München, Gärtnerplatz Theater, Spielplan Juli 2019


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Spielplan Juli 2019

Die Reihe »Sinfonische Lyrik« wird am 19. Juli mit der FAUST-SINFONIE von Franz Liszt im Gärtnerplatztheater fortgesetzt. Ergänzt durch Texte von Christopher Marlowe, Johann Wolfgang von Goethe und Nikolaus Lenau – rezitiert von Michael Dangl – präsentiert das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall diesen viel zu wenig beachteten musikalischen Beitrag zur Faustrezeption. Faust, Gretchen und Mephistopheles werden dabei zu klingenden Gestalten. Ernst, romantisch und rauschhaft beleben sie den alten Mythos mit neuer Kraft.

Am 2., 9., und 15. Juli ist die neue Episode der kultigen Dancesoap MINUTEMADE des Balletts des Staatstheaters am Gärtnerplatz auf der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters und im Carl-Orff-Saal des Gasteig zu erleben. Die Choreografen Andonis Foniadakis, Iván Pérez, Lukas Timulak und Jeroen Verbruggen stellen sich in dieser Saison der Herausforderung innerhalb von nur einer Woche Probenzeit ein neues Stück zu kreieren, das genau dort weitermacht, wo sein Vorgänger beim letzten Mal aufgehört hat.

Am 4. Juli feiert die Produktion des Jungen Gärtnerplatztheaters FRIDA KAHLO Premiere auf der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters. Unter der musikalischen Leitung von Bettina Ostermeier und in der Regie von Susanne Schemschies widmet sich die Gärtnerplatz Jugend der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo. Die Jugendlichen haben auch dieses Jahr das Musiktheaterstück selbst geschrieben und erarbeitet.

Die vom Publikum gefeierte Uraufführung der Oper LILIOM steht vom 6. bis 14. Juli auf dem Spielplan des Gärtnerplatztheaters. Die österreichische Komponistin Johanna Doderer verwandelte zusammen mit Staatsintendant Josef E. Köpplinger Ferenc Molnárs legendäre Vorstadtlegende erstmalig in eine Oper. Unter der musikalischen Leitung von Michael Brandstätter und in der Regie von Josef E. Köpplinger erleben Sie in den Hauptrollen Daniel Prohaska als Liliom, Camille Schnoor als Julie und Angelika Kirchschlager als Frau Muskat.

Das frenetisch bejubelte Musical PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE von Stephan Elliott und Allan Scott mit den Discohits der 70er und 80er ist ab 15. Juli wieder zurück im Gärtnerplatztheater. Basierend auf dem gleichnamigen, fulminanten Kinoerfolg erzählt »Priscilla – Königin der Wüste« die packende, zu Herzen gehende Geschichte von drei Freunden aus dem Traviestiekünstler-Milieu, die sich gemeinsam auf die Reise ihres Lebens in einem abgetakelten alten Bus namens »Priscilla« quer durchs australische Outback machen – und am Ende mehr gewinnen, als sie sich jemals zu träumen gewagt hatten.

Zum Abschluss der Saison am 25. Juli  präsentiert das Gärtnerplatztheater FINALISSIMO nach dem Motto »Das Beste zum Schluss!«. Solistinnen und Solisten, der Chor, das Ballett und das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz zeigen noch einmal die Höhepunkte der vergangenen elf Monate aus Oper, Operette, Musical und Tanz unter der musikalischen Leitung von Anthony Bramall, Michael Brandstätter und Andreas Kowalewitz. Staatsintendant Josef E. Köpplinger wird den Abend moderieren. Feiern Sie gemeinsam mit uns und unseren Künstlerinnen und Künstlern das Ende der Spielzeit und tanken Sie Melodien für die Sommerpause, bis es im September dann wieder heißt: »Vorhang auf!«

Im Repertoire zeigen wir Giacomo Puccinis Oper LA BOHÈME, das Musical MY FAIR LADY von Frederick Loewe und das Expeditionsballett ATLANTIS von Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner.


SINFONISCHE LYRIK
FAUST-SINFONIE
von Franz Liszt
mit Texten von Christopher Marlowe, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau u.a.
Dirigat: Anthony Bramall
Rezitation: Michael Dangl
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
19. Juli 2019


Uraufführung
MINUTEMADE
Die wöchentliche Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
Choreografie: Andonis Foniadakis / Iván Pérez / Lukas Timulak / Jeroen Verbruggen
Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
ACT ONE 2. Juli 2019 Studio Gärtnerplatztheater
ACT TWO 9. Juli 2019 Carl-Orff-Saal, Gasteig
ACT THREE 15. Juli 2019 Carl-Orff-Saal, Gasteig


JUNGES GÄRTNERPLATZTHEATER
Premiere
FRIDA KAHLO
Eine Produktion der Gärtnerplatz Jugend
Musikalische Leitung: Bettina Ostermeier
Regie: Susanne Schemschies
Choreografie: Roberta Pisu
Bühne und Kostüme: Stephanie Thurmair
Mit der Gärtnerplatz Jugend
Premiere am 04. Juli 2019


Wiederaufnahme
LILIOM
Oper
Musik von Johanna Doderer | Libretto von Josef E. Köpplinger
Frei nach dem Bühnenstück »Liliom« von Ferenc Molnár
Auftragswerk des Staatstheaters am Gärtnerplatz
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter | Regie: Josef E. Köpplinger
Bühne: Rainer Sinell | Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Josef E. Köpplinger, Michael Heidinger | Video: Meike Ebert, Raphael Kurig
Choreinstudierung: Felix Meybier | Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
Mit: Daniel Prohaska, Camille Schnoor, Cornelia Zink, Angelika Kirchschlager, Matija Mei?,
Jasmina Sakr, Dagmar Hellberg, Christoph Filler, Holger Ohlmann, Juan Carlos Falcón,
Christoph Seidl, Peter Neustifter, Martin Hausberg, Erwin Windegger, Alexandros
Tsilogiannis, Holger Ohlmann
Chor, Kinderchor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz,
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
ab 6. Juli 2019
zum letzten Mal am 14.07.2019


Wiederaufnahme
PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
Buch von Stephan Elliott und Allan Scott
Nach dem Kinofilm von Latent Image / Specific Films
In Zusammenarbeit mit Nullarbor Productions und MGM On Stage und outside eye Wien
Mit den Discohits der 70er und 80er
Musikalische Arrangements und Orchestration von Stephen ›Spud‹ Murphy
Für die Bühne entwickelt von Simon Phillips | Deutsch von Michael Alexander Rinz
In Kooperation mit dem Theater St. Gallen
In deutscher Sprache. Songs in englischer Originalsprache
Musikalische Leitung: Jeff Frohner | Regie: Gil Mehmert | Choreografie: Melissa King
Bühne: Jens Kilian | Kostüme: Alfred Mayerhofer | Licht: Michael Heidinger
Video: Meike Ebert | Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
Mit: Armin Kahl, Erwin Windegger, Terry Alfaro, Alex Frei, Frank Berg, Jasper Baumann /
Clemens von Bechtolsheim / Matthias Thomas, Katharina Lochmann / Tanja Schön, Dorina
Garuci, Jessica Kessler, Amber Schoop, Marides Lazo, Angelika Sedlmeier, Eric
Rentmeister, Jurriaan Bles, Karim Ben Mansur / David Eisinger, Andreas Nützl, Adriano
Sanzò, Alan Byland, John Baldoz, Rachel Marshall, Susanne Seimel, Samantha Turton
Orchester des Staatstheaters

ab 15. Juli 2019


KONZERT
»Finalissimo«
Dirigat: Anthony Bramall, Michael Brandstätter, Andreas Kowalewitz
Moderation: Josef E. Köpplinger
Staging: Lukas Wachernig
Solist/innen: Mária Celeng, Juan Carlos Falcón, Martin Hausberg, Mathias Hausmann,
Lucian Krasznec, Frances Lucey, Maximilian Mayer, Matija Mei?, Maximilian Berling, Sophie
Mitterhuber, Ann-Katrin Naidu, Jennifer O’Loughlin, Holger Ohlmann, Elaine Ortiz Arandes,
Levente Páll, Gyula Rab, Christoph Seidl, Timos Sirlantzis, Valentina Stadler, Ilia Staple,
Anna-Katharina Tonauer, Alexandros Tsilogiannis
Ballett und Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
25. Juli 2019


Repertoire


ATLANTIS
Ballett von Karl Alfred Schreiner

LA BOHÈME
Oper von Giacomo Puccini

MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe


Juli 2019


Di 02.07. Uraufführung
MINUTEMADE
Die wöchentliche Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
21.00
Studiobühne


Do 04.07 Premiere
FRIDA KAHLO
Gärtnerplatz Jugend
19.30
Studiobühn


Fr 05.07 FRIDA KAHLO
Gärtnerplatz Jugend
19.30
Studiobühn


Sa 06.07 Spielzeitpremiere
LILIOM
Oper
19.30

FRIDA KAHLO
Gärtnerplatz Jugend
15.00
Studiobühne


So 07.07 ATLANTIS
Expeditionsballett
18.00


Di 09.07 Uraufführung
MINUTEMADE
Die wöchentliche Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
21.00
Carl-Orff-Saal, Gasteig


Mi 10.07. LILIOM
Oper
19.30


Do 11.07 LA BOHÈME
Oper
19.30


Fr 12.07. LILIOM
Oper
19.30


Sa 13.07 LA BOHÈME
Oper
19.30


So 14.07. LILIOM
Oper
18.00


Mo 15.07. Spielzeitpremiere
PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30

Uraufführung
MINUTEMADE
Die wöchentliche Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
21.00
Carl-Orff-Saal, Gasteig


Di 16.07. PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Mi 17.07. PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Do 18.07. LA BOHÈME
Oper
19.30


Fr. 19.07 »FAUST-SINFONIE«
Sinfonische Lyrik
19.30


Sa 20.07. MY FAIR LADY
Musical
19.30


So 21.07 MY FAIR LADY
Musical


Mo 22.07. PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Di 23.07. PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Mi 24.07 PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Do 25.07. Konzert
FINALISSIMO
Das Beste kommt zum Schluss
20.30


Ende der Spielzeit 2018|2019
Beginn der Spielzeit 2019|2020 am 14. September

 

—| IOCO Kritik Staatstheater am Gärtnerplatz |—

Zürich, Opernhaus Zürich, Premiere Manon – Piotr Beczala, 07.04.2019

März 22, 2019 by  
Filed under Oper, Opernhaus Zürich, Premieren, Pressemeldung

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

  Manon – Jules Massenet
So, 07. April 2019, 19 Uhr

Die nächste Premiere des Opernhaus Zürich wartet am 7. April 2019 mit einer Traumbesetzung auf. In der Neuproduktion von Jules Massenets Manon, die seit über 30 Jahren nicht mehr in Zürich zu sehen war, feiert der Shootingstar Elsa Dreisig ihr Rollendebüt in der Titelpartie. Manons Liebhaber Des Grieux, wird von Piotr Beczala verkörpert. Marco Armiliato leitet die Philharmonia Zürich. Für die Inszenierung zeichnet der holländische Regisseur Floris Visser verantwortlich.

Die Geschichte dreht sich um den Aufstieg und Fall der jungen Manon: von Kopf bis Fuss auf Liebe und Luxus eingestellt, versucht sie für sich ein besseres Leben zu erreichen. Bei dem Versuch geht sie am Ende doch zu Grunde.

Einführungsmatinee i : Am Sonntag, 24. März um 11.15 Uhr im Bernhard Theater. Das Produktionsteam um Regisseur Floris Visser sowie die Solisten Elsa Dreisig und Piotr Beczala geben im Gespräch mit Dramaturgin Kathrin Brunner Auskunft über ihre Arbeit an Massenets Oper.


Am 7. April 2019 feiern wir die Premiere unserer Neuproduktion von Massenets Oper Manon in der Inszenierung von Floris Visser und mit Elsa Dreisig und Piotr Beczala in den Hauptpartien. Unheilvolle Liebe erleben Sie auch im Geistermärchen Giselle, getanzt vom Ballett Zürich ab dem 11. April. Sie wollten schon immer einmal wissen, wie das Leben eines Spitzenschuhs aussieht? Wir verraten es Ihnen in der neuesten Episode von Was Sie schon immer über das Opernhaus wissen wollten, aber nie zu fragen wagten. Als Mrs. Lovett war Angelika Kirchschlager im Dezember in Sweeney Todd zu erleben; am 1. April zeigt sie sich mit einem Liederabend wieder von einer anderen Seite. In unserer Konzertreihe spielt das Orchestra La Scintilla unter Riccardo Minasi die berühmten Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi und vier weniger bekannte «Jahreszeiten» von Giuseppe Verdi. Und am 27. April begrüssen wir das Gastspiel Eine Frau, die weiss, was sie will! aus der Komischen Oper Berlin auf unserer Bühne.


Manon
Oper in fünf Akten und sechs Bildern von Jules Massenet (1842-1912)
Libretto von Henri Meilhac und Philippe Gille
nach einer Vorlage von Abbé Prévost

Musikalische Leitung Marco Armiliato Inszenierung Floris Visser Bühnenbild und Kostüme Dieuweke van Reij Choreografie Pim Veulings Lichtgestaltung Alex Brok Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Dramaturgie Kathrin Brunner

Manon Lescaut : Elsa Dreisig
Le Chevalier des Grieux : Piotr Beczala
Lescaut : Yuriy Yurchuk
Le Comte des Grieux : Alastair Miles
Guillot de Morfontaine : Eric Huchet
De Brétigny : Marc Scoffoni
Poussette : Yuliia Zasimova
Javotte : Natalia Tanasii
Rosette : Deniz Uzun
L’Hôtelier : Cheyne Davidson
Deux Gardes : Jamez McCorkle , Omer Kobiljak
Le Portier du Séminaire, Un Sergent : Henri Bernard Guizirian
La Servante : Caroline Fuss
Premier Joueur : Omer Kobiljak
Deuxième Joueur : Juan Etchepareborda
Tänzer : Tänzerinnen und Tänzer
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich

—| Pressemeldung Oper Zürich |—

Wien, Theater an der Wien, Elegie für junge Liebende, IOCO Kritik, 15.05.2017

Mai 16, 2017 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper, Theater an der Wien

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Theater an der Wien

Theater an der Wien, Linke Wienzeile © IOCO

Theater an der Wien, Linke Wienzeile © IOCO

Elegie für junge Liebende – Hans Werner Henze

„Wenn Kunst über Leichen geht“

Von Marcus Haimerl

Die Uraufführung der im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks komponierten Elegy for young lovers fand 1961 im Rahmen der Schwetzinger Festspiele statt, Dietrich Fischer-Dieskau sang die Partie des Gregor Mittenhofer. Das englische Libretto stammt von Wystan Hugh Auden und Chester Kallman. Die deutsche Übersetzung von Ludwig Landgraf, dem Komponisten und Werner Schachteli. Henze hat in seiner Musik jedem der Protagonisten ein Instrument zugeordnet: für die jungen Liebenden Violine (Elisabeth) und Bratsche (Toni), die Koloraturen der Hilda Mack werden begleitet von Flöte,  Celesta, Harfe und idiophonem Schlagwerk, Englischhorn für die Gräfin, Fagott und Altsaxophon für Dr. Reischmann und schließlich Horn, Trompete und Posaune für den Dichterfürsten Mittenhofer.

Theater an der Wien / Elegie fuer junge Liebende - Anna Lucia Richter, Paul Schweinester, Johan Reuter © Werner Kmetitsch

Theater an der Wien / Elegie fuer junge Liebende – Anna Lucia Richter, Paul Schweinester, Johan Reuter © Werner Kmetitsch

Die Handlung spielt im Jahr 1910. Der Dichter Gregor Mittenhofer, ein in die Jahre gekommener, egozentrischer Dichter, der seine Umgebung maßlos ausbeutet und manipuliert, reist mit seinem Gefolge in ein Berghotel in den österreichischen Alpen. Zum Gefolge gehören die Gräfin Carolina von Waldstetten, die ihm als Sekretärin dient, sein Hausarzt Dr. Reischmann, der ihn medizinisch betreut, um seine junge Geliebte Elisabeth Zimmer sexuell befriedigen zu können. Diese Reise unternimmt er alljährlich um die Visionen der verrückten Witwe Hilda Mack, die seit 40 Jahre auf die Rückkehr ihres in den  Bergen vermissten Bräutigam wartet, als Grundlage für seine Gedichte zu verwenden. Mit dem Auftauchen von Toni, dem Sohn von Dr. Reischmann, gerät diese Struktur ins Wanken als sich dieser in Elisabeth verliebt. Schließlich gibt auch der Gletscher den Leichnam von Hilda Macks Bräutigam frei und die Witwe kehrt in die Realität zurück. Seiner Inspiration beraubt, gibt Mittenhofer seine Geliebte frei, schickt beide aber noch auf eine Bergtour, um ihm Edelweiß vom Hammerhorn zu holen. Die beiden geraten in einen Schneesturm, der Dichter verhindert jedoch deren Rettung. Im Epilog liest Mittenhofer während einer Soirée sein jüngst vollendetes, dem Andenken der Verstorbenen gewidmetes Gedicht: Die Elegie für junge Liebende.

 Theater an der Wien / Elegie fuer junge Liebende - Johan Reuter als Gregor Mittenhofer © Werner Kmetitsch

Theater an der Wien / Elegie fuer junge Liebende – Johan Reuter als Gregor Mittenhofer © Werner Kmetitsch

Keith Warner hat diese Kammeroper in Szene gesetzt. Bühnenbildnerin Es Devlin schuf dazu eine riesige Arbeitsfläche. Um eine riesige Schreibtischlampe kreisen eine Schreibmaschine, ein Torso, ein Bücherstapel, eine Büste, alles in leuchtendem Weiß. Mit riesigen Leintüchern bedeckt zur Berglandschaft verwandelt, in welcher Elisabeth und Toni den Tod finden. Die Handlung findet also genau dort statt, wo Mittenhofer – im wahrsten Sinn des Wortes „Schreibtischtäter“ – alles ersonnen hat.

Theater an der Wien / Elegie fuer junge Liebende - Angelika Kirchschlager als Carolina, Gräfin von Kirchstetten_ Johan Reuter als Gregor Mittenhofer © Werner Kmetitsch

Theater an der Wien / Elegie fuer junge Liebende – Angelika Kirchschlager als Carolina, Gräfin von Kirchstetten_ Johan Reuter als Gregor Mittenhofer © Werner Kmetitsch

Eine großartige Leistung der Wiener Symphoniker unter Marc Albrecht, welche Henzes Musik zwischen Dissonanz und Harmonie hervorragend umsetzten. Und auf gleichem Niveau die gesanglichen Leistungen. Eine grandiose Leistung von Laura Aikin als tragisch komische Witwe Hilda Mack, die mit Intensität und fulminanten Koloraturen für Gänsehaut sorgte. Johan Reuter schafft es sowohl darstellerisch als auch stimmlich die ambivalente Figur des Gregor Mittenhofer, zwischen ausbeuterischem Ekel und einnehmendem Künstler, glaubhaft auf die Bühne zu bringen. Angelika Kirchschlager ist eine intensive, packende Gräfin, die aus Angst vor dem Versagen des von ihr finanzierten Künstlers selbst zur Mittäterin wird. Eine herausragende Leistung kam auch vom jungen Liebespaar – Paul Schweinester und Anna Lucia Richter – die sowohl gesanglich als auch schauspielerisch vor allem im dritten Akt, intensiv berührten. Höchst beeindruckend auch Martin Winkler als Dr. Reischmann.

Das Theater an der Wien beweist mit dieser Produktion, dass dieses Werk völlig zu Unrecht von den Spielplänen der Opernhäuser verschwunden ist.

Wien, Belvedere Gesangswettbewerb 2015 unterwegs, IOCO Aktuell, 06.02.2015

Februar 8, 2015 by  
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Belvedère Operaconcours  2015

  Finals from 27 June to 4 July 2015 in Amsterdam

International Hans Gabor Belvedere Singing Competition / Belvedere Operaconcours Amstardam 2015 / Ingrid Labadie, Isabella Gabor, Jan Meulendijks, Osca Hammerstein, Bart Schuil, Holger Bleck ©Belvedere Singing Competition

International Hans Gabor Belvedere Singing Competition / Belvedere Operaconcours Amstardam 2015 / Ingrid Labadie, Isabella Gabor, Jan Meulendijks, Osca Hammerstein, Bart Schuil, Holger Bleck ©Belvedere Singing Competition

Online registration started in December 2014

Well known as the world’s best networked singing competition, qualifying rounds of the International Hans Gabor Belvedere Singing Competition are organized in about 55 cities with more than 1,300 participants each year. The best 150-160 singers are judged in the Final Rounds by an opera jury of renowned opera houses including Metropolitan Opera New York, Royal Opera House Covent Garden London, Deutsche Oper Berlin and the Dutch National Opera & Ballet in Amsterdam among others.

Belvedere 2015 Participants In The Spotlight

Past prize winners include Angela Gheorghiu, Angelika Kirchschlager, Elina Garanca as well as Italian tenor Antonio Poli, US soprano Rachel Willis-Sørensen or South African soprano Pretty Yende in the recent years.

Isabella Gabor and Holger Bleck, general managers of the Belvedere Singing Competition, are thrilled about the upcoming perspectives: „Amsterdam is a fantastic city, we love the hospitality, the openness of the people and the commitment of our Dutch partners. We look forward to being guests again in the Netherlands with the 34th edition of the Final Rounds in 2015.“

Oscar Hammerstein and Jan Meulendijks, both board members of the Netherlands Foundation Belvedère Opera Concours Amsterdam, are happy about this collaboration: „The Belvedère Operaconcours is an important springboard for young opera singers into a career and well known as „Wall Street of Voices“. We are proud to host for the second time this renowned international singing competition in Amsterdam.“

The online registration for all qualifying rounds from February to June 2015 already starts in December this year. The Amsterdam qualifying rounds are held on 20 April and 26 June 2015.

Medienberichte über den Wettbewerb 2014

Voralberg Online: „Die russische Sopranistin Irina Churilova hat mit einem Doppelschlag das Finale des Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerbs 2014 für sich entschieden.“

OÖNachrichten:Irina Churilova …. Die 31-Jährige setzte sich in Düsseldorf gegen 16 Kollegen beim Kampf um die mit 7000 Euro dotierte Auszeichnung durch und konnte zugleich den Publikumspreis für sich verbuchen.“

NEWSDUMP: „Irina Churilova gewann Belvedere-Gesangswettbewerb.“

Tiroler Tageszeitung Online: „So hat sich der Sängerwettstreit … zu einer Fixgröße im klassischen Musikgeschäft und zugleich als Marktplatz für junge Sänger entwickelt.“
Vienna.at: „Ausweitung des Wettbewerbskonzepts.“

Kleine Zeitung (Print 7.7.2014): „Um der internationalen Entwicklung Rechnung zu tragen, wird der Belvedere-Wettbewerb sich 2016 gen Süden aufmachen und mit Kapstadt am 9. Juli erstmals ein Finale außerhalb Europas austragen. Zuvor kehrt man allerdings 2015 nach Amsterdam zurück, wo wie im Vorjahr die finale Ausscheidung für den 4. Juli angesetzt ist.“

Het Muziektheater Amsterdam © Michielverbeek

Het Muziektheater Amsterdam © Michielverbeek

Online Merker: „Alle waren sie Sieger, die siebzehn im Finale angetretenen Sängerinnen und Sänger und mit ihnen Isabella Gabor und Holger Bleck mit ihrem Team. Auf noch viele Jahre!“
Australia, Sunraysia Daily:  Siobhan Stagg talks about her experience in the Belvedere Singing Competition: “Competitions such as this provide great international exposure for singers; many of the judging panels are made up of casting directors from across the world, so it’s almost like doing 15 separate auditions” … „It’s a privilege in itself to be in the finals, performing in a huge, beautiful opera house, with a huge symphony orchestra.”

Classic Melbourne – Music views & news: „Siobhan Stagg home from Europe … She also reached the finals of both the Mozart and Belvedere Singing Competitions gaining second prize in the former and winning the Media-Jury Prize and the Engagement Prizes in the second. Securing the Engagement Prize means future appearances at the Salzburg Easter Festival and the Deutsche Opera am Rhein in Duesseldorf.“

The Divas Diaries:Soprano Siobhan Stagg… These opportunities, she says, have provided a ´steep but enriching´ learning curve.“
France

forumopera.com: „La finale de la 33e édition du Belvedere, l’un des concours de chant internationaux les plus prestigieux, a vu hier à Düsseldorf Irina Churilova décrocher le 1er prix ainsi que le prix du public.“

Music & Opera: „Découvrez les gagnants du 33e Concours International de Chant Hans Gabor Belvedere 2014 à la Deutsche Oper am Rhein à Düsseldorf.“ Germany

musik-heute.de: „Die russische Sopranistin Irina Churilova hat beim Internationalen Belvedere Gesangswettbewerb den Preis der Opernjury und den Publikumspreis gewonnen.“

www.ioco.de: „Irina Churilova, russische Sopranistin aus Novosibirsk, wurde Siegerin BELVEDERE 2014. Ihre stimmsicher und kraftvoll vorgetragene Arie ´Tacea la notte´ der Leonore aus Giuseppe Verdis Troubadour begeisterte Publikum und Jury gleichermaßen.“
klassik.com: „In diesem Jahr vermeldete der Belvedere Gesangswettbewerb Rekordteilnehmerzahlen.“

wotans-opernwelt: „Der Sängernachwuchs gehört sicher zu den wichtigen Beobachtungsstellen im Operngeschäft.

Opernnetz.de: „Irina Churilova überzeugt Jury und Publikum.“

Westdeutsche Zeitung newsline:Das Düsseldorfer Publikum war hin und weg vom gesamten Abend. Und nach fast allen Darbietungen wurde gejubelt, was das Zeug hält. Leider war es ein einmaliges Gastspiel des Gesangswettbewerbs. Aber gewiss werden ein paar der Finalisten wieder in Düsseldorf zu hören sein – dafür sorgt dann Intendant Christoph Meyer, der schon seit Jahren zur Jury gehört.“

xity.de: „Als großes Fest der jungen Stimmen begeisterte im Opernhaus Düsseldorf das Finalkonzert des 33. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs.“
opernmagazin.de: „Mit 1.321 Vorrunden-Teilnehmern aus 56 Städten weltweit war dies der bislang teilnehmerstärkste Belvedere Gesangswettbewerb.“

kulturrundum.com: „Irina Churilova gewinnt beim Belvedere Gesangswettbewerb Preis der Opernjury und Publikumspreis.“

WDR Tonart: „Zum ersten Mal in Deutschland: Internationaler Belvedere Gesangswettbewerb.“

fernsehen-duesseldorf.tv: „´You are already winners´, begrüßte Generalintendant Christoph Meyer die Anwesenden, die sich in den 60 weltweiten Vorrunden mit über 1300 Teilnehmern für die Endausscheidung in Düsseldorf qualifiziert haben.“

WAZ der westen: „Philharmoniker begleiten Finalisten.“

Rheinische Post – Düsseldorf Kultur (Print 8.7.2014): „Die Suche nach Talenten ist verheißungsvoll, gerade in der Opernwelt… Der ´Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb´ sucht genau danach.“

Neue Rhein Zeitung – Duisburg, Kultur & Freizeit (Print 8.7.2014): „In der Szene als Talentbörse oder ´Sänger-Wallstreet´ berühmt, lockte der 33. ´Belvedere-Wettbewerb´ 140 junge Damen und Herren aus vier Kontinenten in die Landeshauptstadt.“

Netherlands,  Place de l´Opera: „Staande ovatie voor 17 Belvedere-finalisten.“

Russia,  newsib.net: „The 1st Prize, the Prize of the Audience and three special prizes from the German music press and from leading opera houses in Europe won a soloist of the Novosibirsk Opera Irina Churilova. In the competition the exeptional soprano singer left 1317 singers from 73 countries far behind.“

South Africa,  Herald live:HITTING THE RIGHT NOTES: Baritone singer Siyabulela Ntlale at the International Hans Gabor Belvedere Singing Competition finals in Germany.“
Die Burger: „Die Suid-Afrikaanse bariton Siyabulela Ntlale is die ­naaswenner van die 33ste Hans Gabor Belvedere-sang­kompetisie.“

Volksblad: „SA sanger weer tweede in oorsese competitie.“

Spain,  ibermusica.es: „El Concurso Internacional de Canto Hans Gabor Belvedere, que se ha celebrado del 29 de junio al 6 de julio, ha otorgado el primer premio, de 7.000 euros, a la soprano Irina Churilova. El segundo premio, dotado de 3.500 euros ha sido para el barítono sudafricano Siyabulela Ntalale. Por último, el tercer premio se le entregó al cantante coreano Il Do Song.“

Switzerland, Codex Flores: „Heuer waren bei den Vorausscheidungen des internationalen Bewerbs 1321 junge Sänger in 56 Städten weltweit zum Casting angetreten.“

United Kingdom, Slipped Disc – Norman Lebrecht: „Siberian beats South African to the Belvedere.“

BELVEDERE Finale © Susanne Diesner

BELVEDERE Finale © Susanne Diesner

Belvedere-Gesangswettbewerb 2014: Irina Churilova mit Doppeltriumph

Die 31-jährige Russin gewann in Düsseldorf Preis der Opernjury und des Publikums – Preis der Medienjury an Siobhan Stagg – Wettbewerb 2015 wieder in Amsterdam und 2016 in Südafrika von Martin Fichter-Wöß

Düsseldorf/Wien (APA) – Die russische Sopranistin Irina Churilova hat mit einem Doppelschlag das Finale des Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerbs 2014 für sich entschieden. Die 31-Jährige setzte sich am Sonntagabend in Düsseldorf gegen 16 Kollegen beim Kampf um die mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung der internationalen Opernjury durch und konnte zugleich den Publikumspreis für sich verbuchen.

Die in Nowosibirsk ausgebildete Sängerin überzeugte im Teilnehmerfeld mit einem elegant-geschmeidigen und dunkel gefärbten Sopran, den sie bei ihrer Wettbewerbsarie „Tacea la notte placida“ aus VerdisTrovatore“ sehr gut ausbalanciert einsetzte, ohne dabei je zu überziehen. Dieses runde Gesamtpaket überzeugte dabei auch die Zuschauer in der gut besetzten Deutschen Oper am Rhein, in der die Duisburger Philharmoniker unter Leitung von Axel Kober, der heuer wieder in Bayreuth den „Tannhäuser“ dirigieren wird, als Begleitung gleichsam ein Heimspiel feierten.

Auf Platz zwei landete Siyabulela Ntlale aus Südafrika mit seiner humoristischen Interpretation von Verdis „Falstaff“, während der südkoreanische Bass Il Do Song mit schelmischem Charme Rang drei für sich reklamieren konnte. Die internationale Medienjury zeichnete hingegen die Sopranistin Siobhan Stagg aus. Die 26-jährige Australierin versammelte mit ihrer zarten, fein nuancierten Interpretation der Arie „Depuis le jour“ des selten gespielten Franzosen Gustave Charpentier die Mehrheit der Medienvertreter hinter sich. Sie erhält darüber hinaus unter anderem auch ein Engagement bei den Salzburger Osterfestspielen.

Dabei mussten sich die Gewinner gegen die bis dato größte Konkurrenz durchsetzen, waren heuer doch bei den Vorausscheidungen des internationalen Bewerbs 1.321 junge Sänger in 56 Städten weltweit zum Casting angetreten. Von diesen qualifizierten sich dann 164 als Halbfinalisten für die Endrunden in Düsseldorf. Besonders stark mit vier Teilnehmern war unter den schlussendlich 17 Finalisten des gestrigen Abends dann Südafrika vertreten.
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So hat sich der Sängerwettstreit, der bis zu seiner 31. Ausgabe vor zwei Jahren stets in Wien beheimatet war, zu einer Fixgröße im klassischen Musikgeschäft und zugleich als Marktplatz für junge Sänger entwickelt. Angelika Kirchschlager, Ildiko Raimondi oder Elina Garanca gehören ebenso zum einstigen Teilnehmerfeld wie zuletzt Pretty Yende, die mit ihrem Sieg 2009 den Grundstein für ihre internationale Karriere legte.

Rückblickend sei der Fortgang aus Wien, von wo man sich 2012 nach Querelen unter anderem um die Finanzierung verabschiedet hat, die richtige Entscheidung gewesen, unterstrich auch die zweite Wettbewerbsorganisatorin Isabella Gabor: „Das war eine Auffrischung.“ So plant man für Südafrika 2016 eine Ausweitung des Wettbewerbskonzepts etwa durch internationale Workshops, um das Event enger mit der jeweils lokalen Szene vor Ort zu vernetzen.

33.  Belvedere Gesangswettbewerb 2014 – Irina Churilova gewinnt Preis der Opernjury und Publikumspreis

BELVEDERE Finale © Susanne Diesner

BELVEDERE Finale © Susanne Diesner

Pressemitteilung, Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf Duisburg

Als großes Fest der jungen Stimmen begeisterte am Sonntag, 6. Juli 2014, im Opernhaus Düsseldorf das Finalkonzert des 33. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs. 17 Sängerinnen und Sänger aus elf Ländern hatten sich in den Endrunden der letzten Tage für das Finale qualifiziert und stellten vor ebenfalls international vertretenem Publikum im öffentlichen Konzert ihr Können noch einmal unter Beweis. Begleitet wurden sie von den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober. Opernjury, Medienjury und Publikum entschieden mit großer Übereinstimmung über die Vergabe der verschiedenen Preise.

Gleich zweifach gepunktet hat beim Finalkonzert des Belvedere Gesangswettbewerbs die russische Sopranistin Irina Churilova. Ausgebildet am Staatlichen Konservatorium Novosibirsk gelang es ihr mit ihrer Interpretation der Arie der Leonora „Tacea la notte placida“ aus Verdis „Il trovatore“ die Mehrheit der Opernjury und des Publikums für sich zu gewinnen. Den zweiten Platz vergab die Opernjury an den aus Südafrika stammenden Bariton Siyabulela Ntalale, der mit seiner Interpretation der Arie „L’onore! Ladri!“ aus Verdis „Falstaff“ überzeugte. Platz drei gewann der gerade 25-jährige südkoreanische Bass Il Do Song mit dem Vortrag der Arie des Basilio „La calunnia è un venticello“ aus Rossinis „Il barbiere di Siviglia“. Die Auszeichnung der internationalen Medienjury ging an die Australierin Siobhan Stagg, die die Arie „Depuis le jour“ aus Gustave Charpentiers „Louise“ interpretierte. An Siobhan Stagg gingen darüber hinaus Angebote für Engagements an der Deutschen Oper am Rhein und bei den Salzburger Osterfestspielen. Auch an Siyabulela Ntalale und Il Do Song gingen Angebote für Gastengagements an der Deutschen Oper am Rhein.

Die Gewinnerin Irina Churilova freute sich über den mit 7.000 Euro dotierten 1. Preis, gestiftet von Dr. Vera Gregor in memoriam KS Teresa Stich-Randall. Der mit 3.500 Euro dotierte 2. Preis wurde beigesteuert von Jan Meulendijks und Bart Schuil, der ihn Siyabulela Ntalale übergab. Der 3. Preis, den Dr. Walburga Litschauer an Il Do Song überreichte, wurde von der Valentin und Anni Leitgeb Stiftung mit 2.500 Euro ausgelobt. Den Preis der Internationalen Medien-Jury von 1.500 Euro an Siobhan Stagg stiftete RBT Reisen- und Business Tours GmbH München – überreicht wurde er von dem Moderator Bo van der Meulen. Den mit 2.000 Euro dotierte Publikumspreis von den Soroptimist International – Clubs im Raum Düsseldorf und Soroptimist Düsseldorf 2000 e.V. übergab Dr. Diede Landsberg der Sängerin Irina Churilova.

Mit 1.321 Vorrunden-Teilnehmern aus 56 Städten weltweit war dies der bislang teilnehmerstärkste Belvedere Gesangswettbewerb. 164 Sängerinnen und Sänger hatten sich für die Finalrunden in Düsseldorf qualifiziert, 17 von ihnen standen im Abschlusskonzert auf der Bühne des Opernhauses. Als Austragungsorte für die kommenden Jahre wurden Amsterdam (2015) und Kapstadt (2016) bekannt gegeben.

The Prize Winners 2014 – Congratulations!

1st Prize: IRINA CHURILOVA, Soprana, Russia
donated in memoriam KS Teresa Stich-Randall

2nd Prize: SIYABULELA NTLALE, Baritone, South Africa
donated by Jan Meulendijks und Bart Schuil

3rd Prize: IL DO SONG, Bass, South Corea
donated by Valentin and Anni Leitgeb Foundation

Prize of the International Media-Jury: SIOBHAN STAGG, Soprano, Australia
donated by RBT Reisen- und Business Tours GmbH München – Jörg A. Bachmann

Prize of the Audience: IRINA CHURILOVA, Soprano, Russia
donated by Soroptimist International – Clubs in the Düsseldorf area and Soroptimist Düsseldorf 2000 e.V.

Special Prizes donated by the Opera Jury – Engagements for the young opera singers
Cape Town Opera (South Africa): AKIHO TSUJII, Soprano, Japan

Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg (Germany): SIYABULELA NTLALE, Baritone, South Africa // IL DO SONG, Bass, South Korea // SIOBHAN STAGG, Soprano, Australia

Deutsche Oper Berlin (Germany): AKIHO TSUJII, Soprano, Japan
Festliche Operngala der Deutschen AIDS-Stiftung (Germany): KIRI DEONARINE, Soprano, USA

Helikon Opera Moscow (Russia): IRINA CHURILOVA, Soprano, Russia
Osterfestspiele Salzburg (Austria): SIOBHAN STAGG, Soprano, Australia
Sächsische Staatsoper Dresden – Semperoper (Germany): AKIHO TSUJII, Soprano, Japan

Teatro Real Madrid (Spain): CAROLINA GARCIA, Soprano, Spain

The Kirsten Flagstad Festival (Norway): IRINA CHURILOVA, Soprano, Russia // SIYABULELA NTLALE, Baritone, South Africa

Theater Erfurt (Germany): MARINA COSTA-JACKSON, Soprano, USA // SIYABULELA NTLALE, Baritone, South Africa

Prize awarded by Jury Member Dmitrij Bertman for an engagement for the Estonian National Opera: KHANYISO GWENXANE, Tenor, South Africa

Final Rounds & Finals 2015 and 2016 – Amsterdam & Cape Town

Amsterdam 2015:  We are happy to let you know that the Final Rounds 2015 will again take place in Amsterdam, the Finals on 4 July 2015 at Het Muziektheater.

Cape Town 2016:  In 2016 the Final Rounds of the International Hans Gabor Belvedere Singing Competition will take place for the first time in the Competition’s history outside of Europe: 2016 in Cape Town, South Africa.