Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Staatsoper mit zwei Ring-Zyklen, Oktober 2019

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

  Zwei Ring-Zyklus – Oktober 2019

  Inszenierung Guy Cassiers – Musikalische Leitung Daniel Barenboim

Noch vor der Saisoneröffnungspremiere DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR in der Regie von David Bösch und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim am 3. Oktober stehen ab morgen zwei Aufführungszyklen von Wagners Der Ring des Nibelungen auf dem September-Spielplan der Staatsoper Unter den Linden. Alle Vorstellungen werden von Daniel Barenboim dirigiert, es spielt die Staatskapelle Berlin.

Die vom belgischen Theatermacher Guy Cassiers und seinem Team (Enrico Bagnoli, Tim Van Steenbergen und Sidi Larbi Cherkaoui) in Szene gesetzte Ring – Produktion entstand zwischen 2010 und 2013 als Koproduktion der Berliner Staatsoper mit dem Teatro alla Scala di Milano in Zusammenarbeit mit dem Toneelhuis Antwerpen und wird nun erstmals im sanierten Opernhaus Unter den Linden zu erleben sein.

RING – ZYKLUS I  
DAS RHEINGOLD Sa 7. 9. 2019 18.00 Uhr
DIE WALKÜRE So 8. 9. 2019 16.00 Uhr
SIEGFRIED Mi 11. 9. 2019 16.00 Uhr
GÖTTERDÄMMERUNG So 15. 9. 2019 16.00 Uhr

Die vier Vorstellungen werden in zwei Zyklen präsentiert: DAS RHEINGOLD am 7. und 21. September, DIE WALKÜRE am 8. und 22. September, SIEGFRIED am 11. und 26. September, GÖTTERDÄMMERUNG am 15. und 29. September 2019.

Zu den Sängerensembles der vier Abende gehören u. a. Michael Volle, Iréne Theorin, Andreas Schager, Waltraud Meier, Falk Struckmann, Simon O’Neill, Anja Kampe, Stephan Rügamer, Ekaterina Gubanova, Anna Larsson, Anna Samuil, Jochen Schmeckenbecher, Roman Trekel und Matti Salminen. Bei GÖTTERDÄMMERUNG singt darüber hinaus der Staatsopernchor.

RING – ZYKLUS II
DAS RHEINGOLD Sa 21. 9. 2019 18.00 Uhr
DIE WALKÜRE So 22. 9. 2019 16.00 Uhr
SIEGFRIED Do 26. 9. 2019 16.00 Uhr
GÖTTERDÄMMERUNG So 29. 9. 2019 16.00 Uhr

Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt. – Die Wiederaufnahme wird unterstützt durch den Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

—| IOCO Aktuell Staatsoper unter den Linden |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme Falstaff von Giuseppe Verdi, 23.09.2016

September 16, 2016 by  
Filed under Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / Falstaff © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Falstaff © Monika Rittershaus

 FALSTAFF von Giuseppe Verdi

Text Arrigo Boito, Nach The Merry Wives of Windsor (1597), Passagen aus Henry IV (1597) von William Shakespeare, In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme: Freitag, 23. September 2016, um 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen: 29. September, 2., 7., 9. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 15. Oktober 2016, alls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Musikalische Leitung: Julia Jones / Gaetano Soliman (15. Oktober 2016)
Inszenierung: Keith Warner, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Dorothea Kirschbaum, Bühnenbild: Boris Kudlicka, Kostüme: Kaspar Glarner
Licht: Davy Cunningham, Chor: Markus Ehmann, Dramaturgie: Norbert Abels

Sir John Falstaff:  Željko Lucic,  Ford, Alices Gatte: James Rutherford
Fenton: Martin Mitterrutzner, Nannetta, Alices Tochter: Kateryna Kasper / Elizabeth Reiter (9., 15. Oktober 2016), Mrs. Alice Ford: Jessica Strong
Mrs. Meg Page: Paula Murrihy / Claudia Mahnke (7., 9., 15. Oktober 2016)
Mrs. Quickly: Anna Larsson, Dr. Cajus: Hans-Jürgen Schöpflin
Bardolfo, in Falstaffs Diensten: Ralf Simon, Pistola, in Falstaffs Diensten: Barnaby Rea
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Oper Frankfurt / Falstaff © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Falstaff © Monika Rittershaus

Die aktuelle Inszenierung von Falstaff, dem letzten Werk von Giuseppe Verdi (1813-1901), stammt aus der Spielzeit 2013/14 und wird nun zum zweiten und letzten Mal wiederaufgenommen. Inszeniert hatte Verdis altersweise Komödie der in Frankfurt wohlbekannte britische Regisseur Keith Warner als Referenz an den weltberühmten Schriftsteller, der sich die literarische Vorlage des Spätwerks ausgedacht hat: William Shakespeare. Gefallen hat das sowohl dem Publikum als auch der Presse:  Warners Regie fußt ganz auf dem, was die Musik an ironischen Momenten vorgibt, ist bis ins kleinste Detail durchdacht und natürlich very british. Sie führt die Personen immer wieder zu ausdrucksstarken Bildern zusammen, ohne dass die turbulente Handlung in derben Klamauk abrutscht – eine Gratwanderung, die Keith Warner brillant gelingt.“

Der beleibte Sir John Falstaff ist von seiner Wirkung auf die Damenwelt überzeugt. Da er zudem gerade wieder einmal in Geldnöten ist, schreibt er identische Briefe an zwei gutsituierte Damen in der Hoffnung, sich mittels eines amourösen Abenteuers zu sanieren. Doch sein doppeltes Spiel wird durchschaut, so dass Alice und Meg mit Hilfe der resoluten Nachbarin Mrs. Quickly den Spieß umdrehen und schadenfroh Rache nehmen. Nachdem Falstaff, vor seinen Verfolgern in einem Korb verborgen, zusammen mit der schmutzigen Wäsche in der Themse landet, wird er zum Schluss sogar noch von jenen verprügelt, die er hinters Licht führen wollte. Aber Sir John nimmt es gelassen: „Jeder hält jeden zum Narren, und am Ende sind alle Gefoppte.“

Die musikalische Leitung liegt bei der britischen Dirigentin Julia Jones, die nach Chefpositionen in Basel und Lissabon seit Sommer 2016 den Posten der Generalmusikdirektorin des Sinfonieorchesters Wuppertal bekleidet. In der Titelpartie kehrt mit Željko Lucic die Premierenbesetzung und ein echter Publikumsliebling zurück an den Main. Bis 2008 gehörte er zum Ensemble der Oper Frankfurt, um danach seinen internationalen Verpflichtungen an den renommiertesten Bühnen weltweit nachzugehen. Neu besetzt ist die die schwedische Altistin Anna Larsson, die mit der Partie der Mrs. Quickly ihr Hausdebüt vorlegt. Aktuelle Aufgaben der Sängerin führen sie an die Staatsopern von Berlin und Wien sowie an das Royal Opera House in London. Zu Umbesetzungen aus dem Ensemble gehören James Rutherford (Ford) sowie Kateryna Kasper im Wechsel mit Elizabeth Reiter (Nannetta), Paula Murrihy (Mrs. Meg Page) und „Neuzugang“ Barnaby Rea (Pistola). Gäste, die erstmals in die Inszenierung einsteigen, sind das ehemalige Frankfurter Opernstudio-Mitglied Jessica Strong (Mrs. Alice Ford) sowie Hans-Jürgen Schöpflin (Dr. Cajus) und Ralf Simon (Bardolfo). Alle übrigen besetzten Sänger sind mit der Produktion bereits vertraut.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Wien, Wiener Staatsoper, Premiere: ELEKTRA von Strauss, 29.03.2015

März 27, 2015 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper © Starke

Premiere: ELEKTRA

Richard Strauss

Premiere am 29. März 2015, 19:00

Mit Elektra begann die langjährige Zusammenarbeit der einander ebenbürtigen Genies Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Der Komponist hatte das gleichnamige Schauspiel des Dichters in einer Inszenierung Max Reinhardts gesehen, und als operntauglich eingestuft. Die Arbeit an dem Stück sollte Strauss jedoch für seine Verhältnisse ungewöhnlich langsam von der Hand gehen: Mehr als zwei Jahre dauerte es, bis die Partiturniederschrift im September 1908 beendet war. Herausgekommen ist ein für die damalige Zeit ungemein modernes Werk mit einer radikal expressiven Musiksprache, die einerseits durchaus noch funktionalharmonische Charakteristika aufweist und andererseits in ihrer Polytonalität beziehungsweise den harten Dissonanzen an die Grenzen der Atonalität heranreicht. Die aktuelle Neuproduktion ist zugleich die siebente Inszenierung der Elektra an der Wiener Staatsoper.

Mikko Franck | Dirigent
Uwe Eric Laufenberg | Regie
Rolf Glittenberg | Bühne
Marianne Glittenberg | Kostüme
Andreas Grüter | Licht
Mario Ferrara | Bühnenbildassistenz
Elke Scheuermann | Kostümassistenz

BESETZUNG:
Anna Larsson | Klytämnestra
Nina Stemme | Elektra
Anne Schwanewilms | Chrysothemis
Falk Struckmann | Orest
Norbert Ernst | Aegisth
Wolfgang Bankl | Pfleger des Orest
Simina Ivan | Vertraute
Aura Twarowska | Schleppträgerin
Thomas Ebenstein | Junger Diener
Marcus Pelz | Alter Diener
Donna Ellen | Aufseherin
Monika Bohinec | 1. Magd
Ilseyar Khayrullova | 2. Magd
Ulrike Helzel | 3. Magd
Caroline Wenborne | 4. Magd
Regine Hangler | 5. Magd
Younghee Ko | 1. Dienerin
Secil Ilker | 2. Dienerin
Kaya Maria Last | 3. Dienerin
Jozefina Monarcha | 4. Dienerin
Karen Schubert | 5. Dienerin
Zsuzsanna Szabó | 6. Dienerin

Weitere Vorstellungen:
01. Apr. 2015 | 20.00
04. Apr. 2015 | 20.00
07. Apr. 2015 | 20.00
11. Apr. 2015 | 18.30
16. Apr. 2015 | 20.00

Pressemeldung Wiener Staatsoper

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Ovationen für Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin in London, 30.07.2013

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Staatsoper im Schiller Theater

Ovationen für Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin in London – RBB sendet am 1. August Reportage

 
Mit der gestrigen Aufführung der Götterdämmerung in der Royal Albert Hall haben Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin einen triumphalen konzertanten Auftritt mit Richard Wagners Der Ring des Nibelungen beim Proms-Festival in London abgeschlossen. The Observer bewertet die Konzerte als »one of the great Proms events of the decade«. Die Konzentration und Reaktion des Publikums sei bemerkenswert gewesen: »Intense silence, barely a cough for the duration and, at the end, explosive ovations lasting 20 minutes with 6.000 people on their feet yelling«.
 
Die Aufführungen von Richard Wagners Das Rheingold (22.7.), Die Walküre (23.7.), Siegfried (26.7.) und Götterdämmerung (27.7.) waren der erste komplette Ring-Zyklus in der 118-jährigen Geschichte der Proms, es war Daniel Barenboims erstes Wagner-Dirigat in England sowie das Debüt der Staatskapelle Berlin bei einem der berühmtesten und größten Musikfestivals der Welt.
 
Bereits nach dem Rheingold-Auftakt empfahl The Times: »Join the queue round the Albert Hall to hear Daniel Barenboim and the Staatskapelle Berlin. You won´t hear The Ring better played«. The Sunday Times schreibt: »Daniel Barenboim is probably the greatest Wagner conductor alive. The orchestral consistency in this Ring has been a source of absolute wonderment«.
 
Auf das Sängerensemble dieses Rings, so The Telegraph, müsse jedes Opernhaus der Welt mit Neid blicken. Zu hören waren u.a. Nina Stemme, Bryn Terfel, Simon O’Neill, Anja Kampe, Iain Paterson, Ekaterina Gubanova, Waltraud Meier, Lance Ryan, Johannes Martin Kränzle, Peter Bronder, Stephen Milling, Gerd Grochowski, Eric Halfvarson, Stephan Rügamer, Anna Larsson und Anna Samuil.
 
Ein Fernsehteam vom RBB hat Daniel Barenboim und die Musiker der Staatskapelle, die Proben und die Konzerte in London begleitet und sendet am Donnerstag, den 1. August um 23:00 Uhr eine 30-minütige Reportage. 
 
—| Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater |—

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