Essen, Philharmonie Essen, Russian National Orchestra – Lucas Debargue, 15.04.2018

März 29, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Mikhail Pletnev @ Russian National Orchestra

Philharmonie Essen / Mikhail Pletnev @ Russian National Orchestra

Pianist Lucas Debargue –  Russian National Orchestra

Philharmonie Essen / Lucas Debargue @ Xiomara Bender

Philharmonie Essen / Lucas Debargue @ Xiomara Bender

Der renommierte Tschaikowski-Wettbewerb 2015 war sein großer Durchbruch: Der französische Pianist Lucas Debargue erhielt den Preis der Moskauer Musikkritiker für sein „gleichsam kraftvolles und intellektuelles Spiels sowie seine poetische und lyrische Phrasierung“. Dass der 27-jährige Debargue seitdem zu Recht in großen Häusern wie dem Amsterdamer Concertgebouw oder der New Yorker Carnegie Hall zu Gast ist, kann er nun bei seinem Debüt in der Philharmonie Essen beweisen: Am Sonntag, 15. April 2018, um 17 Uhr interpretiert er gemeinsam mit dem Russian National Orchestra unter der Leitung von Mikhail Pletnev Maurice Ravels faszinierendes Klavierkonzert G-Dur, das der Komponist nach eigenen Worten „im Geiste von Mozart und Saint-Saëns“ schrieb. Reizvoll sind auch die anderen vom Orchester gespielten Werke: Neben einem weiteren Ravel-Stück, der Suite aus dem Ballett „Daphnis et Chloé“, stehen Alexander Skrjabins Sinfonische Dichtung „Promethée. Le poéme du feu“ (Prometheus, die Dichtung vom Feuer) und die Serenade op. 2 des polnischen Komponisten Mieczyscaw Karcowicz auf dem Programm.

Das Russian National Orchestra wurde 1990 von Mikhail Pletnev gegründet. Bereits im darauffolgenden Jahr stellte das britische Musikmagazin „Gramophone“ fest: „Beeindruckend – ist es möglich, dass gewöhnliche Sterbliche so spielen können?“ Seitdem sorgt das Orchester international regelmäßig für begeisternde Auftritte. Auch in der Philharmonie Essen konnte sich das Publikum in den vergangenen Jahren schon von dem einzigartigen Klang überzeugen. Erfolgreich ist das Russian National Orchestra auch auf Tonträgern: Die Aufnahme von Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7 unter der Leitung von Paavo Järvi wurde 2015 ausgezeichnet und für den Grammy Award 2016 nominiert.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Klavierfestival Ruhr 2015, IOCO Aktuell, 16.01.2015

Januar 19, 2015 by  
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KLAVIER-FESTIVAL RUHR 2015

Klavierfestival Ruhr / Leitmotiv_2015© Norber Huettermann

Klavierfestival Ruhr / Leitmotiv_2015© Norber Huettermann

 

 Klavier- Festival Ruhr 2015

17. 4 – 4.7. 2015:  64 Events in 20 Lokationen

Franz-Xaver Ohnsorg, der rührige, energiegeladene Intendant des Klavier- Festivals Ruhr rief und sehr viele kamen zur Pressekonferenz im RWE-Salon der Essener Philharmonie. Sponsoren, Förderer und last, but not least, die Presse fand sich ein. Musikjournalisten aus allen Himmelsrichtungen spitzten die Ohren, was ihnen Professor Ohnsorg, sowie die Herren Dr. Diemer (Mercator-Stiftung) und Dr. Bleek (Leiter des Education-Programms des Klavierfestivals) zu verkünden hatten.

Wie in den Jahren zuvor wurde eine Statistik erstellt. Demnach sind in diesem Jahr 64 Veranstaltungen auf 29 Podien in 20 Veranstaltungsorten vorgesehen.

Klavierfestival Ruhr / Grimaud © Mohn

Klavierfestival Ruhr / Grimaud © Mohn

Klavierfestival Ruhr / Arger Maisk-Wohlr

Klavierfestival Ruhr / Arger Maisk-Wohlr

 – 120 Solisten wirken mit, davon 86 Pianisten und 13 Orchester, bzw. Ensembles.

– Die Pianisten sind aus 21 Ländern. Insgesamt 350 Kompositionen werden zu hören sein.
– 103 CD-Produktionen gab es bisher, acht kommen in diesem Jahr dazu.
– Des weiteren wird eine TV-Dokumentation vorbereitet.
– Hauptsponsor in diesem Jahr ist die Essener Nationalbank.

Ohnsorg wies noch einmal darauf hin, dass das Klavierfestival privat finanziert ist und ohne staatliche Zuwendungen geführt wird.

Das weltweit größte Klavierfestival findet in diesem Jahr vom 17. April bis zum 4. Juli 2015 statt. Der Vorverkauf beginnt am 17. Januar.

Schwerpunkte des diesjährigen Festivals sind der 150. Geburtstag des finnischen Komponisten Jean Sibelius in der Reihe “Der nordische Ton“, verbunden mit einer Hommage an Edward Grieg.

Klavierfestival Ruhr Trifonov Daniil © Dario Acosta Deutsche Grammophon

Klavierfestival Ruhr Trifonov Daniil © Dario Acosta Deutsche Grammophon

Außerdem wird das Klavierwerk von Alexander Skrjabin Akzente setzen. Der Skrjabin-Schwerpunkt würdigt den 100. Todestag des “exzentrischen Universal-Genies“. Allein fünf führende russische Pianisten unserer Zeit demonstrieren den hohen Rang der russischen Klavierschule: Denis Matsuev, Mikhail Pletnev, Grigori Sokolov, Daniil Trifonov und Arcadi Volodos[Von Danil Trifonov wurden Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Interessant wird sicher ein Schubert-Gipfel werden, bei dem man Interpretations-Vergleiche anstellen kann. Schuberts letzte Klaviersonate in B-Dur, D 960, wird in der Deutung von Daniel Barenboim (in der Tonhalle Düsseldorf), Arcadi Volodos (in der Philharmonie Essen) und Marc-Andre Hamelin (in der Stadthalle Mühlheim) zu hören sein.

Der Schwerpunkt “Der Nordische Ton“ ist dreifach unterteilt. Olli Mustonen spielt Werke von Grieg und Sibelius. Henri Siegfriedsson spielt ein reines Sibelius-Programm. Graham Johnson und die weltweit bekannte schwedische Sopranistin Miah Persson interpretieren Lieder nordischer Komponisten.

Einen wichtigen Raum nimmt auch die Education-Arbeit des Klavier Festival Ruhr ein. Im vergangenen Jahr gab es dafür den “Junge Ohren-Preis“. In diesem Jahr konzentriert man sich auf die Musik von Bela Bartok.

Von großem Interesse dürften auch die sechs Konzerte der Reihe “Jazz Line“ sein. Mit einem außerordentlichen Bonbon nach dem offiziellen Schluss des Klavier-Festival Ruhr wird damit die Reihe gekrönt. Als einziges Konzert deutschlandweit, spielen am 11. Juli die Jazz-Pianisten Chick Corea und Herbie Hancock in der Essener Philharmonie.

Bereits zum 12. Mal ist Lang Lang Gast des Festivals. Er debütierte beim Festival 2003 in Bochum, noch vor seinem großen Durchbruch. In diesem Jahr spielt er in Wuppertal in der Historischen Stadthalle. Auf dem Programm sind Werke von Bach, Tschaikowsky und Chopin.

Klavierfestival Ruhr / Grimaud_Helen (c ) Mat Henek

Klavierfestival Ruhr / Grimaud_Helen (c ) Mat Henek

Das Eröffnungskonzert am 17. April gestalten das Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen mit Bearbeitungen zu vier Händen von Kompositionen Mozarts, Griegs und von Richard Strauss.

Die hier angeführten Konzerte sind nur Highlights aus einem umfangreichen Programm. Es ist daher sinnvoll, dass sich ein jeder Interessent und Liebhaber des Klavier-Festivals Ruhr, so schnell wie möglich die wieder hervorragend gestaltete Broschüre anfordert.

IOCO / UGK / 16.01.2015

—| IOCO Kritik Klavierfestival Ruhr |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Oper und Ballett am Rhein im Januar 2015

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein im Januar 2015

So 11. Januar, 18.30 Uhr Il trittico – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf
So 11. Januar, 18.30 Uhr Rigoletto – Wiederaufnahme im Theater Duisburg
So 18. Januar, 19.30 Uhr Meisterklasse-Konzert, maxhaus Düsseldorf
Di  20. Januar, 18.00 Uhr Ballettwerkstatt zu b.22 – Theater Duisburg
Do 22. Januar, 18.00 Uhr Opernwerkstatt zu L’elisir d’amore –Opernhaus Düsseldorf
Fr 23. Januar, 19.30 Uhr  b.22  – Premiere im Theater Duisburg
Fr 23. Januar, 19.30 Uhr Der fliegende Holländer – Wiederaufnahme Oper Düsseldorf
Fr 30. Januar, 19.30 Uhr L’elisir d’amore – Premiere im Opernhaus Düsseldorf

Düsseldorf
Mit der Premiere von Donizettis L’elisir d’amore und den Wiederaufnahmen von Puccinis Il trittico sowie Wagners Der fliegende Holländer beginnt das Jahr in der Deutschen Oper am Rhein mit drei großen Opernklassikern. Die beiden letzten Vorstellungen von b.17  mit Martin Schläpfers gefeierter Choreographie „7“ auf Mahlers 7. Sinfonie geben Ballettliebhabern am 3. und am 7. Januar die Gelegenheit, das Stück noch einmal zu erleben, bevor es auf Gastspielreise nach München und nach Moskau geht.

Bis heute hat Donizettis L’elisir d’amore eine ungebrochene Aufführungstradition in allen wichtigen Opernhäusern der Welt und wird vom Publikum geliebt. In der Neuinszenierung von Joan Anton Rechi im poetischen Bühnenbild von Alfons Flores und Kostümen von Modedesigner und Kostümbildner Sebastian Ellrich sind neben den Düsseldorfer Symphonikern und dem Chor der Deutschen Oper am Rhein die Ensemblestars Anett Fritsch, Ovidiu Purcel, Bogdan Baciu, Günes Gürle und Luiza Fatyol zu erleben. Premiere im Opernhaus Düsseldorf ist am Freitag, 30. Januar, um 19.30 Uhr. Am Donnerstag, 22. Januar, 18.00 Uhr gibt die Opernwerkstatt bei freiem Eintritt Einblicke ins Regiekonzept und in eine Bühnenprobe.

Dietrich Hilsdorf stellt in seiner 2003 entstandenen Inszenierung von Il trittico die schwarzhumorige Komödie Gianni Schicchi an den Anfang von Puccinis Triptychon, an dem er drei Etappen im Prozess der Verrohung menschlicher Beziehungen festmacht. Il trittico wird am 11., 17. und 24. Januar im Opernhaus Düsseldorf gespielt.

Von Fluch und Vorsehung erzählt Richard Wagners Oper Der fliegende Holländer, die in Düsseldorf am 23., 25. und 31. Januar gespielt wird. Wie aus dem Nichts taucht aus dem Abgrund der Bühne plötzlich das gewaltige Schiff des unglücklichen Seefahrers auf, der verflucht ist, ewig auf den Weltmeeren umher zu segeln, bis er ein Weib fände, das ihn durch ihre Treue erlöst. Starke Bilder und ozeanisch aufwühlende Musik in der kürzesten Oper Richard Wagners.

Duisburg
Der Januar bietet für Opern- und Ballettfreunde im Theater Duisburg ein spannendes Programm: Am Freitag, 23. Januar, um 19.30 Uhr, feiert mit b.22 ein neues dreiteiliges Ballettprogramm Premiere im Theater Duisburg. Ein Stück ohne Musik, und doch alles andere als ein stilles Stück: In „Moves“ erzeugen die Tänzer mit Knallen und Schleifen der Schuhe und Klatschen der Handflächen auf die Oberschenkel ihren eigenen Soundtrack. Gerahmt wird das Meisterwerk des Amerikaners Jerome Robbins von zwei Balletten Martin Schläpfers. Der intimen Auseinandersetzung mit Klaviermusik von Franz Liszt und Alexander Skrjabin, die Schläpfer „als herausragende und zugleich vereinzelte, einsame Figuren in der Musikgeschichte und originelle Vordenker ihrer Zeit“ für seine Uraufführung „verwundert seyn – zu sehn“ zusammengebunden hat, steht mit „ein Wald, ein See“ eine archaische Welt voller wilder und poetischer Dunkelheiten gegenüber. Am Klavier ist der gefeierte „Klangmagier“ und Preisträger des ARD-Wettbewerbs Denys Proshayev zu erleben. Mit dem britischen Performer Paul Pavey kommt ein Ausnahmemusiker nach Duisburg, der mit seinem sensitiven Gespür für den tanzenden Menschen Ballettmusik im besten Sinne schafft. Die Ballettwerkstatt am 20. Januar, um 18.00 Uhr, gibt bei freiem Eintritt im Theater Duisburg erste Einblicke in das neue Ballettprogramm und bietet die Möglichkeit eines Probenbesuchs.

Verdis Rigoletto in der Inszenierung von David Hermann steht am 11., 17. und 24. Januar wieder auf dem Spielplan des Theaters Duisburg. Nach der Vorlage von Victor Hugos Drama Le Roi s’amuse schuf Verdi ein musikalisches Drama, in dessen Mittelpunkt ein Vater durch übergroße Sorge um seine Tochter ungewollt deren Unglück herbeiführt. In der Rolle der Tochter Gilda ist erstmalig Elena Sancho Pereg zu erleben, die zum Spielzeitstart als Zerbinetta in Strauss’ Ariadne auf Naxos als neues Ensemblemitglied glänzte.

Außerdem am 4. und 10. Januar zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Loriots heiteres Wagner-Komprimat, Der Ring an einem Abend für alle, die Wagners großartigen Zyklus im Zeitraffer erleben möchten, gewürzt mit heiter-kenntnisreichen Erklärungen des großen Komikers. Vorgetragen werden sie von Loriots früherem Schauspielkollegen Rudolf Kowalski, u.a. bekannt aus der ZDF-Krimiserie „Stolberg“.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Valery Gergiev dirigiert London Symphony Orchestra, 03.04.2014

März 25, 2014 by  
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Konzerthaus Dortmund
Konzerthaus Dortmund © Daniel_Sumesgutner

Valery Gergiev dirigiert das London Symphony Orchestra 

Donnerstag,  03.04.2014,  20.00  Uhr
 
London Symphony Orchestra 
Valery Gergiev (Dirigent)
Daniil Trifonov (Klavier)
 
Olivier Messiaen: »Les offrandes oubliées« Sinfonische Meditation für Orchester
Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21
Alexander Skrjabin: Sinfonie Nr. 2 c-moll op. 29
—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

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