Gera, Theater Altenburg Gera, Premiere Ein Maskenball, 29.11.2019

Oktober 9, 2019 by  
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Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Ein Maskenball © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Ein Maskenball © Ronny Ristok

Opernpremiere „Ein Maskenball“ in Gera

Giuseppe Verdis große italienische Oper „Ein Maskenball“ (Un ballo in maschera) fasziniert das Publikum bis heute mit scharfen Kontrasten in Handlung und Musik. Darin steht eine tragische Liebesbeziehung im Gegensatz zur strahlenden Atmosphäre am Hofe.

Nun feiert die neue Inszenierung von Regisseur Jörg Behr am Freitag, 29. November 2019 um 19.30 Uhr im Theater Gera Premiere. Die Musikalische Leitung hat GMD Laurent Wagner. Bühne und Kostüme gestaltet Anna Brandstätter.

Im Mittelpunkt von Giuseppe Verdis Oper, die 1859 in Rom uraufgeführt wurde, steht eine Liebesbeziehung, die den Keim des Verhängnisses bereits in sich trägt. Der Liebe zwischen Riccardo und Amelia steht nicht nur die gültige Moral, sondern auch die Freundschaft zwischen Riccardo und Renato entgegen. Auch die durch Ulrika verkörperten okkulten Mächte bringen keine Erlösung.

Bei der morgendlichen Audienz erhalt Graf Riccardo von Oscar die Gästeliste des Maskenballs. Auf dieser findet sich auch Amelia. Mit der Gattin Renatos unterhält Riccardo eine heimliche Liebesbeziehung. Renato, eigentlich Riccardos Freund, der nichts von der Liaison ahnt, warnt diesen vor einer politisch motivierten Verschwörung. Als man dem Grafen ein Verbannungsurteil gegen die Wahrsagerin Ulrica zur Unterschrift vorlegt, beschließt Riccardo, sie zunächst heimlich aufzusuchen. Er möchte sie nach seinem Schicksal befragen.

In den Rollen spielen und singen Isaac Lee als Riccardo,  Alejandro Lárraga Schleske als Renato, Anne Preuß als Amelia, Eva-Maria Wurlitzer als Ulrica, Miriam Zubieta als Oscar, Johannes Beck als Silvano, Kai Wefer als Samuel, Ulrich Burdack als Tom sowie Florian Neubauer und alternierend Timo Rößner als Richter und Diener.

Zur Matinee am Sonntag, 24. November um 11.00 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters gibt Chefdramaturg Felix Eckerle zusammen mit dem Inszenierungsteam und SängerInnen Einblicke in die Szenische und musikalische Umsetzung. Der Eintritt dazu ist frei.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:

So. 01.12.2019, 14.30 Uhr / Fr. 27.12.2019, 19.30 Uhr / So. 15.03.2020, 14.30 Uhr

Vorstellungen im Theaterzelt Altenburg:

So. 24.05.2020, 18.00 Uhr (Premiere) / Fr. 05.06.2020, 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Altenburg, Theater Altenburg Gera, Premiere Der Vetter aus Dingsda, 06.10.2019

September 30, 2019 by  
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Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Der Vetter aus Dingsda © Mathias-Rümmler

Theater Altenburg Gera / Der Vetter aus Dingsda © Mathias-Rümmler

Operettenpremiere „Der Vetter aus Dingsda“ im Theaterzelt Altenburg

Sie ist Eduard Künnekes erfolgreichster musikalischer Schwank: die Operette „Der Vetter aus Dingsda“. In der Inszenierung von Kay Kuntze feiert das Stück am Sonntag, 6. Oktober um 18.00 Uhr Premiere im Theaterzelt Altenburg. 1921 in Berlin uraufgeführt, begeistert die Operette bis heute mit einer brisanten Handlung voller Verwicklungen, drastischer Situationskomik, flotten Tanzrhythmen sowie eingängigen Musiknummern wie „Ich bin nur ein armer Wandergesell“, „Ganz unverhofft, kommt oft das Glück“ oder „Sieben Jahre lebt ich in Batavia“.

Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Thomas Wicklein. Bühne und Kostüme entwirft Mathias Rümmler und für die Choreografie zeichnet Dr. AnnaLisa Canton verantwortlich. In den Rollen spielen und singen Anne Preuß als Julia de Weert, Álfheiður Erla Guðmundsdóttir als Hannchen, Johannes Beck als Josef Kuhbrot, Eva-Maria Wurlitzer als Wilhelmine, Florian Neubauer als Egon von Wildenhagen, Benjamin Popson und Gustavo Mordente Eda als Fremde, Kai Wefer als Hans sowie Ulrich Burdack als Karl.

Die Geschichte hält Amüsantes wie auch Anrührendes bereit: Julia, die junge Erbin eines Vermögens, kann die Vormundschaft ihres Onkels und ihrer Tante nicht mehr ertragen. Jahre zuvor schwor sie ihrem Vetter Roderich ewige Treue und hegt bis heute die Hoffnung, ihn bald heiraten zu können. Doch seit sieben Jahren weilt er irgendwo in Asien, in Dingsda eben. Der geldgierige Onkel hingegen will, dass Julia seinen Neffen August heiratet. Am Tag ihrer Mündigkeit, taucht ein Fremder auf. Ist es etwa Roderich? Ein wildes Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf.

Weitere Termine in Altenburg: Do. 10.10.2019, 14:30 Uhr / Fr. 11.10.2019, 19:30 Uhr / Fr. 18.10.2019, 19:30 Uhr / So. 20.10.2019, 14:30 Uhr / Do. 26.12.2019, 18:00 Uhr / Sa. 28.12.2019, 19:30 Uhr

Ab dem 24.04.2020 ist „Der Vetter aus Dingsda“ im Theater Gera zu sehen.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Der Vogelhändler, 24.05.2019

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - János Ocsovai (Adam) , Damen und Herren des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – János Ocsovai (Adam)
, Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Operette „Der Vogelhändler“ kommt nach Gera

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr in Altenburg kommt Bernhard Stengeles Inszenierung von Carl Zellers Klassiker „Der Vogelhändler“ nun auch ins Theater nach Gera.

Premiere ist hier am Freitag, 24. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

1891 in Wien uraufgeführt, erfreut sich Carl Zellers (1842-1898) „Der Vogelhändler“ dank turbulenter Handlung, wirkungsvoller Chorensembles und volksliedhaft-einschmeichelnder Melodien wie „Grüß euch Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ bis heute großer Beliebtheit. Eine besondere Komik entsteht, wenn die höfisch-aristokratische Welt der Kurpfalz auf das Milieu eines Bauerndorfes trifft und jeder die anderen hinters Licht führen oder deren wahre Neigungen und Absichten ergründen möchte. Bernhard Stengele – 2012 bis 2017 Schauspieldirektor bei Theater&Philharmonie Thüringen – brachte diesmal als Gastregisseur mit seiner Affinität für Komik und Milieustudien die Volksoperette in der Bühnen- und Kostümausstattung von Kristopher Kempf und Emilia Schmucker schwungvoll auf die Bühne. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Der Opernchor singt in der Einstudierung des Chordirektors Gerald Krammer.

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Miriam Zubieta als Christel von der Posts  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Miriam Zubieta als Christel von der Posts © Ronny Ristok

In den Partien: Anne Preuß als Kurfürstin Marie, Judith Christ als Hofdame Adelaide, Johannes Beck als Baron Weps, Timo Rößner als Graf Stanislaus, Kai Wefer als Süffle, Ulrich Burdack als Würmchen, János Ocsovai als Adam, Miriam Zubieta als Christel, Florian Neubauer/ Gustavo Mordente Eda als Schneck, Katharina Hentschel und Claudia Müller als Kellnerin Jette sowie lris Eberle und Katharina Hentschel als Frau Nebel.

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Anne Preuß (Kurfürstin),  Damen und Herren des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Anne Preuß (Kurfürstin),
Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Zur Handlung: In einem pfälzischen Dorf am Rhein herrscht große Aufregung: Der Kurfürst hat sich zur Jagd angesagt. Er möchte ein Wildschwein erlegen und eine Jungfrau empfangen. Mit beidem kann die frivole Gemeinde nicht dienen. Der Jägermeister des Kurfürsten ist bereit, gegen ein hohes Bestechungsgeld dem Kurfürsten ein zahmes Hausschwein und eine Witwe vorzuführen. Da wird die Jagd abgesagt. Der Jägermeister, der das Geld nicht zurückgeben möchte, stellt seinen Neffen als Kurfürsten vor. Währenddessen trifft die Kurfürstin ein, um – als Bauernmädchen verkleidet – ihren Gatten „in flagranti“ zu erwischen. Gleichzeitig kommt der Tiroler Vogelhändler Adam an, um seine Braut Christel zu besuchen. Diese wiederum möchte beim Kurfürsten eine Stellung für Adam erbitten. Ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und Liebe beginnt …

Weitere Termine im Theater Gera:
Sa. 25.05.2019 / 19:30 Uhr
So. 26.05.2019 / 14:30 Uhr
So. 02.06.2019 / 14:30 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die Passagierin, 08.03.2019

Februar 5, 2019 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Opernpremiere „Die Passagierin“ in Gera

Theater&Philharmonie Thüringen setzt seine Programmreihe „Wider das Vergessen“ fort und bringt mit „Die Passagierin“ eine tiefgründige Oper von Mieczys?aw Weinberg auf die Bühne. Premiere hat die Inszenierung von Kay Kuntze (Generalintendant) in der Ausstattung von Martin Fischer und unter der musikalischen Leitung von GMD Laurent Wagner am Freitag, 8. März 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters.

Mieczys?aw Weinberg (1919-1996) komponierte die Oper 1968 nach dem gleichnamigen Roman der polnischen Auschwitz-Überlebenden Zofia Posmysz (*1923). Das Werk handelt von Schuld und der Unmöglichkeit ihrer Verdrängung, aber auch von der Verantwortung nachfolgender Generationen, die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wachzuhalten. Zugleich geht es um die zeitlose Kraft der Liebe und der Musik.

Im Jahr 1960 begeben sich der bundesdeutsche Diplomat Walter Kretschmar und seine Frau Lisa an Bord eines Ozeandampfers, der sie nach Südamerika bringen soll. Bei einem Spaziergang auf dem Deck fährt Lisa plötzlich der Schrecken in die Glieder, meint sie doch in einer anderen Passagierin Martha wiederzuerkennen, ehemals jüdische Gefangene im KZ Auschwitz. Dort war Lisa einst als Aufseherin tätig. Böse Erinnerungen ergreifen sie. Walter jedoch weiß nichts von der dunklen Vergangenheit seiner Gattin.

Die szenische Uraufführung 2010 in Bregenz fand international große Beachtung; in Ostthüringen wird die bislang fünfte Inszenierung zu erleben sein.

In den Rollen singen Annette Schönmüller als Lisa, János Ocsovai als Walter, Anne Preuß als Marta, Alejandro Lárraga Schleske als Tadeusz, Miriam Zubieta als Katja, Juliane Bookhagen als Krystina, Jolana Slavíková als Vlasta, Dilara Ba?tar als Hannah, Judith Christ als Bronka, Sujin Bae als Yvette, Ina Westphal als Alte Frau, Kai Wefer als 1. SS-Mann/ Steward, Ulrich Burdack als 2. SS-Mann, Florian Neubauer als 3. SS-Mann, U?ur Okay als Älterer Passagier und Madeline Hartig als Kapo/ Oberaufseherin. Es singen der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen und Chorgäste. Es musiziert das Philhamonische Orchester Altenburg-Gera.

Einblicke in die Inszenierung gibt vorab Chefdramaturg Felix Eckerle im Gespräch mit dem Regieteam zur Matinee am Sonntag, 3. März 2019 um 11.00 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Der Eintritt dazu ist frei.

Begleitend zur Produktion wird vom 3. März bis 2. April 2019 im Spiegelfoyer des Geraer Theaters die Ausstellung „Zofia Posmysz – Auschwitz und Literatur“ (konzipiert vom MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau) gezeigt.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:
So. 10.03.2019, 14:30 Uhr
So. 17.03.2019, 16:00 Uhr
Di. 02.04.2019, 18:00 Uhr
Fr. 17.05.2019, 19:30 Uhr
So. 19.05.2019, 14:30 Uhr

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