Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Theatertipps zum Wochenende 11. bis 13.07.2014

Juli 11, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg - zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg – zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

Theatertipps zum Wochenende 11. bis 13. Juli 2014 – Altenburg

Letzte Gelegenheit Christoph Willibald Glucks Oper „Iphigenie auf Tauris“ in der Inszenierung von Elmar Gehlen im Landestheater Altenburg zu erleben, ist am Freitag, 11. Juli, um 19.30 Uhr. Danach sind alle Chancen verpasst, wenn man nicht nach Gera fahren will, wo am 17. Oktober Premiere ist. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner.

1778 als Auftragswerk für die Pariser Opéra entstanden, kam Iphigenie en Tauride im darauffolgenden Jahr zu einer triumphalen Uraufführung. In Altenburg wird die Wiener Fassung in deutscher Sprache gespielt. Psychologische Tiefe, emotionale Wahrheit – ein neues Opernverständnis drückt sich in den Reformopern Glucks aus.

Ein schrecklicher Sturm bricht unvermittelt über die Küsten von Tauris herein. Iphigenie und andere Priesterinnen des Tempels der Diana rufen die Götter um Verschonung vor der tosenden Naturgewalt an. Auch der Tyrann Thoas fürchtet um sein Leben und befiehlt den Opfertod der Freunde Orest und Pylades, die Schiffbruch an den Gestaden der Insel erlitten haben. Iphigenie soll als Priesterin den Opferdienst verrichten, doch mit Entsetzen erkennt sie in Orest ihren Bruder …

Am Sonntag, 13. Juli, 15.00 Uhr hebt Kapellmeister Thomas Wicklein auf dem Rittergut Treben den Taktstock für das BAUERNHOFKONZERT und das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera lässt mit Johann Strauß den „Vergnügungszug“ abfahren und eröffnet damit einen musikalisch beschwingten vergnüglichen Nachmittag. Eduard Strauß fordert mit einer Polka „Bahn frei!“ und Rossini schickt „Wilhelm Tell“ ins Rennen. Mit dem Auftrittslied des Ollendorf „Ach, ich hab‘ sie ja nur auf die Schulter geküsst“ aus Millöckers „Bettelstudent“ und „O mein Papa“ aus Paul Burkhards „Feuerwerk“ kommen die Operettenfreunde auf ihre Kosten. Puccinis Walzer der Musetta aus „La Bohème“ und Jacques Offenbach „Barcarolle aus „Hoffmanns Erzählungen“ vervollständigen die Hitliste, auf der das Musical durch „Evita“, „Les Misérable“ und „Jekyll & Hyde“ vertreten ist. „Die letzte Rose“ Flotow komische Oper „Martha“ erblüht. Und so werden die Musikfreunde schon auf Inszenierungen der kommenden Saison eingestimmt.

Die Solisten sind die neuengagierte Sopranistin Akiho Tsujii, Claudia Müller (Mezzosopran) und Kai Wefer (Bariton). Zu den Sängern von Theater&Philharmonie Thüringen gesellen sich noch zwei bekannte und beliebte Gäste, die nicht zum ersten Mal bei den BAUERNHOFKONZERTEN mitwirken: der Trompeter Wolfgang Schwalm und am Xylophon Johannes Kilian.

Karten sind an den Theaterkassen in Altenburg (Telefon 03447-585177) und Gera (Telefon 0365-8279105) erhältlich oder unmittelbar vorm Konzert an Ort und Stelle bis die Kapazitäten erschöpft sind! Die Konzerte sind außerordentlich gefragt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Altenburger Bauernhöfe e. V. statt.

Zum 6. und letzten Kammerkonzert dieser Spielzeit lädt Theater&Philharmonie Thüringen am Sonntag, 13. Juli, 19:00 Uhr, ins Lindenau-Museum Altenburg ein.

Auf dem Programm steht Neue Musik aus Mitteldeutschland: Tatsächlich werden bei diesem Kammerkonzert bis auf eine Ausnahme nur Werke von lebenden Komponisten gespielt, die aus der Region stammen, oder hier hauptsächlich tätig sind. Dabei werden zwei junge Nachwuchskomponisten präsentiert: David Osten aus Altenburg, der schon seit seinem vierzehnten Lebensjahr Erfolge bei unterschiedlichen Kompositionswettbewerben erlangen konnte, sowie Julian Dreßler aus Markleeberg, der neben der Komposition ein Klavierstudium absolviert. Auch die anderen Komponisten sind in verschiedenen Verbänden für Neue Musik in Mitteldeutschland aktiv und außerdem in der Lehre tätig. Johannes Voit ist Mitarbeiter des Instituts für Neue Musik der Dresdner Musikhochschule. Ehrhard Fietz war Dozent am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau, Thomas Buchholz ist Professor für Komposition am Staatlichen Komitas-Konservatorium Eriwan (Armenien) sowie Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und am Kreativitätszentrum Leipzig. Siegfried Thiele unterrichtet seit 1962 an der Leipziger Musikhochschule und war 1990-97 deren Rektor.

Die Werke sind fast ausschließlich für einzelne Instrumente komponiert, sodass sich die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera als Solisten präsentieren können.

Das Programm wird von Andreas Ebert moderiert. Es musizieren: Klavier Olav Kröger und Julian Dreßler (Klavier), Uwe Knaust (Klarinette), Markus Dreßler (Violine), Kathrin Osten (Bassflöte), Albrecht Pinquart (Englischhorn) und Tobias Meier (Fagott).

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, 6. Kammerkonzert, 13.07.2014

Juli 10, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg - zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg – zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

Neue Musik aus Mitteldeutschland im Kammerkonzert

Am 13. Juli im Lindenau-Museum

Zum 6. und letzten Kammerkonzert dieser Spielzeit lädt Theater&Philharmonie Thüringen am Sonntag, 13. Juli, 19:00 Uhr, ins Lindenau-Museum Altenburg ein.

Auf dem Programm steht Neue Musik aus Mitteldeutschland: Tatsächlich werden bei diesem Kammerkonzert bis auf eine Ausnahme nur Werke von lebenden Komponisten gespielt, die aus der Region stammen, oder hier hauptsächlich tätig sind. Dabei werden zwei junge Nachwuchskomponisten präsentiert: David Osten aus Altenburg, der schon seit seinem vierzehnten Lebensjahr Erfolge bei unterschiedlichen Kompositionswettbewerben erlangen konnte, sowie Julian Dreßler aus Markleeberg, der neben der Komposition ein Klavierstudium absolviert. Auch die anderen Komponisten sind in verschiedenen Verbänden für Neue Musik in Mitteldeutschland aktiv und außerdem in der Lehre tätig. Johannes Voit ist Mitarbeiter des Instituts für Neue Musik der Dresdner Musikhochschule. Ehrhard Fietz war Dozent am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau, Thomas Buchholz ist Professor für Komposition am Staatlichen Komitas-Konservatorium Eriwan (Armenien) sowie Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und am Kreativitätszentrum Leipzig. Siegfried Thiele unterrichtet seit 1962 an der Leipziger Musikhochschule und war 1990-97 deren Rektor.

Die Werke sind fast ausschließlich für einzelne Instrumente komponiert, sodass sich die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera als Solisten präsentieren können.

Das Programm wird von Andreas Ebert moderiert. Es musizieren: Klavier Olav Kröger und Julian Dreßler (Klavier), Uwe Knaust (Klarinette), Markus Dreßler (Violine), Kathrin Osten (Bassflöte), Albrecht Pinquart (Englischhorn) und Tobias Meier (Fagott).

PROGRAMM:
1. Erhard Fietz (1934-2007)
Sonatine für Violine solo
Markus Dreßler, Violine
2. Thomas Buchholz (* 1961)
Requiem für Klarinette solo
Uwe Knaust, Klarinette
3. David Osten (* 1992)
quiescent 2 für Bassflöte und Klavier
Kathrin Osten, Bassflöte
Olav Kröger, Klavier
4. Julian Dreßler (* 1991)
Jazz-Variation
Julian Dreßler, Klavier
5. Johannes Voit (* 1980)
Atemzüge für Fagott solo
Tobias Meier, Fagott
6. Siegfried Thiele (* 1934)
Haiku-Spiele für Klavier
Olav Kröger, Klavier
7. Joe Schittino (* 1977)
Four Eclogues für Englischhorn
Albrecht Pinquart, Englischhorn

Andreas Ebert:
Ein Abend der Ruhe und der heiteren Gelassenheit
Neue Musik aus Mitteldeutschland

Während große Teile der Weltbevölkerung in den letzten Wochen und ganz besonders auch am heutigen Abend Veranstaltungen der „Zehntausende“ rund um den Ball besuchen oder doch zumindest dem Spektakel am Fernsehapparat folgen, haben wir zu einem kleinen und intimen Kammerkonzert eingeladen. Damit stellen wir sozusagen der großen Emotion massenwirksamer Aktionen solche Erlebnisse gegenüber, die ihre Reize nur dem geneigten und sensiblen Hörer offenbaren und die andererseits eben diese zum Hören notwendige Sensibilität erzeugen können.

Es ist ein Abend der kleinen Form. Sieben Stücken spannen einen weiten Bogen und zeigen exemplarisch – teils offensichtlich, teils mit hintergründiger Zurückhaltung – etwas von den Beweggründen der Komponisten zu ihrem Schaffen. Von der Fortführung tradierter Musizierformen ist da ebenso zu hören wie von der Einbeziehung aktiver und direkter Selbstwahrnehmung des Interpreten in die Musik, der Reflexion beeindruckender Ereignisse oder Erlebnisse, der Beschreibung besonderer Naturphänomene, dem Nachsinnen über das Wesen der Töne oder auch schlicht der unbändigen Lust am Musizieren selbst.

Und so unterschiedlich wie die Kompositionen sind es auch die Komponisten. Nur eines haben sie gemeinsam: eine biographisch relevante Beziehung zu Mitteldeutschland, also zu den Menschen hier und zu der hier gewachsenen Kultur. Auch darüber wird ergänzend zur Musik zu sprechen sein.

Es ist den Kolleginnen und Kollegen des Philharmonischen Orchesters sehr zu danken, dass sie sich im Spielzeit-Endspurtgetümmel des Theaterbetriebs, zwischen Carmina Burana und Bauernhofkonzerten, die Zeit genommen und die Mühe auf sich genommen haben, dieses Programm einzustudieren.

Andreas Ebert

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Heiter bis klassisch_2. Kammerkonzert, 18.11.2012

November 7, 2012 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Heiter bis klassisch

2. Kammerkonzert bei Theater&Philharmonie Thüringen

Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera finden sich am Sonntag, 18. November 2012, um 19 Uhr beim 2.Kammerkonzert dieser Spielzeit zusammen und gestalten einen heiteren Abend im Heizhaus des Landestheaters Altenburg mit Stücken für wechselnde Kammermusikbesetzungen. Das Programm besteht größtenteils aus Werken der anspruchsvollen Unterhaltungsmusik, die um 1800 in den Salons und Kammern der gehobenen Gesellschaft besonders beliebt waren. Hierzu gehört u. a. ein Opern-Potpourri von Johann Nepomuk Hummel, ein Bläser-Sextett von Ludwig van Beethoven und scherzhafte Stücke von Joseph Haydn wie z. B. das „Ochsenmenuett“. Interessant sind dabei vor allem die abwechslungsreichen Besetzungen, die damals zum Teil noch ganz unüblich waren. Neben verschiedenen Bearbeitungen für Bläserquintett ist z. B. Beethovens Sextett op. 71 zu hören, das er für zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte komponiert hat; Hummel wählte für seine Serenade die Instrumente Klavier, Violine, Gitarre, Klarinette und Fagott.

Es musizieren Kathrin Osten (Flöte), Andreas Ebert (Oboe), Uwe Knaust und Karsten Hetzel (Klarinette), Tobias Meier und Michael Böhme (Fagott), Matthias Weigel und Sybille Casper (Horn), Olav Kröger (Klavier), Martin Groskopff (Violine) und als Gast Petra Hetzel (Gitarre).

Michael Böhme und Olav Kröger moderieren gemeinsam.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

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