Lilienfeld, Stift Lilienfeld, La Traviata – Giuseppe Verdi, IOCO Kritik, 09.06.2019

 

 Stiftskirche Lilienfeld © Marcus Haimerl

Stiftskirche Lilienfeld © Marcus Haimerl

Stift Lilienfeld

La Traviata – Giuseppe Verdi

Große Oper im Dormitorium des Stift Lilienfeld

von Marcus Haimerl

Oper in der Krypta gastierte mit Giuseppe Verdis zur Erfolgstrias von 1851/53 zählender Oper La Traviata im Stift Lilienfeld. Das in Österreich zwischen St. Pölten und dem Wallfahrtsort Mariazell liegende Zisterzienserstift, eine Stiftung von Herzog Leopold VI. (1176 – 1230) aus der Familie der Babenberger – heute die größte erhaltene zisterziensische Klosteranlage in Mitteleuropa – beherbergt eine kostbare Kreuzesreliquie.

Der Orden selbst geht auf das Kloster Cîteaux (lat.: Cistercium) zurück, das 1098 in Burgund gegründet wurde. Die zwischen 1202 und 1263 errichtete romanisch-gotische Kirche gilt mit ihren 83 Metern Länge als größte Kirche Niederösterreichs. Die heutige Inneneinrichtung stammt aus der Barockzeit. Da das Stift an der Via Sacra, dem traditionellen Wallfahrerweg zwischen Wien und Mariazell, liegt, wurde das Hauptschiff als heilige Straße gestaltet, die in Richtung Hochaltar mehr und mehr an Goldglanz zunimmt.

Stift Lilienfeld / La Traviata - v.l. Daniel Valero, Calon Danner, Pavel Kvashnin, Chor, Alexandra Matloka, Dana Hammett © Marcus Haimerl

Stift Lilienfeld / La Traviata – v.l. Daniel Valero, Calon Danner, Pavel Kvashnin, Chor, Alexandra Matloka, Dana Hammett © Marcus Haimerl

Im unglaublich beeindruckenden, mittlerweile als Veranstaltungsraum genutzten Dormitorium, konnte das Publikum Giuseppe Verdis Meisterwerk erleben, welches in derselben Regie des künstlerischen Leiters von Oper in der Krypta, Joel A. Wolcott, rund ein Jahr zuvor seine Premiere erlebte. Das Publikum in Lilienfeld erlebte die Geschichte um die schwindsüchtige Kurtisane Violetta Valéry in der der gleichen Frische wie die Wiener ein Jahr zuvor. Für die Umsetzung der Handlung benötigt Joel A. Wolcott wenig Ausstattung und konzentriert sich dabei stark auf die hervorragenden Singschauspieler: Ein Tisch, ein Sofa und zwei Sessel sind ausreichend, um das Liebesdrama von Violetta und Alfredo glaubhaft auf die Bühne zu bringen.

Ergänzt wird das Bühnenbild um Projektionen an die Rückwand des Dormitoriums, die den jeweiligen Handlungsort veranschaulichen. Ein besonders starkes Bild ist die Projektion im dritten Akt: Man sieht eine Taschenuhr, die inmitten abgefallener Blütenblätter fünf Minuten vor 12 Uhr anzeigt; man versteht die Anspielung auf die im Sterben liegende Kameliendame, jenes Romans Alexandre Dumas d.J., der den Rahmen der Handlung für Giuseppe Verdis Meisterwerk bildete.

Joel A. Wolcott lässt bereits in der Ouvertüre, die von der japanischen Pianistin Mami Tsukio hervorragend am Klavier interpretiert wird, drei Protagonisten auftreten. Violetta Valéry wird hintereinander von Gastone und vom Barone Douphol zum Tanz aufgefordert. Dieser Kreis wird sich im Vorspiel zum dritten Akt schließen, wenn sich Violetta, im Fiebertraum und dem Tode nahe, noch einmal von unsichtbaren Herren der Gesellschaft zum Tanzen auffordern lässt.

Père Lachaise / Alphonsine Plessis - Kameliendame im wahren Leben : die Violetta der Oper © IOCO

Père Lachaise / Alphonsine Plessis – Kameliendame im wahren Leben : die Violetta der Oper © IOCO

Die amerikanische Sopranistin Dana Hammett debütierte 2018 bei Oper in der Krypta als ebenso leidenschaftlich liebende wie leidende Kurtisane Violetta und überzeugte mit ihrem wunderschönen, höhensicheren Sopran und starker Mittellage nunmehr auch das niederösterreichische Publikum. Sie berührt intensiv in den lyrischen Passagen der Partie, weiß aber auch in den dramatischen Ausbrüchen die innere Zerrissenheit der Figur musikalisch zu gestalten. Ihre leidenschaftliche Verkörperung dieser tragischen Frauengestalt hinterlässt beim Publikum tiefen Eindruck.

Als ihr leidenschaftlicher Liebhaber Alfredo Germont überzeugt der russische Tenor Pavel Kvashnin, der mit der intensiven Strahlkraft seines kräftigen Tenors das Dormitorium mühelos füllen konnte. Neben der Leichtigkeit, mit der der junge Künstler die Höhen seiner Partie meisterte, war auch die leidenschaftliche schauspielerische Leistung enorm. So konnte man Pavel Kvashnin die Tragik seiner Figur zum Teil schon im Gesicht ablesen.

Als sittenstrenger Vater Giorgio Germont erlebt man den österreichische Bassbariton Florian Pejrimovsky. Durch zahlreiche Auftritte als Scarpia (Puccini Tosca), Rigoletto (Verdi Rigoletto), Colline (Puccini La Bohème) oder als Gefängnisdirektor Frank (Strauss Die Fledermaus), ist er beim Publikum der Krypta in der Wiener Peterskirche ebenso bekannt wie beliebt. Auch in Lilienfeld ist er kein Unbekannter, ist er dort doch Chorleiter des Stiftschores. Florian Pejrimovsky versteht es, mit seinem großen, intensiven Bassbariton Eindruck zu hinterlassen und dominiert mit seiner Stimme ebenso problemlos den Saal. Aus den gemeinsamen Szenen zwischen Bassbariton und Tenor wird hier beinahe ein Kampf der Giganten. Aber auch die leisen Töne sind dem Ausnahmekünstler nicht fremd. Und gerade diese leisen Szenen sind es auch, die Florian Pejrimovsky unglaublich stark darzustellen vermag: Die Zerrissenheit zwischen der harten Schale und dem weichen Kern, zwischen gesellschaftlichen Konventionen und Verständnis für die über gesellschaftliche Zwänge hinausgehende, ehrliche Liebe.

Ebenso erstklassig – um nicht zu sagen luxuriös – sind die kleineren Partien besetzt:
Die französische Sopranistin Alexandra Matloka singt nicht nur die Rolle von Violettas Freundin Flora Bervoix, sondern ist auch jene der Vertrauten und Dienerin Annina. Beide Rollen werden von Alexandra Matloka mit ihrem schönen lyrischen Sopran und ihrer mitfühlenden Darstellung exzellent verkörpert.

Stift Lilienfeld / Traviata - hier : Ensemble, links Karen de Pastel_rechts Buergermeister Wolfgang Labenbacher © Marcus Haimerl

Stift Lilienfeld / Traviata – hier : Ensemble, links Karen de Pastel_rechts Buergermeister Wolfgang Labenbacher © Marcus Haimerl

Um einer kleinen Partie große Bedeutung zu verleihen, braucht man den österreichischen Tenor Calon Danner. Mit seinem schön geführten Tenor und seinem sympathischen, manchmal fast spitzbübischen Charme, lässt Calon Danner in der Partie des Gastone musikalisch und darstellerisch keinerlei Wünsche offen. Auf gleich hohem Niveau erlebt man den jungen mexikanischen Bariton Daniel Valero in der Rolle des Barone Douphol. Mit schönem, vollklingenden Bariton und intensivem Spiel konnte Daniel Valero das Publikum für sich einnehmen. Zum Chor, bestehend aus den beiden wohl disponierten Sopranistinnen Baharan Baniasadi und Natalia Leal, gesellten sich für den ersten Akt auch Statisten aus dem Publikum, die die Bühne als Gäste von Violetta Valérys Fest bereichern.

Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen der bereits zuvor erwähnten japanischen Pianistin Mami Tsukio. Mit ihrem leidenschaftlichen, sehr differenzierten Klavierspiel weiß sich die Künstlerin als hervorragende Begleiterin, die die Stimmen der Sänger mühelos trägt und kann außerdem auch in den Vorspielen zum ersten und dritten Akt ihre Qualitäten als Solistin unter Beweis stellen.

Unter den rund 200 Gästen in Lilienfeld befanden sich als Vertreter des Stiftes Frater, Dr. Michael Vurglics, der gastfreundliche, sympathische Vertreter der Stadt, Bürgermeister Wolfgang Labenbacher mit Gattin, und die Titular-Stiftsorganistin der Stiftsbasilika, Karen de Pastel. Erfreut bedachten sie alle die Künstler für die wirklich gelungene Vorstellung mit Standing Ovations und langanhaltendem Applaus. Dank des großen Erfolges dieses Gastspiels wird Oper in der Krypta im kommenden Jahr mit der Erfolgsproduktion Tosca von Giacomo Puccini ins Stift Lilienfeld zurückkehren.

Kulturbegeisterte müssen aber keineswegs solange warten: Der Traviata folgt bereits am 30. Juni 2019 das Eröffnungskonzert der 38. Sommerakademie Lilienfeld: Karen de Pastel, ihres Zeichens nicht nur Stiftsorganistin, sondern auch Präsidentin der Sommerakademie und Leiterin des Internationalen Kultursommers Lilienfeld wird Ein deutsches Requiem, op. 45, von Johannes Brahms, präsentieren. Das interessierte Publikum kommt also in jedem Fall in Lilienfeld, das unglaublich viele musikalische Höhepunkte präsentieren kann, niemals zu kurz.

—| IOCO Kritik Stift Lilienfeld |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, LA TRAVIATA – Giuseppe Verdi, 06.10.2018

September 19, 2018 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Bielefeld

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

LA TRAVIATA  –  GIUSEPPE VERDI

Text von Francesco Maria Piave nach Alexandre DumasLa Dame aux Camélias

Premiere Sa. 06.10.2018, 19:30 Uhr, Stadttheater, weitere Vorstellungen 10.10., 24.10., 28.10., 02.11., 11.11., 17.11., 06.12., 11.12., 29.12.2018; weitere Termin in 2019

Von Vergnügen zu Vergnügen jagen, immer im Mittelpunkt des pulsierenden Lebens – Violetta Valéry gönnt sich keine Ruhe, nachdem sie nach längerer Krankheit endlich wieder auf den Beinen steht. Dabei spürt sie es ganz genau: Dieses Mal mag sie dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen sein, aber letztendlich wurde ihr nur wenig zusätzliche Zeit geschenkt. Die Todesnähe verleiht ihr den Mut, ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Könnte die verehrungsvolle Liebe des jungen Alfredo Germont einen Ausweg bieten aus dem umschwärmten, aber gleichzeitig einsamen Leben als begehrteste Kurtisane von Paris? Es lockt die Verheißung auf die lang ersehnte, wahre Liebe. Alfredo kann über ihre Vergangenheit hinwegsehen, doch reicht das aus für einen radikalen Neuanfang? Der gesellschaftlichen Haltung und der Todesahnung zum Trotz wagt Violetta den Aufbruch ins Ungewisse.

Alphonsine Plessis, die Kameliendame der Traviata; hier ihre Grabstätte Montmarte © IOCO

Alphonsine Plessis, die Kameliendame der Traviata; hier ihre Grabstätte Montmarte © IOCO

Amore e morte – Liebe und Tod – wollte Giuseppe Verdi zunächst seine Oper nach dem Roman Die Kameliendame von Alexandre Dumas d. J. nennen. Ein Titel, der in seiner Unbestimmtheit zwar für einen Großteil des Opernrepertoires gelten könnte, aber selten so passend erscheint wie für die Geschichte der Violetta Valéry, die sich in den Spannungsfeldern zwischen wahrer und käuflicher Liebe, Todessehnsucht und Todesangst entfaltet. Von den ersten Klängen der Ouvertüre an konzentriert sich Verdis Musik auf das innere Erleben der Protagonistin, deren ständiger Begleiter der Tod ist und die dennoch voller Kraft und Lebensfreude aufbegehrt. So vereint auch Verdis Partitur, die er selbst für eine seiner besten Arbeiten hielt, extrem unterschiedliche Emotionen: Vom schwungvollen Trinklied Brindisi über das impulsive Sempre libera bis hin zum tieftraurigen Lebensabschied Addio, del passato.

Nach dem desaströsen Misserfolg der Uraufführung 1853 entwickelte sich La Traviata zu einer der beliebtesten Opern der Musikgeschichte. Verdi hatte beides vorausgeahnt: Ein »totales Fiasko« hatte er der Theaterleitung angekündigt, sofern die Titelrolle nicht umbesetzt würde. Anschließend lehnte er über ein Jahr lang alle Angebote einer Wiederaufnahme ab, bis er sicher war, die geeignete Besetzung zu bekommen. Am 6. Mai 1854 war es so weit und La Traviata startete ihren Triumphzug um die Welt – quasi mit einjähriger Verspätung. Es ist kaum verwunderlich, dass der Komponist so vehement um ein Mitspracherecht bei der Besetzung kämpfte: In keiner anderen Oper Verdis steht die weibliche Hauptrolle so sehr im Zentrum des Geschehens. Von Anfang an trägt Violetta Valéry ihren Tod in sich; kein Krieg, keine höfische Intrige oder althergebrachte Familienfehde determiniert ihr Schicksal. Nur ihr privates Glück und Unglück, ihr innerstes Erleben bilden die Handlung der Oper. Sogar der Titel der Oper entstammt ihrer Selbstwahrnehmung, als Traviata, also »eine vom Weg Abgekommene«, bezeichnet sie sich in einer Arie selbst. Diesen Fokus auf Violettas Sichtweise behält das Team um Hausregisseurin Nadja Loschky bei. Der Raum von Katrin Connan und die Kostüme von Katharina Schlipf entführen in Violettas Perspektive: Wie nimmt eine junge Frau, der der Tod sehr nah ist, ihre Umwelt wahr? Welche Distanz zu anderen Menschen verschafft das Wissen um das eigene Sterben, welche Phantasien löst die Todesnähe aus?

Alexandre Dumas Montmarte © IOCO

Alexandre Dumas Montmarte © IOCO

Aufrichtigkeit, Gefühl und starke Ausdruckskraft verlangte Verdi von den Sängerinnen seiner Traviata. Dass Irina Simmes diesen Ansprüchen gewachsen ist, beweisen die großen Erfolge, die sie bereits als Violetta Valéry feierte. Nun stellt sich die junge Opernsängerin, die seit der Saison 2018/19 festes Mitglied am Theater Dortmund ist, erstmals in Bielefeld vor. Alternierend ab Januar 2019 singt Sophia Brommer die Violetta Valéry. Violetta zur Seite steht die geheimnisvolle Figur des M., verkörpert durch den Choreografen und Tänzer Thomas Wilhelm. Alfredo Germont, gesungen von Daniel Pataky, versucht ihr ein Leben in zärtlicher Zweisamkeit schmackhaft zu machen, was sein Vater, in Gestalt von Evgueniy Alexiev und alternierend Frank Dolphin Wong, nicht gutheißen kann. Kaum ein Mann kann sich Violettas Charme entziehen, so auch nicht der Baron Douphol, gesungen von Caio Monteiro, Gaston (Lianghua Gong / Lorin Wey), der Marquis d’Obigny (Yoshiaki Kimura) oder Doktor Grenvil (Moon Soo Park). Bei all der Verehrung, die Violetta entgegenschlägt, ist es kein Wunder, dass sich in Flora Bervoix’ (Hasti Molavian) Freundschaft auch etwas Konkurrenzdenken mischt. Annika Brönstrup als Annina bleibt Violetta hingegen in allen Umständen treu verbunden.

Es singen und spielen der Bielefelder Opernchor, der Extrachor des Theaters Bielefeld sowie die Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von GMD Alexander Kalajdzic;  Inszenierung Nadja Loschky Bühne Katrin Connan Kostüme Katharina Schlipf

Weitere Vorstellungen 10.10., 24.10., 28.10., 02.11., 11.11., 17.11., 06.12., 11.12.,
29.12.; weitere Termin in 2019

MUSIKALISCHE LEITUNG  –  Geboren in Zagreb, Kroatien, begann Alexander Kalajdzic seine musikalische Ausbildung mit sechs Jahren und gab ab dem achten Lebensjahr regelmäßig Konzerte als Pianist. Er gewann mehrere Preise bei Bundeswettbewerben und setzte anschließend sein Studium an der Musikhochschule in Wien fort, wo er die Dirigierklasse von Karl Österreicher mit Auszeichnung absolvierte. Darüber hinaus studierte er Klavier, Viola und Korrepetition. Schon während des Studiums dirigierte er Symphoniekonzerte mit den Zagreber Philharmonikern sowie dem Orchester des Kroatischen Rundfunks. Sein beruflicher Weg führte ihn nach Krefeld-Mönchengladbach, wo er als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung erste Theatererfahrungen sammelte. Danach war er als Kapellmeister in München, als erster Dirigent am Nationaltheater Weimar und von 2008 bis 2010 als 1. Kapellmeister am Nationaltheater Mannheim tätig, wo er sich ein großes Repertoire erarbeiten konnte. Er gastierte u. a. in den USA, Mexiko, Südafrika, Italien, Frankreich, in der Schweiz und in Tschechien. Seit Spielzeitbeginn 2010/11 leitet er als GMD die musikalischen Geschicke des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker.


INSZENIERUNG  –  Nadja Loschky, Jahrgang 1983, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin. Bereits während ihres Studiums assistierte sie Hans Neuenfels und arbeitete als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen Osnabrück. An diesem Theater entstanden in den folgenden Jahren unter ihrer Regie auch erste Inszenierungen im Bereich Kinder- und Jugendtheater. 2006 wurde ihre Interpretation von Frieds Monooper Das Tagebuch der Anne Frank zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen. Es folgten weitere Engagements, unter anderem am Staatstheater Kassel. Im Anschluss an ihre praktische Diplomprüfung 2009 inszenierte Nadja Loschky Verdis La Traviata und Rossinis Der Barbier von Sevilla an den Städtischen Bühnen Osnabrück sowie Faust von Charles Gounod am Staatstheater Kassel. 2011 debütierte sie mit der Uraufführung der Familienoper Mikropolis von Christian Jost an der Komischen Oper Berlin. Im Jahr 2012 entstanden Inszenierungen von Brittens A Midsummer Night’s Dream am Staatstheater Kassel, Mozarts Entführung aus dem Serail am Theater Heidelberg sowie der Familienoper Die Schatzinsel (Frank Schwemmer) am Opernhaus Zürich, denen Verdis Simon Boccanegra am Theater Aachen und Händels Alcina am Luzerner Theater folgten. 2014 führte sie Mozarts Così fan tutte erneut ans Theater Heidelberg und mit Madama Butterfly inszenierte sie am Theater Bielefeld ihre erste Puccini-Oper. Für diese Produktion wurde sie 2015 mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr erarbeitete sie eine weitere Uraufführung, Christian Josts Rote Laterne am Opernhaus Zürich, sowie eine Inszenierung von Boieldieus selten gespielter Oper La dame blanche am Oldenburgischen Staatstheater und Mozarts Le nozze di Figaro am Theater Heidelberg. 2016 inszenierte die Regisseurin erneut am Luzerner Theater, diesmal Bellinis Oper Norma. Für ihre im gleichen Jahr entstandene Produktion Death in Venice von Benjamin Britten am Theater Bielefeld erhielt sie im Jahresheft der Fachzeitschrift Opernwelt eine Nominierung in der Kategorie »Beste Regisseurin«. Zu Beginn der Spielzeit 2016/17 inszenierte sie Verdis Macbeth am Oldenburgischen Staatstheater, dem Zingarellis Giulietta e Romeo am Barocktheater Schwetzingen folgte. Mit Monteverdis L’incoronazione di Poppea kam es im Frühjahr 2017 zu einer weiteren Arbeit am Theater Bielefeld, 2018 gab sie ihr Regiedebüt an der Oper Graz mit Ariane et Barbe-Bleue von Paul Dukas. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Nadja Loschky Hausregisseurin am Theater Bielefeld und inszenierte dort Rihms Jakob Lenz. In der aktuellen Spielzeit wird sie neben Verdis La Traviata auch Offenbachs Orpheus in der Unterwelt auf die Bühne bringen. Weitere Engagements führen die junge Regisseurin an die Oper Köln und erneut an die Oper Graz. Nadja Loschky ist neben ihrer Regietätigkeit projektbezogen auch als Dozentin an der HfM »Hanns Eisler« sowie der UDK Berlin tätig.


BÜHNE  –  Katrin Connan studierte Freie Kunst und Bühnenraum u. a. bei Raimund Bauer an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, assistierte am Grand Théâtre de Genève Bühnenbild und Regie, absolvierte ihr Diplom mit Auszeichnung. Sie arbeitet regelmäßig mit dem Regisseur Johannes Erath. Zu ihren gemeinsamen Arbeiten gehören What Next? von Elliott Carter an der Neuen Oper Wien, Eugen Onegin am Staatstheater Mainz, Lulu sowie Elektra an der Oper Graz, Das schlaue Füchslein an der Hamburgischen Staatsoper, Le nozze di Figaro an der Semperoper Dresden und den Savonlinna-Opernfestspielen, Make no noise sowie Beatrice Cenci bei den Bregenzer Festspielen, als nächstes Caruso in Cuba in Amsterdam. Weitere Arbeiten entstanden mit der Regisseurin Anna-Sophie Mahler (Die Sache Makropulos und Blick der Tosca am Theater Bremen, bald Die 7 Todsünden in Stuttgart) und mit Hans Neuenfels (South Pole an der Bayerischen Staatsoper, Antigone am Residenztheater München und Orest am Opernhaus Zürich). La Traviata ist ihre erste Zusammenarbeit mit Nadja Loschky.

KOSTÜME  –  Katharina Schlipf studierte Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Martin Zehetgruber und Werner Pick an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Dort schloss sie 2010 mit dem Projekt Danton zu Georg Büchners Dantons Tod ihr Diplom mit Auszeichnung ab. Seit der Gestaltung des Bühnenbilds für das Händeloratorium Saul am Staatstheater Oldenburg 2011 arbeitet Katharina Schlipf mit der Regisseurin Lydia Steier zusammen. In folgenden Kooperationen entwarf sie u. a. die Bühnenbilder für Franz von Suppés Fatinitza am Staatstheater Mainz, die Ariadne auf Naxos für das Konzerttheater Bern, Albert Herring am Oldenburgischen Staatstheater und Guilio Cesare an der Komischen Oper Berlin. Für die Produktion The Fairy Queen am Theater Regensburg entwarf sie die Kostüme. Zuletzt erarbeitete sie 2018 das Bühnenbild für Mozarts Die Zauberflöte, die in diesem Jahr als Eröffnungspremiere der Salzburger Festspiele aufgeführt wurde. Regelmäßig arbeitet Katharina Schlipf auch mit dem Choreografen Demis Volpi. Die Zusammenarbeit begann 2010 mit dem Ballett Karneval der Tiere für die John Cranko Schule in Stuttgart, für die Katharina Schlipf die Kostüme und das Bühnenbild schuf. Es folgten Bühnen- und Kostümausstattungen für Capricen am Ballett Karlsruhe, Little Monsters, choreografiert für den Erik-Bruhn-Preis 2011 in Kanada, und Private Light für das American Ballett Theatre New York. Außerdem zeigte sie sich für die Ausstattungen für das Handlungsballett Der Nussknacker am Königlichen Ballett Flandern sowie für Volpis erste Opernregie Fetonte bei den Winterfestspielen in Schwetzingen verantwortlich. Eng verbunden sind Katharina Schlipf und Demis Volpi auch dem Staatstheater Stuttgart. Dort erarbeiteten sie seit 2010 die Produktionen Aftermath, Die Geschichte vom Soldaten von Igor Stravinsky, das Handlungsballett Salome nach Oscar Wilde und das Handlungsballett Krabat nach Ottfried Preußler. Ihre bisher letzte Produktion für die Oper Stuttgart in Kooperation mit dem Stuttgarter Ballett war die Produktion Tod in Venedig von Benjamin Britten, für die Katharina Schlipf Bühne und Kostüme schuf. Diese Arbeit wurde von den International Opera Awards zur besten Neuproduktion des Jahres 2018 nominiert. Katharina Schlipf ist neben ihrer Ausstattungstätigkeit projektbezogen auch als Dozentin für die Universität Stuttgart und die Musikhochschule Trossingen tätig. 2015 wurde Katharina Schlipf mit dem Rotary-Kunst-Preis ihrer Heimatstadt Rottweil ausgezeichnet. La Traviata ist die erste Zusammenarbeit mit Regisseurin Nadja Loschky und Bühnenbildnerin Katrin Connan.

BESETZUNG  –  Violetta Valéry Irina Simmes / Sophia Brommer,  Flora Bervoix Hasti Molavian,  Annina Annika Brönstrup,  Alfredo Germont Daniel Pataky,  Giorgio Germont Evgueniy Alexiev / Frank Dolphin Wong,  Gaston Lianghua Gong / Lorin Wey,  Baron Douphol Caio Monteiro
Marquis d’Obigny Yoshiaki Kimura,  Doktor Grenvil Moon Soo Park,  Giuseppe, Violettas Diener In-Kwon Choi / Krzysztof Gornowicz,  Ein Diener Floras Yun-Geun Choi / Ramon Riemarzik,  Ein Bote Tae-Woon Jung / Paata Tsivtsivadze,  M. Thomas Wilhelm

Die Sopranistin Irina Simmes ist ab der Saison 2018/19 festes Mitglied am Theater Dortmund, wo sie diese Spielzeit als Lisa (Land des Lächelns) debütiert. Mit der Walküre wird sie diese Spielzeit auch an die Oper Frankfurt zurückkehren, wo sie 2017 mit der Rolle der Konstanze (Entführung aus dem Serail) in Christof Loys Inszenierung unter der Leitung von Sebastian Weigle zu hören war. Seit 2012 war sie am Theater Heidelberg unter anderem in Mozart-Partien wie Konstanze (Entführung aus dem Serail), Pamina (Die Zauberflöte), Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte) und Donna Anna (Don Giovanni) zu hören. 2017 gab die Sängerin ihr Hausdebüt als Isolde (Avner Dormans Wahnfried) am Badischen Staatstheater in Karlsruhe, wohin sie in der Spielzeit 2017/18 in einer Neuproduktion von Mozarts Lucio Silla in Kooperation mit dem Théâtre la Monnaie Brüssel zurückkehrte. Neben Partien wie Laura (Korngolds Der Ring des Polykrates), Musetta (La Bohème), Rosalinde (Die Fledermaus) und Micaëla (Carmen) fand ihre Interpretation der Violetta (La Traviata) große Aufmerksamkeit. 2015 widmete ihr die Fachzeitschrift Die Deutsche Bühne in der Februar-Ausgabe einen Coverartikel.

Irina Simmes’ Repertoire umfasst sowohl Raritäten des Barock (u. a. Pilade in Traettas Ifigenia in Tauride) sowie Werke des zeitgenössischen Musiktheaters (u. a. Adela in Josts Rumor und die Titelpartie in der Uraufführung von Harneits Abends am Fluss). Irina Simmes absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Folkwang Universität der Künste Essen und war in der Spielzeit 2011/12 Mitglied des Opernstudios am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

Verona, Arena di Verona, Verdi Opera Night, 26.08.2018

August 6, 2018 by  
Filed under Arena di Verona, Oper, Pressemeldung

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Arena di Verona

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verdi Opera Night

Sonntag 26. August um 21.30 Uhr findet im Rahmen des Opernfestivals Verdi Opera Night statt: dieses magische, dem “Schwan aus Busseto” gewidmete Gala-Event huldigt der Opernwelt mit einer wahren Starparade unter der musikalischen Leitung von Andrea Battistoni, Regie und Bühnenbild von Stefano Trespidi und Lichtdesign von Paolo Mazzon.

Musikalische Leitung Andrea Battistoni
Regie und Bühnenbild Stefano Trespidi
Licht Paolo Mazzon

Orchester, Chor, Balletkorps und Techniker der Arena di Verona

1. Teil 40′ – Intervall – 2. Teil 25′ – Intervall – 3. Teil 35’
Zuschauer sind eingeladen, weit im Voraus zu kommen, um die Sicherheitskontrollen zu erleichtern.


La Forza del destino (Sinfonia)
Choreographie Gheorghe Iancu
mit dem Balletkorps von Arena di Verona

Rigoletto (Zweiter Akt)
Rigoletto Luca Salsi
Il Duca di Mantova Rame Lahaj
Gilda Lisette Oropesa
Marullo Biagio Pizzuti
Matteo Borsa Carlo Bosi
Il Conte di Ceprano Romano Dal Zovo
Il Conte di Monterone Nicolò Ceriani
Usciere di corte Enrico Marchesini

Il Trovatore (Dritter Akt)
Manrico Francesco Meli
Leonora Serena Gamberoni
Azucena Violeta Urmana
Il Conte di Luna Simone Piazzola
Ferrando Romano Dal Zovo
Ruiz Carlo Bosi

La Traviata (Dritter Akt)
Violetta Valéry Maria Mudryak
Alfredo Germont Luciano Ganci
Giorgio Germont Simone Piazzola
Annina Martina Gresia
Il Dottor Grenvil Romano Dal Zovo

—| Pressemeldung Fondazione Arena di Verona |—

Rathen, Landesbühne Sachsen, Spielplan August 2017

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen - Der Freischütz ©Martin Krok - Montage Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen – Der Freischütz © Martin Krok – Montage Martin Reißmann

 

Spielplan August 2017


Felsenbühne Rathen


Do         03.08.2017     20:00         Der Freischütz  – Romantische Oper von Carl Maria von Weber              Felsenbühne Rathen


Fr           04.08.2017       15:00       Schneeweißchen und Rosenrot    Felsenbühne Rathen

+ 20:00  Der Freischütz    Felsenbühne Rathen


Sa         05.08.2017       15:00      Schneeweißchen und Rosenrot    Felsenbühne Rathen

+20:00   Der Freischütz       Felsenbühne Rathen


So          06.08.2017       15:00      Konzert der Sächsischen Bergsteigerchöre              Felsenbühne Rathen              Kooperation  mit Sandstein&Musik


Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Sonne © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Sonne © Hagen König

Di           08.08.2017       15:00      Die Sonne       Felsenbühne Rathen


Mi          09.08.2017       11:00                                   Die Sonne         Felsenbühne Rathen


Do         10.08.2017       11:00                                   Schneeweißchen und Rosenrot        Felsenbühne Rathen


Fr           11.08.2017       20:00                                   Der Freischütz              Felsenbühne Rathen


Sa          12.08.2017       15:00   Schneeweißchen und Rosenrot        Felsenbühne Rathen

20:00                   Der Freischütz                                Felsenbühne Rathen


So          13.08.2017       16:00                                   Der Freischütz              Felsenbühne Rathen


Mi          16.08.2017       15:00                                   Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


Do         17.08.2017       11:00                                   Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


 Fr           18.08.2017       19:00             Winnetou I       Felsenbühne Rathen


 Sa          19.08.2017       14:00               Schneeweißchen und Rosenrot                Felsenbühne Rathen

+19:00               Winnetou I       Felsenbühne Rathen


 So          20.08.2017       19:00                Gastspiel Zwinger-Trio    Felsenbühne Rathen


Di           22.08.2017       11:00                   Winnetou I            Felsenbühne Rathen


Mi          23.08.2017       15:00                   Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


Do         24.08.2017       11:00                   Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


Fr           25.08.2017       19:00                   Der Freischütz        Felsenbühne Rathen


Sa          26.08.2017       14:00                   Schneeweißchen und Rosenrot                        Felsenbühne Rathen

19:00                   Der Freischütz             Felsenbühne Rathen


So          27.08.2017       15:00       Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


Radebeul und außerhalb


So          06.08.2017       16:00                                    Pyramus und Thisbe

Goethe-Theater Bad Lauchstädt


Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Sonne - Antje Kahn © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Sonne – Antje Kahn © Hagen König

So          13.08.2017       16:00                                   Die Sonne                                                        Freizeitoase Mortka


Do         17.08.2017       20:00                                   Die Zauberflöte             Luisenburgfestspiele               Wunsiedel


Fr           18.08.2017       20:00                                   Die Zauberflöte             Luisenburgfestspiele               Wunsiedel


Sa          19.08.2017       15:00                                   Die Zauberflöte            Luisenburgfestspiele               Wunsiedel


So          20.08.2017       15:00                                   Die Zauberflöte             Luisenburgfestspiele               Wunsiedel


So          27.08.2017       19:00                                   Eine Nacht in Venedig             König Albert Theater Bad Elster


Mi          30.08.2017       19:30    V                        Der Glöckner von Notre Dame           Freizeitoase Mortka


Do         31.08.2017       19:30    V                       Der Glöckner von Notre Dame           Freizeitoase Mortka


STÜCKINDEX und Infos zu den Konzerten und Sonderveranstaltungen


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT

Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 5)

Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus, der von seinen Brüdern Kunz und Franz in der familieneigenen Schusterwerkstatt alle anstehenden Arbeiten zu erledigen hat, während seine Brüder über ihre nahe Zukunft als steinreiche Männer phantasieren. Aber auch Klaus hat einen Traum: Er fertigt in seiner knappen Freizeit feine schöne Tanzschuhe für ein Mädchen, in welches er sich irgendwann einmal über beide Ohren verlieben wird. Darüber können seine Brüder nur lachen und überhäufen ihn mit weiteren Arbeiten. Doch wie im Märchen üblich, entpuppt sich der vermeintlich Dumme am Ende als der eigentlich Weise. Klaus teilt im Wald mit einer alten Frau, welche eine Hexe ist, seine karge Wegzehrung und entdeckt zur Belohnung dafür eine Goldene Gans unter einem Baumstumpf. Die Gans ist von magischer Anziehungskraft, so dass Bauern, Wirtstöchter und selbst der Pfarrer an ihr kleben bleiben. Klaus trägt die Goldene Gans mit der gierigen Gesellschaft im Schlepptau ins Schloss, wo die traurige Prinzessin darauf wartet, zum Lachen gebracht zu werden. Der König und sein Haushofmeister versprechen als Belohnung dafür, dass die Prinzessin endlich einmal lacht, ein halbes Königreich und eine ganze Prinzessin!

I: Peter Kube; A: Ulrike Kunze


Winnetou I – Von Olaf Hörbe nach Karl May

Die Schienen für den Bau der Eisenbahn sind ein fremdes Element auf der indianischen Erde – und Vorboten weiterer Eroberungen durch die weißen Männer. Winnetou weiß um deren technische Überlegenheit, gleichzeitig ist mit Klekih-petra ein weißer Mann an seiner Seite, der nicht den Feindbildern entspricht. Winnetou sucht nach Lösungen für die tiefe Krise, in der sich die Indianer befi nden. In dieser Situation treff en Winnetou und Old Shatterhand aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft der beiden ist es noch ein weiter Weg …

Geritten wird wie immer auf feurigen Pferden. Eff ektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Auff ührung einen besonderen Reiz.

I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel; M: Hans-Peter Preu; Kampfchoreografi e: awego


Schneeweißchen und Rosenrot, Ein Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)

Zwerg Grobwurz ist grimmig, sind doch alle Geschöpfe in seinem Wald mindestens zu zweit: die Pilze, Bäume, Käfer … «Nur ich bin einsam. Wie ein Bart, das ist hart» beschwert er sich und beschließt, gegen diese Ungerechtigkeit ins Feld zu ziehen. In seinem Zorn kommen ihm Prinz Konrad und sein Bruder Heinrich gerade recht. Kurzerhand hext er ihnen Hass und Neid aufeinander an und verzaubert sie dann in einen Bären und einen Jäger, die sich gegenseitig umbringen sollen. Eines Nachts sucht der Bär Schutz in der Hütte von Schneeweißchen und Rosenrot …

I: Steff en Pietsch; A: Ulrike Schlafmann; M: Sebastian Undiz


CARMINA BURANA

Cantiones profanae von Carl Orff, Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Das populäre Chorwerk beschwört wirkungsvoll eine sinnenfrohe mittelalterliche Welt. Solisten und der Chor der Landesbühnen Sachsen, die Singakademie Dresden e.V. und die Elbland Philharmonie Sachsen sorgen in einer konzertanten Aufführung für ein gewaltiges archaisches Klangerlebnis.


DER FREISCHÜTZ

Romantische Oper von Carl Maria von Weber,Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Landesbühne Sachsen / der Freischütz Alban Lenzen (Kaspar) © Hagen König

Landesbühne Sachsen / der Freischütz Alban Lenzen (Kaspar) © Hagen König

Inspiriert wurde die deutsche Nationaloper, die sich musikalisch zwischen Himmel und Hölle bewegt, zwischen Brautkrone und Totenkranz, zwischen volkstümlicher Fröhlichkeit und bedrückender Dämonie, von der wild-romantischen Wald- und Felslandschaft vor den Toren Dresdens, wo Weber Teile des Werkes komponierte.

Das Lebensglück des Jägerburschen Max hängt von einem einzigen Probeschuss ab. Nur wenn ihm dieser perfekt gelingt, kann er seine geliebte Agathe zur Frau bekommen und Erbförster werden! Da Max als guter Schütze in der letzten Zeit jedoch nichts mehr trifft, fühlt er sich von finsteren Mächten umgarnt. Um den Teufelskreis aus Angst und Versagen zu durchbrechen, lässt er sich schließlich überreden, Hilfe anzunehmen – und zwar ausgerechnet von Kaspar, der mit dem schwarzen Jäger Samiel im Bunde ist und Max rät, in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen, die immer treffen …


DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME

Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Victor Hugo /Fassung von Peter Dehler

Die berühmte Liebesgeschichte zwischen der schönen Esmeralda und dem hässlichen Glöckner Quasimodo entführt uns in das Paris des Jahres 1482. Auf dem Höhepunkt des jährlichen Narrenfestes wird Quasimodo zum König der Narren gewählt. Auf diesem Fest zieht Esmeralda mit ihrem Tanz alle Blicke auf sich. Domprobst Frollo verfällt ihr augenblicklich und auch Quasimodo verliebt sich so, dass er Esmeralda entführen will. Dabei wird er von Phoebus, einem Hauptmann der königlichen Garde, gestellt. Quasimodo muss seine Tat am Schandpfahl büßen. Esmeralda hingegen hat sich unsterblich in ihren Retter Phoebus verliebt. Als sie sich nächtlings treffen, wird Phoebus von dem eifersüchtigen Frollo niedergestochen. Der Priester entkommt unerkannt. Statt seiner wird Esmeralda des Mordes und der Hexerei angeklagt …

MIT TOM PAULS ALS GLÖCKNER VON NOTRE DAME!


DIE ZAUBERFLÖTE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart für die ganze Familie, Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Ein Prinz. Eine entführte Prinzessin, die befreit werden soll. Ein riesiger Drache, der wie von Zauberhand besiegt wird. Eine fürsorgende Mutter, die sich als rachelüstern entpuppt. Ein dämonischer Herrscher, der sich als warmherzig und fürsorgend erweist. Eine hässliche Alte, die sich in ein schönes junges Mädchen verwandelt. Eine Flöte, die gefährliche Löwen in zahme Kätzchen verwandelt. Ein Glockenspiel, das wütende Männer besänftigt. Gefährliche

Prüfungen, die die Helden bestehen müssen. In Mozarts wunderbarer Oper liegen Gut und Böse, Tragik und Komik, Natur und Märchen dicht beieinander. Und ein Märchen für die ganze Familie wird auf der Felsenbühne erzählt: Kinder aus aller Herren Länder treffen

aufeinander, entdecken ein Märchenbuch, lassen sich von der Geschichte mitreißen und werden sogar zu Mitgestaltern der «Zauberflöte».


MOMO

Ein Tanzstück von Wencke Kriemer de Matos für die ganze Familie nach dem Roman von Michael Ende, Komposition von Michio Woirgardt (ab 6)

Die kleine Momo, die eines Tages am Rande einer großen Stadt auftaucht, als wäre sie schon immer da gewesen, hat besondere Fähigkeiten – sie kann gut beobachten, zuhören und bei ihr werden die schönsten Spiele gespielt! Deshalb findet Momo unter den Menschen der Stadt schnell viele Freunde. Doch dann erscheinen merkwürdige graue Herren und beginnen, den Menschen ihre Zeit zu stehlen, um selbst davon zu leben. Es wird kalt und immer kälter auf der Welt. Momos Freunde geraten ebenso in Gefahr wie Momo selbst, zumal das Mädchen die Zeit- Diebe durchschaut und deshalb von ihnen gejagt wird. In dieser ausweglosen Situation führt die Schildkröte Kassiopeia Momo zu Meister Hora, der die Macht hat, die Zeit anzuhalten! Mit Horas Hilfe endlich gelingt es Momo, das wachsende Heer der Zeitdiebe zu besiegen.


SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT

Ein Märchen nach den Brüdern Grimm von Manuel Schöbel (ab 5)

Zwerg Grobwurz ist grimmig, sind doch alle Geschöpfe in seinem Wald mindestens zu zweit: die Pilze, Bäume, Käfer … «Nur ich bin einsam. Wie ein Bart, das ist hart» beschwert er sich und beschließt, gegen diese Ungerechtigkeit ins Feld zu ziehen. In seinem Zorn kommen ihm Prinz Konrad und sein Bruder Heinrich gerade recht. Kurzerhand hext er ihnen Hass und Neid aufeinander an und verzaubert sie dann in einen Bären und einen Jäger, die sich gegenseitig umbringen sollen. Eines Nachts sucht der Bär Schutz in der Hütte von Schneeweißchen und Rosenrot …


WINNETOU I

Von Olaf Hörbe nach Karl May

Die Schienen für den Bau der Eisenbahn sind ein fremdes Element auf der indianischen Erde – und Vorboten weiterer Eroberungen durch die weißen Männer. Winnetou weiß um deren technische Überlegenheit, gleichzeitig ist mit Klekih-petra ein weißer Mann an seiner Seite, der nicht den Feindbildern entspricht. Winnetou sucht nach Lösungen für die tiefe Krise, in der sich die Indianer befinden. In dieser Situation treffen Winnetou und Old Shatterhand aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft der beiden ist es noch ein weiter Weg … Geritten wird wie immer auf feurigen Pferden. Effektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Aufführung einen besonderen Reiz.


ZORRO – DAS MUSICAL

Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephan Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch) Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Brüder, die zu erbitterten Feinden werden.

Ramon schaltet den Vater aus, um dessen Macht brutal an sich zu reißen. Dass sich hinter dem Rächer Zorro sein Bruder Diego verbirgt, kann Ramon nicht ahnen. Ein spannendes, actionreiches Spektakel, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und untermalt von temperamentvollem spanischen Flamco-Pop.

ML: Hans-Peter Preu; I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel, mit Live-Band | 20.05. | 21.05. | 26.05. | 09.06.


ALS DIE BILDER SPRECHEN LERNTEN – SILENT MOVIES Tanzabend von Carlos Matos

Mit «Silent Movies» wirft Choreograf Carlos Matos einen durchaus amüsierten Blick hinter die Kulissen eines historischen Filmstudios, um der besonderen Ästhetik des Stummfi lms mit der ebenfalls nonverbalen Kunst des Tanzes auf die Spur zu kommen. Vor allem fasziniert ihn die damals übliche «große theatralische Geste».

Ch: Carlos Matos; A: Tom Böhm | 11.06.


DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK Mono-Oper von Grigori Frid (ab 14)

Von Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo im August 1944 hielt sich Anne Frank mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Die Tagebucheinträge des Mädchens sind Zeugnis ihrer Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit. Der russische Komponist Grigori Frid hat die Texte seines Librettos aus diesem Original übernommen und in eine musikalisch-lyrische Erzählung mit hoher emotionaler Kraft integriert, die dem einzigartigen Werk Anne Franks Rechnung trägt.

ML: Thomas Gläser; I / A: Klaus-Peter Fischer | 07.05.


DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA

Puppentheater nach dem Kinderbuch von Gunter Preuß mit Illustrationen von Thomas Leibe (ab 6) Toscanella Flieg-so-gern lebt mit ihrem Schwein Schlacht-mich-nicht allein in ihrem Hexenhäuschen. Doch als sie dem Hexerich Ernest von Schloss Edelstein begegnet, wird alles kompliziert: Die Knollenblätterpilzsuppe schmeckt nicht mehr und selbst Weitspucken und Fluchen machen keinen Spaß. Zu einem feinen Hexerich passt nämlich nur eine feine Dame. Eine Geschichte über das erste Verliebtsein und die Frage, wer man eigentlich ist.

I: Odette Bereska; A: Stefan Spitzer; M: Hans-Peter Preu | 25.04. | 26.04.


DR. JEKYLL UND MR. HYDE Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson

In seiner Erzählung ging Robert Louis Stevenson dem Zwiespalt der menschlichen Seele auf den Grund. Der menschenfreundliche Dr. Jekyll entwickelt im London des 19. Jahrhunderts einen Trank, der es ihm ermöglicht, einen Teil seines Ichs abzuspalten und in ihm all das auszuleben, was er sich sonst aus moralischen Gründen verbietet. So wird der zynische, sadistische Mr. Hyde zum Leben erweckt, der grausame Verbrechen begeht. Eine packende und schillernde Bühnenbearbeitung!

I: Axel Köhler; A: Stefan Wiel | 06.05.


EINE NACHT IN VENEDIG Operette von Johann Strauß

In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …

ML: Florian Merz / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel;

Mimografi e: Ralf Herzog; O: Elbland Philharmonie Sachsen | 12.05.


FISCH ZU VIERT Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden Seit 30 Jahren ist der Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!

I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler / Christian Schöbel | 19.05.


HEUTE ABEND: LOLA BLAU Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler

Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassenmusste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hoff t nach dem Krieg auf einen berufl ichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr nicht leicht.

ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner | 27.04. | 14.06


IM WEISSEN RÖSSL Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft»

Zahlkellner Leopold himmelt seine Chefi n Josepha Vogelhuber an, die ihrerseits dem Anwalt Dr. Siedler schöne Augen macht, der wiederum die attraktive Fabrikantentochter Ottilie liebt, deren Vater von Sigismund, dem Sohn seines ärgsten Geschäftskonkurrenten, verfolgt wird, dessen Herz für das entzückend lispelnde Fräulein Klärchen schlägt …

ML: Hans-Peter Preu / Thomas Gläser; I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler, O: Elbland

Philharmonie Sachsen / Chursächsische Philharmonie / Leipziger Symphonieorchester

| 01.05. | 20.05. | 21.05.


LA CENERENTOLA – ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER LIEBE –

Komische Oper von Gioacchino Rossini

Rossini hat eine romantische und dennoch komödiantische Aufstiegs- und Liebesgeschichte komponiert, die dem «Barbier von Sevilla» musikalisch in nichts nachsteht: Der ruinierte Don Magnifi co möchte eine seiner beiden leiblichen Töchter dem Prinzen Ramiro vermählen, aber: Der Prinz, geführt von seinem weisen LehrerAlidoro, verliebt sich natürlich in das «unscheinbare» Aschenputtel!

ML: Hans-Peter Preu; I: Annette Jahns; A: Stefan Wiel; O: Elbland Philharmonie

Sachsen | 06.05.


LA TRAVIATA Oper von Giuseppe Verdi

Im Mittelpunkt des Melodramas steht Violetta, eine Außenseiterin der Gesellschaft, eine lebenshungrige junge Frau, die im vergnügungssüchtigen Paris ihr Geld als Halbweltdame verdienen muss, auch wenn sie damit ihr Leben, ihre Gesundheit ruiniert.

Die große Liebe, die ihr der junge Alfredo aus gutbürgerlichem Hause entgegenbringt, scheint ihr die Rettung, doch führt die ungleiche Liaison in die Tragödie.

ML: Hans Peter Preu; I / K: Hinrich Horstkotte; B: Martin Dolnik; O: Elbland Philharmonie

Sachsen | 28.04. | 30.04. | 04.05. | 07.05. | 14.05. | 07.06.


PRINZESSINNEN Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos

Die «Prinzessin»! Sie ist Projektionsfl äche – unerfüllter oder unerfüllbarer – Wünsche, aber auch eine Inkarnation von Glück, Aufmerksamkeit und gesellschaftlichem Erfolg und kann auch ein Traum sein, der Wirklichkeit geworden ist. Was aber macht eine Prinzessin aus? Dass sie als solche behandelt wird oder als solche handelt? Ihre Herkunft? Ihre äußere oder innere Schönheit? Ihre ewige Jugend? Weder Dornröschen hinter ihrer Hecke noch Schneewittchen in ihrem Glassarg altern, ebenso wenig wie Prinzessin Diana, die durch ihren frühen Tod wohl auf ewig «die Königin der Herzen» bleiben wird …

I: Manuel Schöbel; Ch: Wencke Kriemer de Matos; A: Kim Scharnitzky | 24.05.


TANGO PIAZZOLLA Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla – UA –

Piazzollas Musik weiß, dass Tango eine Sehnsucht ist. Die Sehnsucht nach der entschwundenen Kindheit und Jugend, die wehmütige Erinnerung an Freunde, Geliebte, die erste Umarmung, den ersten Kuss. Tango ist auch die Musik der Wünsche und unerfüllten Hoff nungen. Im Tanzabend von Carlos Matos begegnen sich Menschen mit ihren zerbrochenen Träumen auf der Suche nach dem Glück, und sie begegnen der leidenschaftlichen Musik Astor Piazzollas.

I: Carlos Matos; A: Kerstin Laube | 13.05. | 14.05. | 15.06. | 16.06.


„IN GOTTES EIGENEM LAND“

Schauspiel von Olaf Horbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Gorner – UA –

Premiere am 29.4.2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen Halle geht der lutherische Theologe Heinrich Melchior Mühlenberg ( Moritz Gabriel) 1742 nach Pennsylvania, um die dort ansässigen deutschen Gemeinden zu betreuen. Nach seiner Ankunft in Philadelphia beginnt ermit dem Aufbau einer lutherischen Kirche. Machtkämpfe zwischen verschiedenen religiösen Sekten, persönliche Entbehrungen, Kriege, die wechselvolle Beziehung zu dem Delawaren-Häuptling «Fliegender Pfeil» (Gojko Mitic) , aber auch die große Liebe zu seiner Frau, die ihm eine starke Partnerin ist, bestimmen sein Leben. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms Reformationsjubiläum 2017 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unterstützt.

Kooperation mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V., gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

I: Damian Cruden; A: Tilo Staudte; M: Paul Heller; PL: Jane Taubert | 29.04. | 30.04. | 01.05. | 05.05.

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

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