Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Mefistofele – Arrigo Boito, 16.07.2019

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

 Mefistofele –  Arrigo Boito

Libretto vom Komponisten nach Johann Wolfgang von Goethes Faust I und II

Sonntag, 16. Juni 2019, 18 Uhr, Weitere Vorstellungen 19. / 22. / 24. / 29. Juni 2019
04. / 07. / 12. Juli 2019

Daniele Callegari dirigiert; Inszenierung von Àlex Ollé (La Fura dels Baus), Bühne von Alfons Flores und Kostüme von Lluc Castels

Regisseur Àlex Ollé, Mitglied des katalanischen Theater-Kollektivs La Fura dels Baus, zeigt in Mefistofele Boitos italienische Sicht auf Goethes Faust-Stoff und wird in dieser Neuproduktion gemeinsam mit seinen Ausstattern Alfons Flores (Bühne) und Lluc Castells (Kostüme) erstmals eine seiner spektakulären Arbeiten in Stuttgart präsentieren. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Daniele Callegari. Er gibt bei dieser Produktion sein Debüt beim Staatsorchester Stuttgart. Gespielt wird die Zweitfassung der Oper von 1875.

In seiner Oper macht Arrigo Boito den Teufel zur Titelfigur. Am Anfang steht die Wette zwischen Gott und Mefistofele – und der Wetteinsatz ist Faust. Oder, wie Àlex Ollé es formuliert: „In dem Spiel zwischen Gott und dem Teufel nimmt Faust den Platz der Würfel ein, die über den grünen Filz kullern.“

Mika Kares gibt in der Titelpartie sein Hausdebüt. Der finnische Bass ist regelmäßig zu Gast an der Wiener Staatsoper, dem Teatro Real in Madrid, am Royal Opera House Covent Garden und an der Opéra national de Paris. In der Rolle seines Gegenspielers Faust gibt der italienische Tenor Gianluca Terranova sein Hausdebüt. Olga Busuioc, seit 2018/19 im Ensemble, singt erstmals die beiden Partien der Margherita / Elena. Die moldawische Sopranistin ist unter anderem Preisträgerin des Gesangswettbewerbs Francisco Viñas in Barcelona und begeisterte das Stuttgarter Publikum bislang als Mimì in Puccinis La Bohème sowie als Antonia und Giulietta in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann.

Musikalische Leitung Daniele Callegari
Regie Àlex Ollé (La Fura dels Baus)
Bühne Alfons Flores
Kostüme Lluc Castells
Licht Urs Schönebaum
Dramaturgie Franz-Erdmann Meyer-Herder
Chor Manuel Pujol
Mefistofele Mika Kares
Faust Gianluca Terranova
Margherita / Elena Olga Busuioc
Wagner / Nerèo Christopher Sokolowski*
Marta / Pantalis Fiorella Hincapié*
*Mitglieder des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Stuttgart
Staatsopernchor Stuttgart
Kinderchor der Staatsoper Stuttgart
Staatsorchester Stuttgart

Begleitveranstaltungen

Einführungsmatinee
Sonntag, 02. Juni 2019, 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang
Das Produktionsteam gibt Einblicke in die Konzeption der Neuinszenierung.

Einführungen
Eine Einführung vor jeder Vorstellung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang, statt.

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 18.11.2017

Oktober 17, 2017 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

 Madama Butterfly von Giacomo Puccini

Im Opernhaus Düsseldorf feiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 18. November, die Premiere von Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly. Zwei Jahre nach Donizettis komischer Oper L’elisir d’amore bringt der Regisseur Joan Anton Rechi zusammen mit seinem Bühnenbildner Alfons Flores die „Tragödie einer Japanerin“ auf die Bühne, die ihre große Emotionalität aus dem Zusammen­prall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen und Lebens­wei­sen bezieht. Seine Inszenierung spielt im Nagasaki der 1940er Jahre. In der dortigen amerikanischen Botschaft bewegt sich die traditionell gekleidete Geisha wie eine Fremde im eigenen Land, die den Zusammenbruch ihrer Welt als unentrinnbares, zerstörerisches Schicksal erlebt.

Giacomo Puccini (1858–1924) begleitete seine Opern auf ihrem Siegeszug durch Europa – wie etwa seine Tosca, die 1900 nach gespaltener Aufnahme durch das Premierenpublikum bald zu einem großen Erfolg wurde und an allen wichtigen Opernhäusern nachgespielt wurde. So kam Puccini nach London, wo er David Belascos Drama Madame Butterfly sah, das damals ebenfalls eine Erfolgswelle erlebte. Auch wenn Puccini den Text nicht in Gänze verstand, da seine Englischkenntnisse eher rudimentär waren, so berührte ihn diese „Tragödie einer Japanerin“ zutiefst, und das Ambiente, in dem westliche und japanische Kultur aufeinandertrafen, schien ihm eine gute Basis für ein neues Opernprojekt.

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Unter der musikalischen Leitung von Antonio Fogliani singt Liana Alexanyan die Titelpartie. In ihrer Rolle als Cio-Cio San war die international erfolgreiche Sopranistin zuletzt in Mailand, Seoul, Valencia und Duisburg zu erleben. Als Butterflys Vertraute Suzuki debütiert die schwedische Mezzosopranistin Emma Sventelius an der Deutschen Oper am Rhein. Der hier zuletzt als Otello und Kalaf (Turandot) gefeierte Tenor Zoran Todorovich ist als Pinkerton zu hören, Bogdan Baciu erstmals als Sharpless.

 

 

 

 

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Oper und Ballett am Rhein – Juni 2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein im Juni 2017


Fr 02.06. – 19.30 Uhr
Ballettpremiere b 32: Petite Messe solennelle (Uraufführung) von Martin
Schläpfer zur Komposition von Gioacchino Rossini im Opernhaus Düsseldorf


Di 06.06. – 17.00 Uhr
Opernwerkstatt: Podiumsgespräch und Probenbesuch zur Premiere von Don
Carlo im Theater Duisburg


Sa 10.06. – 19.30 Uhr
Opernpremiere: Don Carlo von Giuseppe Verdi in der Regie von Guy Joosten
im Theater Duisburg


So 18.06. – 11.00 Uhr
Barockes aus Venedig und Hamburg – Symphoniker im Foyer des
Düsseldorfer Opernhauses


Mo 19.06. – 17.00 Uhr
Opernwerkstatt: Podiumsgespräch und Probenbesuch zur Premiere von Das
Rheingold im Opernhaus Düsseldorf


Fr 23.06. – 19.30 Uhr
Opernpremiere: Das Rheingold von Richard Wagner in der Regie von Dietrich
W. Hilsdorf im Opernhaus Düsseldorf


So 25.06. – 11.00 Uhr
Liedermatinee mit Elena Sancho Pereg (Sopran) und Stephen Harrison
(Klavier) im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses


So 25.06. – 15.00 Uhr 
Der Opernbaukasten – Folge 2: Oper entdecken mit Malte Arkona im Theater
Duisburg


Fr 30.06. – 18.00 Uhr
„Sing together“ Gemeinsames Chor-Mitsingkonzert im Theater Duisburg


Im Juni stehen in den beiden Spielstätten der Deutschen Oper am Rhein gleich zwei Opern- und eine Ballettpremiere auf dem Programm: Martin Schläpfer stellt am 2. Juni in Düsseldorf sein neues abendfüllendes Stück vor: In Petite Messe solenelle setzt er sich intensiv mit der gleichnamigen vielschichtigen Komposition aus dem Spätwerk Gioacchino Rossinis auseinander. Mit Giuseppe Verdis Don Carlo am 10. Juni im Theater Duisburg und Wagners Das Rheingold am 23. Juni im Opernhaus Düsseldorf kommen zwei zentrale Werke der Operngeschichte auf die Bühne. Der flämische Regisseur Guy Joosten wusste gemeinsam mit Bühnenbildner Alfons Flores und Kostümbildnerin Eva Krämer mit der bildstarken Don Carlo -Interpretation in der vergangenen Spielzeit bereits in Düsseldorf zu überzeugen – nun kommt das Stück auch nach Duisburg.

Mit Spannung wird überdies am 23. Juni im Opernhaus Düsseldorf der Vorabend zu Richard Wagners großer Ring- Tetralogie erwartet: Dietrich W. Hilsdorf inszeniert im Team mit Bühnenbildner Dieter Richter und Kostümbildnerin Renate Schmitzer alle vier Teile, die im Laufe der nächsten beiden Spielzeiten sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg zu erleben sein werden.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 04.02.2017

Januar 30, 2017 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

 Madama Butterfly  von Giacomo Puccini

Wie eine Fremde im eigenen Land

Im Theater Duisburg präsentiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 4. Februar 2017, die Premiere von Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly. Der 28-jährige Kapellmeister Aziz Shokhakimov, erst im Sommer 2016 mit dem Young Conductors Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet, über­nimmt die musikalische Leitung der Neuproduktion. Joan Anton Rechi inszeniert die „Tragödie einer Japanerin“, die ihre große Emotionalität aus dem Zusammen­prall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen und Lebens­wei­sen bezieht.

Deutsche Oper am Rhein / Madama Butterfly © HansJoergMichel

Deutsche Oper am Rhein / Madama Butterfly © HansJoergMichel

Der in Nagasaki stationierte amerikanische Leutnant Pinkerton ist von der japanischen Geisha Cio-Cio-San fasziniert, will sie für eine Nacht besitzen und heiratet sie – wohlwissend, dass die junge Frau die Hochzeit ernst nehmen könnte. Nach nur einer gemeinsamen Nacht kehrt er nach Amerika zu seiner Verlobten Kate zurück. Als er drei Jahre später mit dieser Frau nach Nagasaki kommt, erwartet ihn Butterfly mit seinem Kind. Pinkerton weist sie zurück, möchte aber das Kind in die westliche Welt mitnehmen. Cio-Cio-San begreift, dass sie benutzt und entehrt wurde und begeht Selbstmord.

Nach Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin, Massenets Werther und Donizettis komischer Oper L’elisir d’amore realisieren Joan Anton Rechi und sein Bühnenbildner Alfons Flores mit Madama Butterfly bereits die vierte Inszenierung für die Deutsche Oper am Rhein. Zusammen mit der an Theatern in ganz Europa, für Film und Fernsehen tätigen Kostümbildnerin Mercè Paloma verorten sie Madama Butterfly im Nagasaki der 1940er Jahre. In der dortigen amerikanischen Botschaft bewegt sich die traditionell gekleidete Geisha wie eine Fremde im eigenen Land, die den Zusammenbruch ihrer Welt als unentrinnbares, zerstörerisches Schicksal erlebt.

Für die erkrankte Sylvia Hamvasi übernimmt Liana Aleksanyan die Titelpartie, in der sie zuletzt an der Mailänder Scala gefeiert wurde. Maria Kataeva, die im Sommer 2016 den Gesangswett­bewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“ gewann, debütiert als Cio-Cio-Sans Vertraute Suzuki. Als Pinkerton ist der international gefeierte Eduardo Aldarén am Rhein zu Gast. Den Sharpless singt Stefan Heidemann, Florian Simson ist als Goro, Bruce Rankin als Fürst Yamadori zu hören.

„Madama Butterfly“ im Theater Duisburg:
Sa 04.02. – 19.30 Uhr  (Premiere)   / Mi 08.02. – 19.30 Uhr  / Sa 11.02. – 19.30 Uhr  / So 19.02. – 15.00 Uhr  / Sa 25.02. – 19.30 Uhr  / Mi 01.03. – 19.30 Uhr  / So 05.03. – 18.30 Uhr  / Do 09.03. – 19.30 Uhr  / Sa 06.05. – 19.30 Uhr  / Fr 26.05. – 19.30 Uhr / Sa 03.06. – 19.30 Uhr

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause. Empfohlen ab 14 Jahren.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Duisburg |—

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