Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Herbstkonferenz „Opera Europa“ – Düsseldorf, 18.-20.11.2020

November 17, 2020 by  
Filed under Hervorheben, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Herbstkonferenz „Opera Europa“  –  Digital in Düsseldorf

 „The survival of the fittest“.

Die Deutsche Oper am Rhein ist eine von sieben europäischen Gastgeberinnen der Konferenz mit Online-Diskussion über das Verhältnis von Live-Erlebnis und Streaming

Opera Europa, der Zusammenschluss europäischer Opernhäuser und Opernfestivals mit über 200 Mitgliedern aus 43 Ländern, lädt vom Mittwoch, 18. November, bis Freitag, 20. November 2020, zur jährlichen Herbstkonferenz in sieben europäische Städte – darunter nach Düsseldorf – ein. Die Konferenz wird pandemiebedingt online abgehalten. Virtuelle Gastgeberinnen sind Opernhäuser in Como, Düsseldorf, Helsinki, Madrid, Moskau, Stockholm und Zagreb. Die Konferenz steht unter dem Motto „The survival of the fittest“.

Der Kaiser von Atlantis – Viktor Ullmann
youtube Trailer Deutsche Oper am Rhein
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Der Kaiser von Atlantis – IOCO Kritik…   HIER !

Das Opernhaus Düsseldorf ist am Donnerstag, 19. November, Veranstaltungsort für das Panel: „The relationship between live and online performances“ am Beispiel von Viktor Ullmanns Oper „Der Kaiser von Atlantis“, die im September im Opernhaus Düsseldorf Premiere feierte und derzeit als „Stream on demand“ kostenlos auf operavision.eu abrufbar ist. Generalintendant Prof. Christoph Meyer,  Regisseurin Ilaria Lanzino, Opernsängerin Kimberley Boettger-Soller, Filmemacher Oliver Becker, der die Aufzeichnung leitete, sowie Luke O’Shaughnessy vom Streamingportal Operavision diskutieren mit den Mitgliedern von Opera Europa, es moderiert die Geschäftsführende Direktorin der Deutschen Oper am Rhein, Alexandra Stampler-Brown. Neben einer kurzen Präsentation der bestehenden digitalen Angebote der Deutschen Oper am Rhein wird auch das Projekt „Das digitale Foyer“, das die Deutsche Oper am Rhein gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf initiiert hat, erläutert. „Das digitale Foyer“ wird von der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Digital gefördert.

An den anderen Konferenztagen werden Themen wie mögliche Überlebensstrategien mit und nach Corona, Investitionen in Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und digitale Transformation, Subventionen aus öffentlicher Hand, Führung von Mitarbeiter*innen in der Krise und neue Formen von Koproduktionen fokussiert.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—


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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, 2017/18 – Wotan, Wozzeck, Maria Stuart; IOCO Aktuell, 01.06.2017

Mai 31, 2017 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, IOCO Aktuell, Oper

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein

Betrachtungen zur Spielzeit 2017/2018

Jahrespressekonferenzen großer Theater sind mehr als die Präsentantion von Daten und Fakten. Theater formen die Kultur, die Seelen einer Stadt maßgeblich. IOCO Korrespondent Albrecht Schneider erlebte die Pressekonferenz der Deutschen Oper am Rhein, Duisburg, Düsseldorf zum Spielplan 2017/18 mit eigener Sicht.

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Wotan, Wozzeck und Maria Stuart bekommen ihren Auftritt

Indessen im Großkaufhaus mit der schwarzweiß zackig gemusterten Fassade der Händlergott Hermes sein Wesen treibt, sind ihm gegenüber im Düsseldorfer Opernhaus die Musen am Werk. Werden in jenem die schönen Äußerlichkeiten angeboten, so gilt es hier im großen Probensaal der Kunst. Die Oberhäupter der Deutschen Oper am Rhein hatten zur Pressekonferenz geladen zwecks Präsentation ihrer Projekte für die neue Spielzeit 2017/18. Sofern während dieser Stunde der Blick gelegentlich fort aus dem Inneren des Musentempels durch die gläserne Terrassentür hinüber zu dem des Konsums und auch wieder zurück schweift, so ist nicht Langeweile der Anlass, vielmehr ein sich Vergewissern, dass es in einer dem Kommerz huldigenden Stadt doch Orte gib, denen es um ideellen und sensuellen Gewinn zu tun ist.

Duesseldorf / Deutsche Oper am Rhein - Das Management präsentiert Kultur © Albrecht Schneider

Duesseldorf / Deutsche Oper am Rhein – Das Management präsentiert Kultur © Albrecht Schneider

Wenn schon in etwa vom Geld, dann sollte auch sogleich die Rede sein von der Finanzlage der beiden Häuser, obwohl die Bekanntgabe des positiven Jahresergebnisses durch die geschäftsführenden Direktorin Alexandra Stampler-Brown erst gegen Ende der Konferenz erfolgte. Der Gesamtetat belief sich in 2015/16 auf gut 48 Millionen Euro, wovon rund zwanzig Prozent Eigenertrag waren. Die Auslastung kam in Düsseldorf auf rund 72, in Duisburg auf 65 Prozent. Diesen Zahlen dürften diejenigen Kostengendarmen, welche die spitzen Bleistifte der Aufwands- und Erfolgsberechnungen mit Kunstfertigkeit zu führen verstehen, entweder jaulen oder jauchzen lassen.

Allein der Etat spielte eine gewiss nicht unwichtige, letztlich aber nur eine Rolle am Rande. Am Anfang standen die Mitteilungen des Generalintendanten Christoph Meyer über die neuen Produktionen. Richard Wagners Ring des Nibelungen, in Szene gesetzt von Dietrich W. Hilsdorf, feiert mit dem Rheingold noch in der laufenden Spielzeit am 23. Juni Premiere in Düsseldorf, in Duisburg hingegen erst in der kommenden am 4. November. Walküre, Siegfried und Götterdämmerung sind dem Jahr 2018 vorbehalten. Obschon das gigantische Opus viele Kräfte bündelt, wird desungeachtet – welche unerwartete wie großartige Nachricht – Alban Bergs Wozzeck nach zwanzig (?) Jahren in Düsseldorf ab 20. 10. 2017 wieder einmal zu hören und zu sehen sein. Dessen Inszenierung ist Stefan Herheim, einer der Majestäten aus dem Hochadel der Regisseure, anvertraut, und Generalmusikdirektor Axel Kober übernimmt das Dirigat. Bedenkt man, dass letzterer neben Bergs Oper bereits Wagners Musikdramen sowohl mit dem Düsseldorfer wie dem Duisburger Orchester einstudiert und später auch an beiden Orten die Aufführungen leiten will, zudem an weiteren Abenden den Stab zu führen gedenkt, dann lässt sich lediglich sagen: Hut ab vor derartiger Berufshingabe.

Der Gedanke an sein Aufgabendeputat bekümmert ihn wohl keine Millisekunde, was unschwer seinem locker vorgetragenen Report über die Qualitäten der MusikerInnen sowie der bereits präsenten, neuen, gastierenden und aus dem Opernstudio dazu stoßenden SängerInnen zu entnehmen war. Ein mit Pflichten und Ensemble nicht im Mindesten hadernder musikalischer Chef seines Ranges scheint unsereinem die exzellentesten Aufführungen zu versprechen.

Seinem Kollege Lukas Beikircher untersteht das Orchester wenn am 15.12. 2017 in Duisburg der Vorhang hochgeht vor Guy Jostens Neuinszenierung der Maria Stuarda des Gaetano Donizetti. Italienische Komponisten erfahren überhaupt besondere Pflege durch Premieren und Wiederaufnahmen ihrer Opern, die bereits des längeren auf dem Spielplan beider Häuser zu finden sind. Solche Programmplanung sollte indessen den deutschen Patrioten keinen Grund zur Maulerei liefern, denn das mitteleuropäische Repertoire hat deswegen zu keiner Zeit unter Vernachlässigung zu leiden.

Das Ballett ist mittlerweile zu dem zweiten, vielleicht noch nicht ganz so muskulösen Standbein der Rheinoper gediehen. Martin Schläpfer, dessen künstlerischer Direktor und Chefchoreograph, gab ausführlichste Auskunft über das Geleistete wie das Intendierte. In seiner sanften, leicht vom Helvetischen gefärbten Stimme schien etwas Melancholie mitzuschwingen ob des Unverständnisses und der Widrigkeiten, denen seine Arbeit bisweilen ausgesetzt ist. Von den annoncierten Ballettabenden dünkt der mit den Appenzeller Tänze (b. 34) des Hervorhebens wert zu sein: eine Choreographie des Chefs zu einer Toncollage aus einheimischem „zweistimmigen Naturjodeln“ und den für nämlichen Kanton typischen Geräuschen. Hinterher zu erleben ist der in den Kanon großer Tanzpoeme eingeschriebene Grüne Tisch des Kurt Joos. Premiere am 02.02.2018 in Duisburg. Erwähnung verdienen nicht die weniger die Tanzstücke Mozartiana (b.29), Strawinskys Violinkonzert (b.33,) beide entworfen von dem legendären George Balanchine, sowie Rossinis Petite Messe Solenelle (b. 32) als Martin Schläpfers Kreation, nebst anderer immer unter dem Kürzel b.x laufender Produktionen. Aufmerksam zu machen wäre hier auf Abendlied (b.35), choreographiert von Remus Sucheanas, dem Ballettdirektor an Schläpfers Seite, zu Franz Schuberts Es-Dur Trio D929.

Theater Duisburg © Hans Joerg Michel

Theater Duisburg © Hans Joerg Michel

Am 8. Juni 2018 wird auf der Düsseldorfer Bühne Peter Tschaikowskys Schwanensee (b.36) getanzt werden. Die Botschaft von des künstlerischen Direktors Einrichtung dieses Handlungsballetts mit Ewigkeitswert vermag wohl gleichermaßen den schier endlosen Schmerz der Entbehrung sämtlicher BallettomanInnen zu lindern, wie sie den KassenwartInnen mit den spitzen Bleistiften Erleichterung verschaffen sollte. Denn der Auslastungsquote dürfte diese Entscheidung ex aequo gut bekommen.

Laut Lagebericht des Leitungsteams ist die Junge Oper am Rhein nach wie vor äußerst rege, und beim Wissen um deren Projekte sollten sich nicht bloß Kinder und Jugendliche, sondern auch darauf neugierige und sich dafür nicht als zu betagt einschätzende Herrschaften zum Besuch aufgerufen fühlen.

Als da wären: die fantastische Oper Wo die wilden Kerle wohnen von Oliver Knussen und Gerald Reschs Familienoper Gullivers Reise, beide vorbereitet für das große Haus an der Heinrich Heine Allee. Und noch Etliches mehr.

Die Pressekonferenz der Rheinoper, souverän gelenkt von deren Pressechefin Tanja Brill, endete ohne wesentlich erhellende Nachfragen der Anwesenden. Zu aller Zufriedenheit schien die Unterrichtung über die Spielzeit 2017/18 durch Intendanz, Direktion und Künstler ausgefallen zu sein. Auch nach dieser der Kunst gewidmeten Stunde spiegelte sich die Stadt Düsseldorf nicht anders als zuvor in der schwarzweiß gezackten Fassade des Großkaufhauses gegenüber.

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—


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Düsseldorf, Rheinoper – Tonhalle, Open Air-Konzert, 27.08.2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein und Tonhalle laden zum Open Air-Konzert und gemeinsam mit dem Schauspielhaus ins Aktions-Zelt auf der Kulturmeile

Deutsche Oper am Rhein / NRW_Sommerkonzert 2012 © Frank Heller

Deutsche Oper am Rhein / NRW_Sommerkonzert 2012 © Frank Heller

Zur Eröffnung des NRW-Bürgerfests am Samstag, 27. August 2016, um 11.30 Uhr, präsentieren sich die drei größten Düsseldorfer Kulturinstitutionen Tonhalle, Deutsche Oper am Rhein und Schauspielhaus in einem gemeinsamen Aktions- und Infozelt auf dem Grabbeplatz. Michael Becker, Intendant der Tonhalle Düsseldorf, Alexandra Stampler-Brown, Geschäftsführende Direktorin der Deutschen Oper am Rhein, und Wilfried Schulz, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, begrüßen dort zum Auftakt der Festlichkeiten persönlich ihre ersten Gäste.

Zum Finale des Bürgerfests laden am Sonntag, 28. August, um 19.00 Uhr Oper und Tonhalle zum Klassik Open Air auf den Burgplatz ein. Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein präsentieren mit den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Alexandre Bloch ein vielfältiges Programm von Oper bis Musical. Der Eintritt ist frei.

Als Teil der Kulturmeile beim großen NRW-Geburtstagsfest präsentieren Schauspielhaus, Tonhalle und Oper ihre Häuser und aktuellen Programme in einem Gemeinschaftszelt auf dem Grabbeplatz vor der Kunstsammlung NRW/K20. Dabei steht neben Informationen zu den Angeboten viel Aktion im Vordergrund. Gemeinsam veranstalten die Häuser ein Karten-Gewinnspiel, die Tonhalle präsentiert ein 360-Grad-Video, und am Glücksrad gibt es kleinere und größere Preise als Sofortgewinne. Handwerksbäckermeister Josef Hinkel unterstützt das Aktions-Zelt mit „Kultur-Plätzchen“, die ebenfalls am Glücksrad zu gewinnen sind.

Mit einem stimmungsvollen Klassik-Abend bei freiem Eintritt auf dem Burgplatz gestalten Deutsche Oper am Rhein und Tonhalle gemeinsam den fulminanten Abschluss des Fests zum 70. Landesgeburtstag: Anke Krabbe, Luiza Fatyol, Susan Maclean, Ramona Zaharia, Corby Welch, Ovidiu Purcel, Bogdan Baciu und Günes Gürle – allesamt Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein – präsentieren unter der Leitung von Alexandre Bloch mit den Düsseldorfer Symphonikern Arien und Duette aus Bizets „Carmen“, Donizettis „L’elisir d’amore“, Puccinis „Gianni Schicchi“, Verdis „Un ballo in maschera“, Gershwins „Catfish Row“ und aus Bernsteins „West Side Story“. Petra Albrecht, vor allem durch ihre langjährige Moderation der Düsseldorfer WDR-Lokalzeit bekannt, führt durch das Programm.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—


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