Dortmund, Oper Dortmund, MADAMA BUTTERFLY, 15.09.2019

September 3, 2019 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Oper Dortmund eröffnet Spielzeit 2019/20 mit MADAMA BUTTERFLY von Giacomo Puccini

Sonntag, 15. September 2019, im Dortmunder Opernhaus

Die erste Premiere der neuen Spielzeit 2019/20 findet in der Oper Dortmund am Sonntag, 15. September 2019, um 18 Uhr statt. Unter der Regie von Tomo Sugao und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz wird MADAMA BUTTERFLY von Giacomo Puccini zu sehen sein. Der japanische Regisseur Sugao hatte bereits in der vergangenen Spielzeit mit der Oper TURANDOT ausverkaufte Vorstellungen in der Dortmunder Oper gesorgt. Wieder mit dabei sind der Tenor Andrea Shin als Pinkerton und Sae-Kyung Rim als Cio-Cio-San (Madama Butterfly).

Oper Dortmund / Sa Kyung Rim - Cio-Cio-San © Theater Dortmund

Oper Dortmund / Sa Kyung Rim – Cio-Cio-San © Theater Dortmund

MADAMA BUTTERFLY ist die Geschichte des japanischen Mädchens Cio-Cio-San, das als Geisha die Ehe mit einem amerikanischen Marineleutnant eingeht und sich dadurch ein besseres Leben erhofft. Eine Zukunft mit Glanz und Ehre, aber auch eine der Liebe. Zu spät bemerkt sie, dass ihr Auserwählter sie nur als Übergangsfrau sieht bis er die passende amerikanische Gattin findet. Für Cio-Cio-San hingegen wird es jedoch Liebe. Sie bekommt ein Kind von ihm. Ohne sie reist Pinkerton nach Ablauf seiner Zeit in Japan wieder in die Vereinigten Staaten. Nach drei Jahren kehrt er – begleitet von seiner amerikanischen Gattin – nach Japan zurück und will das Kind holen. Butterfly begeht daraufhin Selbstmord.

Das Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Kulturen ist das zentrale Thema dieser Oper, was sich musikalisch in japanischem Kolorit einerseits, und andererseits im Star-Spangled-Banner zeigt, der Hymne der USA. Brisant ist, dass das Werk während der Meiji-Periode entstand, also zu einer Zeit, in der sich Japan von einem Feudalstaat zu einer modernen imperialen Großmacht wandelte. Auch im fernen Europa wurde den Zeitgenossen bewusst, dass der alte Exotismus mit märchenhaften Zügen nicht mehr das Abbild einer Gesellschaft im Umbruch zwischen Tradition und Moderne sei. Es ist also eine sehr zeitgemäße sowie zeitlose Geschichte, die hier erzählt wird und in der zusätzlich die kulturellen Konflikte mitsamt ihrer emotionalen Tragik aufgezeigt werden.

Tomo Sugao, 1979 in Sapporo geboren, wuchs in Chicago, Michigan, Amsterdam, Düsseldorf und Tokio auf, wo er an der International Christian University studierte. Mit 19 Jahren gab er sein Regiedebüt in Tokio. 2013 listete die Zeitschrift Bungei Shunju 108 herausragende Persönlichkeiten auf, die Japans Zukunft repräsentieren – unter ihnen auch Tomo Sugao.

Ebenso wie bei TURANDOT stehen ihm auch bei MADAMA BUTTERFLY Frank Philipp Schlößmann (Bühne) und Mechthild Seipel (Kostüme) zur Seite

Als junge Japanerin Cio-Cio-San ist Sae-Kyung Rim zu erleben, die bereits als Liù begeisterte und deren Karriere sie bisher u. a. an die Wiener Staatsoper, das Gärtnerplatztheater und die Washington National Opera geführt hat. Tenor Andrea Shin, der u.a. an der Metropolitan Opera in New York sang, übernimmt die Partie des Pinkerton.

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Dortmund, Oper Dortmund, TURANDOT – Giacomo Puccini, 09.02.2019

Januar 23, 2019 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

TURANDOT  –  Giacomo Puccini

Premiere am Samstag, 9. Februar 2019

Giacomo Puccinis Dramma lirico TURANDOT wird am Samstag, 9. Februar 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund Premiere haben. Der japanische Regisseur Tomo Sugao gibt sein Debüt an der Oper Dortmund. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Stéphanie Müther als Turandot, Sae-Kyung Rim als Liú und Andrea Shin als Calaf erstmals in Dortmund zu sehen sein.

Aus Rache für ihre Ahnin hat die chinesische Prinzessin Turandot ein grausames Gesetz erlassen: Nur wer drei Rätsel lösen kann, darf sie heiraten – anderenfalls wartet der Tod. Schönheit und Stärke Turandots paralysieren nicht nur zahlreiche Edelmänner, sondern das ganze Volk. Auch Calaf, ein unbekannter Prinz, stellt sich mutig der Prüfung und besteht sie. Aber Turandot verweigert sich ihm. Calaf stellt ihr nun seinerseits das Rätsel um seinen Namen und bietet als Preis für die Lösung das eigene Leben.

Oper Dortmund / Stéphanie Müther ©Lutz Edelhoff

Oper Dortmund / Stéphanie Müther ©Lutz Edelhoff

Giacomo Puccini erschafft in seiner letzten Oper mit ihrem orientalischen Sujet das idealisierende Bild eines fantastischen Chinas, das als exotischer Sehnsuchtsort zum Schauplatz für eine hochspannende Geschichte fungiert. Dabei war das Land 1925 bei weitem nicht mehr die romantisierte heile Welt: Die Ära des chinesischen Bürgerkriegs beschied dem gespaltenen Reich ein militaristisch geprägtes Regime. In seinem Dramma lirico vereint Puccini Märchen und Exotismus, Tragödie und Komödie zu einem klingenden Kunstwerk voller poetischer Momente und Chinoiserie. Der farbenreiche Orchesterklang mit teils authentischen chinesischen Melodien schafft ein unverkennbares Kolorit.

Mit gerade einmal 19 Jahren gab Tomo Sugao sein Regiedebüt in Tokyo. Seitdem präsentierte er mehrere hochgelobte Arbeiten, die sich durch ihren Ideenreichtum sowie eine exzellente Chorführung auszeichnen.

Stéphanie Müther arbeitete u.a. mit Teresa Berganza, Christoph Prégardien, Ion Buzea und Mariss Jansons. Ihr Werdegang führte sie in das dramatische Wagnerfach, so dass sie 2018 an der Biwako Hall in Otsu, Kyoto als Brünnhilde in DIE WALKÜRE debütierte und am Theater Chemnitz die Brünnhilde in der GÖTTERDÄMMERUNG interpretierte.

Die Sopranistin Sae-Kyung Rim hat mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen, unter anderem den „Giambattista Viotti“ in Vercelli. Stationen ihrer bisherigen Karriere waren die Wiener Staatsoper, Bergen National Opera, Oper Leipzig, die Washington National Opera, das Gärtnerplatztheater sowie das New National Theatre in Tokyo.

Der südkoreanische Tenor Andrea Shin, der den unbekannten Prinzen Calaf verkörpert, zählt zu den vielversprechendsten Tenören der Gegenwart und singt unter anderem an der Metropolitan Opera in New York.

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