Rathen, Felsenbühne Rathen, Spielplan Juli – August 2019

Landesbühnen Sachsen 

Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen - Winnetou ©  Landesbühne Sachsen

Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen – Winnetou © Landesbühne Sachsen

Plan Juli  und August 2019 : Landesbühnen Sachsen in Radebeul , auf der Felsenbühne Rathen und  Unterwegs

Felsenbühne Rathen Juli und   August 2019


Juli 2019   


Mi 03.07.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot , Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen


Sa 06.07.2019 19:30
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.
Felsenbühne Rathen


So 07.07.2019 17:00
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.
Felsenbühne Rathen


Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Goldene Gans - Felix Lydike © Hagen König

Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Goldene Gans – Felix Lydike © Hagen König

Di 09.07.2019 11:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt, Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)
Felsenbühne Rathen


Mi 10.07.2019 11:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Do 11.07.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen
16:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Fr 12.07.2019 19:30
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.
Felsenbühne Rathen


Sa 13.07.2019 15:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen
19:30
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.
Felsenbühne Rathen


So 14.07.2019 17:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Di 16.07.2019 16:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Mi 17.07.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen
15:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Goldene Gans - Felix Lydike, Julia Vincze, Sandra Marie Huimann, Thomas Förster © Hagen König

Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Goldene Gans – Felix Lydike, Julia Vincze, Sandra Marie Huimann, Thomas Förster © Hagen König

Do 18.07.2019 11:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt, Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)
Felsenbühne Rathen


Fr 19.07.2019 19:30
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


Sa 20.07.2019 15:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen
19:30
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


So 21.07.2019 17:00
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


Di 23.07.2019 11:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt, Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6) Felsenbühne Rathen


Mi 24.07.2019 15:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Do 25.07.2019 11:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Fr 26.07.2019 19:30
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


Sa 27.07.2019 15:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen
19:30
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12) Felsenbühne Rathen


So 28.07.2019 17:00
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


Di 30.07.2019 16:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Mi 31.07.2019 16:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5)
Felsenbühne Rathen


August 2019    


Do 01.08.2019 11:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5)
Felsenbühne Rathen
16:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Fr 02.08.2019 19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


Sa 03.08.2019 15:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen
19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


So 04.08.2019 17:00
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


Di 06.08.2019 16:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Mi 07.08.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Do 08.08.2019 11:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5) Felsenbühne Rathen


Fr 09.08.2019 19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


Sa 10.08.2019 15:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5)
Felsenbühne Rathen
19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


So 11.08.2019 17:00
Zum letzten Mal in Rathen! Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


Di 13.08.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Mi 14.08.2019 16:00
Zum letzten Mal in Rathen! Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5) Felsenbühne Rathen


Do 15.08.2019 11:00
Der Traumzauberbaum – Das Geburtstagsfest , Familienmusical von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt – Gastspiel
Felsenbühne Rathen


Fr 16.08.2019 19:30
Zorro – Das Musical,  Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


Sa 17.08.2019 15:00
 
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen
19:30
Zorro – Das Musical,  Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


So 18.08.2019 17:00
Zorro – Das Musical,  Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


Do 22.08.2019 15:00
Zum letzten Mal in Rathen! Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen
19:30
Zorro – Das Musical,  Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


Fr 23.08.2019 19:30
Gastspiel  : Faust – Die Rockoper
Felsenbühne Rathen


Sa 24.08.2019 19:30
Zum letzten Mal in Rathen!
Zorro – Das Musical,, Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


So 25.08.2019 17:00
Carmina Burana, Cantiones profanae von Carl Orff Felsenbühne Rathen


Do 29.08.2019 15:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Fr 30.08.2019 19:30
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Sa 31.08.2019
15:00
Zum letzten Mal in Rathen ! Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen
12:00 – 14:00      
Theaterfest in Rathen


Unterwegs: Alle Abstecherorte im Juli  und August 2019


Mo 01.07.2019 10:00
Big Deal
Oberschule „Geschwister Scholl“, 02957 Krauschwitz /


Mi 03.07.2019 20:00
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von
Odette Bereska (ab 12) Schloss Freudenstein Freiberg


Do 04.07.2019 20:00
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von
Odette Bereska (ab 12) Schloss Freudenstein Freiberg


August  2019


Fr 23.08.2019 19:30
Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach
König Albert Theater Bad Elster


Mi 28.08.2019 19:30
Ballett im Weinberg
Gräfin Cosel, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi und Johann Adolph Hasse bis hin zu Kompositionen der Gegenwart
Sächsisches Staatsweingut GmbH
Schloss Wackerbarth


Do 29.08.2019 19:30
Ballett im Weinberg
Gräfin Cosel
Sächsisches Staatsweingut GmbH
Schloss Wackerbarth


Fr 30.08.2019 20:00
Fidelio, Oper von Ludwig van Beethoven
Luisenburgfestspiele
Anmerk. Mth Konnerth, Krone, Erkrath


Sa 31.08.2019
12:00 – 14:00
Theaterfest im Kurort Rathen
Kurort Rathen
Kinderfest „Spielstraße“
18:30
Theaterfest im Kurort Rathen
Kurort Rathen
„Kalenderblätter“, Straßenfest
20:00
Fidelio
Luisenburgfestspiele
Anmerk. Mth Blechschmidt


Premiere im Juni  2019

HAIR, Rock-Musical , Buch und Liedtexte von Gerome Ragni und James Rado / Musik von Galt MacDermot

Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.

PREMIERE AM 8. JUNI 2019, 19.30 Uhr auf der Felsenbühne Rathen

Junge Leute um die Hippie-Truppe von George Berger suchen ein neues Lebensgefühl: eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Sie hoffen auf ein Zeitalter im Zeichen des Wassermanns, das geprägt ist durch Liebe, Gewaltlosigkeit und Frieden.

Der bürgerliche Claude kommt neu dazu und fühlt sich sofort von dem charismatischen Berger und seinen Freunden angezogen. Doch er hat gerade seinen Einberufungsbefehl nach Vietnam erhalten. Soll er pflichtbewusst in einen unsinnigen Krieg ziehen? Oder soll er seinen Dienst verweigern, und somit eine Gefängnisstrafe und gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen? Vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges, des Protestes gegen autoritäre Gesellschaftsstrukturen und des Aufkommens der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung schrieben die Schauspieler Gerome Ragni und James Rado HAIR als lyrischen Theater-Text. Galt MacDermot, ein ehemaliger Organist und Kirchenmusiker, komponierte die eingängige, bisweilen an gregorianische Gesänge erinnernde Musik. Die Songs von «Aquarius» und «Hair» bis «Hare Krishna» und «Let the Sunshinein» gehen bis heute unter die Haut und vermitteln eine Vision, die jetzt ebenso aktuell ist wie zur Zeit der Entstehung: die einer besseren Welt.

Musikalische Leitung: Michael Fuchs  / Uwe Zimmermann; Regie: Wolfgang Dehler; Choreografie: Till Nau
Bühne und Kostüme: Stefan Wiel


Plan Juni 2019 in Radebeul auf der Großen Bühne, auf der Studiobühne und in der Goldnen Weintraube


Do 06.06.2019 16:00
WERKSCHAU JUNGES.STUDIO
SOLL ICH BIN ICH – Eine Suche nach Widerstand; Theaterprojekt der Theater-Werkstatt III
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr 07.06.2019 14:00
WERKSCHAU JUNGES.STUDIO
SOLL ICH WILL ICH – Eine Stückentwicklung
zum Thema Freiheit der Theater-Werkstatt I
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa 08.06.2019 19:30
Wer seid ihr , Schauspiel von Oliver Bukowski
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So 09.06.2019 19:00
Katja Kabanowa ,Oper von Leoš Janá?ek nach dem Schauspiel «Das Gewitter»
von Alexander N. Ostrowski
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Do 13.06.2019 09:15
Tanz entdeckt, Die Tanzcompagnie stellt sich vor (5. – 6. Kl.)
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Schulkonzerte DD e.V.
11:00
Tanz entdeckt
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Schulkonzerte DD e.V.


Fr 14.06.2019 19:30
Wer seid ihr
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa 15.06.2019 20:00
Anna Mateur: Protokoll einer Disko
Konzert im Rahmen des X-JAZZ Edition Radebeul-Festival 2019
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So 16.06.2019 15:00
Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach


Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mo 24.06.2019 17:00
Kochen Kunterbunt


Di 25.06.2019
Ab 10:00
Alles spielt! Amateurtheaterfestival
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Mi 26.06.2019
Ab 10:00
Alles spielt!
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do 27.06.2019
Ab 10:00
Alles spielt!
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr 28.06.2019
ab 10:00
Alles spielt!
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
19:00
Alles spielt!
Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Felsenbühne Rathen Juni 2019


Sa 01.06.2019 16:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)


So 02.06.2019 16:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5)


Mo 03.06.2019 11:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum


Sa 08.06.2019 19:30
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von
Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot
Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.


So 09.06.2019 16:00
Schneeweißchen und Rosenrot,


Mo 10.06.2019 17:00
Hair


Do 13.06.2019 11:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt


Fr 14.06.2019 19:30
Hair


Sa 15.06.2019 15:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum
19:30
Hair


So 16.06.2019 16:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt


Fr 21.06.2019 19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber


Sa 22.06.2019 19:30
Der Freischütz


So 23.06.2019 17:00
Gastspiel  Zwinger-Trio


Fr 28.06.2019 19:30
Zorro – Das Musical, Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band


Sa 29.06.2019 19:30
Zorro – Das Musical


So 30.06.2019 17:00
Zorro – Das Musical


Unterwegs: Alle Abstecherorte im Juni 2019


Sa 01.06.2019 Ab 15:00
Karl-May-Festtage Radebeul- Auszüge aus „Winnetou I“
Little Tombston, Lößnitzgrund Radebeul


So 02.06.2019 10:45
Karl-May-Festtage Radebeul
Sternreiterparade am Weißen Ross

Ab 13:00
Karl-May-Fest – Auszüge aus „Winnetou I“
Little Tombston, Lößnitzgrund Radebeul

15:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt
NaturTheater Bad Elster


Mo 03.06.2019 09:00+10.00
Lausch mal, was da hüpft
KITA Buddelflink


So 09.06.2019 14:00
König sein
Freizeitoase Mortka
19:00
Pariser Leben
König Albert Theater Bad Elster


Di 11.06.2019 10:00
Die Geschichte von Lena
Oberschule “Am Knöchel“


Fr 14.06.2019 10:00
Ladsch und Bommel gehen ins Theater
Grundschule Oberlößnitz

19:00
Im Weißen Rössl
Moritzburg – Adams Gasthof


Di 18.06.2019 10:30
Deine Helden, meine Träume
Marie-Curie Oberschule


Mi19.06.2019 10:30
Deine Helden, meine Träume
Marie-Curie Oberschule


Do 20.06.2019 20:00
Das Geheimnis der Hebamme
Albrechtsburg Meissen


Fr 21.06.20190 9:00
Ein Krokodil taucht ab
Kulturbahnhof Radeburg

11:15
Ein Krokodil taucht ab
Kulturbahnhof Radeburg

20:00
Das Geheimnis der Hebamme
Neue Burgfestspiele Meissen Albrechtsburg Meissen


Sa 22.06.2019
18:15
Sommernachtsball auf Schloss Wackerbarth
Sächsisches Staatsweingut GmbH
Schloss Wackerbarth20:00
Das Geheimnis der Hebamme
Neue Burgfestspiele Meissen Albrechtsburg Meissen


Di 25.06.2019
10:00
Lausch mal, was da hüpft
Kindertagesstätte Sonnenkäfer  in Coswig


Mi 26.06.2019

09:00
Lausch mal, was da hüpft
KITA  Himmelsblau in Dresden

09:30
Deine Helden, meine Träume
Lößnitzgymnaasium Radebeul

10:00
Big Deal
Oberschule Reichenbach/Oberlausitz /

10:00
Lausch mal, was da hüpft
KITA Himmelsblau  in Dresden


Do 27.06.2019
Deine Helden, meine Träume
Leonhard-Frank-Oberschule, Coswig

10:00+12:30
Erste Stunde
Andert-Oberschule Ebersbach

20:30
Jedermann – Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes, von Hugo von Hofmannsthal
Neue Burgfestspiele Meissen Albrechtsburg Meissen


Sa 29.06.2019 20:30
Jedermann – Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes
Neue Burgfestspiele Meissen Albrechtsburg Meissen

18:00
Im Weißen Rössl
König Albert Theater Bad Elster


30.5. – 2.6. | KARL MAY FEST

Zum 28. Mal finden am Wochenende nach Himmelfahrt die Karl-May-Festtage in Radebeul statt. Im Lößnitzgrund werden Karl Mays Werke lebendig. Das Indianerlager «Hoher Stein», die Westernstadt «Little Tombstone »und die Darbietungen der traditionellen Tänze und Gesänge der indianischen Gäste aus den USA laden zu Erkundungen ein. Von der großen Sternreiterparade angefangen, sind natürlich auch wieder die Landesbühnen Sachsen mit Winnetou, Old Shatterhand sowie aufregenden Stunts und Verfolgungsjagden dabei. Besuchen Sie uns im Lößnitzgrund!


15.6. | ANNA MATEUR: PROTOKOLL EINER DISKO

Konzert im Rahmen des XJazz Edition Radebeul-Festival 2019

In ihrem neuen Programm macht Anna Mateur nichts anderes als sonst, nur anders. Also Lieder. Und Cover. Und Chaos. Sprich Kunst. Hier nun eine Kurzübersicht über das zu Erwartende: Umgeben von virtuosen Musen fegt die Antidiva erneut über die Bühne. Sie tanzt. Sie schreit. Sie spontant. Sie macht Musik. Viel Musik. Und Pausen. Denn Pausen sind auch Musik. Geben sie sich ihren Gefühlen hin. Selbst wenn sie diese nicht verstehen. Schmelzen Sie. Wie Plastik. Wenn alle mit machen, ist das sogar sozial. Wenn keiner mitmacht, stirbt ein Cis. Alles ist Kunst.

Alles ist Musik. Sogar Sie. Und Anna. Und so.


22.6. | SOMMERNACHTSBALL AUF SCHLOSS WACKERBARTH

Feuriges Sizilien

Wie jedes Jahr sorgen die Künstler der Landesbühnen Sachsen gemeinsam mit der Elbland Philharmonie Sachsen für den künstlerischen Rahmen des Sommernachtsballs.


25.6. – 28.6. | 19. ALLES SPIELT

Auch in diesem Jahr fi ndet unser Amateurtheaterfestival ALLES SPIELT! statt. Hier treff en sich Theatergruppen jeden Alters und zeigen, was sie können. Dabei steht nicht nur das Schauen von verschiedenen Theaterformen und -techniken im Vordergrund, sondern auch der Austausch der Amateurtheatergruppen untereinander. Das junge.studio bietet unter professionellen Bedingungen eine Plattform zum Sehen, Gesehenwerden und Weiterdenken. Theaterstücke, Performances, Tanz, Filme und musikalische Beiträge – alles ist willkommen. Denn: ALLES SPIELT! im 20.

Jahr! Der Freundeskreis der Landesbühnen Sachsen und der Felsenbühne Rathen e. V. unterstützt ALLES SPIELT! 2019 erneut.


Spielplan


Do 6.6. 16:00 WERKSCHAU JUNGES.STUDIO

SOLL ICH BIN ICH – Eine Suche nach Widerstand

Theaterprojekt der Theater-Werkstatt III

SB


Fr 7.6. 14:00 WERKSCHAU JUNGES.STUDIO

SOLL ICH WILL ICH – Eine Stückentwicklung

zum Thema Freiheit der Theater-Werkstatt I

SB


Sa 8.6. 19:30 Wer seid ihr Bukowski – UA – KF SB


So 9.6. 19:00 Katja Kabanowa Janá?ek M HB


Do 13.6. 09:15 Tanz entdeckt Matos SP HB

11:00 Tanz entdeckt Matos SP HB


Fr 14.6. 19:30 Wer seid ihr Bukowski – UA – KF SB


Sa 15.6. 20:00 GASTSPIEL Anna Mateur: Protokoll einer Disko Konzert im Rahmen des X-JAZZ Edition Radebeul-Festival 2019 SP HB


So 16.6. 15:00 Pariser Leben Off enbach M HB


Mo 24.6. 17:00 Kochen Kunterbunt AK


Di 25.6. – 28.6. Alles spielt! SB


Felsenbühne Rathen- Spielplan Juni


Fr 31.5. 19:30 GASTSPIEL A Tribute to Simon & Garfunkel – Duo Graceland


Sa 1.6. 16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

So 2.6. 16:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

Mo 3.6. 11:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

Sa 8.6. 19:30 PREMIERE Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

So 9.6. 16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Mo 10.6. 17:00 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

Do 13.6. 11:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Fr 14.6. 19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

Sa 15.6. 15:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

So 16.6. 16:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Fr 21.6. 19:30 Der Freischütz Weber

Sa 22.6. 19:30 Der Freischütz Weber

So 23.6. 17:00 GASTSPIEL Zwinger Trio – Hochrechnung in die Zukunft

Fr 28.6. 19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

Sa 29.6. 19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

So 30.6. 17:00 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann


JULI


Mi 3.7. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Sa 6.7. 19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

So 7.7. 17:00 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

Di 9.7. 11:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Mi 10.7. 11:00 Winnetou I Hörbe / May

Do 11.7. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

16:00 Winnetou I Hörbe / May

Fr 12.7. 19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

Sa 13.7. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

So 14.7. 17:00 Winnetou I Hörbe / May

Di 16.7. 16:00 Winnetou I Hörbe / May

Mi 17.7. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

15:00 Winnetou I Hörbe / May

Do 18.7. 11:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Fr 19.7. 19:30 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

Sa 20.7. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

So 21.7. 17:00 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

Di 23.7. 11:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Mi 24.7. 15:00 Winnetou I Hörbe / May

Do 25.7. 11:00 Winnetou I Hörbe / May

Fr 26.7. 19:30 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

Sa 27.7. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

So 28.7. 17:00 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

Di 30.7. 16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Mi 31.7. 16:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –


AUGUST


Do 1.8. 11:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Fr 2.8. 19:30 Der Freischütz Weber

Sa 3.8. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Der Freischütz Weber

So 4.8. 17:00 Der Freischütz Weber

Di 6.8. 16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Mi 7.8. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Do 8.8. 11:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

Fr 9.8. 19:30 Der Freischütz Weber

Sa 10.8. 15:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

19:30 Der Freischütz Weber

So 11.8. 17:00 Der Freischütz Weber

Di 13.8. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Mi 14.8. 16:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

Do 15.8. 11:00 GASTSPIEL Der Traumzauberbaum – Das Geburtstagsfest

Familienmusical von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt

Fr 16.8. 19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

Sa 17.8. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

So 18.8. 17:00 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

Do 22.8. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

Fr 23.8. 19:30 GASTSPIEL FAUST – Die Rockoper

Sa 24.8. 19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

So 25.8. 17:00 Carmina Burana

Do 29.8. 15:00 Winnetou I Hörbe / May

Fr 30.8. 19:30 Winnetou I Hörbe / May

Sa 31.8.

12:00

14:00 SPIELSTRASSE

Kinderfest im Kurort Rathen

15:00 Winnetou I Hörbe / May

18:30 KALENDERBLÄTTER – Straßenfest für Jung und Alt

Erinnerungen aus 65 Jahren Landesbühnen auf der

Felsenbühne Rathen


SEPTEMBER


So 1.9. 15:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Felsenbühne Rathen 2019


HAIR

The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot. Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.

Junge Leute um die Hippie-Truppe von George Berger hoffen auf ein Zeitalter im Zeichen des Wassermanns, das geprägt ist durch Liebe, Gewaltlosigkeit und Frieden, jenseits von Krieg und Rassentrennung. Claude ist neu und fühlt sich sofort von dem charismatischen Berger und seinen Freunden angezogen. Doch er hat gerade seinen Einberufungsbefehl nach Vietnam erhalten. Soll er pflichtbewusst in einen unsinnigen Krieg ziehen? Oder soll er seinen Dienstverweigern, und somit eine Gefängnisstrafe und gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen?

Die Songs von «Aquarius» und «Hair» bis «Hare Krishna» und «Letthe Sunshine in» gehen bis heute unter die Haut und vermitteln  die Vision einer besseren Welt.

ML: Michael Fuchs/Uwe Zimmermann; I: Peter Dehler; Ch: Till Nau; A: Stefan Wiel

| 4.5. | 5.5. | 7.5. | 11.5. | 12.5. | 8.6. | 10.6. | 14.6. | 15.6. | 6.7. | 7.7.| 12.7. | 13.7.


KATJA KABANOWA

Oper von Leoš Janá?ek nach dem Schauspiel «Das Gewitter» von Alexander N. Ostrowski

Die ergreifende Oper führt in die russische Provinz. In ihrer Sehnsucht nach Freiheit gibt sich Katja, eine streng bewachte junge Frau, während einer Reise ihres Gatten heimlich dem Mann hin, den sie wirklich liebt. Und bei einem Gewitter, das sich über allen aufgestaut hat, gesteht Katja ihren Ehebruch öffentlich! Doch anders als ihre Freundin, die mit ihrem Geliebten aus der kleinbürgerlichen Misere Richtung Großstadt flieht, zieht es Katja – von allen verlassen – Richtung Wolga.

ML: Ekkehard Klemm; I/L: Sebastian Ritschel; A: Stefan Wiel

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

| 25.5. | 30.5. | 9.6.


IM WEISSEN RÖSSL

Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft»

Zahlkellner Leopold himmelt seine Chefi n Josepha Vogelhuber an, die ihrerseits dem Anwalt Dr. Siedler schöne Augen macht, der wiederum die attraktive Fabrikantentochter Ottilie liebt, deren Vater von Sigismund, dem Sohn seines ärgsten Geschäftskonkurrenten, verfolgt wird, dessen Herz für das entzückend lispelnde Fräulein Klärchen schlägt …

ML: Hans-Peter Preu / Thomas Gläser; I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;

Kooperation mit der Elbland Philharmonie Sachsen, der Chursächsischen Philharmonie und dem Leipziger Symphonieorchester

| 14.6. | 30.6.


JEDERMANN – DAS SPIEL VOM STERBEN DES REICHEN MANNES

von Hugo von Hofmannsthal

Jedermann ist reich. Alles kann er kaufen. Die Welt liegt ihm zu Füßen und sein Tod in weiter Ferne. Den Bettler und den armen Nachbarn weist er ab, die Warnungen seiner Mutter überhört er. Auf einem Fest mit seiner Buhlschaft steht plötzlich der Tod neben ihm. Jedermann fleht um eine Frist und der Tod gewährt ihm eine Stunde. Eine opulente sinnlich-musikalische Inszenierung mit Mitwirkenden aus der Region Meißen und Tom Quaas in der Titelrolle.

I: Peter Kube; A: Stefan Wiel; M: The Purgatorators; Ch: MuNo-Productions, Michal Sandor | 27.6. | 29.6.


PARISER LEBEN

Operette von Jacques Offenbach

Ein Fest jagt das nächste in dieser musikalisch berauschenden Offenbachiade und man amüsiert sich prächtig: Allen voran – und durchaus nicht immer gemeinsam – ein schwedischer Baron und seine hübsche Gattin. Beiden wird von zwei mittellosen Lebemännern in Privatwohnungen und mit Hilfe der Dienerschaft ein Klischee-Paris vom Feinsten präsentiert. Bis der Schwindel auffliegt!

ML: GMD Florian Merz (Bad Elster) / Karl Bernewitz; I/Ch: Christopher Tölle; A: Stefan Wiel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

| 30.4. | 18.5. | 10.6. | 16.6.


TANZ ENTDECKT

Die Tanzcompagnie stellt sich vor (5. – 6. Kl.)

Was ist Tanz? Und wovon kann uns Tanz erzählen? Von Beziehungen zwischen Menschen? Von Freundschaften und Kämpfen, von Einsamkeit und Gemeinsamkeit? Und heute, wo ist überall Tanz zu

 finden? Auch wenn vielleicht nicht alle Fragen beantwortet werden: Es gibt in jedem Falle viel zu hören, zu schauen und zu staunen.

I: Carlos Matos | 13.6.


WER SEID IHR – UA –

Schauspiel von Oliver Bukowski

Eine Dorfkneipe in Sachsen. Hierher, in ihr Elternhaus, wird Lisa unfreiwillig zurückgebracht, nachdem sie in Berlin auf der Straße zusammengebrochen war. Vor den Spoilern der Kraftfahrzeuge hatte sie keulen- und bänderschwingend linke Brandreden gehalten. Ihre Eltern und Onkel Ralf, der Lisa mit aufgezogen hat, sind stolz auf die aktive Bloggerin, verleiht sie doch auch ihrer Ost-Herkunft eine Stimme. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf und Lisa fragt sich nach ihrer Rückkehr allmählich immer mehr: Wer seid ihr?

I: Tom Quaas; A: Tom Böhm | 3.5. | 5.5. | 29.5 | 8.6. | 14.6


DIE SONNE ÜBER DEM TRAUMZAUBERBAUM – UA –

Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Ehrhardt (Buch) (ab 5)

Der fi nstere Gru-Gru will die Sonne vom Himmel holen. Die Freunde Benjamin, Quingel und die Vogelscheuche erfahren davon, als Kiki, der Sonnenstrahl, zu ihnen kommt. Gemeinsam beschließen Sie, sich Gru-Gru und seinen Verbündeten in den Weg zu stellen und die Sonne zu retten. DIE SONNE ist zu einer Traumblattgeschichte geworden und jetzt als DIE SONNE ÜBER DEM TRAUMZAUBERBAUM zu erleben.

I/Ch: Katrin Wolfram; A: Katharina Lorenz; ML: Uwe Zimmermann

26.5. | 2.6. | 3.6. | 15.6. | 31.7. | 1.8. | 8.8. | 10.8. | 14.8.


SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT

Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)

Zwerg Grobwurz ist grimmig, sind doch alle Geschöpfe in seinem Wald mindestens zu zweit, nur er ist einsam. In seinem Zorn beschließt er, Prinz Konrad und seinen Bruder Heinrich in einen Bären und einen Jäger zu verwandeln, die sich gegenseitig umbringen sollen. Doch der Bär sucht Schutz in der Hütte von Schneeweißchen und Rosenrot …

I: Steff en Pietsch; A: Ulrike Schlafmann; M: Sebastian Undisz

1.6. | 9.6. | 3.7. | 11.7. | 13.7. | 17.7. | 20.7. | 27.7. | 30.7. | 1.8. | 3.8. | 6.8. |

7.8. | 13.8. | 17.8. | 22.8.


DER FREISCHÜTZ

Romantische Oper von Carl Maria von Weber

Das Lebensglück des Jägerburschen Max hängt von einem einzigen Probeschuss ab. Nur wenn ihm dieser gelingt, kann er seine geliebte Agathe zur Frau bekommen. Max nimmt Hilfe an – von Kaspar, der mit dem schwarzen Jäger Samiel im Bunde ist. In der Wolfsschlucht gießen sie Freikugeln, die immer treff en …

ML: Hans-Peter Preu, Eckehard Stier; I: Horst-Otto Kupich; Ch: Kathrin Wolfram; A: Stefan Wiel;

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

21.6. | 22.6. | 2.8. | 3.8. | 4.8. | 9.8. | 10.8. | 11.8.


WINNETOU I

Von Olaf Hörbe nach Karl May

Erzählt wird die Geschichte des jungen Häuptlings Winnetou. Der Bau der Eisenbahn auf der indianischen Erde ist ein Vorbote weiterer Eroberungen durch die Weißen. Banditen wie Santer greifen immer wieder an. In dieser Situation treffen Winnetou und Old Shatterhand aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft ist es noch ein weiter Weg. Effektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Aufführung einen besonderen Reiz.

I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel; M: Hans-Peter Preu; Kampfchoreografie: awego

25.5. | 26.5. | 10.7. | 11.7. | 14.7. | 16.7. | 17.7. | 24.7. | 25.7. 29.8. | 30.8.

| 31.8.


DAS GEHEIMNIS DER HEBAMME – UA –
von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von
Odette Bereska (ab 12)
Auf der Flucht vor einem grausamen Burgherrn schließt sich die junge Hebamme Marthe einer Gruppe fränkischer Siedler an, die in die Mark Meißen ziehen, um dort ein besseres Leben aufzubauen. Ihr Anführer ist Ritter Christian, den Marthes Heilwissen beeindruckt. Das erregt die Aufmerksamkeit seines ärgsten Feindes. Ein farbenfrohes aktionsreiches Stück und eine große Liebesgeschichte.
I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel; M: Sebastian Undisz;
Kampfchoreografi e: awego
18.5. | 19.5. | 19.7. | 20.7. | 21.7. | 26.7. | 27.7. | 28.7.


ZORRO – DAS MUSICAL
Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch) Mit Live-Band
Zwei Brüder werden zu erbitterten Feinden: Ramon schaltet den Vater aus, um dessen Macht brutal an sich zu reißen. Dass sich hinter dem Rächer Zorro sein Bruder Diego verbirgt, kann Ramon nicht ahnen. Ein actionreiches Spektakel, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und untermalt von temperamentvollem spanischen
Flamenco-Pop.
ML: Jan Michael Horstmann; I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel;
Ch: Wencke Kriemer de Matos
28.6. | 29.6. | 30.6. | 16.8. | 17.8. | 18.8. | 22.8. | 24.8.


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT
Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)
Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus, der Dank der magischen Anziehungskraft einer goldenen Gans am Ende doch den Sieg über seine Brüder davonträgt, und die traurige Prinzessin zum Lachen bringt.
I: Peter Kube; A: Ulrike Kunze
13.6. | 16.6. | 9.7. | 18.7. | 23.7. | 1.9.


CARMINA BURANA
Cantiones profanae von Carl Orff
Der stimmgewaltige Chor «O Fortuna», der die Wandelbarkeit des Glücks besingt, rahmt die kompositorischen Themenkreise «Frühling», «Schenke» und «Liebe» ein. Das beliebte Werk für Solisten, gemischten Chor, Kinderchor und Orchester ist traditionsgemäß auch in diesem Jahr als Konzert zu erleben.
ML: Ekkehard Klemm; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.
25.8.


LBS THEATER RADEBEUL HB HAUPTBÜHNE SB STUDIOBÜHNE GH GLASHAUS IM FOYER
GW GOLDNE WEINTRAUBE – DIE THEATERKNEIPE PB PROBEBÜHNE AK ALTE KANTINE
MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER
SPARTENÜBERGREIFEND
Sie erreichen uns mit der , der STRASSENBAHNLINIE 4
und der BUSLINIE 72.
Die Eintrittskarten der Landesbühnen Sachsen für Veranstaltungen im Theater Radebeul sowie auf der Felsenbühne Rathen gelten vier Stunden vor bis sechs Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum als Fahrausweis.
MIT DEM VVO-KOMBITICKET KOSTENLOS ZUR VORSTELLUNG


 Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213;
kasse@landesbuehnen-sachsen.de; www.landesbuehnen-sachsen.de ,
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—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Ludwigsburg, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Motto 2019: ALLES AUF ANFANG, 09.05. – 20.07.2019

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Ludwigsburger Schlossfestspiele

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

  DIE LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE 2019

»ALLES AUF ANFANG«

Mit einem letzten »Fest der Interpreten« beendet Thomas Wördehoff 2019 nach zehn Jahren seine Intendanz bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Vom 9. Mai bis 20. Juli bietet das Festspielprogramm unter dem Motto Alles auf Anfang zahlreiche Gelegenheiten, Musik so zu erleben, als würde man sie zum ersten Mal hören. Solisten und Ensembles von Weltrang tragen dazu ebenso bei, wie neu zu entdeckende Interpreten und musikalische Wegbegleiter der Festspiele aus den letzten zehn Jahren: Camille Bertault, The Erlkings, Isabelle Faust, die Musicbanda Franui, Katia und Marielle Labèque, Harald Lesch, Valer  Sabadus, Frank Peter Zimmermann und natürlich das Orchester der Schlossfestspiele unter Pietari Inkinen sind nur einige der Interpreten, die bei knapp 60 Konzerten neue Blickwinkel auf die Musik eröffnen.

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Pietari Inkinen feiert 2019 ein kleines Jubiläum bei den Schlossfestspielen: Es ist die fünfte Saison des Finnen als Chefdirigent des Festspielorchesters. Die traditionelle Rede zum Eröffnungskonzert (9. Mai) wird der Pianist Igor Levit halten. Als bekennender Europäer bezieht er immer wieder Position zu gesellschaftlichen Themen. Musik, sagt er, könne man nicht im politikfreien Raum machen – ein unmissverständlicher Ausgangspunkt seiner Eröffnungsrede für die Saison 2019. Musikalisch beginnt die Spielzeit mit Dmitri Schostakowitschs 13. Sinfonie Babi Jar für Orchester, Basssolo und Männerchor – einem  klanggewaltigen Fanal gegen das Vergessen.

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Als Solist wird René Pape im Forum am Schlosspark zu erleben sein, der die Solopartie dieses beeindruckenden Werkes eigens für das Eröffnungskonzert einstudiert. Mit dem finnischen Männerchor Ylioppilaskunnan Laulajat steht Pape und dem Orchester der Schlossfestspiele einer der besten Männerchöre überhaupt zur Seite. Ein »Orchester mit Flügeln« (28. Juni) präsentieren die Schlossfestspiele mit den Schwestern Katia und Marielle Labèque, die in Ludwigsburg Bryce Dessners eigens für sie komponiertes Konzert für zwei Klaviere aufführen. Das Stück wird umrahmt von Béla Bartóks virtuosem Konzert für Orchester und John AdamsThe Chairman Dances. Das diesjährige Klassik Open Air & Feuerwerk (13. Juli) feiert unter dem Titel »Viva Europa!« die Europäische Idee mit Werken, die von Städten, Landschaften und Flüssen Europas inspiriert sind. Mit dem Abschlusskonzert (20. Juli) endet die Festspielsaison 2019 in Ludwigsburg. Thomas Wördehoff nimmt dies zum Anlass, gemäß des Saison-Mottos Alles auf Anfang, das klassische Konzertformat noch ein letztes Mal neu aufzurollen: Igor Levit und Thomas Gansch kommen zu diesem Finale erstmalig zusammen, um mit dem Orchester der Schlossfestspiele Dmitri Schostakowitschs Konzert für Klavier und Trompete zu spielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Die Sängerin Nora Fischer und der Gitarrist Marnix Dorrestein holen Kompositionen des 17. Jahrhunderts ins Hier und Jetzt und auch Fans der Band Mnozil Brass dürfen sich auf diesen ungewöhnlichen Konzertabend freuen, der noch einige Überraschungen bereithält.

Bei der diesjährigen Song Conversation treffen die französische Scat-Virtuosin Camille Bertault, der Pianist David Helbock und der Trompeter Médéric Collignon erstmalig aufeinander. Man darf gespannt sein, welche musikalischen Wege die drei experi-mentierfreudigen Musiker einschlagen, um sich bekannte Songs zu eigen zu machen.

Gleich zwei Veranstaltungen in dieser Saison rücken die Barockmusik in aktuelle Kontexte und eröffnen einen neuen Blick auf die alten Kompositionen. Beim Konzert Der Überseewanderer (30. Juni) stellen Reinhold Friedrich und das Blechbläserensemble der Ludwigsburger Schlossfestspiele Werke des Hochbarocks den westafrikanischen Klängen von Ngoni-Spieler Bassekou Kouyaté und der Sängerin Amy Sacko gegenüber. Einen neuen Blick auf die Musik eröffnen die Texte von Franz Daniel Pastorius, dem ersten deutschen Siedler in Amerika, der sich bereits 1688 öffentlich für die Gleichbehandlung der indigenen Bevölkerung und der afrikanischen Sklaven einsetzte und dessen Worte aus heutiger Sicht eine überraschende Aktualität aufweisen.

Für »Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten im Klimawande (6. & 7. Juli) haben sich das Merlin Ensemble Wien und Harald Lesch zusammengetan. Lesch, der immer wieder öffentlich Position zum fortschreitenden Klimawandel bezieht, ist der perfekte Erzähler für das Konzert, bei dem Vivaldis Die vier Jahreszeiten im Zusammenspiel mit historischen und aktuellen Wetterberichten in einen neuen Kontext gestellt werden.

Mit seinen melodischen Improvisationen lässt Fred Hersch (12. Mai) bei seinem Schlossfestspieldebüt gekonnt die Grenzen zwischen Klassik und Jazz verschwimmen. Otto Lechner & Sväng (30. Mai) gestalten mit Akkordeon und vier Mundharmonikas einen Abend zwischen Improvisation, Volksmusik und Tangomelodien. Gleich zwei Konzerte finden in dieser Saison erstmalig in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach statt: Das Berliner Kabarett-Duo Pigor & Eichhorn (15. Mai) präsentiert sein mehrfach ausgezeichnetes Programm »Volumen 9«, während The Erlkings und der Stihl Chor (6. Juni) mit englischen Interpretationen eine neue Seite des romantischen Liedguts beleuchten. Mit Schuberts Die schöne Müllerin (5. Juli) kommen die Erlkings einen Monat später in die Historische Kelter Bietigheim. In Höllenvisionen (29. Mai) berichtet der meisterhafte Stehgreiferzähler Michael Köhlmeier gemeinsam mit den Posaunisten Leonhard Paul und Bertl Mütter von den Mythen der Unterwelt. Norbert Lammert widmet sich dem gesprochenen Wort als Präzisionsinstrument: Die Lesung Am Anfang war das Wort (7. Juli) dreht sich um die wirkungskräftigen Anfänge großer Texte.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Der gefeierte Countertenor Valer Sabadus und die Akademie für Alte Musik Berlin (2. Juni) versehen barocke Arien der antiken Helden mit leidenschaftlichen Empfindungen. Christiane Karg, Antoine Tamestit und Malcolm Martineau (29. Juni) gestalten einen Liederabend rund um Lyrikvertonungen von der Romantik bis in die Moderne. Bariton Holger Falk und Pianist Steffen Schleiermacher präsentieren das Programm »Hanns Eisler: Ein deutsches Leben in Liedern« (10. Juli), für dessen Einspielung sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Arianna Savall und das Ensemble Hirundo Maris bringen Gesänge vom Süden und Norden (11. Juli) mit nach Ludwigsburg.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Carl Maria von Webers Der Freischütz (12. & 14. Juli) wird in einer neuen Inszenierung zu erleben sein – aus der Perspektive eines jungen französischen Teams. Markenzeichen der Regisseure Clément Debailleul und Raphaël Navarro, die als gelernte Zauberkünstler bereits für den Cirque du Soleil tätig waren, ist die Magie Nouvelle. Mit visueller Magie und Hologrammtechnik legen die beiden das Augenmerk der Produktion auf die düstere Seite der Oper: Auf die ungreifbaren Ängste, welche die Figuren antreiben und die übernatürlichen Kräfte, welche die Regeln und Rituale der Jagdgemeinschaft bestimmen.

Rebecca Carrington und Colin Brown haben mit Turnadot (23., 24. & 25. Mai) im Auftrag der Schlossfestspiele die kleinste Operette der Welt kreiert. Deren Protagonisten bringen zwischen britischen Befindlichkeiten und Brexit-Chaos eine Aufführung von Puccinis Turandot gehörig durcheinander. Die Maskenspieler der Berliner Familie Flöz und die Tiroler Musicbanda Franui haben erstmalig zusammengearbeitet. Die gemeinsam entwickelte Liederoper »Himmelerde« (4. & 5. Juni) greift die romantische Gefühlswelt der Lieder von Schubert, Schumann und Mahler auf, die in den volksmusikalischen Arrangements von Franui nahbar und natürlich werden. Für die Vorstellungen von »Turnadot« und »Himmelerde« sind nur noch Restkarten verfügbar.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein - Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein – Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Das Ballett am Rhein (15. Juni) bereichert das Festspielprogramm mit zeitgenössischen Choreografien von Mark Morris und Martin Schläpfer. Steven Prengels und Arno Synaeve bringen mit »Berg« (4. & 5. Juli) ein musikalisch wie visuell eindrückliches Musiktheaterstück mit ins Schlosstheater, basierend auf Thomas Manns Zauberberg«und der anspruchsvollen Klangwelt Richard Wagners.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

[ Von Nemanja Radulovic wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht ]

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Der Serbische Geiger Nemanja Radulovic und die französische Pianistin Laure Favre-Kahn (18. Mai) schlagen im Porsche Museum einen Bogen von der Musik der Romantik bis zum französischen Impressionismus. Die beiden befreundeten Musiker Gautier Capuçon & Jean-Yves Thibaudet (7. Juni) widmen sich gemeinsam Cellosonaten von Debussy, Brahms und Rachmaninow. Mit Klaviertrios Ludwig van Beethovens kommen Faust, Queyras & Melnikov (13. Juni) in den Ordenssaal. Neben diesem Kammermusikabend ist die Geigerin Isabelle Faust in dieser Saison auch mit dem Kammerorchester Basel (26. Mai) im Forum am Schlosspark zu erleben. Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen (17. Juli) setzen bei ihrem Festspiel-Debüt mit Sonaten für Violine und Klavier neue Maßstäbe in der Beethoven-Interpretation. Der Pianist Igor Levit (18. Juli) kann bei seinem Recital mit Werken von Gustav Mahler und Franz Liszt als Solokünstler erlebt werden.

—| Pressemeldung Ludwigsburger Schlossfestspiele |—

Berlin, Pentatone – Musikhören und digitaler Wandel, IOCO, 07.02.2019

Februar 9, 2019 by  
Filed under Hervorheben, IOCO - CD-Rezension, Konzert, Oper

 

Pentatone LOGO

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PENTATONE

PENTATONE – Die Welt des Labels 

Womit überrascht es 2019 – Musikhören und digitaler Wandel

von Michael Stange

Musik wird heute meist mittels Mobil- oder Hi-Fi-Geräten erlebt. Tonträger und Technik sind dadurch zentral für das Hörerlebnis und die Erwartungen an Live-Konzerte. Vorschläge der Streamingsdienste für nach Computeralgorithmen generierte Playlists prägen in weiten Teilen den Geschmack der Hörer.

Tamara Stefanovich und Kaspar van Kooten PENTATONE © Jörg Rüger, Berlin, httpswww.sichtbarkeiten.de

Tamara Stefanovich und Kaspar van Kooten PENTATONE © Jörg Rüger, Berlin, httpswww.sichtbarkeiten.de

Meilensteine dieses Wandels waren die Erfindung der Tonaufnahme und die Verbreitung von Musik aller Kontinente durch Schallplatten und später durch die Kurzwellensender der Radiostationen aller Welt. Bald danach boten Schallplatten und CDs die Möglichkeit, sich vertieft und eigenständig in alle Erteile, Epochen und Musikrichtungen zu begeben.

Entsprechende technische Geräte zogen in die Wohnungen der Hörer. So wurden Künstler weltbekannt und Plattenlabel verkauften manche Tonträger millionenfach mit immensem Profit.

Mit der Digitalisierung wurden diese Geschäftsmodelle zu Grabe getragen. Tonträgermarkt und Hörverhalten haben sich revolutioniert. Streaming Dienste ersetzen physische Tonträger. Kostenlos verfügbare Angebote wie youtube bieten gigantische Musikbibliotheken und früher kaum Beschaffbares steht nach einem Klick gratis zur Verfügung.

Arabella Steinbacher © Jörg Rüger, Berlin, www.sichtbarkeiten.de

Arabella Steinbacher © Jörg Rüger, Berlin, www.sichtbarkeiten.de

Ein Umstand spielt aber heute noch den verbliebenen rührigen Plattenlabels in die Hände. YouTube, digitale Radiosender und mancher Stream geraten Hinsichtlich der Klangqualität rasch an ihre Grenzen.

Schlecht Aufgenommenem und stark Komprimiertem fehlen Dynamik, Präzision und Klangschönheit. Ergänzt durch leistungsschwache Wiedergabegeräte bleiben insbesondere bei Orchester-, Vokal- und Instrumentalaufnahmen am Kopfhörer des Smartphones viele Wünsche nach wirklichkeitsgetreuer, raumfüllender Wiedergabe offen.

Dass Klangvollendetes Hören mit guten technischen Geräten für die Musikwiedergabe beginnt haben die Konsumenten erkannt. Der Markt für Hi-Fi-Komponenten wächst. Umsätze für Verstärker, Streaming Geräte und Hi-Fi-Lautsprecher steigen. Der Trend zu hochwertigen Geräten und höheren Preisen scheint ungebrochen.

Die vollendete Wiedergabequalität gewährleisten heute Super Audio CD (SACD), CD, ein hochauflösender Stream oder ein hochwertiger Download. Bindeglied zwischen Musik und Wiedergabegeräten sind qualitativ hochwertigen Aufnahmen, die sämtliche Möglichkeiten der heutigen Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeiten nutzen.

Im Klassikbereich müssen Musiklabels daher noch mehr als früher auf technisch und künstlerisch hochwertige Aufnahmen als Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmale setzen. Dies wird idealerweise durch einen vielfältigen spannenden Katalog mit Bewährtem und Neuem ergänzt.

  PENTATONE  –  Das Label

Große Interpretationen und perfekte Technik gehören zur Philosophie von PENTATONE. Mit der Qualität der Künstler und der technischen Perfektion der Aufnahmen wird kräftig gepunktet. Der exquisite Geschmack bei der Auswahl des Repertoires, die Vielfältigkeit des Katalogs, der außerordentlich große Reigen an brillanten Künstlerinnen und Künstlern, ihre Interpretationen und der Klang der Aufnahmen begeistern.

Simon Eder, der Geschäftsführer von PENTATONE, fasste dies dergestalt zusammen, dass Tonträgerproduzenten bzw. Label heute auch die Aufgabe haben, die Künstler in den Mittelpunkt zu stellen und sie durch Marketing auch in den sozialen Medien zu unterstützen.

Ein weiterer Aspekt ist, dass die Güte der Aufnahmen und die technische Qualität idealerweise derart faszinieren, dass Musikfans gern auch zu bisher für sie Unbekanntem greifen, weil sie dem musikalischen Geschmack des Teams von PENTATONE vertrauen.

Denis Kozhukhin, Renaud Loranger © Jörg Rüger, www.sichtbarkeiten.de

Denis Kozhukhin, Renaud Loranger © Jörg Rüger, www.sichtbarkeiten.de

Die Aufnahmen sind von höchster Qualität. Mit Spitzentechnologie und kundigen Toningenieuren wird die Musik naturgetreu eingefangen. Dies ist dem PENTATONE Label auch ein wenig in die Wiege gelegt. Seine Gründer waren drei ehemaligen leitende Angestellten der Philips Classics Records. Sie setzen auf den 5-Kanal-Surround-Sound als Ersatz für den Stereoklang. Der Vorläufer dieser Technologie war die Quadrophonie im Hi-Fi Bereich. In den siebziger Jahren ersonnen und erprobt, hat sie sich bei Industrie und Hörern wegen komplexer technischer Anforderungen, der Preise für die erforderlichen Geräte und des Erfordernisses von vier Lautsprechern nicht durchgesetzt. Dies hat sich durch technische Innovationen und die Beliebtheit von auch für die Wiedergabe von Filmen verwendbaren Surround Systemen heute gewandelt.

Bisher sind 27 Quadrophonie-Einspielungen legendärer Philips-Classics-Künstler jener Epoche auf SACD erschienen. Sie kommen in exzellenten 4-Kanal-Aufnahmen so zur Geltung, wie es 1970 geplant war. Dadurch besteht beispielsweise erstmals die Möglichkeit, Rafael Kubeliks Beethoven – Zyklus mit dem Concertgebouw Orchester in dieser damals revolutionären Technologie zu hören.

Hauptteil des Katalogs sind aber Neueinspielungen in brillanter Qualität. Unter Marek Janowski liegen Richard Wagner Hauptbühnenwerke auf 33 SACDs vor. Darüber hinaus enthält der Katalog in Hülle und Fülle weitere Komponisten und hervorragende Interpreten.

Alle PENTATONE-Aufnahmen erscheinen auf sogenannten hybriden SACDs, die zwei miteinander verbundene Schichten haben. Die erste enthält das normale CD-Signal, während auf der zweiten das Surround-Sound-Signal liegt. Diese hybriden Tonträger können in Stereo auf jedem normalen CD-Spieler abgespielt werden. Um den Surround-Sound-Effekt zu erzielen, benötigt man einen SACD-Spieler und eine Sourround-Hi-Fi-Anlage.

Guy Braunstein © Jörg Rüger, Berlin, www.sichtbarkeiten.de

Guy Braunstein © Jörg Rüger, Berlin, www.sichtbarkeiten.de

Schon mit einem CD Spieler oder einem Wiedergabegerät für Streams kann der Stereo-Hörer in die PENTATONE Welt eintauchen. Die SACDs brillieren auch dort durch räumliche Klangwiedergabe, blühende Farben von Orchester und Instrumenten, ihre Dynamik und die Klangschönheit der Aufnahmen.

Die Aufnahmen:

CD Anna Lucia Richter –  Heimweh

Liedern mit dem Thema Heimweh von Franz Schubert widmet der Sopran Anna Lucia Richter ihr ihre Debüt-Album bei PENTATONE.

Selbst Hörer, die dem Liedgesang erst für sich entdecken dürften die Interpretationen und die Hingabe von Anna Lucia Richter in ihren Bann ziehen. Anna Lucia Richter ist in der Welt des Liedes zutiefst zu Hause und hat mit dem Album belegt, dass sie zur ersten Reihe der heutigen Liedinterpretinnen gehört. Ihr gelingt es mit Poesie, Musikalität und Charisma den Hörer zu umgarnen und in die Welten der Dichter und Schuberts Musik zu entführen. Ihr glockenheller Sopran punktet in Tiefe und Mittellage mit bronzefarbenem Timbre und erreich silbrig schimmernde, jauchzende Höhen. Ihr Album gestaltet sie mit musikalischer Präzision, Textdeutlichkeit und glutvollen, beseelten Stimmfarben. Das Textbuch kann getrost zur Seite gelegt werden. Durch ihre sprudelnden Stimmfarben und ihre tiefe emotionaler Involviertheit gelingt es ihr, die Zuhörer an den Lautsprechern schon nach den ersten Takten ihren Bann zu ziehen.

Beispielhaft ist die erste Zeile des Liedes Nr. 2 der Mignon. „Heiß mich nicht reden..“, die sie mit ungemein verhaltener Melancholie nimmt, bei „der Sonne Lauf“ blüht die Stimme wie Sonnenlicht auf, verschattet sich wie Nebel bei „der finstern Nacht“ und leuchtet danach wieder intensiv bei „erhellen“ auf. Jedes Lied ist mit einer Stilsicherheit, einem tiefen inneren Erleben und einer Intensität vorgetragen, die Staunen macht. Gerold Huber spürt die Farben und den Atem der Lieder und des Soprans. Seine schwebende und musikalische intensive Begleitung tragen einen großen Teil zur Stimmigkeit und Schönheit dieser Liedeinspielungen bei. Technisch punktet die Aufnahme durch eine kammermusikalische Atmosphäre, klaren Klang und getreue Wiedergabe von Stimme und Klavier ein wesentlicher Faktor dieses wunderbaren Albums ist. Ungemein beglückend und emotional zutiefst berührend.  Bravo!

CD Richard Strauss – Alpensinfonie –  hr-Sinfonieorchester Frankfurt und
Andrés Orozco-Estrada

Die Alpensinfonie von Richard Strauss ist üppig-illustrierte Reise. Das kühne, optimistische und leidenschaftliche Werk erzählt in 22 Abschnitten von einer Bergbesteigung und dem folgenden Abstieg. Sie stellt entfesselte und ekstatische Ausbrüche orchestraler Farben neben Momente ehrfürchtiger Betrachtung der Naturschauspiele. Strauss verband im Werk persönliche Erinnerungen sowie Reaktionen die Tode Friedrich Nietzsche und Gustav Mahlers Jahr 1911. So entstand das Werk in einer Zeit, in der klar war, dass die alte Welt unterging. Er selbst schrieb in seinem Tagebuch: „Ich möchte meine Alpensinfonie Anti-Christ nennen. Sie ist eine moralische Reinigung durch eigene Anstrengung, Befreiung durch Arbeit und Anbetung der ewigen, ruhmvollen Natur.“ Im Jahr 1915 ist es vor den „Vier letzten Liedern“ der erste Weltabschied von Richard Strauss von seiner damaligen gewohnten Welt, der Monarchie und ihrer Bürgerlichkeit, die mit Beginn des 1. Weltkriegs versank.

Johannes Moser © Jörg Rüger, Berlin, www.sichtbarkeiten.de

Johannes Moser © Jörg Rüger, Berlin, www.sichtbarkeiten.de

In Orchesterfarben und Klangbild der Alpensinfonie finden sich viele traditionelle Klänge und Bezüge zur Spätromantik. Die interpretatorische Tücke liegt darin, Strauss Intentionen nicht als Kitsch abzutun, sondern sie schwelgerisch auszukosten und die Partitur erblühen zu lassen statt die Orchesterfarben durch rasche Tempi zu verwischen, zu verdecken oder zu „glätten“.

Dies gelingt dem Sinfonieorchester des Frankfurter Rundfunks und Andrés Orozco-Estrada vortrefflich. Die beredsame Phrasierung und die klare und glutvolle Spielweise sind ein großer Pluspunkt der Aufnahme. Orozco-Estradas Ansatz besticht durch warmen Ton und majestätisches Ausloten der Partitur. Die „Vision“ wird mit weitem Atem gespielt und lyrisch ausgekostet. Orozco-Estrada lässt die Schweizer Natur auf der Alm vor dem Auge des Hörers erstehen. Innigkeit und Freude des Spiels atmen Grasgeruch und Sonnenlicht. Die vielen Bilder der Sinfonie erstehen durch die Spielfreude des Orchesters lebhaft vor dem Auge des Zuhörers. Spannungen werden sorgsam vorbereitet, gut aufgebaut und machtvoll durchlebt. Orozco-Estradas Sichtweise überzeugt durch herrlicher Wärme und Größe. Ein immenser Pluspunkt ist auch die klangliche Brillanz der Aufnahme der Performance und der Farbreichtum.

Zehn Minuten länger als Richard Strauss in seiner Einspielung von 1941 oder fünf Minuten länger als Hans Knappertsbusch braucht Orozco-Estrada. Die Musik fließt, sie bleibt trotz Auskosten intensiver Momente nie stehen. Geschaffen wird eine Alpensinfonie, in der sich Melodie und Farben organisch entwickeln und die durch beseelte Interpretation besticht. Orozco-Estrada hat eine extrovertierte, aber auch sehr aufrichtige und liebevolle Vision der Alpen im Sinne von Richard Strauss für die heutigen Hörer aufgenommen.

Die Aufnahme atmet den Geist des Werkes in seiner Melancholie und Anbetung der Natur. Sie besticht durch ihre Musikalität und Leidenschaft. Luxuriös ausgekostet, wissend im Detail und liebevoll in den Klangfarben haben Orchester und Dirigent hier einen wertvollen Beitrag zur Strauss Discographie geleistet.

Die Aufnahmequalität ist perfekt. Der Orchesterklang warm und durchsichtig, die Balance zwischen den Instrumenten und die Dynamik perfekt. Das Versprechen auf der Rückseite des Booklet  „Sit back and enjoy“  wird vollends erfüllt.

PENTATONE Event Berlin 2019

Ihr Label und die Pläne für 2019 stellten PENTATONE Vorstand Simon Eder, Renaud Loranger (Vorstand Artists and Repertoire) und Kasper van Kooten (Produkt Manager) vor.

Im Februar wird die Schubert Lied CD Heimweh mit Anna Lucia Richter erscheinen. Sämtliche Planungen finden sich schon auf der Webseite des Labels (http://www.PENTATONEmusic.com/releases).

Tamara Stefanovich © Jörg Rüger, Berlin, www.sichtbarkeiten.de

Tamara Stefanovich © Jörg Rüger, Berlin, www.sichtbarkeiten.de

Im März 2019 wird die Pianistin Tamara Stefanovich eine CD mit Werken von Bach, Messiaen, Béla Bartók, Charles Ives veröffentlichen. Man darf gespannt sein. Für sie bedeutet Klavierspiel auch die Suche nach authentischer Musik. Dies demonstrierte sie beim Release Event mit Ausschnitten aus Sonaten von Ives. Mit Verve, Leidenschaft und fein durchgeformtem Anschlag interpretierte sie diesen faszinierenden Komponisten.

Ein weiterer Höhepunkt dürfte die Klavier CD Denis Kozhukhins mit Grieg und Mendelssohn werden. Sein Grieg paart Kühle und Feuer. Mit technischer Brillanz bot er Kostproben seiner Sicht auf Grieg, die neugierig machten.

Arabella Steinbacher gab Charmant einen Ausblick auf ihre im Oktober erscheinende CD Four Seasons mit Werken von Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla, die sie mit dem Munich Chamber Orchestra eingespielt hat. Einen glutvollen, mitreißenden Vorgeschmack darauf gab sie mit Stücken aus den Jahreszeiten von Piazzola.

Johannes Moser präsentierte seine Sicht auf Mendelssohn Cello Sonaten mit rundem Bogen und innigem Ton. Diese CD erscheint im August 2019. Nebendem ist vieles mehr zu erwarten. Stöbern lohnt sich.

Eine gelungene Veranstaltung mit einem sympathischen, gut aufgelegten Reigen an Künstlern und Musikproduzenten. Die Ankündigungen und musikalischen Kostproben machten auf die Veröffentlichungen gespannt. Ein runder Auftakt für das Musikjahr 2019.

—| IOCO CD-Rezension |—

Wien, Volksoper Wien, Wonderful Town – Leonard Bernstein, IOCO Kritik, 22.01.2019

Januar 22, 2019 by  
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Volksoper Wien

Volksoper Wien © IOCO

Volksoper Wien © IOCO

Wonderful Town  –  Musical – Leonard Bernstein 

– Zwei Schwestern aus Ohio erobern New York –

von Marcus Haimerl

Die Wiener Volksoper würdigte den Ausnahmekünstler Leonard Bernstein anlässlich seines 100. Geburtstags mit seinem klassischen Broadway-Musical Wonderful Town, welches bereits drei Jahre nach der Uraufführung 1953, am 9. November 1956, seine deutsche Erstaufführung an der Volksoper feierte. Wie bereits in seinem ersten New York-Musical On The Town stammen die Gesangstexte für Wonderful Town ebenfalls von Betty Comden und Adolph Green nach dem Bühnenstück My Sister Eileen von Joseph Fields und Jerome Chodorov, das bereits 1942 mit Rosalind Russell als  Ruth Sherwood, die diese Rolle auch in der Uraufführung übernahm, verfilmt wurde.

Wonderful Town –  Leonard Bernsein
youtube Trailer der Volksoper Wien
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Bernsteins Liebeserklärung an die Stadt New York spielt im Sommer des Jahres 1935 im Stadteil Greenwich Village. Ein Stadtführer zeigt Touristen die Sehenswürdigkeiten des Viertels. Unter all den Menschen, die täglich in die Stadt strömen, befinden sich auch die Schwestern Ruth und Eileen Sherwood aus Ohio. Sie beziehen ein schäbiges Souterrain-Zimmer des Malers Appopolous. Die beiden ziehen los auf der Suche nach Erfolg. Eileen, die blonde Sirene, die sich ihrer Wirkung auf Männer gar nicht bewusst ist, will Schauspielerin werden.

Jazz – Swing  – Ragtime – Conga-Rhythmen durchdringen die Volksoper

Ihre Schwester Ruth, weniger schön, dafür intellektuell, möchte Autorin werden. Nach unzähligen Vorstellungsgesprächen landet sie beim Redakteur Robert Baker, der sich über ihre Kurzgeschichten lustig macht und ihr rät, in die Provinz heimzukehren. Auch Eileens Versuche sind nicht von Erfolg gekrönt, doch lernt sie den Filialleiter des benachbarten Drugstores, Frank Lippencott, kennen, der sich der mittellosen Kundin sofort erbarmt. Robert Baker erscheint auf der Suche nach Ruth in der, von den Sprengungen für die U-Bahn erschütterten, Behausung der beiden Schwestern. Eileen lädt ihn zum Bleiben ein, ohne daran zu denken, dass sie bereits Frank eingeladen hat. Von Eileens Anblick angezogen, hat sich auch der Zeitungsmacher Chick Clark gleich selbst eingeladen.

Volksoper Wien / Wonderful Town - hier : Olivia Delauré als Eileen Sherwood, Sarah Schütz als Ruth Sherwood, Peter Lesiak als The Wreck - Loomis, Ines Hengl-Pirker als Violet, Cedric Lee Bradley als Speedy Valenti, Wiener Staatsballett © Barbara Palffy / Volksoper Wien

Volksoper Wien / Wonderful Town – hier : Olivia Delauré als Eileen Sherwood, Sarah Schütz als Ruth Sherwood, Peter Lesiak als The Wreck – Loomis, Ines Hengl-Pirker als Violet, Cedric Lee Bradley als Speedy Valenti, Wiener Staatsballett © Barbara Palffy / Volksoper Wien

Der Abend wird zum Desaster. Bob und Frank verschwinden und um Eileen für sich zu haben, täuscht Chick einen Anruf für Ruth vor: sie soll Interviews mit den Kadetten eines brasilianischen Militärschiffs machen, welches gerade in Brooklyn festgemacht hat. Doch die Kadetten haben nur eines im Sinn: Tanzen! Sie verfolgen Ruth durch die ganze Stadt, erst Eileen kann sie ablenken. Im entstandenen Conga-Chaos wird sie jedoch wegen Unruhestiftung verhaftet. Aber ihre Wirkung macht auch vor der Polizei nicht Halt, sie bezaubert das ganze Revier – alle Polizisten tanzen nach ihrer Pfeife. Ruth gelingt es Eileen freizubekommen und nimmt einen Job an, bei dem sie eine Werbetafel für den Nachtclub Village Vortex durch die Straßen des Viertels trägt. Doch schließlich wendet sich das Schicksal: Chicks Zeitung bringt Ruths Kadetten-Story mit der Schlagzeile „Blonde Sexbombe versenkt brasilianische Kriegsmarine“ heraus. Ruth hat einen Job und Eileen wird zum Kassenmagnet. Das Village Vortex lädt sie zum Vorsingen ein und gemeinsam singen die beiden Schwestern ein altes Lieblingslied der Familie, den „Rag mit dem falschen Ton“. Eileen wird engagiert und Ruth und Robert werden ein Paar.

Die aktuelle Produktion an der Wiener Volksoper wurde mit der Dresdner Staatsoperette koproduziert. Die Geschichte um die beiden Schwestern aus Ohio setzte der deutsche Regisseur Matthias Davids schwungvoll und temporeich im Bühnenbild von Matthias Fischer-Dieskau in Szene. Wenige Versatzstücke ermöglichen einen rasanten Umbau zwischen Straße, Appartement, Hafen, Polizeiwache oder Nachtclub. Die klassischen Kostüme, die das Flair der 30er Jahre vermitteln, entwickelte Judith Peter.

Volksoper Wien / Wonderful Town © Barbara Palffy / Volksoper Wien

Volksoper Wien / Wonderful Town © Barbara Palffy / Volksoper Wien

Am Pult des Orchesters der Volksoper Wien sorgt Dirigent James Holmes nicht nur für den entsprechenden Schwung, sondern auch für die notwendige Portion Gefühl mit all den Jazz-Klängen, Swing, Ragtime oder Conga-Klängen, die die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts heraufbeschwören. Zur erstklassigen Besetzung gehören auch die beiden Protagonistinnen der Dresdner Produktion. Allen voran brilliert Sarah Schütz als angehende Journalistin Ruth Sherwood, die nicht nur mit ihrem gewaltigen Mezzosopran, sondern auch mit ihrer großartigen Darstellung für viele Lacher sorgt. Auch Olivia Delauré verkörperte schon in Dresden ihre Schwester Eileen. Das blonde Gift schafft es allen Männern den Kopf zu verdrehen. Beiden gelingt eine sowohl musikalische als auch darstellerische Glanzleistung. Als Redakteur und Zeitungsherausgeber Robert Baker, der am Ende die Journalistin und Autorin Ruth in seine Arme schließen darf, brilliert der Musicaldarsteller Drew Sarich, der an der Volksoper schon in „Die fünfte Jahreszeit“ als Antonio Vivaldi Erfolge feierte.

Wonderful Town –  Leonard Bernsein
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Genauso hervorragend besetzt sind aber auch die anderen Partien: Marcus Günzel als der bügelnde Footballspieler „The Wreck“ Loomis oder Juliette Khalil als seine Verlobte Helen sorgen für exzellente Unterhaltung. Christian Graf, einer der wandlungsfähigsten Ensemblemitglieder der Wiener Volksoper, glänzt gleich in zwei Rollen: als schmieriger Journalist Chick Clark und als Trent Farraday. Oliver Liebl überzeugt das Publikum als Filialleiter des Drugstores Frank Lippencott, als Fremdenführer durch die Christopher Street und Redakteur. Christian Dolezal als Maler (und Vermieter) Appopolous und Regula Rosin als Helens Mutter, Mrs. Wade, sorgen ebenso für Unterhaltung im schillernden Schmelztiegel New Yorks wie Ines Hengl-Pirker als schrille Violet und Alexander Pinderak, der mit schönem, großen Tenor als irischer Wachtmeister Lonigan und Randolph Rexford zu erleben sind.

Mit dieser Neuproduktion konnte die Wiener Volksoper nicht nur erneut beweisen, wie geeignet das Haus für das klassische Musical ist, sondern auch dass seitens des Publikums für diese Form des Musicals immer noch großes Interesse besteht, wie der gerechtfertigte Jubel im ausverkauften Haus am Ende zeigte.

Wonderful Town an der Volksoper Wien; die weiteren Vorstellungen 21.2.; 26.2.; 1.3.; 3.3.; 7.3.; 11.3.2019

—| IOCO Kritik Volksoper Wien |—

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