Frankfurt, Oper Frankfurt, Manon Lescaut – Giacomo Puccini, IOCO Kritk, 14.11.2019

November 13, 2019 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Manon Lescaut – Giacomo Puccini

– Eine Frau sucht das unbedingte Glück –

von Hanns Butterhof

An der Oper Frankfurt hat Àlex Ollé vom katalanischen Theaterkollektiv La Fura dels Baus Giacomo Puccinis Erfolgsoper Manon Lescaut von 1893 radikal ins Heute verlegt. Manon ist jetzt eine Migrantin, die in einem reichen Land ihr Glück sucht und an ihrer unbekümmerten Unbedingtheit scheitert. Asmik Grigorian als Manon und Joshua Guerrero als Des Grieux sind gesanglich wie darstellerisch ein Traumpaar.

Àlex Ollé inszeniert topaktuell –  Puccinis „Manon Lescaut“ mit dem Traumpaar Asmik Grigorian und Joshua Guerrero

Mit zwei Videoprojektionen verortet Àlex Ollé die Handlung fest im Heute: Eine Gruppe Migranten, unter denen sich auch Manon befindet, durchschneidet einen Grenzzaun und schlüpft ins vermeintlich Gelobte Land. Manon sieht man dann als Näherin in einer Textilfabrik, wo sie männlichen Zudringlichkeiten ausgesetzt ist – Grund genug, um weiter zu ziehen auf der Suche nach dem Glück.

Manon Lescaut – Giacomo Puccini
youtube Trailer Oper Frankfurt
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Wenn dann Manon (Asmik Grigorian) auf einem überdachten Busbahnhof ankommt, der mit Menschen aller Art und Herkunft gefüllt ist, fällt sie wegen ihrer Schönheit nicht nur Geronte (Donato di Stefano) auf, einem schmierigen Bordellbetreiber, der hier nach Frischfleisch für sich und sein Etablissement Ausschau hält. Ihr Prolo-Schick mit ausgewaschenen Jeans und Glitzertasche (Kostüme: Lluc Castells), auch ihr leicht strähniges Blondhaar prädestinieren sie zur Beute. Sie entflammt auch den jungen Studenten Des Grieux (Joshua Guerrero), der sie vor Gerontes Absichten warnen und bewegen kann, mit ihm abzuhauen, dem großen Liebes-Glück entgegen.

Doch Liebe ist nicht alles, was Manon sucht. Daher verlässt sie den armen Des Grieux und kommt mit Hilfe ihres Bruders (Iurii Samoilov) auf Geronte und dessen Angebot zurück, als seine Geliebte mit ihm ein Leben in Luxus und Reichtum zu leben. In seinem Nachtclub tanzt sie nun in roter Trikotage mit anderen leichtbekleideten Frauen und trauert dem einfachen Liebesleben mit Des Grieux nach. Als dieser auftaucht und nach den gebührenden Vorwürfen gegen die untreue Manon doch seine ungebrochene Liebe eingesteht, fassen beide den Entschluss zur erneuten Flucht. Doch Manon will nicht nur die Liebe zurück, sondern auch den Reichtum nicht lassen. Es kostet sie so viel Zeit, ausgiebig die Kassen des Nachtclubs zu leeren, dass die von Geronte herbeigerufene Polizei Manon als Diebin festnehmen kann.

Der Versuch Lescauts und Des Grieux‘ scheitert, die hinter Gittern in Abschiebehaft gehaltene Manon zu befreien. Des Grieux gelingt es nur, seinen Schmerz über die Trennung von seiner Geliebten so mitleidserregend vorzubringen, dass ihm erlaubt wird, auf dem Schiff mitzufahren, das Manon und die anderen Abgeschobenen außer Landes bringt.

Oper Frankfurt / Manon Lescaut - hier :  Ensemble vor dem LOVE - Symbol © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Manon Lescaut – hier : Ensemble vor dem LOVE – Symbol © Barbara Aumüller

Manon und Des Grieux finden sich schließlich beide in einem wüsten Niemandsland wieder. Die dreidimensionalen Riesenbuchstaben LOVE, die auch bisher in jedem Akt in verschiedener Funktion und Beleuchtung präsent waren (Bühne: Alfons Flores), sind nun die einzigen Bühnenelemente, zuerst spiegelbildlich, dann bei qualvoll langsamer Drehung in absoluter Seitenansicht wie ein Betonpfeiler und schließlich, in verglimmendem Licht, als frontaler Anblick. Hier nun stirbt Manon, im Irgendwo eines Landes, das ihren unbedingten Wunsch nach umfassendem Glück radikal zurückweist. Mit dieser Unbedingtheit konnte sie vielleicht auf der ganzen Welt keine Heimat finden, hat vielleicht auch dem wirklichen, aber eben unvollständigen Glück in sich keine Heimat gegeben. Als sie in den Armen Des Grieux‘ stirbt, der vergeblich nach Wasser zu ihrer Rettung gesucht hatte, klingt die Liebe, die sie noch einmal beschwört, wie eine ferne Erinnerung.

Die Regie Àlex Ollés und seiner Mitarbeiterin Valentina Carrasco will viel. Sie zeigt im Rahmen eines aktuellen Migrantinnen-Schicksals das Elend einer Frau, die als Einsatz für ihr Glück nur ihr Aussehen und ihren Körper zu bieten hat. Gleichzeitig, und das unterstreicht das plakative LOVE-Motiv in jedem Akt – (warum eigentlich englisch LOVE bei einer italienisch gesungenen, in Frankreich spielenden und in Frankfurt aufgeführten Oper?) – , geht es um den überzeitlichen Konflikt zwischen Liebe und Ansprüchen an das Leben sowie die Kritik an einer Gesellschaft, in der menschliche Beziehungen wie Waren behandelt werden.

Oper Frankfurt / Manon Lescaut : hier :  Joshua Guerrero als Chevalier Renato Des Grieux) und Asmik Grigorian als Manon Lescaut © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Manon Lescaut : hier : Joshua Guerrero als Chevalier Renato Des Grieux) und Asmik Grigorian als Manon Lescaut © Barbara Aumüller

Dass die bei solcher Motiv-Fülle auftretenden Unstimmigkeiten nicht weiter ins Gewicht fallen, liegt vor allem an den Protagonisten. Asmik Grigorian, für ihre Salome bei den letztjährigen Salzburger Festspielen von der Zeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt, ist gesanglich und darstellerisch grandios. Ihr klarer dramatischer Sopran entfließt ihr mit so umstandsloser Selbstverständlichkeit, dass er bei allen Spitzentönen und verschatteten Partien wie natürlichstes Parlando wirkt. Dem entspricht die absolut glaubwürdige Rollengestaltung einer jungen Frau, die sich auf der Suche nach ihrem Glück nahezu naiv auf alle sich dazu bietenden Gelegenheiten einlässt. So bleibt sie bei allen altersspezifischen Unzulänglichkeiten eine liebenswerte Person, mit der man in ihrem Unglück mitfühlt, statt sie zu verurteilen. Ihren erschütternden Tod erlebt man auch als endgültigen Abschied von allen unbescheidenen, auf das Unbedingte gerichteten Jugendträumen.

Asmik Grigorian ist ein Traumpaar mit Joshua Guerrero, der stimmlich und optisch ein Des Grieux nach Maß ist, ein gut aussehender, wenig lebenstüchtiger Romantiker, kein Boss. Der amerikanische Tenor, der in Frankfurt sein Deutschland-Debüt gibt, wirft sich vom ersten Takt an mit solch beeindruckender Stimmkraft in die anspruchsvolle Partie, dass man um seine Durchhaltefähigkeit besorgt sein muss. Mit seiner weichen, warm timbrierten Stimme und dem passenden, nicht zu häufig eingesetzten Schmelz der Italianitá gestaltet er in seiner Mitleidsarie „No, pazzo son!“ am Ende des zweiten Akts den ergreifendsten Moment der Oper.

Auch die weiteren Rollen sind bis in die Nebenfiguren durchwegs gut besetzt. Donato di Stefano gestaltet bei aller Schmierigkeit Geronte mit mildem Bassbariton nicht völlig als Ekelpaket, mit warmem Bariton ist Iurii Samoilov ein kompasslos in der fremdem Welt hin- und hergerissener Lescaut und Michael Porter als Edmondo ein Freund Des Grieux‘. Der von Tilman Michael einstudierte Chor hat große Einsätze, ist sich aber mit dem Dirigenten nicht immer über das Tempo einig.

Takeshi Moriuchi am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters vermeidet, vor allem im ersten Akt, alles Operettenhafte und findet insgesamt zu kühleren Farben, ohne die Dramatik und Traurigkeit der Partitur zu vernachlässigen. Er nimmt mit in die immer dünner werdende Luft um Manon, bis die Musik schließlich mit ihr bewegend erstirbt.

Das Publikum brauchte eine lange Pause der Ergriffenheit, bevor es nach fast drei Stunden italienischen, deutsch und englisch übertitelten Gesangs in lang andauernde Begeisterungsstürme mit Standing Ovations für Asmik Grigorian, Joshua Guerrero und Takeshi Moriuchi ausbrach. Manon Lescaut  an der Oper Frankfurt ist ein anregendes, beglückendes Geschenk.

 Manon Lescaut an der Oper Frankfurt:  Die nächsten Termine: 15. und 23.11.2019, jeweils um 20.30 Uhr

–| IOCO Kritik Oper Frankfurt |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Mefistofele – Arrigo Boito, 16.07.2019

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

 Mefistofele –  Arrigo Boito

Libretto vom Komponisten nach Johann Wolfgang von Goethes Faust I und II

Sonntag, 16. Juni 2019, 18 Uhr, Weitere Vorstellungen 19. / 22. / 24. / 29. Juni 2019
04. / 07. / 12. Juli 2019

Daniele Callegari dirigiert; Inszenierung von Àlex Ollé (La Fura dels Baus), Bühne von Alfons Flores und Kostüme von Lluc Castels

Regisseur Àlex Ollé, Mitglied des katalanischen Theater-Kollektivs La Fura dels Baus, zeigt in Mefistofele Boitos italienische Sicht auf Goethes Faust-Stoff und wird in dieser Neuproduktion gemeinsam mit seinen Ausstattern Alfons Flores (Bühne) und Lluc Castells (Kostüme) erstmals eine seiner spektakulären Arbeiten in Stuttgart präsentieren. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Daniele Callegari. Er gibt bei dieser Produktion sein Debüt beim Staatsorchester Stuttgart. Gespielt wird die Zweitfassung der Oper von 1875.

In seiner Oper macht Arrigo Boito den Teufel zur Titelfigur. Am Anfang steht die Wette zwischen Gott und Mefistofele – und der Wetteinsatz ist Faust. Oder, wie Àlex Ollé es formuliert: „In dem Spiel zwischen Gott und dem Teufel nimmt Faust den Platz der Würfel ein, die über den grünen Filz kullern.“

Mika Kares gibt in der Titelpartie sein Hausdebüt. Der finnische Bass ist regelmäßig zu Gast an der Wiener Staatsoper, dem Teatro Real in Madrid, am Royal Opera House Covent Garden und an der Opéra national de Paris. In der Rolle seines Gegenspielers Faust gibt der italienische Tenor Gianluca Terranova sein Hausdebüt. Olga Busuioc, seit 2018/19 im Ensemble, singt erstmals die beiden Partien der Margherita / Elena. Die moldawische Sopranistin ist unter anderem Preisträgerin des Gesangswettbewerbs Francisco Viñas in Barcelona und begeisterte das Stuttgarter Publikum bislang als Mimì in Puccinis La Bohème sowie als Antonia und Giulietta in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann.

Musikalische Leitung Daniele Callegari
Regie Àlex Ollé (La Fura dels Baus)
Bühne Alfons Flores
Kostüme Lluc Castells
Licht Urs Schönebaum
Dramaturgie Franz-Erdmann Meyer-Herder
Chor Manuel Pujol
Mefistofele Mika Kares
Faust Gianluca Terranova
Margherita / Elena Olga Busuioc
Wagner / Nerèo Christopher Sokolowski*
Marta / Pantalis Fiorella Hincapié*
*Mitglieder des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Stuttgart
Staatsopernchor Stuttgart
Kinderchor der Staatsoper Stuttgart
Staatsorchester Stuttgart

Begleitveranstaltungen

Einführungsmatinee
Sonntag, 02. Juni 2019, 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang
Das Produktionsteam gibt Einblicke in die Konzeption der Neuinszenierung.

Einführungen
Eine Einführung vor jeder Vorstellung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang, statt.

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 18.11.2017

Oktober 17, 2017 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

 Madama Butterfly von Giacomo Puccini

Im Opernhaus Düsseldorf feiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 18. November, die Premiere von Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly. Zwei Jahre nach Donizettis komischer Oper L’elisir d’amore bringt der Regisseur Joan Anton Rechi zusammen mit seinem Bühnenbildner Alfons Flores die „Tragödie einer Japanerin“ auf die Bühne, die ihre große Emotionalität aus dem Zusammen­prall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen und Lebens­wei­sen bezieht. Seine Inszenierung spielt im Nagasaki der 1940er Jahre. In der dortigen amerikanischen Botschaft bewegt sich die traditionell gekleidete Geisha wie eine Fremde im eigenen Land, die den Zusammenbruch ihrer Welt als unentrinnbares, zerstörerisches Schicksal erlebt.

Giacomo Puccini (1858–1924) begleitete seine Opern auf ihrem Siegeszug durch Europa – wie etwa seine Tosca, die 1900 nach gespaltener Aufnahme durch das Premierenpublikum bald zu einem großen Erfolg wurde und an allen wichtigen Opernhäusern nachgespielt wurde. So kam Puccini nach London, wo er David Belascos Drama Madame Butterfly sah, das damals ebenfalls eine Erfolgswelle erlebte. Auch wenn Puccini den Text nicht in Gänze verstand, da seine Englischkenntnisse eher rudimentär waren, so berührte ihn diese „Tragödie einer Japanerin“ zutiefst, und das Ambiente, in dem westliche und japanische Kultur aufeinandertrafen, schien ihm eine gute Basis für ein neues Opernprojekt.

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Unter der musikalischen Leitung von Antonio Fogliani singt Liana Alexanyan die Titelpartie. In ihrer Rolle als Cio-Cio San war die international erfolgreiche Sopranistin zuletzt in Mailand, Seoul, Valencia und Duisburg zu erleben. Als Butterflys Vertraute Suzuki debütiert die schwedische Mezzosopranistin Emma Sventelius an der Deutschen Oper am Rhein. Der hier zuletzt als Otello und Kalaf (Turandot) gefeierte Tenor Zoran Todorovich ist als Pinkerton zu hören, Bogdan Baciu erstmals als Sharpless.

 

 

 

 

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Oper und Ballett am Rhein – Juni 2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein im Juni 2017


Fr 02.06. – 19.30 Uhr
Ballettpremiere b 32: Petite Messe solennelle (Uraufführung) von Martin
Schläpfer zur Komposition von Gioacchino Rossini im Opernhaus Düsseldorf


Di 06.06. – 17.00 Uhr
Opernwerkstatt: Podiumsgespräch und Probenbesuch zur Premiere von Don
Carlo im Theater Duisburg


Sa 10.06. – 19.30 Uhr
Opernpremiere: Don Carlo von Giuseppe Verdi in der Regie von Guy Joosten
im Theater Duisburg


So 18.06. – 11.00 Uhr
Barockes aus Venedig und Hamburg – Symphoniker im Foyer des
Düsseldorfer Opernhauses


Mo 19.06. – 17.00 Uhr
Opernwerkstatt: Podiumsgespräch und Probenbesuch zur Premiere von Das
Rheingold im Opernhaus Düsseldorf


Fr 23.06. – 19.30 Uhr
Opernpremiere: Das Rheingold von Richard Wagner in der Regie von Dietrich
W. Hilsdorf im Opernhaus Düsseldorf


So 25.06. – 11.00 Uhr
Liedermatinee mit Elena Sancho Pereg (Sopran) und Stephen Harrison
(Klavier) im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses


So 25.06. – 15.00 Uhr 
Der Opernbaukasten – Folge 2: Oper entdecken mit Malte Arkona im Theater
Duisburg


Fr 30.06. – 18.00 Uhr
„Sing together“ Gemeinsames Chor-Mitsingkonzert im Theater Duisburg


Im Juni stehen in den beiden Spielstätten der Deutschen Oper am Rhein gleich zwei Opern- und eine Ballettpremiere auf dem Programm: Martin Schläpfer stellt am 2. Juni in Düsseldorf sein neues abendfüllendes Stück vor: In Petite Messe solenelle setzt er sich intensiv mit der gleichnamigen vielschichtigen Komposition aus dem Spätwerk Gioacchino Rossinis auseinander. Mit Giuseppe Verdis Don Carlo am 10. Juni im Theater Duisburg und Wagners Das Rheingold am 23. Juni im Opernhaus Düsseldorf kommen zwei zentrale Werke der Operngeschichte auf die Bühne. Der flämische Regisseur Guy Joosten wusste gemeinsam mit Bühnenbildner Alfons Flores und Kostümbildnerin Eva Krämer mit der bildstarken Don Carlo -Interpretation in der vergangenen Spielzeit bereits in Düsseldorf zu überzeugen – nun kommt das Stück auch nach Duisburg.

Mit Spannung wird überdies am 23. Juni im Opernhaus Düsseldorf der Vorabend zu Richard Wagners großer Ring- Tetralogie erwartet: Dietrich W. Hilsdorf inszeniert im Team mit Bühnenbildner Dieter Richter und Kostümbildnerin Renate Schmitzer alle vier Teile, die im Laufe der nächsten beiden Spielzeiten sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg zu erleben sein werden.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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