Münster, Theater Münster, Yolimba oder Die Grenzen der Magie – Musikposse, IOCO Kritik, 19.11.2019

November 18, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Yolimba oder Die Grenzen der Magie  –  Wilhelm Killmayer

– Opern-Parodie mit Liebe, Mord, Zauberei –

von Hanns Butterhof

Große Opern heißen nach ihren Heldinnen. Auch Yolimba oder Die Grenzen der Magie, die einaktige musikalische Posse des Komponisten Wilhelm Killmayer und seines Librettisten Tankred Dorst von 1964, macht da augenzwinkernd keine Ausnahme. Yolimba ist eine verführerische Zauberfrau, die alle Liebenden mordet, bis sie selber der Magie der Liebe verfällt. Das Große Haus des Theaters Münster bietet mit Yolimba eine unterhaltsame, auch musikalisch witzige Opern-Parodie.

Yolimba oder Die Grenzen der Magie
youtube Trailer des Theater Münster
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Die relativ sinnfreie, unbestimmt kritisch auf die prüden 50er Jahre bezogene Handlung geht von dem ordnungsfanatischen Magier Möhringer (Gregor Dalal) aus. Der gravitätische Herr mit dem raumfüllenden Bassbariton hat die Liebe als zersetzende Macht erkannt, die er mit Hilfe von Yolimba (Marielle Murphy) bekämpft. In seiner an Chaplins  „Moderne Zeiten“ erinnernden Fabrik erschafft er sie als sexy Zauberfrau, die mit rotem Haar,  körperbetonendem Kostüm und hohen Stiefeln (Bühne und Kostüme: Andreas Becker) an die Comicfigur Barbarella erinnert. Das sprachlose, mit Spitzentönen und glitzernden Koloraturen verführende Kunstwesen ist so programmiert, dass es jeden umstandslos tötet, der von ihr entflammt das Wort „Liebe“ ausspricht.

Von den etwa 80 Opfern Yolimbas wird nur einem Professor, einem Opernsänger sowie drei Polizisten szenisch Raum gegeben. Am Ende erwischt es auch Möhringer, der die Grenzen seiner Magie erkennen muss, als Yolimba sich in den schönen Herbert (Stephan Boving) verliebt und als ihr erstes Wort „Liebe“ gehaucht hat.

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Die comic- und slapstickaffine Regie des Hausherrn Ulrich Peters greift ganz im Sinne der musikalischen Posse munter Klischees aus Oper, Operette und Musical auf. Er zelebriert unterhaltsam romantische Frühlingstänze, bis jäh der Regen einsetzt, und biedermeierliche Familienszenen mit verlogener Harmonie am Kaffee-Tisch, parodiert eine Barockoper, in der ein gockelhafter Tenor sterben muss, weil er genretypisch von Amore singt. Auch lässt Peters in ein archäologisches Gruselkabinett blicken, wobei ihn Videokünstler Sven Stratmann kräftig mit fesselnden, bewegten Bühnenräumen unterstützt.

Die Posse zieht ihren Witz aus dem spannenden Gegensatz der Musik zu Handlung und Text. Dem romantischen Volkslied zum Lob der Jahreszeiten wird ein banales Wettergespräch unterlegt, und die biedermeierliche Kaffeerunde mit leichtem Geplauder über Brötchen und Aufstrich kommt als ernsthaftes Madrigal daher. Der hausväterliche Prof. Wallerstein (Filippo Bettoschi) wird von Yolimba äußerst sinnlich zur asketischen Zwölftonmusik verführt, und sehr witzig kontrastieren die hochgestimmten Kantaten zum Lobe der sehr alltäglichen Post, Polizei und Müllabfuhr, denen Youn-Seong Shim, Pascal Herington und Stefan Sevenich lustige Stummfilmzeit-Gestalt geben. Hier fährt auch der von Josef Feigel einstudierte Chor viel Beifall ein.

Das bewusst eklektische Stil- und Ton-Nebeneinander Wilhelm Killmayers hält Dirigent Thorsten Schmid-Kapfenburg so selbstverständlich am Laufen, dass Yolimba trotz allem wie aus einem Guss wirkt. Der große Beifall nach 80 Minuten galt allen Beteiligten, vor allem der koloraturfreudigen Marielle Murphy, Gregor Dalal und Thorsten Schmid-Kapfenburg mit dem Sinfonieorchester Münster.

Yolimba oder Die grenzen der Magie am Theater Münster; die nächsten Termine: 28.11.2019,  22.12.2019; 8.1.; 24.1.2020

—| PIOCO Kritik Theater Münster |—

Münster, Theater Münster, YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE – Tankred Dorst, 26.10.2019

Oktober 25, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Münster

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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

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YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE  –  Musikalische Posse

 Vier Lobgesänge – Tankred Dorst und Wilhelm Killmayer

Premiere: Samstag, 26. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Professor Möhringer hasst die Liebe! Um dieses Laster für immer auszurotten, erschafft er die Kunstfigur Yolimba, welche programmiert ist, jeden zu töten, der das Wort »Liebe« ausspricht. Dank der »Macht der Magie« funktioniert das auch tadellos, bis Herbert erscheint. Ihm verfällt Yolimba und plötzlich ist es Möhringer, der gejagt wird und schließlich in einer Mülltonne sein wohlverdientes Ende findet. Alle – inklusive der wieder zum Leben erweckten Opfer Yolimbas – stimmen in den »Großen Lobgesang auf die Müllabfuhr« und die »Grenzen der Magie« ein.

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Die absurd-groteske Handlung und die zahlreichen musikalischen Vorbilder Killmayers förderten ein Werk zu Tage, welches sich jeder Gattungszuschreibung verweigert und einen grenzenlosen Spaß aus Singspiel, Operette und Pantomime serviert. »Im komischen Genre gibt es einen Stil, der sich zwar begrenzt weiterentwickelt hat, aber keineswegs so explosiv wie der im seriösen« Killmayer selbst lässt anklingen, dass er für YOLIMBA nach Vorbildern gesucht habe. Richtig ist jedoch, dass sein Humor und der von Tankred Dorst sehr eigenständig ist und eher an musikalisches Kabarett erinnert. YOLIMBA ist Prototyp einer frechen Anti-Oper. Eine Farce, die im rasanten Bilder-, Rhythmus- oder Melodienwechsel kaum Zeit zum Durchatmen lässt. »Meine musikalische Posse versteht sich als Versuch eines Beitrags zum artifiziellen Unterhaltungstheater.« (Killmayer)

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Kooperationsprojekt im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Westfälischen Schule für Musik, der Musikhochschule Münster und des Sinfonieorchester Münster.

Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg, Inszenierung: Ulrich Peters, Choreografie: Kerstin Ried, Bühne & Kostüme: Andreas Becker, Video: Sven Stratmann
Choreinstudierung: Joseph Feigl, Dramaturgie: Ronny Scholz

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Mitwirkende:  Möhringer, ein Magier (Gregor Dalal), Yolimba, Möhringers Geschöpf (Marielle Murphy), 1. Herr/ 1. Postbeamter/ 1. Polizeibeamter (Youn-Seong Shim), 2. Herr/ 2. Postbeamter/ 2. Polizeibeamter (Pascal Herington), 3. Herr/ 3. Postbeamter / 3. Polizeibeamter (Stefan Sevenich), Professor Wallerstein (Filippo Bettoschi) Gattin/ 1. Witwe (Kristi Anna Isene), Gerda, das Hausmädchen/ 4. Witwe (Suzanne McLeod), Operntenor (Juan Sebastián Hurtado Ramírez), 2. Witwe (Nino Jachvadze/ Melanie Spitau), 3. Witwe (Ute Hopp/ Eva Trummer), 5. Witwe (Christina Holzinger), 6. Witwe (Barbara Bräckelmann/ Simona Maestrini), Herbert, ein Plakatankleber (Stephan Boving), Chor! (Opernchor des Theaters Münster), Extrachor des Theaters Münster, Sinfonieorchester Münster

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Weitere Vorstellungen im November :
Samstag, 2. November, 19.30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 8. November, 19.30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 17. November, 15.00 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr, Großes Haus

—| Pressemeldung Theater Münster |—

Münster, Theater Münster, SUGAR – MANCHE MÖGENS’S HEISS, IOCO Kritik, 15.03.2019

März 15, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

SUGAR – MANCHE MÖGENS’S HEISS

Buch Peter Stone – Musik Jule Styne – Gesang Bob Merrill

von Hanns Butterhof

Ein Mann kann die rechte Frau für einen Mann sein. Eine Frau kann der rechte Mann für einen Mann sein. Und vielleicht ist auch ein Saxofonist der rechte Mann für eine liebebedürftige Sängerin. Denn keiner ist perfekt – so die Schluss-Pointe der Musical-Komödie Sugar – Manche mögen’s heiß, die am Großen Haus des Theaters Münster eine umjubelte Premiere feiern konnte.

Dreimal Lieben – Skurriles Spiel mit Geschlechterrollen

Der rechte Mann für Mr. Bienstock (Gunter Sonneson) ist Sweet Sue (Suzanne McLeod), die sehr dominante Chefin eines Damenorchesters, das 1929 aus dem kalten Chicago zu einem Engagement im warmen Florida aufbricht. In Frauenkleidern und Perücke sind der Saxophonist Joe (Florian Soyka) als Josephine und der Kontrabassist Jerry (Christoph Rinke) als Daphne mit dabei; sie sind auf der Flucht vor dem Gangsterboss Gamasche (Jason Franklin), der sie als Zeugen eines seiner Morde beseitigen möchte.

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Star des Orchesters ist die sehr blonde Sängerin Sugar (Ulrike Knobloch), die ein erhebliches Problem mit Alkohol und mit Saxophon spielenden Hallodris hat. Sie sehnt sich nach sozialem Aufstieg als Ehefrau eines Millionärs, der mindesten eine Yacht besitzen sollte. Am Ende ist es Joe, der sie mit Saxophon und ohne Yacht herumkriegt.

Jerry erliegt schließlich als „Prachtweib“ dem unerschütterlichen Werben des Milliardärs und Yachtbesitzers Sir Osgood Fielding (Gerhard Mohr), für den Jerrys Männlichkeit nur ein kleiner Mangel ist; nobody is perfect.

In Münster wird das Auge verwöhnt von Götz Lanzelot Fischers aufwendigen 20er-Jahre-Kostümen und der sehr bunten, schnelle Szenenwechsel ermöglichenden Bühne Andreas Beckers. Sie zeigt alle  Stationen der Handlung von der Garage, in der Gamasche seine Konkurrenten spektakulär aus dem Off niederknallt, über den Schlafwagen, wo Sweet Sue zu Mr. Bienstock schleicht und die Mädels des Orchesters in Jerrys Koje eine nächtliche Party feiern bis zu Osgoods Yacht, mit der die Paare schließlich ins Glück tuckern.

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Die stets auf den nächsten Gag zusteuernde Handlung kommt nicht recht in Schwung. Permanent wird sie durch Songs und die von Jason Franklin choreographierten Ballett-Einlagen ausgebremst, die als echte Glanzpunkte der Aufführung mit Stepptanz, fliegenden Röcken und Beinen die gute alte Operettenseligkeit heraufbeschwören.

Der Gesang kann sich  mit Opernchor (Einstudierung: Joseph Feigl), der Mezzosopranistin Suzanne McLeod und dem Musical-erfahrenen Florian Soyka durchwegs hören lassen. Ulrike Knobloch als eine sehr heutige Sugar kann mit eher kühler, vom Microport noch angeschärfter Stimme nicht ergreifen. Gesanglich hat der mit kräftigem Zug ins Tuntige spielende Christoph Rinke noch Luft nach oben.

Operettenroutinier Ulrich Peters setzt keine besonderen Akzente und verlässt sich auf den gefällige Broadway-Sound, den Thorsten Schmid-Kapfenburg und das Sinfonieorchester Münster aus dem Orchestergraben ertönen lassen, die oft nah am Herrenwitz angesiedelten Gags und den wohl unausrottbaren Reiz von Männern in Frauenkleidern.

Unter Jubel klatschte das Premierenpublikum stehend lange Beifall.

SUGAR – MANCHE MÖGENS’S HEISS am Theater Münster, die nächsten Termine: 30.3.; 14.4.; 20.4.; 28.5.; 6.6.2019

—| IOCO Kritik Theater Münster |—

 

Münster, Theater Münster, Musical SUGAR – MANCHE MÖGENS’S HEISS, 28.02.2019

Februar 25, 2019 by  
Filed under Musical, Premieren, Pressemeldung, Theater Münster

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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

SUGAR – MANCHE MÖGENS’S HEISS  

MUSICAL – Nach dem Film SOME LIKE IT HOT von Billy Wilder und I.A.L. Diamond

Premiere: Samstag, 23. Februar 2019, 19.30 Uhr

Chicago, 1929. Zwei arbeitslose Musiker, Saxophonist Joe und Bassist Jerry, werden Augenzeugen eines Bandenmassakers. Um dem Gangsterboss Spats Palazzo und seinen Gefolgsleuten zu entkommen, schließen sie sich – als Frauen verkleidet – der Damenkapelle Society Syncopators an, die in Florida ihr nächstes Engagement hat. Joe, jetzt ­Josephine, verliebt sich in die wunderschöne Band-Sängerin Sugar Kane und Jerry wickelt – als Daphne – Millionär Sir Osgood Fielding um den Finger, um all die teuren Geschenke zu genießen, die ihm ­regelmäßig zuteil werden. Totales Chaos bricht aus, als Spats Palazzo und seine Bande das Hotel betreten und erkennen, wer Josephine und Daphne wirklich sind…

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Das Erfolgsmusical SUGAR wurde 1972 am Majestic Theatre in New York uraufgeführt und begeisterte mit 505 Vorstellungen en suite die Broadwayzuschauer. Die swingende Musik von Komponist Jule Styne (1905–1994), der auch die Welterfolge FUNNY GIRL und GYPSY schrieb, und das temporeiche Buch von Peter Stone nach Billy Wilders Filmkomödie SOME LIKE IT HOT lassen die wilden 20er Jahre wieder aufkeimen und sorgen für rasante Unterhaltung.

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg, Inszenierung: Ulrich Peters, Choreografie: Jason Franklin, Bühnenbild: Andreas Becker, Kostüme: Götz Lanzelot Fischer, Choreinstudierung: Inna Batyuk, Dramaturgie: Ronny Scholz

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Theater Münster / SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS © Oliver Berg

Mitwirkende
Sweet Sue (Suzanne McLeod), Sugar Kane (Ulrike Knobloch), Bienstock (Gunter Sonneson), Joe (Josephine) (Florian Soyka), Jerry (Daphne) (Christoph Rinke), Sir Osgood Fielding (Gerhard Mohr), Spats Palazzo (Jason Franklin), Dude (Gang Spats) (Lars Hübel), Gangster (Gang Spats) (Juan Sebastián Hurtado Ramírez), Knuckels Norton (Frank Göbel), 1. Gangster (Gang Knuckels) (Alexandre Partzov), 2. Gangster (Gang Knuckels) (Kiyotaka Mizuno), Impresario / Reporter (Christian-Kai Sander), Automechaniker (Jae Joon Pak), Taxifahrer (Andriy Kulinich), Rosella (Katarzyna Grabosz), Dolores (Melanie Spitau), Mary Lou (Christina Holzinger), Olga (Barbara Bräckelmann), Opernchor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster, Tanztheater Münster

Premiere: Samstag, 23. Februar 2019, 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Theater Münster |—

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