Dresden, Semperoper, Don Carlo – Höhepunkte – Netrebko, Maximova …., IOCO Kritik, 22.06.2020

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper © Matthias Creutziger

 Don Carlo – Giuseppe Verdi – kammermusikalisch

 Anna Netrebko – Rollendebüt als Elisabetta di Valois

von Thomas Thielemann

Endlich wieder ein Besuch in der Semperoper. Kein elektronisches Notfallprogramm mit dem heimischen TV und der HiFi-Anlage, sondern ein Live-Konzert mit den Höhepunkten aus Guiseppe Verdis Don Carlo; und das mit einer hochrangigen Besetzung.

 Don Carlo – Semperoper Dresden – 20. Juni 2020

Natürlich waren die äußeren Umstände des Abends etwas verstörend. Garderobe konnte nicht abgegeben werden, Flanieren im Haus und Catering fehlten; dazu Maskenpflicht bis zur Einweisung zum Sitzplatz durch das Hauspersonal.

Wegen des Aerosolschutzes blieben die ersten fünf Parkettreihen frei. Auch jede zweite Reihe blieb gesperrt. Innerhalb der Reihen waren mit dem Zwischenraum zweier Plätze jeweils zwei Sitze nutzbar. Damit konnten etwas über 300 Besucher das Konzert hören.

Semperoper Dresden / Don Carlo - hier : vl Elena Maximovy Anna Netrebko, Yusif Eyvazov @ Daniel Koch

Semperoper Dresden / Don Carlo – hier : vl Elena Maximovy Anna Netrebko, Yusif Eyvazov @ Daniel Koch

Das Engagement von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov verdankten wir dem Umstand, dass die Star-Sängerin eigentlich am 23. Mai 2020 ihr Rollendebüt als Elisabetta di Valois (in der Übernahme der Don-Carlo – Inszenierung von Vera Nemirova von den Osterfestspielen 2020 an der Semperoper) geben wollte und gemeinsam mit Yusif Eyvazov als Don Carlo die Partien einstudiert hatte. Trotz der Premierenverschiebung kam die Operndiva mit ihrem Ehemann nun doch in dieser Spielzeit zu einer, allerdings Corona-bedingt kammermusikalischen Fassung der Verdi-Oper, nach Dresden. Mit  belebten die mit Gastauftritten als Carmen im Haus bereits bekannte Elena Maximova und Ensemblemitglieder die Bühne der Semperoper. Dies wurde prächtig durch drei stimmstarke Damen und vier kraftvoll singende Herren des Sächsischen Staatsopernchores, von Jan Hoffman glänzend vorbereitet, unterstützt.

Der dem Hause verbundene Komponist und Dirigent Johannes Wulff-Woesten schuf eine kammermusikalische Fassung der Verdi-Oper und begleitete als Musikalischer Leiter des Abends vom Klavier die Musiker der Staatskapelle Dresden. Bei den Bestzungen der Instrumentalisten kamen, wegen der Abstandsregelungen, jeweils nur ein Flötist (Andreas Kißling), ein Oboist (Sebastian Römisch), ein Englischhorn (Volker Hanemann), eine Violine (Robert Lis), ein Violoncello (Simon Kalbhenn) sowie ein Kontrabass (Andreas Wylezol) zum Einsatz. Das Klavier und vor allem das Harmonium, von Jobst Schneiderat meisterhaft eingesetzt, ließen weitere Blasinstrumente und die Orgel nicht vermissen. Das klang für diese karge Instrumentierung aber dank dem längeren Nachhall und der guten Raumakustik erstaunlich voll.

Semperoper Dresden / Don Carlo - hier : Alexandros Stavrakakis als Mönch @ Daniel Koch

Semperoper Dresden / Don Carlo – hier : Alexandros Stavrakakis als Mönch @ Daniel Koch

Für mich störend, wurde der von Wulff-Wuesten schwer erarbeitete Handlungsfluss häufig durch Zwischen-Beifall unterbrochen. Aber im Konzertverlauf verzichtete der Musikalische Leiter dann zunehmend auf straffe Übergänge und gab Raum für stürmische Zwischen-Ovationen.

Anna Netrebko beeindruckte mit ihrer vor Kraft strotzenden, leicht eingedunkelten Stimme. Bereits mit dem Duett „Io vengoo domandar“ und der Szene „Non pianger, mia compagna“ forderte sie fast schwerelos ein, wer dem Abend den Glanz verleihen werde.

Mit Elena Maximova war ein weiterer Weltstar und häufige Partnerin der Anna Netrebko nach Dresden gekommen. Mit ihrem wunderbaren Mezzosopran bot sie mit aufregendem Gesang die Prinzessin Eboli.

Die Titelrolle des Don Carlo verkörperte der aserbaidschanische Tenor und Ehemann der Primadonna Yusif Eyvazov mit seiner kräftigen Stimme. Mir hat sein Gesang in makellosem Italienisch recht gut gefallen. War dies der Erfolg seiner Arbeit mit seinem persönlichen Stimm-Coach?  War es der Umstand, dass er nicht nur Anna Netrebko und Elena Maximova ansingen musste, sondern auch die zu Unrecht unterschätzten Ensemble-Mitglieder des Hauses zu Partnern hatte.

Semperoper Dresden / Don Carlo - hier : vl Elena Maximova, Mariya Taniguchi @ Daniel Koch

Semperoper Dresden / Don Carlo – hier : vl Elena Maximova, Mariya Taniguchi @ Daniel Koch

Der im Magdeburg geborene Bassist Tilmann Rönnebeck ist seit 2010 eine feste Größe im Repertoire-Betrieb der Semperoper. Mit seiner Interpretation des Königs Philippe verzichtete er auf expressive Gegengewichte und bot seine Aufgaben vorwiegend mit einem ausgeglichenen samtigen Timbre. Insbesondere den Monolog „Ella giammal m´amò“, unterstützt von Simon Kalbhenn, gestaltete er betont lyrisch.

Der Dresdner Sänger Sebastian Wartig, seit 2013 Ensemblemitglied, ergänzte mit der stimmlich-darstellerischen Autorität seines warmen Baritons als Marquis de Posa, so wie ihn das heimische Publikum kennt, die Sängerriege. Auch im Freundschaftsduett „È lui!…desso!“ ließ er sich nicht von der Kraftmeierei des Tenors aus der Reserve locken, behielt sein stimmlich-darstellerisch starkes Timbre. .

Aus Athen ist 2018 Alexandros Stavrakakis zum Hausensemble gekommen. Mit respektforderndem Organ gab er der Autorität des Mönchs seine prachtvolle Stimme.

Besonders gefreut hatte mich der Tebaldo von der aus Japan stammenden Sopranistin des jungen Ensembles Mariya Taniguchi. Mich hatte sie in der abgebrochenen Saison in Peter Eötvös´ Goldener Drache als  tragischer Chinese mit ihrer Darstellung und ihrem Schlussgesang begeistert. Im „Nei giardin del bello“ mit der Eboli war sie, von drei stimmstarken Choristinnen unterstützt, eine präsente Partnerin von Elena Maximova. In der Schluss-Szene verkörperte Holger Steinert den Großinquisitor.

Gemessen an der geringen Zahl der Zuschauer erklang ein lauter, dankbarer und freudiger Schlussbeifall. Am Ende stand das gesamte Publikum und wollte eigentlich das Haus nicht verlassen

Inzwischen hat das Haus, etwas verhalten  informiert, dass Semperoper Intendant Peter Theiler am Projekt der Don Carlo –Inszenierung von Vera Nemirova auch zukünftig festhält: allerdings mit der Musikalischen Leitung von Paolo Arrivabeni. Als Solisten der Kernrollen werden neben Elena Maximova als Eboli, René Pape als Philippo, Hibla Gerzmava als Elisabetta und Tomislav Mužek als Don Carlo benannt.

—| IOCO Kritik Semperoper Dresden |—

Wien, Wiener Staatsoper, online-Programm : 14. – 30. April 2020, IOCO Aktuell, 11.04.2020

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper   –  online-Programm  – 14. – 30. April 2020

Streaming Plattform  –   www.staatsoperlive.com

Mit Bedauern sagt die Wiener Staatsoper aufgrund der bekannt gegebenen Verlängerung der Maßnahmen der Österreichischen Bundesregierung zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) alle geplanten Vorstellungen und Veranstaltungen bis 30. Juni 2020 ab.

Wiener Staatsoper / Dominique Meyer verleiht Linda Watson der Titel Kammersängerin © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Dominique Meyer verleiht Linda Watson der Titel Kammersängerin © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Ebenso entfällt die für den 26. April 2020 erwartete Jahrespressekonferenz des ab Herbst 2020 verantwortlichen neuen Staatsoper-Managements um Direktor Bogdan Rošcic und den aus Düsseldorf kommenden Ballettchef Martin Schläpfer. In dieser Jahres-pressekonferenz sollten Rošcic / Schläpfer ihre Konzepte und Spielpläne der Spielzeit 2020/21 der Wiener Staatsoper bekannt geben. Der derzeitige Direktor Dominique Meyer, in zehn Jahren durch extrem hohe Auslastungen an der Wiener Staatsoper wirtschaftlich und künstlerisch ungewöhnlich erfolgreich und richtunggebend, wechselt mit Manuel Legris, Ballettchef der Staatsoper, im Sommer 2020 an das Teatro alla Scala in Mailand. IOCO wird dann auch aus der Mailander Scala  regelmäßig berichten.

Das Haus am Ring hält seine digitalen Archive jedoch geöffnet, um mit dem Publikum während dieser nun verlängerten Periode der Schließung in Verbindung bleiben zu können: Musikfreund/innen können – weltweit und bis auf Weiteres kostenlos – auf der Streaming-Plattform www.staatsoperlive.com  täglich eine Aufzeichnung einer früheren Opern oder Ballettvorstellung zu Hause (wieder) erleben. Das Programm wird in Kürze auf der Streaming Plattform sowie der Website der Wiener Staatsoper  www.wiener-staatsoper.at  veröffentlicht, wo auch das bereits geplante Angebot abrufbar ist (fixierte Streams von 4. bis 30. April 2020 siehe Folgeseiten). Kundinnen und Kunden, die für Vorstellungen bzw. Veranstaltungen bis 30. Juni 2020 Tickets gekauft haben, finden in Kürze alle Kontaktmöglichkeiten und Informationen zur Kartenrückgabe auf der Website des Hauses am Ring unter https://www.wienerstaatsoper.at/diestaatsoper/aktuelles/detail/news/coronavirus-sars-cov-2/

Schwanensee – Choreopraphie Nurejew an der Staatsoper
youtube Trailer Wiener Staatsoper
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Das Programm vom 14. bis 30. April 2020    –  Änderungen vorbehalten

14. April 2020: Schwanensee (Vorstellung vom 16. März 2014) Dirigent: Alexander Ingram | Choreographie: Rudolf Nurejew u. a. mit Vladimir Shishov (Prinz Siegfried), Olga Esina (Odette/Odile), Dagmar Kronberger (Königin), Eno Peci (Zauberer Rotbart)

15. April 2020: Parsifal (Vorstellung vom 21. April 2019) Dirigent: Valery Gergiev | Inszenierung: Alvis Hermanis u. a. mit Thomas Johannes Mayer (Amfortas), René Pape (Gurnemanz), Simon O’Neill (Parsifal), Boaz Daniel (Klingsor), Elena Zhidkova (Kundry)

16. April 2020: Der Rosenkavalier (Vorstellung vom 27. Oktober 2013) Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Otto Schenk u. a. mit Renée Fleming (Feldmarschallin), Peter Rose (Ochs), Sophie Koch (Octavian), Adrian Eröd (Herr von Faninal), Ileana Tonca (Sophie)

17. April 2020: L’italiana in Algeri (Vorstellung vom 30. April 2015) Dirigent: Jesús López Cobos | Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle u. a. mit Ildar Abdrazakov (Mustafà), Aida Garifullina (Elvira), Rachel Frenkel (Zulma), Alessio Arduini (Haly), Edgardo Rocha (Lindoro), Anna Bonitatibus (Isabella), Paolo Rumetz (Taddeo)

18. April 2020: Undine (Vorstellung vom 18. April 2015) Dirigent: Johannes Wildner | Inszenierung: Alexander Medem u. a. mit Annika Gerhards (Undine), Lydia Rathkolb (Bertalda), Carlos Osuna (Hugo), James Kryshak (Veit), Il Hong (Hans), Tae-Joong Yang (Kühleborn)

18. April 2020: Der Nussknacker (Vorstellung vom 7. Oktober 2012) Dirigent: Paul Connelly | Choreographie: Rudolf Nurejew u. a. mit Liudmila Konovalova (Clara), Vladimir Shishov (Drosselmeyer / Der Prinz), Emilia Baranowicz (Luisa), Davide Dato (Fritz)

19. April 2020: Capriccio (Vorstellung vom 24. Mai 2018) Dirigent: Michael Boder | Inszenierung: Marco Arturo Marelli u. a. mit Camilla Nylund (Gräfin), Markus Eiche (Graf), Michael Schade (Flamand), Adrian Eröd (Olivier), Wolfgang Bankl (La Roche), Angelika Kirchschlager (Clairon)

20. April 2020: L’italiana in Algeri (Vorstellung vom 8. April 2017) Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle u. a. mit Adam Plachetka (Mustafà), Hila Fahima (Elvira), Rachel Frenkel (Zulma), Rafael Fingerlos (Haly), Maxim Mironov (Lindoro), Margarita Gritskova (Isabella), Paolo Rumetz (Taddeo)

Le Pavillon d’Armide | Le Sacre – Choreopraphie John Neumeier 
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21. April 2020: Le Pavillon d’Armide | Le Sacre (Vorstellung vom 13. März 2017) Dirigent: Michael Boder | Choreographie: John Neumeier u.a. mit Mihail Sosnovschi, Nina Poláková, Roman Lazik, Davide Dato, Maria Yakovleva, Nina Tonoli, Denys Cherevychko, Richard Szabó; Le Sacre u. a. mit Rebecca Horner, Ioanna Avraam, Francesco Costa, Alice Firenze, Eszter Ledán, Eno Peci, Masayu Kimoto

22. April 2020: Fidelio (Vorstellung vom 29. April 2019) Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Otto Schenk u. a. mit Brandon Jovanovich (Florestan), Anne Schwanewilms (Leonore), Clemens Unterreiner (Don Fernando), Thomas Johannes Mayer (Don Pizarro), Wolfgang Bankl (Rocco), Chen Reiss (Marzelline), Michael Laurenz (Jaquino)

23. April 2020: Anna Bolena (Vorstellung vom 11. April 2011) Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung: Eric Génovèse u.a. mit Ildebrando D’Arcangelo (Enrico VIII), Anna Netrebko (Anna Bolena), Elena Garanca (Giovanna Seymour), Francesco Meli (Lord Riccardo Percy), Elisabeth Kulman (Smeton)

24. April 2020: Madama Butterfly (Vorstellung vom 7. Dezember 2018) Dirigent: Jader Bignamini | Inszenierung: Josef Gielen u. a. mit Ana María Martínez (Cio-Cio-San), Bongiwe Nakani (Suzuki), Andrea Carè (B.F. Pinkerton), Gabriel Bermúdez (Sharpless)

25. April 2020: Fatima oder von den mutigen Kindern (Vorstellung vom 23. Dezember 2015) Dirigent: Benjamin Bay | Inszenierung: Henry Mason u. a. mit Carlos Osuna (Hassan), Andrea Carroll (Fatima), Sorin Coliban (Schlossherr), Monika Bohinec (Mutter), Carole Wilson (Stumme Frau)

25. April 2020: Fidelio (Vorstellung vom 2. Juni 2017) Dirigent: Cornelius Meister | Inszenierung: Otto Schenk u. a. mit Peter Seiffert (Florestan), Camilla Nylund (Leonore), Boaz Daniel (Don Fernando), Albert Dohmen (Don Pizarro), Günther Groissböck (Rocco), Chen Reiss (Marzelline), Jörg Schneider (Jaquino)

26. April 2020: Hänsel und Gretel (Vorstellung vom 5. Jänner 2017) Dirigent: Axel Kober | Inszenierung: Adrian Noble u. a. mit Sebastian Holecek (Peter Besenbinder), Donna Ellen (Gertrud), Margaret Plummer (Hänsel), Chen Reiss (Gretel), Michaela Schuster (Knusperhexe), Maria Nazarova (Sandmännchen / Taumännchen)

27. April 2020: Madama Butterfly (Vorstellung vom 14. September 2016) Dirigent: Philippe Auguin | Inszenierung: Josef Gielen u. a. mit Kristine Opolais (Cio-Cio-San), Bongiwe Nakani (Suzuki), Piero Pretti (B.F. Pinkerton), Boaz Daniel (Sharpless)

Fidelio – hier Otto Schenk erklärt seine Inszenierung
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28. April 2020: Fidelio (Vorstellung vom 14. Jänner 2016) Dirigent: Peter Schneider | Inszenierung: Otto Schenk u. a. mit Klaus Florian Vogt (Florestan), Anja Kampe (Leonore), Boaz Daniel (Don Fernando), Evgeny Nikitin (Don Pizarro), Stephen Milling (Rocco), Valentina Nafornita (Marzelline), Jörg Schneider (Jaquino)

29. April 2020: Le Corsaire (Vorstellung vom 2. April 2016) Dirigent: Valery Ovsyanikov | Choreographie: Manuel Legris, nach Marius Petipa, u.a. u. a. mit Robert Gabdullin (Conrad), Maria Yakovleva (Médora), Liudmila Konovalova (Gulnare), Kirill Kourlaev (Lanquedem), Davide Dato (Birbanto), Alice Firenze (Zulméa), Mihail Sosnovschi (Seyd Pascha) NB: Aus rechtlichen Gründen kann dieser Stream in Japan nicht empfangen werden.

30. April 2020: Les Troyens (Vorstellung vom 4. November 2018) Dirigent: Alain Altinoglu | Inszenierung: David McVicar u. a. mit Anna Caterina Antonacci (Cassandre), Brandon Jovanovich (Enée), Rachel Frenkel (Ascagne), Joyce DiDonato (Didon), Szilvia Vörös (Anna), Paolo Fanale (Iopas)

Bei allen Ausstrahlungen handelt es sich um Aufzeichnungen früherer Vorstellungen aus der Wiener Staatsoper. Aus technischen Gründen stehen in seltenen Fällen nicht alle Untertitel Sprachen zur Verfügung.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, MANON, MACBETH und FALSTAFF im rbb, März & April 2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Der rbb sendet mit MANON, MACBETH und FALSTAFF im März und April drei Opernaufzeichnungen aus dem Repertoire der Staatsoper Unter den Linden

Großes Publikum trotz geschlossener Oper!  Unter dem Motto „Der rbb macht’s“ hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) in Kooperation mit Kulturinstitutionen eine breit angelegte Programmaktion gestartet, mit dem Ziel die Lücken zu füllen, die durch die Absage von Großveranstaltungen und die Schließung der staatlichen Museen, Theater, Opern und Konzerthäuser in Berlin wegen der Corona-Krise entstanden sind.

Als Teil dieser Initiative werden mit Massenets MANON sowie Verdis MACBETH und FALSTAFF im März und April drei Opernaufzeichnungen dirigiert von Daniel Barenboim aus dem Repertoire der Staatsoper Unter den Linden im rbb Fernsehen gesendet.

Den Auftakt macht am Sonntag, dem 29. März um 22:15 Uhr Jules Massenets MANON in der Inszenierung von Vincent Paterson aus dem Jahr 2007. Mit Anna Netrebko in der Titelrolle sowie Rolando Villazón, Alfredo Daza, Christof Fischesser, Remy Corazza, Arttu Kataja u. a., dem Staatsopernchor und der Staatskapelle Berlin.

Am 5. April (22:15 Uhr) kann das Publikum zu Hause Verdis MACBETH erleben. Zum Ensemble zählen u.a. Anna Netrebko, Plácido Domingo, Kwangchul Youn, Fabio Sartori und der Staatsopernchor. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Die Produktion, die 2018 ihre Premiere feierte, war die letzte Inszenierung von Harry Kupfer an der Berliner Staatsoper, vor seinem plötzlichen unerwarteten Tod am 30. Dezember 2019 in einem Berliner Krankenhaus. Von 1992 bis 2001 hatte Harry Kupfer die zehn großen Wagner-Werke im Opernhaus Unter den Linden inszeniert, 2016 folgte Beethovens FIDELIO, jeweils gemeinsam mit Daniel Barenboim als dem musikalischen Leiter.

Am 19. April (22:15 Uhr) steht Verdis FALSTAFF auf dem Fernsehprogramm, in einer Inszenierung von Mario Martone, u. a.mit  Michael Volle, Barbara Frittoli, Alfredo Daza, Nadine Sierra, Francesco Demuro, dem Staatsopernchor und der Staatskapelle Berlin.

Daneben bietet die Staatsoper Unter den Linden bis zum 19. April auf der Website einen täglichen Online-Spielplan mit Aufzeichnungen von Opern und Konzerten an. Das wechselnde Angebot ist jeweils für 24 Stunden verfügbar (von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr des Folgetages) und direkt über die Startseite der Website www.staatsoper-berlin.de abrufbar.  Wir danken für die großzügige Unterstützung: Unitel, Accenus music, BelAir media, EuroArts und dem rbb.

Die Staatsoper Unter den Linden dankt dem Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und der Hilti Foundation herzlich für die Unterstützung.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Online-Spielplan mit Aufzeichnungen, 17.03.2020

März 17, 2020 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Spielpläne

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Ab dem 17. März um 12 Uhr startet der Online-Spielplan mit Aufzeichnungen aus dem Repertoire der Staatsoper Unter den Linden

Ab morgen bis zum 19. April wird es auf der Website der Staatsoper einen täglichen Online-Spielplan mit Aufzeichnungen von Opern und Konzerten geben.

Das wechselnde Angebot ist jeweils für 24 Stunden verfügbar (von 12 bis 12 Uhr) und direkt über die Startseite der Website www.staatsoper-berlin.de abrufbar. Weitere Infos finden Sie hier: bit.ly/OnlineSpielplanNews

Unter den Streams befinden sich beispielsweise Strauss‘ DER ROSENKAVALIER, in der aktuellen Produktion von André Heller und unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta,  Massenets MANON von 2007 unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und mit Anna Netrebko in der Titelrolle und Rolando Villazón sowie Furrers VIOLETTER SCHNEE, 2019 an der Berliner Staatsoper in der Inszenierung von Claus Guth uraufgeführt und u.a. mit Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Martina Gedeck, Gyula Orendt, Georg Nigl und Otto Katzameier. Daneben wird es außerdem Aufzeichnungen von Sinfoniekonzerten der Staatskapelle Berlin geben, wie z.B. des Brahms-Zyklus aus Buenos Aires, sowie Ballettaufführungen.

Das detaillierte Tagesprogramm zum Download finden Sie hier: 

https://www.staatsoper-berlin.de/de/presse/pressemitteilungen/download/328/Online-Spielplan-der-Staatsoper-Unter-den-Linden

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

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