Dresden, Semperoper, Die Großherzogin von Gerolstein – Jacques Offenbach, 29.02.2020

Februar 3, 2020 by  
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Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper © Matthias Creutziger

 Die Großherzogin von Gerolstein  – Jacques Offenbach

»Nun, Durchlaucht, bin ich da, Olala!«

Sonnabend, 29. Februar 2020, lädt die Semperoper Dresden ihr Premierenpublikum an den Hof zu Gerolstein ein, wo dessen kapriziöse Landesherrin mit Faible für Uniformierte die Zügel fest in Händen hält – sehr zum Leidwesen ihres stets kampfbereiten Generalissimus.

Jacques Offenbach in Montmartre © IOCO

Jacques Offenbach in Montmartre © IOCO

Für die Neuinszenierung Die Großherzogin von Gerolstein ist von der Isar Gärtnerplatz-Intendant Josef E. Köpplinger der Einladung des Semperoper-Intendanten, Peter Theiler, an die Elbe gefolgt, den Zwergenhofstaat der Offenbach’schen Grande-Duchesse in Dresden bildreich in Szene zu setzen. »Ich war von Anfang begeistert von dem mutigen und richtigen Schritt Peter Theilers, Jacques Offenbachs Die Großherzogin von Gerolstein in die Semperoper zu holen, denn Theater ist das Spiegelbild des Seins. Und wir haben hier eine tolle Besetzung, um diese Opéra-bouffe so bunt und fantasievoll wie möglich umzusetzen in Zeiten, in denen Gesellschaften erneut schwarz-weiß zu sehen beginnen«, so der für seine ebenso skurrilen wie tiefsinnig amüsanten Musiktheaterinszenierungen bekannte Regisseur Köpplinger.

Für die Titelpartie wechselt die gefeierte Strauss-Interpretin Anne Schwanewilms ins Operettenfach und wetteifert als selbstbewusste Frau, die sich holt, was sie will, mit Sopranistin Katerina von Bennigsen als brave Wanda um die Gunst von Maximilian Mayer alias Fritz. Neben dem Gärtnerplatz-Ensemblemitglied in der Partie des schmucken Soldaten, der durch die Gunst der Fürstin zu militärischem Rang gelangt, steht Tenor Daniel Prohaska als prinzlicher Heiratskandidat Paul parat. In der Partie des kriegseifrigen General Bumm treibt Bassbariton Martin Winkler seine kleine Heerschar ins Gefecht, in Takt gebracht von dem u.a. aus Stephen Daldrys preisgekrönten Kinofilm Billy Elliot – I Will Dance bekannten Londoner Starchoreografen und Regisseur, Adam Cooper. Unter der Musikalischen Leitung von Jonathan Darlington interpretiert die Sächsische Staatskapelle Dresden Jacques Offenbachs kunst- und rhythmenreiche, anspruchsvolle Komposition; es singt der Sächsische Staatsopernchor Dresden.

Uraufgeführt im Pariser Weltausstellungsjahr 1867 und im Schatten des aufdämmernden deutsch-französischen Krieges, der das Ende des Second Empire bedeuten sollte, hat Offenbachs bitterböser Fingerzeig auf Militarismus, Protektion und Opportunismus nichts an heutiger Strahlkraft verloren. Gemeinsam mit der Staatsoperette Dresden lädt die Semperoper Dresden alle Offenbach-Fans am Vormittag dazu ein, bei einem Petit Déjeuner gemeinsam mit Fachleuten über das Werk des Schöpfers der Offenbachiaden zu diskutieren. Selten gehörte Musik von Jacques Offenbach rundet das »Frühstück mit Jacques Offenbach« im Foyer der Staatsoperette ab.

Jacques Offenbach – Die Großherzogin von Gerolstein

Premiere Sonnabend, 29. Februar 2020 18 Uhr,  Weitere Vorstellungen am 3., 6., 20., 24. und 26. März sowie 1. und 7. Juli 2020

Kostenlose Werkeinführung jeweils 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

Mit: Anne Schwanewilms, Katerina von Bennigsen, Sigrid Hauser, Martin Winkler, Maximilian Mayer, Daniel Prohaska, Jürgen Müller, Martin-Jan Nijhof, Josef Ellers und dem Sächsischen Staatsopernchor Dresden. Es spielt die Sächsische Staatskapelle unter der Musikalischen Leitung von Jonathan Darlington.

Karten für die Vorstellungen sind in der Schinkelwache am Theaterplatz (T +49 (0)351 4911 705) und online erhältlich. Weitere Informationen unter semperoper.de

Extra     –     »Frühstück mit Jacques Offenbach«

Am Sonnabend, 29. Februar 2020, von 11 – 12.30 Uhr im Foyer der Staatsoperette Dresden, Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden. Eintritt frei

Ein Offenbach-Gespräch mit u.a. Jonathan Darlington, Peter Hawig, Frank Harders-Wuthenow, Jean-Christophe Keck, Josef E. Köpplinger, Andreas Schüller, Valentin Schwarz Moderation: Heiko Cullmann, Kai Weßler

—| Pressemeldung Semperoper Dresden |—

Köln, Oper Köln, Premiere – Der fliegende Holländer von Richard Wagner im Staatenhaus konzertant, 05.06.2016

Mai 11, 2016 by  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Der fliegende Holländer  von Richard Wagner

Konzertant; Sonntag, den 05. Juni 2016 um 18 Uhr, Weitere Vorstellungen  Sa., 11. Juni 2016 / 19.30 Uhr, Fr., 17. Juni 2016 / 19.30 Uhr

  StaatenHaus Saal 1 (Rheinparkweg 1, 50679 Köln)

In der Titelpartie alternieren Ensemblemitglied Samuel Youn, der auch in Bayreuth regelmäßig als Holländer zu erleben ist, sowie der international gefragte Bassbariton Alfred Walker. Stargäste wie Ingela Brimberg (Senta), Burkhard Fritz (Erik) und Bjarni Thor Kristinsson (Daland) verleihen den Protagonisten ein charismatisches musikalisches Profil. Am Pult des Gürzenich-Orchesters steht Maestro Andreas Schüller.

Nur alle sieben Jahre darf der als fliegender Holländer auf allen Meeren berüchtigte Kapitän seine rastlose Fahrt unterbrechen und an Land Ausschau nach einer Frau halten, die ihn zu erlösen bereit ist. Solange er diese opferbereite Seele nicht trifft, muss er – so will es der über ihn verhängte Fluch – ewig weiter auf den Meeren umherirren.

Richard Wagner, der die Uraufführung seiner »romantischen Oper« am 2. Januar 1843 in Dresden selbst leitete, ließ sich beim Entwickeln der Fabel von Heinrich Heines 1833 erschienenen »Memoiren des Herrn von Schnabelewopski«, die wiederum eine vielfach beschriebene Sage aufgriffen, inspirieren. Dabei interessierte ihn nicht so sehr die Ursache des Fluchs, sondern »die Tatsache einer Gestalt, die gezwungen ist, ›zeitlos‹ zu werden« (Hans Mayer). So zeigt sich die Titelgestalt bei näherer Betrachtung eher als »ein enttäuschter Mensch, denn als ein verfluchtes Gespenst«.

Mit dem Fliegenden Holländer entwickelte der damals 29-jährige Richard Wagner unter erstmaliger Verwendung seiner spezifischen Musiksprache Themen, die ihn auch in den folgenden Jahrzehnten beschäftigen sollten. Im Mittelpunkt der Holländer-Handlung steht die Erlösung eines gesellschaftlichen Außenseiters durch das Selbstopfer der jungen Einzelgängerin Senta. Dabei lässt Richard Wagner nicht nur die später immer wieder thematisierte Künstlerproblematik aufscheinen, sondern beschreibt mit der Situation seiner Titelfigur zugleich den »Paradefall« eines am Leben und an der Gesellschaft krankenden Menschen.

Mit Ingela Brimberg (Senta)
Anna Maria Dur (Mary),
Bjarni Thor Kristinsson (Daland),
Burkhard Fritz (Erik),
Maximilian Schmitt /Jeongki Cho (17. Juni) (Der Steuermann Dalands),
Alfred Walker/Samuel Youn (17. Juni) (Der Holländer),
Chor und Extra-Chor der Oper Köln,  Gürzenich-Orchester Köln

Weitere konzertante Vorstellungen , Sa., 11. Juni 2016 / 19.30 Uhr, Fr., 17. Juni 2016 / 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Köln, Oper Köln, Wiederaufnahme: MY FAIR LADY, 12.12.2015

November 26, 2015 by  
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Oper Köln

 MY FAIR LADY von Frederick Loewe (1901 – 1988)

nach George Bernard Shaws »Pygmalion« und dem Film von Gabriel Pascal
Buch und Liedtexte von Alan J. Lerner

Wiederaufnahme 12. Dezember | 19.30 Uhr | Im StaatenHaus Saal 2, Vorstellungen: Im StaatenHaus Saal 2, 16., 18., 23. und 29. Dezember | jeweils 19.30 Uhr, 20. und 31. Dezember (Silvester) | jeweils 18 Uhr, 26. Dezember | 16 Uhr

Fast 39.000 Besucherinnen und Besucher verfolgten in der Saison 2012.13 in Köln Dietrich W. Hilsdorfs Inszenierung von My Fair Lady. Zudem verzauberte das Musical im Februar 2015 über 3.000 Zuschauer beim Gastspiel der Oper Köln am Royal Opera House Muscat im Oman. Nun zeigt die Oper das Stück mit der gefeierten Gastspiel-Besetzung und – erstmals in Köln – in englischer Originalsprache. Im StaatenHaus dreht sich ab 12. Dezember wieder alles um ein Blumenmädchen, einen Phonetikprofessor und eine scheinbar unmögliche Wette …
Das Kultmusical My Fair Lady bietet mit hochkarätiger Besetzung und den Evergreens rund um »I could have danced all night« beste Unterhaltung auf hohem Niveau.

Musikalische Leitung Andreas Schüller/Arne Willimczik (20. und 31.12.) | Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf | Bühne Dieter Richter | Kostüme Renate Schmitzer | Licht Andreas Grüter | Dramaturgie Dr. Birgit Meyer | Chorleitung Andrew Ollivant | Choreografie Giorgio Madia | Choreografische Mitarbeit Athol Farmer

Mit Aoife Miskelly, Stephen Chaundy, Phillip Joll, Wolfgang Stefan Schwaiger/Miljenko Turk (20., 23. und 31.12.), Simon Butteriss, Andrea Andonian, Katherine Marriott, Ralf Rachbauer, Matthias Hoffmann, Guido Sterzl, Stefan Kohnke, Kimon Vassilopoulos, Zenon Iwan, Won Min Lee, Carsten Mainz, Christoph Westerkamp, Heiko Köpke, Athol Farmer, Astrid Schubert, Elena Maier, Tanzensemble, Chor der Oper Köln, Gürzenich-Orchester Köln

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Köln, Oper Köln, Premiere DER LIEBESTRANK, 22.06.2014

Juni 3, 2014 by  
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Oper Köln

Opernhaus Köln / Oper am Dom © IOCO

Opernhaus Köln / Oper am Dom © IOCO

Premiere  Der Liebestrank von Gaetano Donizetti

Ein heiterer Belcanto-Genuss zum Saisonabschluss erwartet Sie mit der letzten Neuinszenierung dieser Spielzeit in der Oper am Dom: Gaetano Donizettis Opera buffa Der Liebestrank ( L’elisir d’amore ) – ein Werk, bei dem sich lustspielhafte und melancholische Momente auf zauberhafte Art die Waage halten.

Nemorino, ein schüchterner, bescheidener Zeitgenosse, liebt Adina, eine erfolgreiche, aber äußerst launische Dame. Die selbstbewusste, nicht so sehr romantisch veranlagte Geschäftsfrau findet jedoch keinen rechten Gefallen an dem Jüngling. Nemorinos Lage scheint hoffnungslos, bis der Quacksalber Dulcamara ihm einen angeblichen Zaubertrank verkauft.

Dieser stellt das Dorfleben gehörig auf den Kopf, doch letztlich ist es eine verstohlene Träne, die alles verändert.

Das Inszenierungsteam Bernd Mottl (Regie) / Friedrich Eggert (Bühne und Kostüme) realisierte u.a. an der Oper Köln bereits die erfolgreichen Produktionen La voix humaine / Herzog Blaubarts Burg oder Die Csárdásfürstin. Am Pult des Gürzenich-Orchesters steht Andreas Schüller, der musikalische Leiter der Staatsoperette Dresden.

Interpreten wie der internationale Belcanto-Star Javier Camarena, Anna Palimina, Carlo Lepore oder Miljenko Turk, aber auch profilierte Ensemblemitglieder wie Jeongki Cho und Gloria Rehm werden diese Belcanto-Perle zum Glänzen bringen.

Premiere 22. Juni 2014; weitere Vorstellungen:  Dienstag, 24. Juni 2014 / 19.30 Uhr, Donnerstag, 26. Juni 2014 / 19.30 Uhr
Freitag, 27. Juni 2014 / 19.30 Uhr, Samstag, 28. Juni 2014 / 19.30 Uhr
Sonntag, 29. Juni 2014 / 18 Uhr, Mittwoch, 02. Juli 2014 / 19.30 Uhr
Freitag, 04. Juli 2014 / 19.30 Uhr, Sonntag, 06. Juli 2014 / 16 Uhr (zum letzten Mal)

Musikalische Leitung Andreas Schüller | Inszenierung Bernd Mottl | Bühne & Kostüme Friedrich Eggert | Choreografie Otto Pichler | Licht Andreas Grüter | Chor Marco Medved | Dramaturgie Tanja Fasching

BESETZUNG:
Anna Palimina / Gloria Rehm (27., 29. Juni; 04., 06. Juli) (Adina), Javier Camarena / Jeongki Cho (27., 29. Juni; 02., 04., 06. Juli) (Nemorino), Christopher Bolduc / Miljenko Turk (27., 29. Juni; 04., 06. Juli) (Belcore), Carlo Lepore / Bjarni Thor Kristinsson (27., 29. Juni, 04.; 06. Juli) (Dulcamara), Marta Wryk (Giannetta), Chor der Oper Köln, Gürzenich-Orchester Köln

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