Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Premiere Heute Abend: Lola Blau, 16.11.2019

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / Lola Blau © Dirk-Rückschloss

Eduard von Winterstein Theater / Lola Blau © Dirk-Rückschloss

Heute Abend: Lola Blau

Am Sonnabend, dem 16. November hat um 20 Uhr Georg Kreislers Musical für eine Darstellerin in der Inszenierung von Birgit Eckenweber Premiere in der Studiobühne des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg-Buchholz. Sie ist voller Tatendrang und Hoffnung, die junge Schauspielerin und Sängerin Lola Blau im Österreich des Jahres 1938. Vom Provinztheater in die weite Welt, da will sie hin. Doch nach dem Anschluss Österreichs an das Hitler-Reich muss Lola Blau fliehen, denn sie ist Jüdin. Von einem Bahnhof geht es zum nächsten, von Österreich in die Schweiz und dann über den Ozean nach Amerika. Dort findet sie den erhofften Ruhm, als Nachtclub-Berühmtheit,
doch die Sehnsucht nach der Heimat und ihrer Jugendliebe Leo bleibt immer lebendig.

Eduard von Winterstein Theater / Lola Blau © Dirk-Rückschloss

Eduard von Winterstein Theater / Lola Blau © Dirk-Rückschloss

So kehrt Lola Blau nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Europa zurück und hofft auf einen Neuanfang. Georg Kreisler schrieb sein Musical „Heute Abend: Lola Blau“ für eine Sängerin und einen Pianisten Anfang der 70er Jahre für seine Frau. Mit seinem unvergleichlichen, gleichzeitig bissigen und melancholischen Humor und wunderbarer, herzergreifender Musik wurde das Werk zu einem Dauerbrenner auf den Theaterbühnen. In der Inszenierung von Birgit Eckenweber spielt Anna Bineta Diouf die Lola Blau. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Karl Friedrich Winter. Bühnenbild und Kostüme entwarf Martin Scherm.

Premiere: Samstag, 16. November 2019, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Mi 27.11.2019, 20 Uhr | So 08.12.2019, 15 Uhr | Do 19.12.2019, 20 Uhr |
So 02.02.2019, 20 Uhr | So 23.02.2020, 20 Uhr |

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, ZUM GROSSADMIRAL – Albert Lortzing, 28.04.2019

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard-von-Winterstein-Theater / ZUM GROSSADMIRAL © Dirk Rückschloss

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ZUM GROSSADMIRAL  –  Albert Lortzing

Die Komische Oper ZUM GROSSADMIRAL, die letzte noch auszugrabende Lortzing-Oper, kommt unter der musikalischen Leitung von GMD Naoshi Takahashi in der Inszenierung von Ingolf Huhn am 28. April um 19 Uhr nach fast 170 Jahren in Annaberg-Buchholz zurück auf eine Theaterbühne.

Prinz Heinrich ist ein loser Geselle. Er interessiert sich für Kneipen und für Frauenabenteuer – mehr als für das englische Hofzeremoniell und die Gemahlin. Auch an seinem Geburtstag, der bei Hofe steif und förmlich gefeiert wird, zieht es ihn lieber in die Hafenkneipe des alten Kaperkapitäns Copp Movbrai mit seinem Seemannsgarn und den netten jungen Mädchen. Zum Großadmiral heißt die Schenke und Großadmiral ist auch das Codewort, mit dem Heinrich davonkommt. Wenn der Graf Rochester ganz wichtig mitteilt, der Prinz müsse eiligst „zum Großadmiral“ kommen, dann fragt niemand mehr nach. – das ist die Ausgangssituation in Lortzings Komischer Oper, einem Kind der Revolution: 1847 in Wien geschrieben, aber in Leipzig – ohne den Komponisten – uraufgeführt, wurde es noch an einer Handvoll großer Häuser gespielt, in München und Breslau und 1849 doch auch in Wien, um dann, wie möglichst alles aus der Revolution, in der Versenkung zu verschwinden.

Nach knapp 170 Jahren ist das Stück nun zum ersten Mal wieder in seiner Originalgestalt zu erleben: in Annaberg-Buchholz. Als Prinz Heinrich steht Jason Lee auf der Bühne, den Grafen von Rochester singt Jason-Nandor Tomory, als Catharina, Heinrichs Gemahlin, ist Bettina Grothkopf zu hören. In weiteren großen Rollen sind Anna Bineta Diouf, Madelaine Vogt und László Varga zu erleben. Das Bühnenbild entwarf Tilo Staudte, die Kostüme Brigitte Golbs. Choreographie: Sigrun Kressmann; Chöre: Jens Olaf Buhrow.  Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie.

Premiere: 28. April 2019,  weitere Vorstellungen:  Mi 08.5.2019, 19.30 Uhr | So 12.5.2019, 19.00 Uhr | So 19.5.2019, 15.00 Uhr

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—