Wolfsburg, Scharoun-Theater, Intendant Lattemann – Spielplan 2020/21, IOCO Aktuell, 08.07.2020

Juli 8, 2020 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell, Scharoun Theater

Theater Wolfburg

Scharoun Theater Wolfsburg © Stadt Wolfsburg / Lars Landmann

Scharoun Theater Wolfsburg © Stadt Wolfsburg / Lars Landmann

 2020/21: Dido and Aeneas, Schwanensee und viel mehr  ..

 Intendant  Dirk Lattemann, ein Tourneetheater, über 100.000 Besucher

von Christian Biskup

Das modern wirkende Scharoun-Theater Wolfsburg, ein Tourneetheater ohne eigenes Ensemble, wurde 1973 neu eröffnet. Es ist benannt nach seinem Architekten Hans Scharoun. Mit der Spielzeit 2020/21 ändert sich einiges im Scharoun-Theater: Eine Ausstellungseröffnung, die Verabschiedung einer verdienten Mitarbeiterin, ein neuer Intendant und, natürlich, ein spannender Spielplan für 2020/21.

Rainer Steinkamp, Intendant des Wolfsburger Scharoun-Theater seit 2008, gibt zur Spielzeit 2020/21 die Intendanz an Dirk Lattemann (*1976) ab. Als Schauspieler und guter Kenner des Veranstaltungssektors, kennt Lattemann die Gegebenheiten des Theater Wolfsburg gut. Und so liegt mit dem Spielplan 2020/21 (link HIER) auch ein vielversprechendes Programm für die Stadt und den Kreis Wolfsburg vor. Lattemann möchte zukünftig auch außerhalb „seines“ Theaters mehr der Stadt Wolfsburg spürbar sein, plant Veranstaltungen in kleinen Spielstätten und mit dem Wolfsburger Kunstmuseum.zu gemeinsamen „neuen Ufern“ finden.

Scharoun Theater Wolfsburg / hier : Jahrespressekonferenz, Intendant Dirk Lattemann rechts © Marc Angerstein

Scharoun Theater Wolfsburg / hier : Jahrespressekonferenz, Intendant Dirk Lattemann rechts © Marc Angerstein

Steinkamp, der seit 2008 als Nachfolger von Hans Thoenies das Programm quantitativ verkleinerte jedoch qualitativ steigerte, kann auf 12 erfolgreiche Jahre in Wolfsburg zurückblicken. Sein guter Kontakte zu Schulen, sowie eine enge Bindung zu anderen Bildungsinstitutionen in Wolfsburg, machten ihn zu einem gern gesehenen Gast in jeglichen Belangen. Zeitgleich mit Rainer Steinkamp, verlässt auch Marita Stolz das Scharoun-Theater. Über vierundzwanzig Jahre prägte Marita Stolz das Theater hinter der Bühne; zuerst als Veranstaltungsplanerin, dann in der Pressearbeit. Obgleich die Verabschiedung beider durch die Corona-Situation kleiner als geplant ausfallen musste, muss man ihnen für ihre Verdienste danken. Vor dem Abschied verwirklichten sie noch eine Neugestaltung des Theaterfoyers. Fotografien des Wolfburger Fotografen Heinrich Heidersberger zieren nun die Wände; sind als Dauerausstellung für Besucher zugänglich.

Scharoun-Theater Wolfsburg – Der Spielplan 2020/21 und mehr –  HIER

Das Scharoun Theater ist seit jeher ein Tourneetheater und bot schon zahlreichen Künstlern, darunter auch Weltstars wie Nigel Kennedy, Andris Nelsons oder Christian Thielemann eine Bühne. Auffällig: das Konzertprogramm wird weitgehend vom Orchester des nahe gelegenen Staatstheater Braunschweig und dem Staatstheater verbundenen Künstlern bestritten. Highlights des Spielpan 2020/21 dürften das Gastspiel von Albrecht Mayer und I musici di Roma am 9. Oktober 2020 und am 23. Januar 2021 ein Konzert mit der Radiophilharmonie Hannover unter Andrew Manze sein.

Im Musiktheater wird zu Beginn der Spielzeit 2020/21 auf größere Aufführungen verzichtet. Mit Dido and Aeneas von Henry Purcell (13. November 2020) und Der Apotheker von Joseph Haydn (27. Februar 2021) wurden Werke gewählt, die auch unter den Corona-Vorschriften funktionieren sollten. Ab März stehen mit La Traviata (17. März 2021), Jesus Christ Superstar (27. und 28. April 2021) und Puccinis Turandot (27.05.2021) wieder große Werke des Musicals und der Oper mit viel Chor auf der Bühne. Freunde des Tanzes können sich über zwei Gastspiele des Russischen Nationalballett freuen: Giselle von Adolphe Adam wird am 07. Dezember 2020, Schwanensee am  08. Dezember 2020 gespielt.

Scharoun Theater Wolfsburg / hier : Jahrespressekonferenz, hier die Verabschiedung von Marta Stolz © Scharoun Theater / Maedler

Scharoun Theater Wolfsburg / hier : Jahrespressekonferenz, hier die Verabschiedung von Marta Stolz © Scharoun Theater / Maedler

Illustre Gäste erwartet die Besucher des Scharoun Theater im Schauspiel: Der mehrfache Grimme-Preisträger und Tatort-Kommisar Jörg Schüttauf spielt am 26. September 2020 in der Revue Paul Abraham – Operettenkönig von Berlin den von rauschendem Erfolg, Vertreibung und Wahnsinn getriebenen „Titelheld“. In der reizvollen Komödie Monsieur Pierre geht online (24. Oktober 2020) wird der aus Film und Fernsehen bekannte Bürger Lars Dietrich auftreten. Mit Boris Aljinovic steht am 24. November 2020 ein weiterer Tatort-Kommisar in der Komödie Nein zum Geld auf der Wolfsburger Bühne. Ein Angriff auf die Lachmuskeln dürfte auch das Stück Komplexe Väter von René Heinersdorff sein. Mit Hugo Egon Balder und Jochen Busse darf sich das Publikum auf zwei Urgesteine des Humors freuen.

Nicht weniger unterhaltsam werden die Abende mit Götz Alsmann (28. Februar 2021) und Dominique Horwitz (24. März 2021), in welchen Kunst und Komik gleichsam bedienen werden.

Auch die A-Capella-Gesangskunst steht erfreulicherweise unter der neuen Intendanz wieder auf dem Programm. In der Chorstadt Wolfsburg zeigte sich dieses Angebot in den vergangenen Jahren als perfekt zugeschnitten auf die Gäste des Scharoun Theater. Neben Delta Q (30. September 2020) und Voices of the North (05. November 2020), sind auch Stammgäste wie Maybebop (03. Dezember 2020) und Vocaldente (13. Januar 2021) zu erleben.

Die kleine Meerjungfrau – ein Kinderstück aus dem Jahr 2017
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Auch für das junge Publikum bietet das Scharoun-Theater 2020/21 pannendes: So schon am 20. und 21.9.2020:  Zinnober in der grauen Stadt heißt das Stück für Kinder ab 4 Jahren, nach dem Buch von Margret Rettich.  Die Handlung: Alles ist grau in der Stadt des Malers Zinnober: Häuser, Straßen, Spielplätze, Plüschtiere, Erdbeerkuchen, Weihnachtsbäume, Luftballons, Sommerkleider – einfach alles ist immer nur grau. Dabei liebt Zinnober Farben! Zusammen mit den Kindern Paula und Jonas entwirft er einen großen Plan: Die Stadt soll bunt werden, vielfältig, sie soll leuchten! Und siehe da: Es ist ansteckend!

Dirk Lattemann und sein Team haben für die Spielzeit 2020/21 ein vielseitiges und vielversprechendes Programm entworfen. Man muss nun hoffen, dass die Corona-Krise die Spielzeit nicht zu sehr durcheinanderbringt wenn es heißt: Bühne frei!

—| IOCO Aktuell Scharoun Theater Wolfsburg |—

Hamburg, Elbphilharmonie, Spielplan 2020/21: Currentzis, Järvi, Porgy and Bess …, IOCO Aktuell, 02.05.2020

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung der Elphi © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg

Elbphilharmonie – Laeiszhalle : SAISON 2020/21

– Rückkehr zum Ausnahmezustand des Glücks –

Den Komponisten György Kurtag und Thomas Ades sind 2020/21 Schwerpunkte gewidmet. Patricia Kopatchinskaja, Daniil Trifonov, Sir Antonio Pappano, Anoushka Shankar und Max Richter verleihen dem Programm mit Residenzen weiteres Profil. René Jacobs, Zubin Mehta und das Israel Philharmonic Orchestra debütieren. Die Elbphilharmonie, als verkapptem Opernhaus: »Israel in Egypt«, »Porgy and Bess« und mehr.

Corona-Krisenfest: Ticketbuchung durch  „Book Now, Pay Later“  System

Spitzenorchester aus aller Welt, mehrfache Wiederbegegnungen mit Publikumslieblingen von Teodor Currentzis über Patricia Kopatchinskaja bis Paavo Järvi, Komponisten von Weltrang als Residenzkünstler, viele Werke von lgor Strawinsky anlässlich seines 50. Todestags, ein neues Festival für die neueste Musik, dazu ein breit gefächertes Programm aller Spielarten der besten Musik aus allen Zeiten und ein opulentes Angebot der regionalen Musikschaffenden: Das Saisonprogramm 2020/21 von Elbphilharmonie & Laeiszhalle präsentiert sich gewohnt hochkarätig und abwechslungsreich. Generalintendant Christoph Lieben­Seutter gab via Videokonferenz einen Ausblick auf die künstlerischen Pläne beider Konzerthäuser für die Saison 2020/21. Für die Elbphilharmonie ist es bereits die fünfte Spielzeit, und sie beinhaltet mehr Konzerte als je zuvor. Der Aboverkauf beginnt heute, am 29. April 2020. Die Bestellung von Einzeltickets verläuft nach dem Motto »Book now, pay later«, so bleibt der Kartenkauf im Hinblick auf mögliche Pandemie-bedingte Konzertabsagen für die Kunden risikolos. Gebucht werden kann ab 26. Mai, bezahlt wird erst, wenn sichergestellt ist, dass das Konzert auch stattfinden wird – spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Termin.

Elbphilharmonie Hamburg / Jochen Margedant , Christoph Lieben-Seutter © Michael Zapf

Elbphilharmonie Hamburg / Jochen Margedant , Intendant Christoph Lieben-Seutter © Michael Zapf

Saison startet mit Gästen aus Pittsburgh  –  Elbphilharmonie Sommer entfällt

Den Corona-bedingten Restriktionen, die das Konzertleben in Hamburg bereits seit Mitte März lahmlegen, fällt auch der Elbphilharmonie Sommer 2020 zum Opfer. Davon betroffen sind nicht nur die 16 im August geplanten Konzerte im Großen Saal, sondern auch das Elbphilharmonie Konzertkino.

Zu der am 2./3. September geplanten Saisoneröffnung der HamburgMusik besteht zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Hoffnung, dass das Konzertleben dann wieder Fahrt aufnehmen wird. Die ersten Konzerte nach nahezu halbjähriger Pause würde dann das Pittsburgh Symphony Orchestra geben. Es kehrt unter der Stabführung seines Chefdirigenten Manfred Honeck in die Elbphilharmonie zurück und huldigt mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter dem Jubilar Ludwig van Beethoven, dessen Geburtstag sich 2020 zum 250. Mal jährt.

Bei der NDR Opening Night, die ebenfalls an zwei Abenden gefeiert wird, empfängt Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters, den Geiger Leonidas Kavakos. Er spielt das Concerto en Re von lgor Strawinsky und gibt damit schon mal einen Vorgeschmack auf das im April 2021 stattfindende Festival »Strawinsky in Hamburg«, mit dem das NDR Elbphilharmonie Orchester die intensive Zusammenarbeit mit dem Meisterkomponisten in der Frühzeit der eigenen Orchestergeschichte würdigt.

Heiner Goebbels, dessen »Eislermaterial« mit dem Ensemble Modern im Februar 2020 in der Elbphilharmonie das Publikum begeisterte, kehrt mit dem erweiterten Ensemble Modern Orchestra und der Aufführung seines brandneuen Stücks »A House of Call. My lmaginary Notebook« an den Ort seines Erfolgs zurück. Zu den Auftraggebern des Werks zählt auch die Elbphilharmonie [6.9., Großer Saal].

Ein Wiedersehen und Wiederhören gibt es sodann mit George Benjamin, Composer in Residence der Elbphilharmonie-Saison 2018/19. Er führt das Mahler Chamber Orchestra durch ein Programm mit Musik von Purcell, Ravel und Mozart und sein eigenes Werk »A Mind of Winter«. Solisten sind Pierre-Laurent Aimard [Klavier] und die Sopranistin Jennifer France [7.9., Großer Saal].

Elbphilharmonie Hamburg / NDR - Elbphilharmonie Orchester im Großen Saal © Michael Zapf

Elbphilharmonie Hamburg / NDR – Elbphilharmonie Orchester im Großen Saal © Michael Zapf

Große Interpreten als Dauergäste

Zum Ende der Eröffnungswoche läutet ein Gastspiel des Orchestra e Coro dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma den Reigen diverser Künstlerresidenzen der Saison ein. Das bedeutendste Sinfonieorchester Italiens bringt unter der Leitung seines Chefdirigenten Sir Antonio Pappano neben Musik von Beethoven und Schönberg auch eine Rarität mit: das Klavierkonzert mit Männerchor von Ferruccio Busoni. Den Solopart übernimmt lgor Levit [9.9., Großer Saal]

Sir Antonio Pappano gehört zu den exponierten Künstlern, die in der kommenden Saison mehrfach in Hamburg konzertieren. Der insbesondere für seine große Expertise als Operndirigent gerühmte kosmopolitische Pult-Star – in England geboren, in den USA aufgewachsen und familiär in Italien verwurzelt – komplettiert  seine Konzertreihe  mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia –  Roma im Mai 2021 mit zwei weiteren Konzerten im Rahmen des Internationalen Musikfests [4./5.5., Großer Saal] und bringt zudem das Chamber Orchestra of Europe zurück nach Hamburg, das unter seiner Stabführung Musik von Bartok und Gershwin spielt, außerdem das Klavierkonzert Nr.  1 von Ravel mit Jean-Yves Thibaudet als Solist [26.2., Großer Saal].

Harbour Front Sounds: Dichterlesungen mit Musik

Bereits in den vergangenen Jahren fanden zahlreiche Lesungen und Autoren-begegnungen im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals auch in den Sälen der Elbphilharmonie statt. In diesem Jahr nun präsentieren die Veranstalter in Kooperation mit HamburgMusik  mit »Harbour  Front Sounds« ein Festival im Festival, das in 14 Veranstaltungen Autoren bzw. aus deren Werk lesende Schauspieler mit Musikern zusammenbringt. Zu den zahlreichen Höhepunkten bei Harbour Front Sounds zählen die Begegnung zwischen dem US-amerikanischen Schriftsteller Richard Ford und dem legendären Singer/Songwriter Jackson Browne [13.9., Großer Saal], die Vorstellung der Autobiografie von Achim Reichel [13.9., Großer Saal] und die in eine veritable Russendisko ausufernde Lesung des Schriftstellers Wladimir Kaminer [12.9., Kleiner Saal].

Orchester aus aller Welt zu Gast in Hamburg

Gastspiele von rund 40 international tätigen Orchestern tragen das Ihre dazu bei, den Ruf Hamburgs als eine der führenden Musikstädte der Welt weiter zu festigen. Die meisten von ihnen kennen den Saal bereits aus den ersten elbphilharmonischen Jahren, aber manches  Debüt  stand  noch  aus. So kommt es endlich zum sehnsüchtig erwarteten ersten Besuch des Israel Philharmonie Orchestra  unter der Leitung seines neuen  Chefdirigenten Lahav Shani in  der  Elbphilharmonie [20.3.,  Großer Saal]. Maestro Zubin Mehta, der das Israel Philharmonie  über  ein  halbes  Jahrhundert  lang prägte, feiert seine Genesung nach langer Krankheit  unter anderem  mit  seinem Debüt  in  der  Elbphilharmonie am Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks [28.1., Großer Saal]. Weitere Debüts werden vom Danish National Symphony Orchestra [15.3., Großer Saal] erwartet, vom BBC Symphony Orchestra [9.4., Großer Saal] und vom Tokyo Symphony Orchestra [31.5., Großer Saal]. Auch das Radio Filharmonisch Orkest [13.5., Großer Saal] sowie das Bolschoi Theater Moskau debütieren in der kommenden Saison in der Elbphilharmonie – Einzelheiten hierzu in den Abschnitten  über  György Kurtag bzw. das Oster-programm.

Die Elbphilharmonie in Hamburg
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Jordi Savall und sein Orchester Le Concert des Nations komprimieren ihren ursprünglich auf zwei Spielzeiten verteilten Beethoven-Zyklus in der Laeiszhalle nun auf ein Wochenende im Oktober: Die neun Sinfonien erklingen in vier  Konzerten,  zwei  am  Nachmittag,  zwei  am  Abend  [17./18.10., Laeiszha llel.

Der weltweit gefragte Dirigent Paavo Järvi ist dem Hamburger Publikum nicht zuletzt  durch viele Konzerte am Pult der Deutschen  Kammerphilharmonie  Bremen  bestens  vertraut.  Im  zweiten  Jahr seiner Amtszeit als Chefdirigent und musikalischer Direktor auch des Tonhalle-Orchesters Zürich kommt Järvi im März 2021 mit  den Schweizern  zu  drei  Konzerten  nach  Hamburg.  An den  Abenden sind nacheinander die Solisten Faz1l Say [Klavier]. Kian Soltani [Cello] und Frank Peter Zimmermann [Violine] zu erleben, die dramaturgische Klammer bildet die Fokussierung auf  Werke  der  drei Komponisten Pärt, Schumann und Tschaikowsky.

Freuen kann sich das Publikum außerdem auf ein Wiedersehen mit Top-Orchestern wie dem SWR Symphonieorchester unter Teodor Currentzis [23.9., Großer Saal], den Münchner Philharmonikern unter Valery Gergiev [10.10., Großer Saal]. dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Mirga Grazinyte-Tyla [19.11.] oder den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst [24.4., Großer Saal]. Möst ist auch Chefdirigent des Cleveland  Orchestra  und  steht  bei dessen  zweitägigem  Gastspiel mit Musik von Ades, Bruckner, Strawinsky und Mozart am Pult [14./15.10, Großer Saal].

Elbphilharmonie Hamburg / Münchner Philharmoniker - hier : Valery Gergiev © Daniel Dittus

Elbphilharmonie Hamburg / Münchner Philharmoniker – hier : Valery Gergiev © Daniel Dittus

Spielen und Hören mit Kopf und Herz: Portrait Patricia Kopatchinskaja

Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja hat sich in der letzten Dekade den Ruf einer Künstlerin erarbeitet, die nicht nur jedes Werk, das sie spielt, gründlich befragt, sondern die auch das Konzertwesen an sich, wo immer sie kann, aus den Angeln der Routine hebt. Bereits vor Eröffnung des neuen Konzerthauses an der Elbe war sie Residenzkünstlerin der Elbphilharmonie Konzerte. Nun kehrt die moldawisch-österreichisch-schweizerische Musikerin par excellence zu einer Residenz in die Elbphilharmonie zurück, deren sechs Abende es in sich haben, sowohl im Hinblick aufs Repertoire als auch auf die Darreichungsform

Noch im September gastiert sie an der Seite von Teodor Currentzis, einem ihrer erklärten Lieblingsdirigenten, mit Bartoks Violinkonzert Nr. 2, diesmal begleitet vom SWR Sinfonieorchester [23.9., Großer Saal]. In einem inszenierten Konzert,  überschrieben  mit  dem Titel »Dies lrae«, erkundet sie wenig später mit Gastsolisten und Mitgliedern des Ensemble Resonanz Bezüge und Reibungen zwischen Musik der Renaissance-Komponisten Biber und Lotti und jener von Crumb, Scelsi und Ustwolskaja, drei im weiteren Sinne miteinander geistesverwandten Komponisten des 20. Jahrhunderts [1.10., Großer Saal].

Mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter seinem Chefdirigenten Mikko Franck spielt Kopatchinskaja das selten aufgeführte Violinkonzert Nr. 2 des polnischen Komponisten Karol Szymanowski [23.10., Großer Saal]. Unverkennbar trägt ihre dramaturgische Handschriftauch dann wieder das vorösterliche Programm »Der Tod und das Mädchen«, bei dem die Geigerin mit der Camerata Bern Sterbe- und Todesmusiken von Dowland und Gesualdo über Schubert bis zu Kurtag zu einem bewegenden Reigen verschränkt [31.3., Großer Saal]. Kurtags Kafka-Fragmente, für die sich Patricia Kopatchinskaja die Sopranistin Ah Young Hong als Partnerin holt, bilden den Abschluss ihrer Portrait-Reihe [16.5., Kleiner Saal]. zu der tags zuvor  auch  eine  Filmvorführung mit  Musik  um Kurt Schwitters‘ legendäre »Ursonate« gehört [15.5., Kaistudiol.

Fünf Mal Klavierkunst in Vollendung: Daniil Trifonov

Elbphilharmonie Hamburg / Daniil Trifinov © Dario Acosta

Elbphilharmonie Hamburg / Daniil Trifinov © Dario Acosta

Der Russe Daniil Trifonov, mit seinen 29 Jahren bereits einer der vollkommensten Pianisten des 21. Jahrhunderts, ist in der Saison 2020/21 gleich fünf Mal in Hamburg zu erleben: solistisch mit Musik ausschließlich des 20.  Jahrhunderts  [16.11.,  Laeiszhalle].  anschließend  zweimal  in  der Elbphilharmonie mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter seinem Chefdirigenten Andris Nelsons. Bei den beiden reinen Beethoven-Programmen spielt Trifonov das Klavierkonzert Nr. 5 und tags darauf mit Anne-Sophie Mutter [Violine] und Daniel Müller-Schott [Cello] das Tripelkonzert [17./18.11, Großer Saal]. Im Februar gastiert Trifonov bei zwei Konzerten des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten Alan Gilbert [4./7.2., Großer Saal]. im April mit  dem Mahler Chamber Orchestra unter Jakub Hrusa [22.4., Großer Saal].

Die Elbphilharmonie, das verkappte Opernhaus

Zu den beliebtesten Fehlzuschreibungen der Elbphilharmonie gehört, sie sei Hamburgs neues Opernhaus. Doch so grundverkehrt ist das nicht, denn zur allgemeinen Überraschung und Freude erwies sich insbesondere der Große Saal des Hauses rasch als überaus geeignete Location für konzertante und halb-szenische Aufführungen auch von Opern gleich welcher Epoche der Musikgeschichte. Deshalb ziehen sich auch durch die kommende Saison immerhin neun konzertante bis semi-szenische Aufführungen, zudem vielfach Raritäten selbst auf Spielplänen echter Opernhäuser. Den spektakulären Auftakt hierzu liefert der Barock-Spezialist René Jacobs. Er bringt seine vielfach hymnisch besprochene CD-Produktion der »Leonore« von Beethoven, der Urfassung des »Fidelio«, mit dem Freiburger Barockorchester und der Zürcher Sing-Akademie live nach Hamburg und hat für das Gastspiel hervorragende junge Gesangssolisten ausgewählt [16.10., Großer Saal].

Auch die Silvester-Sause in der Elbphilharmonie, nach der »Fledermaus« 2018/19 und »My Fair Lady« 2019/20 fast schon zur Tradition geworden, gestaltet das NDR Elbphilharmonie Orchester wieder mit einer konzertanten Opernaufführung: Die Leitung von Jacques Offenbachs Bühnenhit »Orpheus in der Unterwelt« liegt in den Händen von Marc Minkowski, der im November 2019 mit seinen Musiciens du Louvre und Händels »Ariodante« das Elbphilharmonie-Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss [31.12./1.1., Großer Saal].

Im Rahmen des Internationalen Musikfests 2021 sind gleich drei große Opern zu erleben. Thomas Hengelbrock kehrt mit seinen Balthasar-Neumann-Ensembles und Solisten zu einer konzertanten Aufführung von Händels »Israel in Egypt« in die Elbphilharmonie zurück [12.5., Großer Saal], während sich Alan Gilbert und das NDR Elbphilharmonie Orchester einem der Schlüsselwerke des US-amerikanischen Musiktheaters widmen, George Gershwins »Porgy and Bess«. Einer testamentarischen Verfügung des Komponisten folgend, sind alle Gesangsrollen mit Afroamerikanern besetzt. Die Titelpartien singen Morris Robinson [Porgy] und Elizabeth Llewellyn [Bess] [21./22.5., Großer Saal]. Kurz vor dem Musikfest-Finale bringen das Helsinki Baroque Orchestra und der Arnold Schoenberg Chor aus Wien ein Werk zur Aufführung, das nicht zuletzt der unvergessene Nikolaus Harnoncourt dem Urteil der Unspielbarkeit zu entreißen versuchte: »Genoveva« von Robert Schumann. Die Visualisierung übernimmt die renommierte finnische Regisseurin Kristiina Helin, am Pult steht Aapo Häkkinen. In der Titelpartie ist Carolyn Sampson zu erleben, die ihr Elbphilharmonie-Debüt eigentlich in diesen Tagen beim Internationalen Musikfest Hamburg  2020 hätte feiern sollen. Als Golo steht der Tenor Andrew Staples auf der Bühne, der im vergangenen Jahr zwei bedeutende Aufführungen in der Elbphilharmonie gesungen hat – die Arien bei Bachs »Johannes-Passion« mit Sir Simon Rattle in der Inszenierung von Peter Sellars und als Solist beim »War Requiem« von Benjamin Britten [29.5., Großer Saal].

Zwei weitere Opern erklingen gleich in den ersten Wochen der neuen Saison auch in der Laeiszhalle: Im Rahmen der Reihe »Das Alte Werk«, die insgesamt sechs Konzerte umfasst, führt die Accademia Bizantina Vivaldis »ll Tamerlano« auf [29.9.]. das in London beheimatete junge Ensemble Solomon’s Knot präsentiert bei seinem überfälligen Hamburg-Debüt Auszüge aus Purcells »The Fairy Queen« [26.10.].

Weitere Einzelheiten bitten wir den Spielplan 2020/2021 der Elbphilharmonie – Laeiszhalle zu entnehmen.

—| Pressemeldung Elbphilharmonie Hamburg |—

Essen, Klavierfestival Ruhr 2020, Klavier-Festival Ruhr beflügelt digital, April 2020

Klavierfestival Ruhr 2020

Klavierfestival 2020 / Daniel Barenboim © Peter Wieler

Klavierfestival 2020 / Daniel Barenboim © Peter Wieler

Klavier-Festival Ruhr beflügelt digital

Das Klavier-Festival Ruhr beflügelt digital: Ab Karfreitag, 10. April, überbrückt es die bevorstehende konzertlose Zeit mit Video- und Tonaufnahmen von Konzerten der vergangenen Jahre. „Wir wollen unser Publikum während der Pandemie nicht alleine lassen“, erklärt Intendant Franz Xaver Ohnesorg hierzu in einer Videobotschaft. „Hervorragende Aufnahmen aus der CD-Reihe ‚Edition Klavier-Festival Ruhr‘ und DVD-Aufzeichnungen unserer Konzerte sollen dazu beitragen, diese nicht ganz einfache Zeit zu überstehen. Die Musik soll aufbauen, ermuntern und zuversichtlich machen.“

Das „Digitale Klavier-Festival Ruhr“ startet am Karfreitag, 10. April um 10 Uhr unter der Adresse http://www.klavierfestival.de/musik-fuer-zuhause mit einer Video-Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Franz Liszt in einer schon heute als historisch geltenden TV-Aufzeichnung mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin unter der Leitung des im Jahr 2016 verstorbenen Großmeisters Pierre Boulez. Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, gespielt von Benjamin Moser und Mona Asuka, sind ab 14. bzw. 16. April zu hören.

Am Samstag, 18. April startet eine Video-Live-Aufnahme vom Klavier-Festival Ruhr 2010: Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin spielen unter der Leitung von Andris Nelsons Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll op. 11. Am 20. und 22. April werden wiederum Klavierwerke Ludwig van Beethovens übertragen, diesmal interpretiert von Herbert Schuch und Tamara Stefanovich. Das Video des Zweiten Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 Frédéric Chopins – wieder mit Daniel Barenboim und Andris Nelsons – ist ab 25. April zu sehen. Den April-Spielplan beschließen ab 27. April Dennis Russell Davies und Maki Namekawa mit Ausschnitten aus Beethovens Fidelio in einer Klavierfassung Alexander Zemlinskys und ab 29. April Benjamin Moser mit der c-Moll-Sonate Nr. 32 op. 111.

Die Aufnahmen sind an den genannten Tagen ab 10 Uhr unter http://www.klavierfestival.de/musik-fuer-zuhause abrufbar. Die Video-Mitschnitte mit Daniel Barenboim bleiben jeweils nur für wenige Tage verfügbar.
Stiftung


Klavier-Festival Ruhr: Digitaler Spielplan April 2020


 

Karfreitag, 10. April, ab 10 Uhr bis Dienstag, 14. April, 10 Uhr
Franz Liszt: Die beiden Klavierkonzerte (VIDEO)
Richard Wagner: Eine Faust-Ouvertüre | Siegfried-Idyll
Daniel Barenboim, Staatskapelle Berlin, Pierre Boulez (Dirigent)
Live vom Klavier-Festival Ruhr, Philharmonie Essen, 9./10. Juni 2011

Dienstag, 14. April, ab 10 Uhr
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31/2 “Der Sturm” (AUDIO)
Benjamin Moser
Live vom Klavier-Festival Ruhr, Martinstift Moers, 25. Mai 2011
Edition Klavier-Festival Ruhr, Vol. 28

Donnerstag, 16. April, ab 10 Uhr
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 8 in c-Moll op. 13 „Pathétique“ (AUDIO)
Mona Asuka
Live vom Klavier-Festival Ruhr, Amphi-Saal, Harenberg City Center Dortmund, 1. Juli 2008
Edition Klavier-Festival Ruhr, Vol. 22

Samstag, 18. April, ab 10 Uhr bis Montag, 20. April, 10 Uhr
Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll op. 11 (VIDEO)
Daniel Barenboim, Staatskapelle Berlin, Andris Nelsons (Dirigent)
Live vom Klavier-Festival Ruhr, Philharmonie Essen, 1. Juli 2010

Montag, 20. April, ab 10 Uhr
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 23 f-Moll op. 57 “Appassionata” (AUDIO)
Herbert Schuch
Live vom Klavier-Festival Ruhr, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf, 27. Mai 2006
Edition Klavier-Festival Ruhr, Vol. 15

Mittwoch, 22. April, ab 10 Uhr
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 25 in G-Dur op. 79 (AUDIO)
Bagatellen op. 119 / op. 126 (Auswahl) (AUDIO)
Tamara Stefanovich
Live vom Klavier-Festival Ruhr, Stadthalle Mülheim an der Ruhr, 21. Juni 2007
Edition Klavier-Festival Ruhr, Vol 17

Samstag, 25. April, ab 10 Uhr bis Montag, 27. April, 10 Uhr
Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 (VIDEO)
Daniel Barenboim, Staatskapelle Berlin, Andris Nelsons (Dirigent)
Live vom Klavier-Festival Ruhr, Philharmonie Essen, 1. Juli 2010

Montag, 27. April, ab 10 Uhr
Ludwig van Beethoven: Fidelio (Auszüge; AUDIO)
Fassung für Klavier zu vier Händen von Alexander Zemlinsky
Dennis Russell Davies, Maki Namekawa
Aufnahme 2007, Brucknerhaus Linz
Edition Klavier-Festival Ruhr, Vol. 16

Mittwoch, 29. April, ab 10 Uhr
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 32 in c-Moll op. 111 (AUDIO)
Benjamin Moser
Live vom Klavier-Festival Ruhr, Martinstift Moers, 25. Mai 2011
Edition Klavier-Festival Ruhr, Vol. 28

Der digitale Spielplan für Mai 2020 wird in der letzten Aprilwoche bekannt gegeben.

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Livestream: Werke von Bach und Glass, 29. März 2020

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Livestreaming aus dem KONZERTHAUS DORTMUND

Exklusiv und nur im Livestream: Organistin Iveta Apkalna spielt Werke von Bach und Glass im KONZERTHAUS DORTMUND. Auf der Facebook-Seite des Konzerthauses und bei unserem Partner takt1 ist das Konzert am Sonntag, 29. März 2020 ab 11.00 Uhr im Video-Stream live zu erleben.

Musik als Live-Ereignis – in der aktuellen Situation schmerzlich vermisst. Abgesagte Konzerte und leere Säle bieten ein ungewohntes, tristes Bild. Dabei gehören Musik, Kunst und Kultur zu unserem Leben. Die Emotionen, die sich bei einem Konzertbesuch einstellen, fehlen. Umso mehr freuen wir uns, in Kooperation mit unserem Partner takt1 eine der gefeiertsten Organistinnen der Welt live präsentieren zu können.

Im exklusiven Livestream wird die Lettin Iveta Apkalna den leeren Saal des KONZERTHAUS DORTMUND mit Musik von Johann Sebastian Bach und Philip Glass füllen. Ein faszinierender Dialog: Hier treffen die kontrapunktischen Klangkathedralen Bachs auf die repetitive und zugleich transzendente Schlichtheit der Musik von Philip Glass. Für so ein Programm ist Iveta Apkalna prädestiniert. Ihr Repertoire reicht von den Werken Bachs bis zur neuen Musik, ohne Berührungsängste, immer mit höchster Musikalität und ausgefeilter Technik.

Das Konzert streamt das Konzerthaus live auf seiner Facebook-Seite. Um dieses Ereignis mitzuerleben, benötigen die Zuschauer keinen persönlichen Facebook-Zugang.

Außerdem steht der Livestream des Konzerts allen takt1-Premium-Abonnentinnen und -Abonnenten zur Verfügung. Anschließend ist das Programm als Video-on-Demand in der takt1-Mediathek abrufbar. Neukunden können das Konzert innerhalb ihrer siebentägigen Testphase kostenlos anschauen.

Zur Facebook-Seite des Konzerthauses: https://www.facebook.com/Konzerthaus.Dortmund
Zum Livestream auf takt1: https://www.takt1.de/video/stream/iveta-apkalna-bach-and-glass

Zusätzlich streamt das Konzerthaus auf Facebook gemeinsam mit den anderen Mitgliedshäusern der ECHO (European Concert Hall Organisation) jeden Abend um 20.00 Uhr eine Auswahl vergangener Konzerte aus vielen der führenden Konzertsäle Europas. Am Donnerstag, den 2. April 2020, steht Beethovens 5. Klavierkonzert mit Pianist Yefim Bronfman und dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Andris Nelsons (vom 1. Mai 2018 im KONZERTHAUS DORTMUND) auf dem Programm.

—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

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