigierte die Neuinszenierung. Unter seiner Leitung standen außerdem Der Ring des Nibelungen und Il trittico. Mit dem Ende der Münchner Opernfestspiele verabschiedet sich das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper in die Sommerpause. Dennoch blicken wir schon voraus auf den Herbst und die neue Saison.

Ab Beginn der Theaterferien gibt es das Angebot, die Virtual-Reality-Experience GELIEBT GEHASST UND 360° auch via eigenem Mobiltelefon anzusehen.

Die Münchner Opernfestspiele in Zahlen

Intendant Nikolaus Bachler beschließt die Festspiele in seiner zehnten Saison mit einer Gesamtauslastung von 98,04 Prozent. Die Auslastung bei den Opern- und Ballettvorstellungen im National- und Prinzregententheater betrugen dabei 99,52 Prozent. Insgesamt standen an 38 Tagen 70 Veranstaltungen auf dem Spielplan. Neben den Vorstellungen im Nationaltheater, dem Prinzregententheater und dem Cuvilliés-Theater bespielte die Bayerische Staatsoper im Rahmen der Festspiel-Werkstatt auch die Reithalle mit vier Produktionen (Auslastung 96,57%). Insgesamt wurden in dem Zeitraum vom 24. Juni bis 31. Juli über 83.500 Karten verkauft. Über 1.500 Karten gingen davon zum Preis von 10 Euro an Studierende und Schüler.

 Höhepunkte der Münchner Opernfestspiele 2018

Premieren

Bayerische Staatsoper / Orlando Paladino hier Mathias Vidal als Orlando und das Opernballett der Baerischen Staatsoper © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Orlando Paladino hier Mathias Vidal als Orlando und das Opernballett der Bayerischen Staatsoper © Wilfried Hösl

Das Musiktheaterkollektiv HAUEN • UND • STECHEN interpretierte bei der ersten Festspiel-Werkstatt-Premiere Zeig mir deine Wunder die Oper Snegurotschka von Nikolai Rimski-Korsakow. Den nächsten Höhepunkt stellte die Premiere von Richard Wagners Parsifal in der Inszenierung von Pierre Audi und unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko dar. Das Bühnenbild entwarf mit Georg Baselitz einer der wichtigsten bildenden Künstler der Gegenwart. Nach der Premiere des szenischen Konzerts Match! mit Musik von u.a. Mauricio Kagel feierte Nikolaus Brass’ Die Vorübergehenden Uraufführung in der Reithalle. Salvatore Sciarrinos Vanitas war die vierte Premiere der Festspiel-Werkstatt. Zum Abschluss der Festspiele inszenierte der Filmemacher Axel Ranisch im Prinzregententheater Joseph Haydns Orlando Paladino.

Prinzregententheater München / Günther Groissböck gestaltete hier mit Gerold Huber seinen gefeierten Liederabend, Rezension unten © Felix Loechner

Prinzregententheater München / Günther Groissböck gestaltete hier mit Gerold Huber seinen gefeierten Liederabend, Rezension unten © Felix Loechner

Festspiel-Opernabende

Zusätzlich zu den sechs Neuinszenierungen der aktuellen Saison – Le nozze di Figaro, Il trittico, Les Vêpres siciliennes, Aus einem Totenhaus, Parsifal und Orlando Paladino gelangte Der Ring des Nibelungen unter der Leitung von Kirill Petrenko sowie fünf weitere Opernproduktionen zur Aufführung, darunter Der fliegende Holländer mit Wolfgang Koch in der Titelpartie. Als Arabella war Anja Harteros unter der musikalischen Leitung von Constantin Trinks zu hören. Joseph Calleja, Thomas Hampson und Angela Gheorghiu verkörperten in Tosca die Hauptpartien. Gaetano Donizettis L’elisir d’amore wurde mit Olga Kulchynska und Vittorio Grigòlo auf die Bühne gebracht. Diana Damrau gab in Verdis La traviata die verzweifelt Liebende.

Liederabende
Bei insgesamt sechs Liederabenden sangen Anja Harteros, Elisabeth Kulman, Christian Gerhaher, Günther Groissböck, Krassimira Stoyanova und Rolando Villazón. Darüber hinaus trat Edita Gruberova bei einem Gala-Abend auf.

Ballett
Das Bayerische Staatsballett zeigte neben der Festspiel-Premiere Junge Choreographen die Neuinszenierung der aktuellen Saison: Anna Karenina und Portrait Wayne McGregor.

—| IOCO Aktuell Bayerische Staatsoper München |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan September – Oktober 2018, IOCO Aktuell

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Oper und Ballett am Rhein – September & Oktober 2018

Mi 12.09. – 18.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Preview zum Saisonstart: Marius Felix Langes Familienoper Die Schneekönigin
Vorprogramm ab 16.00 Uhr

Die Saison beginnt mit einer Preview der beliebten Familienoper Die Schnee­königin (empfohlen ab 6 Jahren). Eintritt und Platzwahl sind frei – Tickets werden nicht benötigt. Bereits ab 16.00 Uhr ist das Opernhaus geöffnet, und die Junge Oper am Rhein stimmt die Kinder mit spielerischen Einführungen (um 16.15 und 17.00 Uhr im Rangfoyer) und coolen Ideen aufs Musiktheater ein.

Fr 14.09. – 19.30 Uhr  –  Theater Duisburg
Saisonstart mit Giuseppe Verdis Oper La traviata
Vorprogramm ab 17.30 Uhr: Verdi Spécial

Die literarische und musikalische Einstimmung auf die Oper wird begleitet von einer Stillen Auktion, bei der die Besucher manche Theaterkuriosität ersteigern können.

Sa 15.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
REPRISE:    Ballett am Rhein – b.36: Schwanensee (ausverkauft)

Choreographie: Martin Schläpfer, Musikalische Leitung: Axel Kober

Do 20.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:  Die Zauberflöte  von Wolfgang Amadeus Mozart

Großes Kino: Die spektakuläre Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ als Symbiose von Musik und Gesang, realer Bühnenaktion und Animation

Fr 21.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme mit Starbesetzung:
Arabella von Richard Strauss

Der weltberühmte, mehrfach zum „Sänger des Jahres“ gekürte Bariton Michael Volle trifft als geheimnisvoll faszinierender Mandryka auf die junge Sopranistin Gabriela Scherer als Arabella. Generalmusikdirektor Axel Kober dirigiert Oper in der hochgelobten Inszenierung von Tatjana Gürbaca.

So 23.09. – 18.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:
Le nozze di Figaro  von Wolfgang Amadeus Mozart

Wie aus dem Bilderbuch inszeniert Michael Hampe die Oper in der Überzeugung, dass ohne Witz und Geistesgegenwart aus einer Komödie schnell eine Tragödie werden könnte.

Fr 28.09. – 19.30 Uhr   Theater Duisburg
PREMIERE:     Ballett am Rhein – b.36: Schwanensee
Choreographie: Martin Schläpfer
Musikalische Leitung: Aziz Shokhakimov

Sa 29.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:   Tosca von Giacomo Puccini

Die Künstlerin Floria Tosca gerät ins Räderwerk von Politik, Macht und Intrigen und wird selbst zur Mörderin. Dietrich W. Hilsdorf betont in seiner gefeierten Inszenierung den Aspekt der psychischen Folter für die Titelheldin.

So 30.09. – 15.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:   Rigoletto von Giuseppe Verdi

Rigoletto hütet seine Tochter Gilda wie einen Schatz und kann doch das Schlimmste nicht verhindern: Gilda wird verführt und fallen gelassen und von ihrem angstbesessenen Vater in tödliche Verzweiflung getrieben.

Mi 03.10. – 11.00 Uhr   –  Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Symphoniker im Foyer  –  Konzert zur Deutschen Einheit

Auftakt für die beliebten Sonntagsmatineen der Düsseldorfer Symphoniker: Konzertmeisterin Franziska, Solocellist Nikolaus Trieb und die Pianistin Alina Bercu spielen Ludwig von Beethovens „Geistertrio“ op. 70/1 und Johannes Brahms‘ Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101. Die Sopranistin Sylvia Hamvasi ist mit Liedern von Viktor Ullmann zu erleben.

So 07.10. – 11.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Preisträgerkonzert „Ton & Erklärung“ 2018

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. fördert mit dem Musikwettbewerb „Ton & Erklärung“ herausragende junge Musiker und Sänger. Als Solisten treten bei diesem Konzert die Preisträger des im Juni 2018 in Kooperation mit Bayer Kultur durchgeführten Gesangswettbewerbes auf. Es spielen die Bayer-Philharmoniker unter Leitung von Bernhard Steiner. Eintritt: 10,– €.


Di 09.10. – 18.00 Uhr Theater Duisburg
Opernwerkstatt zur Premiere von Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Das Gespräch mit beteiligten Künstlern und die Möglichkeit zum Probenbesuch geben Einblick in die neue Produktion. Eintritt frei.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Theater Duisburg
PREMIERE:   Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Bilderrausch und Bühnenzauber: Nach ihrem Welterfolg mit Mozarts Zauberflöte“ bringt die britische Theatergruppe „1927“ ihre neue Produktion im Theater Duisburg auf die Bühne: Drei Artisten präsentieren Strawinskys Ballett „Petruschka“ in einer Mischung aus Equilibristik, Luft- und Clownsakrobatik, die in die filmischen Animationen eingebettet sind. In Maurice Ravels Kurzoper „L’Enfant et les Sortilèges“ werden die handgezeichneten Animationen zu Bühnenaktionen, Gesangs- und Orchesterstimmen lebendig. Lukas Beikircher hat die musikalische Leitung.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:
Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart

Im Fremden das Eigene erkennen, war das Anliegen dieses Entführungsabenteuers, in dem nicht der Orient, sondern die eigenen Gefühle und Überzeugungen auf dem Prüfstand stehen.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Maxhaus Düsseldorf
Meisterklasse

Die sieben neuen Mitglieder des Opernstudios stellen sich beim Konzert zum Abschluss ihres Meisterkurses bei Kammersängerin Barbara Frittoli vor.

So 14.10. – 11.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Liedermatinee mit Luiza Fatyol

Am Flügel begleitet von Operndirektor Stephen Harrison singt die Sopranistin Luiza Fatyol Lieder von Claude Debussy, George Enescu und Richard Strauss.

Do 18.10. – 18.00 Uhr  –  Opernhaus
Opernwerkstatt zur Premiere von Richard Wagners Götterdämmerung

Dem Gespräch mit dem Produktionsteam folgt die Möglichkeit zum Probenbesuch. Eintritt frei.


Sa 27.10. – 17.00 Uhr
PREMIERE:   Götterdämmerung

Premiere für den letzten Teil von Richard Wagners Zyklus Der Ring des Nibelungen in der Neuinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf. Generalmusikdirektor Axel Kober hat die musikalische Leitung.

Mi 31.10. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: Cavalleria rusticana / Pagliacci

Liebe, Hass und Eifersucht sind die treibenden Kräfte in den hochdramatischen Einaktern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo. David Crescenzi hat die musikalische Leitung.


—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Arabella, 11.03.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

  Arabella von Richard Strauss (1864 – 1949)

Lyrische Komödie in drei Aufzügen | Libretto: Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere ist am Sonntag, den 11. März 2018, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungstermine: 14. und 17. März 2018, jeweils um 19.30 Uhr

Arabella ist der letzte große Publikumserfolg von Richard Strauss, seine letzte Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal. Die Uraufführung 1933 fiel bereits in eine Zeit, die in den Untergang des zweiten Weltkriegs führte. Zu sehen ist eine Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange.

In der Titelpartie steht Sabina Cvilak auf der Bühne, die zuletzt in Wiesbaden große Erfolge als Elisabeth in »Tannhäuser« feierte. Der amerikanische Bassbariton Ryan McKinny, der Amfortas in Laufenbergs Bayreuther »Parsifal«-Inszenierung, singt Mandryka. Katharina Konradi ist Zdenka. Thomas Blondelle übernimmt die Partie des Matteo und ist auch während der Internationalen Maifestspiele 2018 als Erik in »Der fliegende Holländer« zu sehen. Wolf Matthias Friedrich, der aktuell auch in der Partie des Zebul in »Jephtha« zu sehen ist, singt Graf Waldner. Romina Boscolo ist Adelaide. Aaron Cawley, Benjamin Russel und Alexander Knight sind als Graf Elmer, Graf Dominik ist Graf Lamoral zu hören. FAUST-Theaterpreisgewinnerin Gloria Rehm singt die Partie der Fiakermilli.

Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Bühne Gisbert Jäkel Kostüm Antje Sternberg Chor Albert Horne Dramaturgie Katja Leclerc

Graf Waldner Wolf Matthias Friedrich Adelaide Romina Boscolo Arabella Sabina Cvilak Zdenka Katharina Konradi Mandryka Ryan McKinny Matteo Thomas Blondelle Graf Elemer Aaron Cawley Graf Dominik Benjamin Russel Graf Lamoral Alexander Knight Fiakermilli Gloria Rehm Kartenaufschlägerin Maria Rebekka Stöhr Welko Martin Plass Djura Thomas Braun Zimmerkellner Jochen Elbert Drei Spieler Oliver Steinmetz, Leonid Firstov, Aldomir Mollov

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden Arabella ist auch während der Internationalen Maifestspiele 2018 zu erleben. Die Titelpartie singt die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson. PMHSTTWi

 

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